{"id":144285,"date":"2026-01-05T08:43:19","date_gmt":"2026-01-05T07:43:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285"},"modified":"2026-01-05T08:43:19","modified_gmt":"2026-01-05T07:43:19","slug":"hinweise-des-tages-5005","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h01\">Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h02\">Deutschland und Europa: Kopflos in der Mitte der 20er Jahre <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h03\">Macron will mit Putin sprechen. Ein Zeichen der Hoffnung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h04\">Weitere Milliarden f&uuml;r Ukraine von Deutschland und Co.: &bdquo;R&uuml;ckzahlung in kaum einem Szenario&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h05\">Die Br&uuml;sseler Sanktionen gegen Dissidenten werden auch international beachtet und verurteilt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h06\">Wenn der Winter zur Waffe wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h07\">Sumud &ndash; Standhaftigkeit im Heiligen Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h08\">Sanktionen, Angst, Wohnungslosigkeit: Das steckt wirklich hinter der neuen Grundsicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h09\">&bdquo;Der direkte Weg in die Wohnungslosigkeit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h10\">Reiche greift schon wieder die Arbeitnehmerrechte an &ndash; und die SPD macht mit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h11\">Die Kluft bei den Einkommen wird statistisch verschleiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h12\">Ramschware Arbeitskraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h13\">Verdi-Chef will Reiche und Erben f&uuml;r Rente belasten: &bdquo;Das geht nur durch Umverteilung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h14\">Deutschland: Konzernmonopole treiben Lebensmittelpreise hoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h15\">Hohe Kosten, weniger Einnahmen: Preise f&uuml;r Nahverkehr steigen auf breiter Front<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h16\">Covid-Pandemie: &laquo;Jetzt klopfen sie sich alle auf die Schulter&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h17\">Flugzeugabsturz in T&uuml;rkei: hochrangige libysche Milit&auml;rangeh&ouml;rige tot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144285#h18\">Wem geh&ouml;rt die Erinnerung an den Holocaust?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Venezuela<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Koloniale Ambitionen<\/strong><br>\nMit einer ideologischen Bankrotterkl&auml;rung startet die Bundesregierung ins neue Jahr. Bundeskanzler Friedrich Merz, der seit je weltweit darauf dringt, Sanktionen gegen Russland wegen dessen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu verh&auml;ngen, will im Angriffskrieg der USA gegen Venezuela und in der Verschleppung von dessen gew&auml;hltem Pr&auml;sidenten nichts Verurteilenswertes erkennen. Die &bdquo;rechtliche Einordnung&ldquo; des US-&Uuml;berfalls, behauptet Merz, sei &bdquo;komplex&ldquo;. Damit verliert die Bundesregierung, die ohnehin wegen ihrer doppelten Standards international kritisiert wird, weltweit noch mehr an Glaubw&uuml;rdigkeit und isoliert sich gegen&uuml;ber den Staaten des Globalen S&uuml;dens ein weiteres St&uuml;ck. Aus afrikanischen L&auml;ndern zum Beispiel sind &ndash; sachlich korrekt &ndash; &auml;u&szlig;erst kritische Stellungnahmen zu dem v&ouml;lkerrechtswidrigen US-&Uuml;berfall auf Venezuela zu h&ouml;ren. So erkl&auml;rt etwa das Au&szlig;enministerium Ghanas, die Ank&uuml;ndigung von US-Pr&auml;sident Donald Trump, die USA w&uuml;rden Venezuela bis auf weiteres &bdquo;regieren&ldquo;, erinnere &bdquo;an die koloniale und imperalistische &Auml;ra&ldquo;; &bdquo;derlei koloniale Ambitionen&ldquo; sollten heute &bdquo;keinen Platz mehr haben&ldquo;. Berlin hingegen schl&auml;gt sich umstandslos auf die Seite Washingtons.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10248\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundeskanzler Friedrich Merz erkl&auml;rt zur Situation in Venezuela<\/strong><br>\n&bdquo;Nicol&aacute;s Maduro hat sein Land ins Verderben gef&uuml;hrt. Die letzte Wahl wurde gef&auml;lscht. Die Pr&auml;sidentschaft haben wir &ndash; wie viele andere Staaten auf der Welt &ndash; daher nicht anerkannt. Maduro spielte in der Region, mit unseligen Allianzen weltweit und durch die Verstrickung Venezuelas in das Drogengesch&auml;ft eine problematische Rolle.<br>\nDie rechtliche Einordnung des US-Einsatzes ist komplex. Dazu nehmen wir uns Zeit. Grunds&auml;tzlich m&uuml;ssen im Umgang zwischen Staaten die Prinzipien des V&ouml;lkerrechts gelten. Jetzt darf in Venezuela keine politische Instabilit&auml;t entstehen. Es gilt, einen geordneten &Uuml;bergang hin zu einer durch Wahlen legitimierten Regierung zu gew&auml;hrleisten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/bundeskanzler-friedrich-merz-erklaert-zur-situation-in-venezuela-2401528%20\">Bundesregierung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> F&uuml;r den gelernten Juristen Merz scheint der Sachverhalt offensichtlich zu komplex zu sein. Dabei ist er ziemlich klar. Die USA haben mal wieder gegen das V&ouml;lkerrecht versto&szlig;en und in einen souver&auml;nen Staat interveniert. Der nicht sehr beliebte deutsche Bundeskanzler liefert mit dieser kurzen Stellungnahme weitere Indizien daf&uuml;r, dass er ein williger Vasall von US-Interessen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Angriff der USA auf Venezuela: &bdquo;Es geht doch ums &Ouml;l&ldquo;<\/strong><br>\nNach der US-Milit&auml;roperation in Venezuelas Hauptstadt Caracas wurde Pr&auml;sident Maduro nach New York City gebracht. Ein US-Diplomat &uuml;ber Trumps wahre Ziele.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Angriff-der-USA-auf-Venezuela\/!6142595\/%20\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Angriff auf Venezuela ist ein Angriff auf ganz Lateinamerika<\/strong><br>\nDas neue Jahr begann mit einer politischen Z&auml;sur. In der Nacht zum 3. Januar &uuml;berfielen die USA unprovoziert und v&ouml;lkerrechtswidrig Venezuela. Dabei nahmen sie den venezolanischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro fest und verschleppten ihn und seine Frau in die USA. Trump machte klar, dass die USA das Land jetzt &bdquo;verwalten&ldquo; und einen geordneten demokratischen &Uuml;bergangsprozess einleiten w&uuml;rden. Zudem drohte er der venezolanischen Vizepr&auml;sidentin Delcy Rodr&iacute;guez: Wenn sie tue, was Washington will, w&uuml;rden keine amerikanischen Streitkr&auml;fte in Venezuela stationiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/der-angriff-auf-venezuela-ist-ein-angriff-auf-ganz-lateinamerika\/\">etos.media<\/a><\/li>\n<li><strong>Spielball der Gro&szlig;m&auml;chte<\/strong><br>\nMit dem &Uuml;berfall der USA auf Venezuela sei nun endg&uuml;ltig die internationale Ordnung beerdigt worden, hei&szlig;t es vom selbst ernannten Expertentum. Das muss auch so sein, weil man sonst Sanktionen gegen den Aggressor fordern, Energiegesch&auml;fte einstellen und das angegriffene Land mit Waffen und Geld (as long as it takes) sowie guten Worten ausstatten m&uuml;sste, weil dies jedes Recht habe, sich zu verteidigen. Kein Aber. Nee, ganz so ist es nat&uuml;rlich nicht. Der Unsinn hat Konjunktur, um die neue Logik der Aufr&uuml;stung zu rechtfertigen. Denn nur wer stark genug sei, k&ouml;nne in Frieden leben. Daf&uuml;r wird dann auch &uuml;bersehen, dass die USA nur wiederholen, was sie fr&uuml;her schon taten. Stichwort Noriega, Panama, 1989. Klingelt da etwa nichts?<br>\nN&ouml;. Das w&uuml;rde ja bedeuten, einzugestehen, dass die regelbasierte Ordnung, deren Bruch man bisher nur Russland vorh&auml;lt, nie galt, wenn die &sbquo;gute Gro&szlig;macht&lsquo; selbst Regimewechsel vorantrieb. Stattdessen herrscht mal wieder kollektive Amnesie, die zu der Behauptung f&uuml;hrt, dass erst jetzt die globale Nachkriegsordnung beseitigt worden sei und man darauf reagieren m&uuml;sse. Die Erkl&auml;rung ist einfach: Nur so l&auml;sst sich der eingeschlagene Kurs noch begr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/260203spielball-der-grossmachte%20\">TauBlog<\/a><\/li>\n<li><strong>Stunde der Wahrheit<\/strong><br>\nDonald Trump hat nach dem Angriff auf Venezuela etwas getan, was westliche Staatschefs sonst vermeiden. Er verzichtete auf die Rhetorik von Menschenrechten, Demokratie oder humanit&auml;rer Verantwortung, mit der v&ouml;lkerrechtswidrige Interventionen oft verbr&auml;mt werden. Statt dessen erkl&auml;rte er offen, worum es ging: um den Zugang zu den gr&ouml;&szlig;ten bekannten Erd&ouml;lreserven der Welt, um geopolitische Kontrolle und die Durchsetzung von US-Interessen in einer Region, die Washington zunehmend als Einflusszone Chinas und Russlands betrachtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/515015.stunde-der-wahrheit.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutschland und Europa: Kopflos in der Mitte der 20er Jahre <\/strong><br>\nDas erste Viertel dieses Jahrhunderts ist zu Ende und man muss leider konstatieren, dass die Menschheit in den vergangenen hundert Jahren nicht kl&uuml;ger geworden ist. Die Mitte der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts ist zu einem Symbol der Leichtigkeit geworden, in Wirklichkeit war es jedoch ein Tanz auf dem Vulkan. Man versuchte, einen gewaltigen Krieg zu vergessen und &uuml;bersah, dass sich die Spannungen f&uuml;r einen neuen global wirkenden Waffengang bereits aufbauten. Heute ist die Ausgangslage eine ganz andere, aber die Mechanismen, die zum Krieg, zur primitivsten aller Konfliktl&ouml;sungen f&uuml;hren, sind weiter intakt.<br>\nWieder huldigt Europa dem Milit&auml;r in naiver und gef&auml;hrlicher Weise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/01\/01\/deutschland-und-europa-kopflos-in-der-mitte-der-20er-jahre\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu: <strong>2025 war f&uuml;r Westeuropa ein d&uuml;steres Jahr &ndash; mit riesigem Tempo marschiert die EU in den Abgrund<\/strong><br>\nR&uuml;cksichtslose Kriegstreiberei, politische Manipulation und Propaganda &ndash; das vergangene Jahr war in der EU schlimm genug. Im neuen Jahr kann der Weg in den Abgrund nur noch schneller werden. (&hellip;)<br>\nWas jedoch wirklich originell an der Rolle der EU ist, die uns immer n&auml;her an einen selbstzerst&ouml;rerischen Krieg treibt, ist etwas anderes &ndash; n&auml;mlich ihr massiver Beitrag zur kognitiven Kriegsf&uuml;hrung und Propaganda. Auch wenn dies ein sehr aktives Bet&auml;tigungsfeld ist, in dem die NATO und die nationalen europ&auml;ischen Regierungen heftig darum konkurrieren, wer seine Bev&ouml;lkerung am meisten in Angst und Schrecken versetzen kann, hat die EU doch etwas Besonderes an sich. Sie strebt eindeutig eine F&uuml;hrungsrolle in der &ldquo;kognitiven Sicherheit&rdquo; an, was ein Euphemismus f&uuml;r die Erlangung einer &ldquo;Lizenz&rdquo; darstellt, eigene Propaganda zu betreiben, indem man den anderen &ndash; in diesem Fall nat&uuml;rlich Russland &ndash; kognitiver Aggression bezichtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/266388-2025-war-fuer-westeuropa-duesteres-jahr-mit-riesigem-tempo-marschiert-eu-abgrund\/\">Tarik Cyril Amar auf RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Europa ist Amerikas Opfer<\/strong><br>\nDie Bomben fallen nie auf Washington, und das war schon immer Europas Problem.<br>\nEuropa behauptet oft, endlich aufgewacht zu sein und dass der Krieg in der Ukraine die Bedeutung dieses Jahrhunderts verdeutlicht habe. Die tiefere Lektion ist &auml;lter und schmerzlicher: Der Kontinent ist positioniert, nicht gesch&uuml;tzt. Die Logik, die die nuklearen Strategien der NATO pr&auml;gte &ndash; von fr&uuml;hen &Uuml;bungen, die Feuerst&uuml;rme auf deutschem Boden simulierten, bis hin zu den WINTEX-CIMEX-Man&ouml;vern der 1980er-Jahre &ndash; ist zur&uuml;ckgekehrt, aktualisiert und unter der Sprache der Werte verborgen. Europa steht nun vor einem Krieg, den es sich nicht ausgesucht hat, unter einer Doktrin, die es nicht verfasst hat, im Rahmen einer strategischen Architektur, die es lange als entbehrliches Terrain f&uuml;r andere M&auml;chte behandelt hat.<br>\nVom Kalten Krieg bis zum Krieg in der Ukraine ist die strategische Gleichung dieselbe geblieben: Europa ist nicht das, was die Vereinigten Staaten von Amerika sch&uuml;tzen. Europa ist der Ort, an dem die Vereinigten Staaten sich selbst sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2025_12_22_europaistamerikasopfer.htm\">Thomas Karat auf Antikrieg<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Verteidigungsminister Pistorius: &bdquo;Europa zu verlieren, w&auml;re ein fataler sicherheitspolitischer Fehler der USA&ldquo;<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) appelliert an die USA, am transatlantischen B&uuml;ndnis festzuhalten. &bdquo;Europa zu verlieren, w&auml;re ein fataler sicherheitspolitischer und au&szlig;enpolitischer Fehler der USA&ldquo;, erkl&auml;rte er in einem Interview mit der &bdquo;Zeit&ldquo; mit Blick auf die radikale neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA. &bdquo;Dass die USA einmal die AfD und die rechten Kr&auml;fte in Europa st&auml;rken und die westeurop&auml;ische Lebensart attackieren w&uuml;rden &ndash; vor zehn Jahren h&auml;tte das niemand geglaubt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/verteidigungsminister-pistorius-europa-zu-verlieren-ware-ein-fataler-sicherheitspolitischer-fehler-der-usa-15075454.html%20\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Bundesverteidigungsminister denkt offensichtlich in engen Bahnen und ist beratungsresistent. Vor zehn Jahren h&auml;tte wohl niemand geglaubt, dass ein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102333\">ehemaliger Oberb&uuml;rgermeister der Friedensstadt Osnabr&uuml;ck<\/a> zur Kriegst&uuml;chtigkeit aufruft. Vor zehn Jahren h&auml;tte wohl niemand geglaubt, dass die EU und Deutschland Friedensinitiativen aus den USA blockieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Macron will mit Putin sprechen. Ein Zeichen der Hoffnung?<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat in den letzten Tagen alle &uuml;berrascht, indem er erkl&auml;rte, er sei offen f&uuml;r einen Dialog mit Russland. Der Krieg in der Ukraine sei in eine neue Phase eingetreten, was einen neuen Ansatz erfordere. Globalbridge sprach dar&uuml;ber mit dem bekannten franz&ouml;sischen Geopolitik-Experten Alexandre Del Valle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/macron-will-mit-putin-sprechen-ein-zeichen-der-hoffnung\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Liegt Berlin bald in Ruinen? Nur eines kann Europas Selbstmord noch abwenden<\/strong><br>\nWenn wir &uuml;ber die rasante Militarisierung der EU sprechen, ist es wichtig, die Verantwortung nicht gleichm&auml;&szlig;ig auf alle zu verteilen. Erstens gibt es in Europa kein einziges Volk, das bereit ist, singend an die Ostfront zu ziehen und dort zu sterben. So sehr sich die Propaganda auch bem&uuml;ht &#8210; weder die Polen noch die Deutschen noch die Balten wollen in Massen gegen die Russen in einen Krieg ziehen. Im Internet gibt es genug Kriegsl&uuml;sterne, aber in der Realit&auml;t ist kaum jemand dumm genug, in Sch&uuml;tzengr&auml;ben sitzen zu wollen.<br>\nZweitens tobt auch unter den europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs ein Krieg zu diesem Thema. Hinter Orb&aacute;n und Fico, die sich offen gegen die aggressiven Pl&auml;ne Br&uuml;ssels aussprechen, dr&auml;ngen sich die Regierungschefs Italiens, &Ouml;sterreichs und Tschechiens und versuchen, sich nicht zu exponieren. Gegen einen Krieg mit Russland sind so m&auml;chtige Parteien wie der franz&ouml;sische Rassemblement National und die deutsche Alternative f&uuml;r Deutschland.<br>\nSeien wir ehrlich: Wenn Europa einen neuen Krieg mit uns anzettelt, wird einer der Hauptverantwortlichen daf&uuml;r der deutsche Bundeskanzler sein. Es ist Friedrich Merz, der heute auf seinem Schlachtross allen voranreitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/265510-liegt-berlin-bald-in-ruinen\/%20\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Angesichts solcher &ouml;ffentlichen Diskussionen in Russland sollten sowohl bei den Mitgliedern der Bundesregierung als auch bei den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern in Deutschland die Alarmsirenen aufheulen. Welche Warnungen sollen bzw. m&uuml;ssen noch kommen, damit insbesondere die Regierung des BlackRock-Kanzlers ihre Position im Ukraine-Konflikt &uuml;berdenkt und schlie&szlig;lich auch &auml;ndert?<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die 91 Drohnen der Dummheit &ndash; Sinnlos und ohne W&uuml;rde<\/strong><br>\nNachdem er vom Verhandlungstisch ausgeschlossen worden war, versuchte Selenskyj auf vielf&auml;ltige Weise, die Verhandlungen zu sabotieren und die Situation eskalieren zu lassen: von Besuchen beim britischen Gerichtshof und der Europ&auml;ischen Kommission bis hin zu Morddrohungen und -aufstachelung. Nun werden Drohnen gegen die Residenz des russischen Pr&auml;sidenten eingesetzt.<br>\nSelenskyjs Verhalten, zus&auml;tzlich zu seinem Mangel an strategischem Gesp&uuml;r und W&uuml;rde   &ndash; die er bereits w&auml;hrend seiner Fernsehshows verloren hatte, in denen er nackt Klavier und Gitarre spielte   &ndash; offenbart die letzten Atemz&uuml;ge eines Charakters, der nun den letzten Akt seines Drehbuchs erreicht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/die-91-drohnen-der-dummheit-sinnlos-und-ohne-wuerde\">Seniora.org<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Selenskyjs 20 Punkte oder Wie man einen Krieg nicht beendet<\/strong><br>\nWas als Friedensplan pr&auml;sentiert wird, entpuppt sich bei n&auml;herem Hinsehen als geopolitische Wunschliste voller wirtschaftlicher Interessen, moralischer Inszenierung und strategischer Fallstricke. In dieser Punkt-f&uuml;r-Punkt-Analyse zeigt sich: Keiner der 20 Vorschl&auml;ge zielt ernsthaft auf eine Deeskalation mit Russland ab.<br>\nStatt Frieden erleben wir Verwaltung, Machtpolitik und PR   &ndash; und die Frage: Wer spielt hier eigentlich mit wem? Was ist das &uuml;berhaupt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/selenskyjs-20-punkte-oder-wie-man-einen-krieg-nicht-beendet\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Weitere Milliarden f&uuml;r Ukraine von Deutschland und Co.: &bdquo;R&uuml;ckzahlung in kaum einem Szenario&ldquo;<\/strong><br>\nDie Finanzierung des neuen Milliarden-Darlehens wird die EU-Staaten j&auml;hrlich rund drei Milliarden Euro kosten &ndash; und das auf unabsehbare Zeit, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) mit Verweis auf eine ranghohe EU-Beamtin. F&uuml;r Deutschland bedeute das Berechnungen zufolge zus&auml;tzliche Ausgaben von j&auml;hrlich etwa 700 Millionen Euro. Der Grund: Die Aufteilung erfolgt nach Wirtschaftskraft, wobei Ungarn, Tschechien und die Slowakei sich von dem Deal lossagten. Die Hauptlast der Hilfe liegt dementsprechend bei Deutschland und weiteren gro&szlig;en Mitgliedsl&auml;ndern, w&auml;hrend sich Russland zun&auml;chst als Sieger f&uuml;hlen darf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/weitere-milliarden-fuer-ukraine-von-deutschland-und-co-rueckzahlung-in-kaum-einem-szenario-zr-94094932.html%20\">Merkur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Immerhin f&auml;llt diesem Medium auf, dass die Bedingungen f&uuml;r die weiteren Finanzen an die Ukraine durch die EU &bdquo;ungew&ouml;hnlich&ldquo; sind. Es wird jedoch nicht hinterfragt, weshalb insbesondere die deutschen Politiker in EU und Deutschland &ndash; Frau von der Leyen und Herr Merz &ndash; dennoch so eine Entscheidung getroffen haben. Sie m&uuml;ssen gewusst haben, welche Konsequenzen und Risiken damit verbunden sind. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Br&uuml;sseler Sanktionen gegen Dissidenten werden auch international beachtet und verurteilt!<\/strong><br>\nDass sich die EU erlaubt, einzelne Personen wie zuletzt auch den Schweizer Jacques Baud mit existenzbedrohenden Sanktionen zu &bdquo;bestrafen&ldquo; und so versucht, sie zum Schweigen zu bringen, wird auch in etlichen anderen L&auml;ndern beachtet. Als Beispiel zitieren wir im Folgenden einen Kommentar von Professor Petr Drul&aacute;k aus der Slowakei, der auch ein bekannter Diplomat ist, er war zum Beispiel zwei Jahre lang slowakischer Botschafter in Frankreich. Professor Drul&aacute;k warnt davor, dass dieses Vorgehen das Recht umgeht und so einen gef&auml;hrlichen Pr&auml;zedenzfall f&uuml;r die Meinungsfreiheit schafft. Lesenswert!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-bruesseler-sanktionen-gegen-dissidenten-werden-auch-international-beachtet-und-verurteilt\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Causa Jacques Baud &ndash; ein krasser Fall staatlicher Willk&uuml;r<\/strong><br>\n&laquo;Bestrafe einen und erziehe Millionen&raquo;<br>\nInterview mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko<br>\nZeitgeschehen im Fokus In der letzten Zeit h&ouml;rt man aus der EU vermehrt Ungeheuerliches. Es gibt geh&auml;uft F&auml;lle, bei denen Journalisten und Wissenschaftler massiv in ihrem Leben eingeschr&auml;nkt werden, wenn ihre Positionen von den staatlichen Vorgaben abweichen, was als &laquo;Desinformation&raquo; bezeichnet wird. Was f&auml;llt konkret unter Desinformation?<br>\nAndrej Hunko Ja, Desinformation ist das neue Zauberwort, das Schl&uuml;sselwort. Hier stellt sich die Frage: Wer definiert, was Desinformation ist und was nicht? Alles, was von staatlichen Stellen kommt oder von der EU, soll nach dieser Vorstellung keine Desinformation sein. Die EU nimmt sich also das Recht heraus, die Wahrheit zu bestimmen. In der Vergangenheit hat sich jedoch herausgestellt, dass gerade auch von staatlicher Seite Desinformation verbreitet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zgif.ch\/2025\/12\/23\/causa-jacques-baud-ein-krasser-fall-staatlicher-willkuer\/\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Donna Quichotta und Sanchos Panzer<\/strong><br>\nEine bitterb&ouml;se Weihnachtssatire.<br>\nEs begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von Kaiserin Ursel der Anderthalbsten ausging, dass alle Narrative in der EU gesch&auml;tzt w&uuml;rden. Und diese Sch&auml;tzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Wolodimirius Statthalter in Ost-EUnien war. Und jedermann ging, dass er sich sch&auml;tzen lie&szlig;e, ein jeglicher in seine Stadt.<br>\nDa die Realit&auml;t in all ihrer Boshaftigkeit sich hartn&auml;ckig weigerte, sich den von der EU-B&uuml;rokratur verordneten Narrativen anzupassen, sah ihre Durchlaucht sich leider gezwungen, die bereits gegen diverse europ&auml;ische Journalisten und Bestseller-Autoren verh&auml;ngten Sanktionen nun auch gegen die widerspenstige Realit&auml;t anzuwenden. Infolgedessen wird es der Realit&auml;t ab sofort untersagt, sich im EU-Terr(or)itorium und erst recht nicht in den K&ouml;pfen der EU-B&uuml;rger aufzuhalten. (&hellip;)<br>\nWie Burgfr&auml;ulein Strazi in ihrer unendlichen Weisheit bereits festgestellt hat, ist Putin f&uuml;r Hunderte Millionen Todesopfer verantwortlich, und wir werden alles daran setzen, dass die Realit&auml;t dieses Postulat endlich vollumf&auml;nglich umsetzt. Dazu ist es unumg&auml;nglich, dass die Weissagungen des NATO-Propheten Mark Rutte, wir seien Russlands n&auml;chstes Ziel und ein Krieg wie zu Zeiten unserer V&auml;ter und Gro&szlig;v&auml;ter st&uuml;nde an, von der Realit&auml;t nicht l&auml;nger ignoriert wird. Diese Ignoranz beweist eindeutig, dass die Realit&auml;t der russischen Propaganda auf den Leim gegangen ist oder gar von Moskau direkt finanziert wird. Das werden wir nicht l&auml;nger dulden!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/donna-quichotta-und-sanchos-panzer\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wenn der Winter zur Waffe wird<\/strong><br>\nSt&uuml;rme, starker Regen bis hin zu Fluten, die Zelte &uuml;berschwemmen. Der Winter ist besonders hart f&uuml;r die Menschen in Gaza. In dem von Israel besetzten Gebiet wurden mehr als 1,7 Millionen Menschen vertrieben, meldet das UN-Amt f&uuml;r Humanit&auml;re Hilfe (Ocha). Viele leben in &uuml;berf&uuml;llten Notunterk&uuml;nften, unter Zeltplanen auf dem blo&szlig;en Boden, meist zigfach vertrieben, ohne ausreichend Wasser, Nahrung oder Medizin.<br>\nTrotz eines Waffenruhedeals gehen israelische Angriffe weiter. Seit dem 10. Oktober wurden 406 Menschen get&ouml;tet, z&auml;hlte das Gesundheitsministerium. Die israelische Armee besetzt weiterhin &uuml;ber 50 Prozent Gazas durch Soldaten. Dort, hinter der sogenannten gelben Linie, werden Pal&auml;stinenser per se als Gefahr angesehen und von israelischen Soldaten erschossen, berichten unter anderem der Guardian und die israelische Organisation Gisha. Laut Ocha werden dort &bdquo;t&auml;glich weiterhin Wohngeb&auml;ude abgerissen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Israels-eingeschraenkte-Gazahilfe\/!6140990\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Absolut nichts ist gut in Gaza und Israel macht weiter mit seinen Verbrechen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sumud &ndash; Standhaftigkeit im Heiligen Land<\/strong><br>\nDie Weihnachtsgeschichte ist keine europ&auml;ische Erfindung. Alle drei monotheistischen Religionen, das Judentum, der Islam und das Christentum, sind im heutigen Nahen Osten entstanden. Es gibt keinen Grund, warum Pal&auml;stina allein den Juden geh&ouml;ren sollte. Ein Blick zur&uuml;ck in die Geschichte &ndash; und ein aktueller Blick, wie Israel immer mehr von Pal&auml;stina f&uuml;r sich allein beansprucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/sumud-standhaftigkeit-im-heiligen-land\/\">Karin Leukefeld auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sanktionen, Angst, Wohnungslosigkeit: Das steckt wirklich hinter der neuen Grundsicherung<\/strong><br>\nEine Armutsbetroffene kritisiert: Unter neuem Namen kehren alte, verfassungswidrige Sanktionen zur&uuml;ck. Warum die neue Grundsicherung Armut versch&auml;rft, Obdachlosigkeit f&ouml;rdert und Vertrauen in den Sozialstaat zerst&ouml;rt<br>\nJ&uuml;ngst hat der Bundestag die neue Grundsicherung beschlossen &ndash; ein Gesetz, das aus meiner Sicht eine sozialpolitische Katastrophe darstellt. Es ist nicht nur ein R&uuml;ckschritt hinter das B&uuml;rgergeld, sondern in zentralen Punkten sogar noch schlimmer als die fr&uuml;heren Hartz-IV-Regelungen. Ein Armutszeugnis unserer Regierung.<br>\nDieses Gesetz basiert auf einer L&uuml;ge: Beziehende von B&uuml;rgergeld w&uuml;rden massenhaft betr&uuml;gen und m&uuml;ssten deshalb h&auml;rter sanktioniert werden. Dass es empirisch nicht stimmt, scheint egal. Es zeigt daf&uuml;r, wie sehr Populismus und Symbolpolitik unseren politischen Diskurs vergiftet haben. Das schockiert und entsetzt mich.<br>\nW&auml;hrend bei den Hartz-IV-Reformen noch ein gesellschaftliches Bewusstsein daf&uuml;r existierte, dass wir alle perspektivisch betroffen sein k&ouml;nnten, scheint dieses heute weitgehend verschwunden. Das Schweigen ist laut &ndash; und den Betroffenen macht das Angst. Ist ein Sozialstaat noch ein Sozialstaat, wenn er auf Abschreckung setzt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/janina-luett\/sanktionen-angst-wohnungslosigkeit-das-steckt-hinter-der-neuen-grundsicherung%20\">Janina L&uuml;tt in der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Irgendwann ging es nicht mehr&rdquo;<\/strong><br>\nMehr als f&uuml;nf Millionen Menschen bekommen B&uuml;rgergeld. Jetzt reformiert die Politik das System. t-online hat mit Menschen gesprochen, die direkt davon betroffen sind.<br>\nVier Menschen, vier Wege ins B&uuml;rgergeld &ndash; und kaum eine Gemeinsamkeit auf den ersten Blick. Sie alle wollten arbeiten oder haben gearbeitet, sie alle haben versucht, sich durchzuschlagen. Und doch sind sie irgendwann im System der Grundsicherung gelandet &ndash; aus Ersch&ouml;pfung, Krankheit, &Uuml;berforderung oder schlichtweg Pech.<br>\nDiese Protokolle erz&auml;hlen vom Leben als Leistungsempf&auml;nger jenseits von Klischees. Von Menschen, die k&auml;mpfen, scheitern, neu anfangen &ndash; und manchmal auch einfach stehen bleiben. Sie zeigen, wie unterschiedlich die Wege ins B&uuml;rgergeld sind und wie stark das System selbst diese Wege pr&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_101045978\/wie-das-leben-mit-buergergeld-ist-ich-fuehle-mich-wie-eine-versagerin-.html\">t-online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>AWO-Chef fordert Diskussion zur Armutsvermeidung<\/strong><br>\n&bdquo;Wir begr&uuml;&szlig;en jede Debatte, die sich ehrlich mit der Frage auseinandersetzt, wie soziale Sicherheit in diesem Land gestaltet werden muss&ldquo;, sagte Gro&szlig; auf die Frage, wie er die Mitgliederinitiative in der SPD bewerte. Die Erwartung der AWO sei, dass die Diskussion daf&uuml;r genutzt werde, &uuml;ber Armutsvermeidung, Teilhabe und &bdquo;echte Arbeitsmarktintegration&ldquo; zu sprechen. Die AWO ist der SPD seit ihrer Gr&uuml;ndung 1919 als sozialdemokratische Wohlfahrtsorganisation eng verbunden. Gro&szlig;, der bis 2021 als SPD-Abgeordneter im Bundestag sa&szlig;, vertrat die Partei unter anderem im Haushaltsausschuss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Sozialverband-begruesst-Buergergelddebatte\/!6141019\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Sozialk&uuml;rzungen sparen kein Geld, sie verschieben nur die Rechnung<\/strong><br>\nW&auml;hrend &ouml;sterreichweit an sozialen Ausgaben und Projekten gespart wird, denkt kaum jemand unter den Entscheidungstr&auml;ger:innen an die Folgen oder die Kosten, die dadurch in Zukunft entstehen. Denn manche Einsparungen sind ein teures Geschenk &ndash; bezahlt mit einem Kredit aus der Zukunft.<br>\nWien und ganz &Ouml;sterreich stehen vor einer neuen Runde von Sozialk&uuml;rzungen. F&ouml;rderungen werden eingefroren oder gestrichen, Leistungen eingeschr&auml;nkt, Zug&auml;nge erschwert. Die Begr&uuml;ndung klingt dabei meist so: Sparzwang, Budgetloch, &bdquo;G&uuml;rtel enger schnallen&ldquo;.<br>\nDoch diese Logik ist kurzsichtig und gef&auml;hrlich. Denn Sozialk&uuml;rzungen sparen kein Geld, sie verschieben nur Kosten. Und zwar in Bereiche, in denen sie sp&auml;ter deutlich h&ouml;her ausfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/12\/sozialkuerzungen-sparen-kein-geld-sie-verschieben-nur-die-rechnung\/%20\">Pressenza<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.G.:<\/strong> Die Feststellungen in diesem &ouml;sterreichischen Artikel sind eins zu eins auf Deutschland &uuml;bertragbar. Einfach unfassbar, auf welchem Niveau inzwischen politische Entscheidungen zum Nachteil der aktuellen und kommender Generationen getroffen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Der direkte Weg in die Wohnungslosigkeit&ldquo;<\/strong><br>\nDas Bundeskabinett hat sich auf die &bdquo;Neue Grundsicherung&ldquo; geeinigt. Bald sollen auch die Mietzahlungen von B&uuml;rgergeldbeziehern sanktioniert werden d&uuml;rfen. An den Profiten der Wohnungskonzerne wird hingegen nicht ger&uuml;hrt. Im UZ-Interview erkl&auml;rt Siw Mammitzsch, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Mietergemeinschaft Essen, wie an den Mietzahlungen der &Auml;rmsten verdient wird und was passieren muss, um hohe Wohnkosten zu begrenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/der-direkte-weg-in-die-wohnungslosigkeit-4810260\/%20\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wohnungslosenhilfe warnt wegen K&auml;lte vor Lebensgefahr f&uuml;r Obdachlose<\/strong><br>\nAngesichts der bevorstehenden K&auml;ltewelle warnt die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe vor einer unzureichenden Versorgung von Obdachlosen. &ldquo;K&auml;lte stellt f&uuml;r obdachlose Menschen eine akute Lebensgefahr dar&rdquo;, sagte Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Sabine B&ouml;sing dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Ohne Zugang zu warmen, sicheren Schutzr&auml;umen seien wohnungslose Menschen den extremen Temperaturen schutzlos ausgeliefert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2025-12\/obdachlosigkeit-wohnungslosenhilfe-sozialsystem-versorgungsluecke-kaelte-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Reiche greift schon wieder die Arbeitnehmerrechte an &ndash; und die SPD macht mit<\/strong><br>\nEs d&uuml;rfte ein Weihnachtsgeschenk sein, das im Hals stecken bleibt. P&uuml;nktlich zum Jahresende hat Wirtschaftsministerin Katherina Reiche einen neuen Angriff auf die Arbeitnehmerrechte in Deutschland vorgenommen. In einem Interview mit t-online lie&szlig; sich die CDU-Politikerin schon wieder &uuml;ber die angeblich niedrige Arbeitsmoral in Deutschland aus &ndash; und nahm den K&uuml;ndigungsschutz ins Visier.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/spd-macht-mit-reiche-saegt-weiter-an-den-arbeitnehmerrechten-und-die-94097764.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kanzleramtschef Frei erw&auml;gt &Auml;nderung am Koalitionsvertrag<\/strong><br>\nAngesicht der schlechten Wirtschaftslage hat sich Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) offen f&uuml;r eine &Uuml;berarbeitung des Koalitionsvertrags gezeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-12\/wirtschaftslage-thorsten-frei-ueberarbeitung-koalitionsvertrag%20\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> &bdquo;Verst&auml;rkt gegensteuern&ldquo; &ndash; das bedeutet auch f&uuml;r diese Koalition, dass der noch vorhandene Sozialstaat weiter abgebaut werden soll.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Im Gesundheitswesen m&uuml;ssen manche Leistungen entfallen<\/strong><br>\nKanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) stimmt die Bev&ouml;lkerung auf einen Abbau von Leistungen im Gesundheitssystem ein. &bdquo;Klar ist auch, dass manche Leistungen entfallen m&uuml;ssen, um das Gesundheitssystem g&uuml;nstiger zu machen, was in anderen L&auml;ndern auch funktioniert&ldquo;, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/cdu-minister-thorsten-frei-manche-leistungen-im-gesundheitswesen-muessen-entfallen-PF7NHZYLWZCXNAFSOMIRNCB7BE.html%20\">RND<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wer Leistungsk&uuml;rzungen vorschl&auml;gt, hat keine Ahnung von den Problemen des Gesundheitssystems<\/strong><br>\nWem als Sparma&szlig;nahme f&uuml;r die gesetzliche Krankenversicherung als erstes Leistungsk&uuml;rzungen einfallen, hat sich bisher nicht die M&uuml;he gemacht, sich intensiver mit den Problemen im Gesundheitswesen zu besch&auml;ftigen. Denn auf die Anschlussfrage, welche Leistungen konkret gestrichen werden sollten, folgen zumeist untaugliche Vorschl&auml;ge. (&hellip;)<br>\nNein, der Grund f&uuml;r die hohen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen ist nicht der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Das deutsche Gesundheitssystem arbeitet schlicht ineffizient, wof&uuml;r die Patientinnen und Patienten nichts k&ouml;nnen. Sie werden sich selbst &uuml;berlassen und nicht durch das System dirigiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nw.de\/nachrichten\/meinung\/24241298_Wer-Leistungskuerzungen-vorschlaegt-hat-keine-Ahnung-von-den-Problemen-des-Gesundheitssystems.html%20\">Tim Szent-Ivanyi in Neue Westf&auml;lische<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Kluft bei den Einkommen wird statistisch verschleiert<\/strong><br>\nNiedrigverdiener w&uuml;rden sich den Spitzenverdienern langsam ann&auml;hern. Es brauche keine weiteren Massnahmen, beruhigen die Reichen.<br>\nEinkommensunterschiede bergen Sprengstoff. Werden sie zu gross, br&ouml;ckelt der soziale Zusammenhalt. Das Vertrauen in die Politik geht verloren. Es kommt zu sozialer Unzufriedenheit.<br>\nRechte Parteien und ihre Lobbys beschwichtigen, es gebe gar kein Problem. Sie vertreten die Interessen der Mittel- und der Oberschicht. Diese kassiert als Einkommen nicht nur enorme L&ouml;hne, sondern auch Zinsen, Dividenden und andere Kapitalaussch&uuml;ttungen, von denen Lohnabh&auml;ngige nur tr&auml;umen k&ouml;nnen.<br>\nDass die Kluft zwischen den Einkommen seit Jahren immer gr&ouml;sser wird, wollen Grossverdienende lieber nicht transparent machen. Dies gelingt ihnen nicht zuletzt mit einem statistischen Schwindel, den sie national und international salonf&auml;hig machen konnten. Viele Medien verbreiten die Irref&uuml;hrungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/einkommen-vermoegen\/die-kluft-bei-den-einkommen-wird-statistisch-verschleiert\/%20\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>10-Billionen-Marke &uuml;berschritten: Geldverm&ouml;gen privater Haushalte steigt auf Rekordsumme<\/strong><br>\nEtwas mehr als 10 Billionen Euro &ndash; diese unvorstellbare Rekordsumme, eine 1 mit 13 Nullen, nennen Deutschlands Privathaushalte ihr Eigen. Das Geldverm&ouml;gen steigt seit Jahren, weil die Menschen hierzulande sparen wie die Weltmeister und trotz einer weitverbreiteten B&ouml;rsenskepsis inzwischen zunehmend auch von steigenden Aktienkursen profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/10-billionen-marke-uberschritten-geldvermogen-privater-haushalte-steigt-auf-rekordsumme-15094820.html%20\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> &ldquo;Sprengstoff f&uuml;r die Demokratie&rdquo; &ndash; Neuer Regierungsbericht: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/alle-meldungen\/sprengstoff-fuer-die-demokratie-neuer-regierungsbericht-vermoegensverteilung-in-deutschland-extrem-ungleich\">Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland extrem ungleich<\/a> &ndash; Der Parit&auml;tische &ndash; Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege\/<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ramschware Arbeitskraft<\/strong><br>\nDie Arbeitslosigkeit als gesellschaftliches Thema beziehungsweise als vielmehr dringend zu l&ouml;sendes Problem scheint zur&uuml;ckzukehren. In den vergangenen zw&ouml;lf Monaten war zwar im Grunde jede Woche von Stellenabbau oder Werkschlie&szlig;ung irgendwo in der Republik zu lesen, doch von generellen Einbr&uuml;chen am Arbeitsmarkt ging auff&auml;lligerweise nie die Rede. Auff&auml;llig allerdings auch, dass der noch vor einem Jahr t&auml;glich zu vernehmende Jammer &uuml;ber den Fachkr&auml;ftemangel inzwischen fast verstummt ist. Ende vergangener Woche jedenfalls sagte Andrea Nahles, Vorsitzende der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, der Arbeitsmarkt sei &raquo;seit Monaten wie ein Brett&laquo;, ohne Schwung also. Die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r Erwerbslose, einen neuen Job zu finden, sei &raquo;so niedrig wie nie zuvor&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/514771.ramschware-arbeitskraft.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Nahles: Chancen f&uuml;r Arbeitslose bei Jobsuche so schlecht wie nie<\/strong><br>\nNahles sagte dem Portal Web.de, der Arbeitsmarkt sei seit Monaten wie ein Brett, es komme kein Schwung rein. Aktuell sei keine Gruppe an Arbeitnehmern vor Jobverlust gefeit. Gut ausgebildete Menschen h&auml;tten aber weiterhin die besten Chancen am Arbeitsmarkt. F&uuml;r Berufseinsteiger sei die Lage hingegen schlecht.<br>\nDie fr&uuml;here SPD-Vorsitzende &auml;u&szlig;erte dabei auch Kritik am sogenannten Vermittlungsvorrang f&uuml;r Arbeitslose, der mit der B&uuml;rgergeldreform kommen soll. Dieser besagt, dass die Vermittlung in Arbeit in der Regel Vorrang vor einer Ausbildung oder Qualifizierung hat. Nahles erkl&auml;rte, die F&auml;higkeiten der arbeitslosen Menschen w&uuml;rden oft nicht zu den freien Stellen passen. Qualifizierung bleibe wichtig, sonst st&uuml;nden die Menschen nach drei Monaten wieder beim Jobcenter vor der T&uuml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nahles-chancen-fuer-arbeitslose-bei-jobsuche-so-schlecht-wie-nie-102.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verdi-Chef will Reiche und Erben f&uuml;r Rente belasten: &bdquo;Das geht nur durch Umverteilung&ldquo;<\/strong><br>\n &bdquo;Die Pr&uuml;fauftr&auml;ge der Koalition an das Gremium sind aus der Perspektive k&uuml;nftiger Rentnerinnen und Rentner &uuml;berwiegend bedrohlich&ldquo;, betonte er. Besonders alarmierend findet der Gewerkschaftsf&uuml;hrer die m&ouml;gliche Entkopplung der Rentenanpassungen von der Lohnentwicklung.<br>\n&bdquo;Wenn da zum Beispiel die Frage diskutiert werden soll in der Rentenkommission, dass die Renten zuk&uuml;nftig nur noch mit der Inflation ausgeglichen werden (&hellip;), w&uuml;rde das auf k&uuml;rzeste Zeit dazu f&uuml;hren, dass das Rentenniveau sinkt&ldquo;, warnte Werneke. Eine solche &Auml;nderung k&ouml;nnte langfristig zu einer deutlichen Verschlechterung der finanziellen Situation vieler Rentner f&uuml;hren.<br>\nUm ein h&ouml;heres Rentenniveau zu finanzieren, schl&auml;gt Werneke eine st&auml;rkere steuerliche Belastung von Verm&ouml;genden und Erben vor. &bdquo;Das geht nur durch Umverteilung, indem auch steuerpolitisch daf&uuml;r gesorgt wird, dass Verm&ouml;gende, reiche Erbinnen und Erben, einen h&ouml;heren Anteil am Steueraufkommen &uuml;bernehmen&ldquo;, so der Gewerkschaftschef. Er spricht sich f&uuml;r einen &bdquo;angemessenen Steuersatz&ldquo; bei Verm&ouml;gen von mehreren hunderttausend Euro aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/reiche-und-erben-fuer-rente-belasten-das-geht-nur-durch-umverteilung-94097956.html%20\">FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zwangsverrentung ab 2027? Wen das betreffen k&ouml;nnte und was es bedeutet<\/strong><br>\nW&uuml;rde die Zwangsverrentung ab 2027 wiederkommen, w&auml;ren insbesondere B&uuml;rgergeld-Empf&auml;nger im Alter ab 63 Jahren betroffen, sobald sie die formalen Voraussetzungen f&uuml;r einen Rentenbezug erf&uuml;llen. Konkret w&auml;ren das die Mindestversicherungsjahre in der Rentenversicherung und das Erreichen eines bestimmten Mindestalters.<br>\nBei einer Zwangsverrentung drohen den Betroffenen erhebliche finanzielle Nachteile. Bei einer vorzeitigen Altersrente fallen Abschl&auml;ge an. Das sind in der Regel 0,3 Prozent pro Monat bei vorzeitigem Renteneintritt. Wer also vier Jahre fr&uuml;her in Rente gegangen ist, bekommt bis zu 14,4 Prozent weniger Rente, und das sogar lebenslang.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infranken.de\/ratgeber\/karriere-geld\/zwangsverrentung-buergergeld-2027-rechtliche-grundlagen-sozialrecht-altersrente-finanzielle-nachteile-unbilligkeitsverordnung-regelung-art-6298999\">inFranken.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Deutschland: Konzernmonopole treiben Lebensmittelpreise hoch<\/strong><br>\nLebensmittelpreise in Deutschland sind so stark gestiegen wie nirgends in Europa. Bei den Produzenten kommt davon wenig an.<br>\nDie Weihnachtszeit ist f&uuml;r viele Einzelhandelsunternehmen die umsatzst&auml;rkste im Jahr. Dieses Jahr nicht. Zumindest nicht in Deutschland. &laquo;Eher schwach&raquo;, sei das Weihnachtsgesch&auml;ft bisher, schrieb der deutsche Einzelhandelsverband am 21. Dezember in einer Mitteilung. Dem bisher &laquo;entt&auml;uschenden&raquo; Weihnachtsgesch&auml;ft &laquo;fehlt es an Schwung&raquo;, fand er schon am 14. Dezember. Man hoffe auf die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr.<br>\nSo kann man es auch ausdr&uuml;cken. Das Konsumklima in Deutschland ist so schlecht wie seit April 2024 nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konzerne\/deutschland-konzernmonopole-treiben-lebensmittelpreise-hoch\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>Lebensmittelpreise sind f&uuml;r immer mehr Menschen eine Belastung<\/strong><br>\nLaut einer Umfrage sind teure Lebensmittel f&uuml;r immer mehr Menschen ein Problem. 45 Prozent der Befragten einer Forsa-Studie im Auftrag der Verbraucherzentrale des Bundesverbands gaben an, dass sie sich wegen gestiegener Preise beim Lebensmitteleinkauf einschr&auml;nken m&uuml;ssen. Vor einem Jahr hatten dies noch 39 Prozent der Befragten gesagt.<br>\nGrunds&auml;tzlich blicken viele Verbraucher der Umfrage zufolge skeptisch auf ihre Lage. Wenn sie an ihre pers&ouml;nliche Situation als Verbraucherin und Verbraucher denken, blicken demnach 52 Prozent &ldquo;eher negativ&rdquo; auf das neue Jahr. &ldquo;Eher positiv&rdquo; schauen 47 Prozent voraus. F&uuml;r die Umfrage befragte das Institut Forsa vom 12. bis 14. November 1.002 Menschen ab 18 Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2025-12\/verbraucher-preise-lebensmittel-einkauf-armut-forsa-gxe%20\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Hohe Kosten, weniger Einnahmen: Preise f&uuml;r Nahverkehr steigen auf breiter Front<\/strong><br>\nFahrten mit Bus und Bahn im Nahverkehr werden zum Jahreswechsel fast &uuml;berall teurer. Personal und Energie kosten mehr, und das Deutschlandticket stellt die Finanzierung der Verkehrsverb&uuml;nde vor Schwierigkeiten. Der Branchenverband fordert deshalb mehr Unterst&uuml;tzung vom Staat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Preise-fuer-Nahverkehr-steigen-auf-breiter-Front-id30179793.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Covid-Pandemie: &laquo;Jetzt klopfen sie sich alle auf die Schulter&raquo;<\/strong><br>\nWie sich das Virus verbreitet und welche Menschen gef&auml;hrdet sind, war schon Anfang 2020 klar, sagt Professor Ren&eacute; Gottschalk.<br>\nVor sechs Jahren begann die Corona-Pandemie. Wie beurteilen Sie diese Zeit im R&uuml;ckblick?<br>\nSie war sehr bedr&uuml;ckend. Ich habe mich damals oft mit Politikern auseinandersetzen m&uuml;ssen. Die Politik meinte, sie k&ouml;nne Infektiologie betreiben. Aber nur wenige Fachleute hatten wirklich Erfahrung mit der Seuchenbek&auml;mpfung. Diese h&auml;tten die Politiker beraten m&uuml;ssen. Aber das fand nicht statt.<br>\nWarum nicht?<br>\nDas kann ich Ihnen nicht sagen. Es lief ab wie eine Lawine: Ein Land machte etwas, die anderen zogen nach, keines konnte sich angeblich entziehen. Es gab f&uuml;r solche Situation einen Pandemieplan, es gab vorbereitete L&ouml;sungen &ndash; trotzdem griff man nicht darauf zur&uuml;ck. Das war der erste grosse Fehler.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/covid-pandemie-jetzt-klopfen-sie-sich-alle-auf-die-schulter\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Flugzeugabsturz in T&uuml;rkei: hochrangige libysche Milit&auml;rangeh&ouml;rige tot<\/strong><br>\nEin Privatjet vom Typ Falcon 50 st&uuml;rzte bald nach dem Start im t&uuml;rkischen Flughafen Ankara-Esenboga am Abend des 23. Dezembers ab. An Bord des Flugzeugs, das auf dem R&uuml;ckflug nach Tripolis war, befanden sich der milit&auml;rische Stabschef der Tripolis-&sbquo;Regierung&lsquo;, Mohammed Ali Achmed al-Haddad, sowie andere hochrangige libysche Milit&auml;rangeh&ouml;rige.<br>\nT&uuml;rkei in Libyen am Scheideweg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/flugzeugabsturz-in-tuerkei-hochrangige-libysche-militaerangehoerige-tot\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wem geh&ouml;rt die Erinnerung an den Holocaust?<\/strong><br>\nEin aktueller Kunstskandal in Deutschland l&auml;sst erneut die Frage aufkommen, wie wir den Holocaust erinnern und wer das Erinnerungsmonopol beanspruchen darf.<br>\nDas Jahr 2025 konnte in Deutschland nicht vor&uuml;bergehen, ohne einen weiteren Kunst-Eklat in Zusammenhang mit Deutschland-Israel-Juden-Pal&auml;stinensern-Antisemitismusvorwurf-etc.pp zu generieren. Offenbar braucht man das in Deutschland. Man nimmt daher jede sich bietende Gelegenheit wahr, um den Eklat zu sch&uuml;ren. Was ist es diesmal?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/wem-gehoert-die-erinnerung-an-den-holocaust\/\">Overton Magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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