{"id":143881,"date":"2025-12-21T13:00:55","date_gmt":"2025-12-21T12:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=143881"},"modified":"2025-12-19T15:15:17","modified_gmt":"2025-12-19T14:15:17","slug":"die-monroe-doktrin-scheint-sich-guter-gesundheit-zu-erfreuen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=143881","title":{"rendered":"Die Monroe-Doktrin scheint sich guter Gesundheit zu erfreuen"},"content":{"rendered":"<p>Die USA wollen ihre globale Pr&auml;senz neu ausrichten und sich st&auml;rker auf Lateinamerika und die Bek&auml;mpfung der Migration konzentrieren. So sieht es die neue Strategie der Regierung von Donald Trump vor, die unter dem Titel &bdquo;Nationale Sicherheitsstrategie&rdquo; ver&ouml;ffentlicht wurde. Die Umsetzung findet bereits gegen Venezuela statt. Von <strong>Aram Aharonian<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDas Dokument bekr&auml;ftigt nachdr&uuml;cklich das Ziel, den Einfluss der USA in Lateinamerika zu verst&auml;rken, wo die derzeitige Regierung angebliche Drogenboote attackiert, sich in einer Konfrontation mit der venezolanischen Regierung befindet, um sich deren Energieressourcen anzueignen, und die Kontrolle &uuml;ber den Panamakanal anstrebt.<\/p><p>Im Dezember 1823, vor mehr als einem Jahrhundert, betrat der damalige US-Pr&auml;sident James Monroe das Podium des Kapitols, wo er die traditionelle Rede zum Jahresende hielt. Daraus entstand eine der dauerhaftesten politischen Positionen der USA: die nach ihm benannte Doktrin. Die Botschaft war klar und direkt: Die USA w&uuml;rden die Kolonialisierung der gerade unabh&auml;ngig gewordenen lateinamerikanischen und karibischen L&auml;nder nicht tolerieren. Daher wurde die Doktrin auch &bdquo;Amerika f&uuml;r die (Nord-)Amerikaner&rdquo; genannt.<\/p><p>Es war eine &bdquo;raffinierte&ldquo; Art, das zu formulieren, was sp&auml;ter als &bdquo;Big Stick&rdquo;-Politik bekannt wurde und was die USA seitdem verfolgten. Dieser Begriff stammt aus einem Satz, den der Pr&auml;sident verwendete, um seine au&szlig;enpolitischen Ideen auszudr&uuml;cken, seinen Ursprung hat er jedoch in einem afrikanischen Sprichwort: &bdquo;Sprich leise und trage einen gro&szlig;en Kn&uuml;ppel; du wirst weit kommen&rdquo;. In der Geschichte wurde diese Politik als Roosevelt-Korollar bezeichnet.<\/p><p>Die vom Wei&szlig;en Haus vorgestellte Nationale Sicherheitsstrategie besagt, dass &bdquo;die USA nach Jahren der Vernachl&auml;ssigung die Monroe-Doktrin bekr&auml;ftigen und anwenden werden, um die Vorrangstellung der USA in der westlichen Hemisph&auml;re wiederherzustellen und um unser Heimatland und unseren Zugang zu seinen Gebieten in der gesamten Region zu sch&uuml;tzen&ldquo;.<br>\nDiese Bekr&auml;ftigung beinhaltet, &bdquo;nicht-hemisph&auml;rischen Konkurrenten die M&ouml;glichkeit zu verweigern, Streitkr&auml;fte oder andere bedrohliche Kapazit&auml;ten zu positionieren oder wichtige G&uuml;ter in unserer Hemisph&auml;re zu erwerben oder strategisch zu kontrollieren&ldquo;. Dies wird als &bdquo;Trump-Korollar&ldquo; zur Monroe-Doktrin pr&auml;sentiert, das &bdquo;eine Wiederherstellung des gesunden Menschenverstands von der amerikanischen Macht und ihren Priorit&auml;ten im Einklang mit unseren Sicherheitsinteressen&ldquo; vorsieht.<\/p><p>Die urspr&uuml;ngliche Doktrin, die von Monroe konzipiert wurde, war als Warnung an die europ&auml;ischen M&auml;chte gegen jeden Versuch der Wiederherstellung des Kolonialismus gedacht, zu einer Zeit, als Lateinamerika und die Karibik das Joch Spaniens und Portugals absch&uuml;ttelten und versuchten, sich gegen&uuml;ber Gro&szlig;britannien, Frankreich, den Niederlanden und anderen staatlichen oder parastaatlichen Akteuren zu behaupten, die das Vakuum ausnutzten, das durch den Niedergang der iberischen M&auml;chte entstanden war.<\/p><p>Dieser angebliche Schutz vor europ&auml;ischer Intervention bedeutete den Ersatz der transatlantischen Metropolen durch die harte Hand Washingtons, wie Mexiko schnell und auf tragische Weise erfahren musste: es verlor zwischen 1835 und 1854 mehr als die H&auml;lfte seines Territoriums an die USA.<\/p><p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sch&auml;tzte US-Pr&auml;sident Theodore Roosevelt, dass es nicht mehr notwendig sei, eine defensive Haltung vorzut&auml;uschen, und erkl&auml;rte die gesamte Hemisph&auml;re au&szlig;erhalb der US-Grenzen zu einem &bdquo;Wildnisgebiet&ldquo;, das unter der Pr&auml;misse besetzt und kolonisiert werden k&ouml;nne, dass &bdquo;auf dem amerikanischen Kontinent wie auch anderswo chronisches Fehlverhalten letztendlich das Eingreifen einer zivilisierten Nation erfordern kann, und in der westlichen Hemisph&auml;re kann die Einhaltung der Monroe-Doktrin die USA dazu verpflichten, [&hellip;] internationale Polizeigewalt auszu&uuml;ben&ldquo;.<\/p><p>Unter dieser Pr&auml;misse wurde der Dominikanischen Republik ihr Zollrecht entzogen, w&auml;hrend Kuba, Nicaragua und Haiti jahrzehntelange Besetzungen erlebten, die in blutige Diktaturen m&uuml;ndeten. Zuvor, im Jahr 1899, hatte Washington sich bereits Puerto Rico angeeignet, das es bis heute in einem kolonialen Zustand h&auml;lt, wie es auch mit Kuba geschehen w&auml;re, wenn die Revolution von 1959 nicht die Unabh&auml;ngigkeit der Insel vollendet h&auml;tte.<\/p><p><strong>Monroe lebt weiter<\/strong><\/p><p>Das Dokument scheint eine Warnung an China und seine Partnerschaften in und mit lateinamerikanischen und karibischen L&auml;ndern zu sein.<\/p><p>Aufgrund der geografischen N&auml;he m&ouml;chten die USA das Bild eines Besch&uuml;tzers Lateinamerikas und der Karibik durchsetzen: &bdquo;Es gibt dort viele Revolutionen, viel Chaos, und wir, die Angelsachsen, m&uuml;ssen dort f&uuml;r Ordnung sorgen&ldquo; &ndash; dies ist eine Sichtweise, die in der aktuellen Regierung von Donald Trump sehr pr&auml;sent ist.<\/p><p>Das Land behielt zwar w&auml;hrend des gesamten 20. Jahrhunderts eine interventionistische Haltung in der Region bei &ndash; unter anderem besetzte es Haiti (1915-1932) und Nicaragua (1912-1933). Und es unterst&uuml;tzte und finanzierte w&auml;hrend des Kalten Krieges die Milit&auml;rdiktaturen, die an der &bdquo;Operation Condor&ldquo; beteiligt waren.<\/p><p>Die USA versuchten immer, ihre Handlungen zu legitimieren, indem sie sie mit &bdquo;universellen Werten&ldquo; verbr&auml;mten, sei es im Namen des Aufbaus einer &bdquo;freien Welt&ldquo;, der Verteidigung der Freiheit oder sogar der Verbreitung der Demokratie.<\/p><p><strong>Das Imperium und ich<\/strong><\/p><p>Derzeit ist nichts davon zu beobachten: Trump plant offensichtlich, einfach die alte imperiale Orientierung der USA aus dem 19. Jahrhundert wieder aufzunehmen, ohne sich auf irgendwelche gro&szlig;en universellen Werte zu berufen. Trump sagt offen, dass er dies nur aus Eigeninteresse tut, aus Expansionismus, um sich die strategischen Reserven des Subkontinents anzueignen, insbesondere das &Ouml;l, das Lithium und die seltenen Erden.<\/p><p>Es ist die Idee von Einflusszonen, von purer Macht ohne jegliche moralischen oder gar v&ouml;lkerrechtlichen Kriterien. Die Aggressivit&auml;t der US-Haltung beschr&auml;nkt sich derzeit auf die rhetorische Ebene und die milit&auml;rische Besetzung strategischer Gebiete wie der Karibik und des Pazifischen Ozeans unter dem Deckmantel der Bek&auml;mpfung des Drogenhandels, der mit fast 200.000 Todesf&auml;llen pro Jahr ein gro&szlig;es Problem f&uuml;r die USA ist.<\/p><p>Bislang wurde der Kn&uuml;ppel von Trump und seiner Regierung eingesetzt, um karibische Fischer unter dem Vorwand, sie seien Drogenh&auml;ndler, zu t&ouml;ten; und um Juan Orlando Hern&aacute;ndez, den ehemaligen honduranischen Pr&auml;sidenten, der in den USA wegen des Handels mit &bdquo;nur&rdquo; 400 Tonnen Drogen inhaftiert und zu 45 Jahren Gef&auml;ngnis verurteilt wurde, zu begnadigen und freizulassen. [<a href=\"#foot_*\" name=\"note_*\">*<\/a>]<\/p><p><strong>Die Monroe-Doktrin erfreut sich guter Gesundheit<\/strong><\/p><p>&bdquo;Die Monroe-Doktrin ist tot&rdquo;, sagte der damalige US-Au&szlig;enminister John Kerry (w&auml;hrend der Pr&auml;sidentschaft des Demokraten Barack Obama) im November 2013 zum Abschluss des Treffens der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Guatemala-Stadt. Das Publikum, bestehend aus Vertretern der Regierungen Lateinamerikas und der Karibik, applaudierte.<\/p><p>Laut Kerry w&uuml;rde anstelle der &bdquo;interventionistischen&ldquo; Beziehungen der USA nun eine &Auml;ra beginnen, in der die amerikanischen L&auml;nder &bdquo;als gleichberechtigt angesehen w&uuml;rden, Verantwortung teilen, in Sicherheitsfragen kooperieren und sich nicht mehr an eine Doktrin, sondern an gemeinsam getroffene Entscheidungen gebunden f&uuml;hlen&ldquo;. H&uuml;bsche Worte von Kerry, aber zw&ouml;lf Jahre sp&auml;ter ist die Monroe-Doktrin lebendiger denn je.<\/p><p>Der aktuelle US-Verteidigungsminister (Kriegsminister) Pete Hegseth erkl&auml;rte im Fernsehsender <em>Fox News<\/em>, dass die USA ihren Einfluss in ihrem &bdquo;verlorenen Hinterhof&rdquo; gegen&uuml;ber China zur&uuml;ckgewinnen m&uuml;ssen. &bdquo;Wir werden in das investieren, was die Interessen der USA in unserem Hinterhof f&ouml;rdert, w&auml;hrend wir den chinesischen Einfluss dort unterbinden&rdquo;, sagte er.<\/p><p>Der Begriff &bdquo;Hinterhof&ldquo; ist ein Erbe der Monroe-Doktrin, der h&auml;ufig verwendet wird, um Lateinamerika und die Karibik aus der Perspektive der USA zu beschreiben.<\/p><p>Hegseth bezog sich auf die Spannungen zwischen dem aktuellen Wei&szlig;en Haus und der panamaischen Regierung um die Kontrolle &uuml;ber den Kanal, der das mittelamerikanische Land durchquert und Schiffen, die von einer Seite des Kontinents zur anderen fahren m&uuml;ssen, mehrere Tage Reisezeit erspart.<\/p><p>Washington behauptet, Panama habe gegen die Torrijos-Carter-Vertr&auml;ge versto&szlig;en, als es sich 2017 der Belt and Road Initiative anschloss, einem gro&szlig; angelegten Projekt Chinas zur Ausweitung des Handels, das als &bdquo;Neue Seidenstra&szlig;e&ldquo; bekannt ist.<\/p><p>Die derzeitige Haltung des Wei&szlig;en Hauses gegen&uuml;ber der Region l&auml;sst sich interessanterweise durch die Abh&auml;ngigkeit erkl&auml;ren, die die USA gegen&uuml;ber Lateinamerika und der Karibik zu entwickeln scheinen, da die Auswirkungen der Einf&uuml;hrung von Handelsz&ouml;llen auf fast die ganze Welt sp&uuml;rbar werden.<\/p><p>Die US-Wirtschaft wird gezwungen sein, auf die L&auml;nder der Region zur&uuml;ckzugreifen, um Rohstoffe f&uuml;r die Industrie zu beschaffen und gleichzeitig andere Verbraucherm&auml;rkte zu erschlie&szlig;en. Und deshalb ist die Wiedererlangung der Kontrolle &uuml;ber den &bdquo;Hinterhof&rdquo; auch eine Methode, den Zugang Chinas zu denselben Rohstoffen und potenziellen M&auml;rkten zu blockieren.<\/p><p>Heute ist China der wichtigste Handelspartner lateinamerikanischer L&auml;nder wie Brasilien, Peru, Chile und Venezuela, w&auml;hrend die USA diese Beziehung zu Nationen wie Mexiko, Guatemala, Kolumbien und Ecuador unterhalten. Offensichtlich hat Brasilien in diesem Bereich globaler Einflussnahme ein entscheidendes Gewicht, da es der wichtigste Partner von Nachbarn wie Argentinien, Bolivien und Paraguay ist. Die Aussage, die Trump am Tag seiner Amtseinf&uuml;hrung &uuml;ber Brasilien gemacht hat &ndash; &bdquo;Wir brauchen sie nicht, aber sie brauchen uns&ldquo; &ndash;, sagt genau das Gegenteil.<\/p><p>In diesem Kontext ist das, was der Trumpismus als &bdquo;Vernachl&auml;ssigung&ldquo; bezeichnet, nichts anderes als die relative und variable Sorgfalt der Formen, mit der demokratische und republikanische Regierungen seit dem Ende des Kalten Krieges ihre Beziehungen zu den L&auml;ndern der Region gestaltet haben.<\/p><p>Die formale Respektierung der Souver&auml;nit&auml;t ihrer Gegen&uuml;ber (mit den bekannten Ausnahmen Kuba und Venezuela, gegen die die Einmischung immer unverhohlen war) hinderte Trumps Vorg&auml;nger nicht daran, die Monroe-Doktrin weiter anzuwenden, wie die fortgesetzten Interventionen in Haiti, die Staatsstreiche gegen Manuel Zelaya (2009, Honduras), Fernando Lugo (2012, Paraguay), Dilma Rousseff (Brasilien, 2016), Evo Morales (2019, Bolivien) und Pedro Castillo (2022, Peru) belegen.<\/p><p>Dazu geh&ouml;ren auch der von Mexikos Felipe Calder&oacute;n durchgesetzte <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A9rida_Initiative\">Plan M&eacute;rida<\/a>; die brutale justizielle Kriegsf&uuml;hrung gegen Cristina Fern&aacute;ndez de Kirchner in Argentinien; die Unterst&uuml;tzung des Paramilitarismus von &Aacute;lvaro Uribe in Kolumbien; die stets schwankende Souver&auml;nit&auml;t Zentralamerikas mit dem anhaltenden Widerstand Nicaraguas und dem kurzlebigen Widerstand von Honduras, um nur einige der unz&auml;hligen Beispiele f&uuml;r den nie ausgestorbenen Monroismus zu nennen.<\/p><p>So ist das Trump-Korollar keine &Auml;nderung der Strategie, sondern der Methode: Die Kontrolle durch das Netzwerk evangelikaler und ultrarechter Kirchen, Universit&auml;ten, Medien, oligarchischer und korrupter Justizbeh&ouml;rden und Nichtregierungsorganisationen wird durch die Primitivit&auml;t des gro&szlig;en Kn&uuml;ppels, imposante Milit&auml;raufm&auml;rsche und die Aufgabe jeden Anscheins von Legalit&auml;t ersetzt oder erg&auml;nzt.<\/p><p>Wie der Kriegsminister ank&uuml;ndigte, wird Demokratie fortan als blo&szlig;e Nebensache f&uuml;r die imperialen Ziele des Wei&szlig;en Hauses betrachtet.<\/p><p>Die &bdquo;Donroe-Doktrin&ldquo; (das Trump-Korollar zur Monroe-Doktrin) ist keine Best&auml;tigung der F&auml;higkeiten einer aufstrebenden Macht, wie sie es vor zwei Jahrhunderten war, sondern vielmehr das letzte Aufb&auml;umen einer Supermacht im raschen Niedergang, f&uuml;r den der Trumpismus sowohl das offensichtlichste Symptom als auch der maximale Katalysator ist.<\/p><p>Der Missbrauch von Gewalt ist nicht, wie der Magnat behauptet, ein Zeichen der St&auml;rke, sondern das Mittel desjenigen, der seine Nachbarn nicht mehr mit technologischer Innovation, produktiven Investitionen, institutioneller Vorbildlichkeit oder einem lebensf&auml;higen Zivilisationsmodell anziehen kann.<\/p><p><em>Der Beitrag ist auf Spanisch <a href=\"https:\/\/www.nodal.am\/2025\/12\/la-doctrina-monroe-parece-gozar-de-buena-salud-por-aram-aharonian\/\">bei Nodal erschienen<\/a> und wurde von <strong>Marta Andujo<\/strong> &uuml;bersetzt.<\/em><\/p><p><em>&Uuml;ber den Autor: <strong>Aram Aharonian<\/strong>, Journalist aus Uruguay, ist Hochschullehrer, Mitbegr&uuml;nder des lateinamerikanischen Fernsehsenders Telesur und Direktor der uruguayischen Beobachtungsstelle f&uuml;r Kommunikation und Demokratie.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>[<a href=\"#note_*\" name=\"foot_*\">&laquo;*<\/a>] Der Beitrag ist vom 9. Dezember. In der Zwischenzeit haben die USA ihre Angriffe gegen Venezuela weiter eskaliert: Am 11. Dezember beschlagnahmten US-Streitkr&auml;fte einen venezolanischen &Ouml;ltanker, der auf dem Weg nach Kuba war. Und am 17. Dezember <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/americas\/trump-orders-blockade-sanctioned-oil-tankers-leaving-entering-venezuela-2025-12-16\/\">ordnete<\/a> Trump die vollst&auml;ndige &bdquo;Blockade aller sanktionierten &Ouml;ltanker&ldquo; an, die nach Venezuela ein- und auslaufen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><small>Titelbild: Mit KI (grok) erstelltes Symbolbild.<\/small> <\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=138034\">Im Schatten der Monroe-Doktrin: Neue Frontlinien in der Karibik<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103191\">Vom Hinterhof zum Vorgarten &ndash; 200 Jahre Monroe-Doktrin<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=143409\">Gottes m&auml;chtigstes Land &ndash; wieder und f&uuml;r immer!<\/a><\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/83c72c7e123548468de8d354ecc7e1a6\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die USA wollen ihre globale Pr&auml;senz neu ausrichten und sich st&auml;rker auf Lateinamerika und die Bek&auml;mpfung der Migration konzentrieren. 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