{"id":14385,"date":"2012-09-10T08:41:00","date_gmt":"2012-09-10T06:41:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385"},"modified":"2012-09-10T13:09:29","modified_gmt":"2012-09-10T11:09:29","slug":"hinweise-des-tages-1715","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h01\">Verdeckte Spende von Gl&uuml;ckspiellobby an FDP?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h02\">Die Einfl&uuml;sterer &ndash; Wie Geld Politik macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h03\">Tom Strohschneider &ndash; F&uuml;r viele Normalverdiener der Hammer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h04\">EZB diskutiert &uuml;ber Auflagen des Anleihekauf-Programms<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h05\">Hoffen auf das Karlsruher Donnerwetter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h06\">Robert Misik &ndash; L&auml;nger arbeiten! F&uuml;r noch weniger Geld! YEAH!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h07\">Wie die Troika arbeitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h08\">DGB-Chef Sommer  &ndash; &ldquo;Die m&uuml;ssen sich mal entscheiden, was sie wollen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h09\">Spaniens Arbeitslosigkeit bricht Weltrekord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h10\">Portugal: Mustersch&uuml;ler im Griechenland-Style<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h11\">Euro steht Schicksal wie Lira bevor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h12\">Sozialversicherung &ndash; Regierung plant h&ouml;here Beitr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h13\">Erfolglose Jobsuche Wie der Fachkr&auml;ftemangel Bewerber frustriert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h14\">Einkommensunterschiede bei tariflicher Bezahlung in der Altenhilfe bis zu 38 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h15\">Der Sieg der Saftschubsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h16\">Julian Assange: Der Gefangene des Zwischenreichs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385#h17\">zu guter Letzt: Volker Pispers erkl&auml;rt umlagefinanzierte Rente<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14385&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Verdeckte Spende von Gl&uuml;ckspiellobby an FDP?<\/strong><br>\nNach Recherchen des ARD-Magazins MONITOR soll ein enger Berater des Gl&uuml;ckspielautomaten-Herstellers und Lobbyisten Paul Gauselmann insgesamt 2,5 Mio. Euro in Tochterunternehmen der FDP investiert haben. Ein Teil des Geldes soll letztlich an die Partei geflossen sein. Treffen die Aussagen zu, stellt sich die Frage, ob es sich dabei um eine besonders raffinierte Form der verdeckten Parteienfinanzierung handelt. Die Rechercheergebnisse wurden heute bekannt gegeben und werden morgen Abend im Rahmen der Sendung &ldquo;Exklusiv im Ersten: Die Einfl&uuml;sterer&rdquo; vorgestellt (ARD, 21:45 Uhr).<br>\nDen Recherchen zufolge investierte der enge Vertraute Gauselmanns 2007 rund 1,1 Mio. Euro in eine Druckerei der FDP, die anschlie&szlig;end das zuvor in Parteibesitz befindliche Firmengrundst&uuml;ck und -geb&auml;ude kaufte &ndash; nach Einsch&auml;tzung von MONITOR zu einem deutlich &uuml;berh&ouml;hten Preis. Ob das Geld f&uuml;r die Investitionen in FDP-Firmen von Gauselmann stammt, ist noch unklar.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2012\/09\/verdeckte-spende-von-gluckspiellobby-an-fdp\/\">LobbyControll<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/sendung\/wdr\/2012\/die-einfluesterer-100.html\">&ldquo;Exklusiv im Ersten: Die Einfl&uuml;sterer&rdquo;<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Sendetermin &ndash; Montag, der 10.09.12, 21:45 Uhr, in der ARD<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Einfl&uuml;sterer &ndash; Wie Geld Politik macht<\/strong><br>\n5.000 Lobbyisten buhlen allein in Berlin um den Zugang zur Macht, beeinflussen offen und verdeckt die Weichenstellungen der Politik. Die MONITOR-Autoren Achim Pollmeier und Mathew D. Rose beobachten, wie Lobbyisten im Bundestag weitgehend unkontrolliert ein- und ausgehen, weil es in Deutschland noch immer kein verbindliches Lobbyregister gibt. Und die Recherchen zeigen, was sich manche Parteien schon heute einfallen lassen, um einer m&ouml;glichen Regulierung von morgen vorzugreifen.<br>\nMontag, 10. September 2012 um 21:45 Uhr im Ersten<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/sendung\/wdr\/2012\/die-einfluesterer-100.html\">ARD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Tom Strohschneider &ndash; F&uuml;r viele Normalverdiener der Hammer<\/strong><br>\nDas Rentenkonzept von Sigmar Gabriel findet Zustimmung in der Union. Das gibt der sozialdemokratischen Linken zu denken, die nicht einsehen will, dass die SPD an der Absenkung des Rentenniveaus festh&auml;lt. [&hellip;]<br>\nGabriels Papier h&auml;lt am rentenpolitischen Kurs der SPD fest. Die hatte seinerzeit die Rente mit 67 und die Niveausenkung gegen gro&szlig;e Vorbehalte durchgesetzt. Nach einem Absturz in der W&auml;hlergunst gab es zwar Ans&auml;tze zu Korrekturen &ndash; unter anderem beschloss ein Parteitag, die Heraufsetzung des Einstiegsalters so lange auszusetzen, bis genug &Auml;ltere einen sozialversicherungspflichtigen Job haben. Zu einer grundlegenden Kehrtwende konnte sich die Partei aber nicht durchringen.<br>\nZu stark sind die Truppen, die etwa von Frank-Walter Steinmeier repr&auml;sentiert werden und die &raquo;Kurs halten&laquo; wollen. Die von der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung seinerzeit beschlossene Rentenreform sei zwar hart, lie&szlig; der SPD-Fraktionschef verlauten, aber wegen der demografischen Entwicklung unvermeidlich. Bereits im Dezember 2011 hatte die SPD-Spitze einen Vorsto&szlig; von Parteilinken und des Arbeitnehmerfl&uuml;gels gekontert, die per Parteitagsbeschluss die Senkung des Rentenniveaus kassieren wollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/237991.fuer-viele-normalverdiener-der-hammer.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EZB diskutiert &uuml;ber Auflagen des Anleihekauf-Programms<\/strong><br>\nIn der Europ&auml;ischen Zentralbank wird weiter dar&uuml;ber diskutiert, wie hart die Auflagen sein sollen, die Eurostaaten erf&uuml;llen m&uuml;ssen, wenn sie vom neuen Anleihenkauf-Programm profitieren wollen. Direktoriumsmitglied Coeur&eacute; allerdings sagt, dass weitere Forderungen &bdquo;nicht unbedingt&ldquo; n&ouml;tig seien. [&hellip;]<br>\nDas franz&ouml;sische EZB-Direktoriumsmitglied Beno&icirc;t Coeur&eacute; sagte, Teilnehmern des Aufkaufprogramms w&uuml;rden nicht zwangsl&auml;ufig weitere Sparma&szlig;nahmen vorgeschrieben. Ziel sei es nicht, einem Land auf Konsolidierungskurs weitere Einschnitte aufzuerlegen. &bdquo;Einige L&auml;nder haben bekanntlich bereits eine Reihe von Schritten in die richtige Richtung unternommen, so dass nicht unbedingt weitere Forderungen an sie gestellt werden&ldquo;, f&uuml;gte er hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/europas-schuldenkrise\/schuldenkrise-ezb-diskutiert-ueber-auflagen-des-anleihekauf-programms-11884724.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Technisch und juristisch gesehen hat Beno&icirc;t Coeur&eacute; damit nat&uuml;rlich Recht. Die Frage, ob &bdquo;Sparma&szlig;nahmen&ldquo; eine Bedingung f&uuml;r ein Land sind, um vom EZB-Anleihenkaufprogramm zu profitieren, wird jedoch nicht von der EZB getroffen. Der <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/Presse\/EZB_Pressemitteilungen\/2012\/2012_09_06_merkmale_outright_geschaefte.pdf?__blob=publicationFile\">OMT-Beschluss [PDF &ndash; 45 KB]<\/a> sagt unzweideutig, dass eine &bdquo;strenge und wirksame Konditionalit&auml;t&ldquo; mit einem EFSF- oder ESM-Programm n&ouml;tig ist. Bei beiden Instrumenten hat Deutschland jedoch de facto ein &bdquo;Vetorecht&ldquo;. Da der Bundestag &uuml;ber jeden einzelnen Antrag entscheiden muss, liegt die Entscheidung, welche Auflagen ein Staat erf&uuml;llen muss, um die notwendigen Bedingungen zu erf&uuml;llen, in das EZB-Anleihenkaufprogramm aufgenommen zu werden, indirekt beim Deutschen Bundestag. Und wer die &ouml;ffentliche Meinung und die Positionen der Bundestagsmehrheit kennt, wird doch sehr stark daran zweifeln, dass Spanien oder Italien in das Programm aufgenommen werden k&ouml;nnen, ohne sehr harte Austerit&auml;tsma&szlig;nahmen und neoliberale Reformen zu beschlie&szlig;en.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hoffen auf das Karlsruher Donnerwetter<\/strong><br>\nWenn die EZB bald nach Gutd&uuml;nken Staatsanleihen kauft, dann sind die Regeln zum Rettungsschirm schon umgangen, bevor der ESM &uuml;berhaupt ratifiziert ist: So argumentiert ein neuer Eilantrag Peter Gauweilers, der auf einen Stopp aus Karlsruhe hofft. Dass die Verfassungsrichter sich nun damit befassen m&uuml;ssen, haben sie auch sich selbst zu verdanken. [&hellip;]<br>\nWenn nun die EZB selbst Staatsanleihen nach Gutd&uuml;nken kaufe, seien diese ESM-Regeln schon umgangen, bevor der ESM ratifiziert ist. So argumentiert ein neuer Eilantrag Peter Gauweilers, der nun auf ein emp&ouml;rtes und gewaltiges Karlsruher Donnerwetter hofft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundesverfassungsgericht-zur-euro-rettung-hoffen-auf-das-karlsruher-donnerwetter-1.1463203\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Mit dieser Argumentation wird Peter Gauweiler wohl keinen Erfolg haben. Die auch von Deutschland <a href=\"http:\/\/www.ecb.int\/ecb\/legal\/pdf\/de_statute_2.pdf\">unterzeichnete EZB-Satzung [PDF &ndash; 258 KB]<\/a> besagt in Artikel 18:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>Offenmarkt- und Kreditgesch&auml;fte<\/em><br>\n<em>18.1. Zur Erreichung der Ziele des ESZB und zur Erf&uuml;llung seiner Aufgaben k&ouml;nnen die EZB und die nationalen Zentralbanken &ndash; auf den Finanzm&auml;rkten t&auml;tig werden, indem sie auf Gemeinschafts- oder Drittlandsw&auml;hrungen lautende Forderungen und b&ouml;rseng&auml;ngige Wertpapiere sowie Edelmetalle endg&uuml;ltig (per Kasse oder Termin) oder im Rahmen von R&uuml;ckkaufsvereinbarungen kaufen und verkaufen oder entsprechende Darlehensgesch&auml;fte t&auml;tigen;<br>\nSicherheiten zu stellen sind. [&hellip;]<\/em><br>\n<em>18.2. Die EZB stellt allgemeine Grunds&auml;tze f&uuml;r ihre eigenen Offenmarkt- und Kreditgesch&auml;fte und die der nationalen Zentralbanken auf; hierzu geh&ouml;ren auch die Grunds&auml;tze f&uuml;r die Bekanntmachung der Bedingungen, zu denen sie bereit sind, derartige Gesch&auml;fte abzuschlie&szlig;en<\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Robert Misik &ndash; L&auml;nger arbeiten! F&uuml;r noch weniger Geld! YEAH!<\/strong><br>\nDie ber&uuml;chtigte Troika &uuml;bermittelt den Griechen ein neues &ldquo;Reform&rdquo;-Diktat: Verl&auml;ngerung der t&auml;glichen Arbeitszeit. Abschaffung der 5-Tage-Woche. Einf&uuml;hrung der 6-Tage-Woche. Damit Griechenland wieder &ldquo;konkurrenzf&auml;hig&rdquo; wird. Konkurrenzf&auml;hig zu seinen Wirtschaftspartnern. Denn &ldquo;Konkurrenzf&auml;higkeit&rdquo; ist ja kein absoluter Wert, sondern nur ein relativer. Weil bei uns die Reall&ouml;hne seit Jahren stagnieren oder sogar gefallen sind, hat Griechenland an Konkurrenzf&auml;higkeit verloren. Aber das kann man nat&uuml;rlich auf verschiedene Weise korrigieren. Indem man bei uns alles l&auml;sst, wie es ist &ndash; und in Griechenland die L&ouml;hne k&uuml;rzt. Oder indem man bei uns die L&ouml;hne erh&ouml;ht &ndash; und in Griechenland alles l&auml;sst, wie es ist. Komischerweise schl&auml;gt das nie eine Troika vor, dass man bei uns und in Deutschland die L&ouml;hne endlich wieder steigen lassen m&uuml;sste.<br>\nUnd so begeben wir uns in eine Konkurrenz nach unten, bis wir alle zusammen wieder bei den sozialen Verh&auml;ltnissen des 19. Jahrhunderts angelangt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1345166469995\/Laenger-arbeiten-Fuer-noch-weniger-Geld-YEAH\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie die Troika arbeitet<\/strong><br>\nDie Troika ist wieder in Griechenland. F&uuml;r die Eurozone ist das eine gute Nachricht &ndash; schlie&szlig;lich soll der Abschlu&szlig;bericht die un&uuml;bersichtliche Lage kl&auml;ren und bei der Entscheidung &uuml;ber den &ldquo;Grexit&rdquo; helfen. Solange die Troika in Athen ist, so die Hoffnung, passiert gar nichts. Doch f&uuml;r die Griechen sieht die Sache ganz anders aus. Die &ldquo;Men in Black&rdquo; verbreiten schon wieder Angst und Schrecken &ndash; jetzt wollen sie die Arbeitsgesetze abschaffen.<br>\nGriechenland soll die Sechs-Tage-Woche einf&uuml;hren, den Mindestlohn k&uuml;rzen, die Lohnnebenkosten drastisch senken und die Gewerkschaftsrechte weiter abbauen. Das steht in einem vertraulichen Arbeitspapier der Troika, aus dem der Blog &ldquo;Keep Talking Greece&rdquo; zitiert. Ich habe mir eine englische Fassung besorgt und dokumentiere hier, wie die Vertreter von EU, EZB und IWF arbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineurope.posterous.com\/wie-die-troika-arbeitet\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>DGB-Chef Sommer  &ndash; &ldquo;Die m&uuml;ssen sich mal entscheiden, was sie wollen&rdquo;<\/strong><br>\nDGB-Chef Sommer lehnt Anleihenaufkauf durch EZB ab<br>\nMichael Sommer im Gespr&auml;ch mit Dirk M&uuml;ller<br>\nDer Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer, hat den geplanten Aufkauf von Anleihen hochverschuldeter Staaten durch die Europ&auml;ische Zentralbank kritisiert. Diese Notma&szlig;nahme werde die Spekulationen an den Anlagem&auml;rkten nicht eind&auml;mmen, sagte Sommer. N&ouml;tig sei eine Vergemeinschaftung der Zinss&auml;tze &uuml;ber Eurobonds. [&hellip;]<br>\nSommer: Ja doch. Es versucht schon, sozusagen die Staatsanleihenfinanzierung mit in die H&auml;nde der Europ&auml;ischen Zentralbank zu legen, um damit sozusagen indirekt die Spekulation einzud&auml;mmen. Aber damit werden sie nat&uuml;rlich nicht durchkommen. Die direkte Ma&szlig;nahme w&auml;re, dass man den europ&auml;ischen Rettungsschirm direkt an der Staatsfinanzierung beteiligt, dann brauchen sie sich nicht mehr bei den Banken zu bedienen. Und die zweite Ma&szlig;nahme w&auml;re, endlich mit den Beschl&uuml;ssen ernst zu machen, die im Jahre 2009 beim G20-Gipfel vereinbart worden sind, die Ratingagenturen in den Griff nehmen, die Finanzspekulationen eind&auml;mmen, bestimmte Finanzprodukte zu verbieten, Universalbanken und Privatbanken, also normale Gesch&auml;ftsbanken, sozusagen neu aufzuteilen, damit das Investmentbanking eingegrenzt wird, und, und, und, und. Das w&auml;ren viele Ma&szlig;nahmen, die gemacht werden m&uuml;ssen, nur leider ist nichts passiert davon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1860193\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Spaniens Arbeitslosigkeit bricht Weltrekord<\/strong><br>\nGriechenland und Spanien leiden unter der h&ouml;chsten nachgewiesenen Arbeitslosenrate der Welt. Die Statistik f&uuml;r Jugendliche ist noch weit verheerender.<br>\nS&uuml;deuropa leidet unter der h&ouml;chsten nachgewiesenen Arbeitslosenrate der Welt. Das geht aus einer L&auml;nderanalyse hervor, die die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) auf der Basis ihres globalen Besch&auml;ftigungsberichts exklusiv f&uuml;r die FTD angefertigt hat. Nach den ILO-Daten liegt die Erwerbslosenquote in Spanien und Griechenland mit 24,5 beziehungsweise 22,3 Prozent h&ouml;her als in allen L&auml;ndern, f&uuml;r die international vergleichbare Daten vorliegen.<br>\nAuch bei der Jugendarbeitlosigkeit z&auml;hlen die S&uuml;deurop&auml;er weltweit zu den traurigen Schlusslichtern. Und Besserung ist nicht in Sicht: &ldquo;Selbst wenn die Euro-Krise in den kommenden Monaten nicht eskaliert, wird die Arbeitslosigkeit in den Euro-S&uuml;dl&auml;ndern in den n&auml;chsten Jahren nur sehr langsam sinken&rdquo;, sagte Ekkehard Ernst, Chef der ILO-Prognosabteilung, der FTD. [&hellip;]<br>\nDie Zahlen belegen, wie eklatant die Verantwortlichen von IWF, EU und EZB die negativen Effekte der Sparprogramme auf die Konjunktur und die Jobentwicklung in den betroffenen L&auml;ndern in der Vergangenheit untersch&auml;tzt haben. Noch im Herbst 2010 hatte der IWF prognostiziert, dass die Erwerbslosigkeit in Griechenland 2012 bei knapp 15 Prozent liegen und bis 2015 auf gut 13 Prozent sinken werde. F&uuml;r Spanien wurde eine auf 18 Prozent gesunkene Quote f&uuml;r 2012 gesch&auml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:statistik-der-ilo-spaniens-arbeitslosigkeit-bricht-weltrekord\/70088251.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Portugal: Mustersch&uuml;ler im Griechenland-Style<\/strong><br>\n&ldquo;&Uuml;berraschend&rdquo; meldet der Mustersch&uuml;ler der Troika, Portugal Probleme, &ldquo;unerwartet&rdquo; entwickelt sich die Volkswirtschaft schlecht und die Antwort lautet darauf erneut, weitere Sparma&szlig;nahmen sind n&ouml;tig. Und auch &ldquo;&uuml;berraschend&rdquo;, die Hauptlast der neuen Sparma&szlig;nahmen m&uuml;ssen wieder Arbeitnehmer und Rentner tragen. Nicht &uuml;berraschend verweist Querschuesse wieder darauf, dass auch diese Ma&szlig;nahmen die weitere Abw&auml;rtsbewegung der wirtschaftlichen Aktivit&auml;t bef&ouml;rdern werden und somit zum Gegenteil der postulierten Ziele f&uuml;hren. Erst gestern ver&ouml;ffentlichte das Statistische Amt Portugals die detaillierten Daten zur Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) f&uuml;r das 2. Quartal 2012. Diese Daten offenbaren klar einen Griechenland-Style, denn auch in Portugal sinken Konsum, Investitionen, Wertsch&ouml;pfung und die Einkommen Hand in Hand. Die hier im Blog seit 2010 dokumentierte Versagerstrategie der Troika erzielt ungebrochen &uuml;berall die gleichen volkswirtschaftlichen Sch&auml;den und hinterl&auml;sst nahezu irreparable Sch&auml;den. Aber auch nachweislich dokumentierte Fehlstrategien sind f&uuml;r die Eurozone kein Grund diese zu &uuml;berdenken und die betroffenen V&ouml;lker lassen sich in die wirtschaftliche Depression f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/portugal-musterschuler-im-griechenland-style\/\">Querschuesse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Euro steht Schicksal wie Lira bevor<\/strong><br>\n&Ouml;konom Thorsten Polleit rechnet wegen der lockeren Geldpolitik mit Inflation wie in den 1970er-Jahren, Gold ist f&uuml;r ihn das Gebot der Stunde<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1345166538441\/Euro-steht-aehnliches-Schicksal-wie-Lira-bevor\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Auch der &ouml;sterreichische Standard ist nicht ohne Fehl und Tadel. Thorsten Polleit ist hauptberuflich &bdquo;Chef&ouml;konom&ldquo; eines der gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Goldverk&auml;ufers. Nat&uuml;rlich ist f&uuml;r ihn &bdquo;Gold das Gebot der Stunde&ldquo; und nat&uuml;rlich macht er Panik vor einer Inflation. Dieses Klappern geh&ouml;rt f&uuml;r ihn schlie&szlig;lich zum Gesch&auml;ft. W&uuml;rde der Standard auch den &bdquo;Chefveterin&auml;r&ldquo; von Wiesenhof interviewen und ihn vor BSE und den Gefahren vegetarischer Ern&auml;hrung warnen lassen? Polleit ist jedoch nicht nur in Sachen Gold-PR unterwegs. Er ist auch Mitglied der finanzpolitisch erzreaktion&auml;ren Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft und des Ludwig-von-Mises-Institut &ndash; da findet wohl zusammen, was zusammen geh&ouml;rt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sozialversicherung &ndash; Regierung plant h&ouml;here Beitr&auml;ge<\/strong><br>\nDie Sozialversicherungsbeitr&auml;ge k&ouml;nnten im kommenden Jahr steigen. [&hellip;]<br>\nDer Krankenkassen-Beitrag k&ouml;nnte f&uuml;r Gutverdiener um 110 Euro j&auml;hrlich steigen, hie&szlig; es unter Berufung auf einen Verordnungsentwurf. Die Versicherungspflichtgrenze soll um 1350 auf 52.200 Euro steigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aerztezeitung.de\/politik_gesellschaft\/krankenkassen\/article\/821226\/sozialversicherung-regierung-plant-hoehere-beitraege.html\">&Auml;rztezeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ein Schritt in die richtige Richtung, der jedoch nur sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigte Gutverdiener betrifft. Selbstst&auml;ndige Gutverdiener und nicht werkt&auml;tige Gutverdiener bleiben immer noch au&szlig;en vor, wenn es um die Finanzierung der Sozialversicherung geht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Erfolglose Jobsuche Wie der Fachkr&auml;ftemangel Bewerber frustriert<\/strong><br>\nVon wegen Kampf um die K&ouml;pfe: Die Wirtschaft beschw&ouml;rt den demografischen Wandel und den damit einhergehenden Verlust von gut ausgebildeten Arbeitskr&auml;ften. Das steht in krassem Gegensatz zu dem, was manche hochqualifizierten Bewerber bei der Jobsuche erleben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/karriere\/erfolglose-jobsuche-wie-der-fachkraeftemangel-bewerber-frustriert-1.1462335\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Einkommensunterschiede bei tariflicher Bezahlung in der Altenhilfe bis zu 38 Prozent<\/strong><br>\nDie tarifliche Verg&uuml;tung von Mitarbeitern in Altenhilfeeinrichtungen ist sehr unterschiedlich. F&uuml;r die gleiche T&auml;tigkeit liegen die Jahresgeh&auml;lter je nach Tarifvertrag um bis zu 38 Prozent auseinander. Das geht aus einer umfangreichen Berechnung der Fachzeitschrift Wohlfahrt Intern hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wohlfahrtintern.de\/NewsDetails.1676.0.html?&amp;cHash=6124f74c50da6e53cd47ecaa07dc912b&amp;tx_ttnews[tt_news]=2182\">Wohlfahrt intern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Sieg der Saftschubsen<\/strong><br>\nEs ist ein abf&auml;lliger Begriff, mit dem Flugbegleiterinnen oder Stewardessen mitunter zu k&auml;mpfen haben: Saftschubse. Aber jedwede Abf&auml;lligkeit wird Passagieren und Fluggesellschaftsmanagern in Zukunft vergehen &ndash; haben doch die Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen der Lufthansa durch ihre effektiven Streiks einen Erfolg erzielt, von dem andere Arbeitnehmer nur tr&auml;umen k&ouml;nnen.<br>\nDie gr&ouml;&szlig;te deutsche Fluggesellschaft verzichtet k&uuml;nftig auf den Einsatz von Leiharbeitern in der Kabine. Der Tarifkonflikt zwischen der Flugbegleitergewerkschaft Ufo und der Lufthansa ist damit zwar noch nicht gel&ouml;st &ndash; er geht nun in die Schlichtung &ndash;, aber der Verzicht auf Leiharbeit ist mehr als ein Teilerfolg der Streikenden. W&uuml;nschenswert w&auml;re, dass er eine Signalwirkung entfaltet: Besch&auml;ftigte k&ouml;nnen die Leiharbeit, die oft als Lohndr&uuml;ckerei missbraucht wird, tarifpolitisch verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!101321\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Julian Assange: Der Gefangene des Zwischenreichs<\/strong><br>\nWas ist im Fall Assange eigentlich der Fall? Seine Person? Seine Taten in Schweden? Oder verweist das Drama auf die gr&ouml;&szlig;ere, verdr&auml;ngte Schuld derer, die den Irakkrieg begonnen haben? &hellip;<br>\nNicht vergehende F&auml;lle, Skandale ohne Aufl&ouml;sung und Verbrechen ohne Strafe, die permanente Verbannung in ein zweifelhaftes Zwischenreich, das ist das Merkmal, das der Fall Assange mit den beunruhigenden, schlimmsten Taten unserer Zeit teilt. Darum ist er so albtraumhaft verst&ouml;rend. Es ist das Ph&auml;nomen des Wiederg&auml;ngers. &hellip;<br>\nDas Drama um Assange ist das Symptom unseres schlechten Gewissens, wie ein wiederkehrender Albtraum. Assange verweist auf Bradley Manning, der auf Rumsfeld, Bush, Cheney und Blair verweist. Sie m&uuml;ssen vor ein ordentliches Gericht, alle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/julian-assange-der-gefangene-des-zwischenreichs-11882609.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Volker Pispers erkl&auml;rt umlagefinanzierte Rente<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/klausbaum.wordpress.com\/2012\/09\/07\/volker-pispers-erklart-umlagefinanzierte-rente\/\">Klaus Baum<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ich habe lange &uuml;berlegt, ob dieses Video wirklich unter der Rubrik &bdquo;zu guter Letzt&ldquo; eingestellt werden sollte. Schlie&szlig;lich sind Volker Pispers Sachargumente besser als so mancher vermeintlich sachorientierte Aufsatz in den selbsternannten Qualit&auml;tsmedien. Am Ende siegte jedoch die Gewohntheit.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14385","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14385"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14385\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14396,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14385\/revisions\/14396"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14385"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14385"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}