{"id":143787,"date":"2025-12-18T10:00:36","date_gmt":"2025-12-18T09:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=143787"},"modified":"2025-12-18T16:51:23","modified_gmt":"2025-12-18T15:51:23","slug":"die-bombenstimmung-der-nation-mit-dem-dfb-durchs-woke-balla-balla-land","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=143787","title":{"rendered":"Die Bombenstimmung der Nation \u2013 mit dem DFB durchs woke Balla-Balla-Land"},"content":{"rendered":"<p>Rechtzeitig zu Weihnachten &uuml;berrascht uns der <em>NDR<\/em> &ndash; jene Anstalt, die im Stile der Offenen Psychiatrie derzeit die durchimmunisierten Patienten via &bdquo;Die 100&ldquo; gr&uuml;ndlich grundversorgt &ndash; mit einer dreiteiligen Mensch&amp;Ball-Doku, die den bedeutungsvollen Titel &bdquo;Being Boateng&ldquo; tr&auml;gt. Von <strong>Wolf Reiser<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4126\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-143787-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251218_Die_Bombenstimmung_der_Nation_mit_dem_DFB_durchs_woke_Balla_Balla_Land_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251218_Die_Bombenstimmung_der_Nation_mit_dem_DFB_durchs_woke_Balla_Balla_Land_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251218_Die_Bombenstimmung_der_Nation_mit_dem_DFB_durchs_woke_Balla_Balla_Land_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251218_Die_Bombenstimmung_der_Nation_mit_dem_DFB_durchs_woke_Balla_Balla_Land_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=143787-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/251218_Die_Bombenstimmung_der_Nation_mit_dem_DFB_durchs_woke_Balla_Balla_Land_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"251218_Die_Bombenstimmung_der_Nation_mit_dem_DFB_durchs_woke_Balla_Balla_Land_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die drei Filmschaffenden Annette, Anna und Ulrike lassen sich &uuml;ber 140 Minuten hinweg Zeit, um diverse Facetten im Leben des bunten Vogels zu beleuchten, auf und neben dem Rasen. Dazu kommen viele andere Frauen zu Wort, etwa Influencer mit komischen Lippen, Ex-Kickerinnen, professionelle Klatschtanten und auch eine Abgesandte aus dem Haus <em>Correctiv<\/em>. Man muss wissen, dass der Portraitierte eigentlich nur deswegen auf freiem Fu&szlig; ist, weil das Model Kasia Lenhardt, eine Ex mit suizid&auml;rer N&auml;he zum Hochrisikomilieu von Heidi Klum, aus ebendiesem Grund nicht mehr aussagen konnte. Parallel zu diesem Fall hatte ihn das M&uuml;nchener Amtsgericht zwischenzeitlich wegen h&auml;uslicher Gewalt gegen&uuml;ber einer anderen Ex zu einer 1,8 Millionen-Euro-Strafzahlung verurteilt. Jahre sp&auml;ter entzog das bei Trickbetr&uuml;gern aus dem FC-Bayern-Umfeld beliebtere Landgericht M&uuml;nchen dem Deutsch-Ghanaer den Status eines Vorbestraften. Die gutm&uuml;tige Richterin reduzierte zudem den Satz auf 200.000 Euro, die aber nur dann anfielen, sollte ihr ein weiterer Bubenunfug in dieser Richtung zu Ohren kommen.<\/p><p>Die drei Dokufolgen bieten einen etwas verst&ouml;renden Versuch der Reinwaschung und Resozialisierung, und sehr h&auml;ufig ist von der Unschuldsvermutung die Rede. Kurz nach Erscheinen haben sich allerdings einige der Mitwirkenden von dem ihrer Ansicht nach manipulierten Zuschnitt des Materials distanziert.<\/p><p>Im Fall Boateng stellen sich ein paar grunds&auml;tzliche Fragen: Warum wird ein Mann, den man inzwischen eher mit einer okkult-abgefuckten Rapper-Szene verbindet, zum Helden einer abendf&uuml;llenden Serie? Und warum in dieser Ausf&uuml;hrlichkeit? Und warum vor allem jetzt, hier und heute? Soll es die Betrachter in den Bann oder vor den Kopf schlagen, provozieren oder sedieren &ndash; in diesem mit Merkel-Pollern &uuml;bers&auml;ten Land?<\/p><p>Seien es Weihnachtsm&auml;rkte, Schulen, Stra&szlig;en, Krankenh&auml;user, Parkanlagen, Bars und Clubs oder eben Fu&szlig;ballpl&auml;tze, speziell jene abseits der Sky-Kameras und Reporterkabinen &ndash; seit Jahren h&auml;ufen sich von der E-Jugend aufw&auml;rts Spielberichte von Massenschl&auml;gereien, Hetzjagden, Morddrohungen, Schwerverletzten, Spielabbr&uuml;chen, Verw&uuml;stungen und Totalverrohung. In den meisten F&auml;llen geben afro-orientalische M&auml;nnerschaften den Ton an, deren cholerische Offensivkr&auml;fte meistens schon polizeibekannt sind und denen dann im schlimmsten Fall eine gesalzene Gef&auml;hrderansprache bl&uuml;ht. Wer nun die Meinung &auml;u&szlig;ert, dass derart zahnlose Ma&szlig;nahmen bei dieser Klientel nicht fruchten, sondern deren Aggressionen und Pr&auml;potenz logischerweise nur noch verst&auml;rken, bekommt rasch &Auml;rger mit den Kommissaren der neostalinistischen Meldestellen: Rassist, Nazi, Hetzer, Faschist, rote Karte! Zu Hause am Nazikamin kann er sich dann mit dem Bulgakov zugeschriebenen Zitat tr&ouml;sten: &bdquo;Bald wird die Toleranz einen Punkt erreichen, ab welchem den Klugen das Denken verboten wird, weil es die Gef&uuml;hle der Verbl&ouml;deten beleidigt.&ldquo;<\/p><p>Viele kennen das Gef&uuml;hl: Schon beim klammheimlichen Nachdenken &uuml;ber die vergangene Dekade dieses Migrationsdesasters erscheint das sadistische &Uuml;ber-Ich-Damenquartett aus Roth, Dr&ouml;ge, Esken und Ha&szlig;elmann in der Gewissenskabine. Sagen, was ist, kann man nicht mehr mal denken.<\/p><p>Deren Ikone, Frau Angela Merkel, auch als Mutti aller Probleme bekannt, war 2015 ma&szlig;geblich daran beteiligt, DFB-Chef Oliver Bierhoff das neue hippe coole Label &bdquo;Die Mannschaft&ldquo; nahezulegen.<\/p><p>Wenig sp&auml;ter trugen alle Bundesliga-Spieler einen &bdquo;Refugees Welcome&ldquo;-Sticker auf dem Trikot, und ein Werbespot zeigte die Eltern der Nationalkicker als arabische Gro&szlig;familie. Zu diesem Zeitpunkt hatte au&szlig;er ihr wohl kein Mensch hierzulande die herannahende indomuslimische V&ouml;lkerwanderung auf dem Schirm.<\/p><p>Ganz in diesem Sinne ist auch die Ex im Kanzleramt, die sich derzeit mit m&auml;chtigem Support ihrer Springer&amp;Bertelsmann-Ultras auf die &Uuml;bernahme von Schloss Bellevue vorbereitet, in der Boateng-Doku prominent vertreten. Man sieht sie in Rio, am 14. Juli 2014 auf der Ehrentrib&uuml;ne im leuchtenden Apricot, eingemauert im Zementgrau von Gauck, Orban, Putin und Blatter, bis auch sie von Mario G&ouml;tze erl&ouml;st wird. Kaum zur&uuml;ck in Berlin, ist es vornehmlich das neue Maskottchen J&eacute;r&ocirc;me, der von ihr bei jeder Gelegenheit wie ein Tannenbaum mit Medaillen, Urkunden und Demokratielametta geschm&uuml;ckt wird: f&uuml;r Integration, gegen Rassismus, f&uuml;r Vielfalt, gegen Hass, f&uuml;r ein weltoffenes Deutschland, gegen Nationalismus.<\/p><p>So rasch, wie man einst beim DFB im M&auml;rz 1933 den heute streng verbotenen Hitlergru&szlig; eingef&uuml;hrt hatte, lie&szlig; man sich auch 2015, im Jahr der allerersten Zeitenwende, nicht lange lumpen. Mithilfe der pandemischen McKinsey-Lackaffen transformierten Kanzleramt und Innenministerium &bdquo;Die Mannschaft&ldquo; im Schnelldurchlauf in eine Open-Air-Polit-Zeitgeist-Truppe. Die frisch verstaatlichte Ballbrigade machte auf Yoga, veganes Powerfood, homophiles Outing, Anti-Treibgas-Hei&szlig;luft und humanit&auml;ren Missionseifer. Quasi &uuml;ber Nacht war man bunt, divers, vielf&auml;ltig, multiradial weltoffen, wirkte als Team eher wie Teilnehmende einer Love Parade und bewies auch auf dem Platz so viel Respekt vor anderen Kulturen, dass die WM-Teams aus Japan und S&uuml;dkorea die Angebote dankbar annahmen. Als Sinnbild der Moralerstickung und Selbstdiskriminierung bleibt das Shut-up-Mannschaftsfoto von Katar in Erinnerung. In M&uuml;nchen drehte Leon Goretzka mit ernster Miene seine Runden unter dem nicht zwingend inklusiven Banner &bdquo;Kein Fu&szlig;ball den Faschisten.&ldquo; Sein impfunwilliger Teamkollege Joshua Kimmich erlebte daf&uuml;r monatelang, wie sich Hass und Hetze im Musterland der Toleranz anf&uuml;hlen. In Abwandlung eines Georg-Schramm-Zitats lie&szlig;e sich anmerken: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Der DFB macht sich wirklich in jede Hose, die man ihm hinh&auml;lt.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Wir Jungs haben damals weitgehend problemlos mit Wei&szlig;en, Schwarzen, Gelben, Braunen, Gays, Einbeinigen und Asexuellen zusammen gekickt, gestritten, geduscht und gefeiert. Alles blieb im Rahmen eines handels&uuml;blichen Atavismus, und keiner der Beteiligten ben&ouml;tigte von Sportskanonen wie Omnipour oder Faeser Nachhilfe in Respektsfragen. Es sei auch nebenbei daran erinnert, dass es sich beim Kicken &ndash; trotz all der tollen Megamilliarden, den abgemagerten Laptop-Trainern, dem hysterisch hochgejazzten Frauenfu&szlig;ball und der globalistischen Multikulti-Agenda &ndash; im Kern immer nur noch um einen hundsnormalen Proletensport handelt.<\/p><p>Es ist den Herren Neuendorf und Rettig wirklich anzuraten, sich endlich um die t&auml;glichen Exzesse auf den billigen Pl&auml;tzen des Jugend- und Amateurfu&szlig;balls zu k&uuml;mmern, anstatt Menschenrechte in den Herkunftsl&auml;ndern der Gewaltt&auml;ter anzumahnen. W&auml;hrend die Kulturk&auml;mpfe gerne im Schockraum hiesiger Intensivstationen enden, kann man auf den Homepages und Diagrammen des DFB kurioserweise von sinkenden Zahlen lesen. Es g&auml;be schon ein paar Randgruppen mit einer ethnisch-kulturellen Aggressionsneigung, doch l&auml;ge der Fokus auf der erstarkenden rechten, homophoben und antisemitischen Hooligan-Szene.<\/p><p>Am 30. November nutzte man beim <em>BR<\/em> eine &bdquo;Blickpunkt Sport&ldquo;-Sendung, um sich in vorweihnachtlicher Wohlf&uuml;hlatmosph&auml;re dem nervenden Tabuthema zuzuwenden. Der bayerische Filialleiter des DFB, Christoph Kern, steinmeierte gleich zu Beginn der Partie: &bdquo;Wenn solche Vorf&auml;lle passieren, schadet das dem Ansehen des Fu&szlig;balls.&ldquo; Als ob es keine K&ouml;lner und Neuk&ouml;llner Silvester g&auml;be, keine Messermorde, Flie&szlig;band-Attentate und Einzel- oder Gruppenvergewaltigungen im Stundentakt, fiel das Wort Migration nicht ein einziges Mal. Nun sind sie halt mal da, und am besten mischt man sich nicht in andere Kulturen ein. Kern sprach auch von Hemmschwellen, aufgeheizten Stimmungen, Fair-Play-Aktionen und verwies auf einen hausgemachten Reim: &bdquo;Seid entspannt &ndash; am Spielfeldrand.&ldquo; Um in Zukunft pr&auml;ventiv zu agieren, brauche es Module, Stellschrauben, Allianzen, Lotsenprojekte, Kinderpsychologen, Konfliktforscher und Leute, die sich mit Deeskalation auskennen. Kurz vor dem Schlusspfiff machte er deutlich, dass ganz speziell der Fu&szlig;ball Schutz bieten kann, f&uuml;r den Sport, die Menschenw&uuml;rde und &ndash; nat&uuml;rlich unsere Demokratie.<\/p><p>Die Ausf&uuml;hrungen des Ungl&auml;ubigen haben bei den umherschweifenden Fanboys von IS, Quaida, Nusra und den Ditib-Moscheen sicher m&auml;chtig Eindruck hinterlassen. Viele von ihnen nehmen fassungslos zur Kenntnis, dass sich die Deutschen f&uuml;r den kulturellen Selbstmord meistens selbst die Schuld geben und sich f&uuml;r die Fehler ihrer Hausaufgaben beim Integrieren entschuldigen. Was ist das f&uuml;r ein Volk, wundern sich die Korantreuen, ohne W&uuml;rde, Ehre, Vaterlandsliebe, Stolz, Selbstachtung und nat&uuml;rliche Autorit&auml;t.<\/p><p>Dieses Volk ist, auf der ewigen Skala zwischen Unter- und Herrenmensch, fast ausweglos verstrickt in Kollektivschuld, Wiedergutmachung, Opferkult, Scham und sonstige Zwangsneurosen. Das macht es den Brandstiftern aller Couleur einfach, die H&auml;user der Biederm&auml;nner abzufackeln. Anstatt zu l&ouml;schen, bilden sie einen Kreis ums Lagerfeuer und singen die neue Internationale: &bdquo;Imagine, no borders, no countries, and no religion, too &hellip;&ldquo; Bei <em>Focus-Online<\/em> vom 29. November war zu lesen: &bdquo;Es ist ein Offenbarungseid. In 275 bayerischen Schulklassen sitzt kein einziges Kind mehr mit deutscher Muttersprache.&ldquo;<\/p><p>Gutmensch ist zwar eine bl&ouml;de Bezeichnung, trifft aber durchaus auf Christian Streich zu, den Fu&szlig;ballgott des Multikultitums. In der N&auml;he seines Freiburger Stadions wurde 2017 eine junge Frau, die sich auch noch leidenschaftlich in der Fl&uuml;chtlingshilfe engagiert hatte, von einem Migranten und Wiederholungst&auml;ter vergewaltigt und ermordet. Im sympathisch-badischen Singsang sprach er bei einer zeitnahen Pressekonferenz von einem &bdquo;Bub aus Afghanistan&ldquo;, der halt &bdquo;etwas Schlimmes&ldquo; gemacht habe und &bdquo;nat&uuml;rlich ist das komisch, wenn das genau vor der Haust&uuml;r passiert &ndash; aber es passiert&ldquo;. Im weiteren Verlauf entstand dann jene Sprachregelung, mit der bis heute derartige Schubsereien als regionale Einzelf&auml;lle anzusehen sind, bei denen aber &ndash; und das ist uns ganz wichtig &ndash; auf gar keinen Fall Generalisierung oder Diffamierung angesagt sind. Allein das Benennen von Name und Herkunft sei Wasser auf die M&uuml;hlen der anderen. Nein zu Rassismus. Nein, wir gehen keinen Millimeter nach rechts. Man muss doch mal den Ball im Dorf lassen. Die Spiele m&uuml;ssen weitergehen.<\/p><p>Die absurd-rotierende Tabu-P&auml;dagogik bewirkt indessen das nackte Gegenteil. Die quasi-diktatorische Anti-Rassismus-Sanktionierung durch die mediale und politische Querfront erzeugt speziell bei den Jugendkickern eine Menge an Schaden und Leid. Die alternativlose Feigheit und das historische Trauma einer bedingungslosen Kapitulation haben ein Land in Chaos und Konfusion geschaffen. Den ganz gro&szlig;en wie auch den ganz kleinen Vereinen ist mittlerweile jede L&ouml;sungskompetenz entglitten. Wir sind kein sicheres Herkunftsland mehr.<\/p><p>Da bei den gro&szlig;en Vereinen die Phase der Transferfenster mittlerweile l&auml;nger andauert als die Saison, w&auml;chst konsequenterweise die Zahl durchreisender Premium-Migranten auf ihrem Weg nach London, Paris und Madrid, also dorthin, wo richtig Zaster zu holen ist. Die Superstars gefallen sich im Gangsterlook, vertreiben sich die Freizeit bei Voodoo-Haarflechtern und Tattoodesignern und zeigen bei Insta geile Goldketten und teure Leopardenfell-Taschen. Wenn sie nachts mit ihrer Entourage in den diversen Begegnungsst&auml;tten vorfahren, erinnert es ein wenig an das Las Vegas von Don King. Die Endlosschleifen der Sky-Bilder mit ihren immer gleichen Jubelposen, Herzchen, Salutieren, Hand hinterm Ohr, Kniefallrasenm&auml;her, Telefonpose, Kaffeeanr&uuml;hren oder Eierschaukeln gelangen weit in die Tiefen Afrikas und des Orients. Wollen sie damit ihren Br&uuml;dern und Schwestern in den Wartes&auml;len signalisieren, dass sie sich auf den Weg machen sollen ins gelobte Land, wo Unmengen an Money, Bitches und Coke auf der Stra&szlig;e herumliegen? Wer wei&szlig; das schon. Und wer will es &uuml;berhaupt wissen. Auch das an Sophokles erinnernde Zeigen des erhobenen Zeigefingers &uuml;ber den Lippen bleibt geheimnisvoll, und man kann nur vermuten, wem genau dieses &bdquo;Shut up&ldquo; gelten mag.<\/p><p>Klappe halten, hie&szlig; es unl&auml;ngst von Seiten des DFB, als Fans ein Banner mit der Aufschrift &bdquo;Es gibt nur zwei Geschlechter&ldquo; zeigten. Daf&uuml;r gab es eine deftige Geldstrafe wegen Versto&szlig;es gegen die &bdquo;Rechts- und Verfahrensordnung in Bezug auf die geschlechtliche bzw. sexuelle Identit&auml;t&ldquo;.<\/p><p>Laut Selbstauskunft suchen die Millionen Fans, die Tag f&uuml;r Tag mit den albernen Trikots und Schals von so romantischen Clubs wie Schalke, 1860 M&uuml;nchen, N&uuml;rnberg, Greuth oder dem HSV in die Arenen str&ouml;men, beim Fu&szlig;ball so etwas wie Heimat, Identifikation und ehrliche Arbeit, also das genau Gegenteil von &Uuml;ber- und Entfremdung, Geldw&auml;sche, Wettbetrug und Ausstiegsklauseln. Karl Marx meinte einmal: &bdquo;Die L&ouml;sung antagonistischer Widerspr&uuml;che besteht im Untergang einer der gegeneinander agierenden Klassen.&ldquo; Das muss man erst mal sacken lassen. Zu seiner Zeit gab es ja noch keinen Videobeweis. Etwas profaner sieht Jens Lehmann die M&ouml;glichkeiten zum Wiederaufrichten des gekenterten wie geenterten deutschen Fu&szlig;balldampfers. Vor ein paar Tagen schrieb er auf <em>X<\/em> nach dem Spiel der Frankfurter Eintracht in Barcelona: &bdquo;Ich w&uuml;nsche mir mal wieder patriotische Experten im Fernsehen.&ldquo; Vielleicht hat ihm aber dabei Oliver Kahn wieder mal einen Zettel zugesteckt.<\/p><p>Allemal: Felsenfest in der WEF&amp;UN-Agenda 2030 einget&uuml;tet, bleibt die Befreiung der Nation und vor allem des DFB auf absehbare Zeit ein Wunschkonzert. Was w&uuml;rde Franz Beckenbauer heute sagen? &bdquo;Geht&rsquo;s raus und spielt&rsquo;s &hellip; Basket, Eishockey, Handball &hellip;&ldquo;<\/p><p><small>Titelbild: Bukharev Oleg\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rechtzeitig zu Weihnachten &uuml;berrascht uns der <em>NDR<\/em> &ndash; jene Anstalt, die im Stile der Offenen Psychiatrie derzeit die durchimmunisierten Patienten via &bdquo;Die 100&ldquo; gr&uuml;ndlich grundversorgt &ndash; mit einer dreiteiligen Mensch&amp;Ball-Doku, die den bedeutungsvollen Titel &bdquo;Being Boateng&ldquo; tr&auml;gt. 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