{"id":144765,"date":"2026-01-14T11:00:31","date_gmt":"2026-01-14T10:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144765"},"modified":"2026-01-14T09:26:14","modified_gmt":"2026-01-14T08:26:14","slug":"kubas-lage-und-einschaetzungen-zum-juengsten-us-terror","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144765","title":{"rendered":"Kubas Lage und Einsch\u00e4tzungen zum j\u00fcngsten US-Terror"},"content":{"rendered":"<p>Die j&uuml;ngsten Aktionen der US-Regierung und ihrer Hightech-Milit&auml;rmaschinerie treiben einem Tr&auml;nen in die Augen &ndash; Tr&auml;nen einerseits aus Trauer f&uuml;r die Opfer und Zerst&ouml;rungen, und Tr&auml;nen andererseits aus Zorn &uuml;ber die ungebremste Furie eines irrsinnigen Narziss inmitten eines kranken, im relativen Niedergang befindlichen Gesellschaftssystems. W&auml;hrend in Deutschland und der EU manche Spitzenpolitiker der Mitteparteien offenbar Probleme mit der vermeintlichen Komplexit&auml;t dieser Terrorpolitik der USA haben, ist die rechtliche Bewertung jedem unvoreingenommen Menschen klar. Doch was sind die Folgen f&uuml;r das ebenfalls von den USA ins Visier genommene Kuba? Von <strong>Edgar G&ouml;ll<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nIn einer <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-cuba.org\/2026\/01\/erklaerung-der-revolutionaeren-regierung-declaracion-del-gobierno-revolucionario-statement-of-the-revolutionary-government\/\">Erkl&auml;rung vom 3. Januar 2026<\/a> der kubanischen Regierung hei&szlig;t es:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Die Revolution&auml;re Regierung verurteilt aufs Sch&auml;rfste die milit&auml;rische Aggression der Vereinigten Staaten gegen Venezuela und bekr&auml;ftigt gleichzeitig kategorisch die uneingeschr&auml;nkte Unterst&uuml;tzung und Solidarit&auml;t Kubas mit dem Bruderland Venezuela und seiner Regierung. (&hellip;)<\/em><\/p>\n<p><em>Die feige Aggression der Vereinigten Staaten ist ein krimineller Akt, der gegen das V&ouml;lkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen verst&ouml;&szlig;t. Sie stellt eine gef&auml;hrliche Eskalation der seit Jahren von den Vereinigten Staaten gegen diese Schwester-Nation gef&uuml;hrten Kriegskampagne dar, die sich seit September 2025 mit der aggressiven Entsendung von Kriegsschiffen in die Karibik unter falschen Vorw&auml;nden und unbegr&uuml;ndeten Anschuldigungen ohne jegliche Beweise versch&auml;rft hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Kuba fordert nachdr&uuml;cklich die sofortige Freilassung von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro Moros und seiner Frau Cilia Flores durch die US-Beh&ouml;rden.<\/em><\/p>\n<p><em>Es handelt sich um eine unverh&uuml;llte imperialistische und faschistische Aggression mit dem Ziel der Herrschaft, die darauf abzielt, die in der Monroe-Doktrin verankerten hegemonialen Ambitionen der USA gegen&uuml;ber Unserem Amerika wiederzubeleben und uneingeschr&auml;nkten Zugang und Kontrolle &uuml;ber die nat&uuml;rlichen Reicht&uuml;mer Venezuelas und der Region zu erlangen. Au&szlig;erdem soll damit versucht werden, die Regierungen Lateinamerikas und der Karibik einzusch&uuml;chtern und zu unterwerfen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Und was die v&ouml;lkerrechtliche Einsch&auml;tzung betrifft, ist die Lage eigentlich auch klar. Schon die Drohungen gegen Venezuela und andere L&auml;nder, der Aufbau einer gigantischen milit&auml;rischen Drohkulisse, illegalen T&ouml;tungen von Bootsbesatzungen ohne jegliche Beweise f&uuml;r die konstruierten Vorw&uuml;rfe (Drogenschmuggel) und die Bombardierung eines Hafens waren eindeutig kriminelle Handlungen. Nun haben die renommierten V&ouml;lkerrechtsexperten Norman Paech (BRD) und Marjorie Cohn (USA) <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-cuba.org\/2026\/01\/nichts-kann-all-diese-angriffe-rechtfertigen-nada-puede-justificar-todos-estos-ataques\/\">ein fundiertes Gutachten vorgelegt<\/a>, welches wohl niemand anfechten oder widerlegen d&uuml;rfte. Die zentralen Passagen seien hier zitiert:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Der Angriff ist lange vorbreitet worden. Seit September 2025 kreuzte eine immer gr&ouml;&szlig;er werdende Armada von US-Kriegsschiffen vor der venezolanischen K&uuml;ste. Sie griff dort kreuzende kleinere Schiffe unbekannter Herkunft an, versenkte sie und t&ouml;tete zahlreiche Menschen, eine unverhohlene Drohung gegen Pr&auml;sident Maduro, sich zu ergeben und das Land verlassen.<\/em><\/p>\n<p><em>V&ouml;lkerrechtswidrige Aggression<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts kann all diese Angriffe rechtfertigen. Die UNO-Charta ist klar. In ihrem Art. 2 Ziff. 4 sagt sie: &bdquo;Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabh&auml;ngigkeit eines Staates gerichtete oder mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.&ldquo; Die USA haben die UNO-Charta unterschrieben, gem&auml;&szlig; der Supremacy Clause der US-Verfassung sind Vertr&auml;ge das oberste Gesetz des Landes, und Richter wie auch alle Politiker im ganzen Land und die Regierung sind an sie gebunden.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Was geschah in Venezuela? Erste Erkl&auml;rungsversuche aus Kuba<\/strong><\/p><p>In &Auml;u&szlig;erungen von kubanischen Sicherheitsexperten wurden schon kurz nach dem US-Terroranschlag erste Analysen der omin&ouml;sen Vorg&auml;nge aufgezeigt. Demnach seien die Bombardierung von Caracas und anderen St&auml;dten sowie die Entf&uuml;hrung von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro und Cilia Flores im Rahmen der sogenannten &bdquo;Operation Resoluci&oacute;n Absoluta&rdquo; nur teilweise eine erfolgreiche Tat der US-Spezialeinheiten von Delta Force und Night Stalkers gewesen, sondern beruhe auf dem vorbereiteten Ausschalten der Verteidigungs-, Geheimdienst- und Spionageabwehrstruktur Venezuelas. Die Pr&auml;zision, mit der die US-Teams den Wohnkomplex von Pr&auml;sident Maduro erreichten, sei der Beweis f&uuml;r Verrat auf h&ouml;chster Ebene. Maduro wechselte aufgrund der Bedrohungslage t&auml;glich seinen &Uuml;bernachtungsort. Wie US-Aggressoren in anderen L&auml;ndern bewiesen, erstellen sie umfassende Profile. Die US-Geheimdienste (CIA, NSA, NGA) verfolgten Maduros Bewegungen monatelang, einschlie&szlig;lich seiner Gewohnheiten, Reisen, h&auml;ufig besuchten Orte und sogar seiner Haustiere.<\/p><p>Dieser Detaillierungsgrad deutet auf ein massives Versagen der venezolanischen Spionageabwehr hin, elektronische Spionage und physische &Uuml;berwachung aufzudecken und zu neutralisieren. Schlie&szlig;lich seien die kritische Abwehrstruktur, also Verteidigungsministerium, Luftwaffenst&uuml;tzpunkt La Carlota, Kampfflugzeuge und ein Kommunikationsknotenpunkt unmittelbar vor der Attacke zerst&ouml;rt worden. Der innerste Sicherheitsring um Pr&auml;sident Maduro k&auml;mpfte etwa zwei Stunden lang in einem intensiven Kampf gegen die Eindringlinge. In dieser Ehrengarde k&auml;mpften auch kubanische Sicherheitskr&auml;fte. Da sie keine Unterst&uuml;tzung erhielten und die US-Spezialeinheit offenbar mit voller Brutalit&auml;t vorging, wurden sie ermordet. Insgesamt hat Kuba 32 Opfer zu beklagen. Nun ist es offensichtlich, dass viele andere Staatsoberh&auml;upter und Regierungschefs der Region, die Trump bedroht, ihre Lektion in Sachen Sicherheitskonzept lernen sollten.<\/p><p>Die Interimspr&auml;sidentin Venezuelas, Delcy Rodr&iacute;guez, lie&szlig; am 6. Januar General Marcano T&aacute;bata <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-cuba.org\/2026\/01\/der-sturz-des-waechters-la-caida-del-custodio\/\">wegen der &bdquo;Auslieferung&rdquo; Maduros verhaften<\/a>. Er war der Chef der Pr&auml;sidentengarde und Direktor der Milit&auml;rischen Spionageabwehr DGCIM. Inwiefern er den Verrat begangen hat oder andere, ist noch ungekl&auml;rt. &Uuml;brigens wurde der entf&uuml;hrte Pr&auml;sident Maduro ausgerechnet zu dem vom US-Milit&auml;r seit 1903 besetzten St&uuml;tzpunkt Guant&aacute;namo Bay gebracht, bevor er nach New York geflogen wurde &ndash; offenbar, um den Kubanern ein makabres Zeichen zu senden.<\/p><p>Die kubanische Bev&ouml;lkerung hat direkt vor der US-Botschaft in Havanna in einer gro&szlig;en Kundgebung ihre Solidarit&auml;t mit Venezuela und gegen den US-Imperialismus zum Ausdruck gebracht. Das erfolgte auch in anderen Provinzst&auml;dten und wurde teilweise verkn&uuml;pft mit den allj&auml;hrlichen Demonstrationen und Feierlichkeiten zur Erinnerung und W&uuml;rdigung des Jahrestages, an dem 1959 die siegreichen K&auml;mpfer von Santiago de Cuba nach Havanna kamen. Dieses gepflegte Geschichtsbewusstsein ist in Zeiten wie diesen eine wichtige Selbstvergewisserung. Und in einem <a href=\"https:\/\/de.granma.cu\/cuba\/2026-01-08\/die-herausforderung-und-das-was-noch-zu-tun-ist-sind-nach-wie-vor-die-leitbilder-der-revolution\">Artikel der Tageszeitung <em>Granma<\/em><\/a> findet sich in Bezug auf den 100. Geburtstag Fidel Castros (13. August 2026) und seinem Aufruf zum Durchhalten und Widerstand der Satz:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Der imperiale Zynismus verbirgt nicht seinen Anspruch, der kubanischen Revolution den Gnadenschuss zu geben.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Es sind klare &Auml;u&szlig;erungen wie diese, die den Groll der reaktion&auml;ren Gringos in den USA auf sich ziehen, die andere Lebensweisen und Kulturen nicht tolerieren wollen, sich in ihrer be&auml;ngstigenden Ignoranz und Arroganz als das Beste ansehen. In einem <a href=\"https:\/\/de.granma.cu\/cuba\/2026-01-07\/kuba-gescheiterter-staat-oder-staat-der-begierde-des-imperiums\">anderen Granma-Artikel desselben Tages<\/a> steht:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Dennoch steht Kuba aufrecht und k&auml;mpft. Nat&uuml;rlich ist es &auml;rgerlich &uuml;ber den Wohlstand, den die imperiale Regierung ihm jeden Tag stiehlt. Aber trotz all ihrer abscheulichen Feindseligkeit und ihrer Macht hat sie es nicht geschafft, es zum Scheitern zu bringen. Und das geht ihr an die Nieren, gibt ihr politische Kr&auml;mpfe. Der Grund ist der, dass es kein Machtvakuum gibt, ein Element, das den Zustand eines gescheiterten Staates kennzeichnen w&uuml;rde. Die Vereinigten Staaten wissen sehr wohl, dass die Partei, der Staat und die Regierung neben ihrer erhabensten Bastion, dem Volk, nicht aufh&ouml;ren, L&ouml;sungen zu finden; und das erschreckt sie noch mehr.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Negativfolgen f&uuml;r Kuba<\/strong><\/p><p>Inzwischen hat US-Pr&auml;sident Trump gegen Kuba weiter eskaliert. Kurz nach der Terrorattacke gegen Venezuela erkl&auml;rte er, auch Kuba werde bald fallen und zusammenbrechen. Dazu sei keine offene Gewalt notwendig. Nun aber droht er der kubanischen Regierung, sie solle sich schnell auf einen Deal mit ihm einlassen, sonst werde Kuba &uuml;berhaupt kein &Ouml;l mehr aus Venezuela bekommen! Kubas Regierung wies Trumps Drohung und Deal-Angebot umgehend zur&uuml;ck. So warf Au&szlig;enminister Bruno Rodr&iacute;guez der US-Regierung kriminelles Verhalten vor, mit dem sie den Weltfrieden gef&auml;hrde. Auf der Internet-Plattform <em>X<\/em> schrieb er, sein Land lasse sich auch von den USA nicht erpressen. Kuba habe das Recht, &Ouml;l auf den M&auml;rkten zu kaufen, wo dies ohne Einmischung der USA m&ouml;glich sei.<\/p><p>Insgesamt sind wohl viele Menschen in Kuba &uuml;ber die brutale Terroraktion der Trump-Regierung geschockt. Und viele haben Angst, was nun von den USA noch gegen Kuba unternommen werden k&ouml;nnte &ndash; es muss wohl mit allem gerechnet und f&uuml;r alles vorgesorgt werden. Was sich abzeichnet, ist eine weitere Reduzierung von Lieferungen aus dem bedrohten Venezuela. Vor allem &Ouml;llieferungen d&uuml;rften weiter reduziert oder gar v&ouml;llig blockiert werden. Und das hei&szlig;t, dass noch mehr Stromabschaltungen erfolgen werden, dass dadurch nicht nur der pers&ouml;nliche Alltag empfindlich beeintr&auml;chtigt werden wird, sondern dass auch Produktion, Verkehr, Wasserversorgung weiter sinken bzw. prek&auml;r werden. Schon jetzt gibt es mangels &Ouml;llieferungen weiter Stromabschaltungen, Stra&szlig;enlaternen bleiben ausgeschaltet, in Hotels werden die nutzbaren Fahrst&uuml;hle reduziert, es werden wieder verst&auml;rkt Strom und Energie gespart.<\/p><p>Ein Energieforscher vom Energy Institute der University of Texas in Austin, Jorge Pi&ntilde;on, erl&auml;uterte nun <a href=\"https:\/\/www.weareceda.org\/en\/us-cuba-news-brief\/jan9-maduros-fall-and-cubas-reckoning\">in einem Interview<\/a> die Gesamtlage des Kraftstoffbedarfs von Kuba. Demnach betr&auml;gt der Tagesbedarf Kubas etwa 100.000 Barrel pro Tag, wovon die heimische Produktion 40.000 Barrel abdeckt. Der Fehlbedarf von 60.000 Barrel pro Tag wird bzw. wurde bislang teilweise von Venezuela (etwa 30.000 bis 35.000 Barrel pro Tag), aus Mexiko (etwa 22.000 Barrel pro Tag in den Jahren 2024 und Anfang 2025) und begrenzten russischen Lieferungen sowie K&auml;ufen auf dem Spotmarkt &ndash; haupts&auml;chlich Diesel und Fl&uuml;ssiggas (LPG) &ndash; gedeckt. Der Verlust des venezolanischen &Ouml;ls, warnte Pi&ntilde;on, w&auml;re katastrophal. &bdquo;Wenn die Lieferungen eingestellt werden, werden die Auswirkungen in Kuba katastrophal sein &ndash; nicht nur wirtschaftlich, sondern auch psychologisch.&ldquo; Denn, wie Pi&ntilde;on anmerkt: &bdquo;Die meisten Proteste auf den Stra&szlig;en Kubas wurden durch Wasserknappheit oder den Mangel an Fl&uuml;ssiggas ausgel&ouml;st. Wir beobachten die Fl&uuml;ssiggasversorgung genau, weil wir glauben, dass sie nicht nur wirtschaftliche, sondern auch soziale Auswirkungen hat. Manche Menschen gehen auf die Stra&szlig;e, schreien und protestieren, weil es kein Fl&uuml;ssiggas gibt.&ldquo; Nach seinen Einsch&auml;tzungen sind Alternativen f&uuml;r Kuba derzeit rar. Dazu geh&ouml;ren Angola, Algerien, Brasilien und Kolumbien als potenzielle Lieferanten. Doch sei der zu bef&uuml;rchtende Druck der USA f&uuml;r jede solche Vereinbarung politisch sehr riskant.<\/p><p>Au&szlig;er &Ouml;l und Gas kamen aus Venezuela aber auch wichtige Devisen nach Kuba, und zwar f&uuml;r die T&auml;tigkeit tausender &Auml;rzte und anderen Gesundheitspersonals oder auch Lehrkr&auml;ften aus Kuba. Noch ist unklar, ob sie auf Druck von Trump ausgewiesen werden, wie dies beispielsweise unter dem rechtsextremen Regierungschef Bolsonaro in Brasilien erfolgte, wodurch gro&szlig;e Regionen des Landes ohne hinreichende Gesundheitsversorgung blieben.<\/p><p><strong>Individuelle Ebene der Trump-Politik<\/strong><\/p><p>Wie es in der Region um die Karibik nun weitergehen wird, h&auml;ngt sehr von den Aktionen des US-Pr&auml;sidenten und seinem Au&szlig;enminister ab. W&auml;hrend Trump immense psychologische Deformationen und Probleme aufweist, scheint Marco Rubio seit Beginn seiner politischen Karriere in den USA von einer hasserf&uuml;llten Obsession gegen Kuba getrieben. Hier sei nur kurz auf Trump eingegangen, der ja nun gegen&uuml;ber Kuba vorschlug, es solle mit ihm &bdquo;einen Deal&ldquo; machen. Und dies, nachdem ebendieser Trump s&auml;mtliche bilateralen Gespr&auml;chsrunden selbst auf Arbeitsebene zu verschiedenen wichtigen bilateralen Themenfeldern ohne Begr&uuml;ndung beendet hat. Aufschlussreich ist daher ein Blick zur&uuml;ck, denn im Zuge von Trumps erster Amtszeit werden die Warnungen Dutzender Psychologen publik und offen diskutiert.<\/p><p>So hatten in dem Buch &bdquo;Der gef&auml;hrliche Fall Donald Trump&ldquo; 27 psychologische Experten argumentiert, dass Trump <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2017\/11\/30\/opinion\/psychiatrists-trump.html?ribbon-ad-idx=8&amp;rref=opinion&amp;module=Ribbon&amp;version=context\">ein gef&auml;hrlicher und verr&uuml;ckter Mann sei<\/a>. Sie konstatierten unter anderem einen &bdquo;ungez&uuml;gelten und extremen Gegenwartshedonismus&ldquo;, pathologischen Narzissmus, Paranoia und Soziopathie. Sein Wahnsinn sei zudem ansteckend, denn von den Traumata, die Menschen unter der Trump-Regierung erlitten haben, bis hin zu den kult&auml;hnlichen Merkmalen seiner Anh&auml;nger habe er beispiellose negative Folgen f&uuml;r die psychische Gesundheit in den USA und dar&uuml;ber hinaus verursacht. Dazu geh&ouml;ren Ph&auml;nomene wie zunehmender Realit&auml;tsverlust, deutliche Anzeichen von Unberechenbarkeit und unvorhersehbarem Verhalten sowie eine Neigung zur Gewalt als Bew&auml;ltigungsstrategie.<\/p><p>&Auml;hnlich warnte die Psychologin Mary Trump vor ihrem Onkel Donald. In ihrem biografischen Buch &bdquo;Zu viel und nie genug &ndash; Wie meine Familie den gef&auml;hrlichsten Mann der Welt geschaffen hat&ldquo; vergleicht sie ihn mit einem Dreij&auml;hrigen, der wisse, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article211218953\/Mary-Trump-warnt-vor-zweiter-Amtszeit-ihres-Onkels-Zerstoert-mein-Land.html?wtrid=kooperation.reco.taboola.free.welt.desktop\">dass er nie geliebt worden sei<\/a>. Donald Trumps Ego sei fragil und m&uuml;sse stets gest&uuml;tzt werden, &bdquo;weil er tief im Inneren wei&szlig;, dass er nichts von dem ist, was er vorgibt zu sein&ldquo;. Und was wir seit seinem Amtsantritt vor einem Jahr erleben, scheint wohl eine Best&auml;tigung dieser weitgehend ignorierten Expertenmeinungen zu sein.<\/p><p>Nun fragt sich, wie das US-System mit einem Demonteur wie Trump und seiner MAGA-Bewegung umgeht, die den ausgekl&uuml;gelten Mechanismus der &bdquo;checks and balances&ldquo; aushebeln. Es gilt, die verfassungsm&auml;&szlig;igen (und v&ouml;lkerrechtlichen) Grunds&auml;tze zu bewahren, wenngleich diese schon immer mehr oder weniger elit&auml;r, reaktion&auml;r, rassistisch und imperialistisch ausgelegt wurden. Es w&auml;re die Frage, ob es gegen einen Tyrannen wie Trump angemessene Gegenmittel gibt. Auf jeden Fall werden im Herbst Zwischenwahlen u.a. f&uuml;r den US-Kongress stattfinden, und aufgrund der innenpolitischen Widerst&auml;nde &ndash; harte Kritik an seiner Politik sowie sinkende Werte bei Meinungsumfragen &ndash; k&ouml;nnte er Zuspruch und legislative Unterst&uuml;tzung verlieren, er muss seiner W&auml;hlerschaft also liefern. Ob daf&uuml;r irgendeine Art von Sieg gegen Venezuela oder Kuba oder aber der Skalp Gr&ouml;nlands ausreichen werden, ist mehr als fraglich.<\/p><p><strong>Systemische Ebene der US-Politik<\/strong><\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich handelt auch der Gr&ouml;PaZ (Gr&ouml;&szlig;ter Pr&auml;sident aller Zeiten) Donald Trump nicht v&ouml;llig solo, sondern agiert auf der Basis der ideologischen, &ouml;konomischen, medialen, und vor allem milit&auml;rischen und politischen Grundmuster und Infrastrukturen. Und da zeichnete sich bereits in den 1990er-Jahren ein &bdquo;imperial overstretch&ldquo; (US-Historiker Paul Kennedy) ab, eine &Uuml;berdehnung der Machtaus&uuml;bung in vor allem geografischer Hinsicht. Dass durch Aufr&uuml;stung wirtschaftliche Probleme gel&ouml;st werden sollten, versuchte unter anderem der Ex-Schauspieler und Star-Wars-Fan Ronald Reagan in den 1980er-Jahren und vervielfachte das Haushaltsdefizit der USA, obwohl der und seine Republikaner immer wieder Demokraten vorwerfen, fortlaufend Schulden zu produzieren. Dass nun Trump die bereits gigantischen R&uuml;stungsausgaben der USA von 900 Milliarden USD um 50 Prozent (sic!) erh&ouml;hen m&ouml;chte, zeigt, dass er unter den konservativen, reaktion&auml;ren US-Pr&auml;sidenten in dieser Hinsicht &bdquo;der Gr&ouml;&szlig;te&ldquo; sein m&ouml;chte. Das w&uuml;rde das US-Milit&auml;r zu einem noch gr&ouml;&szlig;eren Klimakiller machen, als es heute schon ist (derzeit etwa in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von Frankreich).<\/p><p>Ein weiterer Aspekt der gegen Venezuela, Kuba und andere Staaten der Region gerichteten Politik ist das geschickte und sehr penetrante mediale Attackieren und Kreieren von Negativimages sowie Feindbildern der jeweils ungeliebten Regierungen. Das hei&szlig;t, dass vor konkreten, realen Attacken und Drohungen ein als Feind oder gar als &bdquo;Bedrohung&ldquo; deklariertes System &bdquo;sturmreif geschrieben&ldquo; wird, sodass hinreichende Teile der US-Bev&ouml;lkerung und der Weltgemeinschaft eine Aggression tolerieren oder gar unterst&uuml;tzen. Diese Arbeit wird u.a. von den 27.000 PR-Experten des Pentagon und mehreren speziellen Agenturen in den USA verrichtet. Und mit KI ist das vermutlich noch einfacher, wie Texte &uuml;ber &bdquo;kognitive Kriegf&uuml;hrung&ldquo; erahnen lassen.<\/p><p>Vor diesem Hintergrund kann Trump und seine M&auml;nnerriege gut und gern als &bdquo;Kakistokratie&ldquo; (&bdquo;Herrschaft der Schlimmsten&ldquo;) bezeichnet werden. Verwendet wurde der Begriff im 18. Jahrhundert, wurde aber unter anderem im Zusammenhang mit der Wahl bzw. Wiederwahl von Donald Trump zum Pr&auml;sidenten der Vereinigten Staaten und der Zusammenstellung seines Kabinetts wiederverwendet. Kakistokratie bezeichnet in der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Politikwissenschaft\">Politikwissenschaft<\/a> eine Herrschaft der Schlechtesten. Urspr&uuml;nglich wurde der Begriff als <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Antonym\">Antonym<\/a> zu <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aristokratie\">Aristokratie<\/a> verwendet, der Herrschaft der Besten. In der kubanischen Tageszeitung <em>Granma<\/em> (Januar 2025, S. 10) wurde der Begriff f&uuml;r die aktuelle Trump-Regierung verwendet. Darin hei&szlig;t es:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Es handelt sich dabei um eine d&uuml;nn getarnte neofaschistische Version derjenigen, die, um &sbquo;die USA wieder gro&szlig; zu machen&lsquo;, keine L&uuml;gen, Verschw&ouml;rungen, Putsche, Sanktionen, Verleumdungskampagnen, Geheimdienstoperationen, Erpressungen, Drohungen, B&uuml;ndnisse mit anderen Schlimmeren &ndash; wie Milei in Argentinien oder Netanjahu in Israel &ndash; scheuen, egal wie gro&szlig; das Leid, wie zahlreich die Armen oder die Zehntausenden von Toten und Hunderttausenden von Verletzten sind.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kuba ist dringend, denn der W&uuml;rgegriff der Terroristen wird noch verst&auml;rkt<\/strong><\/p><p>&bdquo;I can&rsquo;t breathe&ldquo; waren die immer leiser gehauchten letzten Worte, bevor der US-B&uuml;rger Eric Garner im Jahr 2014 in NYC durch den unerbittlichen Druck des Knies eines Polizisten zu Tode erstickte. Dieser Akt schlimmsten Sadismus eines f&uuml;r Sicherheit und Ordnung ausgebildeten Staatsbeamten gegen einen wehrlosen Mitmenschen l&auml;sst sich vor allem auf die US-Politik gegen Kuba &uuml;bertragen. Die Erstickungspolitik der USA startete offiziell 1961, und sie h&auml;lt bis heute an. Unerbittlich. Ohne Gnade und Mitgef&uuml;hl f&uuml;r die Opfer, f&uuml;r die etwa 10 Millionen Menschen in Kuba, die einen eigenen, selbstbestimmten Entwicklungsweg gew&auml;hlt haben, deren Menschenrechte vom selbstherrlichen Nachbar, einer milit&auml;rischen Superpower, einem moralischen Zwerg, jeden Tag aufs Neue verletzt werden.<\/p><p>Nun, die Bombardierung Venezuelas und die Entf&uuml;hrung von Pr&auml;sident Maduro sind ein krasser Bruch des V&ouml;lkerrechts und s&auml;mtlicher zivilisatorischen und religi&ouml;sen Werte. Und unmittelbar nach seinem &bdquo;Sieg&ldquo; bringt Trump &Uuml;bergriffe auf weitere Gebiete ins Spiel: Mexiko, Kolumbien, Kuba oder Gr&ouml;nland.<\/p><p>Die bisherigen Versuche vieler Staaten und Organisationen, den Imperialismus der USA zu z&uuml;geln, haben bislang wenig Erfolg gehabt. So votiert die Weltgemeinschaft allj&auml;hrlich seit 1992 in der UN-Generalversammlung mit allergr&ouml;&szlig;ter Mehrheit f&uuml;r ein Ende der US-Aggressionen gegen Kuba. Doch Washington missachtet nicht nur diese einhellige Forderung der Weltgemeinschaft, sondern eskaliert die Blockade-, Sanktions- und Subversionspolitik noch weiter. Nachweislich verletzt die US-Administration zahlreiche zivilisatorische und religi&ouml;se Prinzipien, Menschen- und V&ouml;lkerrechte, die UN-Charta, <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-cuba.org\/2023\/11\/urteil-des-tribunals-gegen-die-blockade\/\">internationale Abkommen und Regeln<\/a>.<\/p><p>All diese Verbrechen der USA m&uuml;ssen nun endlich gestoppt, bestraft und ges&uuml;hnt werden, zumal der &bdquo;Expansionstrieb&ldquo; der Trump-MAGA-Bande uners&auml;ttlich sein k&ouml;nnte und raffinierte Formen annehmen d&uuml;rfte.<\/p><p>In einer Stellungnahme des bundesweiten <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-cuba.org\/2026\/01\/pressemitteilung-des-vorstands-stopp-den-terror-gegen-venezuela-und-cuba\/\">&bdquo;Netzwerk Cuba&ldquo; zu den aktuellen Terroraktionen<\/a> hei&szlig;t es unter anderem:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Dem aggressiven Regime in Washington geht es darum, Angst und Unsicherheit in einer Region zu verbreiten, die sich langsam von der imperialistischen Supermacht im Norden emanzipiert. L&auml;nder dieser Region haben vor Jahren eine &bdquo;Zone des Friedens&ldquo; ausgerufen. Dies ist nun von den USA r&uuml;cksichtslos bzw. absichtsvoll verletzt worden. (&hellip;)<\/em><\/p>\n<p><em>Der Vorstand des Netzwerk Cuba in Deutschland fordert, dass mit dieser imperialistischen Gesetzlosigkeit nach Wild-Welt-Manier [sic] nun endlich Schluss gemacht werden muss. Dazu werden alle politischen und zivilgesellschaftlichen Pers&ouml;nlichkeiten und Organisationen aufgerufen, bei der Gegenwehr gegen das gef&auml;hrliche, monstr&ouml;se USA-Imperium einen konkret-praktischen Beitrag in ihrem Umfeld und gemeinsam zu leisten.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/nwnWHAJ6GpM?si=X-YW-FivrJCdxWNc\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p><small>Titelbild: Ran Sinee \/ Shutterstock<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135562\">Trump versch&auml;rft die v&ouml;lkerrechtswidrige Blockade gegen Kuba<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135712\">Bundesregierung will nichts tun, um deutsche Unternehmen vor den Folgen der illegalen US-Sanktionen gegen Kuba zu sch&uuml;tzen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119675\">August 1962: Die entscheidende Rolle der CIA bei der Inhaftierung von Nelson Mandela und der vergessene Beitrag Kubas zu dessen Freilassung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107185\">Bundesregierung will nachweislich v&ouml;lkerrechtswidriges US-Embargo gegen Kuba nicht als V&ouml;lkerrechtsbruch bezeichnen<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die j&uuml;ngsten Aktionen der US-Regierung und ihrer Hightech-Milit&auml;rmaschinerie treiben einem Tr&auml;nen in die Augen &ndash; Tr&auml;nen einerseits aus Trauer f&uuml;r die Opfer und Zerst&ouml;rungen, und Tr&auml;nen andererseits aus Zorn &uuml;ber die ungebremste Furie eines irrsinnigen Narziss inmitten eines kranken, im relativen Niedergang befindlichen Gesellschaftssystems. W&auml;hrend in Deutschland und der EU manche Spitzenpolitiker der Mitteparteien offenbar<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144765\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":144766,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,171],"tags":[3058,2637,901,1426,2529,2175,1368,2798,1367,2291,1800,3438,639,1556,1703,1333,1019],"class_list":["post-144765","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-militaereinsaetzekriege","tag-diffamierung","tag-embargo","tag-geheimdienste","tag-hegemonie","tag-imperialismus","tag-interventionspolitik","tag-kuba","tag-psychoanalyse","tag-ruestungsausgaben","tag-spionage","tag-trump-donald","tag-un-charta","tag-uno","tag-usa","tag-voelkerrecht","tag-venezuela","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/shutterstock_2722405287.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144765","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=144765"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144765\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":144774,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144765\/revisions\/144774"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/144766"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=144765"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=144765"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=144765"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}