{"id":14575,"date":"2012-09-28T16:36:07","date_gmt":"2012-09-28T14:36:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575"},"modified":"2012-09-28T16:36:07","modified_gmt":"2012-09-28T14:36:07","slug":"hinweise-des-tages-ii-78","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h01\">Peer Steinbr&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h02\">NachDenkSeiten-Artikel als Audio-Podcast<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h03\">Heiner Flassbeck &ndash; Mythen der Krise  <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h04\">Peter Bofinger &ndash; &bdquo;Inflation ist keine Schweinegrippe&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h05\">Paul Krugman &ndash; Europe&rsquo;s Austerity Madness<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h06\">Finanzkrise oder Katastrophe? Der neue kalte Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h07\">Ist Goethes Faust II ein Pl&auml;doyer gegen Geldsch&ouml;pfung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h08\">Franz&ouml;sischer Linkspolitiker fordert Abkehr vom Sparkurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h09\">Griechenland: Sparen, bis der Arzt nicht mehr kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h10\">Verbrauchersch&uuml;tzer: &bdquo;Wir befinden uns in einer Rentenkrise&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h11\">Solidarit&auml;t &ndash; Pl&auml;doyer f&uuml;r die Rettung eines Begriffs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h12\">&bdquo;Denn wer da hat, dem wird gegeben&ldquo; Spitzeneinkommen und Einkommensungleichheit in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h13\">Wer Fachkr&auml;fte halten will, muss eben besser zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h14\">N24 Studio Friedman: Deutschland sozial ungerecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h15\">&ldquo;Real verzinste&rdquo; Beitragskonten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h16\">Von der Leyens Bildungspaket &ndash; Arme m&uuml;ssen sitzen bleiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h17\">Verdeckte Geldfl&uuml;sse? Das Firmengeflecht der FDP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h18\">Kanadas F&ouml;rdersch&uuml;ler geh&ouml;ren einfach dazu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575#h19\">zu guter Letzt: Agenda 2010 nur eingef&uuml;hrt, damit SPD gegen Niedriglohn und Altersarmut k&auml;mpfen kann<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14575&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Peer Steinbr&uuml;ck<\/strong><br>\nDie NachDenkSeiten haben sich in den vergangenen Jahren bereits mehrfach kritisch mit Peer Steinbr&uuml;ck auseinandergesetzt. Als kleines &bdquo;Best of&ldquo; (ohne Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit) wollen wir Ihnen noch einmal einige Artikel der NachDenkSeiten-Autoren zu Peer Steinbr&uuml;ck in Erinnerung bringen:\n<ul>\n<li>7. Oktober 2008: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3496\">Albrecht M&uuml;ller &ndash; Wie Steinbr&uuml;ck hoch- und Lafontaine niedergeschrieben wird &ndash; zwei Musterbeispiele f&uuml;r gelungene PR<\/a><\/li>\n<li>16. November 2008: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3592\">Albrecht M&uuml;ller &ndash; Die gef&auml;hrlichen Vorurteile unseres F&uuml;hrungspersonals &ndash; Steinbr&uuml;ck ist voll davon und tut deshalb nicht das Richtige<\/a><\/li>\n<li>20. Juli 2009: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4076\">Albrecht M&uuml;ller &ndash; Steinbr&uuml;cks biedere Flucht aus der Verantwortung<\/a><\/li>\n<li>19. August 2009: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/30\/30917\/1.html\">Jens Berger &ndash; Der Staat kapituliert vor den Banken<\/a><\/li>\n<li>18. August 2010: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/3931\/steinbruck-und-der-offenbarungseid-der-politischen-klasse\">Jens Berger &ndash; Steinbr&uuml;ck und der Offenbarungseid der politischen Klasse<\/a><\/li>\n<li>14. Oktober 2009: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4260\">Albrecht M&uuml;ller &ndash; Steinbr&uuml;cks &bdquo;Brandrede im SPD-Vorstand&ldquo; im Spiegel<\/a><\/li>\n<li>20. September 2010: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6777\">Albrecht M&uuml;ller &ndash; Aus dem Versager Steinbr&uuml;ck wird auch weiterhin der erfolgreiche Retter gemacht<\/a><\/li>\n<li>18. Juni 2011: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9830\">Die Systemfrage ist gestellt &ndash; sichtbar an der Entscheidung &uuml;ber den SPD-Kanzlerkandidaten durch die Finanzwirtschaft: Peer Steinbr&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li>2. September 2011: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10621\">Albrecht M&uuml;ller &ndash; Mit Propaganda werden Kanzlerkandidaten gro&szlig;er Parteien gemacht &ndash; konkret der SPD<\/a><\/li>\n<li>24. Oktober 2011: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11063\">Wolfgang Lieb &ndash; Die G&uuml;nther-Jauch-Show durchschaut gar nichts<\/a><\/li>\n<li>27. Oktober 2011: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11110\">Albrecht M&uuml;ller &ndash; SPD-Fraktion unterh&auml;lt F&auml;lscherwerkstatt &ndash; zur Entsorgung ihrer Verantwortung f&uuml;r die Finanzkrise<\/a><\/li>\n<li>25. Mai 2012: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13342\">Albrech M&uuml;ller &ndash; Steinbr&uuml;ck bespricht Sarrazin und entlarvt seine eigene verblendete Sichtweise<\/a><\/li>\n<li>26. September 2012: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14548\">Jens Berger &ndash; Wird Steinbr&uuml;ck etwa vom Saulus zum Paulus? Aber nicht doch!<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die beste Wahl<\/strong><br>\nDie Genossen sind endlich aufgewacht, die leidige Kanzlerkandidatenfrage ist entschieden. Peer Steinbr&uuml;ck ist die gr&ouml;&szlig;te Hoffnung f&uuml;r die SPD &ndash; und die gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r Angela Merkel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/kommentar-zum-spd-kanzlerkandidaten-steinbrueck-fuer-die-wahl-2013-a-858498.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wie kaum anders zu erwarten, knallten heute bei SPIEGEL Online die Champagnerkorken &ndash; schlie&szlig;lich zeichnen sich SPIEGEL und ZEIT durch ihre nimmer enden wollende Pro-Steinbr&uuml;ck-Kampagne daf&uuml;r mitverantwortlich, dass Peer Steinbr&uuml;ck nun die K-Frage f&uuml;r sich entschieden hat. Doch Obacht ist geboten! Es hat schon Tradition, dass der SPIEGEL den vielversprechendsten neoliberalen Politiker erst zum Kandidaten und dann zum Kanzler k&uuml;rt und ihn dann wieder fallen l&auml;sst, wenn am Horizont ein neuer neoliberaler Stern aufgeht. Das war bei Schr&ouml;der so, das war bei Merkel so und das wird bei Steinbr&uuml;ck nicht anders sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD: Es ist ein Million&auml;r<\/strong><br>\nDie SPD braucht Parteispenden? Da hat sie eine kluge Wahl getroffen. Ihr Chefneoliberaler und Profiplauderer, der es zum &ldquo;Nebeneinkommensmillion&auml;r&rdquo; gebracht hat, gab schon einmal eine Bundestagswahl verloren, um sich gegen jeden zaghaften Linkstrend in der Partei zu stemmen. NRW hatte er schon an Schwarzgelb verloren, was ebenfalls seinen Verdienstm&ouml;glichkeiten sehr zutr&auml;glich gewesen sein d&uuml;rfte. Er steht prototypisch f&uuml;r die SPD der Mitte, deren Funktion&auml;re sich bereichern und vom Kapital aushalten lassen, w&auml;hrend sie ihre ehemalige Klientel leiden lassen. Selbstverst&auml;ndlich ist Steinbr&uuml;ck ein Liebling der Medien. [&hellip;]<br>\nAls Wahlk&auml;mpfer verspricht er alles M&ouml;gliche, als Finanzminister verk&uuml;ndet er mit Inbrunst das Gegenteil. Er hat also immer recht, egal, auf welche Seite er sich stellt. Und stets bescheinigt er sich selbst und denen, die mit ihm sind, &ldquo;Augenma&szlig;&rdquo;. Er hat also nicht nur recht, sondern tut auch immer das Richtige im richtigen Ma&szlig;.<br>\nWas er hingegen vermeidet, sind jedwede konkrete und auf Sachverstand fu&szlig;ende &Auml;u&szlig;erungen, die wirklich erkl&auml;ren k&ouml;nnten, worum es es ihm geht. Er ist v&ouml;llig unberechenbar, weil er niemals seine Entscheidungsgrundlage erl&auml;utert. Er benennt eine Position und verziert sie mit Phrasen. Niemand wei&szlig;, ob er morgen eine v&ouml;llig andere Meinung vertritt. Geschweige denn k&ouml;nnte jemand aus den Aussagen Steinbr&uuml;cks eine Prognose f&uuml;r die Zukunft ableiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/feynsinn.org\/?p=15646\">Feynsinn<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>NachDenkSeiten-Artikel als Audio-Podcast<\/strong><br>\nRadio Lora M&uuml;nchen wird in unregelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden Artikel der NachDenkSeiten vertonen und in M&uuml;nchen &uuml;ber UKW ausstrahlen. Diese Sendungen sind auch als Audiopodcast <a href=\"http:\/\/freie-radios.net\/serie\/nachdenkseitendebeiradioloramuenchen\">im Netz verf&uuml;gbar<\/a> . Den Anfang macht der Beitrag &bdquo;<a href=\"http:\/\/freie-radios.net\/51089\">Quotensturm im Genderwasserglas<\/a>&ldquo;. Viel Spa&szlig; beim NachDenkSeiten-H&ouml;ren!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/freie-radios.net\/serie\/nachdenkseitendebeiradioloramuenchen\">freie-radios<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck &ndash; Mythen der Krise<\/strong><br>\nHeiner Flassbecks Thesen zu den tats&auml;chlichen Gr&uuml;nden der Eurokrise<br>\nWir leben nicht &uuml;ber, sondern unter unseren Verh&auml;ltnissen, sagt der Chef-Volkswirt der UNO-Organisation f&uuml;r Welthandel und Entwicklung, Heiner Flassbeck. Sparen sei ein dumme Idee.<br>\nDer Spar-Mythos ist einer der zehn Mythen, die der &uuml;berzeugte Keynesianer Heiner Flassbeck in dem Umgang mit der Eurokrise ausmacht. Auf Einladung des Berliner Einstein Forums stellte er am 14. Juni 2012 zentrale Thesen seines j&uuml;ngsten Buches vor, in dem er sich nichts Geringeres vorgenommen hat, als mit den Fehleinsch&auml;tzungen und falschen Behauptungen zur Krise aufzur&auml;umen.<br>\nHeiner Flassbeck ist seit 2003 Chef&ouml;konom der Konferenz der Vereinten Nationen f&uuml;r Handel und Entwicklung, kurz UNCTAD. Unter anderem hat er zuvor von 1990 bis 1998 die Abteilung Konjunktur des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung geleitet und war von 1998 bis 1999 f&uuml;r kurze Zeit Finanzstaatsekret&auml;r unter Oskar Lafontaine, mit dessen R&uuml;ckzug dann auch Flassbeck abtreten musste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wissen.dradio.de\/oekonomie-mythen-der-krise.88.de.html?dram:article_id=222377\">DRadio Wissen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Peter Bofinger &ndash; &bdquo;Inflation ist keine Schweinegrippe&ldquo;<\/strong><br>\nDer &Ouml;konomieprofessor Peter Bofinger sieht keine Gefahr der Geldentwertung. Statt am falschen Ende zu sparen, sollten die Staaten gezielt Geld ausgeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Oekonom-Bofinger-ueber-Eurokrise\/!102365\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Peter Bofinger kl&auml;rt in diesem Interview &uuml;ber die Ursachen der derzeitigen Krise auf, spricht &uuml;ber die Notwendigkeit von h&ouml;heren L&ouml;hnen in Deutschland und erkl&auml;rt warum die deutsche Angst vor Inflation durch die Eurokrise und die Anleihenk&auml;ufe durch den EZB fehl am Platz sind. Er erkl&auml;rt weiter, wie weitere Sparma&szlig;nahmen kontraproduktiv sind und die Lage nur versch&auml;rfen. Gerade deshalb wundern wir uns, wie Prof. Bofinger zu diese Aussage kommt, die ganz am Anfang des Interviews erscheint:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Die Entscheidung der EZB ist sicherlich wichtig, aber sie darf nur eine &Uuml;bergangsma&szlig;nahme bleiben. Wenn die Notenbank langfristig die &ouml;ffentlichen Haushalte finanzieren muss, ist das gef&auml;hrlich. Das l&auml;uft auf eine unbegrenzte Gemeinschaftshaftung ohne ausreichende Absicherungsmechanismen hinaus. Schlie&szlig;lich hat die EZB wenig M&ouml;glichkeiten, auf die Einhaltung der Sparprogramme bei den Staaten zu dr&auml;ngen, die sie unterst&uuml;tzt.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Herr Bofinger erkl&auml;rt uns im Laufe des Interviews, dass die EZB mit ihrer Anleihek&auml;ufen der Spekulation ein Ende setzen will, damit die betroffenen Staaten Geld zu einem tragbaren Zinssatz bekommen k&ouml;nnen. Das kann nur gelingen, wenn potentielle Spekulanten &uuml;berzeugt sind, dass die Zentralbank wenn n&ouml;tig auf jeden Fall und ohne Wenn und Aber eingreifen und solange Anleihen kaufen wird, bis der Zinssatz da ist, wo die Bank ihn haben will. Das setzt voraus, dass die Bank wirklich keine Bedingungen stellt, nicht einmal die Zustimmung des betroffenen Staats, &uuml;ber deren Nichterf&uuml;llung spekuliert werden k&ouml;nnte. Das hat die EZB leider nicht gemacht, daher kann weiter gegen Spanien usw. spekuliert werden, weil es unklar ist, ob Spanien dazu f&auml;hig oder bereit ist, die Bedingungen zu erf&uuml;llen.<\/em><\/p>\n<p><em>Zweitens, Bofinger spricht von &ldquo;unbegrenzte Gemeinschaftshaftung&rdquo;, was v&ouml;lliger Quatsch ist, denn die Staaten haften nicht f&uuml;r evtl. EZB-Verluste. Liebe Leute, die EZB ist eine Zentralbank, sie sitzt also an der Quelle und braucht von niemandem Geld zu holen!<\/em><\/p>\n<p><em>Drittens, indem Bofinger bem&auml;ngelt, dass die EZB nicht auf die Einhaltung der Sparprogramme dr&auml;ngen k&ouml;nnte, unterst&uuml;tzt er den Austerit&auml;tskurs der Bundesregierung &ndash; ausgerechnet jenen Kurs, der die Lage erst richtig versch&auml;rft hat, wie er selber betont! Das verwirrt.<\/em><\/p>\n<p><em>Es bleibt auch noch die Frage offen, warum das, was in den USA, Gro&szlig;britannien, Japan und anderen Staaten gut funktioniert, n&auml;mlich die direkte Finanzierung des Staates durch unabh&auml;ngige Zentralbanken, Teufelszeug sein soll. Ja, es gibt die Gefahr, dass eine undisziplinierte, politisch motivierte Zentralbank die Notenpresse auch dann anwerfen k&ouml;nnte, wenn die Wirtschaft &uuml;berhitzt ist. Ist diese Gefahr aber schlimmer, als die Gewissheit, dass ganze Volkswirtschaften vor die Hunde gehen, wenn die Zentralbank sie nicht unterst&uuml;tzt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; Europe&rsquo;s Austerity Madness<\/strong><br>\nSo much for complacency. Just a few days ago, the conventional wisdom was that Europe finally had things under control. The European Central Bank, by promising to buy the bonds of troubled governments if necessary, had soothed markets. All that debtor nations had to do, the story went, was agree to more and deeper austerity &mdash; the condition for central bank loans &mdash; and all would be well.<br>\nBut the purveyors of conventional wisdom forgot that people were involved. Suddenly, Spain and Greece are being racked by strikes and huge demonstrations. The public in these countries is, in effect, saying that it has reached its limit: With unemployment at Great Depression levels and with erstwhile middle-class workers reduced to picking through garbage in search of food, austerity has already gone too far. And this means that there may not be a deal after all.<br>\nMuch commentary suggests that the citizens of Spain and Greece are just delaying the inevitable, protesting against sacrifices that must, in fact, be made. But the truth is that the protesters are right. More austerity serves no useful purpose; the truly irrational players here are the allegedly serious politicians and officials demanding ever more pain.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2012\/09\/28\/opinion\/krugman-europes-austerity-madness.html?_r=0\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Finanzkrise oder Katastrophe? Der neue kalte Krieg<\/strong><br>\nAngeblich hochprofessionelle Banker mussten einr&auml;umen, dass sie Papiere, die sie f&uuml;r Milliardenbetr&auml;ge kauften, selbst nicht verstanden hatten. Noch schlimmer: Sie mussten davon ausgehen, dass fast alle Mitbewerber sich ebenfalls mit diesen toxischen Abf&auml;llen eingedeckt haben und deshalb nicht mehr kreditw&uuml;rdig sind. Deshalb sollte es auf einmal keinen Kredit mehr ohne Staatsgarantie geben. Das war die Geburtsstunde einer paradoxen Welt. Die Staaten m&uuml;ssen nun die Banken retten und nicht umgekehrt. Damit trat in der Politik wie in der Wirtschaft ein Zustand ein, der unter anderem deshalb an kriegs&auml;hnliche Verh&auml;ltnisse erinnert, weil er sich durch die Abwesenheit von Vernunft und Logik auszeichnet. Im Verlauf von Kriegen kommt es fast immer zur Verselbstst&auml;ndigung und schlie&szlig;lich zur Institutionalisierung menschenverachtenden Irrsinns. So wie man in Kriegen dem siegreichen Feldherrn zu folgen bereit ist, so glaubt man heute, dass sogenannte &bdquo;Expertenregierungen&ldquo; den M&uuml;ll beseitigen k&ouml;nnen, den die Akteure auf den Finanzm&auml;rkten hinterlassen haben. Demokratisch legitimierte Regierungen sind immer weniger imstande, die weitere Ausbreitung der toxischen Abf&auml;lle in den Tresoren von Gesch&auml;fts- und Zentralbanken zu verhindern. Sie agieren in einer rauchenden Tr&uuml;mmerlandschaft, die von Cliquen der Finanzwirtschaft in der Manier marodierender S&ouml;ldnerarmeen ohne R&uuml;cksicht auf Verluste angerichtet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/17-2012\/++co++af022d90-03f4-11e2-9aa7-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ist Goethes Faust II ein Pl&auml;doyer gegen Geldsch&ouml;pfung?<\/strong><br>\nJohann Wolfgang von Goethe l&auml;sst im zweiten Teil seines Faust Mephisto einen teuflischen Papiergeldplan aushecken, um die Finanzn&ouml;te des Kaisers vorl&auml;ufig zu l&ouml;sen. Das Ergebnis ist Inflation. Bundesbank-Pr&auml;sident Jens Weidmann und der ehemalige Chefvolkswirt der Europ&auml;ischen Zentralbank, Otmar Issing, machten daraus auf der Frankfurter Goethe-Festwoche ein Pl&auml;doyer gegen den Missbrauch des &bdquo;Geldsch&ouml;pfungsmonopols&ldquo; der Zentralbanken.<br>\nBeide betreiben Geschichtsklitterung und Desinformation durch Auslassung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/nachrichten\/stimmt-es-dass-ist-goethes-faust-ii-ein-plaedoyer-gegen-geldschoepfung\/7157926.html\">Handelblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.J.:<\/strong> Einer der wenigen, wenn nicht der einzige, deutsche Zeitungsartikel, der der <a href=\"http:\/\/boerse.ard.de\/meldungen\/weidmann-bundesbank-schuldenkrise-goethe100.html\">allzu banalen Vereinnahmung von Goethe durch Jens Weidmann<\/a> und der dortigen einseitigen Fokussierung auf Inflationsgefahren infolge staatlicher Geldsch&ouml;pfung entgegentritt. Goethes Darstellung der Einf&uuml;hrung einer Papierw&auml;hrung in Faust II ist zweifellos ambivalent (und Faust II kein deutsches Inflationsdrama). Goethes realistische Ambivalenz aber : &raquo;Wie wohlt&auml;thig auch der Papier-Credit ist, so verderblich kann er doch bey Mi&szlig;griffen f&uuml;r alles &ouml;ffentliche und Privat-Eigenthum werden &laquo; (<a href=\"http:\/\/www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de\/43021780\/Bohnenkamp-Renken_FoFra-2012_02_106-110.pdf\">zitiert von hier [PDF &ndash; 307 KB]<\/a>), bleibt Jens Weidmann meilenweit schuldig. Dem Bundesbankpr&auml;sidenten kommt es auf die Auslotung der M&ouml;glichkeiten wohlt&auml;tiger Geldpolitik in Abgrenzung zur Inflationsgefahr nicht an. Die M&ouml;glichkeit zur Wohlt&auml;tigkeit qua Geldpolitik an sich gilt ihm als Missgriff und &bdquo;Versuchung des Teufels&ldquo;. &bdquo;Gelddrucken&ldquo; als Teufelswerk und Goethe liefert die passende Moritat: Das ist das Niveau der Wirtschafts- und Kulturnation Deutschland im Jahre 2012.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Franz&ouml;sischer Linkspolitiker fordert Abkehr vom Sparkurs<\/strong><br>\nDer Linkspolitiker Jean-Luc M&eacute;lenchon h&auml;lt den Sparkurs der Euro-L&auml;nder in der Schuldenkrise f&uuml;r falsch. Eine solche Politik f&uuml;hre zu einem enormen Anstieg der Arbeitslosigkeit und der Sozialausgaben, kritisierte er. [&hellip;]<br>\nHeinemann: Halten Sie Angela Merkel f&uuml;r ein Monster?<br>\nM&eacute;lenchon: Nein, sie ist eine Politikerin vom rechten politischen Spektrum. Sie betreibt eine engstirnige und sehr dogmatische Politik. In der Vergangenheit verhielten sich die deutschen Regierungen sehr pragmatisch. Wir hatten den Eindruck, dass sie es verstanden, sich den Umst&auml;nden anzupassen, und dass sie zu Korrekturen bereit waren. Frau Merkel ist unnachgiebig. Sie beharrt auf ihrem Kurs, auch wenn diese Politik zu einem Misserfolg f&uuml;hrt. Die deutsche Regierung hat in brutaler Weise und oft beinahe grobschl&auml;chtig darauf bestanden, dass die Griechen das umsetzen, was ihnen auferlegt wurde. Und alle sehen, dass Griechenland 20 Prozent seiner Produktionsf&auml;higkeit eingeb&uuml;&szlig;t hat. Nun k&ouml;nnte man erwarten, dass man den Griechen schon allein aus Pragmatismus gestattete, einmal durchzuatmen. Aber nein, Frau Merkel wendet weiterhin dasselbe Rezept an, das f&uuml;r Griechenland das Ende oder die soziale Explosion bedeutet. Aber wer will das? Niemand!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1878565\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Griechenland: Sparen, bis der Arzt nicht mehr kommt<\/strong><br>\nW&auml;hrend &uuml;ber einen neuen Schuldenschnitt f&uuml;r Griechenland spekuliert wird, trifft die Verelendung immer breitere Schichten der Bev&ouml;lkerung. Ursache ist nicht nur die rasant steigende Arbeitslosigkeit, sondern auch der Kollaps des Gesundheitssystems, der eine humanit&auml;re Krise ausl&ouml;st. Viele Griechinnen und Griechen k&ouml;nnen sich &auml;rztliche Untersuchungen und Medikamente nicht mehr leisten. Bereits im Juni hat die &Auml;rztekammer Athen an die Vereinten Nationen appelliert und die Europ&auml;er aufgerufen, die Notlage in Griechenland ernst zu nehmen. Die Krankenkassen verzeichnen wegen der Rezession etwa 40 Prozent weniger Einnahmen. Tausende Patienten befinden sich in einer dramatischen Lage, weil sie von den Krankenh&auml;usern wegen des Zahlungsstopps der Kassen an die Pharmalieferanten und Apotheker die n&ouml;tigen Medikamente nicht mehr erhalten. Wenn nicht bald etwas geschehe, werde man Todesopfer zu beklagen haben, warnten die &Auml;rzte. Im selben Monat wandten sich die griechischen Apothekerverb&auml;nde in einem Brief an den deutschen Finanzexperten Horst Reichenbach, der die &raquo;Task Force Griechenland&laquo; der EU leitet, und baten ihn um Hilfe. Das Land brauche mindestens 1,5 Milliarden Euro f&uuml;r Medikamente und medizinisches Material, hie&szlig; es in dem Brief. &raquo;Das Gesundheitssystem bricht zusammen&laquo;, stellten die Apothekerverb&auml;nde fest.<br>\nViele Griechinnen und Griechen haben bereits die Hoffnung aufgegeben. Die Zahl der Selbstmorde nimmt rasant zu. In den vergangenen drei Jahren stiegen die Selbstmordversuche um 22,5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2012\/39\/46266.html\">Jungle World<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Viele k&ouml;nnen, wie auch ich, die unendliche Geschichte der Katastrophenmeldungen aus Griechenland kaum mehr verarbeiten und m&ouml;gen nichts mehr lesen oder davon h&ouml;ren. Und dennoch, allein schon aus Eigennutz d&uuml;rfen wir nicht ablassen, uns die Krisen und die Krisenpolitik bei unseren Nachbarn zu vergegenw&auml;rtigen, denn in diesen L&auml;ndern wird politisch durchgespielt, was Bev&ouml;lkerungen zuzumuten ist. &ndash; Demn&auml;chst auch bei uns.<\/em><br>\n<em>Siehe auch: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2012\/39\/46267.html\">Do it Yourself or Die<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verbrauchersch&uuml;tzer: &bdquo;Wir befinden uns in einer Rentenkrise&ldquo;<\/strong><br>\nDer Verbrauchersch&uuml;tzer Niels Nauhauser h&auml;lt die heutige Form der privaten Altersvorsorge f&uuml;r nicht reformierbar. Ein staatlicher Vorsorgefonds solle die bisherigen Modelle wie Riester-, R&uuml;rup- oder Betriebsrente ersetzen, sagte der Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-W&uuml;rttemberg im dapd-Interview. &bdquo;Die Probleme am Markt sind offenkundig und inzwischen auch sehr gut belegt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/widget\/id6005744?ctxArt=7138030&amp;view=print\">Der Westen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Es gibt einen staatlichen Vorsorgefonds, der excellente Leistungen bei fairen, stabilen Versicherungsbeitr&auml;gen und sehr niedrigen Verwaltungskosten bietet. Es ist die gesetzliche Rentenversicherung, die zu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=40\">Gunsten kommerzieller Altersvorsorge<\/a> mutwillig und vors&auml;tzlich demontiert wurde \/ wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Solidarit&auml;t &ndash; Pl&auml;doyer f&uuml;r die Rettung eines Begriffs<\/strong><br>\nDies ist kein Text &uuml;ber die richtige Politik in der so genannten Schuldenkrise. Dies ist auch kein Text, der ein Urteil &uuml;ber Sparauflagen, Fiskalpakt, Schuldenbremsen und Austerit&auml;tspolitik f&auml;llen will. Dieser Text ist ein Pl&auml;doyer zur Rettung eines politischen Begriffs: der Solidarit&auml;t. Denn ein Satz hat Hochkonjunktur in den Debatten rund um die europ&auml;ische Schuldenkrise: &bdquo;Solidarit&auml;t ist keine Einbahnstra&szlig;e.&ldquo; Das ist schlicht und einfach falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/17-2012\/++co++f62043a6-07dc-11e2-a425-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Denn wer da hat, dem wird gegeben&ldquo; Spitzeneinkommen und Einkommensungleichheit in Deutschland<\/strong><br>\nNicht nur in den USA und anderen angels&auml;chsischen L&auml;ndern, sondern auch in Deutschland hat die Ungleichheit in der Einkommensverteilung vor allem deshalb zugenommen, weil die bereits wohlhabenden Haushalte im Vergleich zu den Angeh&ouml;rigen der Mittelschicht sowie den Haushalten im unteren Bereich der Verteilung besonders gro&szlig;e Einkommenszuw&auml;chse verzeichnen konnten. Eine Auswertung neuerer Daten ergibt, dass hierzulande der Anteil des Gesamteinkommens, der den Top 10 % bzw. den Top 1 % der Einkommensbe zieher zuflie&szlig;t, in der j&uuml;ngeren Vergangenheit stark zugenommen hat. Der vorliegende Beitrag zeigt, dass Deutschland sich in einer Phase der Gro&szlig;en Divergenz befindet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/09319.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF &ndash; 228 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wer Fachkr&auml;fte halten will, muss eben besser zahlen<\/strong><br>\nNach dem Gerichtsurteil zu Bilfinger Berger ist klar: K&uuml;nftig k&ouml;nnen sich Unternehmen juristisch kaum dagegen wehren, dass ihre Angestellten zu einem Konkurrenten wechseln. Arbeitgeber m&uuml;ssen die Bedingungen daf&uuml;r schaffen, dass ihre Angestellten gar nicht in Versuchung kommen. [&hellip;]<br>\nArbeitgeber m&uuml;ssen vielmehr Bedingungen schaffen, dass Mitarbeiter gar nicht in Versuchung kommen zu gehen. Das geht nat&uuml;rlich &uuml;ber das Gehalt, aber auch durch ein gutes Betriebsklima, Arbeitsplatzsicherheit oder Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zumal: Kein Unternehmen kann es sich leisten, Angestellte nur deshalb abzuwerben, um so Konkurrenten eins auszuwischen. Die neuen Mitarbeiter m&uuml;ssen dann auch ins Unternehmen passen. Sonst ist der Schaden auf Dauer f&uuml;r das eigene Haus gr&ouml;&szlig;er als f&uuml;r den Wettbewerber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/karriere\/recht-steuern\/:managerabwerbung-wer-fachkraefte-halten-will-muss-eben-besser-zahlen\/70096841.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn diese simplen Weisheiten nicht nur f&uuml;r Spitzenkr&auml;fte, sondern auch f&uuml;r &bdquo;normale&ldquo; Arbeitnehmer gelten w&uuml;rden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>N24 Studio Friedman: Deutschland sozial ungerecht<\/strong><br>\n&ldquo;Kaum f&auml;ngt die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland an zu br&ouml;ckeln, bekommen die B&uuml;rger Angst. Angst vor Arbeitslosigkeit, Angst vor Armut. 70 Prozent der B&uuml;rger sagen: &ldquo;Deutschland geht immer mehr den Bach runter!&rdquo; Dar&uuml;ber diskutiert Michel Friedman mit der stellvertretenden Parteivorsitzenden der LINKEN, Caren Lay, und Paul Lehrieder (CSU), Obmann im Ausschuss f&uuml;r Arbeit und Soziales.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n24.de\/mediathek\/studio-friedman-deutschland-sozial-ungerecht_1580847.html\">N24 Studio Friedman<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.Z.:<\/strong> Wirklich unfassbar wie Paul Lehrieder argumentiert. Und er wird wirklich in allen Punkten von den Gespr&auml;chsteilnehmern spektakul&auml;r widerlegt und auseinander genommen. Peinlich f&uuml;r den &ldquo;Christsozialen&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Real verzinste&rdquo; Beitragskonten<\/strong><br>\nIn &Ouml;sterreich fahren Ex-Politiker von SP&Ouml;, OVP und Gr&uuml;nen eine Kampagne zum Komplettumbau der Rente.<br>\nIn &ouml;sterreichischen Medien debattiert man derzeit einen &ldquo;gemeinsamer Aufruf&rdquo; von Ruhestandspolitikern und Wirtschaftsprominenten. In ihm fordern der Ex-SP&Ouml;-Finanzminister Hannes Androsch, der ehemalige Gr&uuml;nen-Bundessprecher Alexander Van der Bellen, der fr&uuml;here &Ouml;VP-EU-Kommissar Franz Fischler, der Ex-Weltbank-Direktor Robert Holzmann,der Deutsche Bert R&uuml;rup und etwa 50 andere Mitzeichner den Totalumbau des Rentensystems.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/37\/37712\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> W&auml;hrend hierzulande die verheerenden Wirkungen der Abwrackarbeiten am umlagefinanzierten Rentensystem langsam deutlich werden, entsteht in &Ouml;sterreich eine ziemlich merkw&uuml;rdige Koalition, die genau dieses Abwracken und den Umstieg in ein reines kapitalgedecktes System f&uuml;r die Alpenrepublik fordert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Von der Leyens Bildungspaket &ndash; Arme m&uuml;ssen sitzen bleiben<\/strong><br>\nDie neueste OECD-Studie zeigt wieder eindrucksvoll: In kaum einem anderen europ&auml;ischen Land ist Bildung so sehr von der sozialen Herkunft abh&auml;ngig wie in Deutschland. Bis heute ist es so, dass Kinder aus Akademikerfamilien f&uuml;nf Mal so h&auml;ufig das Abitur machen wie Kinder aus Nichtakademikerfamilien &ndash; bei gleicher Intelligenz. Ein Grund: Wer es sich leisten kann, bezahlt seinem Kind Nachhilfe. Eine Ungerechtigkeit, die Ministerin von der Leyen mit dem sogenannten &bdquo;Bildungspaket&ldquo; vor zwei Jahren abstellen wollte. Tats&auml;chlich wurden die H&uuml;rden f&uuml;r Nachhilfe aber so hoch gelegt, dass nur ganz Wenige wirklich profitieren. Ob und wie Kinder Unterst&uuml;tzung bekommen, entscheiden die Jobcenter. Oft gegen die Betroffenen. Mit dem so gesparten Geld hat in der Vergangenheit so manche Kommune lieber ihre Haushaltsl&ouml;cher gestopft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2012\/0927\/bildung.php5\">WDR Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Verdeckte Geldfl&uuml;sse? Das Firmengeflecht der FDP<\/strong><br>\nVor zwei Wochen berichtete MONITOR &uuml;ber Millioneninvestitionen, die ein Berater des Gl&uuml;cksspielunternehmers Gauselmann in Tochterunternehmen der FDP investiert hatte. Die FDP und Gauselmann verweigerten damals jegliche Informationen. Nun hat Gauselmann eingestanden, dass das Geld tats&auml;chlich von ihm stammt. Es floss zu gro&szlig;en Teilen direkt an die Partei. Doch die verweigert bisher weiter die Aufkl&auml;rung der Vorg&auml;nge. Unternehmerisch machten die Zahlungen wenig Sinn &ndash; Experten vermuten daher verdeckte Zuwendungen an die FDP. Das Beispiel zeigt, dass das so genannte Beteiligungsverm&ouml;gen von Parteien ein Dunkelfeld der Parteienfinanzierung ist, in dem auch fragw&uuml;rdige Millionentransaktionen vor der &Ouml;ffentlichkeit verborgen werden k&ouml;nnen. Aufgrund der MONITOR-Recherchen fordern Experten jetzt, diesen Bereich besser zu regulieren und transparenter zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\/sendungen\/2012\/0927\/fdp.php5\">WDR Monitor<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Gauselmanns brisante Verkaufsoption an die FDP<\/strong><br>\nAm Montag hat die Gauselmann AG einger&auml;umt, hinter den Investitionen in die FDP-Tochter altmann-druck zu stehen. F&uuml;r einen Anteilskauf von 700.000 Euro hat Gauselmann eine einseitige R&uuml;ckverkaufsoption, die vom 1. Oktober 2009 bis 30. September 2012 l&auml;uft. Die FDP muss damit leben, dass die Gl&uuml;ckspielfirma jederzeit 600.000 Euro von ihr fordern kann. Eine brisante Konstellation, die bisher &ouml;ffentlich nicht aufgegriffen wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2012\/09\/gauselmanns-brisante-verkaufsoption-an-die-fdp\/\">LobbyControll<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Kanadas F&ouml;rdersch&uuml;ler geh&ouml;ren einfach dazu<\/strong><br>\nSusanne Czaja ist auf der Suche nach einem chancengerechten Schulsystem. Erst k&uuml;rzlich war sie in Kanada und ist &uuml;berrascht, wie mit Kindern mit F&ouml;rderbedarf umgegangen wird. Sie geh&ouml;ren so selbstverst&auml;ndlich zum Schulalltag, dass sie sich nicht traute zu erz&auml;hlen, wie es in Deutschland aussieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wasbildetihrunsein.de\/2012\/09\/28\/kanadas-forderschuler-gehoren-einfach-dazu\/\">Was bildet Ihr uns ein?<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Agenda 2010 nur eingef&uuml;hrt, damit SPD gegen Niedriglohn und Altersarmut k&auml;mpfen kann<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Die rot-gr&uuml;ne Regierungskoalition hat die umstrittenen Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 in den Jahren 2003 bis 2005 nur eingef&uuml;hrt, damit die SPD heute die M&ouml;glichkeit hat, gegen Niedrigl&ouml;hne und Altersarmut zu k&auml;mpfen. Das ergaben Recherchen des Postillons. Offenbar hatten Schr&ouml;der und seine damaligen Weggef&auml;hrten Angst, es g&auml;be f&uuml;r k&uuml;nftige Sozialdemokraten keine Themen mehr, wenn sie selbst sozialdemokratische Politik gemacht h&auml;tten<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2012\/09\/agenda-2010-nur-eingefuhrt-damit-spd.html#more\">Postillon<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Und Steinbr&uuml;ck hat sicher auch nur deshalb die Finanzm&auml;rkte dereguliert, dass er Jahre sp&auml;ter ein sch&ouml;nes Positionspapier schreiben kann, dass ihm zum Kandidaten macht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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