{"id":143332,"date":"2025-12-09T10:00:35","date_gmt":"2025-12-09T09:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=143332"},"modified":"2025-12-10T11:26:53","modified_gmt":"2025-12-10T10:26:53","slug":"kuenstler-fuer-den-frieden-im-osten-bestaendiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=143332","title":{"rendered":"K\u00fcnstler f\u00fcr den Frieden: Im Osten best\u00e4ndiger"},"content":{"rendered":"<p>K&uuml;rzlich portr&auml;tierte <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142704\">Zaklin Nastic hier<\/a> den Dirigenten Justus Frantz. Heute steht ein anderer, auch in Russland pr&auml;mierter Kunstpreistr&auml;ger im Brennpunkt: der Liedermacher <strong>Tino Eisbrenner<\/strong>. Diesen beschreibt <strong>Diether Dehm<\/strong>, der f&uuml;r SPD und Linke 17 Jahre im Bundestag war und in den Achtziger-, Neunziger-Jahren gemeinsam mit Lindenberg, Maffay, BAP, Katja Ebstein und Wader Sprecher war von &bdquo;K&uuml;nstler f&uuml;r den Frieden&ldquo;, Koordinator von Friedenskundgebungen, Mitarbeiter bei den Unterhaltungsabteilungen von <em>ARD<\/em> und <em>ZDF<\/em> und Besitzer des Plattenlabels &bdquo;EMI-Musikant&ldquo;. &ndash; Vorweg noch ein Hinweis: Am Ende des Textes finden Sie die Links auf drei Lieder von Tino Eisbrenner.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4882\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-143332-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251209-Kuenstler-fuer-Frieden-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251209-Kuenstler-fuer-Frieden-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251209-Kuenstler-fuer-Frieden-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251209-Kuenstler-fuer-Frieden-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=143332-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251209-Kuenstler-fuer-Frieden-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"251209-Kuenstler-fuer-Frieden-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Folk-, Volks-Friedenss&auml;nger: Tino Eisbrenner<\/strong><br>\n<em>Von Diether Dehm<\/em><\/p><p>Wie viele &bdquo;Spezial&ldquo;-W&uuml;nsche von K&uuml;nstlern bei Friedenskundgebungen 1981-85 sollte ich ber&uuml;cksichtigen, doch bitte kurz vor oder nach einer Rede von Willy Brandt, Heinrich B&ouml;ll oder einem anderen Promi auftreten zu d&uuml;rfen. Jedenfalls, solange die TV-Kamerateams noch filmten. Oder doch bittesch&ouml;n daf&uuml;r zu sorgen, in einer Friedens-Show &ndash; neben einer Botschaft gegen Atom-Raketen &ndash; den jeweils aktuellen Single-Hit pr&auml;sentieren zu d&uuml;rfen. Bekenntnisse gegen die NATO waren damals Karrierebeschleuniger. Heute hei&szlig;t es: Sag mir, wo die K&uuml;nstler sind, wo sind sie geblieben?<\/p><p>Gegen den v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriegsangriff NATO-Deutschlands auf Jugoslawien standen wir Anfang April 1999 mit bundesweit erb&auml;rmlichen 10.000 Leuten auf dem Berliner Gendarmenmarkt. Und es waren &ndash; neben Wader und Wecker &ndash; &uuml;berwiegend nur noch ostdeutsche Liedermacher wie Tino Eisbrenner, die beim Feindbild Serbien nicht mitspielen wollten.<\/p><p>Als dann die NATO &ndash; nach und trotz der ergreifenden Rede von Wladimir Putin 2001 im Bundestag &ndash; ihre Panzerverb&auml;nde immer weiter gegen die russische Grenze vorr&uuml;cken lie&szlig; und dazu Asow-Scharfsch&uuml;tzen mit SS-Buttons anwarb, wurden die Ausreden einstiger &bdquo;K&uuml;nstler f&uuml;r den Frieden&ldquo;, nicht aufzutreten, immer kreativer. Das klang dann so: Putin sei aber doch homophob und wolle mit brutalem Staatsterror die M&auml;dchenband &bdquo;Pussy Riot&ldquo; daran hindern, auf Alt&auml;ren der russisch-orthodoxen Kirche ihren westwertebasierten Protestpunk gegen den Kreml vorzutanzen.<\/p><p>Derlei bigotte Vorw&auml;nde f&uuml;r Russenhass kamen von westdeutschen &bdquo;Friedensstars&ldquo; aus den Achtzigern, aber kaum von Ostk&uuml;nstlern und schon gar nicht von Tino Eisbrenner. 2016 inszenierte dieser im &bdquo;Russischen Haus&ldquo; in Berlin ein Friedenskonzert, reiste kurz darauf zu einer musizierenden Friedensexpedition nach Russland, Wei&szlig;russland, Polen und auf die Krim. <\/p><p>Dass Tino Eisbrenner, der sich mit seiner Sch&uuml;lerband &bdquo;Jessica&ldquo; schon in den Achtzigern unter die DDR-Fernsehstars gesungen hatte, nicht mehr so ganz sang- und klanglos aus den Archivregalen zu entfernen war, mag manchem DDR-Musik-Abwickler beim <em>MDR<\/em> oder bei den Privat-Radios &auml;rgerlich aufgesto&szlig;en sein.<\/p><p>Aber allm&auml;hlich m&uuml;ssen dann in den letzten 25 Jahren seine CDs auf den heimlichen schwarzen Listen gelandet sein. Bereits sein Album &bdquo;Willkommen in der Welt&ldquo; war aus Pop-Sendungen ausgespart, obwohl Rockstar Heinz Rudolf Kunze und dessen Partner Heiner L&uuml;rig es coproduziert hatten. Schon Eisbrenners mitrei&szlig;ende Brecht-Interpretation vor der halben Million Demonstranten am Brandenburger Tor gegen den Irakkrieg, Mitte Februar 2003 neben Reinhard Mey, Peter Sodann und Konstantin Wecker, fand keine Erw&auml;hnung in der &bdquo;Qualit&auml;tspresse&ldquo;. <\/p><p>1962 bei Berlin geboren, verbrachte der achtj&auml;hrige Tino drei Jahre in Bulgarien &ndash; wegen des Lehrerberufs seiner Eltern. Mit 19 Jahren wurde er an der &bdquo;Hochschule f&uuml;r Schauspielkunst&ldquo; in Leipzig nach einer Pr&uuml;fung angenommen, um zwei &bdquo;planm&auml;&szlig;ige&ldquo; Jahre sp&auml;ter das Studium dort zu beginnen. Was er dann aber nicht tat. Er entschied sich um. F&uuml;r die Musik. <\/p><p>Bei Eisbrenners Auftritten ist gleichwohl zu sp&uuml;ren, dass in der DDR die &bdquo;Kulturschaffenden-Laufbahn&ldquo; weniger libert&auml;r verlief. Mir reichten zehn an hessischen Falken-Lagerfeuern erworbene Gitarrengriffe, um mich &bdquo;Liedermacher&ldquo; zu nennen und damit mein Studium zu finanzieren. S&auml;ngerkollegen &bdquo;dr&uuml;ben&ldquo; wurden examiniert und zertifiziert. Das K&uuml;nstlerhandwerk war dort staatlich geordnet, gefordert und gef&ouml;rdert. In Stimmausbildung, Instrumentenf&uuml;hrung und Liedlyrik. Heute, mit &uuml;ber Sechzig, schmettert Eisbrenner noch Tonh&ouml;hen aus der Bauchatmung und mit einer Kraft, von denen andere Interpreten nur tr&auml;umen. Er singt aber auch dabei so deutlich und nuanciert, dass selbst kompliziertere, eigene Textpassagen, wie auch solche von Brecht und Tucholsky, akustisch stets verstehbar bleiben. Aber Eisbrenners Ausbildung waren keine Hochschulen, sondern geschah mit Hootenannies und Kollegen.<\/p><p>Auf der B&uuml;hne ist Eisbrenner nicht in erster Linie &bdquo;Liedermacher&ldquo; oder &bdquo;Chansonnier&ldquo;, sondern Volkss&auml;nger, eigentlich &bdquo;Folks-S&auml;nger&ldquo;. Er erinnert an den Urvater der moderneren Folksongs, Pete Seeger &ndash; Vorbild von Dylan und Springsteen -, der keine B&uuml;hne verlassen mochte, ohne zuvor ein mitsingendes Publikum zu Komplizen gemacht zu haben.<\/p><p>Als erster Ausl&auml;nder seit Jahrzehnten erhielt er am 15.9.2018 in Russland den Preis &bdquo;&#1084;&#1072;&#1089;&#1090;&#1077;&#1088;&#1082;&#1083;&#1072;&#1089;&#1089;&ldquo; (&bdquo;Meisterklasse&ldquo;) f&uuml;r das Projekt &bdquo;Musik statt Krieg &ndash; &#1084;&#1091;&#1079;&#1099;&#1082;&#1072; &#1074;&#1084;&#1077;&#1089;&#1090;&#1086; &#1074;&#1086;&#1081;&#1085;&#1099;&ldquo;. Anfang 2020 startete er davon sein drittes Konzert im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin. Zuvor hatte er das gewagte deutsch-russisch-englische Programm &bdquo;Unangepasst: Wyssozki &ndash; Waits &ndash; Brecht&ldquo; mit einer Konzertreise auf die Krim absolviert. Der gewagte Mix dieser drei Lyriker gelang, weil die Russen &ndash; trotz alledem &ndash; Kultur aus Deutschland mit besonders offenen Armen empfangen. So wurde auch sein Buch &bdquo;Das Lied vom Frieden &ndash; Erlebnisse und Betrachtungen eines deutschen Songpoeten&rdquo; auf Russisch publiziert.<\/p><p>Aber Eisbrenner nutzt seine Talente nicht nur f&uuml;r Freundschaftsofferten gen Osten. Seit 1990 besuchte er immer wieder s&uuml;damerikanische Indianer, half ihnen bei der Finanzierung ihrer Schulbauprojekte und lud sie nach Europa ein. F&uuml;r den nordamerikanischen Protests&auml;nger Mitch Walking Elk vom Stamm der Cheyenne-Arapaho realisierte er eine CD-Co-Produktion mit deutschen Musikern. <\/p><p>Die Planungen seines 40. B&uuml;hnenjahrs waren dem Kultur-Lockdown zum Opfer gefallen. Die meisten K&uuml;nstler litten und murrten. Eisbrenner protestierte laut. Und schuf sein eigenes &bdquo;Songlandstudio&ldquo;, um wenigstens per Tontr&auml;ger Kontakt zum Publikum zu halten. Es entstanden f&uuml;nf Alben in jenen zwei Jahren, flankiert von Eisbrenners Engagement als Gr&uuml;ndungsmitglied der Initiative &bdquo;Kultur ins Grundgesetz&ldquo;, was von SPD und Gr&uuml;nen mit dem Koalitionsvertrag versprochen, aber nie angegangen wurde.<\/p><p>Im Mai 2023 nahm Eisbrenner am internationalen Contest &bdquo;Der Weg nach Yalta&ldquo; in Moskau teil, bei dem er f&uuml;r Deutschland den zweiten Platz erreichte. Die Mehrheit der offiziellen Medienlandschaft strafte ihn daf&uuml;r mit Ignoranz. W&auml;hrend sich Live-Anfragen aus der Friedensbewegung h&auml;uften &ndash; besonders nach seiner in Moskau vorgetragenen Nachdichtung des ber&uuml;hmten russischen Friedensliedes &bdquo;Shuravli&ldquo; (Kraniche). Die Russen verliehen ihm, anl&auml;sslich des 225.Geburtstags des Dichters, 2024 dann die Puschkin-Medaille der Russischen F&ouml;deration. <\/p><p>Tino Eisbrenner ist &ndash; wie im ganz Gro&szlig;en auch Dieter Hallervorden &ndash; ein Beispiel daf&uuml;r, wie K&uuml;nstler bei einer breiten Mehrheit von Medien verp&ouml;hnt, aber bei einer gro&szlig;en Mehrheit der Leser- und H&ouml;rerschaft beliebt sein k&ouml;nnen. <\/p><p>Dass dabei K&uuml;nstler aus dem Osten &ndash; zus&auml;tzlich zum &bdquo;Makel&ldquo;, f&uuml;r Freundschaft mit Russland zu sein &ndash; auch noch die Ignoranz von westdeutschen Verlagskonzernprofis gegen sich haben, macht es umgekehrt besonders lohnenswert, sie nebst Werken in alternativen Medien zu preisen. So zum Beispiel f&uuml;r den Weihnachtsgabentisch: Tino Eisbrenners Buch &bdquo;<strong>Kraniche<\/strong>&ldquo; bei Edition Bodoni, Neuruppin (165 Seiten, 2023; 25.- &euro;) und seinen Interview- und Fotoband &bdquo;<strong>Hinterland<\/strong>&ldquo; beim selben Ost-Verlag (2022, 90 Seiten; 30.- &euro;).<\/p><p><strong>Hier folgen, wie eingangs angek&uuml;ndigt, die Links auf drei Eisbrenner-Songs:<\/strong><\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/IMMFepnuAUU\">Zara and Tino Eisbrenner &ndash; Cranes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/rwx2-S4lok0\">EISBRENNER &amp; TATANKA YOTANKA &ndash; INDIANERLAND<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/KaoLleGiOPQ\">EISBRENNER &ndash; Silvestersong<\/a><\/li>\n<\/ul><p><small>Titelbild: &copy; Yvonne Manteuffel<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K&uuml;rzlich portr&auml;tierte <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142704\">Zaklin Nastic hier<\/a> den Dirigenten Justus Frantz. 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