{"id":14452,"date":"2012-09-17T08:52:12","date_gmt":"2012-09-17T06:52:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452"},"modified":"2012-09-17T11:28:22","modified_gmt":"2012-09-17T09:28:22","slug":"hinweise-des-tages-1720","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h01\">Bundesverfassungsgericht und ESM<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h02\">&ldquo;Brauchen Au&szlig;erirdische, mit denen wir Handel treiben k&ouml;nnen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h03\">Proteste in Spanien und Portugal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h04\">Studie: Finanzm&auml;rkte sind oft Bremskl&ouml;tze f&uuml;r Entwicklung und Wachstum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h05\">Gehaltssystem der Banken &ndash; Der Bonuswahnsinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h06\">Thomas de Maizi&egrave;re: &ldquo;Aus gutem Grund geheim&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h07\">Macht der Verfassungsschutz noch Sinn?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h08\">Rentendebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h09\">Fehlerhafte Interpretationen zur Armutsgef&auml;hrdungsquote von jetzt 15,1%<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h10\">Gesch&auml;fte deutscher Energiekonzerne mit Uran aus Russland: Deutscher Strom aus russischen Atombomben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h11\">Biosprit-Debatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h12\">&bdquo;Die Kassen&auml;rzte jammern auf sehr hohem Niveau&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h13\">Private Krankenversicherer m&uuml;ssen Beitr&auml;ge erh&ouml;hen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h14\">Rh&ouml;n-Universit&auml;tsklinik Gie&szlig;en-Marburg: Abbau auch bei &Auml;rzten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h15\">Koalition genehmigt Alternative zur Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h16\">Neckermann droht endg&uuml;ltiges Aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h17\">Zukunft &agrave; la SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h18\">Oskar Lafontaine: &ldquo;10 Jahre Agenda 2010: Eine kritische Bestandsaufnahme&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h19\">TV-Tipp: Pelzig h&auml;lt sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14452#h20\">Zu guter Letzt: Der Organhandel wird immer bizarrer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"www.nachdenkseiten.de\/?p=14452&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundesverfassungsgericht und ESM<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Rettung von Grundgesetz und Deutungshoheit<\/strong><br>\nGedanklich hat die Politik die Grenzen des Grundgesetzes l&auml;ngst &uuml;berschritten, die das Bundesverfassungsgericht in seinen fr&uuml;heren Urteilen zu den Vertr&auml;gen von Maastricht und Lissabon so &uuml;berdeutlich markiert hat. Das &ouml;ffentliche Nachdenken &uuml;ber Verfassungsreformen und -referenden im Vorfeld der ESM Entscheidung war deshalb auch ein subtiles aber offenkundig wirksames Signal an das Bundesverfassungsgericht: Die Richter wissen seitdem, dass eine gro&szlig;e politische Koalition in Deutschland bereit ist, die Verfassung dieses Landes neu zu schreiben, sollte die Karlsruher Lesart des Grundgesetzes den Weg in eine vertiefte politische Union weiter versperren.<br>\nVor diesem Hintergrund ist der h&ouml;chstrichterliche Akt der Selbstbescheidung im ESM Urteil zugleich ein raffiniertes Man&ouml;ver zur Rettung des Grundgesetzes und der eigenen Deutungshoheit dar&uuml;ber. Die Richter haben den Ball zun&auml;chst einmal an die Politik zur&uuml;ckgespielt, anstatt weiter die Grenzen einer Verfassungsentwicklung zu betonieren, die ohnehin nicht mehr zu halten sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/kommentar\/1867602\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie das ESM-Urteil umgesetzt werden kann<\/strong><br>\nWie sind diese vom Senat formulierten Erfordernisse umzusetzen? Eine Klarstellung im ESMV selbst durch eine Nachverhandlung des Vertrages scheint politisch ausgeschlossen, da dies eine erneute Ratifikation des Vertrages in den anderen Mitgliedsl&auml;ndern erfordern w&uuml;rde.<br>\nErnsthaft in Betracht kommen daher nur  entweder die Abgabe eines v&ouml;lkerrechtlichen Vorbehaltes oder einer Interpretationserkl&auml;rung.<br>\nNach der Begriffsbestimmung in Art. 2 lit. d) Wiener Vertragsrechtskonvention (WVK) ist ein Vorbehalt &bdquo;eine wie auch immer formulierte oder bezeichnete, von einem Staat bei der Unterzeichnung, Ratifikation, Annahme oder Genehmigung eines Vertrags oder bei dem Beitritt zu einem Vertrag abgegebene einseitige Erkl&auml;rung, durch die der Staat bezweckt, die Rechtswirkung einzelner Vertragsbestimmungen in der Anwendung auf diesen Staat auszuschlie&szlig;en oder zu &auml;ndern&ldquo;.<br>\nAbzugrenzen ist der Vorbehalt von blo&szlig;en politischen Absichtserkl&auml;rungen oder reinen Interpretationserkl&auml;rungen, mit denen sich ein Staat eine bestimmte Auslegung einzelner Vertragsbestimmungen zu Eigen macht. Ob eine Erkl&auml;rung als Vorbehalt oder Interpretationserkl&auml;rung wirkt, h&auml;ngt dabei nicht von ihrer Bezeichnung ab, sondern davon, ob deren Auslegung auf den Willen der erkl&auml;renden Partei(en) schlie&szlig;en l&auml;sst, mit der Erkl&auml;rung eine Rechts&auml;nderung herbeizuf&uuml;hren. Ist dies der Fall, handelt es sich um einen Vorbehalt; wirkt die Erkl&auml;rung lediglich klarstellend und verdeutlichend, ohne die Vertragsverpflichtungen zu ber&uuml;hren, ist von einer Interpretationserkl&auml;rung auszugehen&hellip;<br>\nDamit die Vorbehalte wirksam werden, m&uuml;ssen diesen allerdings die anderen Vertragspartner nach dem Regelungsregime des Art. 20 WVRK zustimmen. Das kann auch konkludent, also durch schl&uuml;ssiges, zustimmendes Verhalten geschehen.<br>\nZu pr&uuml;fen w&auml;re in diesem Zusammenhang noch, ob die Sonderregelung des Art. 20 Abs. 3 WVRK greift. Dann muss es sich hinsichtlich des ESMV um eine Gr&uuml;ndungsurkunde einer internationalen Organisation im Sinne des Art. 20 Abs. 3 WVRK handeln. Allerdings befindet sich der ESM noch in Gr&uuml;ndung, ist als Internationale Organisation also noch nicht &bdquo;in der Welt&ldquo;. Wenn Art. 20 Abs. 3 WVRK dennoch anzuwenden sein sollte, dann m&uuml;sste das zust&auml;ndige Organ dieser Organisation zustimmen. Insoweit wird man angesichts der Organisationsstruktur des ESM auf die Auffangkompetenz des Gouverneursrates nach Art. 5 Abs. 7 lit. n) ESMV zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen. Danach beschlie&szlig;t der Gouverneursrat mit qualifizierter Mehrheit (vgl. Art. 4 Abs. 5 ESMV).<br>\nNicht nur insoweit bleiben also noch manche Fragen zu kl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/verfassungsblog.de\/wie-das-esmurteil-umgesetzt-werden-kann\/\">Verfassungsblog<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Laut Spiegel (Printausgabe)wollen auch die &Ouml;sterreicher und die Niederl&auml;nder eine solche Erkl&auml;rung. Es soll eine allgemeing&uuml;ltige Deklaration geben, die f&uuml;r alle Euro-L&auml;nder gilt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Rudolf Hickel: Auf dem Weg in die parlamentarisch abgesicherte Fiskalunion &ndash; zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts<\/strong><br>\nDen Verzicht auf Hinweise zur richtigen Strategie kann sich nur das Bundesverfassungsgericht, jedoch nicht die Politik leisten. Es geht jetzt vor allem um die Fragen, welchen Beitrag der Rettungsfonds zur Stabilisierung des Euro leistet und vor allem wem dieser n&uuml;tzt. Um den Nutzen sowie &uuml;ber die Nutznie&szlig;er dieser Rettungspolitik muss gestritten werden. Wer behauptet, der k&uuml;nftige Rettungsschirm sei ein Programm zur Rettung der Banken, der muss nach dem voreiligen Jubel klar sehen, dass das Urteil f&uuml;r ihn eine schwere Niederlage ist.<br>\nAuch Banken d&uuml;rfen mit deutschen Garantien gerettet werden. Es kommt jetzt darauf an, mit diesem Rettungsprogramm die Entmachtung der Banken zu verkoppeln. Dazu dient eine mit Aufsichts- und Eingriffsrechten ausgestattete Bankenunion. Das Bundesverfassungsgericht spielt den Ball in die Politik zur&uuml;ck.<br>\nJetzt kommt es darauf an, &uuml;ber die richtigen Instrumente der Eurorettung und die Zukunft innerhalb einer W&auml;hrungs- und Wirtschaftsunion zu entscheiden. Dazu geh&ouml;rt der Rettungsfonds, der die Spekulanten aus dem Gesch&auml;ft der Refinanzierung der Krisenstaaten raus h&auml;lt. Hinzu kommen Schuldenschnitte zu Lasten bisheriger Gl&auml;ubiger, ein Schuldentilgungsfonds f&uuml;r die Eurol&auml;nder zusammen mit der Finanzierung &uuml;ber eine Verm&ouml;gensabgabe, Eurobonds und vor allem anstatt einer zerst&ouml;rerischen Rotstiftpolitik Programme zum Aufbau und zur St&auml;rkung von Wirtschaftsstrukturen etwa in Griechenland. Dabei sind die Kosten der Rettung, etwa die Haftungsrisiken f&uuml;r den ESM, deutlich niedriger als die Sch&auml;den durch einen Euro-Ausstieg. Bei all diesen Instrumenten sind neue Klagen in Karlsruhe derjenigen gewiss, die eine R&uuml;ckkehr zu renationalisierten W&auml;hrungen fordern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www2.alternative-wirtschaftspolitik.de\/uploads\/m2612.pdf\">Arbeitsgruppe alternative Wirtschaftspolitik [PDF &ndash; 43.6 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Egbert Scheunemann: Notwendige Anmerkungen zum Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus ESM und zu den Angriffen des politischen Stammtischs auf den ESM und den Euro insgesamt<\/strong><br>\nDer grunds&auml;tzlich positive Aspekt des ESM ist die teilweise Entkoppelung der kredit&auml;ren Staatsfinanzierung von den privatkapitalistisch organisierten Finanzm&auml;rkten. Es ist v&ouml;llig richtig und sinnvoll, wenn der ESM (bzw. bislang der EFSF) als Kreditnachfrager auftritt und Kredite f&uuml;r sehr geringe oder auch gar keine Zinsen aufnimmt (die ersten EFSF-Anleihen im August 2012 konnten sogar Negativzinsen erzielen!), um diese dann gering verzinst an seine Mitglieder weiterzugeben &ndash; statt dass diese Wucherzinsen auf den freien Kapitalm&auml;rkten zahlen. Noch richtiger und sinnvoller w&auml;re es, f&uuml;r diese Zwecke allein EZB-Kredite zu verwenden &ndash; was einer vollst&auml;ndigen Entkoppelung von den internationalen Finanzm&auml;rkten und der Finanzmarktspekulation gleichk&auml;me. Nicht richtig und v&ouml;llig unsinnig ist allein, diese Kredite an die genannten, neoliberalen Kriterien gen&uuml;genden Kreditvergabebedingungen zu kn&uuml;pfen &ndash; statt z. B. an einen &ouml;kosozialen Umbau der jeweiligen National&ouml;konomien. Dass Letzteres nicht geschieht, liegt nicht am ESM, sondern an den neoliberal ausgerichteten politischen Kr&auml;ften, die ihn tragen.<br>\nSelbst der &ndash; vor dem Hintergrund des bislang Gesagten v&ouml;llig hypothetische, theore-tische, fiktive &ndash; Worst-Case-Fall der Abforderung der gesamten ESM-Haftungssumme von 700 Mrd. Euro w&auml;re ein Firlefanz &ndash; gemessen an der Wirtschaftskraft der gesamten Euro-Zone, deren BIP 2011 fast 9,5 Billionen Euro betrug. 700 Mrd. Euro &ndash; das w&auml;ren gerade mal 7,3 Prozent der gesamten Wirtschaftskraft des Euro-Raumes! Wer &ndash; von Hartz-IV-Empf&auml;ngern abgesehen &ndash; ist pleite, wenn ihm 7,3 Prozent des Einkommens fl&ouml;ten gehen?&hellip;<br>\nDas Scheitern des Euro1 w&auml;re eine &ouml;konomische und politische Katastrophe und ein Triumph politischer und &ouml;konomischer Dorftrottelei &ndash; von den Gefahren nicht zu reden, die die Reanimation des Nationalen und V&ouml;lkischen schon jetzt erahnen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.egbert-scheunemann.de\/ESM-Artikel-Scheunemann.pdf\">Egbert Scheunemann [PDF &ndash; 66.4 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Elmar Altvater: Getrennt l&auml;sst Europa sich nicht retten<\/strong><br>\nMit einem Rauswurf Griechenlands und anderer mediterraner Eurostaaten oder mit einer freundschaftlichen &laquo;Scheidung auf Europ&auml;isch&raquo; w&auml;re nichts gewonnen. Eine Antwort auf den Artikel von Unctad-Chef&ouml;konom Heiner Flassbeck in der letzten WOZ.<br>\nHeiner Flassbecks fr&ouml;hlich-aufmuntern&shy;des &laquo;Trennt euch&raquo; bleibt einem daher im Halse stecken. Denn der Grexit h&auml;tte in Europa schlimme Folgen. Auf den Finanzm&auml;rkten sowieso, aber vor allem auf dem Arbeitsmarkt und in den durch die Austerit&auml;tsmassnahmen eh schon wankenden Systemen der sozialen Sicherheit. Die Internationale Arbeitsorganisation rechnet vor, dass die Zahl der Erwerbslosen in den L&auml;ndern der heutigen Eurozone um 4,5 auf 22 Millionen steigen d&uuml;rfte, wenn der Grexit stattfindet. Insbesondere die junge Generation, die doch die Zukunft der geschiedenen Partner sichern sollte, w&auml;re an den Rand gedr&auml;ngt. Mehr als ein Drittel, in einigen L&auml;ndern mehr als die H&auml;lfte der jeweiligen Altersgruppe, befinden sich jetzt schon auf Jobsuche.<br>\nNicht nur in den Krisenl&auml;ndern an den Ufern des Mittelmeers, auch in den n&ouml;rdlichen Breiten der Eurozone wird der Sommer unwiederbringlich vor&uuml;ber sein, wenn der Euro, nein: wenn Griechenland den Finanzm&auml;rkten geopfert wird, weil der Grexit &ndash; so Deutschlands Wirtschaftsminister Philipp R&ouml;sler &ndash; &laquo;seinen Schrecken verloren&raquo; habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/1237\/eurokrise\/getrennt-laesst-europa-sich-nicht-retten\">WOZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe den Artikel von Heiner Flassbeck &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14227\">Trennt Euch<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Riexinger: Reiche zur Begleichung der Schulden heranziehen<\/strong><br>\nDie Ursachen der Euro-Krise w&uuml;rden nicht angegangen, bem&auml;ngelt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei Die Linke: &ldquo;Es ist v&ouml;llig unm&ouml;glich, dass in ganz Europa Million&auml;re und Milliard&auml;re die Krisenkosten, die sie selber verursacht haben, nicht bezahlen m&uuml;ssen.&rdquo; Mit der SPD sieht er viele Ankn&uuml;pfungspunkte f&uuml;r eine Koalition, warnt aber davor, dass diese &ldquo;links blinken und rechts abbiegen&rdquo; k&ouml;nnte&hellip;<br>\nNa ja, man k&ouml;nnte ja auch mal die Auflage machen, ihr kriegt nur dann Geld, wenn ihr Eure Million&auml;re und Milliard&auml;re zur Kasse bittet. Es ist ja unzumutbar, dass griechische Million&auml;re und Milliard&auml;re zwei- bis dreihundert Milliarden Euro in andere L&auml;nder geschafft haben, dass sie &uuml;berall in der Welt Luxusimmobilien kaufen, dass sie in Steueroasen fl&uuml;chten, und zwar in der Gr&ouml;&szlig;enordnung, die genau den Schulden von Griechenland entspricht. Dagegen werden immer die Auflagen gemacht gegen kleine Leute &ndash; wie gesagt, die Arbeitnehmer und die Rentnerinnen m&uuml;ssen bezahlen, ein gleiches Modell, das im &Uuml;brigen in den L&auml;ndern wie Deutschland schon lange Jahre praktiziert wird. Und das wir auch nicht akzeptieren&hellip;<br>\n&Uuml;ber ESM werden die Schulden erh&ouml;ht, &uuml;ber die EZB wird Geld gedruckt. Und was nicht gemacht wird, ist, dass umverteilt wird, dass Reiche und Verm&ouml;gende zur Begleichung der Schulden herangezogen werden. Das ist aber der Weg, den Die Linke gern gehen w&uuml;rde&hellip;<br>\nWir sagen ja, dass es v&ouml;lliger Unsinn ist, dass die Europ&auml;ische Zentralbank billiges Geld inzwischen in Billionenh&ouml;he an die Banken gibt, die dieses Geld teuer an die Schuldenstaaten weiter verleihen mit sieben Prozent Zinsen und mehr. Und die Banken die Profite einheimsen und die Schuldenl&auml;nder auf keinen gr&uuml;nen Zweig kommen. Deswegen fordert ja Die Linke, dass die EZB g&uuml;nstiges Geld direkt an die Schuldnerl&auml;nder gibt oder den Umweg nimmt &uuml;ber eine zu gr&uuml;ndende &ouml;ffentliche Bank&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/idw_dlf\/1867863\/\">DLF<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Brauchen Au&szlig;erirdische, mit denen wir Handel treiben k&ouml;nnen&rdquo;<\/strong><br>\nZehn L&auml;nder, zehn Kapitel: Steffen Lehndorff ist Herausgeber von &shy;&bdquo;Ein Triumph gescheiterter Ideen&ldquo;. In dem Buch gehen europ&auml;ische &shy;Wissenschaftler der Frage nach, wie ihr jeweiliges Heimatland durch die Krise kommt &ndash; und wo die Ursachen liegen. Ergebnis: Nicht nur im S&uuml;den Europas gibt es Probleme &ndash; auch das Modell Deutschland ist nicht perfekt.<br>\nDie Exportwirtschaft ist Nutznie&szlig;er der Gemeinschaftsw&auml;hrung. Fr&uuml;her f&uuml;hrten deutsche Export&uuml;bersch&uuml;sse dazu, dass die D-Mark aufgewertet wurde &ndash; deutsche Produkte wurden teurer. Mit dem Euro fiel dieses Risiko weg. Aber wenn dem Ausland Reformen nach deutschem Muster aufgedr&uuml;ckt werden, verst&auml;rkt sich dort die Rezession. Das wird auf die deutsche Wirtschaft zur&uuml;ckschlagen.<br>\nDurch die Hartz-IV-Gesetze ist in Deutschland ein gro&szlig;er Niedriglohnsektor entstanden; aus Angst, den Job zu verlieren, akzeptieren die Leute immer geringere Geh&auml;lter. Jeder f&uuml;nfte  Besch&auml;ftigte arbeitet f&uuml;r einen Niedriglohn! So sinken bei uns die Durchschnittsl&ouml;hne, und andere L&auml;nder k&ouml;nnen ihre Importe nach Deutschland nicht steigern, weil hier die Kaufkraft fehlt. Das Ergebnis: noch h&ouml;here Export&uuml;bersch&uuml;sse. Aber das sind die Auslandsschulden der anderen. Wir brauchen Mindestl&ouml;hne, verbindliche Tarifvertr&auml;ge und Verm&ouml;genssteuern &ndash; bei uns und in den Krisenl&auml;ndern&hellip;<br>\nWenn alle werden wie wir, brauchen wir Au&szlig;erirdische, mit denen wir Handel treiben k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/chrismon.evangelisch.de\/artikel\/2012\/handel-mit-ausserirdischen-15310\">Chrismon<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Proteste in Spanien und Portugal<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Proteste gegen Spardiktat in Spanien: &bdquo;Auf! Sie wollen das Land ruinieren!&ldquo;<\/strong><br>\nMehrere Hundertausend Menschen machten ihrer Emp&ouml;rung &uuml;ber die Krisenpolitik der spanischen Regierung Luft. Sie sprechen von &bdquo;schwerwiegendem Wahlbetrug.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Proteste-gegen-Spardiktat-in-Spanien\/!101742\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Millionen demonstrieren in Spanien und Portugal<\/strong><br>\nS&uuml;dwesteuropa &auml;chzt unter den Sparanstrengungen. Portugal und Spanien wollen m&ouml;glichst mit eigener Kraft aus der Krise. Die Menschen aber gehen wegen der Sparpl&auml;ne auf die Stra&szlig;e &ndash; rund eine Million demonstrieren&hellip;<br>\nAllein in Portugal beteiligten sich nach Mediensch&auml;tzungen mehr als eine Million Menschen an den Kundgebungen in 40 St&auml;dten. Die Zeitung &ldquo;P&uacute;blico&rdquo; sprach am Sonntag von der gr&ouml;&szlig;ten Demonstration seit dem Ende der Diktatur 1974. Die Protestm&auml;rsche standen unter dem Motto &ldquo;Zum Teufel mit der (Geldgeber-)Troika! Wir wollen unser Leben&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:sparkurs-der-regierungen-millionen-demonstrieren-in-spanien-und-portugal\/70091287.html\">FTD<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Studie: Finanzm&auml;rkte sind oft Bremskl&ouml;tze f&uuml;r Entwicklung und Wachstum<\/strong><br>\nAusgangspunkt der Arbeit mit dem Titel &ldquo;Reassessing the impact of finance on growth&rdquo; ist die Feststellung, dass sich in den Wirtschaftswissenschaften der vergangenen Jahre ein Konsens herauskristallisiert habe, demzufolge die Entwicklung eines gro&szlig;en Finanzsektors sich positiv auf das Wachstum einer Volkswirtschaft auswirke. Dabei werde allgemein von der Annahme ausgegangen, dass ein gr&ouml;&szlig;erer Finanzsektor nicht einfach nur ein Nebenprodukt, sondern sogar die Grundlage f&uuml;r Wachstum und Entwicklung sei. Genau mit dieser Annahme haben neoliberale Wissenschaften und Politik in den vergangenen Jahrzehnten die massive Deregulierung der Finanzm&auml;rkte begr&uuml;ndet &ndash; eine Deregulierung, die ab 2007 bekanntlich zur weltweit gr&ouml;&szlig;ten Finanz- und Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren gef&uuml;hrt hat&hellip;<br>\nDie Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen: Zwar kann ein von Jahr zu Jahr gr&ouml;&szlig;er werdender Finanzsektor f&uuml;r das Wachstum einer Volkswirtschaft g&uuml;nstig sein. Dies gilt aber nur bis zu einer gewissen Gr&ouml;&szlig;e des Finanzsektors &ndash; wenn diese Schwelle &uuml;berschritten wird, sind dessen Auswirkungen auf das Wachstum zunehmend negativ. Au&szlig;erdem darf das Gr&ouml;&szlig;erwerden des Finanzsektors nicht zu schnell geschehen; ist die j&auml;hrliche Zunahme zu umfangreich, so hat dies ebenfalls negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.<br>\nPolitische Schlussfolgerungen dr&auml;ngen sich angesichts dieser Ergebnisse geradezu auf: Der Finanzsektor einer Volkswirtschaft darf nicht zu gro&szlig; werden, und er darf nicht zu schnell wachsen. All jene, die jahrelang das Hohelied der Finanzm&auml;rkte und der Finanzmarkt-Deregulierung gesungen haben oder dieses gar noch immer singen, sollten sich die in der Studie vorgelegten Zahlen genau ansehen. Sie k&ouml;nnen lernen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1027\">annotazionie.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gehaltssystem der Banken &ndash; Der Bonuswahnsinn<\/strong><br>\nDie Finanzkrise ist l&auml;ngst nicht ausgestanden, dennoch zahlen Banken ihren Mitarbeitern milliardenschwere Boni aus. Sie begr&uuml;nden das mit dem Wettbewerb um die besten K&ouml;pfe. Doch hohe Sonderzahlungen machen das Finanzsystem keineswegs st&auml;rker. Sie treiben es wieder auf den Abgrund zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/managergehaelter-hohe-bonuszahlungen-gefaehrden-das-bankensystem-a-854521.html\">SPIEGEL online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Thomas de Maizi&egrave;re: &ldquo;Aus gutem Grund geheim&rdquo;<\/strong><br>\nIn der Aff&auml;re um die rechtsterroristische NSU ist nun auch der Minister in die Kritik geraten, weil Akten des Milit&auml;rischen Abschirmdienstes (MAD) den Untersuchungsausschuss erst sp&auml;t erreichten. De Maizi&egrave;re hat sich daf&uuml;r entschuldigt. Die Existenz des MAD will er nicht infrage stellen.<br>\n&bdquo;Die Debatten &uuml;ber das F&uuml;r und Wider einer Genehmigung (f&uuml;r R&uuml;stungsexporte (WL)) ber&uuml;hren schwerwiegende Fragen wie die Beziehung zu unseren Verb&uuml;ndeten, die sicherheitspolitischen Interessen Deutschlands und andere hochpolitische Erw&auml;gungen &ndash; und sind deshalb mit gutem Grund geheim&hellip;Eine &ouml;ffentliche Verhandlung l&auml;uft den deutschen Interessen schlicht entgegen. Es ist z. B. f&uuml;r ein anderes Land auch nicht besonders angenehm, wenn wir eine Anfrage ablehnen. Und die R&uuml;stungsfirmen haben ein Recht auf Vertraulichkeit, damit ihre Wettbewerber nicht hellh&ouml;rig werden. Ich &auml;rgere mich deshalb, wenn diese Geheimhaltung gebrochen wird&hellip;<br>\nIch darf und will mich gar nicht zu irgendwelchen Gesch&auml;ften &auml;u&szlig;ern. Ich habe aber mal, als Beispiel, von der stabilisierenden Rolle Saudi-Arabiens im Nahen Osten gesprochen&hellip;<br>\nIch bleibe aber dabei, dass sich ein unbemanntes Flugzeug von einem klassischen Kampfflugzeug ethisch nicht unterscheidet. Es kommt auf Menschen an &ndash; und es ist irrelevant, ob der Mensch im Cockpit sitzt und eine Bombe ausl&ouml;st, oder vor einem Monitor auf dem Boden. Insoweit sind Drohnen und Flugzeuge ethisch neutral.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/interview--aus-gutem-grund-geheim-,10808018,17256118.html\">Berliner Zeitung<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> De Maizi&egrave;re gilt als &bdquo;Mustersch&uuml;ler&ldquo;, der sich auf ger&auml;uschloses Management versteht, die B&uuml;rokratie im Griff hat, so <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/de-maizire-in-der-mad-affaere-musterschueler-unter-beschuss-1.1467665\">die S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>, in Wirklichkeit ist er ein knallharter Konservativer, der aus dem Versagen &ndash; genauer m&uuml;sste man annehmen: aus der Kollaboration &ndash; des MAD mit der Nazi-Terrorszene keinerlei Konsequenzen zieht, im Gegenteil er verwahrt sich gegen Forderungen aus der eigenen Koalition (Leutheusser-Schnarrenberger, R&ouml;sler) den MAD abzuschaffen.<\/em><br>\n<em>Bedenklich sind auch seine Einlassungen zur Genehmigung von R&uuml;stungsexporten. Es gehe dabei um &bdquo;hochpolitische Erw&auml;gungen&ldquo;, die geheim bleiben m&uuml;ssten. Im Umkehrschluss hei&szlig;t das, dass &uuml;ber neue Nummernschilder an den Autos oder &uuml;ber Rauchverbote &ouml;ffentlich diskutiert werden darf, aber gerade &uuml;ber &bdquo;hochpolitische&ldquo; Fragen eben nicht. Diese gehen die &Ouml;ffentlichkeit nichts an.<\/em><br>\n<em>De Maizi&egrave;re spricht von der &bdquo;stabilisierenden Rolle Saudi Arabiens&ldquo;, dabei unterst&uuml;tzt diese Diktatur nicht nur islamische Fundamentalisten im Nahen Osten sondern sogar auch Salafisten bei uns im Lande.<\/em><br>\n<em>Er erkl&auml;rt Drohnen und Flugzeuge f&uuml;r &bdquo;ethisch neutral&ldquo;, wohl wissend dass Drohnen die Schwelle f&uuml;r milit&auml;rische Interventionen herabsetzen (&bdquo;Playstation-Mentalit&auml;t des T&ouml;tens&ldquo;). &Uuml;ber die Problematik des Einsatzes von Drohnen hinsichtlich des Menschenrechtspaktes der Vereinten Nationen und des Humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts geht er mit der Gleichsetzung von Bombern und Drohnen schlicht hinweg.<\/em><\/p><\/li>\n<p><strong>Dazu:<\/strong><\/p>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Macht der Verfassungsschutz noch Sinn?<\/strong><br>\nMindestens zwei Aspekte unterscheiden den Verfassungsschutz von anderen staatlichen Beh&ouml;rden und machen ihn problematisch. Zum einen wird er gegen Menschen allein aufgrund ihrer Gesinnung t&auml;tig, unabh&auml;ngig von konkreten Tatbest&auml;nden. Das ist mit Blick auf die B&uuml;rgerrechte fragw&uuml;rdig. Und zum anderen unterh&auml;lt er Verbindungsleute in jenen Gruppen, die er f&uuml;r Feinde der Verfassung h&auml;lt. Um diese V-Leute f&uuml;hren zu k&ouml;nnen, entsteht der Zwang zur Geheimhaltung. Die Spitzel sind ein kaum zu &uuml;berwindendes Hindernis bei jeder noch so gut gemeinten Reform der Dienste.<br>\nSelbst wenn die &Auml;mter den Geist des Kalten Krieges &uuml;berwinden, die Verfassungssch&uuml;tzer angemessen ausbilden, ihre F&auml;higkeit zur Analyse verbessern, selbst wenn ihre Pr&auml;sidenten sich nicht mehr als unangreifbare Autokraten geb&auml;rden: Sie werden Geheim-Dienste bleiben, solange sie Menschen bezahlen, die Angst vor Enttarnung haben m&uuml;ssen.<br>\nDie nicht abrei&szlig;ende Serie von Pannen und Vertuschungen stellt dringlicher denn je die Frage nach einem Umbau der Sicherheitsarchitektur. Einen gro&szlig;en Teil seiner Erkenntnisse gewinnt der Verfassungsschutz aus &bdquo;offenen Quellen&ldquo;, das hei&szlig;t, er liest Parteiprogramme, Reden und Internetseiten. Das k&ouml;nnten auch andere Stellen leisten. Und wenn es um Straftaten, Gewalt und Volksverhetzung geht, ist in erster Linie die Polizei zust&auml;ndig.<br>\nDie Kernfrage bei der Forderung nach einer Demokratisierung der Dienste ist die Besch&auml;ftigung von V-Leuten. Es geht um nicht weniger als das Paradox, ob wir ein nicht beherrschbares, nicht rechtsstaatliches Gebilde dulden wollen, um den Rechtsstaat zu sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/neonazi-terror\/leitartikel--macht-der-verfassungsschutz-noch-sinn--,1477338,17264092.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rentendebatte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Die Rente ist sicher&ldquo; &ndash; Wie geht es der gesetzlichen Rentenversicherung?<\/strong><br>\nDie Deutschen werden immer &auml;lter: eine gro&szlig;e Herausforderung f&uuml;r die Rentenkassen. Wir fragen einen Volkswirt, ob das Modell der gesetzlichen Rentenversicherung weiterhin die beste L&ouml;sung ist &ndash; oder zum Auslaufmodell wird.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/detektor.fm\/politik\/die-rente-ist-sicher-wie-geht-es-der-gesetzlichen-rentenversicherung\/\">detektor.fm<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/detektor.fm\/images\/uploads\/mp3\/Die_Renten_sind_sicher_-_Wie_steht_es_um_die_gesetzliche_Rentenversicherung_WEB.mp3\">detektor.fm (Interview) [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/li>\n<li><strong>Private Altersvorsorge: Verzichten f&uuml;r die Rente<\/strong><br>\nDie gesetzliche Rente reicht im Alter nicht, um den Lebensstandard zu halten. Sparen ist angesagt. Worauf m&uuml;ssen wir heute verzichten, damit wir morgen sorgenfrei leben k&ouml;nnen? FAZ.NET hat das an drei Beispielen durchgerechnet. [&hellip;]<br>\nDeutlich wird dies an drei Beispielrechnungen. Eine nicht verheiratete, 35 Jahre alte Friseurin verdient im Monat rund 1600 Euro. Wenn sie an die Inflation denkt, braucht sie bei Rentenbeginn 1650 Euro im Monat (siehe Tabelle). Von der gesetzlichen Rentenversicherung kann sie aber nur 1040 Euro erwarten &ndash; eine L&uuml;cke von 610 Euro. Nach Berechnungen von Michael Huber vom Verm&ouml;genszentrum in Frankfurt (siehe Tabelle) m&uuml;sste die Friseurin monatlich 13 Prozent ihres Nettoeinkommens sparen, um den fehlenden Betrag auszugleichen. Heute liegt er bei 147 Euro im Monat.<br>\nWenn das Gehalt steigt, muss der Sparbetrag mitsteigen.<br>\nIst das machbar? Heute schon geben Leute mit &auml;hnlichen Einkommen rund 280 Euro im Monat aus, um Verm&ouml;gen zu bilden, meldet das Statistische Bundesamt. Doch ein gro&szlig;er Teil des Geldes kommt nur kurzfristig aufs Sparbuch, f&uuml;r ein Auto zum Beispiel oder f&uuml;r den Urlaub. Sicher ist: Wer in der Einkommensgruppe der Friseurin eine Rentenversicherung hat, gibt daf&uuml;r im Durchschnitt 60 Euro im Monat aus.<br>\nGeht man davon aus, dass die Friseurin 100 Euro im Monat mehr sparen will, dann muss sie auf einiges verzichten. Wenn sie in einer Stadt wie Frankfurt statt mit dem &Ouml;PNV &ouml;fter mit dem Fahrrad f&auml;hrt, k&ouml;nnte sie 30 Euro sparen, verzichtet sie darauf, ausw&auml;rts etwas essen oder trinken zu gehen, weitere 38 Euro. Verzichtet sie auf den Besuch beim Friseur (10 Euro) und gibt sie nur noch die H&auml;lfte f&uuml;r neue Schuhe oder Hosen aus (20 Euro statt 43 Euro), k&auml;me sie ungef&auml;hr auf den fehlenden Betrag. Oder sie beh&auml;lt einen Teil ihres Ersparten zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/meine-finanzen\/private-altersvorsorge-verzichten-fuer-die-rente-11889997.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers J.A.:<\/strong> Man muss der FAZ dankbar sein, denn dieser Beitrag zeigt die ganze Idiotie der Rentendiskussion und der Teilprivatisierung der Rente auf<\/em>.<br>\n<em>Erst einmal sind alle Zahlen in Frage zu stellen: welche Friseurin bekommt &uuml;berhaupt 1.600 Euro brutto im Monat (fast 10 Euro pro Stunde); liegen nicht die allermeisten (deutlich) darunter, wie auch die anderen 22% Niedrigl&ouml;hner in unserem Land? Selbst wenn, sind das nur 1.125 Euro netto im Monat. Davon gehen auch bei einer Einzelperson (in Frankfurt!!) sicher 500 Euro Miete drauf und bei marginalisierter Lebensf&uuml;hrung, z. B. auf Alg-II-Niveau, weitere 374 Euro. Urlaub, vielleicht M&ouml;bel und wenigstens gelegentliches Ausgehen kosten sicher 100 Euro zus&auml;tzlich; die restlichen 150 Euro soll die Friseurin dann auf Anraten der FAZ &ldquo;sparen&rdquo;.<\/em><br>\n<em>Und die 4% Verzinsung des Guthabens in der Ansparphase, versteckt im Kleingedruckten, muss die FAZ in einem Paralleluniversum gefunden haben, sicher nicht hier und heute in Deutschland. 2% d&uuml;rften gerade noch realistisch sein.<\/em><br>\n<em>Kurz: die Friseurin (in dem Phantasiebeispiel der FAZ) kann schon heute ein Leben auf Hartz-IV-Niveau f&uuml;hren und wird im Alter mit der gesetzlichen Rente plus privater Geldanlage aller Voraussicht nach weniger Geld haben als die Grundsicherung. Sch&ouml;ne Aussichten und ein tolles Beispiel daf&uuml;r, dass &ldquo;Mehr Netto vom Brutto&rdquo; in Wahrheit &ldquo;weniger Netto und keine Rente&rdquo; hei&szlig;t, weil nur der Arbeitgeber von der Senkung der Sozialabgaben profitiert und der Arbeitnehmer draufzahlt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Riester-Rente: Still ruht der Vertrag<\/strong><br>\nDer Spiegel (Printfassung S. 96f.) berichtet &uuml;ber den Fall einer Riester-Sparerin, die feststellen musste, dass die Abschluss- und Bearbeitungskosten, die Ergo berechnete, sehr viel h&ouml;her waren, als der staatliche Zuschuss &uuml;ber 154 Euro. 40 Prozent der Einzahlungen gingen in den ersten Jahren als Geb&uuml;hren weg. Nicht nur die Versicherungsfirmen kassierten, sondern auch ein Heer von Fondsmanager und Versicherungsvertretern, die allein von der Provision lebten. Es stehe nicht auf der politischen Tagesordnung, dass die Riester-Rente mit der Grundsicherung verrechnet werde. Peter Bofinger wird zitiert, dass es bei g&uuml;ltiger Rechtslage f&uuml;r Arbeitnehmer mit weniger als 2000 Euro keinen Sinn mache zu riestern. Fest stehe, dass die Riester-Rente die Aufgabe nicht erf&uuml;lle das sinkende Niveau der gesetzlichen Rente auszugleichen.<br>\nEs sei ein Fehler gewesen, dass bei der Rentenreform 2001 die Privatvorsorge nicht obligatorisch eingef&uuml;hrt worden sei, meint Bert R&uuml;rup. Riester habe seine Rente als &bdquo;Pflichtvorsorge&ldquo; konzipiert, doch BILD habe gegen die &bdquo;Zwangsrente&ldquo; mobilisiert. Die Zahl der Experten wachse, die die private Altersvorsorge obligatorisch machen wollten.<br>\nQuelle: Spiegel Printausgabe\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie selbstverst&auml;ndlich geht der Spiegel davon aus, dass an der privaten Altersvorsorge kein Weg vorbeif&uuml;hre. Geradezu witzig ist, dass nun gerade die Bild-Zeitung gegen die Riester-Rente als Zwangsrente mobilisiert habe. Siehe dazu: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=305\">&bdquo;Schrumpfrente&ldquo;. Eine gezielte Verunsicherungskampagne von BILD gegen&uuml;ber den B&uuml;rgern und gegen die gesetzliche Rentenversicherung<\/a>&ldquo; oder Ein heuchlerisches Schurkenst&uuml;ck der BILD-Zeitung: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2002\">Deutsche trauen der Rente nicht!<\/a>&ldquo; oder &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1422\">BILD setzt Verunsicherungskampagne &uuml;ber die Rentenversicherung fort<\/a>&ldquo; u.v.a.m.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fehlerhafte Interpretationen zur Armutsgef&auml;hrdungsquote von jetzt 15,1%<\/strong><br>\nUnter der &Uuml;berschrift &bdquo;Armutsgef&auml;hrdung in den meisten Bundesl&auml;ndern gestiegen ver&ouml;ffentlichte am 13. September das Statistische Bundesamt eine <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2012\/09\/PD12_315_221.html;jsessionid=C59BC141080D3DB8D4EE214111736E1D.cae2\">neue Statistik<\/a><br>\nDie aktuelle Zahlenl&uuml;ge, aufgedeckt von <a href=\"http:\/\/www.luegen-mit-zahlen.de\/dieautoren\">Bosbach\/Korff<\/a><br>\nAufgeschreckt durch den Anstieg der Armutsgef&auml;hrdung in Deutschland von 14,5 % in 2010 auf 15,1 % in 2011 wird bei Erkl&auml;rungsversuchen wieder einmal mit Zahlen gezaubert.<br>\nEs darf ja nicht sein, dass die Wirtschaft um 3,0 % gewachsen ist, die Armut aber auch.\n<p>Erster Zaubertrick: Die Armutsschwelle ist relativ (60% vom Einkommensmedian) und deshalb von <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/ranking-der-bundeslaender-wo-das-armutsrisiko-in-deutschland-am-groessten-ist_aid_818882.html\">826 &euro; in 2010 auf 848 &euro; in 2011 gestiegen<\/a>. Dadurch gerieten weitere Menschen unterhalb die Armutsschwelle, die Quote erh&ouml;he sich also fast zwangsl&auml;ufig, obwohl die Menschen mehr Geld h&auml;tten.<\/p>\n<p>Fehler 1: Hier wurden die nominalen Werte genommen, die Preissteigerungen also &bdquo;vergessen&ldquo;. Bei allen wirtschaftlichen Steigerungsprozessen (z.B. BIP) werden die Preise ber&uuml;cksichtigt. Die 826 &euro; von 2010 entsprechen in den Preisen von 2011 845 &euro;, so dass die Schwelle nur unwesentlich h&ouml;her geworden ist. Ber&uuml;cksichtigt man ferner, dass die Preissteigerungen der armen Haushalte h&ouml;her als die allgemeine Steigerung von + 2,3 % ist &ndash; Details auf Nachfrage &ndash; so haben die Armen in 2011 f&uuml;r 848 &euro; weniger erhalten als in 2010 f&uuml;r 826 &euro;. (S. dazu auch <a href=\"http:\/\/www.luegen-mit-zahlen.de\/blog\/heisse-luft-bei-der-rentenerhoehung\">hier<\/a>)<br>\nFehler 2 ist ein Denkfehler: Wenn mit steigender nominaler Armutsschwelle auch die Armutsquote stiege, w&auml;re diese in den letzten Jahrzehnten (fast) dauerhaft nur massiv gestiegen.<\/p>\n<p>Zweiter Zaubertrick: Die Aussagekraft der Statistik wird in Zweifel gezogen.<br>\nDie Daten stammen aus dem Mikrozensus, der mit 1% aller Privathaushalte (etwa 390.000 Haushalten mit 830.000 Menschen) eine deutliche h&ouml;here Genauigkeit hat, als fast alle sonst oft und gerne zitierten Untersuchungen. Vorsicht ist h&ouml;chstens angebracht, wenn die Daten f&uuml;r kleine Teilgruppen (regional oder kleine Bev&ouml;lkerungsgruppen) betrachtet werden.<\/p>\n<p>Zusatzinformation:<br>\nF&uuml;r die gerade viel diskutierte Gruppe der &uuml;ber 64 J&auml;hrigen hat sich die Armutsgef&auml;hrdungsquote von 12,3 % in 2010 auf 13,3 % in 2011 noch deutlicher erh&ouml;ht, als f&uuml;r alle anderen Gruppen. <\/p>\n<p>Fazit:<br>\nDie Armut w&auml;chst generell, die Altersarmut auch. Wir m&uuml;ssen uns dem Problem stellen und es nicht statistisch verniedlichen!<br>\nDeshalb hier schon mal eine Vorank&uuml;ndigung auf das Buch &bdquo;Armut im Alter&ldquo;, dass im November 2012 erscheint. Dort werden Sie neben einem Artikel von uns <a href=\"http:\/\/www.campus.de\/wissenschaft\/politikwissenschaft\/Sozialpolitik.40412.html\/Armut+im+Alter.100355.html\">viele weitere interessante Beitr&auml;ge finden<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gesch&auml;fte deutscher Energiekonzerne mit Uran aus Russland: Deutscher Strom aus russischen Atombomben<\/strong><br>\nIn deutschen Kernkraftwerken wird nach SZ-Informationen seit Jahren Uran aus russischen Atomwaffen eingesetzt. Ein mysteri&ouml;ses Gesch&auml;ft der Energiekonzerne, dessen wahres Ausma&szlig; erst nach und nach ans Licht kommt. Vertrauliche Papiere legen nahe, dass es den Managern nicht nur um den Erhalt des Weltfriedens ging.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/geschaefte-deutscher-energiekonzerne-mit-uran-aus-russland-deutscher-strom-aus-russischen-atombomben-1.1468771\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Biosprit-Debatte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Steigende Lebensmittelpreise &ndash; Ist der Bioalkohol schuld?<\/strong><br>\nTats&auml;chlich gibt es in den USA, in Indien und in der Ukraine eine Trockenheit, welche Getreide verdorren l&auml;sst. Auch &Uuml;berschwemmungen k&ouml;nnen Ernten gef&auml;hrden. Dazu kommt, dass die Preise f&uuml;r Weizen, Mais usw. an B&ouml;rsen gehandelt werden und dort der Spekulation unterliegen. Leute mit sehr, sehr viel Geld k&ouml;nnen dort die Preise so manipulieren, dass sie kr&auml;ftig daran verdienen. Doch alles wird auf den Bio-Alkohol geschoben. Der sei angeblich an den hohen Preisen schuld. Feldfr&uuml;chte geh&ouml;ren auf den Tisch, nicht in den Tank, ist eine beliebte Phrase, um die Leute zu t&auml;uschen.<br>\nAllerdings muss man wirklich die Anstrengungen in den L&auml;ndern der gem&auml;&szlig;igten Zonen in Fragen stellen, Bio-Sprit aus den dort vorhandenen Feldfr&uuml;chten herzustellen. Mais ist nicht wirklich sinnvoll geeignet, zu Alkohol verarbeitet zu werden und auch Soja kann bestenfalls als Grundlage f&uuml;r Bio-Diesel dienen. In den Entwicklungsl&auml;ndern dagegen &ndash; wie auch den Schwellenl&auml;ndern, die ja meist in der tropischen Zone oder nahe der tropischen Zone liegen, kann ohne gr&ouml;&szlig;ere Schwierigkeiten Zuckerrohr angebaut werden, das sich ideal zu Alkohol-Gewinnung eignet. Die modernen Verfahren, die heute in Brasilien schon weithin verwendet werden, verwenden die ganze Zuckerrohr-Pflanze, nicht nur das Innere, aus dem vorher der Zucker gewonnen wurde. Die &auml;usseren Teile der Pflanze werden verbrannt und dienen den Alkohol-Fabriken zur Energiegewinnung f&uuml;r ihren Prozess. Dadurch wird der Energieverbrauch von au&szlig;en fast auf null gebracht. Viele Entwicklungsl&auml;nder k&ouml;nnten mit diesem Verfahren Werte schaffen und unabh&auml;ngiger von Hilfe werden.<br>\nAber die Interessen der gro&szlig;en &Ouml;lkonzerne sind im Kapitalismus eben das ausschlaggebende. Die versuchen uns einzureden, Biosprit und Bio-Gas seien die Schuldigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.karl-weiss-journalismus.de\/?p=1676\">Karl Weiss<\/a><\/li>\n<li><strong>BEE und Dena verteidigen Bioenergie<\/strong><br>\nDas vielfach geforderte Ende der Biokraftstoffnutzung in Deutschland w&auml;re mit Blick auf die Weltagrarpreise wirkungslos. Daf&uuml;r ist deren Menge mit 0,1 Prozent der weltweiten Getreideernte f&uuml;r die deutsche Ethanolproduktion viel zu gering. International w&uuml;rde der verringerte Absatz von Energiepflanzen zudem eher einen R&uuml;ckgang von Anbaufl&auml;chen bewirken als die Umwidmung f&uuml;r die Nahrungsmittelerzeugung. Preissteigerungen beruhen auf einer Vielzahl von Faktoren wie z. B. zunehmender Fleischkonsum, kurzfristige Wetterextreme, fehlende Anreize f&uuml;r h&ouml;here Lagerbest&auml;nde oder Spekulationen mit Agrarrohstoffen.<br>\n&bdquo;Es ist erschreckend, wie die Gegner der Bioenergie die tats&auml;chlichen Gr&uuml;nde f&uuml;r Getreidepreise und Hunger in der Welt ausblenden und dieses ernste Thema f&uuml;r simple Schlagzeilen nutzen. W&auml;re beispielsweise der FDP wirklich an der Hungerbek&auml;mpfung gelegen, k&ouml;nnte sie sich f&uuml;r eine wirksame Einschr&auml;nkung von Agrarspekulationen einsetzen. Doch weit gefehlt&ldquo;, kritisiert Sch&uuml;tz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.biomasse-nutzung.de\/bee-dena-stellungnahme-bioenergie-debatte\/\">Biomasse Nutzung<\/a> \n<p><strong>Dagegen allerdings:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Unsinn, der auf Feldern w&auml;chst<\/strong><br>\nZum Ausstieg aus der Biokraftstoff-F&ouml;rderung gibt es keine Alternativen. Biokraftstoffe verfehlen die in sie gesetzten Hoffnungen gleich in mehrfacher Hinsicht. Inzwischen steht fest: Kraftstoffe vom Acker schaden nicht nur Umwelt und Klima, sondern versch&auml;rfen auch den Hunger in der Welt. Und Deutschland ist mit seinem Biospritdurst ein Teil davon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ende-der-biosprit-foerderung-unsinn-der-auf-feldern-waechst-1.1465316\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Die Kassen&auml;rzte jammern auf sehr hohem Niveau&ldquo;<\/strong><br>\nWulf Dietrich, der Vorsitzende des Vereins Demokratischer &Auml;rztinnen und &Auml;rzte&ldquo; (VD&Auml;&Auml;), &uuml;ber Bedarfsplanung im Gesundheitssystem, verfehlte Protestaktionen und das kommende Krankenhaussterben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/druck\/mb\/artikel\/37\/37632\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Interessant auch dieser Abschnitt:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Private Tr&auml;ger wie Helios oder die Rh&ouml;n-Kliniken spielen eine immer gr&ouml;&szlig;ere Rolle bei der Versorgung. Wird diese Tendenz weiter gehen? <\/em><br>\n<em>Wulf Dietrich: Ich glaube, dieser Trend erlahmt gerade. Jeder Kuchen hat nur ein bisschen Sahne oben drauf und die privaten Tr&auml;ger sind nur an der Sahne interessiert &ndash; sprich an den profitablen Teilen der Versorgung. Wenn Sie sich aussuchen k&ouml;nnen, welche medizinischen Leistungen sie anbieten, ist es einfach, gute Qualit&auml;t und billige Preise anzubieten. Aber die Grundversorgung bleibt dann an den anderen h&auml;ngen. In M&uuml;nchen wurde 500 Meter von der Innenstadtklinik ein neues Krankenhaus gebaut. Erfahrene Ober&auml;rzte wurden abgeworben und arbeiten jetzt dort. Die machen in ihren Spezialbereichen gute Medizin, aber keine Weiterbildung oder Ausbildung. Und wenn es schwierig wird, m&uuml;ssen die Patienten in die &ouml;ffentliche Klinik nebenan.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Private Krankenversicherer m&uuml;ssen Beitr&auml;ge erh&ouml;hen<\/strong><br>\nWegen der niedrigen Zinsen steigen die Tarife f&uuml;r Neukunden der privaten Krankenversicherung erheblich. Ab Dezember m&uuml;ssen sie bis zu zehn Prozent mehr bezahlen. Auch Bestandskunden m&uuml;ssen mit Preiserh&ouml;hungen wegen der Zinsflaute rechnen. &hellip;<br>\nDie Branche ist ohnehin unter Druck: Ihr wird vorgeworfen, Kunden zu stark nach sozialem Status zu selektieren, zu hohe Beitr&auml;ge zu haben und bei der Schadenregulierung kleinlich zu sein. Die SPD will die PKV seit Langem ganz abschaffen. Auch in der Union hat das alte System der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung immer weniger Bef&uuml;rworter.<br>\nUnion und FDP galten lange als Verfechter der Privaten. Angesichts explodierender Gesundheitskosten und Beitr&auml;ge macht sich jedoch immer mehr die Einsicht breit, dass das System ver&auml;ndert werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/versicherungen\/:kosten-fuer-pkv-private-krankenversicherer-muessen-beitraege-erhoehen\/70090374.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rh&ouml;n-Universit&auml;tsklinik Gie&szlig;en-Marburg: Abbau auch bei &Auml;rzten<\/strong><br>\nRund 30 Arztstellen sollen an den beiden Standorten eingespart werden, erfuhr jetzt Franz-Josef Schmitz, Gyn&auml;kologe und Vorsitzender des Personalrats in Marburg. Gleichzeitig m&uuml;sse sich auch die &bdquo;Produktivit&auml;t im &auml;rztlichen Bereich&ldquo; steigern, habe die Klinikleitung zudem mitgeteilt.<br>\nMehr Leistung mit weniger Personal: So will die Rh&ouml;n-Universit&auml;tsklinik Gie&szlig;en-Marburg aus den roten Zahlen kommen. Der Abbau hat l&auml;ngst begonnen, macht auch nicht an Pflegekr&auml;ften oder &Auml;rzten halt. Dabei hie&szlig; es stets, es w&uuml;rden nur Personalstellen &bdquo;in patientenfernen Bereichen&ldquo; gestrichen.<br>\nDoch tats&auml;chlich seien &uuml;berall Fristvertr&auml;ge nicht verl&auml;ngert, ausgeschiedene Kollegen nicht ersetzt worden, sagt die Marburger Betriebsratsvorsitzende Bettina B&ouml;ttcher: 113 Mitarbeiter h&auml;tten den Konzern seit Jahresanfang verlassen, rund 200 weitere h&auml;tten sich bislang entschieden, ihr Recht auf R&uuml;ckkehr in den Landesdienst wahrzunehmen, obwohl die offizielle Meldefrist erst zum Jahresende ausl&auml;uft. Das von Rh&ouml;n offiziell ausgegebene Ziel, 236 Vollzeitkr&auml;fte weniger, sei damit schon &uuml;berschritten.<br>\nDoch es sieht so aus, als sollten es doppelt so viele werden.<br>\nDie Klinikleitung hingegen ist derzeit nicht bereit, Anfragen der Frankfurter Rundschau zu beantworten. Antworten gebe es fr&uuml;hestens im n&auml;chsten Monat, nachdem die Unternehmensberater von McKinsey ihre Ergebnisse pr&auml;sentiert h&auml;tten, hei&szlig;t es von der Pressestelle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/rhoen-klinikum-marburg\/rhoen-universitaetsklinik-giessen-marburg-abbau-auch-bei-aerzten,2641638,17246356.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Koalition genehmigt Alternative zur Bahn<\/strong><br>\n&ldquo;Der Buslinienfernverkehr wird freigegeben. K&uuml;nftig sind &uuml;berall in Deutschland Fernbuslinien m&ouml;glich, die untereinander und auch mit dem Eisenbahnfernverkehr konkurrieren d&uuml;rfen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem am Freitag beschlossenen Kompromiss der Fraktionen von CDU, FDP, SPD und Gr&uuml;nen.<br>\n&nbsp;Quelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:fernbusse-in-deutschland-koalition-genehmigt-alternative-zur-bahn\/70090820.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Leser D.W.F.:<\/strong> Wieder mal ein &ldquo;sch&ouml;nes&rdquo; Bespiel daf&uuml;r, welcher Ideologie die &ldquo;real existierende gro&szlig;e Koalition&rdquo; folgt: der Marktreligiosit&auml;t. Anstatt &uuml;ber entsprechende Ordnungspolitik daf&uuml;r zu sorgen, dass die Bahn keine Prestigeprojekte verfolgt, sondern Menschen in gro&szlig;er Zahl &uuml;ber ein weit verzweigtes Netz von A &uuml;ber B nach C oder D zu bringen, wird suggeriert: &ldquo;der Verbraucher wird in K&uuml;rze die M&ouml;glichkeit haben, auch &uuml;ber l&auml;ngere Strecken kosteng&uuml;nstig mit dem Bus zu reisen&rdquo; &ndash; sicher! Mit lohngedumpten &uuml;berm&uuml;deten Fahrern auf verstopften Autobahnen oder wie?!<\/em><br>\n<em>Was ist eigentlich mit diesen Pseudo-Gr&uuml;nen?- sind Fernbusse in der &Ouml;kobilanz auf einmal besser als Z&uuml;ge, ja? Oder h&auml;ngen die grad mal wieder alle ihre Jacken nach dem [zahlenden] Wind?? Wieso stellt die Politik nicht sicher, dass bspw. Wochenendtickets bei der Bahn auch f&uuml;r das WOCHENENDE G&uuml;ltigkeit haben, &hellip;<\/em><br>\n<em>Ach so, h&auml;tte ich ja fast vergessen, die Linke vertritt da &uuml;brigens, vollkommen zu Recht, eine andere Meinung. In der neoliberalen Mainstream-Presse nat&uuml;rlich kein Wort dazu, wahrscheinlich w&uuml;rden sonst Daimler, MAN und oder Veolia das Werbebudget k&uuml;rzen, allein schon wenn dem Leser auch nur die zweite Seite der Medaille pr&auml;sentiert w&uuml;rde.<\/em><br>\n<em>Anbei eine zweite Meinung aus dem Jahr 2011 zum Thema Fernbusse von den Linken:<\/em><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hqSV0Fb9Gwo\">Rede von Sabine Leidig im Bundestag<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/nachrichten\/schienenverkehr-statt-liberalisierung-fernbussen\/\">Schienenverkehr gew&auml;hrleisten statt Fernbusse liberalisieren<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Information WL:<\/strong> Als Kompromiss wird ausgegeben, dass Fahrtstrecken unter 50 Kilometern L&auml;nge und mit weniger als einer Stunde Reisezeit auch k&uuml;nftig nicht mit Fernbussen bedient werden d&uuml;rfen, um den von den L&auml;ndern <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/freie-bahn-fuer-den-bus\/7137062.html\">mitbezahlten regionalen Zugverkehr zu sch&uuml;tzen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Neckermann droht endg&uuml;ltiges Aus<\/strong><br>\nGehen bei Neckermann am Monatsende endg&uuml;ltig die Lichter aus? Die Lage beim insolventen Versandh&auml;ndler mit seinen rund 2.400 Besch&auml;ftigten wird immer aussichtsloser, weil sich bisher kein Investor gefunden hat. Es bleiben nur noch zwei Wochen Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/rubriken\/nachrichten\/indexhessen34938.jsp?key=standard_teaser_46068897&amp;type=v&amp;rubrik=34938&amp;mediakey=fs\/hessenschau\/1409_neckermann_4225\">Hessenschau &ndash; Video | 14. September 2012: Die Videos vom Freitag | Fernsehen | hr-online.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zukunft &agrave; la SPD<\/strong><br>\nMit einem Lobgesang auf die Agenda-Politik will die SPD in die Zukunft schreiten. &hellip; Anderthalb Jahre lang haben acht Projektgruppen nach einem Weg in das Deutschland des Jahres 2020 gesucht. &hellip; Herausgekommen ist ein 120-seitiges Papier, welches &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.spdfraktion.de\/sites\/default\/files\/spd_d20_web.pdf\">Bausteine eines Modernisierungsprogramms [PDF &ndash; 2.8 MB]<\/a>&rdquo;  enthalten soll &ndash; und dabei vor Eigenlob &uuml;ber die Agenda-Vergangenheit der Sozialdemokraten nur so strotzt. &hellip;Das umfangreiche Dokument kann als Fingerzeig gelten, in welche Richtung sich die SP bei der n&auml;chsten Bundestagswahl in einem Jahr positionieren m&ouml;chte. Schnell f&auml;llt dabei auf: das &ldquo;Projekt Zukunft&rdquo; der Sozialdemokraten k&ouml;nnte auch unter dem Titel &ldquo;Lob der Vergangenheit&rdquo; passend beschrieben werden.<br>\nDenn anstatt zu Beginn die gro&szlig;en Probleme unserer Zeit, also die Unsicherheit am Arbeitsmarkt, die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich und den wachsenden Niedriglohnsektor zu thematisieren, erkl&auml;ren die Sozialdemokraten den B&uuml;rgern lieber, dass doch eigentlich alles ganz prima sei. &hellip;<br>\nAn ihren Arbeitsmarktreformen h&auml;lt die SPD nach wie vor fest und behauptet, dass diese die Besch&auml;ftigungsschwelle gesenkt und dank der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe &ldquo;manche Perspektivlosigkeit &uuml;berwunden&rdquo; worden sei. &hellip;<br>\nDar&uuml;ber hinaus planen die Sozialdemokraten unter der Rubrik &ldquo;starke Gewerkschaften&rdquo; einen Angriff auf kleine, aber effektiv arbeitende Spartengewerkschaften wie die Gewerkschaft der Lokf&uuml;hrer (GdL) oder die Unabh&auml;ngige Flugbegleiter Organisation (UFO). Das Prinzip &ldquo;ein Betrieb, ein Tarifvertrag&rdquo; solle gest&auml;rkt werden, k&uuml;ndigt die SPD f&uuml;r den Fall an, dass sie die n&auml;chste Bundesregierung stellen wird. &hellip;<br>\nFaktisch l&auml;uft das Programm der SPD darauf hinaus, ausgerechnet jenen Gewerkschaften, die noch am ehesten in der Lage waren, sich f&uuml;r ihre Mitglieder einzusetzen, das grundgesetzlich verbriefte Streikrecht zu entziehen und damit die Position der Arbeitgeber zu st&auml;rken. &hellip;<br>\nDazu passt auch, dass zu wichtigen Themen wie beispielsweise der Zukunft der Rente kein Wort verloren wird. Die unter der Regierung Schr&ouml;der gef&ouml;rderte private Rente ist dank der Krise im Bereich der Staatsanleihen mittlerweile offensichtlich in Gefahr, w&auml;hrend gleichzeitig das gesetzliche Rentensystem durch die Absenkung des Rentenniveaus auf 43 Prozent des durchschnittlichen Nettolohns bis 2030 weiter geschw&auml;cht wird. Hinzu kommt, dass auf die gesetzliche Rente eine Generation prek&auml;r Besch&auml;ftigter zukommt, die quasi zwangsl&auml;ufig auf Grundsicherung angewiesen sein wird. Die Zukunftsbausteine der SPD sprechen dieses Problem nicht einmal an &ndash; von einer L&ouml;sung ganz zu schweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/37\/37642\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: &ldquo;10 Jahre Agenda 2010: Eine kritische Bestandsaufnahme&rdquo; <\/strong><br>\nOskar Lafontaine, Finanzminister A.D., spricht auf einer Tagung des AK Real World Economics anl&auml;sslich der Jahrestagung des Vereins f&uuml;r Socialpolitik<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?feature=player_embedded&amp;v=CB8o10Nwm0g\">YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ferner sind <a href=\"http:\/\/www.real-world-economics.de\/index.php?id=108\">hier<\/a> Mitschnitte der Livestreams der Referenten bspw. Flassbeck, Henn, Otte abrufbar.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>TV-Tipp: Pelzig h&auml;lt sich<\/strong><br>\nDienstag, 18.09.2012 im ZDF<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pelzig.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/web\/ZDF.de\/Pelzig-h%C3%A4lt-sich\/2942338\/5990212\/5dbeff\/Pelzig-h%C3%A4lt-sich.html\">ZDF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Der Organhandel wird immer bizarrer<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120917_organhandel.png\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/kultur\/humor\/cartoons\/galerie\/1_greser-lenz\/633499.html?gallery=636074&amp;i=1\">stern<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. 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(KR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14452","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14452","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14452"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14452\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14460,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14452\/revisions\/14460"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14452"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14452"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14452"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}