{"id":144611,"date":"2026-01-09T17:00:27","date_gmt":"2026-01-09T16:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611"},"modified":"2026-01-09T16:02:17","modified_gmt":"2026-01-09T15:02:17","slug":"hinweise-des-tages-ii-708","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611#h01\">Wer nicht &uuml;ber Venezuela spricht, muss auch zu Gr&ouml;nland schweigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611#h02\">Nach dem Angriff auf Venezuela: Wie geht es politisch und &ouml;konomisch im Land weiter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611#h03\">Trump informierte offenbar &Ouml;lkonzerne vor Venezuela-Angriff &ndash; n&auml;chstes Desaster droht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611#h04\">Truppen als Friedensgarantie? Europas gef&auml;hrlicher Irrtum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611#h05\">Gr&uuml;ne Schwurbler im Russlandrausch: Wie aus Berliner Blackout eine Putin-Verschw&ouml;rung wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611#h06\">US-Militarisierung: Staatsgewalt eskaliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611#h07\">Trumps Politik f&uuml;r Konzerne: Etwa 145 Staaten einigen sich auf globale Mindeststeuer &ndash; USA bekommen Ausnahme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611#h08\">Journalistischer Schutzwall gegen die Wahrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611#h09\">Doppelte Standards: EU-Spitze h&auml;lt Hof bei al-Scharaa in Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611#h10\">Der westliche &Uuml;berlegenheitskomplex<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611#h11\">Sanktionen t&ouml;ten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611#h12\">Obdachlos! Was nun?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611#h13\">LKW-Fahrer-Mangel: Zwischen Lohndumping und B&uuml;rokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611#h14\">Viele Mittelst&auml;ndler wollen Firma schlie&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144611#h15\">Lufthansa ringt zum 100. Geburtstag mit Verstrickung in NS-Verbrechen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wer nicht &uuml;ber Venezuela spricht, muss auch zu Gr&ouml;nland schweigen<\/strong><br>\nGerade noch zeigte sich Europa nachsichtig bei der US-Aggression gegen Venezuela, jetzt sieht es sich schon selbst mit Drohungen bez&uuml;glich Gr&ouml;nland konfrontiert. Dass es selbst in diesem Fall kleinlaut bleibt, offenbart der Welt die Schw&auml;che der EU. [&hellip;]<br>\nEin Jahr nach Beginn von Trumps zweiter Amtszeit ist die v&ouml;llige Abh&auml;ngigkeit Europas von der US-Hegemonie offensichtlicher denn je. Die verhaltene Reaktion der EU auf seinen j&uuml;ngsten Versto&szlig; gegen das V&ouml;lkerrecht zeugt sicherlich von einem moralischen Versagen. Vor allem macht sie aber deutlich, wie wenige Optionen sie in einer zunehmend multipolaren Welt tats&auml;chlich hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/trump-maduro-groenland-europa-macron-voelkerrecht\">Jacobin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ein Akt der Selbstachtung<\/strong><br>\nDer Fall Venezuela stellt das V&ouml;lkerrecht infrage. Deutschland und die EU stehen vor einer grundlegenden Entscheidung. [&hellip;]<br>\nBesonders gravierend ist die Charakterisierung der Operation als Rechtsdurchsetzung (law enforcement). Dass Staaten extraterritoriale Strafanspr&uuml;che erheben, ist nicht neu. Dass sie diese Anspr&uuml;che mit milit&auml;rischer Gewalt gegen einen souver&auml;nen Staat durchsetzen, widerspricht allerdings diametral der Grundstruktur des V&ouml;lkerrechts. Internationale Strafverfolgung beruht auf Rechtshilfe, Kooperation, Auslieferung oder &ndash; bei schwersten Verbrechen &ndash; auf internationaler Gerichtsbarkeit, wie der des internationalen Strafgerichtshofs (IStGH). Die gewaltsame Entf&uuml;hrung eines amtierenden Staatsoberhaupts ist indes kein anerkanntes Mittel der Strafverfolgung, sondern erinnert an koloniale Strafexpeditionen des 19. Jahrhunderts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/global\/artikel\/ein-akt-der-selbstachtung-8780\/\">IPG Journal<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Machtbesoffen<\/strong><br>\nDie Entf&uuml;hrung Maduros offenbart den imperialen Anspruch der USA. Europas D&auml;mmerzustand beschleunigt den Zerfall der internationalen Ordnung. [&hellip;]<br>\nEurop&auml;ische Doppelstandards k&ouml;nnen nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen: Die US-Milit&auml;raktion ist v&ouml;lkerrechtswidrig. Sie verst&ouml;&szlig;t gegen das in Artikel 2 der UN-Charta festgelegte Gewaltverbot. Bundeskanzler Merz beweist schwarzen Humor, wenn er die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes als &bdquo;komplex&ldquo; bezeichnet. &Auml;hnlich verh&auml;lt es sich bei den v&ouml;lkerrechtlich illegitimen Angriffen auf zivile Boote und bei den T&ouml;tungen, die das US-Milit&auml;r in den letzten Monaten im karibischen Raum durchgef&uuml;hrt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/aussen-und-sicherheitspolitik\/artikel\/machtbesoffen-8777\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nach dem Angriff auf Venezuela: Wie geht es politisch und &ouml;konomisch im Land weiter?<\/strong><br>\nVenezuelas Kommunistische Partei rechnet mit wachsenden Widerspr&uuml;chen innerhalb der Elite, erkl&auml;rt Carlos Ojeda Falc&oacute;n<br>\nDie Kommunistische Partei Venezuelas, kurz PCV, hat noch am 3. Januar den US-Milit&auml;rangriff gegen Venezuela verurteilt. Hatte Ihre Partei eine solche Entwicklung erwartet?<br>\nBereits im Jahr 2019 warnte der PCV vor den Folgen, die die neoliberale Wende in der Wirtschaft sowie eine autorit&auml;re Politik der verst&auml;rkten Kontrolle und Unterdr&uuml;ckung durch die Regierung von Nicol&aacute;s Maduro f&uuml;r die Arbeiter haben w&uuml;rden. Wir bekr&auml;ftigten damals, dass diese Politik die venezolanische Nation gegen&uuml;ber ihrem historischen Feind, dem Imperialismus (der USA, jW), schw&auml;chen w&uuml;rde. Das Kapital hat sich um Gruppen herum formiert, die ihr Verm&ouml;gen im Schatten der venezolanischen &Ouml;lrente angeh&auml;uft haben. Maduro und die politische F&uuml;hrung des PSUV beschlossen die Kriminalisierung des PCV. Die Missachtung der Verfassung und der Gesetze wurde zur Norm.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/515287.nach-dem-angriff-auf-venezuela-wie-geht-es-politisch-und-%C3%B6konomisch-im-land-weiter.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trump informierte offenbar &Ouml;lkonzerne vor Venezuela-Angriff &ndash; n&auml;chstes Desaster droht<\/strong><br>\nIndes sorgt der Milit&auml;reinsatz nicht nur in Venezuela, sondern auch in den USA selbst f&uuml;r politische Wellen: F&uuml;hrende US-Demokraten werfen der Trump-Regierung vor, den US-Kongress &uuml;ber Pl&auml;ne f&uuml;r einen Milit&auml;reinsatz in Venezuela belogen zu haben. &bdquo;Sie haben uns eiskalt ins Gesicht gelogen&ldquo;, sagte Chris Murphy, US-Senator aus Connecticut, am Sonntag wie der Guardian berichtete. Es w&uuml;rde nicht um einen Regimewechsel gehen, sondern um Drogenbek&auml;mpfung, habe es gehei&szlig;en. &bdquo;Dieser Regierung kann man in keiner Weise vertrauen&ldquo;, so Murphy laut CNN.<br>\nBesonders brisant: Die &Ouml;lkonzerne hatte Trump offenbar vorher informiert. Auf Nachfrage eines Reporters gab der US-Pr&auml;sident an, &bdquo;mit allen&ldquo; &Ouml;l-Unternehmen gesprochen zu haben und erg&auml;nzte auf den US-Milit&auml;reinsatz bezogen: &bdquo;Davor und danach. [&hellip;] Sie wollen reingehen und sie werden einen gro&szlig;artigen Job f&uuml;r die Venezolaner machen&ldquo;, zitiert Newsweek den US-Pr&auml;sidenten. &bdquo;Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie wahnsinnig das ist&ldquo;, kommentierte der demokratische Abgeordnete Fred Wellman das auf der Plattform X. &bdquo;Er hat den Kongress nicht informiert, sagt aber, dass er die &Ouml;lkonzerne informiert hat.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/trump-informierte-offenbar-oelkonzerne-vor-venezuela-angriff-naechstes-desaster-droht-94109589.html\">Merkur.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Truppen als Friedensgarantie? Europas gef&auml;hrlicher Irrtum<\/strong><br>\nAls Frankreich und Gro&szlig;britannien am Dienstag ihre Absicht erkl&auml;rten, im Falle eines Waffenstillstands Bodentruppen in die Ukraine zu entsenden, wurde der Schritt in europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten als n&uuml;chterne Sicherheitsvorsorge pr&auml;sentiert. Milit&auml;rische &bdquo;Zentren&ldquo;, Abschreckung, Stabilisierung &ndash; die vertrauten Begriffe westlicher Kriseninterventionen waren rasch zur Hand.<br>\nDoch je h&auml;ufiger diese Vokabeln wiederholt werden, desto deutlicher tritt ein grundlegendes Missverst&auml;ndnis zutage. Europa spricht &uuml;ber Frieden, handelt aber in einer Logik, die von Moskau seit Jahren als Eskalation gelesen wird. Dass ausgerechnet ein ehemaliger Insider aus dem Machtapparat Kiews diesen Widerspruch offen benennt, verleiht der Debatte eine neue Sch&auml;rfe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/apolut.net\/truppen-als-friedensgarantie-europas-gefahrlicher-irrtum\/\">Sabiene Jahn auf apolut<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Autor sowie fr&uuml;here NATO-Berater und pensionierte Oberst im Generalstab der Schweizer Armee Jacques Baud hatte den fr&uuml;heren Berater des ukrainischen Pr&auml;sidenten, Aleksey Arestovich, im Zusammenhang mit einem erwarteten Krieg der Ukraine gegen Russland zitiert und wurde insbesondere deshalb sanktioniert.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Bei Waffenstillstand in der Ukraine Russland warnt vor Stationierung ausl&auml;ndischer Soldaten<\/strong><br>\nRussland betrachtet von westlichen L&auml;ndern in die Ukraine entsandte Truppen als &ldquo;legitime Kampfziele&rdquo;. Moskau reagiert damit auf Pl&auml;ne, bei einem Waffenstillstand eine multinationale Truppe dort zu stationieren.<br>\nDie russische Regierung hat sich erstmals zu einer Absichtserkl&auml;rung der &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo; ge&auml;u&szlig;ert, die im Falle eines Waffenstillstands die Stationierung westlicher Soldaten in der Ukraine vorsieht. Diese &ldquo;militaristischen Erkl&auml;rungen&rdquo; der Koalition pro-ukrainischer westlicher Regierungen w&uuml;rden zunehmend gef&auml;hrlich, teilte das russische Au&szlig;enministerium mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/russland-ukraine-auslaendische-soldaten-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne Schwurbler im Russlandrausch: Wie aus Berliner Blackout eine Putin-Verschw&ouml;rung wird<\/strong><br>\nIrgendwie, denken sich vor allem die Gr&uuml;nen wohl, muss sich doch aus der fehlgeleiteten Kapitalismuskritik der Stromzerst&ouml;rer politisches Kapital schlagen lassen. Sie streuen nach Herzenslust Ger&uuml;chte, raunen von &bdquo;Akteuren im In- und Ausland&ldquo; und destabilisieren mit ihrer Selbstprofilierung die kritische demokratische Infrastruktur, die sie zu sch&uuml;tzen vorgeben.<br>\nDas klingt dann so: &bdquo;Wahrscheinlich sitzt die einschl&auml;gig bekannte, linksextremistische &sbquo;Vulkangruppe&lsquo; jetzt an einem warmen Ofen in Moskau?!&ldquo;. So schwurbelt es in jenen gr&uuml;nen (gern auch linken) Sph&auml;ren des Internets, in denen seit Zeiten der Corona-Politik der Vorwurf &bdquo;Schwurbler&ldquo; locker sitzt.<br>\nDabei braucht Berlin eigentlich gar keine Russen, um die Menschen zu verwirren, der Senat schafft das ganz allein. Gerade sendete er eine schrille Warnmeldung: &bdquo;Extreme Gefahr. Achtung! Warnung Stromausfall f&uuml;r Berlin&ldquo;. Kurz bevor der Strom auch im S&uuml;dwesten der Stadt wieder floss. Passiert ist dann weiter nichts, au&szlig;er Glatteis und Zugausf&auml;llen. Aber das sind ganz sicher auch die Russen, von ihrem warmen Ofen aus schicken sie ihren fiesen Frost nach Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/katharina-koerting\/schwurbler-sind-stets-die-anderen-die-gruenen-russland-und-berlins-stromausfall\/54797671-3df5-4bd1-b056-313e0d621d4f\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>US-Militarisierung: Staatsgewalt eskaliert<\/strong><br>\nTrump will den R&uuml;stungsetat f&uuml;r 2027 auf 1,5 Billionen US-Dollar hochschrauben. Proteste im gesamten Land nach t&ouml;dlichen Sch&uuml;ssen eines ICE-Beamten<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump verlangt eine Aufstockung des offiziellen US-Milit&auml;rhaushalts um zwei Drittel, von 900 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf 1,5 Billionen US-Dollar im Jahr 2027. Das sei n&ouml;tig, um ein &raquo;Traummilit&auml;r&laquo; aufzubauen, wie die Vereinigten Staaten es schon lange verdient h&auml;tten, erkl&auml;rte Trump am Mittwoch abend (US-Ortszeit). Der Betrag liegt klar &uuml;ber der H&auml;lfte der Mittel, die zuletzt alle Staaten weltweit zusammengenommen in ihre Wehrbudgets steckten (2024: 2,7 Billionen US-Dollar). Die Aufstockung erlaubt zum einen eine weitere Ausweitung der &Uuml;berf&auml;lle auf fremde L&auml;nder, die Trump zur Zeit intensiviert, zum anderen aber auch den Einstieg in gr&ouml;&szlig;enwahnsinnige R&uuml;stungsprojekte wie Golden Dome, ein weltraumgest&uuml;tztes Raketenabwehrsystem, das die gesamten Vereinigten Staaten sch&uuml;tzen soll &ndash; und Golden Fleet. Letzteres dient dem Bau riesiger, waffenstarrender Schlachtschiffe, die in der &Auml;ra der Drohnen und Schiffsabwehrraketen vor allem Protzgel&uuml;ste befriedigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/515282.us-militarisierung-staatsgewalt-eskaliert.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Trumps Politik f&uuml;r Konzerne: Etwa 145 Staaten einigen sich auf globale Mindeststeuer &ndash; USA bekommen Ausnahme<\/strong><br>\nDie Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ein internationales Steuerabkommen fertiggestellt, das eine weltweite Mindeststeuer von 15 Prozent f&uuml;r multinationale Unternehmen vorsieht. Doch das Abkommen weist jetzt eine gro&szlig;e L&uuml;cke auf: Gro&szlig;e US-amerikanische Konzerne sind von diesen zus&auml;tzlichen Unternehmenssteuern im Ausland ausgenommen. Der franz&ouml;sische Wirtschaftswissenschaftler Gabriel Zucman bezeichnet die Einigung als &bdquo;besch&auml;mende Kapitulation&ldquo; vor US-Interessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/konzernsteuer-usa-trump\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Journalistischer Schutzwall gegen die Wahrheit<\/strong><br>\nIsrael betreibt mit Partnerorganisationen in Deutschland massive Lobbyarbeit &mdash; auch, um die endlich aufflammende Medienkritik am Gaza-Massaker im Keim zu ersticken. [&hellip;]<br>\nDas historische Verantwortungsbewusstsein Deutschlands gegen&uuml;ber den Juden gilt als umso gr&ouml;&szlig;er, je eifriger die Verbrechen der israelischen Regierung besch&ouml;nigt oder mit Waffen unterst&uuml;tzt werden. So hat sich eine &uuml;beraus fruchtbare Symbiose zwischen israelischen Einflussorganisationen und ihren deutschen Unterst&uuml;tzergruppen gebildet. Beide Seiten besuchen und loben einander freigiebig, verleihen einander Preise f&uuml;r &bdquo;Kampf gegen den Antisemitismus&ldquo; und versuchen gemeinsam die Brandmauer gegen berechtigte Israel-Kritik auf Biegen und Brechen aufrecht zu erhalten. Da nun aber selbst der deutsche Medien-Mainstream irgendwann merkt, dass es nicht richtig sein kann, Zehntausende Gaza-Bewohner &mdash; darunter sehr viele Kinder &mdash; zu t&ouml;ten, zu verst&uuml;mmeln oder in den Hungertod zu treiben, meldeten Journalistinnen wie Sophie von der Tann von der ARD vereinzelt Bedenken an. Gegen derartige Abweichler wird vonseiten der deutsch unterst&uuml;tzten Israel-Lobby dann gleich zur Hexenjagd geblasen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/journalistischer-schutzwall-gegen-die-wahrheit\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Doppelte Standards: EU-Spitze h&auml;lt Hof bei al-Scharaa in Syrien<\/strong><br>\nDie Politik der doppelten Standards geht weiter: Gleich zwei EU-Chefs haben beim syrischen Interims-Pr&auml;sidenten al-Scharaa in Damaskus Hof gehalten und mehr Hilfe versprochen &ndash; trotz neuer Unruhen.<br>\nKommissionschefin von der Leyen und Ratspr&auml;sident Costa lie&szlig;en es sich nehmen, gemeinsam bei al-Scharaa vorzusprechen. Es ist der erste Besuch der EU-Chefs in Syrien seit dem Sturz des langj&auml;hrigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/doppelte-standards-eu-spitze-haelt-hof-bei-al-scharaa-in-syrien\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der westliche &Uuml;berlegenheitskomplex<\/strong><br>\nIm April 2019 erschien in Globalresearch unter dem Titel &bdquo;Wie in Libyen und Syrien geht es auch in Venezuela nicht nur ums &Ouml;l&ldquo; ein Aufsatz von Andre Vltchek, in dem der Autor der Frage nachgeht, wieso der Westen drei so unterschiedliche L&auml;nder wie Libyen, Syrien und Venezuela auf &auml;hnliche Art und Weise angriffen hat bzw. angreift und vernichten will. W&auml;hrend Analysten oft den Kapitalismus f&uuml;r die Entstehung einer Kultur der Gewalt verantwortlich machen, unter dessen Bann sowohl Opfer als auch T&auml;ter stehen, greife in Wirklichkeit der Verweis auf die Gier als wichtigste Triebfeder f&uuml;r diesen &bdquo;westlichen Terror&ldquo; zu kurz. Nach all den Erfahrungen, die Andre Vltchek weltweit bei seiner Arbeit gesammelt hat, schlussfolgert er, dass f&uuml;r die Entstehung des Monsters Kapitalismus die westliche Kultur verantwortlich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/der-westliche-ueberlegenheitskomplex\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sanktionen t&ouml;ten<\/strong><br>\nRedner aus vier betroffenen L&auml;ndern &mdash; Kuba, Nicaragua, Pal&auml;stina und Venezuela &mdash; beschreiben die t&ouml;dlichen Folgen von Blockaden und Sanktionen, besonders f&uuml;r Kinder.<br>\nEine im Oktober in The Lancet ver&ouml;ffentlichte Studie ergab, dass Sanktionen, die in den 50 Jahren zwischen 1971 und 2021 von den USA und ihren westlichen Verb&uuml;ndeten verh&auml;ngt wurden, j&auml;hrlich mehr als 550.000 Todesf&auml;lle verursachten &mdash; was in etwa der Gesamtzahl milit&auml;rischer und ziviler Todesf&auml;lle durch Kriege pro Jahr im selben Zeitraum entspricht. Kinder und Alte waren am st&auml;rksten betroffen, wobei Kinder unter f&uuml;nf Jahren 51 Prozent der Todesf&auml;lle ausmachten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/sanktionen-toten\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Obdachlos! Was nun?<\/strong><br>\nBei allen f&uuml;rchterlichen Meldungen aus der geopolitischen Szenerie gibt es Menschen, die auch an die Armen vor Ort denken &ndash; und bereit sind, ihnen zu helfen. Und es gibt diese Armen, allein in Deutschland vermutet man rund 50&rsquo;000 Obdachlose! Stefan Nold hat recherchiert, wie man als Obdachloser zu Hilfe kommen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/obdachlos-was-nun\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>LKW-Fahrer-Mangel: Zwischen Lohndumping und B&uuml;rokratie<\/strong><br>\nBayern gehen die Kraftfahrer aus: Neun- bis zehntausend fehlen laut Arbeitgebern und Gewerkschaften. Warum? Da sind sich beide Seiten in Teilen sogar einig.<br>\nDer Kraftfahrerberuf hat Probleme mit der Nachwuchsf&ouml;rderung. 30.000 bis 35.000 Besch&auml;ftigte gehen bundesweit jedes Jahr in Rente, nachbesetzt wird derzeit nur die H&auml;lfte. So h&auml;uft sich bundesweit eine L&uuml;cke von etwa 120.000 Kraftfahrern an &ndash; in einem systemrelevanten Beruf. &ldquo;Das Problem ist, dass diese Arbeitsbedingungen eben nicht dieser Wertigkeit entsprechen&rdquo;, bem&auml;ngelt David Merck, bei Verdi Bayern zust&auml;ndig f&uuml;r die Branche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/lkw-fahrer-mangel-zwischen-lohndumping-und-buerokratie,V7d1Txb\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Viele Mittelst&auml;ndler wollen Firma schlie&szlig;en<\/strong><br>\nViele mittelst&auml;ndische Unternehmer denken an die Schlie&szlig;ung ihrer Firma, weil sie keinen Nachfolger finden. Eine KfW-Studie zeigt auf, was besonders h&auml;ufig den Generationenwechsel erschwert.<br>\nWegen fehlender Nachfolge denkt eine zunehmende Zahl von Mittelst&auml;ndlern &uuml;ber die Schlie&szlig;ung ihrer Unternehmen nach. Allein bis zum Jahr 2029 k&ouml;nnten so j&auml;hrlich in Deutschland bis zu 114.000 Unternehmen geschlossen werden, warnen die Autoren des Mittelstand-Panels, das regelm&auml;&szlig;ig im Auftrag der staatlichen KfW-Bank erhoben wird. Dem st&uuml;nden j&auml;hrlich nur 109.000 Unternehmen gegen&uuml;ber, die eine Nachfolgeregelung finden wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/mittelstand-viele-unternehmen-wollen-wegen-nachwuchs-sorgen-schliessen-a-f9e088da-a84c-4a3b-b7ca-b15cc64fd536\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Schlimmer als in der Finanzkrise: Firmenpleiten 2025 auf h&ouml;chstem Stand seit 20 Jahren<\/strong><br>\nDie anhaltende Wirtschaftskrise zwingt immer mehr Firmen zur Gesch&auml;ftsaufgabe. Die Zahl der Insolvenzen ist 2025 sogar h&ouml;her als w&auml;hrend der Finanzkrise 2009. Auch f&uuml;r das begonnene Jahr erwarten Wirtschaftsinstitute keine Trendwende.<br>\nDie Zahl der Unternehmenspleiten in Deutschland ist 2025 einer Studie zufolge wegen der Konjunkturkrise so hoch ausgefallen wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Insgesamt habe es 17.604 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften gegeben &ndash; der h&ouml;chste Stand seit 2005, wie das Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH) mitteilte. &ldquo;Selbst im Zuge der gro&szlig;en Finanzkrise 2009 lag die Zahl rund f&uuml;nf Prozent niedriger&rdquo;, hie&szlig; es. Insgesamt waren etwa 170.000 Arbeitspl&auml;tze betroffen. Das sei ebenfalls ein sehr hoher Wert. Wie schon 2024 waren demnach auch im vergangenen Jahr besonders viele Jobs im Verarbeitenden Gewerbe betroffen &ndash; insgesamt rund 62.000.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Firmenpleiten-2025-auf-hoechstem-Stand-seit-20-Jahren-id30217767.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Lufthansa ringt zum 100. Geburtstag mit Verstrickung in NS-Verbrechen<\/strong><br>\n&ldquo;Wenn ein Luftverkehrsunternehmen zehn Jahre besteht, so ist das kein Anlass, diese Tatsache zu feiern.&rdquo; So er&ouml;ffnet 1936 der Leiter der Lufthansa, Walter Luz, seine Jubil&auml;umsrede.<br>\nHeute, 100 Jahre nach der Gr&uuml;ndung, blickt die Unternehmensspitze etwas fr&ouml;hlicher auf den runden Geburtstag am 6. Januar 1926. Und Grund gibt es: 131,3 Millionen Flugg&auml;ste flogen laut der Unternehmensgruppe mit Linien der Lufthansa Group, knapp 102.000 Mitarbeitende besch&auml;ftigt sie und fuhr einen Reingewinn von 1,38 Milliarden Euro ein. Sie geh&ouml;rt mit einem Umsatz von knapp 37,6 Milliarden Euro zu den umsatzst&auml;rksten Luftfahrtunternehmen weltweit, &uuml;bertroffen nur von dreien aus den USA.<br>\nDoch bis dahin war es f&uuml;r die Marke Lufthansa ein langer Weg, zu dessen Wegmarken auch der Einsatz von Zwangsarbeitern geh&ouml;ren. Jahrzehnte lang tut sich der Konzern schwer damit, mit diesem Erbe umzugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/wirtschaft\/beitrag\/2026\/01\/berlin-lufthansa-100-jahre-jubilaeum-geburtstag-fliegen-fluege.html\">rbb24<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-144611","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144611","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=144611"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144611\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":144616,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144611\/revisions\/144616"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=144611"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=144611"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=144611"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}