{"id":142966,"date":"2025-12-01T11:00:48","date_gmt":"2025-12-01T10:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142966"},"modified":"2025-12-02T16:24:30","modified_gmt":"2025-12-02T15:24:30","slug":"blick-aus-dem-globalen-sueden-hat-die-generation-z-keine-politischen-bezuege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142966","title":{"rendered":"Blick aus dem Globalen S\u00fcden: Hat die Generation Z keine politischen Bez\u00fcge?"},"content":{"rendered":"<p>Von Kathmandu und Jakarta bis Paris und Mexiko-Stadt ist bei Protesten der letzten Zeit ein gemeinsames Symbol aufgetaucht: die ber&uuml;hmte Flagge der Strohhut-Piraten. Sie stammt aus dem beliebten Manga <em>One Piece<\/em>, der 1997 von Eichiro Oda geschaffen wurde und seitdem kontinuierlich erscheint. Dass junge Menschen diese Flagge als universelles Symbol f&uuml;r ihre K&auml;mpfe w&auml;hlen, zeigt, wie die die Gesellschaft des Spektakels innerhalb der von ihr produzierten Referenzen die Bestrebungen einer neu entstehenden politischen Generation kanalisieren kann. Von <strong>Jos&eacute; Ernesto Nov&aacute;ez Guerrero<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6866\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-142966-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251201_Blick_aus_dem_Globalen_Sueden_Hat_die_Generation_Z_keine_politischen_Bezuege_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251201_Blick_aus_dem_Globalen_Sueden_Hat_die_Generation_Z_keine_politischen_Bezuege_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251201_Blick_aus_dem_Globalen_Sueden_Hat_die_Generation_Z_keine_politischen_Bezuege_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251201_Blick_aus_dem_Globalen_Sueden_Hat_die_Generation_Z_keine_politischen_Bezuege_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=142966-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251201_Blick_aus_dem_Globalen_Sueden_Hat_die_Generation_Z_keine_politischen_Bezuege_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"251201_Blick_aus_dem_Globalen_Sueden_Hat_die_Generation_Z_keine_politischen_Bezuege_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Viele Analysten sehen in der Best&auml;ndigkeit und Popularit&auml;t eines Symbols, das so offensichtlich aus der Massenkultur stammt, den politischen Ausdruck einer neuen Generation, der sogenannten Generation Z, ein Begriff, der alle zwischen 1997 und 2012 geborenen Jugendlichen umfasst.<\/p><p>Diese Jugendlichen sind Digital Natives (digitale Eingeborene). Sie sind mit der Revolution des Konsums aufgewachsen, die Streaming-Plattformen und das Internet auf Mobiltelefonen darstellten.<\/p><p>Obwohl ich ernsthafte Vorbehalte gegen&uuml;ber diesen willk&uuml;rlichen Generationsdefinitionen habe, die nur als sehr allgemeine Referenzen f&uuml;r sehr komplexe soziale Prozesse n&uuml;tzlich sind, ist es doch wahr, dass diejenigen, die zwischen Ende der 90er-Jahre und den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts geboren wurden, in besonderem Ma&szlig;e Zeugen des rasanten Wandels in der Kommunikation waren, der das Erscheinungsbild der heutigen Welt ma&szlig;geblich pr&auml;gt.<\/p><p>Diese jungen Menschen wurden stark von der popul&auml;ren Massenkultur beeinflusst, die sie &uuml;ber eine Handvoll weltweit dominanter Plattformen konsumieren. Und sie haben in den sozialen Netzwerken einen Raum f&uuml;r politische und soziale &bdquo;Bildung&rdquo;, der ihre besondere Sicht auf die Welt gepr&auml;gt hat, die deutliche Unterschiede zur Vergangenheit aufweist. Diese Realit&auml;ten fordern die traditionellen ideologischen Apparate wie z. B. Schulen heraus, die sich nun nicht mehr nur mit <em>Wikipedia<\/em> als Hauptreferenzquelle f&uuml;r Sch&uuml;ler auseinandersetzen m&uuml;ssen, sondern auch mit KI als Hauptberater\/Produzent der von ihnen erstellten akademischen Inhalte.<\/p><p>Wenn wir den vorgeschlagenen Zeitrahmen f&uuml;r die sogenannte Generation Z akzeptieren, sprechen wir von einer multikulturellen Gruppe von Menschen, die von Jugendlichen bis zu jungen Berufst&auml;tigen reicht und die zudem in einer Zeit der strukturellen Krise des Kapitalismus als globales System lebt. Die Symptome dieser Krise sind sowohl in der beschleunigten Umweltzerst&ouml;rung mit ihren Naturkatastrophen und der Zerst&ouml;rung von &Ouml;kosystemen als auch in der Verschlechterung der gesellschaftlichen Lebensbedingungen sp&uuml;rbar.<\/p><p>Das vergangene Vierteljahrhundert hat uns in den Kapitalismus der gro&szlig;en digitalen Transnationalen gef&uuml;hrt, den [der griechische &Ouml;konom und Politiker Yanis] Varoufakis als Technofeudalismus bezeichnet. Es ist eine Epoche, die durch eine extreme Kapitalkonzentration, die Prekarisierung der Arbeit, die Schw&auml;chung der globalen Lieferketten, die Versch&auml;rfung der Widerspr&uuml;che zwischen den Gro&szlig;m&auml;chten und vieles mehr gekennzeichnet ist. Wir leben in einer Zeit, in der es mehr Hunger und weniger Sicherheit in allen Bereichen des Lebens gibt. Und dies wirkt sich am st&auml;rksten in den Gesellschaften des sogenannten Globalen S&uuml;dens aus, obwohl letztlich keine Gesellschaft dem entkommen kann.<\/p><p>Nat&uuml;rlich betreffen diese Bedingungen nicht nur junge Menschen, sondern sind Teil der &Auml;ngste und Krisen, denen die Arbeiterklasse und gro&szlig;e Teile der kleinen und mittleren Bourgeoisie ausgesetzt sind. Was &auml;u&szlig;erst interessant an den j&uuml;ngsten Protesten ist, die genau eine Reaktion auf diese globalen Krisen und ihre lokalen Auspr&auml;gungen sind, ist die hohe Beteiligung der Jugendlichen und das Aufkommen eines bestimmten Symbols, das sie als Ausdruck des Generationenkampfes auf die Stra&szlig;e gebracht haben.<\/p><p>Zweifellos hatte das erste Auftauchen der Flagge der Strohhut-Piraten bei Volksprotesten in s&uuml;dostasiatischen L&auml;ndern einen spontanen Charakter. Ihre Verbreitung ist zum einen auf die Popularit&auml;t des Mangas und Animes <em>One Piece<\/em> selbst zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, zum anderen auf die Werte, die Monkey D. Luffy und seine Bande verk&ouml;rpern.<\/p><p>F&uuml;r diejenigen, die keine Ahnung haben: Wenn wir von <em>One Piece<\/em> sprechen, sprechen wir von einem Manga, der sich &uuml;ber 500 Millionen Mal verkauft hat, mit einer Anime-Serie, die seit Jahrzehnten ununterbrochen l&auml;uft, und einer Film-, Live-Action- und Merchandising-Industrie, die einen Umsatz von &uuml;ber 20 Milliarden Dollar erzielt. Ein massives kommerzielles Ph&auml;nomen, das von jungen und nicht mehr ganz so jungen Menschen weltweit konsumiert wird.<\/p><p>Luffy und seine Crew sind Feinde der korrupten &bdquo;Weltregierung&rdquo; in einer Welt, in der Piraten sowohl die schlimmsten Laster als auch einen Geist der Freiheit und des Abenteuers verk&ouml;rpern. Die Strohh&uuml;te sind der h&ouml;chste Ausdruck von Tugenden wie Mut, Kameradschaft und dem Kampf f&uuml;r Gerechtigkeit. In einem Geist, den wir als anarchistisch bezeichnen k&ouml;nnten, erkennt Luffy keine andere Autorit&auml;t an als sein eigenes Bewusstsein und sein pers&ouml;nliches Gerechtigkeitsempfinden. Es ist daher nicht &uuml;berraschend, dass diese Kombination aus einem universell anerkannten Symbol und den allgemeinen und abstrakten Werten, die es ausdr&uuml;ckt, mehrere Generationen und insbesondere die j&uuml;ngeren Generationen verbindet.<\/p><p>Und hier kommt ein weiteres zentrales Merkmal der Welt hinzu, in der diese jungen Menschen aufgewachsen sind, und das sich mit allen zuvor genannten Merkmalen verbindet, ein Element, das ich f&uuml;r zentral halte, um die politische Natur der von uns analysierten Ph&auml;nomene zu verstehen: das Fehlen einer echten systemischen Alternative zur Hegemonie des Kapitalismus. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR fehlt der internationalen Linken ein globales Paradigma, das sie dem kapitalistischen Paradigma entgegenstellen k&ouml;nnte. Es bleibt nur noch das, was [der britische Kulturtheoretiker Mark] Fisher als &bdquo;kapitalistischen Realismus&rdquo; bezeichnet hat, und die mit dieser Sicht auf die Welt einhergehende Bitterkeit.<\/p><p>Die Protestwelle, die die Piraten mit Strohh&uuml;ten zu einem Symbol globaler Rebellion gemacht hat, ist meines Erachtens auch Ausdruck jener Ohnmacht der Vernunft, deren Gefangene wir als Epoche sind. Die Proteste sind eine Reaktion auf Korruption und andere Krisen, aber es fehlt ihnen ein konkreter Vorschlag, der die Unzufriedenheit der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber punktuelle Ausbr&uuml;che hinaus artikuliert. Sobald die Wut der Bewegung verraucht ist oder unmittelbare Erfolge der Proteste erreicht sind, l&ouml;sen sie sich auf, ohne bleibende Ergebnisse zu hinterlassen. Es ist ein Zyklus der Rebellion, der punktuelle Erfolge erzielt, aber nicht in der Lage ist, die grundlegenden Ursachen des Problems zu &auml;ndern, weil ihm die geeigneten Werkzeuge fehlen, um dessen systemische Natur zu erkennen.<\/p><p>Luffy ist Ausdruck der Rebellion gegen die Ungerechtigkeit. Er ist aber gleichzeitig auch eine Figur mit sehr begrenztem politischen Verst&auml;ndnis, die aus Instinkt und Laune heraus handelt, ohne ein klares Ziel vor Augen zu haben, abgesehen von dem sehr allgemeinen und fantasievollen (wir d&uuml;rfen nicht vergessen, dass diese Serie in erster Linie f&uuml;r Jugendliche gedacht ist) Ziel, K&ouml;nig der Piraten zu werden. Dass junge Menschen seine Flagge als universelles Symbol f&uuml;r ihre K&auml;mpfe w&auml;hlen, spricht f&uuml;r die F&auml;higkeit der Unterhaltungsindustrie, die Forderungen des Volkes in von ihr vorgefertigte Symbole einzubinden. Es zeigt, wie die die Gesellschaft des Spektakels innerhalb der von ihr produzierten Referenzen die Bestrebungen einer neu entstehenden politischen Generation kanalisieren kann.<\/p><p>Dies mag nicht so bedeutend erscheinen, ist es aber doch. Unabh&auml;ngig davon, welche linken Ideen Eichiro Oda haben mag, baut der Markt keine Milliardenindustrie um ein Symbol mit hohem subversivem Potenzial auf. Die Gr&ouml;&szlig;e der Branche selbst wirkt als disziplinierendes Element f&uuml;r jeden kreativen Impuls, der &uuml;ber die vom System akzeptierten Grenzen hinausgehen k&ouml;nnte. Luffys anarchische Aufs&auml;ssigkeit ist akzeptabel, weil sie das Ma&szlig; an jugendlicher Rebellion ausdr&uuml;ckt, das der Markt toleriert. Eine jugendliche, instinktive Rebellion ohne klare Ziele, die schlie&szlig;lich diszipliniert und erzogen werden kann.<\/p><p>Denn w&auml;hrend Luffy niemals &auml;lter wird, tun dies seine Leser sehr wohl und werden schlie&szlig;lich gezwungen, prek&auml;re Jobs zu akzeptieren, um die steigenden Kosten f&uuml;r den Lebensunterhalt der Familie zu decken. Und viele von ihnen werden dies sogar in der &Uuml;berzeugung tun, dass Uber ihnen erm&ouml;glicht, ihr eigener Chef zu sein, w&auml;hrend sie Kapitel f&uuml;r Kapitel einer Serie konsumieren, die ein angenehmer Teil ihrer Jugenderinnerungen ist, f&uuml;r sie aber keinen rebellischen Impuls mehr darstellt.<\/p><p>Die Flagge von Luffy ist auch Ausdruck des Scheiterns der revolution&auml;ren, zersplitterten und demoralisierten Linken, die kein klares, umfassendes Konzept hat und zu sehr damit besch&auml;ftigt ist, sich gegen die Angriffe der erstarkenden Ultrarechten zu verteidigen oder ihre eigenen Ungereimtheiten zu erkl&auml;ren, wenn sie an der Macht war. Dass die Flagge von Luffy und nicht das Gesicht von Che Guevara auftaucht, ist Ausdruck einer politischen und symbolischen Erneuerung, die wir nicht verwirklichen konnten.<\/p><p>Dass sie sich zum Protest als Batman-Joker verkleiden und wir nicht das Gesicht von Lenin, Fidel oder ein sowjetisches Symbol sehen, auch wenn es den ewigen Kritikern der UdSSR nicht passt, sollte uns zu denken geben.<\/p><p>Nat&uuml;rlich ist der Kampf gegen die Kulturindustrien des zeitgen&ouml;ssischen Kapitalismus und ihre au&szlig;ergew&ouml;hnliche Verbreitungsf&auml;higkeit schwierig, aber er war noch nie leicht. Mit verschr&auml;nkten Armen dazustehen oder zu jammern, bringt keine Sache auch nur einen Schritt voran. Wir haben die m&auml;chtigen Waffen der Ideen und einen symbolischen Schatz mit au&szlig;ergew&ouml;hnlichen F&auml;higkeiten, das Bewusstsein der V&ouml;lker tief zu bewegen, auf unserer Seite. Unsere Aufgabe besteht in Organisation, Bildung und Vorbereitung, wie Gramsci sagte.<\/p><p>Die spontane Entstehung eines Symbols wie der Flagge der Strohh&uuml;te hindert den hegemonialen Apparat nat&uuml;rlich nicht daran, es sofort in seine Subversionsmechanismen zu integrieren.<\/p><p>Ein gutes Beispiel f&uuml;r diese schnelle Assimilation ist der k&uuml;rzlich von einer Gruppe namens &bdquo;Generaci&oacute;n Z M&eacute;xico&rdquo; organisierte Marsch, der auf dem Z&oacute;calo in Mexiko-Stadt gewaltt&auml;tige Ausbr&uuml;che zeigte. Zahlreiche Beschwerden in den sozialen Netzwerken belegten den k&uuml;nstlichen Charakter der Kundgebung, die als Protest gegen die gesamte traditionelle Politik pr&auml;sentiert wurde, in der Praxis jedoch nur Parolen gegen Morena, die derzeitige Regierungspartei, skandierte. Wir sollten uns nicht wundern, wenn wir in Zukunft dieselbe Flagge bei Protesten in Kuba, Venezuela, Nicaragua, China oder Iran wiedersehen. Das Handbuch f&uuml;r sanfte Putsche aktualisiert auch seine Symbole.<\/p><p>Diese Zeilen sind keine Kritik an <em>One Piece<\/em>, einem Werk von au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Qualit&auml;t, das ich wie Millionen andere verfolge und genie&szlig;e. Es handelt sich vielmehr um eine Reflexion &uuml;ber seine Grenzen als Symbol des Kampfes und &uuml;ber unsere eigenen Defizite. Es ist kein Problem, die Flagge der Strohh&uuml;te zu hissen, aber man muss dies mit der klaren &Uuml;berzeugung tun, dass es nicht ausreicht, abenteuerlustig zu sein. Man muss ein klares Ziel haben, man muss wissen, welche Wahrheiten man verteidigt, und man muss, wie Che Guevara betonte, bereit sein, &bdquo;die eigene Haut zu riskieren&rdquo;, um diese Wahrheiten zu verteidigen.<\/p><p><em>Der Beitrag erschien im Original bei <a href=\"https:\/\/espanol.almayadeen.net\/articles\/2091143\/la-generacion-z--no-tiene-referentes-politicos\">Al Mayadeen Espa&ntilde;ol<\/a>, &Uuml;bersetzung aus dem Spanischen von Marta Andujo.<\/em><\/p><p><em>&Uuml;ber den Autor: <strong>Jos&eacute; Ernesto Nov&aacute;ez Guerrero<\/strong> aus Kuba ist Journalist und Schriftsteller. Er ist Mitglied der Organisation der jungen kubanischen Kulturschaffenden Asociaci&oacute;n Hermanos Sa&iacute;z (AHS).<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Proteste der Generation Z in Jakarta mit der Luffy-Piraten-Flagge, Indonesien, 29. August 2025. Quelle: Toto Santiko Budi \/ Shutterstock<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138865\">Der Aufstand der Generation Z in Nepal dreht sich um Arbeitspl&auml;tze, W&uuml;rde &ndash; und ein gescheitertes Entwicklungsmodell<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138917\">Die Friedensbewegung und die j&uuml;ngeren Generationen &ndash; Von der Generationenpolarit&auml;t zur Zusammenarbeit? (Ein Thesenpapier)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123889\">Boomer gegen Millennials? 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