{"id":14523,"date":"2012-09-25T08:42:04","date_gmt":"2012-09-25T06:42:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523"},"modified":"2012-09-25T08:42:04","modified_gmt":"2012-09-25T06:42:04","slug":"hinweise-des-tages-1726","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h01\">Private Altersvorsorge fehlt, wo sie am n&ouml;tigsten ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h02\">Tom Schimmeck &ndash; Cicero wird Kikeriki<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h03\">James K. Galbraith  &ndash; &ldquo;Griechenland wird aus dem Euro fliegen, wenn Deutschland das bestimmt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h04\">Die Schweiz bleibt Fluchtburg f&uuml;r Diktatorengelder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h05\">Pflegereform: Am Bedarf vorbei geplant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h06\">Die Armen werden &auml;rmer. Versagt die Politik?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h07\">Rentenstreit in der SPD &ndash; Gabriel im M&auml;rchenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h08\">Banken sollen Verkaufs-Provisionen an Anleger weitergeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h09\">Joerg Asmussen and other people&rsquo;s money<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h10\">Katalonien, neuer Problemfall f&uuml;r die EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h11\">James K Galbraith &ndash; Quantitative easing isn&rsquo;t magic<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h12\">Ulrike Herrmann &ndash; Das Chaos ist zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h13\">Arm und reich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h14\">Sprachlos in der Eurokrise? Elmar Nass &uuml;ber die christliche Soziallehre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h15\">The drugs don&rsquo;t work: a modern medical scandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h16\">Kommission gelobt Besserung bei Expertengruppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h17\">&Uuml;ber 3000 Belege f&uuml;r verfassungsfeindliche Haltung der NPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523#h18\">Anti-Alkohol-Kampagnen: Wenn &bdquo;Aufkl&auml;rung&ldquo; besoffen macht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14523&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Private Altersvorsorge fehlt, wo sie am n&ouml;tigsten ist<\/strong><br>\nSeit der Riester-Rentenreform von 2001 wirbt die Bundesregierung intensiv f&uuml;r die erg&auml;nzende private Altersvorsorge. Staatliche Zulagen und Steuervorteile<br>\nsollen das Sparen attraktiv machen und vor allem Familien und Geringverdienern den Aufbau kapitalgedeckter Rentenanspr&uuml;che erleichtern. Der folgende Beitrag<br>\nzeigt, dass dieses Konzept gerade dort nicht funktioniert, wo eine Erg&auml;nzung des gesetzlichen Rentenanspruchs besonders vonn&ouml;ten w&auml;re &ndash; bei Beziehern von<br>\nniedrigen Einkommen und speziell bei den Empf&auml;ngern von Arbeitslosengeld II, einer Gruppe mit hohem Altersarmutsrisiko und geringen Sparm&ouml;glichkeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2012\/kb1512.pdf\">IAB-Kurzbericht [PDF &ndash; 450 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Tom Schimmeck &ndash; Cicero wird Kikeriki<\/strong><br>\nDie K-Frage ist die Seifenoper der Saison, bietet endlosen Raum zum Spekulieren und Schwadronieren.<br>\nEs ist hohe Zeit, sich sehr tief zu verneigen vor den Hauptstadtjournalistinnen und -isten. Ist diesem Kollektiv doch gelungen, woran selbst Leonardo da Vinci scheiterte: die Vollendung des Perpetuum mobile. Sie nennen es die &bdquo;K-Frage&ldquo;. Sie w&auml;lzen sie mit Wonne.<br>\nVor einer Woche traf sich die SPD, um die Zukunft zu beraten. Noch immer beharrt sie rotzfrech darauf, zuerst ihr Programm zu diskutieren, also inhaltlich festzulegen, womit sie vor die W&auml;hler treten will. Die Korrespondenten aber scheinen sich einig: Arbeit, Lohn und Steuern, Au&szlig;enpolitik, Umwelt, Bildung, Energie, Milit&auml;r &ndash; alles &ouml;de, langweilig, herrje, und viel zu komplex. Daf&uuml;r hat der wahre Hauptstadtjournalist nur ein todm&uuml;des L&auml;cheln.<br>\nWeil allein die &bdquo;Kl&auml;rung der K-Frage&ldquo; z&auml;hlt. &bdquo;K-Frage l&auml;sst die SPD nicht zur Ruhe kommen&ldquo;, melden die Korrespondenten, &bdquo;K-Frage steht im Raum&ldquo;, &bdquo;K-Frage ist weiter offen&ldquo;, &bdquo;K-Frage l&auml;hmt alles&ldquo;. Es habe &bdquo;etwas absurd Trotziges&ldquo;, findet etwa die Frankfurter Allgemeine, dass die SPD diese Frage vertage. &bdquo;Na&ldquo;, fragt auch dieses Blatt kokett, &bdquo;k&ouml;nnen Sie das Thema K-Frage noch h&ouml;ren?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/kolumne-cicero-wird-kikeriki,1472602,17895416.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>James K. Galbraith  &ndash; &ldquo;Griechenland wird aus dem Euro fliegen, wenn Deutschland das bestimmt&rdquo;<\/strong><br>\nFORMAT-Interview. James K. Galbraith &uuml;ber die einzige L&ouml;sung zur Krise in Europa und die US-Wahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.format.at\/articles\/1235\/524\/340517\/griechenland-euro-deutschland\">Format<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Schweiz bleibt Fluchtburg f&uuml;r Diktatorengelder<\/strong><br>\nGemeinsame Medienmitteilung von Alliance Sud und der Erkl&auml;rung von Bern<br>\nEine Mehrheit im Schweizer Nationalrat lehnt verschiedene Vorst&ouml;sse zur Abwehr von Potentatengeldern ab. Alliance Sud und die Erkl&auml;rung von Bern kritisieren diesen Entscheid als kurzsichtig und inkonsequent. Die Schweiz bleibt damit weiterhin eine sichere Hochburg f&uuml;r Diktatorengelder.<br>\nDie offizielle Schweiz br&uuml;stet sich gerne damit, weltweit eines der besten Gesetze gegen die Geldw&auml;scherei und den Zufluss von Potentatengeldern zu haben. Trotzdem tauchen seit dem Beginn des &bdquo;arabischen Fr&uuml;hlings&ldquo; immer wieder neue Konten auf, die den ehemaligen nordafrikanischen Diktatoren und ihrem korrupten pers&ouml;nlichen Umfeld geh&ouml;ren. Im Jahresbericht 2011 der Meldestelle f&uuml;r Geldw&auml;scherei (MROS) ist nachzulesen, dass im Jahr 2010 keine einzige Meldung mit Bezug zu &Auml;gypten oder Tunesien einging. Das bedeutet, dass die gesperrten Verm&ouml;gen von den betroffenen Finanzintermedi&auml;ren nicht freiwillig gemeldet wurden, das Abwehrdispositiv also versagt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2012\/09\/die-schweiz-bleibt-fluchtburg-fur.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Pflegereform: Am Bedarf vorbei geplant<\/strong><br>\nDer Bundesrat hat der Pflegereform von Gesundheitsminister Daniel Bahr zugestimmt. Eine Zumutung f&uuml;r Pflegebed&uuml;rftige, Familien und Pflegekr&auml;fte sei dies, erkl&auml;rte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Denn die Probleme w&uuml;rden durch die so genannte Reform nur auf die lange Bank geschoben, der Pflegenotstand bleibe weiter ungel&ouml;st.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++f0425dd8-0639-11e2-be5a-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Armen werden &auml;rmer. Versagt die Politik?<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat den vierten Armuts- und Reichtumsbericht vorgelegt. Das Ergebnis &uuml;berrascht nicht: Die Deutschen werden immer reicher, aber das Verm&ouml;gen ist ungleich verteilt. Wie l&auml;sst sich die Schere zwischen Arm und Reich schlie&szlig;en?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/detektor.fm\/politik\/die-armen-werden-aermer-versagt-die-politik\/\">(Einleitungstext): detektor.fm<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/detektor.fm\/images\/uploads\/mp3\/Vierter_Armut-_und_Reichtumsbericht_der_Regierung_-_Schere_geht_weiter_auseinander_WEB.mp3\">(Interview mit Christoph Butterwegge): detektor.fm [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Rentenstreit in der SPD &ndash; Gabriel im M&auml;rchenland<\/strong><br>\nDer SPD-Vorstand hat sich auf ein Rentenpapier geeinigt &ndash; indem er die strittigen Fragen vertagte. Denn Parteichef Gabriel steckt in der Klemme: Wenn er allen Forderungen der Genossen nachgibt, w&uuml;rde das zig Milliarden Euro mehr kosten. Das w&auml;re keine Empfehlung f&uuml;r den Bundestagswahlkampf. [&hellip;]<br>\n30 Milliarden Euro on top?<br>\nUnd dann geht es ja erst richtig los: Wenn die W&uuml;nsche der Parteilinken, der Arbeitervertreter in der SPD und der Sozialdemokraten aus den neuen Bundesl&auml;ndern erf&uuml;llt werden, kommen &ldquo;30 Milliarden on top&rdquo;. Zitat Sigmar Gabriel. Genau wie seine Frage: &ldquo;Wie soll man das bezahlen?&rdquo;\n<ul>\n<li>Die Linken wollen die geplante Senkung des Rentenniveaus von heute 51 auf 43 Prozent r&uuml;ckg&auml;ngig machen.<\/li>\n<li>Die Arbeitsgemeinschaft f&uuml;r Arbeitnehmerfragen (AfA) fordert eine staatliche Unterst&uuml;tzung betrieblicher Renten.<\/li>\n<li>Die Ost-Genossen wollen eine Rentenangleichung zwischen alten und neuen L&auml;ndern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-chef-gabriel-sucht-kompromiss-im-rentenstreit-a-857638.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der SPIEGEL hat nat&uuml;rlich Recht, da&szlig; &ldquo;F&ouml;rderung f&uuml;r Betriebsrenten&rdquo; und Erh&ouml;hung des Niveaus der gesetzlichen Rente nicht zusammen eingef&uuml;hrt werden sollten und eine staatliche F&ouml;rderung von Betriebsrenten sch&auml;dlich ist.<\/em><br>\n<em>Ansonsten fragt man sich, an welchem Stammtisch solche Redakteure aufgelesen werden, die von der Sache fast keine Ahnung haben. Die &ldquo;30 Milliarden on top&rdquo; m&uuml;&szlig;ten im gesetzlichen Rentensystem zur H&auml;lfte von den Arbeitgebern und zur H&auml;lfte von den Arbeitnehmern getragen werden, wobei letztere f&uuml;r 15 Milliarden Euro eine Absicherung von 30 Milliarden Euro erwerben. Das w&auml;re also f&uuml;r die Arbeitnehmer gut &ndash; und f&uuml;r den Staat auch, denn zur nicht geringen &Uuml;berraschung des SPIEGEL-Redakteurs werden die Sozialrenten nicht vom Staat bezahlt. Im Gegenteil, der Staat w&uuml;rde viele, viele Steuermilliarden sparen, mit denen nach der aktuellen Planung der Rentenk&uuml;rzungen Armutsrenten auf Hartz-IV-Niveau angehoben werden m&uuml;ssen. Auch die volkswirtschaftlichen Vorteile (h&ouml;here Nachfrage, mehr Konsum&hellip;) k&ouml;nnten noch erw&auml;hnt werden.<\/em><br>\n<em>F&uuml;r den Staat h&auml;tte ein h&ouml;heres Rentenniveau also nur Vorteile &ndash; und f&uuml;r die SPD wahlstrategisch auch. In seinem Nichtbegreifen schreibt der Redakteur meilenweit am Thema vorbei. Aber wie hei&szlig;t es in dem Artikel: &ldquo;Vernunft ist mitunter eine Sache der Perspektive&rdquo;. Genau.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Banken sollen Verkaufs-Provisionen an Anleger weitergeben<\/strong><br>\nEine Richtlinie aus Br&uuml;ssel k&ouml;nnte die deutsche Anlageberatung revolutionieren. Banken sollen gezwungen werden, die Provisionen, die sie f&uuml;r den Verkauf von Finanzprodukten bekommen, an die Kunden weiterzureichen. Das ist der aktuelle Stand bei der europ&auml;ischen Finanzmarktrichtlinie Mifid II. &bdquo;Das w&auml;re das Ende der durch Provisionen manipulierten Beratung&ldquo;, sagte der Europaabgeordnete Sven Giegold dem Tagesspiegel.  [&hellip;]<br>\nStatt die provisionsbasierte Beratung abzuschaffen, treten die Koalitionsfraktionen f&uuml;r Wahlfreiheit an und d&uuml;rften damit auch die Bundesregierung hinter sich wissen. Als Alternative und Erg&auml;nzung zur bisherigen Bankberatung wollen sie die unabh&auml;ngige Honorarberatung st&auml;rken. Das Projekt lag fast ein Jahr lang auf Eis. Auf Dr&auml;ngen der Finanzpolitiker von Union und FDP haben sich Finanz-, Verbraucher und Wirtschaftsministerium nun auf die Grundz&uuml;ge f&uuml;r ein Honorarberatungsgesetz verst&auml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/beratung-in-banken-banken-sollen-verkaufs-provisionen-an-anleger-weitergeben\/7170516.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Sobald Br&uuml;ssel mal etwas vern&uuml;nftiges vorschl&auml;gt, ist der Gegenwind aus Berlin vorprogrammiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Joerg Asmussen and other people&rsquo;s money<\/strong><br>\nThe news is already all over the place: total building costs of the new ECB buildings in Frankfurt won&rsquo;t be about 850 million but about 1,2 billion [&hellip;]<br>\nBut the really interesting thing: Joerg Asmussen is the board member who&rsquo;s resThe news is already all over the place: total building costs of the new ECB buildings in Frankfurt won&rsquo;t be about 850 million but about 1,2 billion (or about 700.000,&ndash; per employee, according to my data).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rwer.wordpress.com\/2012\/09\/21\/lars-asmussen-and-other-peoples-money\/\">Real World Economics Review<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Katalonien, neuer Problemfall f&uuml;r die EU<\/strong><br>\nKatalonien will nicht mehr f&uuml;r eine hoch verschuldete Zentralregierung zahlen und droht sowohl Madrid als auch Br&uuml;ssel mit der Unabh&auml;ngigkeit. Die Debatte &uuml;ber die Steuerhoheit der autonomen Provinz erinnert an die Haltung Deutschlands gegen&uuml;ber den s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;ndern, meint der Journalist von El Pa&iacute;s.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseurop.eu\/de\/content\/article\/2749731-katalonien-neuer-problemfall-fuer-die-eu?xtor=RSS-18\">El Pais via Presseurop<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>James K Galbraith &ndash; Quantitative easing isn&rsquo;t magic<\/strong><br>\nIt is unrealistic to expect central banks like the Fed and the ECB to solve our deep economic problems<br>\nWhat should we make of the latest moves to kickstart the US economy, and to save the euro? As the late, great Harvard chaplain Peter Gomes said to my graduating class many years ago, about our degrees: &ldquo;There is less there than meets the eye.&rdquo; [&hellip;]<br>\nMeanwhile, the European Central Bank is buying the dregs of the European bond market, propping up their price. The operation is similar to QE but the help for the economy is even less. Mario Draghi, the bank chief, aims to save the euro, not the eurozone; his conditions actually prevent beneficiaries from using the money they save; in fact, to get the aid they must spend less. So long as this goes on, unemployment, budget deficits and debt will get worse. It&rsquo;s no surprise that sensible countries refuse the deal for as long as they can.<br>\nSome people in high places &ndash; Tim Geithner, the US treasury secretary, for example &ndash; profess that restarting bank lending is the key to economic recovery, and increasing bank reserves will spur them to lend. (What else are banks really good for?) But if anyone believes that reserves are key to lending, they deeply misunderstand what banks do.<br>\nAs Hyman Minsky used to say: banks are not moneylenders! Banks don&rsquo;t lend reserves, and they don&rsquo;t need reserves in order to lend. Banks create money by lending. They need a client willing to borrow, a project worth lending to, and collateral to protect against risk. If these are lacking, no amount of reserves will turn the trick. And especially not when the government is willing to pay interest on their reserves: the truest form of welfare, income for doing nothing.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/commentisfree\/2012\/sep\/20\/quantitative-easing-not-magic-central-banks\">The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.J.:<\/strong> Der Artikel enth&auml;lt alle f&uuml;r die Widerlegung der Inflationspanik von Jens Weidmann wesentlichen &Uuml;berlegungen:<\/em><br>\n<em>Der Ankauf von Staatsanleihen auf dem Sekund&auml;rmarkt ist keine Staatsfinanzierung, sondern ein Ankaufprogramm gegen&uuml;ber Banken. Der einzige finanzielle Vorteil f&uuml;r die Staaten ist die Senkung des Zinssatzes auf dem Prim&auml;rmarkt, weil die Bonit&auml;t der Staatsanleihen durch das Ankaufprogramm der EZB auf dem Sekund&auml;rmarkt garantiert wird (staatliches Insolvenzrisiko besteht nicht mehr). Der Zinsvorteil (wenn man den Schutz vor &uuml;berm&auml;&szlig;igen Zinsforderungen der Anleger so nennen will) kommt den Staaten nicht zu Gute, da sich die Staaten als Bedingung f&uuml;r den Anleiheankauf weitere Sparanstrengungen zusagen m&uuml;ssen. Das Ankaufprogramm f&uuml;hrt also selbst in H&ouml;he des einen Bruchteil der Staatsanleihevolumina ausmachenden Zinsersparnis mitnichten zu erh&ouml;hter staatlicher Nachfrage und Inflation.<\/em><br>\n<em> Durch den Abverkauf der Staatsanleihen an die EZB entstehen dort h&ouml;here Reserveguthaben der Banken, die einerseits mit Sicherheit nicht f&uuml;r Realg&uuml;ter &bdquo;auf den Kopf gehauen&ldquo; werden und die andererseits auch nicht zu einer Erh&ouml;hung des Kreditvolumens und damit zu einer Erh&ouml;hung der Geldmenge bei Unternehmen und Privathaushalten f&uuml;hren. F&uuml;r den Alltagsverstand durchaus &uuml;berraschend h&auml;ngt n&auml;mlich die F&auml;higkeit der Banken zur Kreditvergabe &uuml;berhaupt nicht von der H&ouml;he ihrer Reserven bei der EZB ab. Vielmehr schaffen die Banken das f&uuml;r ihre Kreditvergabe notwendige Geld durch Er&ouml;ffnung des Kreditrahmens einfach selbst (&bdquo;verleihen&ldquo; also gerade keine Guthaben). Nicht nur die EZB &ndash; auch die Banken &ndash; &bdquo;drucken&ldquo; also Geld und sind hierf&uuml;r von den Guthaben, die sie als Ergebnis der Anleihek&auml;ufe bei der EZB erhalten (&uuml;brigens auch von bei ihnen deponierten Sparguthaben), vollkommen unabh&auml;ngig. Auf Investitionen oder Konsum in der Realwirtschaft als eine von mehreren Vorbedingungen f&uuml;r Inflation haben die Anleihek&auml;ufe daher auch bez&uuml;glich der Banken keinerlei Einfluss.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Fear of inflation scales new heights<\/strong><br>\nThe scaremongering about inflation and higher interest rates continues to flood out of the mainstream economics community. The conversation has become a little more sophisticated since the claims in the early stages of the crisis that the fiscal and monetary policy innovations introduced by governments would be inflationary. Now we are hearing stories about longer lags &ndash; channelling Milton Friedman who also fell foul of the evidence more often than not. So inflation is just around the corner rather than coming tomorrow. As in the past, the mainstream macroeconomics has a serious credibility problem. It is no wonder it keeps making erroneous predictions. It begins with an erroneous construction of reality. It is all downhill for them after that.<br>\nOn the topic of sophistication, BuBa boss Jens Weidmann has now appealed to classic German literature to buttress his obsession with inflation. In a speech he gave to the 18th Colloquium of the Institute for Bank-Historical Research (IBF) in Frankfurt (September 18, 2012) &ndash; Money creation and responsibility &ndash; we learn that Johann Wolfgang von Goethe, the C18th German writer apparently &ldquo;hit upon the core problem of monetary policy&rdquo; &ndash; yes, &ldquo;Paper money &ndash; Public finances &ndash; Inflation&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bilbo.economicoutlook.net\/blog\/?p=21067\">Bill Mitchell<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann &ndash; Das Chaos ist zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDas Wort hat eine erstaunliche Karriere gemacht: &bdquo;hebeln&ldquo;. Erstmals tauchte es in der Finanzkrise auf, als Banken mit minimalem Eigenkapital maximale Schrottkredite vergaben &ndash; und danach pleite waren. Jetzt hat auch die Eurozone diesen Begriff entdeckt. Erst sollte der Rettungsschirm EFSF &bdquo;gehebelt&ldquo; werden &ndash; nun soll dieser Trick auf den neuen Rettungsschirm ESM &uuml;bertragen werden. [&hellip;]<br>\nDoch was klar war, wird jetzt wieder unklar. Denn wozu wird ein &bdquo;gehebelter&ldquo; Rettungsschirm gebraucht, wenn die EZB sowieso unbeschr&auml;nkt eingreift? Doch offenbar sollen k&uuml;nftig zwei staatliche Stellen auf den Finanzm&auml;rkten unterwegs sein. Damit ist das Chaos zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!102287\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Das Chaos, von dem Ulrike Herrmann spricht, war nie weg. Auch die <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/banken-wieder-klar-im-krisenmodus\/\">LTRO-Injektionen der EZB<\/a> stellten ein paralleles &bdquo;Rettungsprogramm&ldquo; dar. Die Einsch&auml;tzung, die EZB greife ohnehin unbeschr&auml;nkt ein, ist ebenfalls angreifbar, da die EZB lediglich am Sekund&auml;rmarkt agieren darf und dies auch nur auf einer sehr fragilen Rechtsbasis. Sollte beispielsweise das Bundesverfassungsgericht im Hauptverfahren zur ESM-Klage, wie <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14422\">bereits angedeutet<\/a>, die Rolle der EZB kritisch unter die Lupe nehmen und die momentanen Anleihenkaufprogramme als rechtlich verbotene Staatsfinanzierung einordnen, m&uuml;sste sich der Europ&auml;ische Gerichtshof mit der Sache besch&auml;ftigen. Dann h&auml;tten wir es mit einem echten Chaos zu tun.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Arm und reich<\/strong><br>\nDie Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander. Das sagt der neue Armuts- und Reichtumsbericht. Das sagte auch der davor und der davor und der&hellip; Dennoch tun wir so, als w&auml;ren wir sehr &uuml;berrascht. Als h&auml;tte die Arbeit des Gesetzgebers in den letzten Jahrzehnten nicht darin bestanden, Verm&ouml;gen umzuschichten. Von unten nach oben.<br>\nJeder Versuch ein wenig in die umgekehrte Richtung zu schieben, st&ouml;&szlig;t auf vehemente Ablehnung. Nicht nur derer, die davon minimale Minderungen ihrer Einnahmen zu erwarten h&auml;tten, sondern auch auf den jener Spezialisten f&uuml;r das Ganze, die sofort aufsagen k&ouml;nnen, dass alles, was in dieser Richtung geschehen k&ouml;nnte, ja nicht viel bringe. Bringen tut etwas immer nur dann, wenn es Millionen Mitb&uuml;rger trifft. Dazu muss man freilich nicht studiert haben, dazu braucht man nicht einmal einen Taschenrechner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/leitartikel-arm-und-reich,1472602,17895800.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sprachlos in der Eurokrise? Elmar Nass &uuml;ber die christliche Soziallehre<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2012\/09\/24\/dlf_20120924_0936_cab635b7.mp3\">DLF Tag f&uuml;r Tag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.O.S.:<\/strong> Ich habe gerade in der Sendung &ldquo;Tag f&uuml;r Tag&rdquo; im Deutschlandfunk ein Interview mit dem christlichen Sozialethiker Elmar Nass geh&ouml;rt. Als ich dieses Interview geh&ouml;rt hatte, war mein erster Gedanke: Darauf musst du die Nachdenkseiten hinweisen. Mir ist nicht klar geworden, was an den &Auml;u&szlig;erungen von Herrn Nass christlich, sozial oder ethisch sein soll. Er meint, dass das, was manche als &ldquo;soziale K&auml;lte&rdquo; bezeichnen, sich &ldquo;sehr wohl sozialethisch&rdquo; begr&uuml;nden lasse. Er findet, die Verursacher der Krise, die griechischen Arbeitnehmer, Rentner und Arbeitslosen, m&uuml;ssten jetzt auch die Verantwortung daf&uuml;r &uuml;bernehmen. Dabei beruft er sich auf den &Ouml;konomen Sen, von dem er das Verantwortungsprinzip &uuml;bernimmt. Sozialethisch sei es gerecht, was von den Griechen gefordert werde. Es f&uuml;hre zu einer Kultur des Vertrauens. Ach ja, das Prinzip der Solidarit&auml;t erw&auml;hnt Herr Nass auch noch. Dies sei Aufgabe der kirchlichen Hilfsorganisationen, wie der Caritas. Suppenk&uuml;chen und Kleiderkammern nach massiver Umverteilung von unten nach oben. Was hat das eigentlich noch mit dem Verfassungsprinzip der Menschenw&uuml;rde zu tun? Ich meine &ndash; Nichts!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>The drugs don&rsquo;t work: a modern medical scandal<\/strong><br>\nThe doctors prescribing the drugs don&rsquo;t know they don&rsquo;t do what they&rsquo;re meant to. Nor do their patients. The manufacturers know full well, but they&rsquo;re not telling. [&hellip;]<br>\nDrugs are tested by the people who manufacture them, in poorly designed trials, on hopelessly small numbers of weird, unrepresentative patients, and analysed using techniques that are flawed by design, in such a way that they exaggerate the benefits of treatments. Unsurprisingly, these trials tend to produce results that favour the manufacturer. When trials throw up results that companies don&rsquo;t like, they are perfectly entitled to hide them from doctors and patients, so we only ever see a distorted picture of any drug&rsquo;s true effects. Regulators see most of the trial data, but only from early on in a drug&rsquo;s life, and even then they don&rsquo;t give this data to doctors or patients, or even to other parts of government. This distorted evidence is then communicated and applied in a distorted fashion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/business\/2012\/sep\/21\/drugs-industry-scandal-ben-goldacre\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kommission gelobt Besserung bei Expertengruppen<\/strong><br>\nDas EU-Parlament hat gestern eine Haushaltssperre aufgehoben, die es im Oktober 2011 &uuml;ber Teile des Budgets f&uuml;r die Expertengruppen der EU-Kommission verh&auml;ngt hatte. Kommission und Parlament einigten sich darauf, im Rahmen eines &bdquo;informellen Dialogs&ldquo; neue Richtlinien f&uuml;r die Expertengruppen festzulegen, um eine einseitige Beeinflussung der EU-Kommission durch Wirtschaftsvertreter einzud&auml;mmen. Ein Erfolg, denn die Kommission muss sich nun bewegen.  Dennoch bleiben Zweifel, ob das Parlament nicht voreilig dem Dr&auml;ngen der Kommission nachgibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2012\/09\/kommission-gelobt-besserung-bei-besetzung-von-expertengruppen\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&Uuml;ber 3000 Belege f&uuml;r verfassungsfeindliche Haltung der NPD<\/strong><br>\nBund und L&auml;nder k&ouml;nnen nun angeblich ohne Hilfe von V-Leuten belegen, dass rassistische und nationalsozialistische Einstellungen in der NPD weit verbreitet sind. In der neuen Materialsammlung sind auch brutale Straftaten verzeichnet. [&hellip;]<br>\nDas jetzt vorliegende Papier enthalte im Unterschied zum ersten Entwurf vom Sommer keine Angaben von V-Leuten, hie&szlig; es in Sicherheitskreisen. Die L&auml;nder hatten mehrere hundert Belege aus dem Entwurf zur&uuml;ckgezogen, da sie &Auml;u&szlig;erungen von Spitzeln des Verfassungsschutzes und der Polizei enthielten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/rechtsextremismus\/moegliches-verbotsverfahren-ueber-3000-belege-fuer-verfassungsfeindliche-haltung-der-npd\/7173414.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Anti-Alkohol-Kampagnen: Wenn &bdquo;Aufkl&auml;rung&ldquo; besoffen macht<\/strong><br>\n[&hellip;] Sucht man n&auml;mlich Beispiele bizarren Glaubens und seltsamer Gebr&auml;uche, so braucht man sich blo&szlig; die britische Einstellung zum Alkohol und den dazugeh&ouml;rigen Sitten anzusehen. In jeder x-beliebigen Zeitung liest man, dass wir eine Nation von r&uuml;pelhaften S&auml;ufern sind &ndash; wir trinken zu viel, fangen zu fr&uuml;h damit an, und trinken zu schnell &ndash; und dies macht uns gewaltt&auml;tig, promiskuitiv, asozial und &uuml;berhaupt widerw&auml;rtig. Nat&uuml;rlich haben wir Briten ein kleines Alkoholproblem. Die Frage ist freilich, warum dies so ist. Unser wirkliches Problem ist, dass wir dem Alkohol magische Kr&auml;fte andichten &ndash; angeblich hat er enthemmende Wirkung, macht uns aggressiv, promiskuitiv, chaotisch und sogar gewaltt&auml;tig. Aber so kann man das nicht stehen lassen. [&hellip;]<br>\nDas Verhalten des Menschen unter dem Einfluss von Alkohol zeigt eine sehr gro&szlig;e Bandbreite an interkultureller Variation. Manche Gesellschaften (wie etwa in Gro&szlig;britannien, in den USA, in Australien, Teilen von Skandinavien aber auch in Deutschland) bezeichnen Anthropologen als &bdquo;ambivalente&ldquo; Trinkkulturen, wo Trinken mit Enthemmung, Aggression, Promiskuit&auml;t, Gewalt und anti-sozialem Verhalten einhergeht. Es gibt aber auch andere Gesellschaften (wie etwa in Lateinamerika und in der mediterranen Kultur, wie &uuml;berhaupt in den meisten Kulturen), wo Trinken nicht mit diesen unerquicklichen Begleiterscheinungen einhergeht, also Kulturen, wo Alkohol lediglich ein moralisch neutraler, normaler, integraler Bestandteil des t&auml;glichen Lebens ist &ndash; etwa auf einer Ebene mit Kaffee oder Tee. Diese sind die sogenannten &bdquo;integrierten&ldquo; Trinkkulturen.<br>\nDieser Unterschied kann nicht auf die unterschiedliche Menge des jeweiligen Alkoholkonsums zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden &ndash; die meisten der integrierten Trinkkulturen haben einen signifikant h&ouml;heren individuellen Alkoholkonsum als die ambivalenten Trinkkulturen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.novo-argumente.com\/magazin.php\/novo_notizen\/artikel\/0001201#When:22:01:05Z\">Novo Argumente<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14523","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14523","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14523"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14523\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14527,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14523\/revisions\/14527"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14523"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14523"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14523"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}