{"id":144903,"date":"2026-01-18T09:00:16","date_gmt":"2026-01-18T08:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144903"},"modified":"2026-01-16T12:30:50","modified_gmt":"2026-01-16T11:30:50","slug":"hinweise-der-woche-442","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144903","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144903#h01\">Monroe-Doktrin hei&szlig;t f&uuml;r Deutschland: Ramstein schlie&szlig;en, US-Mittelstreckenraketen raus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144903#h02\">Weitere Fu&szlig;abdr&uuml;cke einer neuen &Auml;ra in Venezuela?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144903#h03\">EU-Wahrheitsregime: Sanktionen ohne Ma&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144903#h04\">Weg zu Waffenstillstand und Friedensvertrag: Wie der Ukraine-Krieg mit einem Verhandlungsfrieden beendet werden kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144903#h05\">Nach vier Stunden muss der Krieg vorbei sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144903#h06\">&bdquo;Wo wir arbeiten, gibt es oft niemand anderen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144903#h07\">Europa auf Deflationskurs, und die EZB sitzt schon wieder auf dem falschen Dampfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144903#h08\">Millionen Zusatzkosten statt Milliardeneinsparungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144903#h09\">Reform der Erbschaftsteuer: Wer reich ist, kann sich arm rechnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144903#h10\">Staats- und Milieumedien<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Monroe-Doktrin hei&szlig;t f&uuml;r Deutschland: Ramstein schlie&szlig;en, US-Mittelstreckenraketen raus<\/strong><br>\nWas bedeutet Trumps R&uuml;ckbesinnung auf die Monroe-Doktrin f&uuml;r Europa? Ein genauer Blick auf die Doktrin aus dem 19. Jahrhundert zeigt: Europa muss sich bald entscheiden, und Friedrich Merz ist v&ouml;llig auf dem falschen Weg [&hellip;]<br>\nIn der europ&auml;ischen &Uuml;berh&ouml;hung der Monroe-Doktrin spiegelt sich vor allem die &bdquo;wirkm&auml;chtige&ldquo; Lebensl&uuml;ge der europ&auml;ischen Transatlantiker. Denn gehalten haben sich die US-Regierungen immer nur an jenen Teil der Doktrin, der in ihrem ureigenen Interesse lag. Und das hei&szlig;t, sie beanspruchten und beanspruchen ein US-Monopol auf Interventionen in der &bdquo;westlichen Hemisph&auml;re&ldquo;; nur sie allein h&auml;tten ein Anrecht auf Bedrohungen, Erpressungen, Milit&auml;roperationen und &bdquo;Regime Change&ldquo; in Nord-, Mittel- und S&uuml;damerika.<br>\nEinmischungen von au&szlig;erhalb betrachten sie deshalb als feindseligen Akt gegen die Vereinigten Staaten. Die in der Monroe-Doktrin ebenfalls enthaltene Aussage, im Gegenzug zu diesem Diktum w&uuml;rden sich die USA k&uuml;nftig aus innereurop&auml;ischen Angelegenheiten heraushalten, wurde dagegen &auml;u&szlig;erst flexibel interpretiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/monroe-doktrin-ernst-nehmen-ramstein-schliessen-keine-us-mittelstreckenraketen\/2c8d7593-5f06-4291-9c05-540ad43d3aa4%20\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Pr&auml;sident Trump: &bdquo;I don&acute;t need international law&rdquo;&ndash; letzter Weckruf f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nAm 07. Januar 2026 stellte sich US-Pr&auml;sident Trump in einem Interview (Video) Fragen von Journalisten der New York Times. In diesem Interview machte Trump unmissverst&auml;ndlich klar, dass das V&ouml;lkerrecht f&uuml;r ihn keine Bedeutung hat. Er selbst sieht sich als Ma&szlig;stab daf&uuml;r, welche milit&auml;rischen, wirtschaftlichen oder politischen Mittel zur Anwendung kommen, um die Vormachtstellung der USA zu garantieren. Gefragt, ob es irgendwelche Grenzen f&uuml;r die Aus&uuml;bung seiner globalen Macht g&auml;be, antwortete Trump glasklar: &bdquo;Yeah, there is one thing. My own morality, my own mind. It&acute;s the only thing that can stop me.&rdquo; (&bdquo;Ja, da gibt es eine Sache, meine eigene Moral, meine eigene Meinung. Das ist das Einzige, was mich stoppen kann.&ldquo;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/us-praesident-trump-i-dont-need-international-law-letzter-weckruf-fuer-europ\/\">J&uuml;rgen H&uuml;bschen auf Overton Magazin<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Zur&uuml;ck zum Faustrecht &ndash; die Trump-Zeitenwende<\/strong><br>\nWar der Angriff Putins auf die Ukraine im Februar 2022 noch eine v&ouml;lkerrechtswidrige Reaktion auf massive Provokationen Seitens der NATO und der vom Westen unterst&uuml;tzten Ukraine &ndash; man denke an den Putsch auf dem Maidan und die acht Jahre lange Bombardierung des Donbass durch die ukrainische Armee &ndash;, so ist Donald Trumps &Uuml;berfall auf Venezuela ohne jede Bedrohung der USA erfolgt. Der ehemalige Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in M&uuml;nchen Peter Vonnahme bezeichnet diesen Schritt der USA als echte Zeitenwende.<br>\nDie guten W&uuml;nsche zum Neuen Jahr waren bereits nach drei Tagen Schall und Rauch. Es sollte ein Friedensjahr werden. Doch wir sind zur&uuml;ck im Zeitalter des Faustrechts. 2026 ist eine echte ZEITENWENDE.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/zurueck-zum-faustrecht-die-trump-zeitenwende\/\">Peter Vonnahme auf Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Blut &amp; &Ouml;l<\/strong><br>\nIn einer einzigen Woche bittet man Sie da drau&szlig;en an den Ger&auml;ten, Folgendes zu glauben:<br>\nIn Venezuela muss der Staatsf&uuml;hrer gest&uuml;rzt werden, weil er ein Diktator ist, w&auml;hrend der Sohn eines Diktators im Iran an die Macht gebracht werden muss, und die Herrschaftsverh&auml;ltnisse &uuml;ber Gr&ouml;nland sich grundlegend ver&auml;ndern werden, ohne dass auch nur ein einziger der Diktatur verd&auml;chtiger Akteur im Spiel gewesen sein soll.<br>\nStimmungsgebende Medien halten es f&uuml;r machbar, Ihnen diese widerspr&uuml;chlichen Standpunkte gleichzeitig zu servieren &ndash; in der Annahme, Sie w&uuml;rden nicht bemerken, dass hier weder &bdquo;Demokratie&ldquo; noch &bdquo;Freiheit&ldquo;, sondern blanker Imperialismus verteidigt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/2010735945260085464\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Weitere Fu&szlig;abdr&uuml;cke einer neuen &Auml;ra in Venezuela?<\/strong><br>\nIn den USA steht die L&ouml;sung mindestens dreier gro&szlig;er Widerspr&uuml;chen auf die Tagesordnung. Sie bestehen zwischen der extremen Staatsschuld von &uuml;ber 34 Billionen Dollar, versus dem Unverm&ouml;gen der Wirtschaft, das interne Steueraufkommen mit eigener Kraft deutlich zu erh&ouml;hen und versus einem weiteren hohen Finanzbedarf f&uuml;r den Unterhalt seiner weltgr&ouml;&szlig;ten Milit&auml;rmacht, f&uuml;r seine Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in Asien, Europa, Lateinamerika, f&uuml;r Mitgliedsbeitr&auml;ge an die NATO und der UNO. Die Regierung ben&ouml;tigt st&auml;ndig Kapital f&uuml;r eigene Staatsaufgaben, im Gesundheitswesen, dem Erhalt der Infrastruktur etc.<br>\nDonald Trump muss neue gro&szlig;e Kapitalsummen beschaffen. Er braucht viel neues Kapital, m&ouml;glichst von au&szlig;erhalb, f&uuml;r seine Vorhaben, auch zur Wiederherstellung der Folgen des Klimawandels, den er nicht so richtig anerkennt.<br>\nDie USA gestalten ihre Demokratie anders als in Europa. Nicht nur bei Wahlprozessen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung. Ein Pr&auml;sident demonstriert &ouml;ffentlich mit seinen Dekreten &uuml;ber TV- Kan&auml;le, wie Gesetze seiner Regierung, mit seiner Unterschrift au&szlig;er Kraft gesetzt werden. Er betreibt das Recht des St&auml;rkeren, mit einer Politik von selektiven Sanktionen, Zollver&auml;nderungen und Drohungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/01\/weitere-fussabdruecke-einer-neuen-aera-in-venezuela\/\">pressenza<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Kriegsverbrechen&ldquo; mit getarntem Flugzeug<\/strong><br>\nDas US-Milit&auml;r hat laut &bdquo;New York Times&ldquo; (&bdquo;NYT&ldquo;) beim ersten Angriff auf ein mutma&szlig;liches Drogenschmugglerboot in der Karibik ein geheimes, als zivile Maschine getarntes Flugzeug eingesetzt, etwas, das Rechtsexperten als Kriegsverbrechen werten, so die Zeitung. Der Vorwurf taucht nicht zum ersten Mal auf.<br>\nDie Waffen seien zudem im Rumpf statt sichtbar unter den Fl&uuml;geln transportiert worden, schrieb die &bdquo;New York Times&ldquo; am Montag unter Berufung auf unterrichtete Personen. Auch h&auml;tten mehrere Beamte best&auml;tigt, dass das Flugzeug nicht in klassischer Milit&auml;rlackierung gehalten gewesen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3416987\/\">ORF<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die USA, der &bdquo;Madman&ldquo; und der Kampf gegen den Machtverlust<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144728\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die Weltordnung war auch vor Trump\/Venezuela\/Gr&ouml;nland nicht &bdquo;regelbasiert&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144775\">NachDenkSeiten <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU-Wahrheitsregime: Sanktionen ohne Ma&szlig;<\/strong><br>\nSolidarit&auml;t mit Schweizer Exoberst nach EU-Zwangsma&szlig;nahmen. Bank streicht Berliner Journalisten H&uuml;seyin Do&#287;ru das Existenzminimum<br>\nLaut war der Aufschrei hierzulande, als die US-Regierung Sanktionen gegen zwei deutsche Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerinnen der Organisation &raquo;Hate Aid&laquo; verh&auml;ngte. Unterdessen setzt die Europ&auml;ische Union mit Zustimmung Deutschlands munter weiter Personen auf ihre eigenen Sanktionslisten, zuletzt auch den Schweizer Jacques Baud. Dem Exoberst wird vorgeworfen, &raquo;regelm&auml;&szlig;ig zu Gast in prorussischen Fernseh- und Radiosendungen&laquo; zu sein und als &raquo;Sprachrohr f&uuml;r prorussische Propaganda&laquo; zu fungieren, hei&szlig;t es auf der Website der EU-Kommission. Ein am Donnerstag ver&ouml;ffentlichtes Solidarit&auml;tsschreiben konstatiert dagegen, es sei &raquo;kein Verbrechen, die Leser auf Unwahrheiten und die eigene Propaganda der EU und der NATO aufmerksam zu machen&laquo;. Gefordert wird die &raquo;sofortige Aufhebung der illegalen Sanktionen gegen Jacques Baud sowie gegen alle Journalisten, Wissenschaftler und EU-B&uuml;rger&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/515354.eu-wahrheitsregime-sanktionen-ohne-ma%C3%9F.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Krieg im Innern<\/strong><br>\nZum ersten Mal entziehen EU-Sanktionen einem kritischen Journalisten in Deutschland jede M&ouml;glichkeit, sich sowie seine Familie mit Nahrung zu versorgen. Der deutsche Journalist H&uuml;seyin Do&#287;ru, der schon seit Mai vergangenen Jahres aufgrund von EU-Sanktionen Geld weder verdienen noch ausgeben darf, erh&auml;lt seit kurzem von seiner Bank nicht einmal mehr die humanit&auml;re Ausnahmesumme, die er ben&ouml;tigt, um f&uuml;r sich sowie f&uuml;r seine Familie Nahrungsmittel zu kaufen. Die EU hat Sanktionen gegen ihn verh&auml;ngt, weil er propal&auml;stinensische Positionen vertritt. Gleichartige Ma&szlig;nahmen hat sie auch gegen den Schweizer Publizisten Jacques Baud ergriffen, der f&uuml;r Positionen bekannt ist, die bez&uuml;glich des Ukraine-Kriegs denjenigen der EU widersprechen. Aus dem Ausw&auml;rtigen Amt hei&szlig;t es zustimmend, derlei Sanktionen w&uuml;rden &bdquo;auch weiterhin&ldquo; verh&auml;ngt. Damit versetzt sich Br&uuml;ssel in die Lage, kritische Medien fl&auml;chendeckend auszuschalten, faktisch ohne gerichtliche Kontrolle. Zugleich sorgen US-Ma&szlig;nahmen daf&uuml;r, dass missliebige Organisationen die Bankkonten verlieren und damit au&szlig;erstande gesetzt werden, kritische Aktivit&auml;ten weiterzuf&uuml;hren. Eine Ausschaltung der Opposition wird m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10261\">German Foreign Policy<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Verfassungsrechtler Dietrich Murswiek: &raquo;Die EU ist seit einiger Zeit auf der schiefen Bahn&laquo;<\/strong><br>\nDe Lapuente: Die EU bezeichnet die Individualsanktionen ausdr&uuml;cklich als pr&auml;ventive Ma&szlig;nahmen und nicht als Strafen. Kann diese Erkl&auml;rung den Verfassungsrechtler befriedigen?<br>\nMurswiek: Im Ansatz ist es richtig, Pr&auml;ventivma&szlig;nahmen von Strafen zu unterscheiden. Pr&auml;ventivma&szlig;nahmen gibt es auch im deutschen Recht. Die rechtlichen Voraussetzungen daf&uuml;r sind ganz andere als bei Strafsanktionen. Deshalb ist es wichtig, dass eine Ma&szlig;nahme, die als Pr&auml;ventivma&szlig;nahme begr&uuml;ndet wird, auch tats&auml;chlich pr&auml;ventiven Charakter hat. Bei manchen Individualsanktionen der EU hat man den Eindruck, dass es sich um falsch deklarierte Strafsanktionen handelt und dass die falsche Etikettierung gew&auml;hlt wird, um die rechtsstaatlichen Anforderungen an eine Bestrafung zu umgehen. &ndash; Im Fall Baud sind die Voraussetzungen f&uuml;r eine Pr&auml;ventivsanktion nicht gegeben.<br>\nDe Lapuente: Woran machen Sie das fest?<br>\nMurswiek: Pr&auml;ventivsanktionen sind Beugemittel zur Durchsetzung einer Verhaltenspflicht. In diesem Fall geht es um die Durchsetzung der Unterlassung &raquo;russlandfreundlicher&laquo; Meinungs&auml;u&szlig;erungen. Pr&auml;ventiven Charakter hat eine Sanktion nur dann, wenn sie zuvor angedroht wird f&uuml;r den Fall, dass der Betroffene der Aufforderung zur Unterlassung eines bestimmten Verhaltens nicht nachkommt und wenn sie sofort beendet wird, sobald der Betroffene die an ihn gerichtete Aufforderung erf&uuml;llt. Dies ist bei den EU-Sanktionen nicht der Fall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/verfassungsrechtler-dietrich-murswiek-die-eu-ist-seit-einiger-zeit-auf-der-schiefen-bahn\/\">Overton Magazin<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Nein zur Kriegspropaganda! Wo darf man das noch sagen?<\/strong><br>\nIm Job gegen Bundeswehrwerbung protestieren? Geht das? M&uuml;nchner Strassenbahnfahrer f&uuml;hren es vor, sie wollen nicht zum Vehikel der Kriegspropaganda werden.<br>\nEin DHL-Frachtarbeiter und Verdi-Vertrauensmann am Leipziger Flughafen hat nach einer antimilitaristischen Rede, die er in seiner Freizeit hielt, seinen Job verloren, wie das Gewerkschaftsforum im Herbst 2025 berichtete. Nicht nur Prominente wie den Schweizer Milit&auml;rexperten und Buchautor Jacques Baud treffen also einschl&auml;gige Sanktionen, die staatliche Aufsicht vergisst auch Otto Normal-Arbeitnehmer nicht. In der Arbeitswelt muss n&auml;mlich aus Sicht der neuen Kriegspropagandisten einiges auf Linie gebracht werden.<br>\nEinzelf&auml;lle reichen da erst einmal aus, um dem Rest zu zeigen, wo der Hammer h&auml;ngt.<br>\nEs tritt ja jetzt &uuml;berhaupt eine neue Lage ein: Auch Unternehmen und private wie &ouml;ffentliche Dienstleister haben sich am Leitbild der Kriegst&uuml;chtigkeit zu orientieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/01\/nein-zur-kriegspropaganda-wo-darf-man-das-noch-sagen\/\">pressenza<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Weg zu Waffenstillstand und Friedensvertrag: Wie der Ukraine-Krieg mit einem Verhandlungsfrieden beendet werden kann<\/strong><br>\nVernunft, Kooperation und gleiches Recht f&uuml;r alle Nationen entscheiden &uuml;ber die Zukunft Europas. Eine Kapitulation und ungel&ouml;ste Territorialfragen f&uuml;hren nicht zu einem dauerhaften Frieden. Gerechte L&ouml;sungen beginnen mit der Art und Weise des &Uuml;bergangs zu den Friedensverhandlungen.<br>\nDeshalb hat dieser Vorschlag zum Ziel,\n<ul>\n<li>L&ouml;sungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die wichtigsten Probleme aufzuzeigen, die bei entsprechender Kompromissbereitschaft der Konfliktparteien geeignet w&auml;ren, den Krieg zu beenden;<\/li>\n<li>den Fortbestand der Ukraine als souver&auml;nen, unabh&auml;ngigen und funktionsf&auml;higen europ&auml;ischen Staat zu sichern und den Menschen dort nach vier Jahren eines grausamen Krieges wieder Hoffnung auf eine Zukunft zu geben;<\/li>\n<li>unter Ber&uuml;cksichtigung der Sicherheitsinteressen sowohl Russlands als auch der Ukraine den Grundstein f&uuml;r eine gesamteurop&auml;ische Sicherheits- und Friedensordnung zu legen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/weltwoche.de\/daily\/weg-zu-waffenstillstand-und-friedensvertrag-wie-der-ukraine-krieg-mit-einem-verhandlungsfrieden-beendet-werden-kann\/\">Die Weltwoche<\/a><\/p>\n<p>dazu: <strong>Die Ukraine im blutigen Endspiel zwischen Krieg und Diplomatie<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144821\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Busifizierung&ldquo; in der Ukraine: Wie der Krieg spricht und wovon er nichts h&ouml;ren will<\/strong><br>\nHelden auf den Plakaten &ndash; doch das Handy warnt vor der Rekrutierungspolizei. Ein Streifzug durch Oberfl&auml;chen und Unterwelten des vom Krieg zerrissenen Landes zeigt die interne Gewalt, die zur Abwehr der &auml;u&szlig;eren Gewalt ausge&uuml;bt wird [&hellip;]<br>\nIn ihren K&uuml;chen sprechen einige Freunde dar&uuml;ber, so &auml;hnlich wie fr&uuml;her in der Dissidentenzeit. Aber &ouml;ffentlich ist es, als gesch&auml;he nichts. Dabei sind diese Bilder auch au&szlig;erhalb der Ukraine empfangbar. Es ist, als ob unsere Gesellschaft wie der internationale Diskurs unter einen kollektiven Bann geraten w&auml;re.<br>\nEine Zeit lang f&uuml;hlte ich mich fast verr&uuml;ckt. Ich sah Dinge, die anderen unbedeutend blieben. Ein Freund wurde in Kyjiw direkt auf der Stra&szlig;e entf&uuml;hrt. Aber immer wieder h&ouml;re ich von Kollegen in europ&auml;ischen St&auml;dten, es sei jetzt &bdquo;nicht der Zeitpunkt, dar&uuml;ber zu sprechen&ldquo;, weil &bdquo;es dann schwerer wird, Europa zur Unterst&uuml;tzung zu motivieren&ldquo;. Diese Haltung scheint auch in angesehenen Medien vorzuherrschen. Aber sie ist eine Selbstzensur, die Illusionen n&auml;hrt, indem sie Teile der Realit&auml;t ausblendet: Trauma, Leid, innere Gewalt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/ukraine-wie-krieg-spricht-und-wie-sein-schweigen-klingt\/ca9b0ab7-9ece-46ed-9a2a-99af0f11968b\">der Freitag<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Scholz: Putin hat Angriff auf Ukraine jahrelang geplant<\/strong><br>\nH&auml;tte man Russlands Einmarsch in die Ukraine durch Diplomatie und Zugest&auml;ndnisse verhindern k&ouml;nnen? In den Jahren vor dem Angriff sei es daf&uuml;r schon zu sp&auml;t gewesen, glaubt Ex-Kanzler Scholz.<br>\nEx-Bundeskanzler Olaf Scholz geht davon aus, dass sich Kremlherrscher Wladimir Putin schon deutlich vor 2022 zum Angriffskrieg gegen die Ukraine entschlossen hat. &ldquo;Ich bin heute fest davon &uuml;berzeugt, dass Putin seinen Angriff zwei Jahre vorher fest geplant hatte und dass ihn weniges davon hat abbringen k&ouml;nnen&rdquo;, sagte der SPD-Politiker in Berlin bei der Vorstellung des Buchs &ldquo;Das Versagen&rdquo;, einer kritischen Betrachtung der deutschen Russlandpolitik von Katja Gloger und Georg Mascolo.<br>\nScholz vertrat die Ansicht, dass Putin ernsthafte Forderungen, wie eine Absage an einen Nato-Beitritt der Ukraine oder an die Stationierung weitreichender Raketen auf ukrainischem Territorium, auch ohne Waffengang h&auml;tte erreichen k&ouml;nnen. &ldquo;Das h&auml;tte man alles ohne Krieg haben k&ouml;nnen und die Ukrainer h&auml;tten es gemacht am Ende und wir alle auch. Das hei&szlig;t, er wollte den Krieg&rdquo;, sagte Scholz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Scholz-Putin-hat-Angriff-auf-Ukraine-jahrelang-geplant-id30237753.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Nat&uuml;rlich muss es so sein, damit der Verdacht, der Westen k&ouml;nnte vielleicht eine Mitschuld an dem Desaster tragen, entkr&auml;ftet wird. Aber es gibt ja die Videoaufnahmen von der gemeinsamen Pressekonferenz von Scholz und Putin in Moskau <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CBSdfqIGk_Y\">kurz vor dem Angriff im Februar 2022<\/a>. Scholz machte einen Scherz auf Kosten Putins, als er sagte, dass die NATO-Osterweiterung gar nicht auf der Tagesordnung stehe und dies auch kein Thema sei, das beiden in ihren &Auml;mtern begegnen werde, so lange sie diese aus&uuml;ben, wobei Scholz nicht genau wisse, wie lange Putin noch im Amt bleiben wolle. Die heutige Haltung von Olaf Scholz passt auch nicht zur Einsch&auml;tzung von Amanda Sloat, die Sonderberaterin des ehemaligen US-Pr&auml;sidenten Joe Biden war und <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/der-vermeidbare-krieg-die-tragoedie-in-der-ukraine-und-die-verantwortung-des-westens-li.10010771\">k&uuml;rzlich sagte<\/a>: &bdquo;Wir hatten einige Gespr&auml;che, sogar bevor der Krieg begann, dar&uuml;ber, was w&auml;re, wenn die Ukraine zu Russland sagt: &sbquo;Gut, wir werden nicht in die Nato eintreten&lsquo; &ndash; was zu diesem Zeitpunkt durchaus die Invasion h&auml;tte stoppen k&ouml;nnen.&ldquo; Und weiter: &bdquo;Es gibt sicherlich die Frage, drei Jahre sp&auml;ter, ob es besser gewesen w&auml;re, das vor Kriegsbeginn zu tun, ob es besser gewesen w&auml;re bei den Istanbul-Gespr&auml;chen? Es h&auml;tte sicherlich die Zerst&ouml;rung und den Verlust von Leben verhindert.&ldquo; Man hatte also die Option, sich aber anders entschieden. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nach vier Stunden muss der Krieg vorbei sein<\/strong><br>\nWir geben Milliarden f&uuml;r neue Kampfflugzeuge aus. Aber in einer Krise werden wir nicht einmal telefonieren k&ouml;nnen.<br>\nSechs Milliarden Franken haben wir vor gut f&uuml;nf Jahren f&uuml;r den Kauf von 36 amerikanischen Kampfflugzeugen bewilligt. Erhalten werden wir nur einen Teil davon, denn das Milit&auml;rdepartement hat sich verkalkuliert. Wie viele Flugzeuge es genau sein werden, weiss im Moment niemand.<br>\nAuch sonst l&auml;uft gerade einiges schief, wenn es um die Sicherheit unseres Landes geht. Zum Beispiel beim Telefonnetz. Gerade gestern hat sich der Bundesrat zwar &laquo;f&uuml;r sichere Notrufe&raquo; ausgesprochen. Er hat beschlossen: &laquo;Mobilfunkanbieter m&uuml;ssen Notstrom ab 2031 sicherstellen.&raquo;<br>\nAber was nach einem Machtwort des Bundesrats klingt, ist in Wahrheit eine Bankrotterkl&auml;rung. Der Bundesrat verpflichtet die Mobilfunkanbieter zwar dazu, eine Notstromversorgung aufzubauen. Ab 2031 m&uuml;ssen Notrufe auch bei einem Stromausfall funktionieren, ab 2034 zus&auml;tzlich Telefon, Internet und Radio.<br>\nAber bloss vier Stunden lang.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/nach-vier-stunden-sollte-der-krieg-vorbei-sein\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wenn Robert Habeck der Schweiz die Neutralit&auml;t erkl&auml;ren will <\/strong><br>\nRobert Habeck, der fr&uuml;here deutsche Wirtschaftsminister und Vizekanzler, tritt seit seinem R&uuml;ckzug aus der Politik als Senior Analyst am Danish Institute for International Studies auf.<br>\nIm SRF-Tagesgespr&auml;ch skizzierte er eine geopolitische Neubewertung der Europ&auml;ischen Union. Was einst ein prim&auml;r wirtschaftliches Integrationsprojekt gewesen sei, erscheine heute als Europas beste Chance, in einer Welt rivalisierender Gro&szlig;m&auml;chte eine eigenst&auml;ndige politische Kraft zu entfalten.<br>\nDiese Selbstbeschreibung verband Habeck mit einer deutlichen Kritik an der Schweiz: Es sei problematisch, so sein Vorwurf, dass sich Bern im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine auf seine Neutralit&auml;t berufe und etwa die Weitergabe von Munition f&uuml;r den Flugabwehrpanzer Gepard verweigere. Diese Haltung habe Europa in seine gegenw&auml;rtige Lage gef&uuml;hrt. Zudem warnte Habeck, die Schweiz werde Teil russischer hybrider Kriegsf&uuml;hrung oder sei es bereits.<br>\nDie Sch&auml;rfe dieser Aussagen steht in auff&auml;lligem Kontrast zu ihrem begrifflichen Gehalt, denn sie beruhen auf einem grundlegenden Missverst&auml;ndnis dessen, was Neutralit&auml;t bedeutet. Neutralit&auml;t ist weder moralische Indifferenz noch politisches Wegducken. Sie ist ein v&ouml;lkerrechtlich definierter Status, der gerade im bewaffneten Konflikt seinen Sinn entfaltet.<br>\nDer Z&uuml;rcher Staatsrechtler und SP-St&auml;nderat Daniel Jositsch formulierte es in der Debatte &uuml;ber die Neutralit&auml;tsinitiative pr&auml;gnant: Wenn ein Staat in einem Krieg nicht neutral ist, wann will er es dann &uuml;berhaupt sein.<br>\nHabecks Argumentation kehrt dieses Prinzip ins Gegenteil.<br>\nNeutralit&auml;t soll ausgerechnet in dem Moment suspendiert werden, in dem sie relevant wird. Damit verliert sie ihren rechtlichen und politischen Kern. Was bleibt, ist nicht Neutralit&auml;t mit Einschr&auml;nkungen, sondern eine implizite Parteinahme. Diese Logik entspricht derjenigen milit&auml;rischer B&uuml;ndnisse, nicht der eines neutralen Staates.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/schweiz\/267220-wenn-robert-habeck-schweiz-neutralitaet\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Wo wir arbeiten, gibt es oft niemand anderen&ldquo;<\/strong><br>\nZelte, K&uuml;chensets und Matratzen will der Norwegian Refugee Council (NRC) unter anderem in den Gazastreifen bringen. Die 1948 gegr&uuml;ndete Hilfsorganisation koordiniert zudem federf&uuml;hrend die Zusammenarbeit von humanit&auml;ren Helfern bei der Unterbringung von Vertriebenen &ndash; worauf laut dem UN-Nothilfeb&uuml;ro Ocha rund 1,3 Menschen in Gaza angewiesen sind. &bdquo;Wir sorgen daf&uuml;r, dass Hilfe dorthin gelangt, wo sie gebraucht wird&ldquo;, sagt NRC-Mitarbeiterin Shaina Low der taz am Telefon aus Jerusalem.<br>\nDie israelische Regierung will diese Arbeit offenbar nicht weiter dulden und hat NRCs Registrierung zum 1. Januar auslaufen lassen &ndash; zusammen mit 36 weiteren Hilfsorganisationen, darunter &Auml;rzte ohne Grenzen (MSF), Oxfam und Caritas. Das sei sp&uuml;rbar, berichtet Low. Alle 17 vom NRC beantragten Hilfstransporte in den K&uuml;stenstreifen seit dem Beginn der Waffenruhe im Oktober seien abgelehnt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Israel-wirft-NGOs-aus-Gaza\/!6143856\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Trumps &bdquo;Friedensplan&ldquo;: Gaza-Waffenruhe geht in die zweite Phase<\/strong><br>\nDie Ziele der ersten Phase wurden bisher nur teilweise umgesetzt. Wom&ouml;glich k&ouml;nnte jetzt wieder Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen kommen.<br>\nBeinahe unauff&auml;llig hat die US-Regierung am Mittwoch den Beginn der zweiten Phase der Waffenruhe im Gazastreifen angek&uuml;ndigt. Statt einer Pressekonferenz erkl&auml;rte der US-Sondergesandte Steve Witkoff beim Onlinedienst X, der Schritt l&auml;ute die &bdquo;vollst&auml;ndige Demilitarisierung und den Wiederaufbau von Gaza&ldquo; ein. Er sehe die &bdquo;Schaffung einer pal&auml;stinensischen Technokratenverwaltung&ldquo; vor. Die seit mehr als drei Monaten erwartete zweite Phase k&ouml;nnte Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen bringen, l&auml;sst jedoch viele Fragen offen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Trumps-Friedensplan\/!6145849\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Europa auf Deflationskurs, und die EZB sitzt schon wieder auf dem falschen Dampfer<\/strong><br>\nEs geht schon los: Eine der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Gewerkschaften, die Chemiegewerkschaft IGBCE, geht ohne konkrete Forderung in die Tarifverhandlungen, die noch im Januar beginnen. &bdquo;Jeder Job z&auml;hlt, jeder Euro z&auml;hlt&ldquo;, plakatiert die Gewerkschaft zwar, wer aber die Jobs klar vor die Euros stellt, will nicht mehr Geld, sondern Besch&auml;ftigungssicherung. Und Besch&auml;ftigungssicherung, so die gewerkschaftlich-betriebswirtschaftliche Pseudologik, bedeutet Verzicht bei den L&ouml;hnen. Die Arbeitgeber haben eine Nullrunde angeboten und man kann jetzt schon ziemlich genau sagen, was rauskommt: Ein Abschluss in der N&auml;he von 1.5 Prozent.<br>\nBei VW in Deutschland stehen die Mitarbeiter sogar &bdquo;vor schmerzhaften Einschnitten&ldquo;, weil der Konzern all die Klauseln zieht, die im letzten Tarifvertrag vereinbart worden sind, wenn sich die wirtschaftliche Lage nicht durchgreifend verbessert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/01\/15\/europa-auf-deflationskurs-und-die-ezb-sitzt-schon-wieder-auf-dem-falschen-dampfer\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Millionen Zusatzkosten statt Milliardeneinsparungen<\/strong><br>\nMilliardeneinsparungen durch die B&uuml;rgergeldreform? Diese Ank&uuml;ndigung des Bundeskanzlers ist l&auml;ngst vom Tisch. Der Gesetzesentwurf zur neuen Grundsicherung, der ab Mitte Januar im Bundestag beraten wird, sieht f&uuml;r Bund und Kommunen gerade mal eine Ersparnis von knapp 400 Millionen Euro vor &ndash; verteilt auf vier Jahre. An anderer Stelle entstehen sogar neue Ausgaben: F&uuml;r die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) sagt der Entwurf bis 2029 Zusatzkosten von rund 260 Millionen Euro voraus.<br>\nUnd auf diesem Betrag wird die BA wohl sitzen bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Neue-Grundsicherung\/!6144054\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Noch mehr H&auml;rten, noch mehr Dem&uuml;tigungen<\/strong><br>\nDer Bundestag besch&auml;ftigt sich mit der Versch&auml;rfung der Sanktionen beim B&uuml;rgergeld. Im Zentrum der Debatte steht die Figur des &bdquo;Totalverweigerers&ldquo;. [&hellip;]<br>\nDie Debatte wird bestimmt vom Bild der angeblich so vielen Faulen, die arbeiten k&ouml;nnten, aber lieber Freizeit auf Kosten des Staates machen: den sogenannten Totalverweigerern, die dauerhaft unkooperativ sind und Termine beim Jobcenter schw&auml;nzen. Selbst das Arbeitsministerium betont, dass es sich hierbei um ein Zerrbild handelt. Weniger als ein Prozent der B&uuml;r&shy;ger&shy;geld&shy;emp&shy;f&auml;n&shy;ge&shy;r:in&shy;nen galten zuletzt als &bdquo;Totalverweigerer&ldquo;.<br>\nTats&auml;chlich seien h&auml;ufig psychische Erkrankungen der Grund, weshalb Betroffene nicht zu Terminen beim Jobcenter erscheinen, sagt Nils Wohltmann. Er ist Berater des Berliner Arbeitslosenzentrums der evangelischen Kirchenkreise, kurz BALZ. &bdquo;Der Anteil von Menschen mit psychischen Erkrankungen in unserer Beratung nimmt zu&ldquo;, berichtet Wohltmann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Abschaffung-des-Buergergelds\/!6145563\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wirtschaftspolitik 2026: Investieren statt sozialem Kahlschlag<\/strong><br>\nSoziale Einschnitte sollen nach der Vorstellung der Arbeitgeber und Teilen der Union f&uuml;r einen Wirtschaftsaufschwung sorgen. Mit guter Wirtschaftspolitik haben solche Vorschl&auml;ge nichts gemein. Stattdessen m&uuml;ssen jetzt Investitionen in Gang gesetzt und eine aktive Industriepolitik betrieben werden, meint das #schlaglicht 01\/2026 aus Niedersachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/schlaglicht\/++co++06d7d130-f1f0-11f0-8e1e-3d30aebf47bb\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Neue Grundsicherung: Kein B&uuml;rger mehr, kein Geld mehr!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144844\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Reform der Erbschaftsteuer: Wer reich ist, kann sich arm rechnen<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht urteilt wohl 2026, ob die aktuelle Erbschaftsteuer verfassungskonform ist. Doch was wird da eigentlich beklagt?<br>\nDas Bundesverfassungsgericht pr&uuml;ft gerade die sogenannte Verschonungsbedarfspr&uuml;fung und will in K&uuml;rze ein Urteil f&auml;llen. Hinter dem sperrigen Begriff verbirgt sich eine Regelung aus dem Erbschaftsteuerrecht, die es in sich hat. Knapp gesagt: Wer mehr als 26 Millionen Euro betriebliches Verm&ouml;gen erbt und nachweisen kann, dass sie oder er kein privates Verm&ouml;gen hat, muss unter Umst&auml;nden keinen Cent Steuern zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Reform-der-Erbschaftsteuer\/!6145555\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Erbschaftsteuer: Die Lobby l&uuml;gt<\/strong><br>\nDie Arbeitgeberlobby sch&auml;umt vor Wut, weil die SPD die Erbschaftsteuer reformieren will. Ihre Argumente aber sind l&auml;cherlich<br>\nKaum schl&auml;gt die SPD vor, die Erbschaftsteuer auch nur etwas gerechter zu gestalten, l&auml;uft die Lobby der Superreichen hei&szlig;. Wirtschaftsverb&auml;nde, konservative Leitartikler und vermeintliche &bdquo;Mittelstandsretter&ldquo; aus der Politik sprechen von Enteignung, Leistungsfeindlichkeit und einer drohenden Pleitewelle. Die Reflexe einer m&auml;chtigen Lobby folgen aber einem manipulativen Muster: maximale Emp&ouml;rung, minimale Fakten.<br>\nBesonders prominent sind in der Debatte diese zwei Mythen. Und besonders auff&auml;llig: Wie sich SPD-Chef und Finanzminister Lars Klingbeil wegduckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.geldfuerdiewelt.de\/p\/erbschaftsteuer-die-lobby-lugt\">Maurice H&ouml;fgen<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Erbschaftssteuer: Wer zahlt wie viel &ndash; und warum manche so wenig?<\/strong><br>\nWelche Regelungen zur Erbschaftssteuer gibt es in Deutschland? Warum gelten sie als reformbed&uuml;rftig? Ein FAQ zum Konzept der SPD f&uuml;r eine neue Erbschaftssteuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/fragen-und-antworten-zur-erbschaftssteuer,erbschaftssteuer-faq-100.html\">NDR<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wirtschaftsweiser Truger warnt vor Einheitssteuer f&uuml;r Erbschaften<\/strong><br>\nIfo-Chef Clemens Fuest empfiehlt einen einheitlichen, abgesenkten Steuersatz f&uuml;r Erbschaften. Achim Truger h&auml;lt eine solche &ldquo;Flat Tax&rdquo; nicht nur f&uuml;r ungerecht. Die Steuereinnahmen w&uuml;rden dadurch noch geringer ausfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Wirtschaftsweiser-Truger-warnt-vor-Einheitssteuer-fuer-Erbschaften-id30236299.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Staats- und Milieumedien<\/strong><br>\nDas journalistische Feld sortiert sich neu und l&auml;sst dabei Begriffe wie Mainstream oder Alternativmedien obsolet werden.<br>\nManchmal helfen die Kollegen. &bdquo;Wie viel Regierungsgeld ist gesund?&ldquo;, fragte Ole Skambraks in der Berliner Zeitung, als ich gerade nach einem Einstieg f&uuml;r diesen Text gesucht habe. Skambraks hat mit &Ouml;sterreich angefangen, wo die neue Koalition deutlich weniger Anzeigen kauft und deshalb f&uuml;r Entlassungen und &bdquo;Mediensterben&ldquo; verantwortlich gemacht wird. Auch f&uuml;r Deutschland nennt Skambraks Zahlen &ndash; sowie Ross und Reiter. Ich will das hier nicht wiederholen. Wenn in manchen Jahren dreistellige Millionensummen an Medienkonzerne gehen und damit in aller Regel an ultrareiche Familien, dann ist das als Signal zu lesen. Der Staat und seine Tr&auml;ger geben sich immer weniger M&uuml;he, die Abh&auml;ngigkeit von Funk und Presse zu verschleiern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/medien\/staats-und-milieumedien\/\">Michael Meyen in Hintergrund<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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