{"id":145065,"date":"2026-01-21T08:41:59","date_gmt":"2026-01-21T07:41:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065"},"modified":"2026-01-21T08:37:56","modified_gmt":"2026-01-21T07:37:56","slug":"hinweise-des-tages-5017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065#h01\">Bemerkenswerter Auftritt in Davos: &ldquo;Wir erleben gerade einen tiefen Riss&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065#h02\">Transatlantische Beziehungskrise mit den USA: Wenn der Besch&uuml;tzer zum Aggressor wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065#h03\">Huawei und ZTE aus Netzen verbannen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065#h04\">Rohstoffe sichern? Das eigentliche Problem liegt woanders.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065#h05\">Trump ver&ouml;ffentlicht Privatnachricht: Macron schl&auml;gt G7-Treffen mit Russland und D&auml;nemark am Donnerstag vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065#h06\">Der Drang der US-Milliard&auml;re zur Weltmacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065#h07\">Hoffnung auf das andere Amerika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065#h08\">Der Schock des Entzugs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065#h09\">Kampf statt Kapitulation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065#h10\">Sparjahre f&uuml;r alle? Nicht f&uuml;r die obersten zehn Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065#h11\">Ex-Ermittlerin Brorhilker zu Cum-Cum-Betrug: &ldquo;Politiker werden durch Finanzlobby systematisch beeinflusst&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065#h12\">Immer mehr befristete Angebote: Mieten steigen doppelt so stark wie Inflation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065#h13\">KI-Euphorie wird entt&auml;uscht: F&uuml;hrungskr&auml;fte sehen die Zukunft so d&uuml;ster wie seit Jahren nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065#h14\">Bundeswehr will wohl Rostocker Flughafen &uuml;bernehmen und ausbauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065#h15\">Ministerin wurde als Frau ausgelacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145065#h16\">Karlspreis 2026 geht an Mario Draghi<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bemerkenswerter Auftritt in Davos: &ldquo;Wir erleben gerade einen tiefen Riss&rdquo;<\/strong><br>\nKanadas Premier spricht in Davos von einer Welt in Aufl&ouml;sung. Er zeichnet ein d&uuml;steres Bild von der internationalen Ordnung &ndash; und fordert zugleich ein radikales Umdenken. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Wir wussten insgeheim, dass die regelbasierte Ordnung von Politik ein St&uuml;ck weit Augenwischerei war. Uns war klar, dass der St&auml;rkste innerhalb dieser Ordnung sich nicht mehr an die Regeln halten w&uuml;rde, sobald es ihm passte. Die Globalisierung hatte von Anfang an eine Unwucht. Und auch das internationale Strafrecht ist mal mehr, mal weniger rigoros angewandt worden &ndash; abh&auml;ngig davon, wer gerade angeklagt war.&rdquo;<br>\nCarneys Rede klang im Grunde wie eine Selbstanklage der liberalen Demokratie. Unter wohlklingenden Etiketten wie &lsquo;regelbasierte Ordnung&rsquo; und &lsquo;globaler Handel&rsquo; habe man sich lange Zeit etwas vorgemacht. Diese Erz&auml;hlung sei n&uuml;tzlich gewesen, denn davon h&auml;tten viele Nationen und Volkswirtschaften profitiert. Doch diese Erz&auml;hlung, so Kanadas Premier, sei nur ein Fantasma gewesen, ein Hilfskonstrukt, an das man allzu gern geglaubt habe. &ldquo;Wir haben uns immerzu davor gedr&uuml;ckt, die Widerspr&uuml;che zwischen unserer Rhetorik und der Wirklichkeit zu benennen. Doch dieser Kuhhandel funktioniert nicht mehr&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/internationale-politik\/id_101092350\/mark-carney-kanadas-premier-haelt-bemerkenswerte-rede-in-davos.html\">t-online<\/a>\n<p>dazu: <strong>The best and most surprising part of Carney&rsquo;s speech is that he didn&rsquo;t pretend there was a &ldquo;rules-based international order&rdquo; until Trump came and ended it.<\/strong><br>\nHe admitted the claim was always a fraud, but that the EU, UK and Canada affirmed the lie because it benefited them.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/ggreenwald\/status\/2013757476936536567\">Glenn Greenwald via Twitter\/X<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Transatlantische Beziehungskrise mit den USA: Wenn der Besch&uuml;tzer zum Aggressor wird<\/strong><br>\nDonald Trump verfolgt seine Gr&ouml;nland-Politik, ohne R&uuml;cksicht auf die NATO. Was bleibt vom westlichen B&uuml;ndnis &uuml;brig, wenn D&auml;nemark das Territorium aufgeben muss? Und was hei&szlig;t das f&uuml;r die transatlantische Identit&auml;t Deutschlands? [&hellip;]<br>\nDie mutma&szlig;lich entscheidende Bruchstelle f&uuml;r die transatlantische Identit&auml;t aber ist die Zukunft Gr&ouml;nlands. Aktivit&auml;ten der Bundesregierung lassen vermuten, dass sie weiter darauf setzt, als europ&auml;ischer Klassenbester Juniorpartner der USA zu bleiben. Daf&uuml;r muss sie Trumps Welt hinnehmen, in der sich eine Politik der St&auml;rke in ihrer &uuml;belsten Form Geltung verschafft.<br>\nMerz muss sich entscheiden: f&uuml;r oder gegen Trump<br>\nWar eine wohlmeinende US-Hegemonie f&uuml;r die Bundesrepublik allzeit willkommen, droht nun ein brachiales Vasallentum, in dem der deutsche Kanzler ein pers&ouml;nliches Treueverh&auml;ltnis zu seinem m&auml;chtigen Schutzherrn eingehen muss. Der Griff nach Gr&ouml;nland zeigt, wozu der f&auml;hig ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/hans-georg-ehrhart\/transatlantische-beziehung-mit-den-usa-wenn-der-beschuetzer-zum-aggressor-wird\/19672d1d-1f6e-421a-85b8-9a7419e4202e\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Zittern vor dem Handelskrieg<\/strong><br>\nDas BSW stellte unterdessen die deutsche USA-Politik insgesamt in Frage und forderte eine grundlegende Neuausrichtung. &raquo;Die deutsche Politik hing viel zu lange am Rockzipfel der USA&laquo;, erkl&auml;rte BSW-Parteichef Fabio De Masi am Montag abend gegen&uuml;ber der Frankfurter Rundschau. De Masi forderte Gegenma&szlig;nahmen, die weit &uuml;ber die in der EU diskutierten Vergeltungsma&szlig;nahmen hinausgehen. Die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen m&uuml;sse &raquo;sofort aufgek&uuml;ndigt werden&laquo;, so der BSW-Chef. Die Nord-&shy;Stream-Gaspipeline solle &ndash; eingebettet in einen Waffenstillstand in der Ukrai&shy;ne &ndash; wieder in Betrieb genommen werden, um die &raquo;die Abh&auml;ngigkeit von Trumps Fracking-Gas zu reduzieren&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/516020.neue-us-zolldrohungen-zittern-vor-dem-handelskrieg.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Nouripour erkl&auml;rt Illner, warum es keine Sanktionen gegen die USA geben wird<\/strong><br>\nWirklich bemerkenswert an dieser Talkrunde war indes der Auftritt eines anderen Gr&uuml;nen. In entwaffnender Offenheit legte Omid Nouripour f&uuml;r die gesamte Politikerkaste Deutschlands einen Offenbarungseid ab. Und das kam so:<br>\nUngef&auml;hr nach 9 Minuten und 40 Sekunden fragte die Gastgeberin:<br>\n&ldquo;Wenn Sie das so deutlich sagen, wenn die USA also da V&ouml;lkerrecht brechen, ist das etwas anderes, als wenn Putin V&ouml;lkerrecht bricht? M&uuml;sste man nicht Sanktionen gegen Washington &uuml;berlegen?&rdquo;<br>\nHier die Antwort Nouripours:<br>\n&ldquo;&Auml;h, be, dede &hellip; im Sinne des Rechts ist es zwingend dasselbe. Aber es geht ja eben nicht nur um Recht, es geht nat&uuml;rlich auch um Politik. Es geht auch nat&uuml;rlich darum, dass wir Abh&auml;ngigkeiten haben, die wir bei Putin hatten, die wir innerhalb von einem halben Jahr geschafft haben, im Energiebereich abzubauen, aber die wir bei den Amerikanern in der Geschwindigkeit nicht abbauen. Wir k&ouml;nnen dar&uuml;ber reden, was das bedeutet f&uuml;r unsere Sicherheit, weil wir milit&auml;risch abh&auml;ngig sind. Wir k&ouml;nnen dar&uuml;ber reden, dass wir technologisch massiv abh&auml;ngig sind. Wir k&ouml;nnen aber auch dar&uuml;ber reden, dass wir keine einzige Firma haben in Europa, die eine Kreditkarte anbietet. Das gesamte Zahlungmechanismus, &auml;h, Zahlenmechanismensystem in Europa, es sei denn, wir gehen mit einer EC-Karte zur Sparkasse, ist amerikanisch: von PayPal &uuml;ber Kreditkarten. Wir sind massiv abh&auml;ngig und dementsprechend ist das eine ganz andere Art von Bedrohung.&rdquo;<br>\nNicht, dass wir das nicht bereits wussten, dass Deutschland und Europa nur gegen&uuml;ber Schw&auml;cheren den &ldquo;gerechten&rdquo; Richter und den gnadenlosen Henker markieren k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/267793-nouripour-erklaert-illner-warum-es-keine-sanktionen-gegen-washington-gibt\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Huawei und ZTE aus Netzen verbannen<\/strong><br>\nDeutschland und andere EU-Staaten sollen im Mobilfunk komplett auf die Netzwerktechnik der chinesischen Hersteller Huawei und ZTE verzichten. Die Europ&auml;ische Kommission will eine Rechtsgrundlage schaffen, die ihr in letzter Instanz ein Nutzungsverbot von Technik besonders risikobehafteter ausl&auml;ndischer Unternehmen erm&ouml;glichen w&uuml;rde, wie die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde ank&uuml;ndigte. Bef&uuml;rchtet werden Sabotage und Spionage.<br>\nNachdr&uuml;ckliche Empfehlungen an die EU-L&auml;nder, Technik von Huawei und ZTE aus Sicherheitsgr&uuml;nden nicht in ihren Mobilfunknetzen zu verwenden, k&ouml;nnten dadurch verpflichtend werden. Die Europ&auml;ische Kommission hatte sich in der Vergangenheit unzufrieden &uuml;ber die Kooperation der Mitgliedsl&auml;nder bei dem Thema gezeigt. Ihrer Ansicht nach sind zu wenig Staaten der Empfehlung gefolgt, Huawei und ZTE beim Betrieb von 5G-Mobilfunknetzen auszuschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/europa\/cybersicherheit-eu-kommission-will-huawei-und-zte-aus-netzen-verbannen\/100193258.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Von wegen Schutz der kritischen Infrastruktur. Das ist gelebte Doppelmoral in Deutschland und EU zulasten der eigenen Bev&ouml;lkerung, denn die chinesischen Anbieter sind bei mindestens vergleichbar guter Qualit&auml;t g&uuml;nstiger. Ganz anders ist der Umgang mit Technologien aus den USA.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>EU-Kommission will Huawei und ZTE komplett aus Mobilfunknetz verbannen<\/strong><br>\nKritiker wenden zudem ein, dass er widerspr&uuml;chlich sei, chinesische Technologie mit dem Verweis auf das Risiko eines m&ouml;glichen geopolitischen Konfliktes mit China und Taiwan zu verbieten, w&auml;hrend US-Technologie weiterhin als unkritisch eingestuft wird &ndash; und das, obwohl die Trump-Regierung v&ouml;lkerrechtswidrig Venezuela angegriffen hat, den Pr&auml;sidenten des Landes entf&uuml;hrte und zuletzt damit drohte, Gr&ouml;nland, das zum EU-Staat und NATO-Mitglied D&auml;nemark geh&ouml;rt, zu annektieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/europa\/267802-eu-kommission-will-huawei-und\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Rohstoffe sichern? Das eigentliche Problem liegt woanders.<\/strong><br>\nDie Initiative der USA, gemeinsam mit Europa &bdquo;kritische Rohstoffe&ldquo; zu sichern und Abh&auml;ngigkeiten von China zu reduzieren, greift zu kurz. Sie verfehlt den zentralen Engpass &ndash; und erzeugt damit falsche politische Erwartungen.\n<ul>\n<li>Der Rohstoff-Mythos:<br>\nDer Besitz von Minen ist nicht gleichbedeutend mit strategischer Kontrolle. Entscheidend ist nicht der Abbau (&bdquo;Upstream&ldquo;), sondern die Verarbeitung (&bdquo;Midstream&ldquo;): Raffination, Verh&uuml;ttung, chemische Trennung. Genau dort liegt Chinas Dominanz.<\/li>\n<li>Das Rohstoffparadoxon:<br>\nWestliche Staaten verf&uuml;gen &uuml;ber relevante Lagerst&auml;tten, haben aber die industrielle F&auml;higkeit aufgegeben, diese in nutzbare Materialien zu &uuml;berf&uuml;hren. Ohne eigene Veredelung sind Minen faktisch Zulieferer f&uuml;r chinesische Schmelzwerke &ndash; kein sicherheitspolitischer Hebel.<\/li>\n<li>Chinas eigentliche Macht:<br>\nChina kontrolliert nicht prim&auml;r den Bergbau, sondern bis zu<br>\n&ndash; ~90 % der Seltenerd-Trennung,<br>\n&ndash; &gt;90 % der Graphitanoden,<br>\n&ndash; ~70 % der Lithium-Raffination,<br>\n&ndash; ~80 % der Antimon-Verarbeitung.<br>\nDiese Kapazit&auml;ten sind der reale Engpass f&uuml;r Elektromobilit&auml;t, Energienetze, KI-Infrastruktur und R&uuml;stung.<\/li>\n<li>Warum &bdquo;Diversifizierung&ldquo; oft Illusion ist:<br>\nAuch westliche oder verb&uuml;ndete Minen sind h&auml;ufig &uuml;ber Abnahmevertr&auml;ge, Kreditauflagen und Preisbindungen an chinesische Verarbeiter gekoppelt. Geografische Streuung ersetzt keine industrielle Souver&auml;nit&auml;t.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/ArnoGottschalk\/status\/2010986121128300588\">Arno Gottschalk via Twitter\/X<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Trump ver&ouml;ffentlicht Privatnachricht: Macron schl&auml;gt G7-Treffen mit Russland und D&auml;nemark am Donnerstag vor<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat ein Treffen im G7-Format mit einer Beteiligung Russlands und D&auml;nemarks vorgeschlagen. Das geht aus privaten Textnachrichten zwischen Macron und Trump hervor, die der US-Pr&auml;sident auf der Plattform Truth Social teilte. Der &Eacute;lys&eacute;e-Palast best&auml;tigte der Deutschen Presse-Agentur die Echtheit der Nachrichten.<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump hatte einen Screenshot einer Nachricht auf seiner Plattform Truth Social ver&ouml;ffentlicht, die Macron ihm schickte. Darin hei&szlig;t es: &bdquo;Wir sind uns &uuml;ber Syrien einig, wir k&ouml;nnen gro&szlig;artige Dinge in Sachen Iran tun, ich verstehe nicht, was du bei Gr&ouml;nland tust.&ldquo; Und weiter: &bdquo;Ich kann nach Davos ein G7-Treffen am Donnerstag in Paris organisieren. Ich kann die Ukrainer einladen, die D&auml;nen, die Syrer und die Russen am Rande.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/trump-veroffentlicht-screenshot-macron-schlagt-g7-treffen-mit-russland-vor-15156789.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Trump lehnt Teilnahme am G7-Notgipfel ab und stellt den Wert der NATO f&uuml;r die USA infrage<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump wird nicht an einem von Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron vorgeschlagenen Notgipfel der Gruppe der Sieben teilnehmen. Am Dienstag &auml;u&szlig;erte Trump zudem Zweifel daran, ob die NATO-Verb&uuml;ndeten die Vereinigten Staaten im Falle eines Angriffs tats&auml;chlich unterst&uuml;tzen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2026\/01\/21\/ARTI1768960880194157\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Noch hoffen insbesondere die EU-Nato-Staaten auf die Zeit nach Trump als US-Pr&auml;sident. Aber selbst, wenn ein Demokrat sein Nachfolger werden sollte, ist ungewiss, ob er alles r&uuml;ckg&auml;ngig machen w&uuml;rde und den europ&auml;ischen Staaten helfen oder an der neuen US-Sicherheitsstrategie festhalten wird.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Trump zieht Verbindung zwischen Gr&ouml;nland-Anspruch und Nobelpreis: &bdquo;Ich f&uuml;hle mich nicht mehr verpflichtet, ausschlie&szlig;lich an Frieden zu denken&ldquo;<\/strong><br>\nDer US-Pr&auml;sident verfolgt weiterhin seinen umstrittenen Gr&ouml;nland-Plan. In einer SMS hat er sich offenbar an Norwegens Regierungschef gewandt und seine Anspr&uuml;che mit dem Friedensnobelpreis verkn&uuml;pft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/trump-zieht-verbindung-zwischen-gronland-anspruch-und-nobelpreis-ich-fuhle-mich-nicht-mehr-verpflichtet-ausschliesslich-an-frieden-zu-denken-15152214.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Inseln im Indischen Ozean sind die n&auml;chste Front im Kampf um Gr&ouml;nland<\/strong><br>\nTrump attackiert die &Uuml;bergabe der Chagos-Inseln durch Gro&szlig;britannien an Mauritius, obwohl die US-britische Milit&auml;rbasis auf Diego Garcia davon ausgenommen ist<br>\nAuf der Suche nach Gr&uuml;nden, warum die USA unbedingt Gr&ouml;nland besitzen m&uuml;ssen, hat Pr&auml;sident Donald Trump am Dienstag eine neue Front er&ouml;ffnet: Er greift die britische Regierung an, weil sie mit dem Inselstaat Mauritius die &Uuml;bergabe der Chagos-Inselgruppe vereinbart hat. Ein Teil davon ist das Atoll Diego Garcia, auf dem die USA und das Vereinigte K&ouml;nigreich seit den 1960er-Jahren einen strategisch wichtigen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt betreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000304882\/inseln-im-indischen-ozean-sind-die-naechste-front-im-kampf-um-groenland\">der Standard<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Drang der US-Milliard&auml;re zur Weltmacht<\/strong><br>\nDie Bundesregierung h&auml;lt sich eine Teilnahme an dem &bdquo;Board of Peace&ldquo; offen, das offiziell den Wiederaufbau des Gazastreifens lenken soll, dabei aber von US-Pr&auml;sident Donald Trump mit diktatorischen Vollmachten gef&uuml;hrt wird und nach verbreiteter Einsch&auml;tzung die Vereinten Nationen ersetzen soll. Trump wird das neue Gremium &uuml;bereinstimmenden Berichten zufolge am Mittwoch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vorstellen und die rund 60 Staaten benennen, die er als Mitglieder zulassen will. Einerseits soll es tats&auml;chlich den Gaza-Wiederaufbau steuern, bei dem Pal&auml;stinenser lediglich im Rahmen der lokalen Verwaltung praktische Aufgaben &uuml;bernehmen d&uuml;rfen, w&auml;hrend die politische Steuerung ausschlie&szlig;lich fremden Regierungen und Milliard&auml;ren obliegt. Von einer neuen Mandatsherrschaft, diesmal aber nicht aus London gef&uuml;hrt, sondern aus Washington, ist die Rede. Dabei ist der Vorsitz im &bdquo;Board of Peace&ldquo; &ndash; im Kern lebensl&auml;nglich &ndash; f&uuml;r Trump pers&ouml;nlich reserviert, der nach Belieben Mitglieder hinauswerfen und Entscheidungen per Veto verhindern kann. Das Gremium soll &bdquo;Institutionen&ldquo; ersetzen, die &bdquo;allzu oft gescheitert&ldquo; sind &ndash; die UNO. Frankreich lehnt die Mitgliedschaft ab, Deutschland nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10271\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hoffnung auf das andere Amerika<\/strong><br>\nMit seiner Antrittsrede machte John F. Kennedy vor 65 Jahren Hoffnung. Welch ein Kontrast zum R&uuml;pel Trump.<br>\nK&uuml;rzlich habe ich mir auf Youtube die Antrittsrede von John F. Kennedy angeschaut. Wieder hat sie mich bewegt. Sie hat mich anger&uuml;hrt und ergriffen. Kennedy hat sie vor genau 65 Jahren gehalten, gleich nach seinem Amtseid als 35. Pr&auml;sident der Vereinigten Staaten; am 20. Januar 1961 vor dem Kapitol in Washington.<br>\nKennedys Inaugurationsrede ist nicht lang, sie dauert keine 15 Minuten. Es ist eine G&auml;nsehaut-Rede, zum Weinen sch&ouml;n fast &ndash; obwohl es sich eigentlich um eine Kalter-Krieg-Rede handelt &ndash; allerdings um eine aussergew&ouml;hnlich gelungene und kluge.<br>\nZum Weinen sch&ouml;n? Das liegt nicht nur an der Zuversicht, die sie schafft; das liegt nicht nur an der Hoffnung, die sie weckt; das liegt nicht nur an der Solidarit&auml;t mit den Verb&uuml;ndeten, die sie verspricht. Das liegt auch am Kontrast zum rhetorischen Getrampel des amtierenden US-Pr&auml;sidenten Trump.<br>\nEs ist der gr&ouml;sstm&ouml;gliche Kontrast, den man sich vorstellen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/hoffnung-auf-das-andere-amerika\/\">Heribert Prantl auf Infosperber<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wie ICE-Razzien die US-Gewerkschaften spalten sollen<\/strong><br>\nTrumps Migrationspolitik soll amerikanische Arbeiter gegen ihre migrantischen Kollegen aufbringen. Das Gegenteil geschieht.<br>\nDonald Trumps harte Abschiebepolitik zielt unter anderem darauf ab, US-amerikanische Besch&auml;ftigte gegen ihre migrantischen Kolleginnen und Kollegen auszuspielen. Menschen mit Migrationshintergrund sollen als deutlich anders wahrgenommen werden, ob sie ein Aufenthaltsrecht haben oder nicht. J&uuml;ngste Social-Media-Posts des US-Arbeitsministeriums gehen deutlich in Richtung &laquo;White Supremacy&raquo; und werden sogar als faschistisch kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/menschenrechte\/wie-ice-razzien-die-us-gewerkschaften-spalten-sollen\/\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Trump und seine Show<\/strong><br>\nDer US-Angriff auf Venezuela, um Maduro und seine Frau aus ihrem Schlafzimmer zu zerren, beweist vor allem eines: Der Planet ist ein Irrenhaus, und Trump hat jetzt den Schl&uuml;sselbund dazu in der Hand.<br>\nJeder kann von Donald Trump halten, was er will. Auch von Nicol&aacute;s Maduro Moros kann jeder halten, was er will. Und die beiden k&ouml;nnen ebenso voneinander wenig halten. Doch jetzt ist es offiziell belegt und immer wieder nachschlagbar: Das V&ouml;lkerrecht gilt nicht f&uuml;r jeden und wurde sowieso noch niemals nirgendwo durch eine unabh&auml;ngige Instanz und Allianz &uuml;berwacht und durchgesetzt. Es gelte, ach wie nett, ein Gewaltverbot zwischen den Staaten. Sagt wer? Seit dem Jahr 1789 haben die USA weltweit 469 Milit&auml;rinterventionen, wie Kriege auch mal genannt werden d&uuml;rfen, durchgef&uuml;hrt. Davon allein 251 in den Jahren 1991 bis 2022. Hinzu kommen die Kriege all der anderen. Wer wo und wann in die Knie gezwungen wird, bestimmen die Jungs mit den l&auml;ngsten Kanonen und ihre Finanziers im Hintergrund. Und die sitzen in der City of London und in New York, wo Maduro heute kniet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/trump-und-seine-show\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Schock des Entzugs<\/strong><br>\nEin YouTube-Kanal verschwindet f&uuml;r Stunden, ein Wissenschaftler verliert f&uuml;r Monate oder Jahre den Zugriff auf ein St&uuml;ck Lebenswerk. Was als technischer Vorgang erscheint, offenbart eine politische Realit&auml;t, die f&uuml;r Betroffene mit voller Wucht eintritt. Entzug ersetzt Begr&uuml;ndung, Verwaltung ersetzt Recht und Neutralit&auml;t wird zur Abweichung. Der Fall &bdquo;Neutrality Studies&ldquo; und die Sanktionierung des Schweizer Milit&auml;ranalysten Jacques Baud zeigen, wie fragil &Ouml;ffentlichkeit und Existenz im digitalen wie im administrativen Raum geworden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-schock-des-entzugs\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Nach EU-Sanktionen: Bank verl&auml;ngert Kontosperrung von Berliner Journalisten<\/strong><br>\nDie Kontosperre gegen den Berliner Journalisten geht weiter. Trotz Notlage gew&auml;hrt das Gericht der Comdirect mehr Zeit &ndash; w&auml;hrend Do&#287;rus Kinder ohne Nahrung dastehen.<br>\nDer Berliner Journalist H&uuml;seyin Do&#287;ru befindet sich inzwischen in der zweiten Woche ohne jeglichen Zugriff auf Geld. Die Bank Comdirect hat ihm nicht nur das Konto gesperrt, sondern auch den Zugang zu einem zuvor genehmigten Existenzminimum in H&ouml;he von 506 Euro blockiert. Seit zehn Tagen k&ouml;nne er seine drei Kinder, darunter zwei Neugeborene, nicht einmal mehr mit dem N&ouml;tigsten wie Nahrung versorgen &ndash; trotz Intervention seines Anwalts, so Do&#287;ru.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/nach-eu-sanktionen-bank-verlaengert-kontosperrung-von-berliner-journalisten-li.10015081\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wie der &ldquo;Fall&rdquo; Baud und andere m&ouml;glich wurden und wer die Verantwortung tr&auml;gt<\/strong><br>\nFast immer wird die Europ&auml;ische Kommission als die daf&uuml;r schuldige Institution an den Pranger gestellt. Das ist falsch, und es ist politisch hochgef&auml;hrlich. Nat&uuml;rlich stellt sich die Kommission &ouml;ffentlich gerne als die &bdquo;Spinne im Netz&ldquo; dar. Aber die EU ist komplizierter. Man kann, ja muss, jede Institution einschlie&szlig;lich der Europ&auml;ische Kommission f&uuml;r das kritisieren, was sie verbocken. Aber alles, was einem an der EU nicht passt, der Kommission in die Schuhe zu schieben, zeigt nur, dass das Unbehagen gegen&uuml;ber der EU sehr gro&szlig;, aber der Wissenstand &uuml;ber die tats&auml;chlichen Vorg&auml;nge in der EU eher bescheiden ist.<br>\nWas nun die j&uuml;ngsten Sanktionsentscheidungen des Rates gegen -vereinfacht ausgedr&uuml;ckt &ndash; &bdquo;Sprachrohre des Kremls&ldquo; betrifft: Die Kommission hat damit gar nichts zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/wie-der-fall-baud-und-andere-moglich\">Petra Erler<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kampf statt Kapitulation<\/strong><br>\nSyrien: Heftige Gefechte zwischen kurdischen Verteidigungskr&auml;ften und Regierungstruppen. Zahlreiche Mitglieder des &raquo;Islamischen Staates&laquo; aus Gef&auml;ngnissen entkommen<br>\nKurdische Streitkr&auml;fte in der Autonomieregion Rojava im Norden Syriens leisten heftigen Widerstand gegen das Vordringen von Truppen der islamistischen Regierung von Damaskus. Nicht nur die kurdischen Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG und YPJ sowie christliche Milizen, sondern auch viele zuvor im Selbstschutz ausgebildete Zivilisten haben im Zuge der von der Autonomieverwaltung ausgerufenen Generalmobilmachung zu den Waffen gegriffen. Die an der t&uuml;rkischen Grenze gelegene Stadt Kobani wird von drei Seiten von Regierungstruppen belagert, Wasser- und Elektrizit&auml;tsversorgung sind gekappt. Die T&uuml;rkei als treibende Kraft der Offensive ihrer syrischen Verb&uuml;ndeten gegen die Autonomieregion griff s&uuml;dlich von Kobani mit Kampfdrohnen direkt in die Gefechte ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/516011.krieg-in-syrien-kampf-statt-kapitulation.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sparjahre f&uuml;r alle? Nicht f&uuml;r die obersten zehn Prozent<\/strong><br>\nW&auml;hrend Bund, L&auml;nder und Kommunen Sparma&szlig;nahmen verk&uuml;nden, w&auml;chst das private Geldverm&ouml;gen auf &uuml;ber zehn Billionen Euro.<br>\nDie Meldungen gleichen sich &ndash; ob Landeshaushalt oder Finanzen der Kommunen: &Uuml;berall fehlt Geld f&uuml;r die Jahresplanung, es werden Sparma&szlig;nahmen verk&uuml;ndet. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) warnt vor Sparjahren, da zwischen 2027 und 2029 im Bundeshaushalt ein Loch von 172 Milliarden Euro bestehen soll. &ldquo;Wir leben seit Jahren &uuml;ber unsere Verh&auml;ltnisse&rdquo;, sagt Bundeskanzler Merz und k&uuml;ndigt K&uuml;rzungen an.<br>\nDabei bleibt in der Regel unerw&auml;hnt, dass privates Verm&ouml;gen w&auml;chst &ndash; aber ungleich verteilt ist. Das Geldverm&ouml;gen steigt seit Jahren. Die DZ Bank geht in einer aktuellen Hochrechnung davon aus, dass das nominale Geldverm&ouml;gen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um gut sechs Prozent oder knapp 600 Milliarden Euro auf &uuml;ber zehn Billionen Euro angewachsen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Sparjahre-fuer-alle-Nicht-fuer-die-obersten-zehn-Prozent-11146594.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ex-Ermittlerin Brorhilker zu Cum-Cum-Betrug: &ldquo;Politiker werden durch Finanzlobby systematisch beeinflusst&rdquo;<\/strong><br>\nMit Cum-Cum-Gesch&auml;ften prellten Banken den deutschen Staat um knapp 30 Milliarden Euro. Trotzdem sprechen Politiker lieber &uuml;ber Sozialbetrug. Warum das so ist und was Hessen beim Eintreiben der entgangenen Steuermilliarden gut macht, erl&auml;utert Ex-Oberstaatsanw&auml;ltin Anne Brorhilker im Interview. [&hellip;]<br>\nNach Auskunft des Bundesfinanzministeriums haben wir bei Cum-Ex etwa 3,1 Milliarden Euro zur&uuml;ckgeholt &ndash; bei einem gesch&auml;tzten Steuerschaden von rund zehn Milliarden Euro. Bei Cum-Cum gehen wir davon aus, dass der deutsche Staat und seine Steuerzahler um etwa 28 Milliarden Euro betrogen wurden &ndash; wiedergeholt wurden laut Bundesfinanzministerium bislang rund 227 Millionen Euro, also gerade mal ein Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/politik\/cum-cum-betrug-politiker-werden-durch-finanzlobby-systematisch-beeinflusst-v1,cum-cum-brorhilker-100.html\">hessenschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Immer mehr befristete Angebote: Mieten steigen doppelt so stark wie Inflation<\/strong><br>\nWer eine Wohnung in deutschen St&auml;dten sucht, begibt sich auf einen umk&auml;mpften Markt. W&auml;hrend die Mieten steigen, sinkt das Angebot. Gerade in Metropolen werden die Konditionen f&uuml;r Mieter h&auml;rter.<br>\nDie Mieten in Deutschland haben zum Jahresende 2025 vielerorts deutlich angezogen. Im vierten Quartal stiegen die Angebotsmieten um 4,5 Prozent zum Vorjahreszeitraum, rund doppelt so stark wie die allgemeine Inflation, zeigt der GREIX-Mietpreisindex, der vom Kiel Institut f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW) herausgegeben wird. Verglichen mit dem dritten Quartal lag das Plus in den 37 untersuchten St&auml;dten und Regionen bei 1,0 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.volksstimme.de\/deutschland-und-welt\/wirtschaft\/mieten-steigen-doppelt-so-stark-wie-inflation-4183680\">Volksstimme<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Neue Studie: In Deutschland fehlen 1,4 Millionen Wohnungen<\/strong><br>\nDie Wohnungsnot hat bundesweit einen Rekordwert erreicht, und die Lage soll sich erst mal nicht bessern. Zu dem Ergebnis kommt das Pestel-Institut in einer neuen Studie. Vor allem westliche Bundesl&auml;nder seien betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/in-deutschland-fehlen-1-4-millionen-wohnungen-a-0bd3c8a1-0b45-447c-94b1-b8e112246c2b\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>KI-Euphorie wird entt&auml;uscht: F&uuml;hrungskr&auml;fte sehen die Zukunft so d&uuml;ster wie seit Jahren nicht<\/strong><br>\nNur noch drei von zehn Unternehmenschefs weltweit rechnen einer Umfrage zufolge mit Umsatzwachstum &ndash; so wenige wie seit Jahren nicht mehr. F&uuml;r Deutschland sind die Zahlen sogar noch alarmierender. Immerhin: Bei internationalen Investitionen bleibt Deutschland eine der Top-Destinationen weltweit.<br>\nIn den Vorstandsetagen weltweit blickt man einer Umfrage zufolge so pessimistisch auf das eigene Unternehmen wie lange nicht. Das Vertrauen in die Umsatzaussichten der Firmenchefs ist auf ein F&uuml;nfjahres-Tief gesunken. Das geht aus einer Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC unter rund 4.450 Unternehmenschefs in 95 L&auml;ndern und Regionen hervor, die zum Weltwirtschaftsforum in Davos ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Fuehrungskraefte-sehen-die-Zukunft-so-duester-wie-seit-Jahren-nicht-id30259502.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundeswehr will wohl Rostocker Flughafen &uuml;bernehmen und ausbauen<\/strong><br>\nImmer weniger Menschen nutzen den Rostocker Flughafen f&uuml;r ihre Urlaubsreisen. Die Bundeswehr ben&ouml;tigt dort jedoch dringend mehr Kapazit&auml;ten. In Berlin arbeitet man einem Bericht zufolge deshalb bereits daran, den Airport zu &uuml;bernehmen. Die Betreiber wissen noch nichts davon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bundeswehr-will-wohl-Rostocker-Flughafen-uebernehmen-und-ausbauen-id30257059.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ministerin wurde als Frau ausgelacht<\/strong><br>\nSelten sind patriarchale Strukturen in der Politik so gut erkennbar, wie bei einem aktuellen Anschauungsbeispiel aus Deutschland. Bundesarbeitsministerin B&auml;rbel Bas erl&auml;uterte Ende November beim Arbeitgebertag die Rentenreform. Laut Medienberichten sagten Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Kanzler Friedrich Merz (CDU) an diesem Anlass inhaltlich etwa das Gleiche. Doch der m&auml;nnlich dominierte Saal lachte nur Bas w&auml;hrend ihrer Rede zweimal aus. Klingbeil sagte sp&auml;ter in der TV-Sendung &laquo;Maischberger&raquo;: &laquo;Ich habe kurz vor B&auml;rbel Bas auf diesem Arbeitgebertag geredet. Mir wurde applaudiert. Die Frau wird ausgelacht. Finde ich dann auch sehr komisch. Obwohl wir beide das Gleiche gesagt haben.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/frau-mann\/uebriges-frau-mann\/ministerin-wurde-als-frau-ausgelacht\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Karlspreis 2026 geht an Mario Draghi<\/strong><br>\nMit dem Karlspreis wird in diesem Jahr Mario Draghi ausgezeichnet. Das teilte das Karlspreis-Direktorium in Aachen mit. Draghi war italienischer Ministerpr&auml;sident und langj&auml;hriger Vorsitzender der Europ&auml;ischen Zentralbank. Draghi habe mit seiner Ank&uuml;ndigung &ldquo;Whatever it takes&rdquo; (&ldquo;Koste es, was es wolle&rdquo;) in einer &ldquo;dramatischen Situation den Euro gerettet und den europ&auml;ischen Binnenmarkt und die W&auml;hrungsunion vor dem Scheitern bewahrt&rdquo;, sagte der Vorsitzende des Karlspreisdirektoriums, Armin Laschet, zur Begr&uuml;ndung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2026-01\/karlspreis-2026-geht-an-mario-draghi-gxe%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> In diese Riege der Preistr&auml;ger passt der transatlantisch gut vernetzte, <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/lexika\/das-europalexikon\/176796\/draghi-mario\/\">ehemalige Goldmann Sachs Banker<\/a> recht gut. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133620\">Karlspreis: Gegr&uuml;ndet von einem elit&auml;ren Zirkel ehemaliger NSDAP- und SA-Mitglieder, und als Namensgeber dient &bdquo;der Sachsenschl&auml;chter&ldquo; <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133009\">EU-Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen wird mit dem Karlspreis geehrt &ndash; wegen ihrer Verdienste?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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