{"id":144979,"date":"2026-01-19T15:00:23","date_gmt":"2026-01-19T14:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144979"},"modified":"2026-01-19T15:01:19","modified_gmt":"2026-01-19T14:01:19","slug":"leserbriefe-zu-daniel-guenther-und-die-pressefreiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144979","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDaniel G\u00fcnther und die Pressefreiheit\u201c"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><br>\n<strong>Maike Gosch<\/strong> diskutiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144717\">in diesem Artikel<\/a> &uuml;ber den Umstand, dass Schleswig-Holsteins Ministerpr&auml;sident Daniel G&uuml;nther (CDU) in der <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NM8qB9AoSxI&amp;t=11s\">ZDF-Sendung &bdquo;Markus Lanz&ldquo;<\/a> Teile der Medienlandschaft &ouml;ffentlich als &bdquo;Feinde der Demokratie&ldquo; bezeichnet habe. Seine Aussagen seien kein Ausrutscher, sondern Ausdruck eines tiefgreifenden Problems und st&uuml;nden exemplarisch f&uuml;r eine gef&auml;hrliche Verschiebung im politischen Denken hin zu einem paternalistischen Verst&auml;ndnis, indem der Staat meine, die Demokratie vor ihren eigenen B&uuml;rgern und vor Kritik sch&uuml;tzen zu m&uuml;ssen. Jedoch ein politisches System, das das Infragestellen seiner eigenen Narrative und Pr&auml;missen verbiete, habe bereits begonnen, seinen demokratischen Anspruch selbst aufzugeben. Wir haben dazu zahlreiche und interessante E-Mails von unseren Lesern erhalten und danken daf&uuml;r. Die hier nun folgende Leserbrief-Auswahl hat <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em><strong>Anmerkung der Redaktion<\/strong>: Die Leserbriefe geben die pers&ouml;nlichen Auffassungen der Autoren wieder. Die Redaktion macht sich durch den Abdruck insbesondere pers&ouml;nliche Werturteile &uuml;ber Personen, (straf-)rechtliche Bewertungen und historische Vergleiche nicht zu eigen. Der Abdruck erfolgt im Rahmen der Meinungsvielfalt und stellt keine Tatsachenfeststellung dar. Einzelne Passagen k&ouml;nnen aus redaktionellen und presserechtlichen Gr&uuml;nden gek&uuml;rzt werden, Inhalt und Argumentationsrichtung bleiben davon unber&uuml;hrt.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Frau Gosch, liebe Redaktion,<\/p><p>danke f&uuml;r den exzellenten Artikel mit entsprechender Analyse. Und so etwas ist Ministerpr&auml;sident. Wirkt doch so bieder und entlarvt sich bei Lanz mit seinen verfassungsfeindlichen Einstellungen. Sind solche Forderungen zur Abschaffung der Pressefreiheit nicht justiziabel? Und: Hat er noch nichts vom Information Warfare der NATO geh&ouml;rt?<\/p><p>Am Rande: Man spricht bei CDU-Mitgliedern nicht von Genossen, sondern von Parteifreunden. Genosse ist ein Begriff in der SPD.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e, Joachim Seffrin<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS,<\/p><p>der o.g. Artikel hat mich echt ersch&uuml;ttert. Was der Ministerpr&auml;sident von Schleswig-Hollstein da rausgehauen hat ist einfach grotesk.<\/p><p>Da erheben sich die Fragen a) Kennt dieser Herr eigentlich was Demokratie und Pressefreiheit ist oder meint er, dass Staatspropanda und Pressefreiheit das Gleiche sind. 2) Generell, wieviel Schwachsinn sind f&uuml;r einen Ministerpr&auml;sidenten in einem demokratischen Staat tolerierbar?<\/p><p>Vielleicht kann ein anderer Kommentator mir das einmal erkl&auml;ren.<\/p><p>Ansonsten viele Gr&uuml;&szlig;e, vielen Dank f&uuml;r Ihre ausgezeichnete Arbeit.<\/p><p>M. Neven<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r diesen informativen Artikel!<\/p><p>Das war an mir v&ouml;llig vorbeigegangen, da ich mittlerweile kaum noch &ldquo;Mainstream-Medien&rdquo; konsumiere, und Treibjagd-Formate wie &ldquo;Lanz&rdquo; ohnehin meide.<\/p><p>Aber diese Tendenzen sind schon seit Langem zu beobachten, und das keineswegs nur bei Politikern der &ldquo;demokratischen Parteien&rdquo; zur Verteidigung &ldquo;unserer Demokratie&rdquo;, sondern leider auch bei Journalisten. Wenn man die denn noch so nennen darf.<\/p><p>Herr G&uuml;nther h&auml;tte bspw. sicher keine Probleme mit dem Herrn Ren&egrave; Martens, der als freier Autor f&uuml;r Taz, Zeit oder wie hier den MDR schreibt, und der schon 2024 das Wort &ldquo;Meinungsfreiheit&rdquo; als geeigneten Kandidaten f&uuml;r das &ldquo;Unwort des Jahres&rdquo; ausrief, weil dieses Wort (und der dahinterstehenden Artikel 5 GG, der auch die Pressefreiheit garantiert) angeblich zum &ldquo;rechtspopulistischen Kampfbegriff&rdquo; geworden sei: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/altpapier\/das-altpapier-3742.html\">mdr.de\/altpapier\/das-altpapier-3742.html<\/a><\/p><p>Gru&szlig;, Ole<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren der NDS,<\/p><p>danke f&uuml;r den Artikel.<\/p><p>H&auml;tte sich der G&uuml;nther nicht in die Lanz Sendung gesetzt, h&auml;tte ich fast vergessen, da&szlig; der hier oben regiert, so bla&szlig; wie der ist. <\/p><p>Sch&ouml;ner Artikel, aber ich denke die letzte Frage ist rein rhetorisch, denn hinter G&uuml;nthers Vorsto&szlig; steckt keine &bdquo;gute&ldquo; Absicht, sondern reiner Selbsterhaltungstrieb an den Steuergeld-Futtertr&ouml;gen f&uuml;r ihn und seine Familie und Freunde. Der wei&szlig; auch, da&szlig; er und seine Regierung alles andere als gute Arbeit abliefern und daher konstruktiven Angriffen auf breiter Front nichts entgegen zu setzen haben, au&szlig;er Demagogie. Es gibt kein Beispiel bei dem die Landespolitiker der G&uuml;nther Regierung in den letzten Jahren einmal nicht daneben lagen und teure Fehler produziert haben. Leider, f&uuml;r ihn, sind die Zeiten vorbei in denen sich hier die Schleswig-Holsteiner hinter der CDU versammelten und so was kritiklos tolerierten. Durch solche Ausf&auml;lle, wie von dem G&uuml;nther wird die Gefahr &bdquo;unserer&ldquo; Demokratie, zu der die Blockpolitiker schon lange nicht mehr geh&ouml;ren mal wieder deutlich vor Augen gef&uuml;hrt.<\/p><p>Wir m&uuml;ssen unsere Demokratie &bdquo;vor&ldquo; denen sch&uuml;tzen, die vorgeben sie sch&uuml;tzen zu wollen. Wenn man sich Schleswig-Holstein anschaut wird das &uuml;berdeutlich. <\/p><p>Medien (die Ammann ist ja auch die personifizierte Meinungskonformit&auml;t), Politik und Wissenschaft bilden hier einen woken Block. (&hellip;) F&uuml;r die bin&auml;ren Politiker nach G&uuml;nthers Couleur gibt es nur f&uuml;r oder gegen die Partei(-en). Das ist Ausgrenzungspolitik, keine Integrationspolitik. Wenn die das schon bei den Einheimischen nicht hinbekommen ist es kein Wunder, da&szlig; es bei den Fl&uuml;chtlingen auch nicht klappt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nClaus Hansen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Maike Gosch,<\/p><p>Danke f&uuml;r Ihren Bericht zu der Lanz-Sendung vom 7.1.2026 und Ihre Klarstellung, was und wie das Grundgesetz unter &ldquo;Pressefreiheit&rdquo; versteht.<\/p><p>Die offensichtlich erkennbare Vorstellung von Herrn G&uuml;nther, dass der Staat bestimmt, was wahr ist und publiziert werden darf und wer sich Journalist nennen darf, gab es bereits in Gesetzesform: das Schriftleitergesetz vom 1.1.1934.<\/p><p>Der Einfachheit halber gebe ich KI-Zusammenfassungen zu Schriften der bpb (Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung) wieder:<\/p><p>Aus Redakteuren wurden &ldquo;Schriftleiter&rdquo;<br>\nDie Nationalsozialisten machten keinen Hehl daraus, dass sie den Berufsstand ver&auml;ndern wollten. Das begann schon bei der Wortwahl: Aus &ldquo;Redakteuren&rdquo; wurden durchweg &ldquo;Schriftleiter&rdquo;, ein Chefredakteur war fortan ein &ldquo;Hauptschriftleiter&rdquo;. Die neuen Rahmenbedingungen, die Journalisten auferlegt wurden, bedeuteten eine vollst&auml;ndige Kontrolle des deutschen Pressewesens durch den NS-Staat.<br>\n&hellip;<br>\nJournalisten wurden ganz direkt zur Loyalit&auml;t gegen&uuml;ber der NS-Diktatur verpflichtet. So gingen sie dem NS-Gesetz zufolge einer &ldquo;&ouml;ffentlichen Aufgabe&rdquo; nach (&sect; 1), die konkret definiert wurde (&sect; 14): Sie sollen aus der Berichterstattung &ldquo;fernhalten&rdquo;, was die &ldquo;Kraft des deutschen Volkes&rdquo; oder den &ldquo;Gemeinschaftswillen&rdquo; schw&auml;chte. Au&szlig;erdem sollen sie Inhalte vermeiden, die aus &ldquo;anderen Gr&uuml;nden sittenwidrig sind&rdquo; &ndash; dies war ein &ldquo;Gummiparagraph&rdquo;, der auf s&auml;mtliche f&uuml;r die Nationalsozialisten unliebsamen Berichte angewendet werden konnte.<\/p><p>So weit, so schlechte Aussichten &hellip;<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nS. Schmidtke<\/p><p><em><strong>Redaktioneller Hinweis:<\/strong><br>\nDer folgende Leserbrief stellt einen historischen Vergleich her. Die Redaktion weist darauf hin, dass damit keine Gleichsetzung der heutigen politischen Akteure oder der Bundesrepublik Deutschland mit dem nationalsozialistischen Regime verbunden ist. Der Vergleich dient der Kritik an staatlichen Eingriffen in die Pressefreiheit und gibt ausschlie&szlig;lich die Meinung des Einsenders wieder.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Frau Gosch,<\/p><p>ein guter Artikel, er geht aber leider nicht auf das eigentliche Problem ein. Das Problem ist n&auml;mlich, dass (hierzulande nun einmal ma&szlig;geblich) westliche Politiker, verlogen\/ideologisch kommunizieren und die von Herrn G&uuml;nther so gelobten &bdquo;guten&ldquo; Medien diese Ansammlung von blankem Unsinn unkommentiert verbreiten.<\/p><p>In den Hinweisen des Tages vom 13.01. empfehle ich dazu den Post meines Parteichefs, mit dem Titel &bdquo;Blut &amp; &Ouml;l&ldquo;. Man stelle sich vor, er w&uuml;rde so einen Artikel mit den korrekten Vorg&auml;ngen, die zum Ukrainekrieg f&uuml;hrten, verfassen.<\/p><p>Und&hellip; welch abwegiger Gedanke, der geneigte demokratische Medienkonsument k&ouml;nnte seinen Ausf&uuml;hrungen inhaltlich folgen. Die Belege daf&uuml;r findet man im Internet oder man kann sich sogar, anders als Ideologen, tats&auml;chlich noch selbst an die j&uuml;ngere Vergangenheit erinnern.<\/p><p>Wie s&auml;hen die Meinungs&auml;u&szlig;erungen des Herrn G&uuml;nther dann wohl aus? Ist er doch f&uuml;r die Stationierung deutscher Soldaten in der Ukraine, strebt also Russlands Niederlage an und glaubt auch noch immer an die Drohnenm&auml;rchen usw. Ich wei&szlig;, ist ganz geheimes Geheimwissen, &uuml;ber das absolut alle da oben verf&uuml;gen, nur wir nicht. Kann er ehrlich gesagt gern seiner Mutter erz&auml;hlen.<\/p><p>Logisch, er muss sich im Rahmen der vorgegebenen Ideologie bewegen. Ansonsten wird er nicht erneut als Spitzenkandidat aufgestellt, um dann &bdquo;demokratisch&ldquo; gew&auml;hlt werden zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Finden Sie den Fehler&hellip;<\/p><p>Was die Seite der USA und deren Kontrolle &uuml;ber Medien betrifft. Einen &auml;lteren Hut hat er wahrscheinlich nicht finden k&ouml;nnen. Zumal dies nicht stichhaltig ist, sind die &bdquo;guten&ldquo; Medien doch Teil des transatlantischen Apparats. Nur weil da jetzt gerade ein falscher Pr&auml;sident an der Macht ist, macht es diese Koppelung nicht besser oder schlechter.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKai P.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzte Frau Gosch,<\/p><p>Ich w&uuml;rde nicht behaupten, alles Wichtige im besten Deutschland aller Zeiten mitbekommen zu haben: aber vielleicht waren ja in gewissen Gegenden zu manchen Zeiten die Schulen nicht nur bei Corona geschlossen. Oder Zeitgenossen, die sich in die Politik gefl&uuml;chtet haben, waren in F&auml;chern wie Staatsb&uuml;rgerkunde einfach abwesend oder etwas &uuml;berfordert.<\/p><p>Dabei w&auml;re es n&uuml;tzlich, ja notwendig gewesen, Grunds&auml;tze der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit &ndash; Meinungsfreiheit steht da ganz vorne an &ndash; mit besonderem Nachdruck zu vermitteln. <\/p><p>Immerhin hat dieser Herr G&uuml;nther auch heftigen Gegenwind bekommen. Dankenswerterweise auch mit Ihrem Artikel.<\/p><p>Einen weiteren wichtigen Grundsatz bzw eine Weisheit, die an sich selbstverst&auml;ndlich sein sollte, f&uuml;hren Sie in Ihrem Artikel an, indem Sie schreiben: <\/p><p>&gt; Doch Wahrheit ist kein starrer Gegenstand und keiner hat sie gepachtet. Sie entsteht im offenen Diskurs der Gesellschaft, durch Widerspruch, &Uuml;berpr&uuml;fung und immer wieder auch Korrektur &lt;<\/p><p>Und genau dies wurde und wird&uuml;ber die gesamte Zeit der im Hintergrund stehenden Konflikte str&auml;flicherweise,bewu&szlig;t und gewollt mi&szlig;achtet. Von der politischen F&uuml;hrung ebenso wie von den &bdquo;Leitmedien&ldquo;. Es wurde und wird das Gegenteil praktiziert.<\/p><p>Dabei w&auml;re es doch geradezu &bdquo;Friedensarbeit&ldquo;, eben im offenen Diskurs und in ausf&uuml;hrlicher, hintergr&uuml;ndiger und breiter Diskussion zur Wahrheit vorzudringen. Im Diskurs gerade auch mit denen, gegen die fortlaufend gehetzt wird, denen alles M&ouml;gliche unterstellt wird und die vom &ouml;ffentlichen Diskurs ausgeschlossen werden. Die sich nicht verteidigen und die auch ihre Erkenntnisse nicht einbringen k&ouml;nnen. <\/p><p>Im Gegenteil, es wurde und wird durchg&auml;ngig daran gearbeitet, dem pauschal verurteilten und diffamierten Gegen&uuml;ber den Mund zuzuhalten und allen, die im Interesse einer Wahrheitsfindung auch das Gegen&uuml;ber anh&ouml;ren und recherchieren (meist auf eigene Kosten und eigenes Risiko), ebenfalls. <\/p><p>Angefangen nicht erst mit Verboten wie zB von RT Deutsch &ndash; mit den aktuellen Sanktions-Verbrechen offenbar auch noch nicht am Ende.<\/p><p>Meinungsfreiheit und andere Freiheitsrechte mit F&uuml;&szlig;en treten und gleichzeitig behaupten, die Demokratie retten zu wollen. Wo sind wir angekommen?<\/p><p>Mittelalterlich anmutende, autorit&auml;re und in ihrer Verwerflichkeit kaum zu &uuml;berbietende Ma&szlig;nahmen gegen Menschen, die zu den besten und mutigsten und aufrichtigsten und ehrlichsten geh&ouml;ren, die dieses Land zu bieten hat. Vielfach anerkannt und hochgelobt im Ausland und diffamiert, ausgegrenzt und verfolgt in EU und dem besten Deutschland aller Zeiten.<\/p><p>Zusammen genommen ist das dann genau das Gegenteil von &bdquo;Friedensarbeit&ldquo;, es dient der Kriegshetze und Kriegsvorbereitung, ob bewu&szlig;t und gewollt oder aus Naivit&auml;t, Arroganz, Dummheit, Unwissen und\/oder lang einge&uuml;bter Russophobie und\/oder einer permanenten Sehnsucht nach dem Feindbild an sich. <\/p><p>Gru&szlig;<br>\nG. Hantke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Frau Gosch,<\/p><p>Grundgesetz f&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland; Art 20<\/p><blockquote><p>\n    <em>(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.<\/em><br>\n    <em>(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausge&uuml;bt.<\/em><br>\n    <em>(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsm&auml;&szlig;ige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.<\/em><br>\n    <em>(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht m&ouml;glich ist.<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Zu (1): Nach eigener Auffassung ist Deutschland noch nie ein wirklicher demokratische Staat gewesen; denn f&uuml;r ein unverzichtbares Wesensmerkmal von Demokratie wird die Gewaltenteilung gehalten, und eine solche hat in der BRD nie vollst&auml;ndig bestanden, weil hier zwar die Richter unabh&auml;ngig &ndash; jedenfalls de jure (de facto?) &ndash; die Staatsanw&auml;lte aber weisungsgebunden sind, sprich: die Justizminister des Bundes und der L&auml;nder k&ouml;nnen und d&uuml;rfen Staatsanw&auml;lten Weisungen erteilen und demzufolge auch Strafverfolgung vereiteln &ndash; siehe dazu: <em>WD 7 &ndash; 3000 &ndash; 081\/23 (15.09.2023)<\/em>. Man befindet sich damit in ausgesprochen schlechter Gesellschaft wie z. B. mit Nordkorea. Und sozial war vielleicht mal gestern. Siehe als Beispiel von ganz vielen dazu aktuell die Tagesschau vom 5.1.2026: <em>&bdquo;Zahl der Wohnungslosen steigt auf <\/em>532.000<em>, und <\/em>47.300<em> leben auf der Stra&szlig;e.&ldquo;,<\/em> was offensichtlich so manch einem Ma&szlig;geblichen von denen da oben total am Dingsda vorbei geht, denn sonst g&auml;be es das doch gar nicht. Sieht man allerdings auch nicht von oben im Privatjet. <\/p><p>Zu (3): Seit den vielen Corona-Ungeheuerlichkeiten wird die Auffassung vertreten, dass die Gesetzgebung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sich nicht ausnahmslos an die verfassungsm&auml;&szlig;ige Ordnung gebunden hatte, bzw. diese nach eigenem Gusto und nicht grundrechtskonform umgestaltet hat, was auch einem selbst als ein sog. &bdquo;Ungeimpfter&ldquo; neben vielem Ungemach das ungestrafte als ein &bdquo;entbehrlicher Blinddarm des Gesamtkomplexes&ldquo; vom Staatsfunk (hier ZDF) (&hellip;) angep&ouml;belt zu werden einbrachte. Aber Millionen von B&uuml;rgern wurden da Sch&auml;den noch ganz anderer Art zu gef&uuml;gt, u.a. verfassungswidrige Geld- und Gef&auml;ngnisstrafen, Existenzvernichtungen, (&hellip;) Kein einziger der vielen daf&uuml;r Verantwortlichen wurde bis dato zur Rechenschaft gezogen geschweige bestraft. Warum eigentlich nicht? Inzwischen ist einiges davon sogar abroad auf Mi&szlig;fallen gesto&szlig;en, was zu einer dummdreisten Entgegnung f&uuml;hrte, wie man findet. <\/p><p>Zu (4): Es wird die Auffassung vertreten, dass &bdquo;diese Ordnung&ldquo; z. T. auf gravierende Weise beseitigt wurde. Bedauerlicherweise findet sich aber keine Gebrauchsanweisung im GG auf welche Weise derjenige Deutsche, der seine darauf beruhende Ordnung als ma&szlig;geblich beseitigt ansieht, denn nun Widerstand leisten soll. Was kann man da auch schon machen mit 90 Lenzen? <\/p><p>Aktuell geht es bekanntlich im Grunde mit Existenzvernichtungen munter weiter, indem, von den Mitgliedern gebilligt, seitens der EU-Leute, die dem Regime nicht genehme Fakten darlegen, vorbei an Grund- und Menschenrechten sanktioniert werden. Als besonders prominentes und aktuelles Beispiel von den vielen sei Jacques Baud genannt. Ist in MSM und Staatsfunk alles entweder tabu oder Nebensache, sofern es nicht sogar gebilligt wird. <\/p><p>Also, von was f&uuml;r einer &bdquo;Demokratie&ldquo; redet dieser G&uuml;nther da eigentlich &uuml;berhaupt, wenn er von &bdquo;Feinden der Demokratie&ldquo; spricht ??? Das sind doch weitestgehend alles Leute die eine richtige bzw. bessere, verfassungs- und grundrechtskonformere als diese sog. Demokratie hier wollen. Dieser G&uuml;nther will aber offensichtlich alles so schlimm lassen wie es geworden ist, oder gar noch schlimmer machen als es ist? Er t&auml;te &uuml;brigens besser daran, wenn er sich mal um die gravierenden Defizite in MSM und Staatsfunk k&uuml;mmern w&uuml;rde; denn wenn es da korrekt und ausgewogen anstatt desinformativ, insbesondere l&uuml;ckenhaft und weitestgehend regimekonform und bar jeder gerechtfertigten Kritik zugehen w&uuml;rde, best&uuml;nde dieser Bedarf an alternativen Medien &uuml;berhaupt nicht, um informiert zu werden und zu bleiben. <\/p><p>Als Beispiel f&uuml;r vieles k&ouml;nnte man jetzt noch die Frage stellen, was denn aktuell die uns ruinierende, mit dem Nazisprech &bdquo;Kriegsert&uuml;chtigung&ldquo; begr&uuml;ndete, auf &auml;u&szlig;erst fragw&uuml;rdige Weise legitimierte und mit dem Schwindelbegriff &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; bezeichnete Verschuldung in Billionenh&ouml;he zwecks einer wahnwitzigen Hochr&uuml;stung noch mit Demokratie zu tun haben soll; denn ob das Volk dies mehrheitlich auch so will, ist nicht belegt <\/p><p>Bester Gru&szlig; verbunden mit dem inzwischen allgegenw&auml;rtigen Risiko wom&ouml;glich auch die eigene Existenz vernichtet zu bekommen. Aber gem&auml;&szlig; Arthur Schopenhauer ist man nicht nur f&uuml;r sein eigenes Handeln verantwortlich, sondern auch f&uuml;r das was man hinnimmt. <\/p><p>H. Wohler <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Zu diesem mit Samtpf&ouml;tchen geschriebenen Kommentar f&auml;llt mir eine Erz&auml;hlung von Max von der Gr&uuml;n ein. Nat&uuml;rlich ist Max von der Gr&uuml;n kein Demokrat, denn er hat die Unversch&auml;mtheit besessen, die allweise Bundesregierung zu kritisieren. Das in einer Zeit schwerster politischer Krisen, als der Russe an der Grenze zum westdeutschen Paradies stand und in der Zone ein &bdquo;Karl-Eduard von Schnitzler&ldquo; im Fernsehen seine mont&auml;gliche Realsatire &uuml;ber den hochgelobten &bdquo;Arbeiter- und Bauernstaat&ldquo; pr&auml;sentierte. Jene war &uuml;brigens so hervorragend gestaltet, dass die Parteif&uuml;hrung und die DDR-B&uuml;rger glaubten dieser etwas &auml;ltere b&auml;rtige Herr mit seinen Brillengl&auml;sern vom Typ &bdquo;Mitropa-Aschenbecher&ldquo; meine es tats&auml;chlich ernst mit seinen Tiraden. H&auml;tte man herausgefunden, was f&uuml;r ein Scherzbold dieser Herr war, w&auml;re die Wende ausgefallen. Das ist sie aber nicht und nun k&ouml;nnen die ex-DDR-Bewohner nachdenken, ob die BRD-H&ouml;lle eines Schnitzlers vielleicht nur BILD-Zeitungsgem&auml;&szlig; &uuml;bertrieben war. Doch es gibt noch einen interessanten einheitsdeutschen Gesichtspunkt. Maike Gosch zitierte und nahm Bezug auf das neue Mantra: &bdquo;Wir bundesdeutschen Politiker sind die Demokratie.&ldquo; Davon waren die Machthaber beider deutschen Staaten auch &uuml;berzeugt. <\/p><p>Max von der Gr&uuml;n erkor in der Kurzgeschichte &bdquo;der Igel&ldquo; den Wirt einer Kneipe im Kohlenpott mit Spitznamen &bdquo;Igel&ldquo; zum Held eines Milieus, das von Invaliden, Kumpels und deren Familie gebildet wird. Er ist der Herrscher &uuml;ber seine Kneipe und lehnt zuf&auml;llig hereinschneiende &bdquo;Schicki-Mickis&ldquo; ab; zugunsten seiner Kundschaft, die ihre Hunde in den Schankraum mitnehmen. &bdquo;Er lehnt jede Art von Diktatur ab, aber ich habe den Verdacht, nur weil es nicht seine eigene ist.&ldquo; Von dieser &Uuml;berzeugung sind die Politiker durchdrungen, die in den Landtagen und dem Bundestag vertreten sind. Die Schlagworte &bdquo;Demokratie&ldquo;, &bdquo;Rechtsstaat&ldquo; und &bdquo;Freiheit&ldquo; sind ihr Faschingskost&uuml;m. Sie billigen die Grundrechte dem gemeinen Volk nur dann zu, wenn das Volk nach bestem Soldatentum und Kriegst&uuml;chtigkeit auf seine Rechte verzichtet, zugunsten der dem Volk auferlegten Pflichten.<\/p><p>Es begann mit der moralischen Verkommenheit eines Konrad Adenauer. Er wollte ein Parlament, das den einen F&uuml;hrer im Amt best&auml;tigt und ihn Schalten und Walten l&auml;sst. Den W&auml;hler verachtete er, weil die dummen Schafe ohne strengen Hirten in das kommunistische Verderben laufen. V&ouml;llig durchdrungen von der unbeschreiblichen Arroganz des geistlichen Adels. Statt H&ouml;llenstrafen, eine schlagkr&auml;ftige Polizei und Bundeswehr. Diese Attit&uuml;de ist die einzige geistige Grundlage, welche die CDU\/CSU zu bieten hat. Solange, wie die BRD noch das Schaufenster f&uuml;r die &bdquo;armen Br&uuml;der und Schwestern in der Zone&ldquo; verk&ouml;rperte, bem&uuml;hte man sich ein Feigenblatt von Rechtsstaatlichkeit zu pflegen. Das &auml;nderte sich nach der &bdquo;&Uuml;bernahme&ldquo;, als die Mehrheit der CDU\/CSU, welche allein durch die ostdeutschen W&auml;hler garantiert wurde, ab 1998 in Gefahr geriet. Machtsicherung und Manipulation zur ihrer Stabilisierung versuchte man durch &bdquo;Brot und Spiele&ldquo; zu erreichen. Die best&auml;ndigen Meinungsumfragen f&uuml;hrten zu der Politik nach statistischen Umfrageergebnissen. Die Manipulation erfolgte durch eine Presselandschaft, die heute nur von f&uuml;nf Familien bestimmt wird. Diese Oligarchie vertr&auml;gt keine Meinungsvielfalt. Die sozialen Medien schaffen zwar ein neues Ventil f&uuml;r das bevormundete Volk, doch gleichzeitig gelangen unkontrollierte Botschaften in Umlauf, die die m&uuml;hsamen F&auml;lschungen, unterdr&uuml;ckten Meldungen und politischen Kampagnen seitens der Oligarchen gef&auml;hrden. Dies will dieser Herr G&uuml;nther verhindern. Mit welchen Mitteln dazu von der Bundesregierung und (&hellip;) &bdquo;EU-Sanktions-Kommission&ldquo; gearbeitet wird, zeigt der Alltag. Unmissverst&auml;ndlich warnt der Pressesprecher des Ausw&auml;rtigen Amtes davor, dass bei einer &ouml;ffentlich ge&auml;u&szlig;erten &bdquo;falschen&ldquo; Meinung, dem T&auml;ter die wirtschaftliche Existenzvernichtung droht. Der Herr G&uuml;nther ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel, welche die CDU\/CSU und mit ihr verbundenen Parteien der Einheitsliste als Waffe gegen die Demokratie zur Durchsetzung der Interessen verfolgen, welche f&uuml;r die Oligarchen und f&uuml;r sie selbst nur von Vorteil sind. <\/p><p>mfG<br>\nStephan Ebers<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-144979","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144979","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=144979"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144979\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":144996,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144979\/revisions\/144996"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=144979"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=144979"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=144979"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}