{"id":144522,"date":"2026-01-09T14:00:08","date_gmt":"2026-01-09T13:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144522"},"modified":"2026-01-12T07:19:18","modified_gmt":"2026-01-12T06:19:18","slug":"nach-maduro-entfuehrung-russisches-fernsehen-aendert-ton-gegenueber-trump","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144522","title":{"rendered":"Nach Maduro-Entf\u00fchrung: Russisches Fernsehen \u00e4ndert Ton gegen\u00fcber Trump"},"content":{"rendered":"<p>Hauptthema in den Nachrichtensendungen des russischen Fernsehkanals <em>Rossija 1<\/em> ist seit Tagen die Entf&uuml;hrung des Pr&auml;sidenten von Venezuela, Nicol&aacute;s Maduro, durch US-Milit&auml;reinheiten. &Uuml;ber die Lage in Venezuela und die politischen Folgen berichtete <em>Rossija 1<\/em> &ndash; einer der wichtigsten russischen Nachrichtensender &ndash; in den letzten Tagen ausf&uuml;hrlicher als &uuml;ber den Krieg in der Ukraine. Seit dem Amtsantritt von Donald Trump und insbesondere seit seinem Treffen mit Wladimir Putin auf der US-Milit&auml;rbasis in Anchorage (Alaska) wurde im russischen Fernsehen &uuml;ber den US-Pr&auml;sidenten in einem hoffnungsvollen Ton berichtet. Doch seit dem 3. Januar hat sich das ge&auml;ndert. Ein Bericht von <strong>Ulrich Heyden<\/strong> (Moskau).<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6858\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-144522-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260109_Nach_Maduro_Entfuehrung_Russisches_Fernsehen_aendert_Ton_gegenueber_Trump_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260109_Nach_Maduro_Entfuehrung_Russisches_Fernsehen_aendert_Ton_gegenueber_Trump_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260109_Nach_Maduro_Entfuehrung_Russisches_Fernsehen_aendert_Ton_gegenueber_Trump_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260109_Nach_Maduro_Entfuehrung_Russisches_Fernsehen_aendert_Ton_gegenueber_Trump_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=144522-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260109_Nach_Maduro_Entfuehrung_Russisches_Fernsehen_aendert_Ton_gegenueber_Trump_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260109_Nach_Maduro_Entfuehrung_Russisches_Fernsehen_aendert_Ton_gegenueber_Trump_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Positiv berichtet <em>Rossija 1<\/em> jetzt nur noch &uuml;ber die Demonstranten in Washington, die gegen den Krieg in Venezuela protestieren, und US-Kongressabgeordnete der Demokraten, die Trump vorwerfen, er stifte Chaos.<\/p><p>&Auml;hnlich wie zu Sowjetzeiten, als die schwarze Menschenrechtsaktivistin Angela Davis ein gro&szlig;er Star im sowjetischen Fernsehen war, wird jetzt im russischen Fernsehen &uuml;ber die Demonstranten berichtet, die vor dem Wei&szlig;en Haus und vor dem Untersuchungsgef&auml;ngnis, in dem Nicol&aacute;s Maduro und seine Frau Cilia Flores einsitzen, ihrem Widerstand Ausdruck verleihen. Das &bdquo;gute Amerika&ldquo; ist f&uuml;r das russische Fernsehen jetzt nicht mehr Trump, sondern Demonstranten, die in den USA mit Plakaten &bdquo;Kein Blut f&uuml;r &Ouml;l&ldquo; demonstrieren.<\/p><p>Ausf&uuml;hrlich kommen bei <em>Rossija 1<\/em> auch US-amerikanische Abgeordnete zu Wort, die scharf kritisieren, dass der Pr&auml;sident einen Krieg gegen Venezuela f&uuml;hrt und dass er diesen Milit&auml;reinsatz nicht im Kongress zur Abstimmung stellte. Im russischen Fernsehkanal sah man den US-Kongressabgeordneten Charles &bdquo;Chuck&ldquo; Ellis Schumer, der zu der Maduro-Entf&uuml;hrung erkl&auml;rte &bdquo;kein Plan, nur Chaos&ldquo;. Trump habe die B&uuml;chse der Pandora ge&ouml;ffnet. Die Lage werde &bdquo;au&szlig;er Kontrolle&ldquo; geraten.<\/p><p>Auch &bdquo;das gute Europa&ldquo; kommt bei <em>Rossija 1<\/em> zu Wort. Das sind europ&auml;ische Politiker wie der franz&ouml;sische Linkspolitiker Jean-Luc M&eacute;lenchon, der mit seiner Kritik an dem R&uuml;ckfall der USA in die Interventionspolitik am 4. Januar ausf&uuml;hrlich zu Wort kam. Am 3. Januar war in der Nachrichtensendung des Fernsehkanals ein kurzer Ausschnitt aus einem Auftritt des deutschen Journalisten Patrik Baab &uuml;ber die Politik der EU-Eliten gesendet worden.<\/p><p>&Uuml;ber die AfD herrscht im Kanal <em>Rossija 1<\/em> derzeit Funkstille, denn von dieser Partei gibt es kein eindeutiges Signal gegen den US-amerikanischen Gewaltakt in Caracas.<\/p><p><strong>Das Wiederaufleben des Internationalismus<\/strong><\/p><p>Viele Russen hofften, dass Trump es ehrlich meint mit den Friedensverhandlungen in der Ukraine. Putin pers&ouml;nlich erkl&auml;rte, der US-Pr&auml;sident sei ernsthaft an einem Frieden in der Ukraine interessiert. Doch jetzt, wo Trump in Cowboy-Art versucht, Venezuela zu unterwerfen, leuchten in den russischen Medien die roten Warnlampen auf. Jetzt erinnert man sich pl&ouml;tzlich an die Zeit, als die Sowjetunion und Kuba, das erste sozialistische Land in der westlichen Hemisph&auml;re, eng zusammenarbeiteten.<\/p><p>Am 4. Januar <a href=\"https:\/\/smotrim.ru\/video\/3066011\">zeigte <em>Rossija 1<\/em><\/a> Bilder von Maduro in verschiedenen Positionen &ndash; gehend, begleitet von US-Sicherheitskr&auml;ften und sitzend mit erhobenen Daumen. Man sah und h&ouml;rte die Vizepr&auml;sidentin von Venezuela, Delcy Rodr&iacute;guez, sagen, Maduro sei auch weiterhin der Pr&auml;sident von Venezuela.<\/p><p><em>Rossija 1<\/em> berichtete &uuml;ber Pl&uuml;nderungen in Gesch&auml;ften von Venezuela, und man sah Schlangen von Menschen vor Lebensmittelgesch&auml;ften. Aber Hinweise auf ein Wanken der Macht in Venezuela gibt es in den russischen TV-Nachrichten nicht. Man zeigte Gener&auml;le des Landes, die an einer Karte etwas beratschlagten. Eine Zivilistin in Caracas berichtete &uuml;ber die US-Bombardements.<\/p><p>Die Frage, wie es so weit kommen konnte, dass US-Milit&auml;rs in einer n&auml;chtlichen Aktion den Pr&auml;sidenten entf&uuml;hren konnten, wurde nicht behandelt. Auch die Frage von m&ouml;glichem Verrat, wie sie im russischen Internet auftauchte, wurde auf dem Fernsehkanal nicht thematisiert. Ausgeklammert wurde ferner die Frage, warum die Luftabwehr in Caracas nicht funktionierte. Die russische Nachrichtenagentur <em>Ria Novosti<\/em> zitierte immerhin den russischen USA-Experten Viktor Hejfez, der nicht ausschlie&szlig;en wollte, dass es Absprachen zwischen Trump und Personen in der F&uuml;hrung Venezuelas gegeben hat.<\/p><p><strong>Russisches Internetportal: Neue Strafexpedition nicht ausgeschlossen<\/strong><\/p><p><a href=\"https:\/\/vz.ru\/world\/2026\/1\/5\/1385381.html\">Wie das russische Internetportal <em>Vsglyad<\/em> berichtete<\/a>, waren an der US-Milit&auml;raktion am 3. Januar 150 US-Flugzeuge beteiligt. Die US-Spezialeinheit Delta Force, welche Maduro entf&uuml;hrte, habe in den USA an einem Geb&auml;ude trainiert, welches eine Kopie der Residenz von Maduro ist und in den USA nachgebaut worden war.<\/p><p>Die Leibw&auml;chter des Pr&auml;sidenten, darunter 32 Kubaner, seien get&ouml;tet worden. Die Entf&uuml;hrung des Pr&auml;sidenten habe zwei Stunden gedauert. Insgesamt starben bei der US-Attacke am 3. Januar &uuml;ber 80 Menschen. Trump entschuldigte sich auf einer Pressekonferenz am 6. Januar f&uuml;r die Toten.<\/p><p>Nach Angaben des Portals <em>Vsglyad<\/em> wurden ein US-Hubschrauber und ein US-Flugzeug besch&auml;digt. Au&szlig;erdem habe es unter den US-Soldaten Verletzte gegeben.<\/p><p>Im Internet war ein zerst&ouml;rtes, hochmodernes russisches Luftabwehrgesch&uuml;tz vom Typ Buk-M2E zu sehen. Nach der Prognose des russischen Internetportals sind die USA nicht an Chaos in Venezuela interessiert. Wenn Venezuela aber sein &Ouml;l nicht an die USA abtrete, werde es die n&auml;chste milit&auml;rische Strafoperation geben. Die gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Pr&auml;sidentin von Venezuela habe das erkannt. Deshalb habe sie den USA eine Zusammenarbeit angeboten.<\/p><p>Das Internetportal res&uuml;miert, um der US-Armee etwas entgegenzusetzen, brauche man sehr gut und unter kriegs&auml;hnlichen Bedingungen ausgebildete Soldaten, einen ausgezeichneten Zustand der eingesetzten Waffen und eine hohe Kampfmoral. Offenbar hat es den Streitkr&auml;ften von Venezuela &ndash; trotz russischer Waffenhilfe &ndash; an all diesem gemangelt. Die USA &ndash; so das Internetportal &ndash; setzten die Tradition des r&ouml;mischen Imperiums fort, das alles eroberte, was ihm gefiel, und sogar Verb&uuml;ndete okkupierte.<\/p><p>Am 6. Januar war in den <a href=\"https:\/\/smotrim.ru\/brand\/58500?utm_source=internal&amp;utm_medium=channel&amp;utm_campaign=tvplist\">Abendnachrichten von <em>Rossija 1<\/em><\/a> der Nachrichten-Block mit Reportagen &uuml;ber Venezuela 22 Minuten lang. Es ging los mit Bildern, auf denen gezeigt wurde, wie Nicol&aacute;s Maduro und seine Frau Cilia Flores mit einem Hubschrauber vom Untersuchungsgef&auml;ngnis in New York in die N&auml;he des Gerichts geflogen wurden. Offenbar wollte die Polizei nicht das Risiko eingehen, dass der Transport mit den Entf&uuml;hrten in einem Verkehrsstau steckenbleibt, meinte der Nachrichtensprecher.<\/p><p>Dann brachte der Sender Bilder von Demonstrationen vor dem Untersuchungsgef&auml;ngnis, in dem Maduro und seine Frau inhaftiert sind. Die Demonstranten trugen Schilder mit der Aufschrift &bdquo;Kein Blut f&uuml;r &Ouml;l&ldquo;. Ein &auml;lterer Demonstrant sagte dem russischen Sender ins Mikrofon: &bdquo;Die Kapitalisten h&ouml;ren nicht auf, bevor sie die ganze Welt erobert haben.&ldquo;<\/p><p>Weiter zeigte man einen Ausschnitt aus einer US-Nachrichtensendung, in der US-Au&szlig;enminister Marco Rubio gefragt wurde, ob Kuba das n&auml;chste Ziel sei. Rubio sagte &bdquo;wahrscheinlich&ldquo;. Kuba sei &bdquo;ein gro&szlig;es Problem&ldquo;. Schlie&szlig;lich kam in der Sendung Donald Trump zu Wort, der erkl&auml;rte, Rodr&iacute;guez werde &bdquo;einen hohen Preis zahlen&ldquo;, wenn sie den Anordnungen aus den USA nicht Folge leiste.<\/p><p>Aus Venezuela wurden von <em>Rossija 1<\/em> Videos von einer gro&szlig;en Maduro-Solidarit&auml;tsdemonstration gezeigt. Der Kommentator machte aber klar, dass vor allem die &bdquo;Chavisten&ldquo;, also &uuml;berzeugte Anh&auml;nger des fr&uuml;heren Pr&auml;sidenten Hugo Ch&aacute;vez und seines Nachfolgers, auf die Stra&szlig;e gegangen waren, nicht aber das ganze Volk.<\/p><p>Weiter wurde berichtet, dass sich die lateinamerikanischen Staaten nicht auf eine gemeinsame Protestresolution gegen die Entf&uuml;hrung Maduros einigen konnten.<\/p><p>Dann kamen Bilder von der Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrates am Montag. In seiner Rede verurteilte der russische Gesandte Wassili Nebensja die Entf&uuml;hrung Maduros als &bdquo;ein zynisches Verbrechen, das nicht zu rechtfertigen ist&ldquo;. Der chinesische Gesandte Sun Lei verurteilte die USA. Er erkl&auml;rte, die milit&auml;rische Intervention der USA in Venezuela stelle eine Bedrohung f&uuml;r den Frieden und die Sicherheit in der Region dar. Nach Angaben russischer Experten betr&auml;gt das Handelsvolumen zwischen China und Venezuela 600 Milliarden Dollar. Bei einem Machtwechsel in Caracas sind die Handelsbeziehungen und chinesische Investitionen in Gefahr.<\/p><p><strong>Linkswende unter Hugo Ch&aacute;vez<\/strong><\/p><p>Ausf&uuml;hrlich berichtete <em>Rossija 1<\/em> &uuml;ber die Tradition des Antikolonialismus in Lateinamerika. Dieses Thema wurde lange nicht im russischen Fernsehen behandelt, und so musste man viel erkl&auml;ren. Erw&auml;hnt wurde die st&auml;ndige &ndash; auch milit&auml;rische &ndash; Einmischung der USA in die Angelegenheiten der s&uuml;damerikanischen Staaten in den letzten hundert Jahren. Berichtet wurde &uuml;ber den von den USA organisierten Milit&auml;rputsch 1973 gegen den sozialistischen Pr&auml;sidenten in Chile, Salvador Allende. Weiter wurde berichtet, dass es in der Zeit von Hugo Ch&aacute;vez eine Linkswendung in Lateinamerika gab. &Uuml;ber korrupte Eliten versuchten die USA, ihren Einfluss in Lateinamerika zu sichern. Erw&auml;hnt wurde der Sturz des US-h&ouml;rigen Diktators Batista auf Kuba 1959 und die enge wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit, die es nach der Revolution in Kuba zwischen der &bdquo;Insel der Freiheit&ldquo; und der Sowjetunion gab. Erw&auml;hnt wurde der Besuch von Ernesto &bdquo;Che&ldquo; Guevara 1961 in der Sowjetunion. 1963 war Fidel Castro 40 Tage lang zu einem Besuch in Moskau, Sibirien, Usbekistan, Georgien und in der Ukraine.<\/p><p><strong>Lawrow: &bdquo;Wir sind solidarisch mit Venezuela&ldquo;<\/strong><\/p><p>Der russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow hatte unmittelbar nach dem Angriff der US-Einheiten in Caracas mit Delcy Rodr&iacute;guez telefoniert und erkl&auml;rt, Russland sei mit Venezuela solidarisch. Das russische Au&szlig;enministerium forderte, Maduro und seine Frau Cilia Flores freizulassen.<\/p><p>Am 6. Januar ver&ouml;ffentlichte das russische Au&szlig;enministerium eine Erkl&auml;rung, in welcher der gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Pr&auml;sidentin von Venezuela, Delcy Rodr&iacute;guez, Erfolg gew&uuml;nscht wurde. Rodr&iacute;guez hatte am 5. Januar in der Nationalversammlung von Venezuela ihren Eid auf die Verfassung abgelegt und ihr Amt als gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Pr&auml;sidentin der Bolivarischen Republik Venezuela angetreten. Das russische Au&szlig;enministerium erkl&auml;rte, es sei weiter bereit, Venezuela zu unterst&uuml;tzen. Man begr&uuml;&szlig;e die Anstrengungen der Macht in Venezuela &bdquo;die Souver&auml;nit&auml;t und die nationalen Interessen&ldquo; des Landes zu sch&uuml;tzen.<\/p><p>Jeder Russe mit Verstand sp&uuml;rt heute, dass der Angriff auf Venezuela ein Angriff auf alle Staaten ist, die sich der US-Hegemonie nicht beugen wollen. Trump, der durch seine pragmatische Politik f&uuml;r eine Friedensregelung in der Ukraine Sympathien von Russen gewann, wird man jetzt wahrscheinlich nicht mehr trauen.<\/p><p>Bisher gibt es keine Anzeichen daf&uuml;r, dass die USA von ihrem Friedensplan f&uuml;r die Ukraine abr&uuml;cken. An einer milit&auml;rischen Friedenssicherung in der Ukraine durch Milit&auml;rkontingente aus der EU werden sich die USA, wie das Medium Politico am 7. Januar berichtete, aber nicht beteiligen und auch keine Aufkl&auml;rungsdaten und Logistik daf&uuml;r bereitstellen. Das ist kein Wunder, denn unter Trump sind die USA entschlossen, nur noch f&uuml;r die eigenen Interessen zu k&auml;mpfen. Die &bdquo;eigenen Interessen&ldquo; betreffen inzwischen sogar milit&auml;rische Verb&uuml;ndete wie D&auml;nemark, dem Trump die Hoheitsrechte &uuml;ber Gr&ouml;nland absprechen will.<\/p><p><em>Dieser Text ist zuerst <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/nach-maduro-entfuehrung-russisches-fernsehen-aendert-ton-gegenueber-trump\/\">bei Globalbridge erschienen<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: shutterstock.com \/ miss.cabul<\/small><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/1be0c9e6933f40409ead2dd4e16d4cfc\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hauptthema in den Nachrichtensendungen des russischen Fernsehkanals <em>Rossija 1<\/em> ist seit Tagen die Entf&uuml;hrung des Pr&auml;sidenten von Venezuela, Nicol&aacute;s Maduro, durch US-Milit&auml;reinheiten. &Uuml;ber die Lage in Venezuela und die politischen Folgen berichtete <em>Rossija 1<\/em> &ndash; einer der wichtigsten russischen Nachrichtensender &ndash; in den letzten Tagen ausf&uuml;hrlicher als &uuml;ber den Krieg in der Ukraine. 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