{"id":14331,"date":"2012-09-05T08:51:28","date_gmt":"2012-09-05T06:51:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331"},"modified":"2012-09-05T08:51:28","modified_gmt":"2012-09-05T06:51:28","slug":"hinweise-des-tages-1712","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331#h01\">J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer &ndash; &ldquo;Volk gegen Volk&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331#h02\">Rentenpl&auml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331#h03\">Kein Freund ist Ausl&auml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331#h04\">Deutschland schuldet Griechenland Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331#h05\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331#h06\">Wetten, dass die Bank gewinnt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331#h07\">It is the German banks, stupid!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331#h08\">Einkommens- und Verm&ouml;genskonzentration &ndash; Teil 3: Einkommenskonzentration in den USA, Gro&szlig;britannien und Deutschland im Vergleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331#h09\">R&uuml;ckzug in die Resignation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331#h10\">LobbyPlanet Br&uuml;ssel &ndash; Einblick in den Br&uuml;sseler Lobbydschungel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331#h11\">Gescheiterte Rh&ouml;n-&Uuml;bernahme l&auml;sst viele Verlierer zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331#h12\">Afghanistan: Zwischen zwei Monstern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331#h13\">S&uuml;dafrika &ndash; Soziale Zeitbombe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331#h14\">Jenseits von Markt und Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331#h15\">TV-Tipps: Beraten und verkauft? Das Milliardengesch&auml;ft der Versicherungs-Dr&uuml;cker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331#h16\">Erg&auml;nzung zum Beitrag von &ldquo;Lebensmittelspekulation: Wenn Wirtschaftsethiker der Unmoral das Wort reden&rdquo; <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14331&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer &ndash; &ldquo;Volk gegen Volk&rdquo;<\/strong><br>\nDer syrische Krieg ist von au&szlig;en nur noch schwer zu durchschauen, weil er sta&#776;ndig sein Gesicht vera&#776;ndert. Vier Phasen gab es bisher.Die erste von Ma&#776;rz bis Ende April 2011 ist die Zeit friedlicher Demonstrationen. Ermutigt durch den arabischen Fru&#776;hling fordern nicht nur Angeho&#776;rige der vernachla&#776;ssigten sunnitischen Unterschicht Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Jede ihrer Forderungen ist legitim. Selbst der Ruf nach einem Ru&#776;cktritt des Pra&#776;sidenten. Westliche Oppositionelle fordern so etwas auch. Problematisch sind ihre Steinwu&#776;rfe und Angriffe auf Polizeistationen. Doch auch das kennt man aus westlichen Demokratien. Gut ausgebildete Polizisten ko&#776;nnen damit umgehen. Die syrischen Sicherheitskra&#776;fte nicht. Als Anfang Ma&#776;rz zornige Va&#776;ter gegen die Festnahme ihrer Kinder protestieren, schie&szlig;t der Geheimdienst. Es gibt viele Tote. Der syrische Pra&#776;sident tra&#776;gt hierfu&#776;r die politische Verantwortung. Er ernennt die Toten zu Ma&#776;rtyrern &ndash; das ist mit umfangreichen staatlichen Leistungen verbunden. Er trifft die Eltern und versucht, den Konflikt zu beruhigen. Doch es gibt Kra&#776;fte, die keine Beruhigung wollen. Ende April sind auf einmal Waffen und Geld da. Hauptsponsor ist wie in Libyen das kleine Katar, dessen Emir die arabische Revolution als Profilierungschance sieht. Er wu&#776;rde gerne den Platz Saudi-Arabiens einnehmen und wichtigster Verbu&#776;ndeter der USA in der Region werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120905_volk_gegen_volk.pdf\">J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer [PDF &ndash; 41 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Artikel erschien auch am Montag in der Printausgabe der SZ<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rentenpl&auml;ne<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Dietmar Bartsch &ndash; Bis zum letzten Hemd<\/strong><br>\nAngela Merkel muss die Rente zur Chefsache machen. Ansonsten ist massenhafte Altersarmut unausweichlich. Schon jetzt m&uuml;ssen Hunderttausende Rentner im Alter arbeiten. [&hellip;]<br>\nDas alles ist skandal&ouml;s und jeder wei&szlig; zudem, dass die Statistiken gesch&ouml;nt und die Dunkelziffern erheblich sind. Deutschlands vermeintliches &bdquo;Jobwunder&ldquo; basiert leider ma&szlig;geblich auf Zeitarbeit, Minijobs und anderen Formen prek&auml;rer Besch&auml;ftigung. Bei sinkenden Einkommen werden von den Menschen mehr Flexibilit&auml;t und mehr Mobilit&auml;t sowie pers&ouml;nliche Vorsorge verlangt. Das ist blanker Hohn! Viele, die heute den G&uuml;rtel enger schnallen sollen, werden sp&auml;ter um ihr letztes Hemd f&uuml;rchten m&uuml;ssen. Nicht zuletzt m&uuml;ssen Menschen in der Finanzkrise schmerzlich erfahren, wie unsicher private Vorsorge sein kann. [&hellip;]<br>\nNach wie vor gibt es Rentenungerechtigkeiten zwischen Ost und West. Diese zu beseitigen, hatte die schwarz-gelbe Bundesregierung gelobt, blieb aber unt&auml;tig. Kanzlerin Merkel hatte die &bdquo;Renteneinheit&ldquo; bis 2013 versprochen. Sie wird wortbr&uuml;chig werden, es sei denn, sie machte die Rente endlich zur Chefinnensache und ruft z.B. einen Rentengipfel ein. Millionen Rentnerinnen und Rentner werden weiter mit einem geringeren Rentenwert Ost abgespeist &ndash; weit &uuml;ber zwanzig Jahre nach der deutschen Einheit!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/dietmar-bartsch\/12175-altersarmut-und-rentenkuerzung-in-deutschland#12175\">The European<\/a><\/li>\n<li><strong>Kapitaldeckung in der Krise &ndash; Die Risiken privater Renten- und P&#64258;egeversicherungen<\/strong><br>\n[&hellip;] Die Erfahrungen nach zehn Jahren Riester-Rente zeigen, dass sich die Arbeitnehmer durch die Aufgabe der parit&auml;tischen Finanzierung deutlich schlechter stellen. Auch sind die Renditen in der gesetzlichen Rentenversicherung &ndash; trotz der massiven Absenkung des zuk&uuml;nftigen Rentenniveaus &ndash; den Renditen der Riester-Vertr&auml;ge &ndash; vor allem in den Vertr&auml;gen ab 2011 &ndash; in der Regel deutlich &uuml;berlegen, zumal die Berufsunf&auml;higkeit in den Riester-Vertr&auml;gen nicht abgesichert ist. Angesichts der gesunkenen Kapitalmarktzinsen wurde der Garantiezins seit Einf&uuml;hrung der Riester-Rente mehrmals gesenkt. In Zukunft ist damit zu rechnen, dass die Lebensversicherungen zuerst die hohen Garantiezinsen in den Altvertr&auml;gen bedienen m&uuml;ssen und die &Uuml;berschussbeteiligungen in den j&uuml;ngsten Riester-Vertr&auml;gen daher gering ausfallen d&uuml;rften. Zur schlechten Bilanz der Riester-Renten tragen auch die hohen Verwaltungskosten und Gewinne der Versicherungswirtschaft, die Unsicherheiten des Kapitalmarktes, und die notwendige Dynamisierung der Renten bei.<br>\n [&hellip;]  Auch j&uuml;ngere Erwerbst&auml;tige profitieren nur vordergr&uuml;ndig von niedrigeren Beitragss&auml;tzen. Ihre Rentenbezugsdauer erh&ouml;ht sich bei steigender Lebenserwartung. Sie m&uuml;ssen dann auch l&auml;nger von den abgesenkten gesetzlichen Renten leben. Aufgrund der Reformen m&uuml;ssen sie mindestens doppelt so viel selbst ansparen, wie sie durch die Rentenreformen auf der Beitragsseite entlastet werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/09211.pdf\">Friedrich Ebert Stiftung [PDF &ndash; 426 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Rente &ndash; was ist das?<\/strong><br>\nDie Vorschl&auml;ge zur Zuschussrente gehen f&uuml;r viele Menschen an der Realit&auml;t vorbei. Viele haben nach den Ausgaben f&uuml;r Miete, Haftpflicht und Krankenversicherung nicht mehr genug Geld &uuml;brig f&uuml;r die Altersvorsorge &ndash; ob gesetzlich oder privat. [&hellip;]<br>\nDer Hauptgrund f&uuml;r meine Rentenferne aber ist ein anderer. Immer, wenn die Rentendiskussion gef&uuml;hrt wird, habe ich das Gef&uuml;hl, da geht es nicht um mich. Da geht es um Angestellte, Menschen die ihr Leben lang &ndash; wenn auch wenig &ndash; einzahlen. Ich bin nicht angestellt, sondern geh&ouml;re zu den 1,2 Millionen Freiberuflern in Deutschland. Und man muss sagen, ich geh&ouml;re zu dem Teil, der noch Gl&uuml;ck hat. Weil ich &uuml;ber die K&uuml;nstlersozialkasse eine Altersvorsorge bekomme &ndash; und Eltern habe, die bei der privaten Vorsorge halfen, wenn die Auftragslage mal nicht so rosig war. Wenn es in Talkshows um die Rentenfrage geht, h&ouml;re ich den Begriff Freiberufler oder Freelancer fast nie. Jedenfalls viel zu selten f&uuml;r 1,2 Millionen Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/leitartikel-rente---was-ist-das-,1472602,17043942.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Rentenexperten werfen von der Leyen Trickserei vor<\/strong><br>\nDie Sozialministerin ger&auml;t immer st&auml;rker in der Defensive: Nun nehmen Rentenexperten Ursula von der Leyens Pl&auml;ne f&uuml;r eine Zuschussrente auseinander. Sie halten die Berechnungen des Ministeriums zur Altersarmut f&uuml;r unseri&ouml;s.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/umstrittene-zuschussrente-rentenexperten-werfen-von-der-leyen-trickserei-vor-1.1459062\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kein Freund ist Ausl&auml;nder<\/strong><br>\nAm kommenden dritten Spieltag der Fu&szlig;ball-Bundesliga sind die Trikotsponsoren der Vereine von der Brust gestrichen. Stattdessen wird darauf ein Leitmotiv zu lesen sein &ndash; &ldquo;Geh&rsquo; Deinen Weg&rdquo; hei&szlig;t das und ist der Wahlspruch und der Name eines Stipendien- und Mentorenprogrammes der Deutschlandstiftung Integration. [&hellip;]<br>\nDer Vorstand der Deutschlandstiftung Integration rekrutiert sich aus Unternehmern, der Beauftragten der Bundesregierung f&uuml;r Migration, Fl&uuml;chtlinge und Integration und aus Kai Diekmann; Vorsitzender des Beirates ist Hubert Burda &ndash; die Stiftung ist also fest in Hand von Meinungsmachern; noch dazu von solchen, die zu Hochzeiten der Leitkulturdebatte am lautesten wieherten und die Phantasien christdemokratischer Leitkulturhammel zu publizistischer Massenware verarbeiteten. Passend hierzu ist die Bundeskanzlerin Schirmherrin der Aktion.<br>\nDer Hintergrund und die Sto&szlig;richtung der Stiftung ist so konservativ wie elit&auml;r. Mit dem Programm &ldquo;Geh&rsquo; Deinen Weg&rdquo; sollen &ldquo;Migranten angesprochen werden, die in Deutschland &ldquo;angekommen&rdquo; und&rdquo; erfolgreich&rdquo; sind und damit belegen, dass und wie Integration gelingen kann&rdquo;. &Ouml;konomisch wie politisch und weltanschaulich angepasste Migranten, denn um die geht es dieser Stiftung, sollen mit einem Stipendium f&uuml;r zwei Jahre ausgestattet werden. Gesucht werden daher &ldquo;die besten und talentiertesten jungen Menschen, die leidenschaftlich und leistungsbereit ihre Ziele im Leben verfolgen&rdquo; &ndash; wie ein Bekenntnis zur Integration aller Menschen in die deutsche Gesellschaft liest sich das nicht gerade.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2012\/09\/kein-freund-ist-auslander.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland schuldet Griechenland Milliarden<\/strong><br>\nIn den 1950er Jahren half ein Kunstgriff Deutschland aus der wirtschaftlichen Katastrophe. Auf die Griechen wurde offenbar vergessen<br>\n[&hellip;] Der Bankmanager Hermann Josef Abs leitete Anfang der 1950er Jahren die Delegation der Bundesrepublik bei den Verhandlungen zur Regelung der deutschen Auslandsschulden. Er erreichte von den Alliierten einen Schuldenerlass von 51 Prozent und ein Abkommen, die restlichen Ausst&auml;nden in einem Zeitraum von drei&szlig;ig Jahren in Raten zur&uuml;ckzuzahlen. Abs legte damit den Grundstein f&uuml;r den Wiederaufbau der Wirtschaft Westdeutschland. Die letzte Tranche seiner Auslandsschulden zahlte Deutschland im Jahr 1980 &ndash; mit einer Ausnahme: Die Reparationsschuld an Griechenland ist immer noch offen. Diese bel&auml;uft sich nach Berechnungen des Gr&uuml;nen Europaabgeordneten Daniel Cohn-Bendit auf 80 Milliarden Euro, Zinsen inklusive.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1345166123124\/Deutschland-schuldet-Griechenland-Milliarden\">derStandard.at<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/idees\/article\/2012\/09\/03\/mme-merkel-et-m-schauble-ont-la-memoire-courte_1754916_3232.html\">Mme Merkel et M Sch&auml;uble ont la m&eacute;moire courte &ndash; LeMonde<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zahl der Pleiten steigt in Portugal um 50 Prozent<\/strong><br>\nDas gebremste Wirtschaftswachstum infolge der Schulden- und Eurokrise in Europa treibt die Insolvenzen heuer weiter in die H&ouml;he. In Portugal wird sich deren Zahl um fast 50 Prozent auf 7.100 erh&ouml;hen, geht aus einer Studie von Euler Hermes und der Prisma Kreditversicherung hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1345165362168\/Pleite-Insolvenzen-2012-Eurozone-Anstieg\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><strong>Sofia legt geplanten Euro-Beitritt auf Eis<\/strong><br>\nDas Wall Street Journal berichtet, dass Bulgarien &bdquo;in Reaktion auf die immer schlechter werdenden Wirtschaftsbedingungen und die steigende Ungewissheit bez&uuml;glich der Aussichten&ldquo; der Eurozone &bdquo;die lange gehegten Pl&auml;ne zur &Uuml;bernahme der gemeinsamen W&auml;hrung auf unbestimmte Zeit eingefroren hat&ldquo;. In einem Interview mit dem WSJ erkl&auml;rten Ministerpr&auml;sident Bojko Borissow und Finanzminister Simeon Djankow, Bulgarien fahre nun schon das dritte Jahr in Folge eine Sparpolitik und die Risiken einer Euro-Mitgliedschaft seien f&uuml;r ihr Land zu gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseurop.eu\/de\/content\/news-brief\/2634801-sofia-legt-geplanten-euro-beitritt-auf-eis?xtor=RSS-18\">WSJ Europe via Presseurop<\/a><\/li>\n<li><strong>Rentner st&uuml;rmen Gesundheitsministerium<\/strong><br>\nFrust &uuml;ber die Sparaktionen im griechischen Gesundheitswesen: In Athen haben Rentner das Gesundheitsministerium gest&uuml;rmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aerztezeitung.de\/politik_gesellschaft\/gesundheitspolitik_international\/article\/821008\/athen-rentner-stuermen-gesundheitsministerium.html\">&Auml;rztezeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>German capital in Spain (total and change)<\/strong>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120905_demfispanien.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120905_demfispanien_small.png\" alt=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/rwer.wordpress.com\/2012\/09\/04\/german-capital-in-spain-total-and-change\/\">Real World Economics Review<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wetten, dass die Bank gewinnt?<\/strong><br>\nWetten gegen die Bank ist wie russisches Roulette: Riskante Gesch&auml;fte waren nicht nur bei L&auml;ndern und Gemeinden in, auch KMU haben viel verloren<br>\nOb auf der Trabrennbahn der Favorit oder ein Au&szlig;enseiter gewinnt, darauf kann man wetten. Das nennt sich Gl&uuml;ckspiel. Wenn zwei Vertragsparteien eine Wette auf einen Basiswert abschlie&szlig;en, nennt man das Swap-Gesch&auml;ft. Vom Prinzip her funktioniert die Sache nicht un&auml;hnlich. Kurz gesagt, wettet der Kunde bei Swap-Gesch&auml;ften gegen die Bank auf die Zinsentwicklung an den Kapitalm&auml;rkten. Mathematiker haben sich diese Produkte zun&auml;chst zur Zinsoptimierung ausgedacht, zur begleitenden Absicherung gro&szlig;er Finanztransaktionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1345166091368\/Wetten-dass-die-Bank-gewinnt-Risikogeschaefte-Swaps-KMU\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>It is the German banks, stupid!<\/strong><br>\n[&hellip;] The common currency area is broken. In fact, it is no longer a common currency area but, rather, an area in which the same currency is used. To begin fixing this broken system, without adopting radical measures like those we suggest in the Modest Proposal, the ECB must become the equivalent of the FDIC and the Fed, plus it must work towards turning the EFSF-ESM into Europe&rsquo;s TARP. At the same time, it must unleash an asymmetrical quantitative easing (QE) program that targets the Periphery, thus restoring the circuits of a proper monetary union.<br>\nUnfortunately, the ECB will not be allowed to do any of this, I very much fear. Unless I am very badly mistaken, Mr Draghi&rsquo;s announcement on 6th September  will show that the ECB&rsquo;s banking supervision role, crucial as it may be, will be undermined by a Germany determined to keep afloat the cosy and unwholesome relationship between Germany&rsquo;s private banks and German politicians. As for the QE part, the ECB will only be allowed to embark upon such a purchases program in a limited manner; one that buys Europe a little more time during which to continue to stagnate.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2012\/09\/04\/while-awaiting-mr-draghis-6th-september-statement-a-reminder-it-is-the-german-banks-stupid\/\">Yanis Varoufakis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Einkommens- und Verm&ouml;genskonzentration &ndash; Teil 3: Einkommenskonzentration in den USA, Gro&szlig;britannien und Deutschland im Vergleich<\/strong><br>\nDie nachfolgende Analyse der Entwicklung des Anteils der Top-Einkommen am gesamten Einkommen im L&auml;ndervergleich basiert vor allem auf Daten und Charts von &bdquo;The World Top Income Database&ldquo;. (1) Die Verfasser der zugeh&ouml;rigen Studien und zugleich Betreiber der Datenbank, Facundo Alvaredo, Anthony B. Atkinson, Thomas Piketty und Emmanuel Saez (The Paris School of Economics), weisen explizit darauf hin, dass es sich bei den Daten im Wesentlichen um Steuerdaten bzw. Einkommensteuerdaten handelt und zwar solche vor Besteuerung. Insofern gilt f&uuml;r diese Daten auch dasselbe wie schon f&uuml;r die Verm&ouml;gensdaten, die in Teil 1 und Teil 2 behandelt wurden: Durch das tats&auml;chliche Ausma&szlig; der Ausnutzung von Steuerschlupfl&ouml;chern und Steuerflucht in &bdquo;Offshore&ldquo;-Strukturen ver&auml;ndert sich das im Folgenden gezeichnete Bild nochmals. Weil dies vor allem die Top-Einkommen betrifft, wird das Ausma&szlig; der Einkommenskonzentration bzw. Einkommensungleichheit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit untersch&auml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/einkommens-und-vermogenskonzentration-%e2%80%93-teil-3-einkommenskonzentration-in-den-usa-grosbritannien-und-deutschland-im-vergleich\/\">Querschuesse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>R&uuml;ckzug in die Resignation<\/strong><br>\nImmer mehr junge Arbeitslose in Europa und Nordamerika ziehen sich vom Arbeitsmarkt zur&uuml;ck und fallen aus der Statistik. Vorbildliche Modelle gibt es in Skandinavien.<br>\nSchlechte Gr&uuml;nde f&uuml;r eine verbesserte Statistik: Die Jugendarbeitslosigkeit in den Industriestaaten Europas und Nordamerikas mit einer Rekordh&ouml;he von derzeit durchschnittlich 17,5 Prozent wird bis 2017 voraussichtlich auf 15,6 Prozent sinken.<br>\nDies allerdings nicht, weil die zumeist hervorragend ausgebildeten 15- bis 24-J&auml;hrigen einen festen, anst&auml;ndig bezahlten Arbeitsplatz f&auml;nden. Sondern deshalb, weil sie sich chancenlos und resigniert vom offiziellen Arbeitsmarkt zur&uuml;ckziehen und damit aus den Arbeitslosenstatistiken herausfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!101009\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>LobbyPlanet Br&uuml;ssel &ndash; Einblick in den Br&uuml;sseler Lobbydschungel<\/strong><br>\nIn Br&uuml;ssel sind nach Angaben von LobbyControl mindestens 15.000 professionelle Interessenvertreter vor allem f&uuml;r die Wirtschaft t&auml;tig. Die Lobbyisten machten sich gezielt zunutze, dass EU-Parlamentarier &uuml;ber wenige Mitarbeiter verf&uuml;gten und bei komplizierten Gesetzen Expertise brauchten, sagte Vereinsvertreterin Katzemich der Nachrichtenagentur dapd. Externes Fachwissen sei aber selten neutral. Besonders die Chemie- und Autoindustrie habe immer wieder ambitionierte Gesetzespl&auml;ne der EU erfolgreich torpediert. Problematisch sei auch ein direkter Wechsel ausscheidender EU-Kommissare oder anderer Spitzenbeamter in die Wirtschaft. &ndash; LobbyControl ver&ouml;ffentlicht heute eine Brosch&uuml;re &uuml;ber Br&uuml;ssel als &ndash; wie es hei&szlig;t &ndash; &ldquo;Hauptstadt des Lobbyismus&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/nachrichten\/201209041000\/8\">dradio <\/a>\n<p><strong>Dazu: Erkunden Sie den Br&uuml;sseler Lobbydschungel<\/strong><br>\nWollen Sie wissen, was Facebook in Br&uuml;ssel treibt? Und wie es kommt, dass eine ehemalige EU-Abgeordnete der SPD in deren Br&uuml;sseler Lobbyb&uuml;ro sitzt? Oder was die Lebensmittellobby unternahm, damit die Lebensmittelampel nicht europaweit eingef&uuml;hrt wurde? Ab heute k&ouml;nnen Sie es nachlesen: der neue LobbyPlanet Br&uuml;ssel f&uuml;hrt sie durch die verborgene Welt des Lobbyismus in Br&uuml;ssel.<br>\nDer Lobbystadtf&uuml;hrer ist komplett &uuml;berarbeitet: Auf etwa 50 Stationen stellen wir Ihnen die wichtigsten Lobbyakteure und -netzwerke der &ldquo;Hauptstadt der Europ&auml;ischen Union&rdquo; vor. Wir zeigen die Tricks und Strategien, mit denen sie die Politik beeinflussen. Und wir zeigen, wie eng Unternehmen und EU an vielen Stellen verflochten sind, zum Beispiel in den zahlreichen Experten-Gruppen oder den interfraktionellen Gruppen im Europ&auml;ischen Parlament. Der LobbyPlanet Br&uuml;ssel gibt eine leicht verst&auml;ndliche Einf&uuml;hrung in den Br&uuml;sseler Lobbyismus und wie er uns alle betrifft. Allzu oft k&ouml;nnen sich die Lobby-Akteure mit dem gr&ouml;&szlig;ten Lobbybudget durchsetzen. Aber der LobbyPlanet zeigt auch die ersten Erfolge, die das Engagement in unserem europ&auml;ischen Netzwerk ALTER-EU in den vergangenen Jahren gebracht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2012\/09\/erkunden-sie-den-brusseler-lobbydschungel\/\">LobbyControl<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gescheiterte Rh&ouml;n-&Uuml;bernahme l&auml;sst viele Verlierer zur&uuml;ck<\/strong><br>\nAm Ende war es ein Spiel mit zu vielen Beteiligten: Fresenius will keinen zweiten Versuch bei der &Uuml;bernahme von Rh&ouml;n-Klinikum starten. Bis sich der Krankenhausbetreiber von diesem Poker erholen wird, k&ouml;nnten Jahre vergehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/handel-dienstleister\/:klinikbetreiber-gescheiterte-rhoen-uebernahme-laesst-viele-verlierer-zurueck\/70085317.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist schon fast symptomatisch, dass die FTD die Verlierer nur auf der Kapitalseite sieht. Die verpulverten Millionen werden in Zukunft vor allem von den Besch&auml;ftigten von Rh&ouml;n, Helios und Asklepios wieder eingespielt werden m&uuml;ssen &ndash; sie sind die eigentlichen Leidtragenden der gro&szlig;spurigen &Uuml;bernahmeschlacht zweier privater Krankenhausbetreiber. Weitere Verlierer sind die Patienten, auf deren R&uuml;cken die nun leeren Kriegskassen wieder aufgef&uuml;llt werden und nat&uuml;rlich auch die Beitragszahler der Krankenkassen, die die Millionensummen, die an der B&ouml;rse verbrannt wurden, schlussendlich gezahlt haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Afghanistan: Zwischen zwei Monstern<\/strong><br>\nDie Menschen auf dem Land leiden nicht mehr nur unter den Taliban und dem verbreiteten Terror. Auch abtr&uuml;nnige Taliban-Milizen drangsalieren die Landbev&ouml;lkerung. Die Aussicht auf Befreiung von den Taliban hat sich zerschlagen. Die instrumentalisierten oder per Fernsteuerung aus Kabul organisierten &ldquo;Spontanaufst&auml;nde&rdquo; stellen alles andere als eine gesamtnationale Bewegung dar. Sie k&ouml;nnten sogar ein Vorbote der neuen, bewaffneten Un&uuml;bersichtlichkeit mit einer Vielzahl autonomer bewaffneter Gruppen sein, die sich nach dem Abzug der westlichen Kampftruppen gegen Ende 2014 in Afghanistan einstellen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle. <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2012%2F09%2F03%2Fa0087&amp;cHash=b6017af2a62724ad7fc3e434a8ae6e48\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Und so wird sich der &ldquo;B&uuml;rgerkrieg&rdquo; nach dem Abzug der sowjetischen Truppen wiederholen. Und genauso wenig wie die Sowjetunion die Regierung Nadschibullah halten konnte, werden die USA die Regierung Karsai halten k&ouml;nnen. Eine Pers&ouml;nlichkeit wie Ahmad Shah Massoud ist nirgendwo in Sicht. Unter Umst&auml;nden werden die USA und der Westen am Ende wieder an dem Punkt stehen, den sie wegen eines sogenannten &ldquo;Krieges gegen den Terror&rdquo; aufgegeben hatten: Verhandlungen mit den Taliban oder einer anderen Pakistan genehmen Gruppierung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>S&uuml;dafrika &ndash; Soziale Zeitbombe<\/strong><br>\nS&uuml;dafrika: Nach dem Massaker von Marikana offenbart sich die Spaltung zwischen Elite und Arbeiterklasse immer st&auml;rker<br>\nEs klingt wie eine Groteske, doch f&uuml;r Hunderte Bergarbeiter ist sie bitterer Ernst: Weil die Polizei vor zwei Wochen im Rahmen des Streiks an der Platinmine Marikana 34 Demonstranten erschossen hatte, erhob die s&uuml;dafrikanische Staatsanwaltschaft am Donnerstag Mordanklage gegen 270 &Uuml;berlebende des Massakers, von denen etliche sogar direkt nach der Entlassung aus dem Krankenhaus verhaftet wurden. Der Vorwurf: Die Kumpel h&auml;tten mit ihrem militanten Streik &ndash; die Polizei f&uuml;hlte sich nach eigenen Angaben von traditionellen Waffen wie Speeren und Macheten sowie einer Handfeuerwaffe bedroht &ndash; die massenhafte Erschie&szlig;ung ihrer Kollegen ausgel&ouml;st und seien somit verantwortlich f&uuml;r deren Tod. Juristische Basis daf&uuml;r ist ausgerechnet ein Gesetz aus der Apartheid-Zeit, das der heute regierende African National Congress (ANC) einst massiv kritisierte. Nach reichlich politischem Druck zog die Staatsanwaltschaft die Mordanklagen am Sonntag zwar vorl&auml;ufig zur&uuml;ck und k&uuml;ndigte an, die Gefangenen vorerst freizulassen, endg&uuml;ltig zur&uuml;ckziehen wollte sie die Vorw&uuml;rfe allerdings nicht. Und auch die politischen Folgen des blutigsten Polizeieinsatzes seit den ersten freien Wahlen des Landes 1994 entfalten sich immer weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/09-04\/029.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Jenseits von Markt und Staat<\/strong><br>\nAllmenden sind unwirtschaftlich und &uuml;berholt, sagen die einen: Das Vieh wird nicht satt, die B&auml;ume nicht gro&szlig;, die Betreiber nicht reich. Allmenden sind modern, sagen die anderen: Wissen, Autos, Ressourcen &ndash; wir k&ouml;nnen doch Teilhaber sein, statt zu besitzen!<br>\nDas Konzept ist alt, sagen nun viele, die Spielarten neu: Wikipedia, Gemeinschaftsg&auml;rten oder Carsharing &ndash; auch in modernen Formen gemeinschaftlichen Nutzens steckt das mittelalterliche Modell der Allmende.<br>\nDie Ersch&uuml;tterungen der Finanzkrise brachten es wieder ins Bewusstsein, ebenso die Vergabe des Wirtschaftsnobelpreises 2009 an die Gemeing&uuml;terforscherin Elinor Ostrom. Sind Allmenden ein Gegenpol zur zunehmenden Privatisierung unserer Welt?<br>\nViele Aspekte der Suche nach einem neuen Umgang mit Ressourcen ersp&uuml;rt, wer traditionelle Weideallmenden besucht &ndash; und sie mit der modernen Kulturlandschaft vergleicht.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/dasfeature\/1813303\/\">Deutschlandfunk<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2012\/09\/04\/dlf_20120904_1915_9b78cbcd.mp3\">Die Sendung <\/a>\n<p><strong>passend dazu: &ldquo;Die letzten Gemeing&uuml;ter dieses Planeten verschwinden&rdquo;<\/strong><br>\nFred Pearce &uuml;ber &ldquo;land grabbing&rdquo;, die Vorurteile von Natursch&uuml;tzern und die Rettung unseres Planeten durch Kleinbauern<br>\nAls die Getreidepreise und damit die Kosten f&uuml;r Grundnahrungsmittel 2007 auf ein historisches Rekordniveau kletterten, kam es weltweit zu Protesten &ndash; &uuml;berall dort, wo die Bev&ouml;lkerung einen Gro&szlig;teil ihres Einkommens f&uuml;r Nahrungsmittel aufwenden muss. Zwei Jahre sp&auml;ter f&uuml;hrte die Welle von Aufst&auml;nden dann vielen Machthabern deutlich vor Augen, dass ihre Macht mit dem Schwanken der Lebensmittelpreise steht oder f&auml;llt. Unter dem Eindruck des Arabischen Fr&uuml;hlings beschlossen viele Regierungen, ihre Ern&auml;hrungssicherheit zu verbessern, indem sie billigen, aber fruchtbaren Boden in anderen L&auml;ndern aufkaufen oder (h&auml;ufiger) mit langfristigen Vertr&auml;gen pachten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/37\/37488\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>TV-Tipps: Beraten und verkauft? Das Milliardengesch&auml;ft der Versicherungs-Dr&uuml;cker<\/strong><br>\nDer Deutschen Verm&ouml;gensberatung (DVAG) geht es gut. Fast sechs Millionen Kunden hat das Unternehmen, das in der Finanz- und Versicherungsbranche t&auml;tig ist. Gerade erst wurden Rekord&uuml;bersch&uuml;sse vermeldet. Gr&uuml;nder und Vorstandsvorsitzender ist Reinfried Pohl, ein vielfach geehrter Mann mit besten politischen Kontakten.<br>\nRund 37 000 Haupt- und nebenberufliche Berater arbeiten f&uuml;r die DVAG. Es klingt wie eine Erfolgsgeschichte, dabei gibt es auch Schattenseiten. Kunden und ehemalige Mitarbeiter gew&auml;hren &ldquo;ZDFzoom&rdquo; exklusiv Einblicke hinter die Kulissen des Unternehmens und berichten &uuml;ber fragw&uuml;rdige Beratungen und den Umgang mit den eigenen Leuten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/phoenix\/die_sendungen\/beraten_und_verkauft_\/520584?datum=2012-09-04\">Phoenix<\/a>\n<p><em>Sendetermine: Di, 04.09.12, 18.00 Uhr und Mi, 05.09.12, 17.15 Uhr auf Phoenix<\/em><\/p>\n<p><strong>Ich pack&rsquo; aus &ndash; Wenn Insider an die &Ouml;ffentlichkeit gehen<\/strong><br>\nWeltweit h&auml;ufen sich Wirtschafts- und Unternehmensskandale. In Deutschland stehen selbst Global Player wie Siemens, Metro oder Volkswagen in der Kritik. Whistleblower werden die Hinweisgeber genannt, die die &Ouml;ffentlichkeit unterrichten: &uuml;ber Misst&auml;nde in der eigenen Firma, &uuml;ber gesundheitliche Gefahren, Korruption oder gar Staatsgeheimnisse. Ein Film &uuml;ber Menschen, die &ldquo;geplaudert&rdquo; haben: Sind sie Helden oder Verr&auml;ter?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/phoenix\/die_sendungen\/ich_pack%27_aus\/519715?datum=2012-09-06\">Phoenix<\/a><\/p>\n<p><em>Sendetermine: Mi, 05.09.12, 21.00 Uhr, Do, 06.09.12, 08.15 Uhr und Do, 06.09.12, 19.15 Uhr auf Phoenix<\/em><\/p>\n<p><strong>71. Exclusiv im Ersten: Die Nein-Sager<\/strong><br>\nSie st&uuml;rzen Tausende in finanzielle und seelische N&ouml;te. Deutsche Versicherungen kassieren Jahr f&uuml;r Jahr, Monat f&uuml;r Monat ihre Pr&auml;mien. Wenn sie aber gebraucht werden, k&ouml;nnen sie sich fast ohne Risiko verweigern. Sie aktivieren juristische Apparate, arbeiten mit perfiden Tricks, verz&ouml;gern und verschleiern, um berechtigte Anspr&uuml;che von Gesch&auml;digten abzulehnen. Reporter Christoph L&uuml;tgert geht zu verzweifelten Opfern, blickt ins Innere der Versicherungen und fragt die Politik, warum sie die &uuml;berm&auml;chtigen Konzerne gew&auml;hren l&auml;sst. Zitatende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/programm.ard.de\/?sendung=281068538465666&amp;first=1\">ARD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.B.:<\/strong> Mit Dank an Christoph L&uuml;tgert, einen der besten Journalisten die wir wohl zur Zeit haben. Die Wiederholung ist leider etwas zur Unzeit, aber man kann sich das ja eventuell via Mediathek ansehen, wenngleich der Allianzanwalt die Sendung des Interviews eines Allianzsprechers verboten hat. Gesendet wurde trotzdem!!!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Erg&auml;nzung zum Beitrag von &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14325\">Lebensmittelspekulation: Wenn Wirtschaftsethiker der Unmoral das Wort reden<\/a>&ldquo;<\/strong><br>\nunser Leser S.T. schrieb uns:\n<blockquote><p>Jens Berger schrieb: &ldquo;Pies ist jedoch ein Wirtschaftsethiker. Da stellt sich unweigerlich die Frage, welche Ethik ein &Ouml;konom vertritt, der nicht nur wider besseres Wissen an das Dogma der Effizienzmarkthypothese zu glauben scheint, sondern auch s&auml;mtliche Argumente der Kritiker von Lebensmittelspekulation auf rabulistische Art und Weise verzerrt&rdquo;.<\/p>\n<p>Zun&auml;chst: Im Grunde gibt es keine Ausbildung zum &ldquo;Wirtschaftsethiker&rdquo;, d. h. es ist ein Etikett, das sich jede oder jeder anheften kann, der oder die meint, sich dazu berufen zu f&uuml;hlen.<\/p>\n<p>Zum besseren Verst&auml;ndnis halte ich es f&uuml;r erforderlich, darauf hinzuweisen, dass Ingo Pies als Sch&uuml;ler von Karl Homann f&uuml;r eine ganz bestimmte Ausrichtung einer Wirtschafts-&ldquo;Ethik&rdquo; steht, n&auml;mlich f&uuml;r die &ldquo;Ethik nach &ouml;konomischer Methode&rdquo;. (Siehe auch <a href=\"http:\/\/ethik.wiwi.uni-halle.de\/2166_199920\/2166_199912\/\">den Lebenslauf von Pies<\/a>)<\/p>\n<p>Dahinter versteckt sich der Anspruch, die &ouml;konomischen Methoden auf alle Lebensbereiche anzuwenden (&ouml;konomischer Imperialismus). Es ist nichts anderes als das, was in der Soziologie als &Ouml;konomisierung der Gesellschaft&rdquo; und &Ouml;konomismus beschrieben wird.<\/p>\n<p>Ein besonderes Spezifikum ist dabei, dass &ldquo;der Markt&rdquo; bzw. die Sphere der Wirtschaft als amoralisch angesehen wird &ndash; alles, was dort geschieht, hat nichts mit Moral zu tun, sondern die Moral steckt in den Regeln (so diese Sichtweise; siehe auch das Zitat unten).<\/p>\n<p>Deshalb verwundert es nicht, wenn Pies auf die Marktmechanismen setzt (Pies: &ldquo;Viele Bauern leiden immer noch darunter, dass ihnen der Marktzugang erschwert ist.&rdquo;) und der Spekulation etwas Gutes abgewinnen kann. Mit Blick auf die Finanzkrise meinte sein Doktorvater, Karl Homann, einmal:<br>\n<a href=\"http:\/\/www.uni-muenchen.de\/aktuelles\/publikationen\/einsichten\/archiv\/2009\/kulturwissenschaften\/wettbewerb_2009.pdf\">&ldquo;Das Problem in der aktuellen Finanzkrise ist, dass wir innovative Finanzprodukte haben, aber keine Rahmenordnung daf&uuml;r [PDF &ndash; 271 KB]&rdquo;<\/a>.<\/p>\n<p>Und nat&uuml;rlich ist &ldquo;Wettbewerb solidarischer als Teilen&rdquo; (ebd.). Der Apfel f&auml;llt also nicht weit vom Stamm. &Ouml;konomen sind damit nat&uuml;rlich auch fein aus dem Schneider, denn egal, was sie vorschlagen: Es kann ja gar nicht moralisch verwerflich sein, denn sie agieren in einem moralfreien Raum.<\/p>\n<p>Leider (!) dominiert diese Homann-Schule den deutschsprachigen Raum: Im Grunde sind die Lehrst&uuml;hle f&uuml;r Wirtschaftsethik vorwiegend &ldquo;ordnungsethisch&rdquo; besetzt.<br>\nAls wirtschaftsethisch forschender Volkswirt m&ouml;chte ich deshalb darauf hinweisen, dass auch Wirtschaftsethiker existieren, die daran zweifeln, ob es sich bei dieser &ldquo;Ethik nach &ouml;konomischer Methode&rdquo; &uuml;berhaupt um &ldquo;Ethik&rdquo; handelt. Dar&uuml;ber hinaus unterscheidet sich diese Form einer &ldquo;Ethik&rdquo; erheblich von anderen Ethik-Konzepten, z. B. der Integrative Wirtschaftsethik von Peter Ulrich oder der Sozialen Marktwirtschaft (konkreter: der Sozialen Irenik) von Alfred M&uuml;ller-Armack.<\/p>\n<p>Insofern finde ich den Titel &ldquo;Wenn Wirtschaftsethiker der Unmoral das Wort reden&rdquo; etwas ungl&uuml;cklich, weil er suggeriert, dass alle Wirtschaftsethiker so denken. Das mag mit Blick auf die Dominanz der Homann-Schule richtig sein und deshalb ist es auch berechtigt, den &Auml;u&szlig;erungen von Wirtschaftsethikern zun&auml;chst einmal mit Skepsis zu begegnen.<br>\nAllerdings existieren aber auch andere Wirtschaftsethiker &ndash; wie Ulrich Thielemann, die weniger marktfolgsam sind und sich z. B. in den letzten Wochen sehr kritisch auch zum Thema &ldquo;Schweiz, Steuern und Schwarzgeld&rdquo; ge&auml;u&szlig;ert haben. Diese haben dann wiederum sehr darunter zu leiden, dass unter dem Label &ldquo;Wirtschaftsethik&rdquo; der &Ouml;konomismus verkauft wird.<\/p>\n<p>Noch ein inhaltlicher Hinweis zum Beitrag von Pies: Offenbar geht Pies davon aus, dass Bauern zwangsl&auml;ufig in M&auml;rkte eingebunden sein und handeln m&uuml;ssen. Das muss aber keineswegs so sein. Insbesondere, wenn er den &ldquo;Welthunger&rdquo; bek&auml;mpfen will, w&auml;re auch dem Umstand Rechnung zu tragen, dass es in bestimmten Teilen der Welt noch &uuml;blich ist, gem&auml;&szlig; dem safety-first-principle zu wirtschaften: Das hei&szlig;t sichere &ndash; wenngleich weniger produktive &ndash; Anbaumethoden, direkt konsumierbare G&uuml;ter statt einer Produktion f&uuml;r den Markt usw. (Siehe auch James C. Scott: The Moral Economy of the Peasant). Ich denke, dass der Weg, zun&auml;chst die Wirtschaftsform einer Selbsterhaltung zu gew&auml;hrleisten und dann (!) &uuml;ber etwaige l&auml;ndliche Produktionen f&uuml;r den Markt nachzudenken eher geneigt ist, den Welthunger zu bek&auml;mpfen. Allerdings steht dem oft genug eine andere Spekulationsform im Weg: Die Spekulation um Boden (land grabbing).<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Herr T. hat recht &ndash; die &Uuml;berschrift &bdquo;Wenn ein Wirtschaftsethiker der Unmoral das Wort redet&ldquo; w&auml;re treffender gewesen. Leider kannte ich den wissenschaftlichen Hintergrund von Ingo Pies noch nicht, als ich den Artikel geschrieben habe.<\/em><\/p>\n<p>Ein weiterer Leser schrieb mir:<\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Laut Wikipedia war er z.B. zu &ldquo;Forschungsaufenthalten bei Gary S. Becker an der University of Chicago und bei James M. Buchanan an der George Mason University&rdquo;. Genug geh&ouml;rt, Euer Ehren. Wer bei solchen Leuten (beides Mont Pelerin-Mitglieder) bzw. Unis (insbesondere die GMU gilt als Hochburg der Libert&auml;ren, die &ldquo;Chicagoer Schule&rdquo; d&uuml;rfte ebenfalls ein Begriff sein) unterwegs ist, kann kaum anders als an effiziente M&auml;rkte zu glauben. Zumal sein Doktorvater in die gleiche Ecke zu geh&ouml;ren scheint. Dass er dann den Kritikern der Nahrungsmittelspekulation Unwissenschaftlichkeit und Unkenntnis der einschl&auml;gigen Forschungsergebnisse vorwirft, ohne selbst eine einzige Studie zu zitieren, ist wenig verwunderlich.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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