{"id":145157,"date":"2026-01-22T10:00:57","date_gmt":"2026-01-22T09:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145157"},"modified":"2026-01-24T16:20:40","modified_gmt":"2026-01-24T15:20:40","slug":"trumpverstehen-fuer-anfaenger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145157","title":{"rendered":"Trumpverstehen f\u00fcr Anf\u00e4nger"},"content":{"rendered":"<p>Einen Tag nach seiner &bdquo;denkw&uuml;rdigen&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qo2-q4AFh_g\">Rede in Davos<\/a> versuchen sich einige Experten in den Medien mal wieder mit der Exegese der Worte des m&auml;chtigsten Mannes Welt. Das ist sinnlos. Wer in Donald Trump einen klassischen Staatsmann sieht, dessen Worte man nach einem klassischen Ma&szlig;stab interpretieren und bewerten kann, wird scheitern. Und wer eifrig nach einem Bruch in der Weltpolitik der USA sucht, wird ebenfalls scheitern. Was jedoch in der Tat grunds&auml;tzlich neu ist, ist die Art und Weise der Kommunikation. Eigentlich m&uuml;sste man Trump sogar dankbar sein, zeigt er doch schn&ouml;rkelloser und direkter als sein Vorg&auml;nger, wie sich die USA auf der Weltb&uuml;hne sehen. Wir m&uuml;ssen jedoch lernen, ihn auch richtig zu verstehen &ndash; sonst kommen wir unter die R&auml;der. Ein Kommentar von <b>Jens Berger<\/b>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6774\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-145157-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260122_Trumpverstehen_fuer_Anfaenger_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260122_Trumpverstehen_fuer_Anfaenger_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260122_Trumpverstehen_fuer_Anfaenger_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260122_Trumpverstehen_fuer_Anfaenger_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=145157-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260122_Trumpverstehen_fuer_Anfaenger_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260122_Trumpverstehen_fuer_Anfaenger_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Eigentlich hatte ich mir die gestrige Rede von Donald Trump auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos mit dem Vorsatz angeschaut, sie inhaltlich f&uuml;r die <em>NachDenkSeiten<\/em> zu analysieren und zu bewerten. Daraus wurde nichts. Bereits nach wenigen Minuten war klar, dass der Pr&auml;sident der USA gr&ouml;&szlig;tenteils Unsinn erz&auml;hlt, der bestenfalls zum Fremdsch&auml;men einl&auml;dt. Aber das ist ja nicht neu. Wenn man Trumps Monologe auf rein w&ouml;rtlicher, inhaltlicher Ebene betrachtet, bringt einen das daher auch nicht weiter. <\/p><p>Ja, er ist &bdquo;der Gr&ouml;&szlig;te&ldquo;, ein wahrer Friedensengel und die USA sind ja ohnehin &bdquo;Gottes eigenes Land&ldquo; und haben allein schon wegen ihrer sagenhaften Gro&szlig;artigkeit die gottgegebene Rolle, der Welt zu zeigen, wo es lang geht. Geschenkt. Das war schon immer so, wurde jedoch von anderen US-Pr&auml;sidenten etwas subtiler kommuniziert. Nicht nur dieser Pr&auml;sident, sondern das ganze Land ist eher ein Fall f&uuml;r die geschlossene Abteilung in der forensischen Psychiatrie. Aber irgendwie muss man mit diesem narzisstisch &uuml;berdrehten Land ja klarkommen. Und dabei w&auml;re es hilfreich, die Strategie der oft als erratisch empfundenen &Auml;u&szlig;erungen und Taten Trumps zu verstehen.<\/p><p>Begeben wir uns also f&uuml;r einen Moment in die &bdquo;Trumpologie&ldquo;. Ein sch&ouml;nes Beispiel, Trumps Verhandlungstaktik besser zu verstehen, sind die Strafz&ouml;lle. Dass er Importe durch Z&ouml;lle verteuern und so internationale Unternehmen dazu bewegen will, vermehrt in den USA zu produzieren und dort Arbeitspl&auml;tze zu schaffen, hat er ja bereits w&auml;hrend des Wahlkampfs sehr klar gesagt. Nun machen wir doch mal ein Rollenspiel. Stellen Sie sich vor, Sie w&auml;ren Pr&auml;sident der USA und wollten z.B. gegen die Schweiz einen allgemeinen Zollsatz von 15 Prozent durchsetzen. Wie w&uuml;rden Sie vorgehen?<\/p><p>Nun, ein traditioneller Politiker w&uuml;rde diesen Zollsatz als Ziel in bilateralen Verhandlungen vorgeben und es k&auml;me dabei wohl ein Zollsatz von 10 Prozent mit zahlreichen Ausnahmeregelungen heraus und am Ende w&auml;ren die Schweizer mit dem Ergebnis auch noch ungl&uuml;cklich, da sie sich benachteiligt f&uuml;hlen, schlie&szlig;lich fielen zuvor ja gar keine Z&ouml;lle auf ihre Exporte in die USA an. <\/p><p>Was hat Trump gemacht? Nun, in der ersten Runde verh&auml;ngte er bekanntlich seine &bdquo;reziproken Strafz&ouml;lle&ldquo;, bei denen die Schweiz mit stolzen 31 Prozent besonders schlecht wegkam. Die Aufregung war gro&szlig;, in der Schweiz herrschte Weltuntergangsstimmung; aus lauter Verzweiflung kamen die Eidgenossen sogar auf die Idee, der EU beizutreten. Dann kam die zweite Runde. Man verhandelte mit Trump. Der w&uuml;tete herum, eskalierte den Zollstreit und erh&ouml;hte den Zollsatz f&uuml;r Schweizer Importe auf 39 Prozent. Wieder Weltuntergang und Vorhang auf f&uuml;r Runde Drei. Nun entsandten die Schweizer eine Delegation rund um den Rolex-Chef Jean-Fr&eacute;d&eacute;ric Dufour ins Wei&szlig;e Haus, der schenkte Trump eine goldene Uhr und am Ende &bdquo;senkte&ldquo; Trump den Zollsatz f&uuml;r die Schweiz auf 15 Prozent. Dies wurde dann als gro&szlig;er Erfolg helvetischer Verhandlungskunst gefeiert. <\/p><p>Merken Sie was? Wenn man das Ergebnis mit der von mir unterstellten urspr&uuml;nglichen Forderung vergleicht, haben nicht die Schweizer, sondern Donald Trump am Ende gut verhandelt. Er hat die gew&uuml;nschten 15 Prozent ohne Ausnahmen bekommen und obendrauf gab&rsquo;s noch eine schicke Uhr. Der ganze &ouml;ffentlich ausgetragene Streit war offenbar nur Theaterdonner; ein Bluff, um die Gegenseite durch Maximalforderungen einzusch&uuml;chtern und am Ende das zu bekommen, was man urspr&uuml;nglich wollte. <\/p><p>Das Sch&ouml;nste dabei: Am Ende dachten die Schweizer auch noch, sie seien die Gewinner. Nun zahlen sie ja nicht 15 Prozent statt 0 Prozent, sondern 15 Prozent statt 39 Prozent. Sicher: Mit Diplomatie hat die Verhandlungsf&uuml;hrung von Trump so gar nichts zu tun; erfolgreich ist sie jedoch. Nicht Vielen gelingt es, die Schweiz bei Verhandlungen &uuml;ber den Tisch zu ziehen.<\/p><p>Der ganze Streit rund um die vermeintliche &bdquo;Eroberung&ldquo; Gr&ouml;nlands scheint einem &auml;hnlichen Muster zu folgen. Die USA wollen Gr&ouml;nland &ouml;konomisch ausbeuten. Auch das ist kein Geheimnis. Dies in direkten Verhandlungen mit D&auml;nemark zu erreichen, w&auml;re schwer gewesen. Also was macht Trump? Er baut die gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Drohkulisse auf und stellt implizit die Drohung in den Raum, Gr&ouml;nland milit&auml;risch zu erobern. Weltuntergang, das Ende der NATO. Der Rolex-Chef der Gr&ouml;nlandfrage scheint NATO-Chef Rutte zu sein. Der verhandelte gestern Abend &ndash; angeblich &ndash; mit Trump und nun ist die westliche Politik- und Medienwelt <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/groenland-lange-schwieg-mark-rutte-dann-zaehmte-er-donald-trump-zumindest-ein-bisschen-a-9b4b23f8-98f8-4cc6-9145-879e7aec19be\">vor Freude aus dem H&auml;uschen<\/a>. Trump will Gr&ouml;nland nicht mehr erobern &ndash; wollte er das denn tats&auml;chlich? Noch nicht mal von einem Kauf ist mehr die Rede. <\/p><p>Nun haben die USA jedoch &ndash; neben anderen Zugest&auml;ndnissen &ndash; laut dem Rutte-Trump-Deal die &bdquo;Investitionskontrolle&ldquo; f&uuml;r Gr&ouml;nland. Sprich: Sie d&uuml;rfen Gr&ouml;nland &ouml;konomisch ausbeuten. Trump hat also &ndash; siehe oben &ndash; mal wieder genau das erreicht, was er eigentlich wollte und groteskerweise f&uuml;hlen sich die Europ&auml;er auch noch als Gewinner, da sie ihn ja davon abgehalten haben, die NATO zu sprengen und dem kleinen D&auml;nemark die rohstoffreiche Eisinsel mit Gewalt wegzunehmen.<\/p><p>Donald Trump ist Amerikaner und er ist neben seiner politischen Laufbahn Immobilien- und Medienunternehmer. Man wei&szlig; doch, dass f&uuml;r solche Leute alles &bdquo;great&ldquo;, &bdquo;phantastic&ldquo; und &bdquo;marvellous&ldquo; ist. Jede 0815-Bauruine mutiert da zum architektonischen Juwel mit geradezu irrwitziger Entwicklungsperspektive. Und wenn solche Leute verhandeln, geht es anders zu als bei einer Ausschreibung f&uuml;r die Pflege der Gr&uuml;nanlagen im beschaulichen Sauerland. Warum verstehen das weder Politik noch Medien? Warum nehmen sie Trump stets beim Wort und seine Maximalforderungen ernst? So bitter es ist: Nach meinem Eindruck hat Trump bislang mit seiner Verhandlungsmethode jedes Land &uuml;ber den Tisch gezogen; die Ausnahmen, die die Regel best&auml;tigen, sind China und Russland. Amerikaner spielen Poker, Russen spielen Schach und Chinesen sind Meister im Go, einem Brettspiel, bei dem gute Spieler 30 Z&uuml;ge oder mehr im Voraus denken. Und die Deutschen? Die sind anscheinend ganz gut in &bdquo;Mensch, &auml;rgere Dich nicht&ldquo;. Mit Schach oder Go brauchen wir erst gar nicht anzufangen, aber was beim Poker ein &bdquo;Bluff&ldquo; ist, sollten unsere Entscheider eigentlich schon verstehen.<\/p><p>Zweifelsohne stellt Pr&auml;sident Trump f&uuml;r die Europ&auml;er einen Kulturschock dar. So was ist man nicht gewohnt. Wohlgemerkt: Mit dem &bdquo;von den USA &Uuml;ber-den-Tisch-Ziehen&ldquo; haben gerade die Deutschen sehr wohl ihre Erfahrungen. Nur, dass dies bislang nach kultiviertem europ&auml;ischen Muster geschah. Am Ende hatte man halt &ndash; um beim obigen Beispiel zu bleiben &ndash; seine 10 Prozent plus Ausnahmeregelungen, f&uuml;r die eine ganzes Heer von Lobbyisten in n&auml;chtelangen Sitzungen gek&auml;mpft hat. Verloren hat man dennoch. Nun steht man wie der Ochs&rsquo; vorm Scheunentor und feiert am Ende 15 Prozent als &bdquo;Sieg&ldquo;. Oder man kapituliert gleich im vorauseilenden Gehorsam; wie bei der &bdquo;R&uuml;stungsdebatte&ldquo;, wo man einfach die irrwitzige Trump&rsquo;sche Maximalforderung von 5 Prozent R&uuml;stungsausgaben &uuml;bernommen hat. Wahrscheinlich konnte Trump sein Gl&uuml;ck ob des epischen Verhandlungsungeschicks der Europ&auml;er kaum glauben.<\/p><p>Sind die Europ&auml;er wirklich so dumm? Ja und nein. Bei zahlreichen &bdquo;Experten&ldquo; und Kommentatoren muss man wohl in der Tat davon ausgehen, dass sie schlichtweg nicht verstehen, um was es da geht. Vielleicht k&ouml;nnen oder wollen sie auch einfach nicht die amerikanischen von den europ&auml;ischen Interessen unterscheiden. Wer wei&szlig; das schon. <\/p><p>Ansonsten steht bei der gesamten Debatte nat&uuml;rlich noch die Frage im Raum, was man unter Ber&uuml;cksichtigung der Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse &uuml;berhaupt in Verhandlungen erreichen kann. Deutschland ist ja nicht China. Klar, wir sind nun einmal limitiert, haben wir uns doch ohne Not von den USA abh&auml;ngig gemacht. Ja, die ganzen Transatlantiker, die nun lautstark &uuml;ber das angebliche Zerw&uuml;rfnis zwischen Europa und den USA jammern, haben uns erst in diese prek&auml;re Lage gebracht. Es ist ja nicht nur die Unf&auml;higkeit, einen Bluff als solchen zu erkennen; wenn man selbst nur ein denkbar schlechtes Blatt auf der Hand hat und der Gegner das auch ganz genau wei&szlig;, ist es selbst beim Poker nicht ratsam, ebenfalls zu bluffen. Es reicht daher nicht, Trump zu verstehen. Man muss auch die richtigen Schl&uuml;sse daraus ziehen und sollte die USA nicht als selbstlosen Freund betrachten. Das waren sie nie und das werden sie auch nie sein. Bis sich dies in Entscheiderkreisen herumgesprochen hat, wird aber noch viel Wasser den Potomac hinunterlaufen. Vielleicht sollten wir bis dahin anfangen, Schach oder besser noch Go zu lernen.<\/p><p><small>Titelbild: Lucas Parker\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/61b485080e4745738902aa4e1824300f\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n    <strong>Mehr zum Beitrag:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145255\">Leserbriefe zu &bdquo;Trumpverstehen f&uuml;r Anf&auml;nger&ldquo;<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen Tag nach seiner &bdquo;denkw&uuml;rdigen&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qo2-q4AFh_g\">Rede in Davos<\/a> versuchen sich einige Experten in den Medien mal wieder mit der Exegese der Worte des m&auml;chtigsten Mannes Welt. Das ist sinnlos. Wer in Donald Trump einen klassischen Staatsmann sieht, dessen Worte man nach einem klassischen Ma&szlig;stab interpretieren und bewerten kann, wird scheitern. Und wer eifrig nach<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145157\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":145158,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,198,11],"tags":[2485,2798,2908,1800],"class_list":["post-145157","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-strategien-der-meinungsmache","tag-groenland","tag-psychoanalyse","tag-strafzoelle","tag-trump-donald"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/shutterstock_2711671719.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/145157","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=145157"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/145157\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":145349,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/145157\/revisions\/145349"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/145158"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=145157"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=145157"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=145157"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}