{"id":14457,"date":"2012-09-17T09:18:40","date_gmt":"2012-09-17T07:18:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14457"},"modified":"2015-04-28T09:39:56","modified_gmt":"2015-04-28T07:39:56","slug":"es-muss-nicht-immer-budapest-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14457","title":{"rendered":"Es muss nicht immer Budapest sein"},"content":{"rendered":"<p>Voriges Jahr kam heraus, dass f&uuml;r die erfolgreichsten Versicherungsvertreter der Hamburg-Mannheimer Versicherung eine <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/versicherungen\/sexskandal-bei-ergo-mordsspass-mit-prostituierten-fuer-die-truppe-von-herrn-kaiser-\/v_detail_tab_print\/4193282.html\">Reise nach Budapest mit einer Sex-Party<\/a> in einem historischen Schwimmbad veranstaltet wurde. 2007 war das und die ca. 83.000 Euro wurden &uuml;ber Umwege auch von uns allen durch Versicherungsbeitr&auml;ge sowie durch Subventionierungen kommerzieller Altersvorsorgeprodukte mittels Steuern und Sozialversicherungsbeitr&auml;gen finanziert. Sp&auml;ter gab es auch &auml;hnliche <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/trotz-des-sex-skandals--weiter-reisen-fuer-ergo-vermittler,1472780,17024518,view,printVersion.html\">Reisen nach Jamaica und Mallorca<\/a>.<br>\nAber es muss nicht immer Budapest, Jamaica oder Mallorca sein. Manchmal reicht auch der Garten einer Frankfurter Apfelweinwirtschaft. Von <strong>Martin Betzwieser<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nAls ich an einem sonnigen Abend, Ende August dort eine Gr&uuml;ne So&szlig;e genoss, wurde ich unfreiwillig Zeuge einer Unterhaltung einer gr&ouml;&szlig;eren Gruppe von Versicherungsagenten, die dort gemeinsam mit einem hochrangigen Regionalmanager den &bdquo;Versicherungsvertreter des Monats&ldquo; feierten. Von welchem Versicherungskonzern oder von welcher Bank die Gruppe war, wei&szlig; ich nicht. Mir ist auch nicht bekannt, wer die Zeche des Abends offiziell bezahlte. Allerdings war das elit&auml;re Gehabe genau so interessant wie die zynische Denkweise &uuml;ber die Kunden, die Bev&ouml;lkerung also, aber auch &uuml;ber manche Politiker und sogar auch &uuml;ber einige Lobbyisten.<\/p><p><strong>Wof&uuml;r wurde der Versicherungsvertreter des Monats gefeiert? <\/strong><\/p><p>Der gefeierte Versicherungsvertreter verkaufte &uuml;ber 300 Riester-Renten in einem Monat, die meisten davon bei zwei Unternehmensveranstaltungen bzw. kurz danach an die dortigen Mitarbeiter. Mit freundlicher Unterst&uuml;tzung von Unternehmensleitung, Betriebsrat und Gewerkschaftssekret&auml;r konnte offensichtlich unwidersprochen dargestellt werden, dass die gesetzliche Rente &ndash; wenn man Gl&uuml;ck hat &ndash; gerade noch das Existenzminimum garantieren k&ouml;nne und deshalb ein Auslaufmodell sei. Und nat&uuml;rlich wurde erz&auml;hlt, dass die Demografie ein l&auml;ngeres Arbeitsleben, niedrigere Renten, eine Entlastung der j&uuml;ngeren Generationen und auf jeden Fall eine Senkung der Lohnnebenkosten erforderlich mache. In der Runde h&ouml;rte man erstaunt und erfreut, dass es auf der Unternehmensveranstaltung nicht eine einzige kritische Gegenfrage aus dem Kreis der Teilnehmer gegeben habe. <\/p><p>Gelobt wurde unter anderem, dass f&uuml;r jeden Arbeitgeber das Angebot einer<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2293\"> beitragsfreien Entgeltumwandlung<\/a> verpflichtend sei, wonach ein Teil (Anmerkung MB: bis zu 4%) des Bruttoentgelts &ndash; z.B. auch das jetzt das aktuell (Anmerkung MB: noch) auszuzahlende Urlaubsgeld &ndash; beitragsfrei in eine Rentenversicherung umgewandelt werden k&ouml;nne. Arbeitgeber &ndash; Stichwort &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo; &ndash; und Arbeitnehmer\/innen k&ouml;nnten dadurch die teuren und ungeliebten Sozialversicherungsbeitr&auml;ge alias Lohnnebenkosten sparen und gleichzeitig eine gewinnbringende Altersvorsorge aufbauen. Was sei in Kombination dazu noch attraktiver? Nat&uuml;rlich eine staatlich &uuml;ppig gef&ouml;rderte Riester-Rente. Das Interesse sei riesig gewesen. <\/p><p>Bedenken wegen sinkender Zinsen angesichts einer weltweiten Finanzkrise wurden u.a. mit dem Argument zerstreut, ein Gro&szlig;teil der Versicherungsbeitr&auml;ge m&uuml;sse zwingend in sichere deutsche Staatsanleihen angelegt werden. Fragen nach irgendwelchen nachteiligen Auswirkungen auf die gesetzliche Rente wurden verneint. Diese Argumentation funktioniere eigentlich immer, &auml;u&szlig;ert eine Kollegin aus der Runde. Der Regionalmanager und seine Mitarbeiter freuten sich erkennbar geradezu diebisch dar&uuml;ber, dass die Menschen so naiv und uninformiert seien. So sei bei den beiden Verkaufsveranstaltungen von niemand der Zusammenhang zwischen Kapitalanlagen in deutsche Staatsanleihen und einer deutschen Staatsverschuldung gesehen worden. Die gleichen Politiker, die sich f&uuml;r private und betriebliche Altersvorsorge einsetzen und gesetzlich festlegen, dass ein Mindestanteil der Beitr&auml;ge in deutsche Staatsanleihen angelegt werden muss, beschlie&szlig;en eine &bdquo;Schuldenbremse&ldquo;, stellt der Regionalmanager fest. Fast die gesamte Bev&ouml;lkerung &ndash; so seine weitere Feststellung &ndash; sei zu bl&ouml;d, irgendetwas zu kapieren und das sei ein Grund daf&uuml;r, warum in den letzten Jahren die Gesch&auml;fte so gut liefen und immer noch verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig gut laufen. <\/p><p>(Anmerkung in der Sache:<br>\nWer jemals eine Entgeltbescheinigung zur Berechnung von z.B. Krankengeld oder Arbeitslosengeld bearbeiten musste oder selbst betroffen war, der wei&szlig;: Bei einer beitragsfreien Entgeltumwandlung werden Sozialversicherungsbeitr&auml;ge gespart und selbstverst&auml;ndlich sinkt dadurch das sozialversicherungspflichtige Bruttoentgelt und das hat selbstverst&auml;ndlich sinkende Rentenzahlungen und nebenbei im entsprechenden Fall auch sinkendes Arbeitslosengeld, sinkendes Krankengeld, sinkendes &Uuml;bergangsgeld und vieles andere zur Folge; praktisch jede aus Sozialversicherungsbeitr&auml;gen finanzierte Entgeltersatzleistung sinkt dadurch. Aber den Besch&auml;ftigten von Unternehmen kann mit ein paar klug entwickelten Prospektspr&uuml;chen das Gegenteil erkl&auml;rt werden und sie schlie&szlig;en offenbar ohne weiteres Nachdenken eine beitragsfreie Entgeltumwandlung ab.)<\/p><p>Der Versicherungsvertreter des Monats freut sich &ndash; und alle anderen freuen sich mit ihm &ndash; dar&uuml;ber, dass von jedem abgeschlossenen Vertrag sofort ein kompletter Jahresbeitrag an Versicherungsunternehmen und dar&uuml;ber wieder an die Versicherungsvertreter flie&szlig;t. <\/p><p>(Anmerkung in der Sache:<br>\nSchauen wir uns also nur interessehalber die <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/ZahlenFakten\/GesamtwirtschaftUmwelt\/VerdiensteArbeitskosten\/VerdiensteBranchen\/Tabellen\/VierteljaehrlicheVerdienste.html\">Aufstellung von Verdiensten nach Branche<\/a>. Ohne, dass wir die Entgelt- und Tarifstruktur der betreffenden Unternehmen kennen, stellen wir uns einmal vor, dass 4% des Sozialversicherungsbrutto f&uuml;r ein gesamtes Jahr an Versicherungsunternehmen und Vertreter gehen &ndash; und das von fast 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern &ndash; wird klar, dass der Ertrag immens ist. Eine Leserin aus der Branche bezeichnete das vor einigen Jahren in einem Kommentar als staatlich subventioniertes &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2306\">Raubrittertum<\/a>&ldquo;.)<\/p><p>Besonders stolz war der Versicherungsvertreter des Jahres auf eine Riester-Rente, die er einer 56j&auml;hrigen Kundin in einer (Zitat) &bdquo;Privataudienz&ldquo; verkauft habe, sie habe so eine gro&szlig;e Angst vor Altersarmut, dass sie sich mit 56 eine Riester-Rente zulegen wollte. Zum Gl&uuml;ck wisse sie nicht, dass sie bei den jetzigen Renditeverh&auml;ltnissen 20 Jahre &auml;lter werden m&uuml;sse als Johannes Heesters, um einen Cent Rendite ausgezahlt zu bekommen. (Anmerkung MB: Das zynische Kunden- bzw. Menschenbild der Versicherungsbranche wird z.B. durch den offensichtlich branchen&uuml;blichen Begriff &bdquo;Mumienvertrag&ldquo; deutlich.) Dass Riester-Renten und alle anderen zus&auml;tzlichen Altersvorsorgearten bei Altersarmut auf die Grundsicherung angerechnet werden, m&uuml;sse man nach Aussage des Regionalmanagers nat&uuml;rlich den Kundinnen und Kunden nicht unbedingt gleich auf die Nase binden. Zum Gl&uuml;ck wisse das auch fast niemand, obwohl es bereits mehrere Berichte dar&uuml;ber im Fernsehen und in der Zeitung gegeben habe.<\/p><p>Der Regionalmanager r&uuml;hmte sich weiter, dass er zahlreiche Finanz- Sozial- und Rentenexperten kenne und nannte namentlich <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2040\">Meinhard Miegel<\/a>, Raffelh&uuml;schen, Riester und R&uuml;rup sowie die &bdquo;Heilige Dreifaltigkeit des Versicherungslobbyismus Triple-R&ldquo;. <\/p><p>(Anmerkung: Zur Erinnerung oder zur Information: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1079\">Bernd Raffelh&uuml;schen<\/a>, Professor aus Freiburg, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/R%C3%BCrup-Kommission#Teilnehmer\">Mitglied der R&uuml;rup-Kommission<\/a>, der oft als Sozial- und Rentenexperte sowie Finanzwissenschaftler pr&auml;sentiert wird, schafft es immer wieder, mit seinem <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11081\">besonderen Vortragsstil<\/a> &Ouml;ffentlichkeit und Journalismus einzulullen.<br>\nSein Kommissionspr&auml;sident Professor Hans Adalbert (Bert) R&uuml;rup war (so die Aussage des Regionalmanagers) eine &ldquo;geniale Sch&ouml;pfung&rdquo; von Politik, Lobby und Wissenschaft. Das <a href=\"http:\/\/www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de\/ueberuns.html\">SPD-Mitglied zum Vorsitzenden des Sachverst&auml;ndigenrates<\/a> und des <a href=\"http:\/\/www.sozialbeirat.de\/mitglieder\/ehemalige+mitglieder\/\">Sozialbeirates der Bundesregierung in Sozial- und Rentenangelegenheiten<\/a> zu machen, sei eine &ldquo;brillante Idee&rdquo; und mache viele Rentenreformen dieser Zeit in weiten Teilen der Bev&ouml;lkerung glaubw&uuml;rdig.<br>\nDas wussten wir vorher auch, aber es ist interessant, das von einem Versicherungsmanager best&auml;tigt zu bekommen. Auch R&uuml;rups Zusammenarbeit mit dem <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8338\">ehemaligen Versicherungsmogul Carsten Maschmeyer<\/a> konnte seiner Glaubw&uuml;rdigkeit in diesem Kreis offenbar kaum schaden.) <\/p><p>Die Einsch&auml;tzung des Regionalmanagers &uuml;ber Walter Riester, den er als Gastredner mehrerer Veranstaltungen kennen gelernt habe, ist besonders interessant. Zun&auml;chst sei es auch ein &ldquo;genialer Plan&rdquo; gewesen, den ehemaligen stellvertretenden IG Metallvorsitzenden zum (w&ouml;rtlich) &bdquo;n&uuml;tzlichen Idioten&ldquo; f&uuml;r eine der tiefgreifendsten Rentenreformen zu machen. Der Regionalmanager habe Riester bei einer dieser Veranstaltungen f&uuml;r dessen gewinnbringenden Einsatz zu Gunsten der Versicherungswirtschaft gedankt, habe aber daf&uuml;r energische Widerworte geerntet. Demnach &ndash; so die Einsch&auml;tzung des Regionalmanagers &ndash; sei Walter Riester immer noch absolut von der Richtigkeit seiner &bdquo;Reformen&ldquo; &uuml;berzeugt. Nach seiner Zeit als Minister und Bundestagsabgeordneter habe er nichts Schlimmes dabei gefunden, das finanziell Angenehme mit dem seiner Meinung nach immer noch N&uuml;tzlichen zu verbinden. Mit Vorw&uuml;rfen des Lobbyismus konfrontiert, reagiere er entsprechend zornig.<\/p><p>Zuletzt lie&szlig; der Regionalmanager noch seine Meinung &uuml;ber <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14141\">Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen<\/a> wissen. Ihr sei es (Verzeihung, w&ouml;rtlich) &bdquo;schei&szlig;egal&ldquo;, ob Altersarmut immer weiter zunehme. Ihr Hauptinteresse sei es, sich als soziales Gewissen ihrer Partei zu produzieren. Sie w&uuml;rde aber bei der Notwendigkeit einer zus&auml;tzlichen privaten Altersvorsorge nicht wackeln &ndash; im Gegenteil. Und daf&uuml;r m&uuml;ssten wir alle froh und dankbar sein.<\/p><p>Zum Schluss nahm die Lautst&auml;rke der Gespr&auml;che in der Gruppe erheblich zu, was sowohl an dem auf der Veranstaltung gest&auml;rkten Selbstbewusstsein  als auch an den gr&ouml;&szlig;eren Mengen von Sekt, Aperol-Sprizz und &bdquo;Hugo&ldquo; gelegen haben mag. Durch den L&auml;rm schienen auch andere G&auml;ste der Apfelweinwirtschaft auf die Gruppe und auf deren arrogantem Verhalten aufmerksam geworden zu sein. In manchen Gesichtern der anderen G&auml;ste war Ratlosigkeit und Irritation zu lesen, einige Wenige schienen auch zornig geworden zu sein und wieder andere schienen es nicht glauben zu k&ouml;nnen, was sie da erleben mussten.<\/p><p>Dann wurde am Nebentisch die Rechnung bezahlt &ndash; mit wessen Geld auch immer &ndash; und die Gruppe verlie&szlig; feixend das Lokal.<\/p><p><strong>Fazit:<\/strong><\/p><p>Bestimmt gibt es auch Vertreter\/innen bei Versicherungen und Banken, die im Rahmen ihrer M&ouml;glichkeiten ehrlich und respektvoll mit ihrer Kundschaft umgehen. Und sicherlich gibt es auch solche, die trotz ihrer finanziellen Abh&auml;ngigkeit von den Verk&auml;ufen davon &uuml;berzeugt sind, dass diese Formen der kommerziellen Altersvorsorge richtig sind. Und leider gibt es auch viele Versicherungsvertreter, die Verkaufsquoten erf&uuml;llen m&uuml;ssen und gezwungen sind, wissentlich und gegen ihr Gewissen Produkte zu verkaufen, die ausschlie&szlig;lich Arbeit- oder Auftraggebern und Versicherungsvertretern nutzen und der Kundschaft nichts bringen oder sogar schaden. <\/p><p>Aber vielleicht muss gerade wegen solcher Zweifel die F&uuml;hrungsebene der Versicherungsunternehmen den Korpsgeist und die Motivation ihrer Au&szlig;endienstmitarbeiter durch Ausfl&uuml;ge nach Budapest oder zu anderen exotischen Orten oder wenigstens durch die Bewirtung in einer Apfelweingastst&auml;tte st&auml;rken. Es ist auff&auml;llig, dass gerade bei dieser Berufsgruppe diese Art von &bdquo;Coaching&ldquo; besonders h&auml;ufig anzutreffen ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Voriges Jahr kam heraus, dass f&uuml;r die erfolgreichsten Versicherungsvertreter der Hamburg-Mannheimer Versicherung eine <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/versicherungen\/sexskandal-bei-ergo-mordsspass-mit-prostituierten-fuer-die-truppe-von-herrn-kaiser-\/v_detail_tab_print\/4193282.html\">Reise nach Budapest mit einer Sex-Party<\/a> in einem historischen Schwimmbad veranstaltet wurde. 2007 war das und die ca. 83.000 Euro wurden &uuml;ber Umwege auch von uns allen durch Versicherungsbeitr&auml;ge sowie durch Subventionierungen kommerzieller Altersvorsorgeprodukte mittels Steuern und Sozialversicherungsbeitr&auml;gen finanziert. 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