{"id":14293,"date":"2012-08-30T12:49:27","date_gmt":"2012-08-30T10:49:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14293"},"modified":"2015-04-26T10:02:59","modified_gmt":"2015-04-26T08:02:59","slug":"ubersetzung-von-wat-is-g500-und-einige-weitere-anmerkungen-zur-neuen-bewegung-in-den-niederlanden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14293","title":{"rendered":"\u00dcbersetzung von \u201cWat is G500?\u201c und einige weitere Anmerkungen zur neuen Bewegung in den Niederlanden"},"content":{"rendered":"<p>Gestern hatten NachDenkSeiten davon <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14280\">berichtet<\/a> und um &Uuml;bersetzung gebeten. Das helfende Echo war sehr gro&szlig;. Herzlichen Dank f&uuml;r diese Mithilfe von Seiten unserer Leserinnen und Leser. In Anlage 1 finden Sie eine der &Uuml;bersetzungen, hoffentlich ohne gravierende Fehler. Eine unserer Leserinnen hat auch einen f&uuml;r den Charakter der Bewegung nicht untypischen Beitrag &uuml;ber die Finanznot der Pensionsfonds &uuml;bersetzt. Siehe Anlage 2. In Anlage 3 findet sich der Link auf das 10-Punkte-Programm von G500. Der Ansatz von G500 ist pfiffig, wenn auch nicht neu; die Inhalte sind eher bedr&uuml;ckend. Von <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong><br>\n<!--more--><br>\n<strong>Keine ganz neue Idee<\/strong><\/p><p>Ein Nachdenkseitenleser weist mit Recht darauf hin, dass 1997\/1998 Studenten versuchten, den Berliner Landesverband der FDP zu &uuml;bernehmen. Siehe <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/archiv\/studenten-geben-auf-fdp-uebernahme-gescheitert,10810590,9715054.html\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.udo-leuschner.de\/liberalismus\/fdp33.htm\">hier<\/a>.<\/p><p>G500 macht jetzt den Versuch, die Willensbildung gleich mehrerer Parteien zu beeinflussen. Das zeugt davon, dass man die Inhalte und programmatischen Vorstellungen der niederl&auml;ndischen Parteien von den Liberalen &uuml;ber die Christdemokraten bis zur Partei der Arbeit f&uuml;r ziemlich beliebig h&auml;lt.<\/p><p><strong>Bedr&uuml;ckend sind Analyse, Programmatik und die erkennbare Zielsetzung der Bewegung G500<\/strong><\/p><ol>\n<li><strong>Die Alten leben auf Kosten der Jungen<\/strong>\n<p>Damit wird der seit langem und mit dem demographischen Wandel begr&uuml;ndete Generationenkonflikt als konstituierendes Merkmal &uuml;bernommen. Die Vorstellung, dass es den Alten besser gehe als den Jungen und dass sie ihre politische Macht egoistisch zur Durchsetzung ihrer Interessen nutzen, wird durch Wiederholung  und eine neue Bewegung nicht richtiger. <\/p>\n<p>Dazu eine Mail einer NDS-Leserin:<\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Die neue holl&auml;ndische Bewegung erscheint ja auf den ersten Blick ganz interessant. Ich besch&auml;ftige mich derzeit im Rahmen eines Projektes etwas mit Fragen des Generationendialoges und wenn ich dann lese, <em>&bdquo;jetzt bezahlen alle das gleiche, G500 meint dass dies nicht ehrlich sei weil die &lsquo;Babyboomer&rsquo; sowieso wohlstaendiger seien als die jungere Generationen (30-)&ldquo;<\/em> werden alle meine kritischen Geister auf einmal hellwach. Das erinnert mich doch sehr an die populistischen Diskussionen in Deutschland &uuml;ber die Bedrohungsszenarien des demographischen Wandel eines Bernd W. Kl&ouml;ckner (Die gierige Generation &ndash; Wie die Alten auf Kosten der Jungen abkassieren. Frankfurt a.M.: Eichborn, 2003) oder eines Rupprecht Podszun (Die verkalkte Republik oder das M&auml;rchen vom Jugendkult. K&ouml;ln: Kiepenheuer &amp; Wirtsch, 2000), Die neue Bewegung spricht wohl von generationen&uuml;bergreifender Solidarit&auml;t, argumentiert dabei aber recht unsolidarisch und bedient sich z.T. bei ihren Forderungen aus dem &bdquo;Instrumentenkatalog&ldquo; der Neoliberalen (z.B. Vereinfachung des niederl&auml;ndischen K&uuml;ndigungsschutzes). Eine kurze Google-Recherche ergab <a href=\"http:\/\/www.uni-muenster.de\/NiederlandeNet\/aktuelles\/archiv\/2012\/april\/0410jung.shtml\">folgendes<\/a>.<br>\nAuch finde ich den Ansatz, junge Menschen bis 35 Jahren setzen sich f&uuml;r eine generationengerechte Zukunft ein, nur f&uuml;r bedingt zielf&uuml;hrend. Das folgt mir pers&ouml;nlich zu sehr der &bdquo;aufgemachten Konfliktschiene&ldquo; Alt versus Jung. F&uuml;r eine nachhaltige generationengerechte Zukunft m&uuml;ssen m. E. Alt und Jung gemeinsam eintreten.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Falsche Konfliktlinie: G500 lenkt vom eigentlichen Konflikt ab, dem Konflikt  zwischen oben und unten, zwischen sich bereichernden Superreichen und der Masse der Arbeitenden, deren Einkommen seit 2 Jahrzehnten stagnieren.<\/strong>\n<p>Den Jungen geht es heute schlecht, weil ihre Berufschance deutlich schlechter ist, als die der jungen Generation vor 40 Jahren. Es geht ihnen schlecht, weil sie oft mit unsicheren Arbeitsverh&auml;ltnissen und Minil&ouml;hnen abgespeist werden.<\/p>\n<p>Dies mit einer besseren Wirtschaftspolitik und faireren Einkommensverteilung zu verbessern, w&auml;re ziel f&uuml;hrender, auch dann, wenn man die egoistische<br>\nFroschperspektive von G500 pflegt.<\/p><\/li>\n<li><strong>Von der neoliberalen Reformagenda bekannte Ziele: Die Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters z.B.<\/strong>\n<p>Wir zitieren der Einfachheit halber die Mail einer Leserin aus Heidelberg:<\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Es ist auch immer die Frage, welche Ziele so eine Initiative hat; ich habe die G500-website kurz &uuml;berflogen und festgestellt, dass u.a. auch eine Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit bzw. die Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters (AOW-leeftijd) <a href=\"http:\/\/www.g500.nl\/themas\/\">angestrebt wird<\/a>. <\/p>\n<p>Ausschnitt im Original: Door de demografische ontwikkelingen wordt de AOW-uitkering onbetaalbaar, terwijl tegelijkertijd door eenzijdige solidariteit en kortetermijnbeleid de pensioenfondsen uitgeput raken. G500 staat daarom voor een verhoging van de AOW-leeftijd om de uitkering betaalbaar te houden, het afschaffen van de doorsneepremie om de eenzijdige solidariteit een halt toe te roepen en het vasthouden aan een stabiele en conservatieve rente om toekomstig vermogen veilig te stellen. <\/p>\n<p>&Uuml;bersetzt bedeutet das: Durch die demographische Entwicklung wird die Rente unbezahlbar, w&auml;hrend gleichzeitig die Pensionsfonds durch einseitige Solidarit&auml;t und kurzfristig handelnde Politik marode werden. G500 steht deshalb f&uuml;r eine Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters, damit die Rente bezahlbar bleibt, f&uuml;r die Abschaffung der Durchschnittpr&auml;mie, um einseitige Solidarit&auml;t zu stoppen und f&uuml;r eine stabile und konservative Rentenzahlung, um k&uuml;nftige Leistungen sicherzustellen.<\/p>\n<p>Das kommt mir doch alles sehr bekannt vor, dieses Thema wird hier seit Jahren von neoliberaler Seite verfolgt.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong><strong>G500 verfolgt das Partikularinteresse der Unter-35-J&auml;hrigen<\/strong><\/strong>\n<p>Auch dazu die Mail eines NDS-Lesers:<\/p>\n<p>&bdquo; &hellip; von der Strategie dieser Aktion&nbsp;zwar ich zun&auml;chst sehr angetan, sie auch f&uuml;r eine M&ouml;glichkeit halte, Ver&auml;nderungen herbeizuf&uuml;hren. Nachdem ich aber den Originaltext des in der Selbstdarstellung von G500 erw&auml;hnten Zehn-Punkte-Plans&nbsp;(Siehe Link in Anlage 3) gelesen hatte, war ich etwas ern&uuml;chtert. Ich sehe diesen Plan doch als ein reformistisches Projekt innerhalb der bestehenden Verh&auml;ltnisse an, das meines&nbsp;Erachtens fast Partikularinteressen vertritt, da das Programm von der eingeengten Sichtweise einer einzigen Altersgruppe, n&auml;mlich der bis 35-j&auml;hrigen, bestimmt ist.<\/p>\n<p>In vielen Punkten kann man diesem Programm zwar nicht grunds&auml;tzlich widersprechen, aber ich denke, es tr&auml;gt eher zur Konfrontation zwischen den Generationen und Gesellschaftsschichten bei, als dass es an einem solidarisch &nbsp;organisierten Gemeinwohl orientiert w&auml;re. Dazu h&auml;tte es radikal die bestehenden Verh&auml;ltnisse in Frage stellen m&uuml;ssen. Im Gegenteil, das Programm enth&auml;lt&nbsp;beispielsweise als Konzept pers&ouml;nlicher Zukunftsvorsorge, kapitalgedeckte L&ouml;sungen f&uuml;r den Stein der Weisen.<\/p>\n<p>Also in einem Satz, eine &uuml;berdenkenswerte Strategie f&uuml;r Ver&auml;nderungen, aber in diesem Falle Ver&auml;nderungen in fragw&uuml;rdige Richtungen.&ldquo;<\/p><\/li>\n<li><strong>G500 k&ouml;nnte die Erfindung einer PR-Agentur der Versicherungswirtschaft sein<\/strong>\n<p>Wer sind die Spender, die die Organisationskosten von G500 bezahlen? (Siehe Anlage 1, letzter Absatz)<br>\nG500 hat eine klare Pr&auml;ferenz f&uuml;r das Kapitaldeckungsverfahren?<br>\nWieso macht sich G500 Sorgen wegen der finanziellen Schw&auml;che der Pensionsfonds? Auf der Website erschien der in Anlage 2 &uuml;bersetzte Beitrag.<\/p><\/li>\n<\/ol><p><strong>Anlage 1:<\/strong><\/p><p><strong>&Uuml;bersetzung von <a href=\"http:\/\/www.g500.nl\/over-g500-nl\/\">&ldquo;Wat is G500?&ldquo;<\/a><\/strong><\/p><p><strong>Was ist G500?<\/strong><\/p><p>G500 ist eine Gruppe von inzwischen mehr als 1000 jungen Niederl&auml;ndern, die finden, dass es an der Zeit ist, die Politik zu verj&uuml;ngen und in zehn wichtigen Punkten notwendige Reformen durchzuf&uuml;hren. Sie sind, via G500, Mitglied der VVD, CDA und PvdA (Namen der gro&szlig;en politischen Parteien in den Niederlanden) geworden, um sich f&uuml;r einen 10-Punkte-Plan stark zu machen, der Erneuerung, Reformen und Ideale ins Zentrum der Macht bringen soll. Diese zehn Punkte werden wir, als vollwertige Mitglieder der drei Parteien, bei Parteitagen auf die Agenda zu bringen. Wir streben danach, eine reformorientierte und zukunftsgerichtete Mehrheit im Parlament herzustellen.<\/p><p><strong>Warum ist G550 notwendig?<\/strong><\/p><p>G500 stellt fest, dass Reformen ausbleiben und die Rechnung an die j&uuml;ngeren weitergegeben wird, sowohl finanziell als auch bez&uuml;glich der Versorgung mit &ouml;ffentlichen G&uuml;tern. G500 stellt auch fest, dass die Macht in den Niederlanden vergreist und von einer relativ kleinen Anzahl von Personen ausge&uuml;bt wird. J&uuml;ngere sind nicht an der Macht beteiligt. Die Rechnung, die unserer jungen Generation pr&auml;sentiert wird, bewirkt in Kombination mit der Vergreisung der Macht, dass wir die G500 als Generationsbewegung einrichten wollen. Parteitage der politischen Parteien entscheiden &uuml;ber die politischen Standpunkte der Parteien, &uuml;ber die Parteif&uuml;hrung, und sie kontrollieren die Parteien. An einem mittleren Parteitag nehmen ca. 750 bis 1250 Mitglieder teil. Mit der G500 muss es deshalb m&ouml;glich sein, Mehrheiten zu erzielen.<br>\nWir gr&uuml;nden keine Partei, da dies eine weitere inhaltliche Zersplitterung bedeuten w&uuml;rde und dass die J&uuml;ngeren weiterhin von der Macht entfernt blieben. Durch das Eingehen einer Verbindung mit der vergreisenden Macht und deren Ver&auml;nderung von innen heraus kann eine kleine Gruppe die Agenden der politischen Parteien ver&auml;ndern.<\/p><p><strong>Wie wird G500 das erreichen?<\/strong><\/p><p>G500 hat eine Anzahl klarer Ausgangspunkte. Zum ersten: Wir werden alle Mitglied der Parteien, um unsere Ideale umzusetzen in Standpunkten der etablierten Zentrumsparteien. Zum zweiten: Wir sind nicht auf &Auml;mter, Karrieren oder &auml;hnliches aus. Zum dritten: Sobald die Pl&auml;ne umgesetzt sind, kann die G500 sich aufl&ouml;sen. Zum vierten: G500 l&auml;&szlig;t sich nicht von parteipolitischen Kampagnen kapern. Wir werden genau auf Mitglieder achten, die sich mit G500 verbinden. Zum f&uuml;nften: G500 probiert auch, zusammenzuarbeiten mit Mitgliedern der Parteien, die auch f&uuml;r Reformen sind; das Ergebnis z&auml;hlt.<\/p><p><strong>Wann wird das passieren?<\/strong><\/p><p>Die Monate April und Mai standen im Zeichen des Zusammenstellens der G500. Dadurch hatten wir Zeit, uns zu organisieren, Parteimitglieder zu werden und die Zeit zu &uuml;berbr&uuml;cken, in dem ein Mitglied noch nicht stimmberechtigt ist. Sobald Parteitage stattfinden, ist G500 dann auch daf&uuml;r bereit. Das wird wahrscheinlich kurz vor oder nach der Sommerpause sein.<\/p><p><strong>Ist das eigentlich erlaubt?<\/strong><\/p><p>Ja, G500 hat sich die Statuten der Parteien, Gesetze und Reglementierungen genau angeschaut. Nur wenn man ein Amt bei einer politischen Partei bekleidet, ist es nicht m&ouml;glich, an G500 teilzunehmen.<\/p><p><strong>Was kostet es, mich bei G500 anzuschlie&szlig;en?<\/strong><\/p><p>&Uuml;ber G500 Mitglied der VVD, CDA und PvdA zu werden, ist ganz einfach. Tragen Sie Ihre Daten bei &bdquo;Mach mit!&ldquo; ein und stimmen Sie der Vollmacht zu. G500 k&uuml;mmert sich dann um die Verwaltung und macht Sie zum Mitglied. F&uuml;r Unter-27-J&auml;hrige sind die Kosten im ersten Jahr 49 EUR. Junge zwischen 27 und 35 zahlen abh&auml;ngig vom genauen Alter einen h&ouml;heren Tarif. Tragen Sie Ihre Daten ein und wir mailen Ihnen die Mitgliedschaftstarife. Wenn Sie damit einverstanden sind, machen wir Sie anschlie&szlig;end zum Mitglied. Die 49 EUR werden ausschlie&szlig;lich gebraucht, um Sie bei den Parteien einzuschreiben. Die Organisationskosten von G500 werden aus Spenden bezahlt.<\/p><p><strong>Anlage 2:<\/strong><\/p><p><strong>&Uuml;bersetzung von <a href=\"http:\/\/www.g500.nl\/2012\/08\/18\/wel-of-geen-pensioen\/\">&ldquo;Wel of geen pensioen?&rdquo;<\/a><\/strong><\/p><p><strong>Wohl(ergehen)  &ndash; oder keine Pension ?<\/strong><\/p><p>Die niederl&auml;ndischen Pensionsfonds haben Probleme.<\/p><p>Es ist in den abgelaufenen Jahren zu viel versprochen und zu wenig gespart worden.<\/p><p>In diesem Moment haben viele Pensionskassen einen Deckungsgrad von weniger als 100 %, was bedeutet, dass  mit dem heutigen Verm&ouml;gen die zuk&uuml;nftigen Verpflichtungen nicht mehr eingehalten werden k&ouml;nnen.<\/p><p>Um das heutige Verm&ouml;gen wieder auf den richtigen Stand zu bringen, sollen die heutigen Pensionen gek&uuml;rzt werden. Das ist eine m&uuml;hevolle Ma&szlig;regel, aber je l&auml;nger damit gewartet wird, desto schneller wird der Topf leer f&uuml;r folgende Generationen.<\/p><p>Weil all das Geld, das jetzt herausgeholt wird, auch nicht mehr angelegt werden kann, greift der nachteilige Effekt 2 mal so hart zu.<\/p><p>Auch &bdquo;indexatie&ldquo; indexieren&ldquo;, die Anpassung von Pensionen an die Inflation, kann nicht mehr die Norm sein, weil bei der Bestimmung der Pr&auml;mienh&ouml;he indexieren nie gemacht wurde, kann es nicht mehr verantwortet werden, diesen Extra-Standard auszubezahlen.<\/p><p>Viele Pensionsfonds scheinen z&ouml;gernd durchzugreifen, wodurch die Probleme an die folgende Generation weitergegeben wird.<\/p><p>Das ist zu derb, weil es bei Pensionen durch die Durchschnittspr&auml;mie auch noch um die einseitige Solidarit&auml;t von Jung nach Alt geht.<\/p><p>Geld von j&uuml;ngeren Arbeitnehmern kann sich viel l&auml;nger rentieren, als von &auml;lteren Arbeitnehmern, darum muss die Pensionspr&auml;mie von j&uuml;ngeren Arbeitnehmern niedriger sein.<\/p><p>Irgendwann jedoch ist beschlossen worden, das Aufbringen der Beitr&auml;ge zu mitteln, so dass nun jeder denselben Pr&auml;mienprozentsatz zu bezahlen hat.<\/p><p>Das ist kein Problem, solange Pensionsfonds einen stabilen Lebenszeitaufbau behalten und wenn jeder sein Leben lang bei einem Pensionsfond bleibt. Dann sieht man das Geld, das zu viel angelegt ist, auch im Alter zur&uuml;ckkommen.<\/p><p>Beides ist jedoch nicht der Fall.<\/p><p>Die Lebenszeitbalance f&auml;llt stets ung&uuml;nstiger f&uuml;r die Arbeitenden aus.<br>\nDie J&uuml;ngeren m&uuml;ssen stets mehr Pr&auml;mie bezahlen um die Pensionen von den &Auml;lteren auf dem richtigen Stand zu halten, derweil es nicht sicher ist, ob diese das Geld auch im Alter wieder zur&uuml;ckbekommen.<\/p><p>Es verschwinden auch einige Menschen aus einem Pensionsfond &ndash; als Beispiel &ndash; wenn sie zzp-ler (selbst&auml;ndige ohne Personal, hat aber keine rechtliche Relevanz) werden.<br>\nSie sehen ihr zu viel bezahltes Geld nicht mehr, weil sie im &auml;lteren Lebensalter nicht mehr in diesem Pensionsfond sind.<\/p><p>Eine ehrliche &Uuml;berpr&uuml;fung dieses Systems ist also n&ouml;tig, um die Solidarit&auml;t instand zu halten und um daf&uuml;r zu sorgen, dass noch eine Pension &uuml;brig bleibt f&uuml;r die folgende Generation.<\/p><p><strong>Anlage 3:<\/strong><\/p><p><strong><a href=\"http:\/\/www.g500.nl\/themas\/\">Unsere 10 Punkte<\/a><\/strong><\/p><p>(Noch nicht &uuml;bersetzt)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern hatten NachDenkSeiten davon <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14280\">berichtet<\/a> und um &Uuml;bersetzung gebeten. 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