{"id":14310,"date":"2012-08-31T15:49:44","date_gmt":"2012-08-31T13:49:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14310"},"modified":"2012-08-31T15:49:44","modified_gmt":"2012-08-31T13:49:44","slug":"hinweise-des-tages-ii-75","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14310","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14310#h01\">&Uuml;ber den Wolken &ndash; das Vertrauen ist futsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14310#h02\">Republikaner-Konvent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14310#h03\">Albrecht von Lucke &ndash; Von Merkel lernen, hei&szlig;t siegen lernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14310#h04\">Thomas Fricke &ndash; Wer ist der wahre Stabilit&auml;tspapst?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14310#h05\">25 Millionen Menschen in der EU ohne Job<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14310#h06\">UN-Arbeitsorganisation warnt vor Griechenland-Austritt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14310#h07\">Die bunte und teure Welt der &laquo;Strukis&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14310#h08\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: Lautsprecher des Kapitals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14310#h09\">Tschechien: Juristischer Kreuzzug gegen Korruption<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14310#h10\">Leistungsschutzrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14310#h11\">J. Bradford DeLong &ndash; Democracy in Tea Party America<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14310#h12\">Der Mond wird aufgegangen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14310&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&Uuml;ber den Wolken &ndash; das Vertrauen ist futsch<\/strong><br>\nGastbeitrag einer langj&auml;hrigen Lufthansa-Kollegin zum Streik der Flugbegleiter<br>\n&Uuml;ber den Wolken herrscht Krisenstimmung, auch dort. Die Gesch&uuml;tze im Arbeitskampf bei der Lufthansa sind in Stellung gebracht, die Parolen donnern: Geld! Leiharbeit! Ausgliedern! Kurz, das Tarifkost&uuml;m des ehemaligen Staatsbetriebes soll neu zugeschnitten werden, sprich: sehr eng tailliert.<br>\n&Auml;hnliches gab es schon einmal. Vor sechs Jahren wurde den Flugbegleitern die Kr&ouml;te dargereicht, manteltarifvertragliche Gehaltssteigerungen massiv zu verlangsamen: Um in die Gehaltsstufe zu gelangen, die eine Stewardess fr&uuml;her nach zehn Jahren erreichen konnte, muss sie nun l&auml;nger arbeiten &ndash; 22 Jahre. Mit entsprechenden Folgen f&uuml;r Rente und Betriebsrente. Falls ihr keine Schwangerschaft dazwischen kommt; dann muss sie nachsitzen.<br>\nVor sechs Jahren schluckten die Flugbegleiter diese Kr&ouml;te, bei den meisten bislang unverdaut, um die Wettbewerbsf&auml;higkeit ihres Konzerns zu sichern. Gegen Billigkonkurrenz, subventionierte Airlines vom Golf und wegen der steigenden Kerosinpreise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesaussieht.de\/2012\/08\/30\/uber-den-wolken-das-vertrauen-ist-futsch\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=uber-den-wolken-das-vertrauen-ist-futsch\">Wiesaussieht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Republikaner-Konvent<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Greed and Debt: The True Story of Mitt Romney and Bain Capital<\/strong><br>\nHow the GOP presidential candidate and his private equity firm staged an epic wealth grab, destroyed jobs &ndash; and stuck others with the bill<br>\nUnemployment: the real Eurozone problem<br>\nThe great criticism of Mitt Romney, from both sides of the aisle, has always been that he doesn&rsquo;t stand for anything. He&rsquo;s a flip-flopper, they say, a lightweight, a cardboard opportunist who&rsquo;ll say anything to get elected.<br>\nThe critics couldn&rsquo;t be more wrong. Mitt Romney is no tissue-paper man. He&rsquo;s closer to being a revolutionary, a backward-world version of Che or Trotsky, with tweezed nostrils instead of a beard, a half-Windsor instead of a leather jerkin. His legendary flip-flops aren&rsquo;t the lies of a bumbling opportunist &ndash; they&rsquo;re the confident prevarications of a man untroubled by misleading the nonbeliever in pursuit of a single, all-consuming goal. Romney has a vision, and he&rsquo;s trying for something big: We&rsquo;ve just been too slow to sort out what it is, just as we&rsquo;ve been slow to grasp the roots of the radical economic changes that have swept the country in the last generation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rollingstone.com\/politics\/news\/greed-and-debt-the-true-story-of-mitt-romney-and-bain-capital-20120829\">Rolling Stone<\/a>\n<p>dazu auch der Folgeartikel: <strong>On Mitt Romney, Bain Capital and Private Equity<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rollingstone.com\/politics\/blogs\/taibblog\/on-mitt-romney-bain-capital-and-private-equity-20120829\">Rolling Stone<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>US-Wahlkampf wird interessanter<\/strong><br>\nDer US-amerikanische Pr&auml;sidentschaftswahlkampf ist seit kurzem interessanter und, so k&ouml;nnte man sagen, genuin politischer geworden. Es klingt wie ein Treppenwitz: Ausgerechnet die Nominierung des fiskalpolitischen Radikal-&raquo;Falken&laquo; Paul Ryan als &raquo;running mate&laquo;, d.h. Vizepr&auml;sidentschaftskandidat an der Seite Mitt Romneys k&ouml;nnte wieder genuin richtungspolitische Inhalte in die Debatte tragen.<br>\nEinerseits war der Vorwahlkampf der Republikanischen Partei (GOP) erstaunlich stark um sexuell aufgeladene Themen gekreist und hatte richtungspolitische Entscheidungsfragen schlafwandlerisch umschifft. Wenn nicht gerade der texanische Gouverneur Rick Perry damit angab, gleich drei wichtige staatliche Regulierungsbeh&ouml;rden zu schlie&szlig;en, ihm auf Nachfrage aber nur zwei einfallen wollten, dann besch&auml;ftigte das Bewerberfeld der GOP die Presse mit Ehebruchskandalen (so geschehen beim Unternehmer Herman Cain und Bill Clintons altem Gegenspieler Newt Gingrich) oder offensiver Gegnerschaft zu Verh&uuml;tungsmitteln und Familienplanung (Rick Santorum).<br>\nAndererseits bewegte sich der Wahlkampf im Eiltempo auf das zu, was Jugendliche hierzulande das &raquo;Niveau-Limbo&laquo; nennen, seitdem klar war, dass der ehemalige Massachusetts-Gouverneur Mitt Romney f&uuml;r die Republikaner gegen Barack Obama ins Rennen um die Pr&auml;sidentschaft gehen wird. Auch aus dem Lager des einstmaligen Saubermanns Obama wurde Romney f&uuml;r seine Biographie attackiert. Ein Werbespot aus diesem Lager bringt den ehemaligen Stahlkocher Joe Soptic zur Sprache, dessen Werk von GST Steel geschlossen wurde, einige Jahre nachdem es von einer Investorengruppe gekauft worden war, zu der auch Mitt Romneys Bostoner Investmentfonds Bain Capital geh&ouml;rt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/us-wahlkampf-wird-interessanter\/\">Sozialismus Aktuell<\/a><\/li>\n<li><strong>Paul Ryan ist der eigentliche K&ouml;nig<\/strong><br>\nEgal wie die Wahl am 6. November ausgeht, nicht Mitt Romney, sondern Paul Ryan wird eine neue republikanische &Auml;ra einl&auml;uten. Sollte Romney gegen Barack Obama verlieren, k&ouml;nnte Ryan in vier Jahren sogar selbst US-Pr&auml;sident werden. [&hellip;]<br>\nWie er stellen auch sie die reine Lehre &uuml;ber den politischen Kompromiss. Das gemeinsame Dogma lautet: Weniger Staat, weniger Gesetze, weniger Steuern! [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/parteitag-der-republikaner-paul-ryan-ist-der-eigentliche-koenig\/7072548.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die wohlwollenden Paul-Ryan-Portraits der Tagesspiegel-Autoren Klingst und von <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/usa-der-strippenzieher-als-held\/7075344.html\">Marschall<\/a> ist be&auml;ngstigend. Wesentlich kritischer f&auml;llt da schon der <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/kommentar-zu-paul-ryan-romneys-vize-gibt-den-netten-hardliner-a-852880.html\">Artikel<\/a> des SPON-Autoren Gregor Peter Schmitz aus, der auch auf Ryans ideologischen Hintergrund eingeht. Ryan ist ein Anh&auml;nger Friedrich August von Hayeks und Ludwig von Mises. Er bezeichnet sich selbst als <a href=\"http:\/\/www.arbeit-wirtschaft.at\/servlet\/ContentServer?pagename=X03\/Page\/Index&amp;n=X03_1.a_2005_11.a&amp;cid=1182166446284\">Vertreter der &bdquo;&Ouml;sterreichischen Schule&ldquo;<\/a>, die man wohl am ehesten als radikal-kapitalistisch bezeichnen k&ouml;nnte und die den Gesellschaftsvertrag durch einen reinen Sozialdarwinismus ersetzen will. Leider hat sich die Radikalit&auml;t dieser Ideologie immer noch nicht bis in die Redaktionsstuben der Republik durchgesprochen. Selbst was wir hierzulande beispielsweise von der FDP kennen, ist im Vergleich zu den &bdquo;&Ouml;sterreichern&ldquo; geradezu sozialistisch! Wehret den Anf&auml;ngen, man muss sich einer derartig menschenverachtenden Ideologie in den Weg stellen, bevor sie weiter um sich greift. Mit netten Verharmlosungen &aacute; la Tagesspiegel erreicht man jedoch das genaue Gegenteil.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Albrecht von Lucke &ndash; Von Merkel lernen, hei&szlig;t siegen lernen<\/strong><br>\nWorum es heute geht, ist die R&uuml;ckeroberung des Primats der Politik gegen die Macht der Finanzm&auml;rkte. Wenn Sahra Wagenknecht dazu das Erhardsche Leitmotiv &raquo;Wohlstand f&uuml;r alle&laquo; besetzt, ist das weit mehr als ein blo&szlig; kluger Schachzug. Eine Replik auf Ulrike Herrmann und ein Pl&auml;doyer f&uuml;r eine soziale Marktwirtschaft von links<br>\nSarah Wagenknecht hat seit geraumer Zeit ihr Herz f&uuml;r Ludwig Erhard entdeckt. Das ist mit Sicherheit kl&uuml;ger als fr&uuml;here Sympathien f&uuml;r Walter Ulbricht, zieht jedoch auch Kritik auf sich &ndash; so unl&auml;ngst die von Ulrike Hermann, Wirtschaftskorrespondentin der &raquo;Tageszeitung&laquo;. Der zentrale Vorwurf an Wagenknecht, beileibe nicht nur von Hermann, ist der angeblich fehlender Radikalit&auml;t. Anstelle des Ordoliberalismus solle sie sich doch zumindest auf Roosevelts wesentlich radikaleren New Deal beziehen. Diese Sto&szlig;richtung ist unter &ouml;konomischen Gesichtspunkten sicherlich nicht falsch: Soziale Marktwirtschaft bedeutet eben dezidiert nicht demokratischen Sozialismus (weshalb sich die deutsche Sozialdemokratie anf&auml;nglich auch schwer damit tat); und aus Liberalismus, konsequent befolgt, geht keineswegs, wie von Wagenknecht behauptet, notwendig Sozialismus hervor.<br>\nAll dies &uuml;bersieht jedoch die politisch-strategische Frage. Und in dieser Hinsicht ist der Versuch der Aneignung der sozialen Marktwirtschaft &ndash; &uuml;ber das Erhardsche Leitmotiv &raquo;Wohlstand f&uuml;r alle&laquo; &ndash; ein Meisterst&uuml;ck. Schlie&szlig;lich handelt es sich dabei heute weniger um ein eng umrissenes &ouml;konomisches Konzept als vielmehr um den Leitbegriff der Konservativen und dieser Republik &ndash; also gewisserma&szlig;en um das Tafelsilber der Union.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/237049.von-merkel-lernen-heisst-siegen-lernen.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ulrike Herrmann &ndash; Warum nicht Roosevelt?<\/strong><br>\nWie die Marxistin Sahra Wagenknecht auf den Ordoliberalen Ludwig Erhard hereinf&auml;llt<br>\nSahra Wagenknecht hat Ludwig Erhard gelesen. Und sie macht kein Geheimnis daraus. Seit geraumer Zeit l&auml;sst sie kaum einen Anlass aus, den christdemokratischen Wirtschaftsminister und Bundeskanzler zu zitieren. Diese Strategie hat sich f&uuml;r sie gelohnt. &raquo;Der Spiegel&laquo; nennt sie &raquo;erzliberal&laquo;, in Talkshows ist sie Dauergast, und Gregor Gysi kann sich vorstellen, dass sie seine Nachfolgerin wird. Ironisch kommentierte er, Wagenknecht habe ja &raquo;nicht nur Karl Marx, sondern auch Ludwig Erhard gelesen &ndash; und verstanden.&laquo;<br>\nBleibt die Frage: Was hat Wagenknecht da eigentlich gelesen &ndash; und verstanden? Sie bezieht sich auf Erhard wie auf eine Autorit&auml;t, was bei den meisten Zeitgenossen den durchaus gewollten Eindruck hinterlassen d&uuml;rfte, dass dieser Ordoliberale ein hochkomplexes theoretisches Werk hinterlassen habe. Das ist falsch. Erhards Buch &raquo;Wohlstand f&uuml;r alle&laquo; ist vielmehr eine ausufernde Wahlkampfschrift, die p&uuml;nktlich zur Wahl 1957 erschien. Das Werk stammt auch gar nicht von ihm allein, sondern ist &raquo;unter der Mitarbeit&laquo; des Handelsblattjournalisten Wolfram Langer entstanden. Der theoretische Gehalt ist gering, denn wie f&uuml;r eine Wahlkampfschrift zu erwarten, besteht sie in gro&szlig;en Teilen aus Selbstlob &ndash; und aus Kritik am politischen Gegner SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/236485.warum-nicht-roosevelt.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Wer ist der wahre Stabilit&auml;tspapst?<\/strong><br>\nDer nahende Einsatz der Europ&auml;ischen Zentralbank als K&auml;uferin von Staatsanleihen weckt im Land der Bundesbank tiefe &Auml;ngste. Zu Recht? H&ouml;chste Zeit f&uuml;r einen Gefahrencheck. [&hellip;]<br>\nDas Dilemma der Bundesbanker scheint in der Scheu zu liegen, einzur&auml;umen, dass M&auml;rkte auch einmal falsch ticken k&ouml;nnen &ndash; was ja nicht hei&szlig;t, dass das immer so ist. Was aber hei&szlig;t, dass dann keine alten Standards helfen und man auch heiklere Eingriffe erw&auml;gen muss. Und sich nicht daran klammern kann, dass das schwierig ist und die Bundesbank deklaratorisch f&uuml;r Stabilit&auml;t stehe.<br>\nSollten die M&auml;rkte wirklich gerade verr&uuml;ckt spielen, kann das nach aller Finanzkrisenerfahrung ohne baldiges Eingreifen rasch in ein W&auml;hrungsdesaster f&uuml;hren, das mit der Stabilit&auml;t, die hiesige Stabilit&auml;tsp&auml;pste uns versprechen, nichts mehr zu tun hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:kolumne-thomas-fricke-wer-ist-der-wahre-stabilitaetspapst\/70083692.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>25 Millionen Menschen in der EU ohne Job<\/strong><br>\nDie Arbeitslosenquote des Euroraums bleibt auf Rekordniveau. Sie betrug im Juli 11,3 Prozent, unver&auml;ndert gegen&uuml;ber dem Vormonat Juni, wie das europ&auml;ische Statistikamt Eurostat am Donnerstag bekanntgab. Mit 4,5 Prozent verzeichnete &Ouml;sterreich unver&auml;ndert gegen&uuml;ber Juni die niedrigste Rate in der gesamten EU.<br>\nIn der gesamten EU lag die Arbeitslosenquote bei 10,4 Prozent, ebenfalls stabil im Vergleich zum Juni. Nach Sch&auml;tzungen der EU-Statistiker sind somit 25,3 Millionen Menschen in der EU arbeitslos, davon 18 Millionen in der Eurozone. Gegen&uuml;ber Juli 2011 stieg vor allem die Zahl der Arbeitslosen in der Eurozone, n&auml;mlich um fast 2,1 Millionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1345165770518\/Eurozonen-Arbeitslosigkeit-weiter-auf-Rekordhoch\">derStandard.at<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Unemployment: the real Eurozone problem<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>The unemployment rate in the Eurozone did not increase but the number of unemployed is still increasing<\/li>\n<li>The June rate has been increased with 0,1%-point<\/li>\n<li>Which together means that the rate of increase is unabated (see also the numbers graph in the Eurostat press release)<\/li>\n<li>Also, differences within the Eurozone are still increasing, though not anymore because Dutch, Austrian en German unemployment (low unemployment countries) is going down. Unemployment in Austria and the Netherlands is even increasing relatively fast.<\/li>\n<li>The difference between the Eurozone and the rest of the EU is also increasing (Eurozone: up, non-Eurozone: down)<\/li>\n<li>The only large decreases: the Baltic countries, but even these decreases are mainly due to developments in 2011 (see also Statistics Estonia)<\/li>\n<\/ol>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/euro-zone-unemployment.gif\" alt=\"Unemployment: the real Eurozone problem\" title=\"Unemployment: the real Eurozone problem\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/rwer.wordpress.com\/2012\/08\/31\/unemployment-the-real-eurozone-problem-spain-over-25\/\">Real World Economics Review<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>UN-Arbeitsorganisation warnt vor Griechenland-Austritt<\/strong><br>\nDie Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) warnt vor einem dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit, falls Griechenland aus der Euro-Zone austreten sollte. Sie w&uuml;rde sich in Deutschland 2015 auf 9 Prozent erh&ouml;hen und &uuml;ber Jahre auf diesem hohen Niveau verharren.<br>\nIm August lag die Arbeitslosenquote hierzulande bei 6,8 Prozent. Im Durchschnitt der 17 Euro-Staaten w&uuml;rde sie von 10 Prozent Ende vergangenen Jahres auf 13 Prozent steigen, sagte ILO-Volkswirt Ekkehard Ernst in der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; (Freitag).<br>\nNach den Berechnungen des ILO-Experten w&uuml;rde ein griechischer Ausstieg aus der Euro-Zone besonders dramatische Konsequenzen f&uuml;r die ohnehin schon von der Krise gesch&uuml;ttelten L&auml;nder Spanien und Portugal mit sich bringen. In Spanien sei 2014 mit einer Arbeitslosenquote von 27,7 Prozent und einer Jugendarbeitslosigkeit von 51,3 Prozent zu rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++045f1900-f348-11e1-8b4c-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die bunte und teure Welt der &laquo;Strukis&raquo;<\/strong><br>\nMit den meisten Geldanlage-Produkten gewinnen Anleger nur, wenn die Kurse an der B&ouml;rse steigen. Was aber, wenn die B&ouml;rse nicht vom Fleck kommt oder die Kurse gar &uuml;ber eine l&auml;ngere Zeitperiode hinweg fallen? Lange Zeit waren Privatanlegern in solchen Situationen die H&auml;nde gebunden. Dies hat sich mit dem zunehmenden Erfolg der strukturierten Produkte ge&auml;ndert.  So k&ouml;nnen Anleger mit &laquo;Strukis&raquo; einen Sicherheitspuffer gegen fallende Kurse einbauen, Verluste absichern oder an der Entwicklung eines Indexes teilhaben. Ausserdem k&ouml;nnen sie mit den Produkten auf seitw&auml;rts tendierende M&auml;rkte oder auf rapide Kursverluste setzen. Obendrein ist es mit strukturierten Produkten m&ouml;glich, jede Meinung &uuml;ber die weitere Entwicklung des Markts abzubilden. Mit strukturierten Produkten erhalten Privatanleger ausserdem Zugang zu neuen M&auml;rkten, die fr&uuml;her f&uuml;r sie nicht erreichbar waren. So ist es ein Leichtes, mit den Produkten auf exotische Rohwaren, die Entwicklung von W&auml;hrungspaaren oder ferne Immobilienm&auml;rkte zu setzen.<br>\nBei der Verwendung der Finanzinstrumente ist allerdings zu beachten, dass der Investor den Markt richtig einsch&auml;tzen muss, um erfolgreich zu sein. Wie das Kapitel zu den aktiv verwalteten Anlagefonds bereits gezeigt hat, gelingt dies zumindest auf l&auml;ngere Sicht nur sehr wenigen Investoren. Daf&uuml;r ist der Zufall an der B&ouml;rse ein zu starker Einflussfaktor. Wie &uuml;berall am Finanzmarkt gilt auch bei strukturierten Produkten das eherne Gesetz, dass Rendite und Risiko sich wie siamesische Zwillinge verhalten. Dies soll nicht heissen, dass Wetten mit strukturierten Produkten f&uuml;r Privatanleger nie aufgehen k&ouml;nnen. Die Produkte sind aber so kalkuliert, dass die Bank fast immer gewinnt, der Anleger hingegen nur unter bestimmten Umst&auml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/die_bunte_und_teure_welt_der_strukis_1.14957122.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein Blick in die (Finanz)Welt der Derivate bzw. der Strukturierten Produkte, der sich weniger der Problematik dieser &ldquo;Produkte&rdquo; widmet, aber zumindest den Zockerwilligen darauf hinweist, &ldquo;dass die Bank fast immer gewinnt, der Anleger hingegen nur unter bestimmten Umst&auml;nden.&rdquo; In diesem Zusammenhang m&ouml;chte ich auf einen Vorschlag von Dirk Solte hinweisen, bereits  die Erzeugung von Finanzprodukten zu besteuern. Sein Ausgangspunkt das nach seiner Meinung nicht steuerbare Konzept der Geldsch&ouml;pfung &uuml;ber die Erzeugung ungedeckten Schwellgeldes. Schwellgeld ist das &uuml;ber festgelegte Zentralbankgeldmenge von Gesch&auml;ftsbanken jenseits einer Mindestreserveanforderung vermehrte Geld. Das Schwellgeld ist kein Zentralbankgeld, sondern nur ein Geldversprechen, das besagt, dass das &uuml;ber einen Kredit vermittelte Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt als Zentralbankgeld zur&uuml;ckbezahlt wird. &ldquo;Die gesamte Staatsverschuldung ist Schwellgeld, alles Geld, das nicht Zentralbankengeld ist, z.B. alle &ldquo;verbrieften Kredite&rdquo;, Bundesobligationen, Schuldverschreibungen von Staaten, etc. und auch das Geld &ldquo;auf dem Konto&rdquo; ist Schwellgeld, es ist Gesch&auml;ftsbankengeld. Alle Kredite sind letztlich Versprechen, sp&auml;ter einmal Zentralbankengeld zu &ldquo;liefern&rdquo;, das man nicht hat, wenn man den Kredit aufnimmt. Es ist der Leerverkauf von Zentralbankengeld, das ist Schwellgeld, also gewisserma&szlig;en &ldquo;Zentralbankengeld-Gutscheine&rdquo;. Schwellgeld ist solange &ldquo;so gut wie Zentralbankengeld&rdquo;, wie jemand darauf vertraut, dass bei Bedarf sein &ldquo;Geldgutschein&rdquo; eingel&ouml;st wird. Wenn &ldquo;Schwellgeld&rdquo; f&auml;llig wird, also am Ende einer vereinbarten Kreditlaufzeit, muss das Zentralbankengeld geliefert werden, <a href=\"http:\/\/www.vorwaerts.de\/artikel_archiv\/25142\/hoffen-wir-dass-es-klappt.html;jsessionid=513DBB112EC20750AFFD4051AB7E8A0B\">dazu m&uuml;sste man es aber haben<\/a>.&rdquo;<br>\nEr fordert eine Lenkungsabgabe auf alle Finanzprodukte, auf alle verbrieften Kredite. &ldquo;Eine auf die Erreichung umweltvertr&auml;glicher und sozial nachhaltiger Wertsch&ouml;pfung zielende Kreditaufnahme soll dabei nat&uuml;rlich nicht verhindert, sondern im Gegenteil unterst&uuml;tzt werden, aber spekulative Aktivit&auml;ten, gerade des Finanzsektors, sollen ged&auml;mpft werden.&ldquo; Neben der D&auml;mpfung verspricht sich Solte Einnahmen f&uuml;r die &ouml;ffentliche Hand und vor allem Transparenz durch die steuerliche Erfassung jeder Transaktion (Kauf), die die Aufdeckung von Missbrauch erm&ouml;gliche. &ldquo;Die vorgeschlagene Finanzproduktsteuer ist keine Transaktionssteuer, kann diese aber sinnvoll erg&auml;nzen! Eine Transaktionssteuer, wie sie mittlerweile diskutiert wird, ist eher vergleichbar mit der Grunderwerbsteuer. Ein Haus, das einmal gebaut wurde, unterliegt dann der Grunderwerbsteuer, wenn es weiter ver&auml;u&szlig;ert wird. Bei der erstmaligen Erstellung des Hauses ist keine Grunderwerbsteuer f&auml;llig. Hier greift stattdessen die Mehrwertsteuer. Sie wird nur bei der Erstellung f&auml;llig. So w&auml;re es auch bei der Finanzproduktsteuer. Diese Abgabe wird bei der Erstemission von Schwellgeld f&auml;llig. Sie m&uuml;sste von dem gezahlt werden, der das Schwellgeld &ndash; das neue Finanzprodukt &ndash; erzeugt, also dem, der den Kredit aufnimmt, der das System, weil er das Kartenhaus Weltfinanzsystem vergr&ouml;&szlig;ert, mit einem Risiko belastet.&rdquo; <a href=\"http:\/\/www.faw-neu-ulm.de\/sites\/default\/files\/Der%20Krise%20begegnen_Denkanstoss.pdf\">[PDF &ndash; 815 KB]<\/a><br>\nDas Schwellgeldkonzept ist nat&uuml;rlich umstritten, wer dazu n&auml;heres lesen m&ouml;chte sei auf das Buch &ldquo;Das Kartenhaus Weltfinanzsystem&rdquo; oder auf eine auch ansonsten ergiebige Fragestunde des SR2 an den Autor <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/sr-2-kulturradio\/sr-2-fragen-an-den-autor?documentId=11272394\">hingewiesen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: Lautsprecher des Kapitals<\/strong><br>\nAnfang Juli 2012 konnte Wolfgang Clement nach langer Zeit wieder einmal f&uuml;r eine kleine Schlagzeile sorgen: Er wurde zum Vorsitzenden des Kuratoriums der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft gew&auml;hlt. Der ehemalige &bdquo;Superminister&ldquo; der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung und ehemaliges Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands scheint endlich angekommen zu sein. Der &bdquo;Wutb&uuml;rger Clement&ldquo; hat eine neue Heimat gefunden. Wichtiger als die Personalie Clement aber ist die genannte Organisation. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist eine sehr effizient arbeitende und erfolgreiche Lobbyorganisation der Arbeitgeber. Sie pl&auml;diert f&uuml;r Privatisierung, Deregulierung und Flexibilisierung und polemisiert u.a. gegen den Mindestlohn. In den letzten Jahren war es still geworden um diese Initiative. Kein Zufall, denn die INSW ist zwar &auml;u&szlig;erst aktiv, legt aber gro&szlig;en Wert auf Diskretion und vor allem darauf, nicht als Interessenvertreterin des Kapitals wahrgenommen zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weltderarbeit.de\/\">Welt der Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tschechien: Juristischer Kreuzzug gegen Korruption<\/strong><br>\nNoch ist die Tschechische Republik nicht in derselben Situation wie Italien in den Jahren 1992-93, als die etablierten politischen Parteien an den Pranger gestellt wurden. Ein Teil von ihnen hat sich bis heute nicht vom Glaubw&uuml;rdigkeitsverlust erholt. Eine derartige politische Katastrophe k&ouml;nnte schon morgen der Tschechischen Republik bevorstehen. Die steigende Anzahl von Skandalen um Vetternwirtschaft beweist, dass Korruption, Veruntreuung und Interessenkonflikte keine Zufallsprodukte, sondern im Gegenteil weit verbreitet sind und landesweit mit System betrieben werden. Mit den Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise nimmt die Toleranz der B&uuml;rger ab, sowohl gegen&uuml;ber der Korruption als auch dem Unwillen und\/oder der Unf&auml;higkeit von Politik und Staatsbediensteten, das Problem entschlossen anzugehen. Korruption und die diversen Formen der Pl&uuml;nderung &ouml;ffentlicher Ressourcen sind nicht nur unmoralisch, sie stellen dar&uuml;ber hinaus ein echtes &ouml;konomisches Problem dar: Immer mehr erweisen sie sich als ein Faktor, der die &bdquo;Schuldenkrise&ldquo; noch versch&auml;rft, der Wettbewerbsf&auml;higkeit der Volkswirtschaften schadet und den Wohlstand bedroht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseurop.eu\/de\/content\/article\/2607381-juristischer-kreuzzug-gegen-korruption\">Hospod&aacute;&#345;sk&eacute; noviny via presseurop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist schon erstaunlich wie wenig seinerzeit Konsequenzen seitens der EU-Kommission aus ihren eigenen Berichten zum Fortschritt der Beitrittskandidaten gezogen wurden, in denen bis zuletzt auf die tief sitzenden Korruption in den L&auml;ndern Osteuropas hingewiesen wurde. Das soll kein Vorwurf an diese L&auml;nder sein, die sich in einer beispiellosen Umbruchsituation befanden, aber Alt-Europa h&auml;tte sich mehr um die Umsetzung und nicht nur um die schriftliche Fixierung von EU-Recht k&uuml;mmern m&uuml;ssen. Vor allem sollten wir uns h&uuml;ten, in punkto Korruption immer nur auf Griechenland zu zeigen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Leistungsschutzrecht<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Scheinargumente f&uuml;r ein Leistungsschutzrecht<\/strong><br>\nEs sind im Kern nicht mehr als zwei Argumente, mit denen die Verlage ihr Leistungsschutzrecht herbeireden: ein rationales Scheinargument und ein emotionales Hilfsargument.<br>\nDas rationale Scheinargument lautet: &raquo;Es kann nicht sein, dass profitorientierte Anbieter gratis auf Inhalte zugreifen.&laquo; In dieser knappen Form hat es zum Beispiel Kulturstaatsminister Bernd Neumann mit minimalen Variationen immer wieder formuliert. [&hellip;]<br>\nUnd das emotionale Hilfsargument lautet: Google hat&lsquo;s ja. Der Laden macht Fantastilliarden Euro Gewinn, dem tut das doch nicht weh, davon was abzugeben an Medienunternehmen, die mit M&uuml;h und Not &uuml;ber die Runden kommen, aber jeden Cent zweimal rumdrehen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/die-scheinargumente-fuer-ein-leistungsschutzrecht\/\">Stefan Niggemeier<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein unm&ouml;gliches Gesetz<\/strong><br>\nDie so lange gepriesene, umfangreiche deutsche Presselandschaft hat wom&ouml;glich soeben einen forschen Schritt zu ihrem weiteren Niedergang getan &ndash; aus eigener Kraft und mit kr&auml;ftiger politischer Unterst&uuml;tzung. [&hellip;]<br>\nAufgrund der Vielfalt und des Aufbaus des Netzes ist dies ein massiver Schlag, der viele Inhalte aus dem Netz verschwinden oder unauffindbar werden l&auml;sst. Am Ende wird es m&ouml;glicherweise auch die gro&szlig;en Anbieter &ndash; so sie &uuml;berhaupt in den Anwendungsbereich des Gesetzes kommen, was aktuell v&ouml;llig unklar ist &ndash; wie Google, Microsoft, die Deutsche Telekom und viele mehr treffen. Selbst wenn diese theoretisch dazu in der Lage w&auml;ren, hunderte von Anw&auml;lten zu besch&auml;ftigen, w&uuml;rde es sie trotzdem in den meisten F&auml;llen nicht von der Gefahr der Haftung befreien, da sie nie alle F&auml;lle abdecken k&ouml;nnen.<br>\nDas Konzept Suchmaschine wird damit in Deutschland im Bezug auf Angebote von &bdquo;Presseverlagen&ldquo; in Frage gestellt. Weniger verf&uuml;gbare harte Informationsquellen bedeuten einerseits eine st&auml;rkere Verflachung der verf&uuml;gbaren Informationen, andererseits schlicht eine Einschr&auml;nkung der M&ouml;glichkeit, sich zu informieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/47836\/ein-unmogliches-gesetz\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+carta-standard-rss+%28Carta%29\">Carta<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>J. Bradford DeLong &ndash; Democracy in Tea Party America<\/strong><br>\nWhen the French politician and moral philosopher Alexis de Tocqueville published the first volume of his Democracy in America in 1835, he did so because he thought that France was in big trouble and could learn much from America. So one can only wonder what he would have made of the Republican National Convention in Tampa, Florida. [&hellip;]<br>\nAnd the Republicans gathered in Tampa to celebrate the rule &ndash; to say that the America that Tocqueville saw no longer exists: Americans no longer believe that the wealth of the rich rests on the prosperity of the rest. Rather, the rich owe their wealth solely to their own luck and effort. The rich &ndash; and only the rich &ndash; &ldquo;built&rdquo; what they have. The willingness to sacrifice some part of their private interest to support the public interest damages the souls and portfolios of the 1%.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/democracy-in-tea-party-america-by-j--bradford-delong\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Mond wird aufgegangen<\/strong><br>\nAuf der Regierungsbank und in Aussch&uuml;ssen geht es zu wie bei Hinz zu Kunz nach drei Bier: Du, was is&rsquo;n eigentlich n&auml;her &ndash; New York oder der Mond? Worauf Kunz nicht lange fackelt: Der Mond nat&uuml;rlich! Den kann ich von hier aus sehen! Nach dieser Logik argumentiert die Regierung unter Merkel und jene fiktive unter Gabriel, Steinmeier oder Steinbr&uuml;ck, die in einer Krise harte Sparauflagen und Beschr&auml;nkungen auferlegt, um sie in den Griff zu bekommen. Der Schuldenabbau durch Sparma&szlig;nahmen ist jener Erdbegleiter, der angeblich viel n&auml;her sein soll, weil man ihn ja sehen kann. Wer spart, der hat am Ende mehr Geld: Das kann man sofort erkennen, denn man sieht ja, dass es f&uuml;r Privatpersonen genau so funktioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2012\/08\/der-mond-wird-aufgegangen.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14310","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14310","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14310"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14310\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14312,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14310\/revisions\/14312"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14310"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14310"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14310"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}