{"id":145001,"date":"2026-01-20T09:00:44","date_gmt":"2026-01-20T08:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145001"},"modified":"2026-01-21T07:13:22","modified_gmt":"2026-01-21T06:13:22","slug":"mit-volldampf-in-die-wohnungskatastrophe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145001","title":{"rendered":"Mit Volldampf in die Wohnungskatastrophe"},"content":{"rendered":"<p>Dass es in Deutschland massive Probleme bei der Versorgung gro&szlig;er Teile der Bev&ouml;lkerung mit angemessenem und bezahlbarem Wohnraum gibt, ist nun wahrlich keine Neuigkeit. Mit Studien und Berichten zu den Folgen der sich stetig versch&auml;rfenden Wohnraumkrise wird die &Ouml;ffentlichkeit nahezu geflutet. Im Fokus stehen dabei oftmals der rasante Anstieg der Obdach- und Wohnungslosigkeit, die Rolle von explodierenden Mieten vor allem in Gro&szlig;st&auml;dten und Ballungszentren bei der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=143665\">Armutsentwicklung<\/a> oder das Versagen der herrschenden Politik, die trotz der vielen F&ouml;rdermilliarden f&uuml;r den Wohnungsbau offensichtlich keinen Plan hat, wie diese Krise bew&auml;ltigt werden kann. Wobei: Pl&auml;ne gibt es genug, doch das sind eher plakative Schnellsch&uuml;sse ohne Substanz, wie etwa Straffung der Planungsverfahren und &bdquo;Entschlackung&rdquo; des Baurechts (&bdquo;Bau-Turbo&rdquo;). Von <strong>Rainer Balcerowiak<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9869\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-145001-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260120_Mit_Volldampf_in_die_Wohnungskatastrophe_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260120_Mit_Volldampf_in_die_Wohnungskatastrophe_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260120_Mit_Volldampf_in_die_Wohnungskatastrophe_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260120_Mit_Volldampf_in_die_Wohnungskatastrophe_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=145001-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260120_Mit_Volldampf_in_die_Wohnungskatastrophe_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260120_Mit_Volldampf_in_die_Wohnungskatastrophe_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Vor einigen Tagen wurde eine weitere Studie mit dem Titel <a href=\"https:\/\/bauen-und-wohnen-in-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/STUDIE-Sozialer-Wohn-Monitor-2026-1.pdf\">&bdquo;Sozialer Wohn-Monitor 2026 &ndash; Wohnungsmarktsituation, Wohnungsbedarfe, sozialer Wohnungsbau&rdquo;<\/a> ver&ouml;ffentlicht, die sich auf der Basis detaillierter und auch regional aufgeschl&uuml;sselter Statistiken der Wohnungskrise vergleichsweise ganzheitlich widmet. Beauftragt wurde sie vom &bdquo;Verb&auml;ndeb&uuml;ndnis Soziales Wohnen&rdquo;, in dem sich u.a. der Deutsche Mieterbund, die IG BAU, die Caritas und mehrere Fachverb&auml;nde der Bauindustrie zusammengeschlossen haben. Erstellt wurde sie vom Pestel-Institut, einem seit vielen Jahren etablierten wissenschaftlichen Dienstleister f&uuml;r Kommunen und Verb&auml;nde.<\/p><p>Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass in Deutschland aktuell insgesamt 1,4 Millionen Wohnungen fehlen, vor allem im unteren und mittleren Preissegment. Zentraler Faktor ist dabei die manifeste Wohnungslosigkeit, die eben nicht nur die &bdquo;sichtbaren&rdquo; Obdachlosen umfasst, sondern auch jene rund eine Million Menschen, die ohne regul&auml;res Mietverh&auml;ltnis beh&ouml;rdlich oder informell untergebracht sind. Betroffen davon sind auch rund 150.000 Kinder und Jugendliche. Weitere Faktoren f&uuml;r den tats&auml;chlichen Wohnungsmangel sind &Uuml;berbelegung und Armutsgef&auml;hrdung durch einen extrem hohen Anteil der Mietkosten am verf&uuml;gbaren Einkommen. Besonders davon betroffen &ndash; und das mit steigender Tendenz &ndash; sind Menschen im Ruhestand mit niedrigen Renten. Viele &bdquo;Baby-Boomer&rdquo; haben Phasen von Arbeitslosigkeit hinnehmen und f&uuml;r Niedrigl&ouml;hne arbeiten m&uuml;ssen und sehen sich daher im Rentenalter mit einer &Uuml;berlastung bei den Ausgaben f&uuml;r das Wohnen konfrontiert.<\/p><p><strong>Parameter f&uuml;r den Wohnungsbedarf wurden ignoriert<\/strong><\/p><p>Das wird insbesondere in Ballungszentren zum Problem: Vor allem in strukturstarken Regionen &ndash; also in angespannten Wohnungsm&auml;rkten mit hohen Mieten &ndash; k&ouml;nnen sich immer mehr &Auml;ltere ihre bisherige Wohnung nicht mehr leisten. Als Folge werden die Ausgaben des Staates f&uuml;r die Subjektf&ouml;rderung &ndash; also die Unterst&uuml;tzung bei den Wohnkosten &ndash; deutlich steigen. So ist die Zahl der Empf&auml;nger von Grundsicherung im Alter, die auch die &ndash; allerdings gedeckelte &ndash; &Uuml;bernahme von Wohnkosten beinhaltet, von 2009 bis 2024 von 400.000 auf 739.000 gestiegen. Dagegen ist &ndash; was in der Debatte &uuml;ber das B&uuml;rgergeld in der Regel verschwiegen wird &ndash; in diesem Zeitraum die Zahl der Grundsicherungsempf&auml;nger im erwerbsf&auml;higen Alter von 6,5 auf 5,4 Millionen gesunken.<\/p><p>Als weitere in besonderem Ma&szlig;e von der Wohnungsknappheit betroffene Gruppe werden junge Erwachsene, die sich in der Ausbildung befinden, benannt. So berichten immer mehr Unternehmen und Verb&auml;nde, dass sie Lehrstellen nicht besetzen k&ouml;nnen, weil auch geeignete und interessierte Bewerber schlicht keine bezahlbare Wohnung finden. Und Studierendenhaushalte geben im Schnitt 53 Prozent ihres Einkommens f&uuml;r die Wohnkosten aus. Dazu kommen besonders benachteiligte Gruppen wie Menschen mit k&ouml;rperlichen oder psychischen Handicaps, die schon heute auf dem Wohnungsmarkt diskriminiert werden und bei der Vergabe von Wohnungen oft chancenlos sind.<\/p><p>Die Wohnungsmarktlage ergibt sich letztlich aus dem Zusammenspiel von Bev&ouml;lkerungs- und Wohnungsbestandsentwicklung sowie dem Haushaltsbildungsverhalten. &Uuml;ber die gesamte Nachkriegsgeschichte hinweg hat sich insgesamt eine stetige Verkleinerung der privaten Haushalte ergeben, was sich vor allem aufgrund der demografischen Entwicklung auch fortsetzen wird. In der Zeit zwischen 1995 bis 2009 ging der Wohnungsbau dann kontinuierlich zur&uuml;ck, von 600.000 auf zuletzt nur noch 160.000 Wohnungen pro Jahr. In diesen anderthalb Dekaden wurden insgesamt 5,2 Millionen Wohnungen gebaut. Dabei erfasst sind auch Einfamilienh&auml;user &ndash; die in einigen Jahren &uuml;ber 60 Prozent des Baugeschehens ausmachten &ndash; sowie Ersatzbauten f&uuml;r bereits zuvor bestehenden Wohnraum. Es gab es allerdings auch nur eine relativ geringe Nettozuwanderung von insgesamt rund 860.000 Menschen, sodass man von einem einigerma&szlig;en &bdquo;entspannten&rdquo; Wohnungsmarkt sprechen kann, auch wenn es erhebliche Ausrei&szlig;er in einigen St&auml;dten und Regionen gab.<\/p><p>Doch dann kam der gro&szlig;e Bruch. In den 14 Jahren von 2011 bis 2024 wurden bei einem Wanderungsgewinn von rund 6,2 Millionen Personen knapp vier Millionen Wohnungen gebaut.<\/p><p>Trotz der starken Zuwanderung stieg die Zahl der Wohnungsfertigstellungen in der Spitze lediglich auf gut 300.000 Wohnungen im Jahr 2020. Nach einer kurzen Stagnationsphase wurden im Jahr 2024 dann gegen&uuml;ber dem Vorjahr sogar gut 14 Prozent weniger Wohnungen gebaut, und f&uuml;r das Jahr 2025 liegen die Erwartungen mit 210.000 bis 230.000 Wohnungen nochmals niedriger. Und die Entwicklung der Baugenehmigungen l&auml;sst f&uuml;r 2026 und 2027 keine Steigerung der Wohnungsfertigstellungen erwarten. Auf der anderen Seite ist laut der Studie davon auszugehen, dass es bis 2030 bis zu 1,5 Millionen neue Haushalte geben wird.<\/p><p><strong>Verharren in der marktwirtschaftlichen Logik<\/strong><\/p><p>Die dramatische Zuspitzung der Wohnungskrise erfolgt jetzt also quasi mit Ansage, zumal ein weiterer Faktor zum Tragen kam und kommt. Das knapper werdende Angebot f&uuml;hrt in der &bdquo;freien Marktwirtschaft&rdquo; nat&uuml;rlich zu entsprechenden Verteuerungen des Angebots. Dem k&ouml;nnte der Staat entgegenwirken, indem er sowohl im Bestand als auch beim Neubau auf ein wachsendes Segment dauerhaft mietpreis- und belegungsgebundener Wohnungen setzt. Hat er aber nicht gemacht &ndash; im Gegenteil: Da das System &bdquo;Sozialer Wohnungsbau&rdquo; darauf basiert, dass die gef&ouml;rderten Wohnungen nach 15 bis 20 Jahren aus der Mietpreis- und Belegungsbindung in den &bdquo;freien Markt&rdquo; entlassen werden, und das durch gef&ouml;rderten Neubau nicht kompensiert wird, ist der Bestand an Sozialwohnungen stetig gesunken, und zwar binnen zehn Jahren um 500.000 Einheiten auf nur noch 1,05 Millionen. Und auch in den kommenden Jahren werden es stetig weniger werden.<\/p><p>Auf der anderen Seite h&auml;tte rund die H&auml;lfte der 23 Millionen Mieterhaushalte in Deutschland Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein, also ein &ndash; theoretisches &ndash; Anrecht auf den Bezug einer gef&ouml;rderten Sozialwohnung. Um das Wohnungsdefizit bis 2030 abzubauen, w&auml;re es laut der Studie erforderlich, gut 400.000 Wohnungen pro Jahr neu zu bauen und die Zahl der Sozialwohnungen bundesweit mindestens zu verdoppeln &ndash; auf zwei Millionen. Selbst dann w&auml;re der tats&auml;chliche Bedarf an Sozialwohnungen noch bei Weitem nicht erreicht:<\/p><p>So eindrucksvoll und hilfreich die Studie bei der umfassenden Analyse der Wohnraumkrise auch ist &ndash; bei den L&ouml;sungsvorschl&auml;gen entfernt sich das &bdquo;Verb&auml;ndeb&uuml;ndnis Soziales Wohnen&rdquo; kaum von der desastr&ouml;sen marktwirtschaftlichen Grundkonstruktion: Mehr und schneller Geld f&uuml;r die Neubauf&ouml;rderung, verst&auml;rkter Ankauf von Belegungsrechten nach Wegfall der Sozialbindung von Wohnungen und dar&uuml;ber hinaus auch bei anderen Vermietern wie etwa gro&szlig;en, b&ouml;rsennotierten Immobilienkonzernen.<\/p><p>Also letztendlich friedliche Koexistenz mit den Profiteuren der Wohnungskrise. Und kein Wort von weitgehenden, gesetzlichen Mietenregulierungen, oder der Kopplung jeglicher F&ouml;rderung an die Schaffung dauerhaft preis- und belegungsgebundener Wohnungen. Ganz zu schweigen von einem ambitionierten Neubauprogramm, das unmittelbar vom Staat finanziert (und nicht tempor&auml;r &bdquo;gef&ouml;rdert&rdquo;) und von den Kommunen realisiert wird. Oder gar der Vergesellschaftung der Best&auml;nde gro&szlig;er Wohnungsunternehmen, f&uuml;r die es in Berlin jetzt einen weiteren Anlauf gibt, nachdem ein diesbez&uuml;glicher erfolgreicher Volksentscheid im September 2021 <a href=\"https:\/\/dwenteignen.de\/argumente\">vom Senat nicht umgesetzt wurde<\/a>. Entweder man definiert Wohnraumversorgung &ndash; &auml;hnlich wie Bildung, Mobilit&auml;t, Gesundheitsversorgung, Pflege, Renten etc. &ndash; als einen zentralen Bereich der staatlichen sozialen Daseinsvorsorge, oder man &uuml;berl&auml;sst sie im Prinzip dem Markt und seinen renditeorientierten Akteuren und zementiert damit die dramatische Wohnraumkrise.<\/p><p><small>Titelbild: Unkas Photo\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/0cb7b1e9d5b3429f994350f1d9b6570b\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass es in Deutschland massive Probleme bei der Versorgung gro&szlig;er Teile der Bev&ouml;lkerung mit angemessenem und bezahlbarem Wohnraum gibt, ist nun wahrlich keine Neuigkeit. Mit Studien und Berichten zu den Folgen der sich stetig versch&auml;rfenden Wohnraumkrise wird die &Ouml;ffentlichkeit nahezu geflutet. 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