{"id":144330,"date":"2026-01-06T08:24:20","date_gmt":"2026-01-06T07:24:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330"},"modified":"2026-01-06T13:34:40","modified_gmt":"2026-01-06T12:34:40","slug":"hinweise-des-tages-5006","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h01\">Zweierlei Ma&szlig;: Wie deutsche Medien den US-Angriff auf Venezuela verharmlosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h02\">Die Unterwerfung Lateinamerikas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h03\">&Ouml;lstaat Venezuela: Der Schl&uuml;ssel liegt bei Chevron<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h04\">Venezuela: Eskalation mit Ansage &ndash; Was die US-Thinktanks planten, wird jetzt Realit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h05\">Ukrainischer Blick auf Venezuela: &bdquo;Schlag gegen russische Interessen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h06\">Appetit auf mehr: Rechte deutsche Politiker zu Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h07\">Das extralegale Sanktionsregime der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h08\">Raubz&uuml;ge: Euroclear, Belgien und verschwundene Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h09\">Blockbildung auf dem Balkan: Wenn Wirtschaftsfrust zu Milit&auml;rb&uuml;ndnissen f&uuml;hrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h10\">Mit Bomben an die Macht im Iran: Warum die monarchistische Diaspora Krieg als Chance sieht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h11\">Krankenh&auml;user sollen kriegstauglich werden &ndash; Besch&auml;ftigte protestieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h12\">Stromausfall in Berlin: Totales Staatsversagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h13\">Einfluss der Finanzbranche: Zehn Lobbyisten auf jedes Mitglied des Finanzausschusses<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h14\">Munich Re will Stellen nach Indien und Polen verlagern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h15\">Kassenpatienten warten weiterhin monatelang auf Facharzttermine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h16\">Staat tut laut Richterbund zu wenig gegen Wirtschaftskriminalit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144330#h17\">Union nimmt mit Abstand die meisten Gro&szlig;spenden an<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zweierlei Ma&szlig;: Wie deutsche Medien den US-Angriff auf Venezuela verharmlosen<\/strong><br>\nDie USA &uuml;berfallen einen souver&auml;nen Staat &ndash; und deutsche Medien verdammen den aggressiven Akt nicht. Der Fall zeigt, welche Doppelmoral im westlichen Medienlager vorherrscht. [&hellip;]<br>\nEs ist diese mediale Begleitung, die seit Jahren &ndash; zuletzt im Krieg in Gaza &ndash; einen Teil der Menschen hierzulande an die doppelten Standards gew&ouml;hnt, mit denen wir politisches und milit&auml;risches Handeln bewerten sollen. Dabei gilt die, freilich nicht ausgesprochene, Vorgabe: wenn die Verb&uuml;ndeten Verbrechen begehen, werden alle subtilen und weniger subtilen Mittel und Hebel der Relativierung in Gang gesetzt. Wird oder w&uuml;rde Gleiches oder &Auml;hnliches vom Feind getan, werden und w&uuml;rden all die rhetorischen Werkzeuge hervorgeholt, die zur politischen, justiziellen und moralischen Verdammnis taugen. Man stelle sich nur einmal als Szenario vor, am Freitag h&auml;tten nicht die USA den venezolanischen Staatschef verhaftet, sondern China den taiwanesischen, mit (vorl&auml;ufig) &auml;hnlich &uuml;berschaubaren Kollateralsch&auml;den von wom&ouml;glich 80 Todesopfern. Und man stelle sich die gleichen Kollegen vom &Ouml;RR, von Spiegel, FAZ und Tagesspiegel vor, wie sie einen solchen &bdquo;Coup von Taipeh&ldquo; begleiten w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/medienkritik-us-angriff-venezuela-doppelmoral-maduro-li.10012548\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Trump kidnappt Maduro &ndash; und die Medien machen mit<\/strong><br>\nDrei Tage nach dem v&ouml;lkerrechtswidrigen US-Coup in Venezuela kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Alle machen mit &ndash; nicht nur die europ&auml;ischen Politiker, sondern auch die deutschen Medien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/trump-kidnappt-maduro-und-die-medien-gleich-mit\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Auf, auf liebe Freunde des V&ouml;lkerrechts! Es gibt was zu tun<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144281\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Unterwerfung Lateinamerikas<\/strong><br>\nTrotz neuer Morddrohungen von US-Pr&auml;sident Donald Trump gegen Venezuelas Interimspr&auml;sidentin Delcy Rodr&iacute;guez sieht die Bundesregierung weiter keinen Anlass zu Kritik an der Gewaltpolitik der USA. Nach Kanzler Friedrich Merz behauptete am Montag auch Au&szlig;enminister Johann Wadephul, die Lage um den US-&Uuml;berfall auf Venezuela und die gewaltsame Verschleppung des venezolanischen Staatschefs sei zu &bdquo;komplex&ldquo;, als dass man sich ein Urteil &uuml;ber die offenkundigen Verbrechen erlauben k&ouml;nne. Das US-Vorgehen basiert auf der Anfang Dezember publizierten Nationalen Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten, die der Westlichen Hemisph&auml;re &ndash; Lateinamerika, der Karibik und Gr&ouml;nland &ndash; besondere Bedeutung einr&auml;umt. Rivalen der USA wie vor allem China, das &auml;u&szlig;erst enge Wirtschaftsbeziehungen in die Region unterh&auml;lt, sollen mit allen Mitteln aus ihr verdr&auml;ngt werden &ndash; nach dem Vorbild der Monroe-Doktrin von 1823. Der Versuch Washingtons, sich Lateinamerika vollst&auml;ndig zu unterwerfen, l&auml;sst den Machtkampf gegen China in der Region eskalieren. Die EU, die ihr Mercosur-Freihandelsabkommen in der kommenden Woche unterzeichnen will, droht endg&uuml;ltig abgedr&auml;ngt zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10250\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU-Reaktion auf US-Angriff in Venezuela: Sanfte Worte f&uuml;r Washington<\/strong><br>\nIn Br&uuml;ssel wird das US-Vorgehen in Venezuela als Chance f&uuml;r einen &bdquo;demokratischen &Uuml;bergang&ldquo; bewertet. Klare Kritik bleibt aus.<br>\nDie EU-Kommission hat die US-Milit&auml;rintervention in Venezuela als Chance f&uuml;r einen &bdquo;demokratischen &Uuml;bergang&ldquo; bezeichnet. Die Entwicklung schaffe die Gelegenheit f&uuml;r einen von der venezolanischen Bev&ouml;lkerung gef&uuml;hrten demokratischen Prozess, sagte eine Sprecherin von Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen am Montag in Br&uuml;ssel.<br>\nEin Wort der Kritik kam der Sprecherin nicht &uuml;ber die Lippen. &bdquo;Es ist noch zu fr&uuml;h, um alle Auswirkungen juristisch zu pr&uuml;fen und zu bewerten&ldquo;, wiegelte sie ab. Dem von den USA gest&uuml;rzten venezolanischen Staatschef Nicol&aacute;s Maduro habe die Legitimit&auml;t gefehlt. Maduros Absetzung biete nun die Chance auf einen Neubeginn.<br>\nBemerkenswert ist, dass die EU-Kommission weder von einer Milit&auml;rintervention noch von einem Versto&szlig; gegen das V&ouml;lkerrecht spricht. Die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde wagt es nicht einmal, in ihren Stellungnahmen die USA oder US-Pr&auml;sident Donald Trump zu erw&auml;hnen. Dasselbe gilt f&uuml;r die meisten EU-Staaten &ndash; auch sie haben sehr viel Kreide gefressen.<br>\nIn einer am Sonntagabend ver&ouml;ffentlichten gemeinsamen Erkl&auml;rung, die auch von Deutschland getragen wird, fordern 26 EU-L&auml;nder (nur Ungarn fehlt) &bdquo;Ruhe und Zur&uuml;ckhaltung von allen Akteuren&ldquo;, um eine &bdquo;friedliche L&ouml;sung der Krise&ldquo; zu erm&ouml;glichen. Den wichtigsten Akteur, US-Pr&auml;sident Trump, erw&auml;hnen sie mit keinem Wort.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/taz.de\/EU-Reaktion-auf-US-Angriff-in-Venezuela\/!6142977\/\">Eric Bonse in der taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/venezuela-das-dokument-der-hilflosigkeit\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die IPPNW verurteilt v&ouml;lkerrechtswidrige Milit&auml;rintervention<\/strong><br>\nDie deutsche IPPNW-Sektion verurteilt die US-Milit&auml;rintervention gegen Venezuela und die Entf&uuml;hrung von Nicol&aacute;s Maduro und seiner Frau. Dies ist ein klarer Versto&szlig; gegen internationales Recht und das Gewaltverbot der UN-Charta. Die Vorw&uuml;rfe von Wahlf&auml;lschung und die Zweifel an der Legitimit&auml;t von Maduros Pr&auml;sidentschaft rechtfertigen keinesfalls den offenen V&ouml;lkerrechtsbruch der US-Administration. Die IPPNW fordert die Bundesregierung und die EU auf, diesen Versto&szlig; unmissverst&auml;ndlich zu kritisieren und auf eine politische, friedliche L&ouml;sung hinzuwirken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/frieden\/konflikte-kriege\/artikel\/de\/die-ippnw-verurteilt-voelkerrechtswid.html\">IPPNW<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Venezuela: V&ouml;lkerrechtler fordert von EU deutlichen Protest<\/strong><br>\nIm US-Einsatz in Venezuela sieht der V&ouml;lkerrechtler Christoph Safferling einen klaren Bruch der UN-Charta. Er fordert deutlichen Protest der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/ausland\/venezuela-usa-trump-voelkerrecht-maduro-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&Ouml;lstaat Venezuela: Der Schl&uuml;ssel liegt bei Chevron<\/strong><br>\nAn dem US-&Ouml;lgiganten kommt keiner vorbei: Chevron produziert ein Viertel der &Ouml;lexporte Venezuelas und ist frei von Sanktionen. Warum der Konzern entscheidend f&uuml;r Venezuelas wirtschaftliche Entwicklung ist.<br>\nDieses Jubil&auml;um hat es in sich. Ausgerechnet in dem Moment, in dem US-Raketen &uuml;ber Venezuela niedergehen und US-Pr&auml;sident Donald Trump Venezuelas Machthaber Nicolas Maduro festnehmen l&auml;sst, feiert der US-amerikanische Konzern Chevron seine 100-j&auml;hrige Pr&auml;senz im Land.<br>\nDer US-&Ouml;lgigant ist derzeit das einzige gro&szlig;e US-amerikanische &Ouml;lunternehmen in Venezuela. Schon jetzt ist klar: Chevron wird bei der k&uuml;nftigen wirtschaftlichen Entwicklung Venezuelas eine entscheidende Rolle spielen.<br>\n&ldquo;Chevron kann umgehend von einer m&ouml;glichen &Ouml;ffnung des &Ouml;lmarktes in Venezuela profitieren&rdquo;, erkl&auml;rt Francisco J. Monaldi, Ph.D., Experte f&uuml;r lateinamerikanische Energiepolitik am Baker Institute der Rice University in Houston, Texas, gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur Reuters.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/oelstaat-venezuela-der-schluessel-liegt-bei-chevron-usa-caracas-trump-oel-maduro-opec-erdoel-chavez\/a-75385323\">Deutsche Welle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Venezuela: Eskalation mit Ansage &ndash; Was die US-Thinktanks planten, wird jetzt Realit&auml;t<\/strong><br>\nDer milit&auml;rische Eingriff in die Souver&auml;nit&auml;t Venezuelas war zwar und ist noch immer ein Thema in den Medien, aber neben der Katastrophe in Crans-Montana ging das r&uuml;cksichtslose und absolut v&ouml;lkerrechtswidrige Vorgehen der USA in Venezuela in den Medien doch fast unter. Und weil Venezuela mit Russland und China verb&uuml;ndet war und theoretisch noch immer ist, ist in den Augen der westlichen Medien der Untergang dieses Staates ja auch nicht wirklich schlimm. Wo kann man lesen, dass Donald Trump ein echter Kriegsverbrecher ist?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/venezuela-eskalation-mit-ansage-was-die-us-thinktanks-planten-wird-jetzt-realitaet\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Trumps neokolonialer Plan ist f&uuml;r Venezuelas Opposition ein Schlag ins Gesicht<\/strong><br>\nErd&ouml;lgesch&auml;fte und ein gef&uuml;giges Regime, das sich den US-Interessen beugt &ndash; so stellt sich die US-Regierung die Transition in Venezuela vor<br>\nNach der US-Operation &ldquo;Absolute Resolve&rdquo; liegt ein bleierner Schleier der Ungewissheit &uuml;ber der venezolanischen Hauptstadt Caracas: Wie wird es weitergehen nach Nicol&aacute;s Maduro? Viele haben sich Hoffnungen gemacht, dass eine US-Intervention die demokratischen Verh&auml;ltnisse wiederherstellen und die Wirtschaftssanktionen beenden k&ouml;nnte. Bislang ist das jedoch nicht in Sicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000302824\/trumps-neokolonialer-plan-ist-fuer-venezuelopposition-ein-schlag-ins-gesicht\">der Standard<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ukrainischer Blick auf Venezuela: &bdquo;Schlag gegen russische Interessen&ldquo;<\/strong><br>\nW&auml;hrend sich Ukraines Regierung vorsichtig zustimmend zum US-Angriff auf Venezuela &auml;u&szlig;ert, wird dieser in der Gesellschaft unterschiedlich bewertet.<br>\n&bdquo;Wenn man so mit Diktatoren umgehen kann, dann wissen die USA, was sie als N&auml;chstes tun m&uuml;ssen&ldquo;, kommentierte Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj das US-Eingreifen in Venezuela. Das s&uuml;damerikanische Land sei seit Jahrzehnten eine brutale von Russland unterst&uuml;tzte Diktatur, argumentiert der Abgeordnete Maryan Zabloskiy von der Regierungspartei &bdquo;Diener des Volkes&ldquo; auf Facebook. Die US-Ma&szlig;nahmen seien gerechtfertigt. F&uuml;r die Ukraine sei die Entwicklung sehr positiv. Russland verliere Einfluss, Ressourcen und Prestige. [&hellip;]<br>\nWenig Freude indes bereitet das US-Vorgehen dem in der Ukraine sehr bekannten exilrussischen Journalisten Arkardi Babchenko. &bdquo;Ich w&uuml;rde mich an der Stelle der Ukrainer nicht dar&uuml;ber freuen.&ldquo; Nun herrsche nicht mehr das V&ouml;lkerrecht, sondern das Recht des St&auml;rkeren. Und das sei langfristig gef&auml;hrlich. Wenn Trump nun glaube, er k&ouml;nne Diktatoren jederzeit schnell st&uuml;rzen, senke das die Hemmschwelle f&uuml;r neue milit&auml;rische Abenteuer. Und wenn sich die USA dann auch noch auf andere Kriege konzentrierten, st&uuml;nde die Ukraine Putin allein gegen&uuml;ber, so Babchenko in der New Voice.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ukrainischer-Blick-auf-Venezuela\/!6142992\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist nachvollziehbar, dass Selenskyj es sich nicht mit Trump verderben will, aber dennoch furchtbar, dass er so &uuml;berhaupt keine Probleme mit diesem V&ouml;lkerrechtsbruch zu haben scheint. Dann aber auch bitte nicht immer wieder auf den Bruch des V&ouml;lkerrechts durch Russland hinweisen &ndash; das interessiert niemanden mehr. Fr&uuml;her, damals unter einem anderen Pr&auml;sidenten, hat die Ukraine sich sogar aktiv an einem V&ouml;lkerrechtsbruch, n&auml;mlich dem Angriff auf den Irak (2003) <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Koalition_der_Willigen#Beteiligte_L%C3%A4nder\">beteiligt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Appetit auf mehr: Rechte deutsche Politiker zu Venezuela<\/strong><br>\nIhre &uuml;berhaupt nicht klammheimliche gemeinsame Freude &uuml;ber den US-Terror in Caracas, die Entf&uuml;hrung des Staatspr&auml;sidenten und den neuen Diebstahl venezolanischen &Ouml;ls dr&uuml;ckten die meisten CDU- und AfD-Politiker &ndash; vom Kanzler aufw&auml;rts &ndash; mit gleichen Worten aus. Friedrich Merz: &raquo;Nicol&aacute;s Maduro hat sein Land ins Verderben gef&uuml;hrt. (&hellip;) Die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes ist komplex.&laquo; Der au&szlig;enpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Markus &raquo;Wenn wir kommen, dann wird aufger&auml;umt&laquo; Frohnmaier: Venezuela gelte &raquo;als zentraler Urheber des Kokainschmuggels nach Europa&laquo;. Sowie: &raquo;Eine abschlie&szlig;ende Bewertung ist verfr&uuml;ht.&laquo; Das CDU-gef&uuml;hrte Ausw&auml;rtige Amt gab eine Reisewarnung aus und schwieg ansonsten. Den die Rechte angeblich einenden Begriff &raquo;Souver&auml;nit&auml;t&laquo; erw&auml;hnt allein die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch: F&uuml;r Venezuela gilt er nicht wegen &raquo;kommunistischem Machthaber&laquo; und &raquo;Wahlbetrug&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/515010.appetit-auf-mehr.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Angriff auf die Souver&auml;nit&auml;t eines Landes interessiert Rechte nicht, wenn es die Richtigen trifft<\/strong><br>\nDie USA greifen ein souver&auml;nes Land an &ndash; eigentlich m&uuml;sste man das als Rechter kritisieren. Warum das so wenig geschieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ueberrechts.de\/p\/der-angriff-auf-die-souveranitat-usa-venezuela-trump-maduro\">&Uuml;ber Rechts<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das extralegale Sanktionsregime der EU<\/strong><br>\nDie Sanktionen der EU gegen ihre eigenen B&uuml;rger und Einwohner sind eine schreckliche Entwicklung in Richtung einer totalit&auml;ren Zukunft. Ihre extralegale Natur verleiht ihnen ihre Kraft. &ndash; Der Versuch einer Erkl&auml;rung.<br>\nF&uuml;r viele von uns in der alternativen Medienwelt war es ein Schock, als die EU am 15. Dezember den angesehenen Analysten, politischen Kommentator und ehemaligen Oberst der Schweizer Armee Jacques Baud auf ihre Sanktionsliste gegen Russland setzte. Er war einer von mehreren neu sanktionierten Personen (neben beispielsweise dem beliebten franz&ouml;sischen Journalisten Xavier Moreau). Baud ist bereits der zweite Schweizer, gegen den Sanktionen verh&auml;ngt wurden. Im Juni 2025 gab die EU bekannt, dass Nathalie Yamb, eine schweizerisch-kamerunische Aktivistin gegen Neokolonialismus, sanktioniert werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/das-extralegale-sanktionsregime-der-eu\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Raubz&uuml;ge: Euroclear, Belgien und verschwundene Milliarden<\/strong><br>\nDer belgische Finanzdienstleister Euroclear hat aktuell durch den von ihm verwalteten und nun eingefrorenen russischen Staatsfonds und den von einigen EU-L&auml;ndern gew&uuml;nschten Zugriff auf dieses Verm&ouml;gen gro&szlig;e Publizit&auml;t erlangt. Weniger bekannt ist, dass Euroclear bereits 2018 in der Kritik war, weil es auf Wunsch der Europ&auml;er unrechtm&auml;&szlig;ig Zinsertr&auml;ge aus eingefrorenem libyschem Staatsverm&ouml;gen auf dubiose Konten &uuml;berwies. Der anschlie&szlig;ende handfeste Finanzskandal k&ouml;nnte Belgien im Falle des russischen Staatsverm&ouml;gens als Warnung gedient haben. Das Finanzinstitut Euroclear ist eines der drei westlichen Central Securities Depository (CSD), dem Zentralbanken, Gesch&auml;ftsbanken und Gro&szlig;investoren ihre Milliarden in Form von Staatsanleihen, Wertpapieren, Aktien, Fremdw&auml;hrungen oder sonstigen handelbaren Bankprodukten zur Verwaltung anvertrauen und so den internationalen Finanzfluss und grenz&uuml;berschreitenden Handel garantieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/raubzuege-euroclear-belgien-und-verschwundene-milliarden\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Blockbildung auf dem Balkan: Wenn Wirtschaftsfrust zu Milit&auml;rb&uuml;ndnissen f&uuml;hrt<\/strong><br>\nNeue Milit&auml;rb&uuml;ndnisse spalten die Region &ndash; doch dahinter stecken wirtschaftliche Gr&uuml;nde, die Br&uuml;ssel untersch&auml;tzt hat.<br>\nDie Balkan-Region wird erneut zum Spielball: &Ouml;konomische Abh&auml;ngigkeiten und milit&auml;rische Loyalit&auml;ten verbinden sich mit historischen Pfadabh&auml;ngigkeiten auf neue Weise. W&auml;hrend Kroatien in Berlin Leopard-Panzer zukaufte, schlossen sich Ungarn und Serbien im Angesicht einer kroatisch-albanisch-kosovarischen Ann&auml;herung milit&auml;risch enger zusammen.<br>\nJene Milit&auml;rallianzen sind letztlich Ausdruck tieferliegender &ouml;konomischer Disparit&auml;ten. Ist die EU-Integration gescheitert?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Blockbildung-auf-dem-Balkan-Wenn-Wirtschaftsfrust-zu-Militaerbuendnissen-fuehrt-11128259.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mit Bomben an die Macht im Iran: Warum die monarchistische Diaspora Krieg als Chance sieht<\/strong><br>\nTeile der iranischen Diaspora setzen l&auml;ngst nicht mehr auf Solidarit&auml;t mit den K&auml;mpfen im Land. Stattdessen fordern sie &auml;u&szlig;ere Interventionen und verfolgen einen restaurativen Machtanspruch ohne demokratische Grundlage. Monarchistische Akteure bedienen sich Erinnerungspolitik, medialer Pr&auml;senz und westlicher Unterst&uuml;tzung, um sich als vermeintliche Alternative zu inszenieren, dabei delegitimieren sie reale oppositionelle Bewegungen, bef&uuml;rworten Sanktionen sowie Milit&auml;rschl&auml;ge und blenden die Vielfalt des iranischen Widerstands aus. Shoan Vaisi zeigt, warum eine demokratische Zukunft des Iran weder Turban noch Krone braucht &ndash; und weshalb die Gegen&uuml;berstellung von Mullahs und Monarchie eine falsche Dualit&auml;t ist. Stattdessen entsteht Wandel aus Selbstorganisation von innen, von unten &ndash; aus der Gesellschaft heraus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/mit-bomben-an-die-macht-im-iran-warum-die-monarchistische-diaspora-krieg-als-chance-sieht\/\">etos.media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Krankenh&auml;user sollen kriegstauglich werden &ndash; Besch&auml;ftigte protestieren<\/strong><br>\nSeit fast vier Jahren stehen die Zeichen auf Kriegsvorbereitung. Davon bleibt auch das zivile Gesundheitswesen nicht verschont. Schlie&szlig;lich unterliegt es nach Ansicht der Bundesregierung dem Konzept der &bdquo;Gesamtverteidigung&ldquo; und soll zuk&uuml;nftig am Bedarf der Bundeswehr ausgerichtet werden. Und dieser Bedarf ist gro&szlig;: Entsprechende Planungen, die im Gr&uuml;nbuch &bdquo;Zivilmilit&auml;rische Zusammenarbeit 4.0&ldquo; offen zug&auml;nglich formuliert sind, gehen im Nato-B&uuml;ndnisfall von t&auml;glich bis zu 1000 Verletzten aus. Diese Gr&ouml;&szlig;enordnung w&uuml;rde die Kapazit&auml;t von Bundeswehrkrankenh&auml;usern binnen zwei Tagen &uuml;bersteigen. Die entstehende Versorgungsl&uuml;cke soll das zivile Gesundheitswesen f&uuml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/krankenhaeuser-sollen-kriegstauglich-werden-beschaeftigte-protestieren-94100383.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Falsche Fronten<\/strong><br>\n&bdquo;Was macht ihr, Br&uuml;der?&ldquo; &ndash; &bdquo;Einen Eisenwagen.&ldquo; &ndash; &bdquo;Und was aus diesen Platten dicht daneben?&ldquo; &ndash; &bdquo;Geschosse, die durch Eisenw&auml;nde schlagen.&ldquo; &ndash; &bdquo;Und warum all das, Br&uuml;der?&ldquo; &ndash; &bdquo;Um zu leben.&ldquo; So beschreibt Bertolt Brecht in der &bdquo;Kriegsfibel&ldquo; den Zwiespalt der Arbeitenden in der R&uuml;stungsindustrie: f&uuml;r ihren Lebensunterhalt fertigen sie Produkte, die den Tod bringen.<br>\nSie tun es nicht, weil sie es wollen, sondern weil sie nicht selbst dar&uuml;ber bestimmen k&ouml;nnen, in welchen Branchen Nachfrage nach ihrer Arbeitskraft besteht, von deren Verkauf sie leben m&uuml;ssen. Dar&uuml;ber entscheiden Konzernbesitzer im Sinne gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glicher Profite und Politiker, die &uuml;ber den Staatshaushalt und somit die &ouml;ffentliche Nachfrage entscheiden.<br>\nDieses zwiesp&auml;ltige Sein pr&auml;gt auch das Bewusstsein. Volkswagen l&auml;sst den Standort Osnabr&uuml;ck am langen Arm verhungern &ndash; Rheinmetall zeigt Interesse am Werk. Was macht das mit den Besch&auml;ftigten?<br>\nGegen eine m&ouml;gliche &Uuml;bernahme des Werkes durch Rheinmetall ist seit Monaten ein antimilitaristisches Netzwerk aktiv (&bdquo;Zukunftswerk&ldquo; oder auch &bdquo;rausmetall&ldquo;). Es fordert &bdquo;Busse statt Panzer&ldquo;, also einen Umbau der Fabrik f&uuml;r eine &ouml;kologische Verkehrswende statt f&uuml;r die Kriegswirtschaft.<br>\nIn der Belegschaft aber ist die Angst um den Arbeitsplatz gr&ouml;&szlig;er als die vor Krieg. &bdquo;Die meisten Kolleg*innen besch&auml;ftigt verst&auml;ndlicherweise die Sorge um den Arbeitsplatzverlust. Rheinmetall w&auml;re f&uuml;r einige zumindest ein &sbquo;sicherer&lsquo; Arbeitsplatz&ldquo;, so schildern auch Aktivistinnen und Aktivisten die Gespr&auml;che am Werkstor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/falsche-fronten-4810312\/\">Achim Bigus in unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Stromausfall in Berlin: Totales Staatsversagen<\/strong><br>\nBis Donnerstag sollen Menschen irgendwo ausharren &ndash; Kinder, Familien, Kranke, Alte. Dieses Land spielt russisches Roulette mit seinen B&uuml;rgern.<br>\nDer Stromausfall im Berliner S&uuml;den ist ein Skandal. Wie kann es sein, dass wegen eines Brandes an einer einzigen Kabelverbindung der Strom f&uuml;r einen ganzen Stadtteil f&uuml;r f&uuml;nf Tage ausf&auml;llt? Was ist das f&uuml;r ein Umgang mit der kritischen Infrastruktur? Gibt es keine Redundanzen und Ersatzsysteme? Es ist der zweite Vorfall innerhalb weniger Monate in Berlin. Die Aufrechterhaltung der Stromversorgung geh&ouml;rt, so w&uuml;rde man meinen, zu den staatlichen Kernaufgaben. Das betrifft ein vorausschauendes Konzept, die Absch&auml;tzung von Sicherheitsrisiken und die Zusammenarbeit mit kompetenten Firmen aus dem privaten Sektor f&uuml;r Notfallpl&auml;ne. Im Notfall muss es schlie&szlig;lich mindestens einen Informationsfluss geben, der die Betroffenen nicht v&ouml;llig auf sich selbst zur&uuml;ckwirft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/stromausfall-in-berlin-totales-staatsversagen-li.10012518\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Einfluss der Finanzbranche: Zehn Lobbyisten auf jedes Mitglied des Finanzausschusses<\/strong><br>\nDie Finanzbranche k&auml;mpft schmutzig. F&uuml;r die private Altersvorsorge schickt sie Hunderte Lobbyist:innen ins Rennen, zeigt eine Analyse der NGO Finanzwende.<br>\nKein Wunder, dass die gesetzliche Rente in der &Ouml;ffentlichkeit systematisch schlecht gemacht und die kapitalgedeckte private Altersvorsorge gefeiert wird. Auf jedes Mitglied des Finanzausschusses des Bundestags kommen zehn Lobbyist:innen allein der zehn gr&ouml;&szlig;ten Konzerne und Verb&auml;nde der Finanzbranche. Das zeigt die Auswertung des Lobby-Registers des Bundestags durch die NGO Finanzwende.<br>\nBanken, Versicherer und ihre Verb&auml;nde schicken Hunderte von Strippenzieher:innen in die politische Schlacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wie-Lobbyisten-die-staatliche-Rente-schlechtmachen\/!6142888\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Versicherungsbranche setzt f&uuml;r Lobbyarbeit am meisten Budget ein<\/strong><br>\nInteressenverb&auml;nde werben rund um den Bundestag f&uuml;r ihre Argumente &ndash; einige mit kaum Budget, andere mit Millionensummen. Das Lobbyregister deckt auf, welche Branchen besonders viel investieren, um Einfluss auf politische Vorhaben zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Versicherungsbranche-setzt-fuer-Lobbyarbeit-am-meisten-Budget-ein-id30202626.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Munich Re will Stellen nach Indien und Polen verlagern<\/strong><br>\nDer R&uuml;ckversicherer hat ehrgeizige Gewinnziele, die Kosten sollen runter. Das trifft auch die Mitarbeiter. [&hellip;]<br>\nZwar erzielte der Konzern 2025 einen Gewinn von sechs Milliarden Euro, und Jureckas Vorg&auml;nger Joachim Wenning, 61, stellte f&uuml;r 2026 sogar 6,3 Milliarden Euro in Aussicht. Bis 2030 soll der Gewinn pro Aktie j&auml;hrlich um acht Prozent steigen. &bdquo;Sechs Milliarden sind nicht das Ende der Fahnenstange&ldquo;, betonte Wenning vor drei Wochen. &bdquo;Wir werden unser Nettoergebnis auf neue Rekordwerte hochschrauben.&ldquo;<br>\nTrotz gro&szlig;er Erfolge, die dazu gef&uuml;hrt haben, dass sich der Aktienkurs seit der Pandemie mehr als verdoppelt hat, schw&auml;chelt er seit April 2025. Der Grund: Nach einem jahrelangen H&ouml;henflug sinken die Preise f&uuml;r R&uuml;ckversicherungsschutz wieder. Selbst wenn die Munich Re manches Gesch&auml;ft zugunsten der Marge aufgibt, wird die ver&auml;nderte Marktsituation das Unternehmen treffen. Anleger sorgen sich, dass die Phase der Rekordgewinne enden k&ouml;nnte. [&hellip;]<br>\nWie viele Mitarbeitende letztlich betroffen sein werden, bleibt unklar. Ein Blick zur&uuml;ck l&auml;sst jedoch aufhorchen: Bei einem Effizienzprogramm im Jahr 2018 strich der Konzern 900 Stellen, um j&auml;hrlich 200 Millionen Euro einzusparen. Bei dem jetzigen Sparziel von 600 Millionen Euro, das durch Verlagerung und nicht durch Stellenabbau erreicht werden soll, d&uuml;rfte die Gr&ouml;&szlig;enordnung weitaus h&ouml;her liegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/rueckversicherung-arbeitsplaetze-verlagerung-polen-indien-munich-re-ergo-li.3362522%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Munich Re demonstriert dankenswerterweise, dass alles, was von neoliberalen Politikern und Mietm&auml;ulern kommt, ein einziger Schwachsinn ist. Erstens gibt es keinen Fachkr&auml;ftemangel in Deutschland &ndash; im Gegenteil, die Munich Re will vorhandene Fachkr&auml;fte (in Deutschland) abbauen. Zweitens ist das Gerede und die Forderung nach l&auml;ngeren Arbeitszeiten und sp&auml;terem Renteneintritt &ndash; u. a. vom bisherigen Munich-Re-Chef selber vor knapp 1,5 Jahren <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/wirtschaft\/feiertage-abschaffen-und-spater-in-rente-bayerischer-ceo-will-dass-deutsche-mehr-arbeiten-1.14385438\">ge&auml;u&szlig;ert<\/a> &ndash; sinnlos und unversch&auml;mt und w&uuml;rde lediglich die Arbeitslosigkeit noch weiter nach oben treiben. Und drittens n&uuml;tzen alle die sch&ouml;nen Steuergeschenke, Subventionen und Lohnsenkungen exakt gar nichts, um mehr Besch&auml;ftigung und mehr Wachstum in Deutschland zu schaffen: Munich Re verdient jetzt schon au&szlig;erordentlich gut, will aber das &ldquo;Nettoergebnis auf neue Rekordwerte hochschrauben&ldquo;. Alles f&uuml;r die Aktion&auml;re, und da wird jedes Steuergeschenk und jede K&uuml;rzung bei den Sozialversicherungsbeitr&auml;gen einfach eingesteckt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kassenpatienten warten weiterhin monatelang auf Facharzttermine<\/strong><br>\nEine Umfrage zeigt: Die Wartezeiten f&uuml;r gesetzlich Versicherte haben sich seit 2019 kaum verbessert. Der GKV-Spitzenverband fordert ein verbindliches Onlineportal.<br>\nJeder vierte gesetzlich Versicherte hat auf seinen letzten Facharzttermin zuletzt l&auml;nger als einen Monat gewartet. Das ergab eine repr&auml;sentative Befragung von rund 3.500 Kassenpatienten im Auftrag des GKV-Spitzenverbands, &uuml;ber die die S&uuml;ddeutsche Zeitung berichtet. Jeder Zehnte musste sich demnach sogar l&auml;nger als drei Monate gedulden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesundheit\/2026-01\/gesetzliche-krankenkassen-umfrage-gkv-spitzenverband-wartezeiten-arzttermine-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Staat tut laut Richterbund zu wenig gegen Wirtschaftskriminalit&auml;t<\/strong><br>\nDer Deutsche Richterbund wirft den Bundesl&auml;ndern vor, der organisierten Kriminalit&auml;t das Gesch&auml;ft zu erleichtern. &ldquo;Die Landesregierungen lassen viele Milliarden Euro f&uuml;r den Staat liegen, weil sie zu einseitig auf die Personalkosten der Strafverfolgung fixiert sind&rdquo;, kritisierte Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Sven Rebehn im Gespr&auml;ch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe. In Deutschland wird demnach pro Jahr Geldw&auml;sche im Umfang von rund 100 Milliarden Euro betrieben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-12\/deutscher-richterbund-massnahmen-wirtschaftskriminalitaet-geldwaesche-gxe\">Zeit Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/richterbund-geldwaesche-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Politische Dummheit schlie&szlig;e ich aus. Das kann nur gewollt sein, weil die eigene Klientel darin mit verstrickt ist. Eine andere logische Erkl&auml;rung finde ich nicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Union nimmt mit Abstand die meisten Gro&szlig;spenden an<\/strong><br>\nBei den Einnahmen aus Gro&szlig;spenden hat die Union im Wahljahr 2025 alle anderen im Bundestag vertretenen Parteien weit hinter sich gelassen. Das geht aus den vom Bundestag ver&ouml;ffentlichten Zahlen hervor. Demnach kamen CDU und CSU zusammen auf fast 7,9 Millionen Euro, dabei entfielen auf die CDU etwas mehr als 6,6 Millionen und auf die CSU gut 1,2 Millionen Euro. Die SPD erhielt dagegen nur 2,3 Millionen, die Gr&uuml;nen erzielten knapp 1,2 Millionen und die Linke 300.000 Euro.<br>\nDie AfD verbuchte zwar insgesamt Spenden in H&ouml;he von 5,1 Millionen Euro, aber fast die H&auml;lfte des Betrags ist umstritten. Eine Gro&szlig;spende von 2,35 Millionen Euro steht unter dem Verdacht, als sogenannte Strohmann-Spende nicht zul&auml;ssig zu sein. Deshalb hat die Bundestagsverwaltung diese Spende einbehalten. Die AfD klagt gegen diese Entscheidung und will das Geld zur&uuml;ck.<br>\nPolitische Parteien finanzieren sich in Deutschland vor allem durch Mitgliedsbeitr&auml;ge, Geld vom Staat und Spenden. Als Gro&szlig;spenden gelten Summen ab 35.000 Euro. Die Parteien m&uuml;ssen solche Betr&auml;ge umgehend der Bundestagspr&auml;sidentin melden, die diese Angaben dann rasch ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-12\/parteispenden-2025-cdu-spitze-gxe%20\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-144330","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144330","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=144330"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144330\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":144365,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144330\/revisions\/144365"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=144330"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=144330"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=144330"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}