{"id":145900,"date":"2026-02-06T10:03:40","date_gmt":"2026-02-06T09:03:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145900"},"modified":"2026-02-06T10:57:27","modified_gmt":"2026-02-06T09:57:27","slug":"america-first-trumps-verzweifelter-anlauf-zur-neuen-weltherrschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145900","title":{"rendered":"\u201eAmerica First\u201c: Trumps verzweifelter Anlauf zur neuen Weltherrschaft"},"content":{"rendered":"<p>Ist Donald Trumps &bdquo;America First&ldquo;-Kurs ein R&uuml;ckzug in den Isolationismus oder der Beginn einer aggressiven neuen Globalisierungswelle? Der Publizist, Philosoph und langj&auml;hrige Gastautor der <em>NachDenkSeiten<\/em> <strong>Werner R&uuml;gemer<\/strong> analysiert im Gespr&auml;ch mit <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>, wie die USA unter dem Einfluss einer neuen Oligarchen-Generation weltweit nach Territorien und Ressourcen greifen. Er zeichnet das Bild eines &bdquo;Raubtierkapitalismus&ldquo;, der keine moralischen Masken mehr braucht und Europa zunehmend in eine gef&auml;hrliche Abh&auml;ngigkeit dr&auml;ngt.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3153\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-145900-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260206_America_First_Trumps_verzweifelter_Anlauf_zur_neuen_Weltherrschaft_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260206_America_First_Trumps_verzweifelter_Anlauf_zur_neuen_Weltherrschaft_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260206_America_First_Trumps_verzweifelter_Anlauf_zur_neuen_Weltherrschaft_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260206_America_First_Trumps_verzweifelter_Anlauf_zur_neuen_Weltherrschaft_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=145900-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260206_America_First_Trumps_verzweifelter_Anlauf_zur_neuen_Weltherrschaft_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260206_America_First_Trumps_verzweifelter_Anlauf_zur_neuen_Weltherrschaft_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>&Eacute;va P&eacute;li: Viele Beobachter interpretieren die Politik Donald Trumps als R&uuml;ckzug der Vereinigten Staaten von Amerika in den &bdquo;Isolationismus&ldquo; oder zumindest auf den traditionellen Hinterhof Lateinamerika. Sie aber sagen: Mit Trump rolle eine neue Globalisierungswelle. Warum?<\/strong><\/p><p><strong>Werner R&uuml;gemer:<\/strong> Trump bezieht sich in seiner &bdquo;Nationalen Sicherheitsstrategie&ldquo; vom Dezember 2025 auf die Monroe-Doktrin. Sie stammt von 1823, als der US-Gr&uuml;ndungsstaat noch am Anfang seiner weiteren Expansion stand, in Nordamerika, und die europ&auml;ischen Kolonialm&auml;chte raushalten beziehungsweise vertreiben wollte. Aber das Monroe-Prinzip besagt: Aus allen neu zu erobernden Gebieten m&uuml;ssen alle Feinde und Konkurrenten vertrieben werden!<\/p><p>1918, noch im letzten Jahr des Ersten Weltkriegs, organisierten die USA gemeinsam mit ihren europ&auml;ischen Alliierten &ndash; und in einer pragmatischen Allianz sogar mit dem befeindeten Deutschland &ndash; die milit&auml;rische Intervention in Russland. Ziel dieser Invasion war es, die junge sozialistische Regierung unter Wladimir I. Lenin gewaltsam zu vertreiben und die alte Ordnung oder ein genehmes Regime zu restaurieren.<\/p><p>Obwohl dieser massive Versuch der Konterrevolution damals am Widerstand der Bev&ouml;lkerung scheiterte, markiert er den Beginn einer Interventionspolitik, die im Kern bis heute anh&auml;lt. Bekannte US-Pr&auml;sidenten wie Theodore und Franklin D. Roosevelt, Harry S. Truman, Dwight D. Eisenhower, Richard Nixon, George H. W. und George W. Bush, Barack Obama sowie Joseph Biden setzten diese Expansionspraktiken fort &ndash; offen und geheim, mit professioneller <em>fake production<\/em> [Anm. Red.: systematische, industrielle Herstellung von Scheinrealit&auml;ten]. Das macht auch Trump, national, global, situationsbedingt auch in neuen Formen.<\/p><p><strong>Der Politologe Erhard Crome hat nach der Neuwahl Trumps im Jahr 2024 festgestellt, dass mit den Multimillion&auml;ren und Milliard&auml;ren in dessen Regierung &bdquo;praktisch die Feudalisierung des Sp&auml;tkapitalismus begonnen hat&ldquo;: &bdquo;Die Oligarchen lassen nicht mehr die sogenannte politische Klasse f&uuml;r sich regieren, sondern regieren selbst.&ldquo; Was spricht daf&uuml;r oder dagegen?<\/strong><\/p><p>Das zeugt von historischer Unkenntnis. Aber richtig ist zun&auml;chst: Die vorherige Oligarchen-Generation, die bisher dominierenden Globalisten &ndash; also etwa die bekannten Silicon-Valley-Konzerne Amazon, Microsoft, Facebook sowie deren Branchenumfeld, die R&uuml;stungs- und Chemiekonzerne und deren f&uuml;hrende Aktion&auml;rsgruppen mit BlackRock, Vanguard, State Street und &auml;hnliche Investmentgesellschaften &ndash; haben vor allem die Demokratische Partei finanziert und f&uuml;r sich regieren lassen. US-Pr&auml;sidenten waren dann die Absolventen der privaten Elite-Universit&auml;ten, also etwa William Clinton (Georgetown University) und Barack Obama (Harvard University): Sie konnten gut reden, hielten die L&ouml;hne niedrig, senkten die Gewinnsteuern, lagerten die Industrie in Niedriglohnstaaten aus und verarmten die Mehrheit &ndash; also das, was man &bdquo;Globalisierung&ldquo; nennt.<\/p><p>Dagegen haben sich in den USA schrittweise neue, j&uuml;ngere und aggressivere Kapitalisten nach vorne geschoben, so der akademisch ungebildete Donald Trump, Immobilienspekulant und vergleichsweise armer Einfach-Milliard&auml;r. Damit ist ein Kapitalist direkt Regierungschef, das ist richtig. Das war deshalb m&ouml;glich, weil die korrupten Akademiker-Pr&auml;sidenten die Verarmung der Mehrheitsbev&ouml;lkerung, auch vieler Wei&szlig;er, mitorganisiert haben. Da konnte der Demagoge Trump sehr gut ansetzen! Und etwa die H&auml;lfte seiner Minister und Berater sind ebenfalls solche Klein-Oligarchen mit einem Verm&ouml;gen von nur wenigen Milliarden US-Dollar: Das ist nur ein Hundertstel oder ein Zehntel gegen&uuml;ber den Gro&szlig;-Oligarchen wie Bill Gates und vergleichbaren Multimilliard&auml;ren.<\/p><p>Aber so grunds&auml;tzlich neu ist das nicht. Auch die Republikanische Partei Trumps wird, neben der Demokratischen Partei, immer gleichzeitig auch von den Silicon-Valley-Konzernen, von BlackRock und weiteren Finanzakteuren mitfinanziert. Und beide Parteien in Washington werden seit Jahrzehnten ohnehin von den zwei reichen Israel-Lobbyorganisationen finanziert: Die AIPAC (<em>American Israel Public Affairs Committee<\/em>) finanziert die Demokratische Partei, der RJC (<em>Republican Jewish Coalition<\/em>) finanziert die Republikanische Partei. Ohne diese Kapitalmilliarden g&auml;be es auch Trumps Partei &uuml;berhaupt nicht. Trump ersetzt lediglich die alte Korruption durch eine neue Korruption.<\/p><p><strong>Aber haben denn vor Trump auch schon Kapitalisten direkt regiert?<\/strong><\/p><p>Nat&uuml;rlich. Die meisten Pr&auml;sidenten bis zum B&uuml;rgerkrieg waren Sklavenhalter. Wenn es geopolitisch entscheidend wird, wie es derzeit wieder der Fall ist, bestimmen Oligarchen direkt. In meinem Buch &bdquo;Verh&auml;ngnisvolle Freundschaft&ldquo; habe ich das dokumentiert.<\/p><p>Ein Beispiel: Woodrow Wilson erkl&auml;rte vor dem Ersten Weltkrieg: &bdquo;Bei Gott: Die USA werden immer neutral bleiben!&ldquo; Tats&auml;chlich aber traten die Wall Street und f&uuml;hrende Industriekonzerne bereits 1914, am ersten Tag, faktisch in den Krieg ein. Sie belieferten die Alliierten und gaben ihnen Kredite &ndash; bis sie 1917 jemanden brauchten, der die R&uuml;ckzahlung dieser Kredite garantierte. Das Bankhaus J.P. Morgan, der Konzern US Steel und weitere Schwergewichte des Kapitals zwangen Wilson 1917 zur Wende: Die Vereinigten Staaten m&uuml;ssten milit&auml;risch in den Krieg eintreten, hie&szlig; es nun. Man brauchte einen Verlierer, einen Schuldigen und vor allem einen Zahler. Wilson machte sofort kehrt, berief sich wieder auf Gott und schickte das Milit&auml;r nach Europa.<\/p><p>&Auml;hnlich verhielt es sich unter Franklin D. Roosevelt: In den 1930er-Jahren lie&szlig; er mit seiner Demokraten-Mehrheit zwar drei Neutralit&auml;tsgesetze beschlie&szlig;en &ndash; doch gleichzeitig r&uuml;steten die Wall Street und verbundene US-Konzerne den italienischen Diktator Benito Mussolini auf, ab 1936 auch f&uuml;r den v&ouml;lkerm&ouml;rderischen Abessinien-Krieg, und belieferten den Putschisten Francisco Franco [in Spanien &ndash; Anm. d. Red.]: Als der die Republik besiegt hatte, erkannte Roosevelt sofort die faschistische Regierung an. &Auml;hnlich war es mit Adolf Hitler: Dessen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion wurde von Kreisen der Wall Street heimlich mitfinanziert, oft direkt gegen die offizielle Politik der Roosevelt-Regierung, und das bis 1945. Die von Crome als neu ausgegebene &bdquo;Feudalisierung&ldquo; ist also f&uuml;r die Geschichte der Vereinigten Staaten keineswegs neu.<\/p><p><strong>Sie haben in Berlin &uuml;ber &bdquo;Das gef&auml;hrliche Endspiel des US-gef&uuml;hrten Kapitalismus&ldquo; referiert. Warum ist gerade jetzt der Punkt erreicht, an dem das System seine moralische Maske fallen lassen muss, um als roher &bdquo;Raubtierkapitalismus&ldquo; zu agieren?<\/strong><\/p><p>Der US-amerikanische Kapitalismus ist seit seiner Gr&uuml;ndung ein Raubtierkapitalismus, aber immer auch mit netteren Varianten. Das gilt national wie global. Sie haben mit Enteignung, Vertreibung und V&ouml;lkermord ihr Staatsgebiet erweitert. Die Vereinigten Staaten wurden als Sklavenstaat gegr&uuml;ndet und haben bis zum B&uuml;rgerkrieg die Sklavenarbeit verdreifacht. Seit der Abschaffung der bisherigen Sklavenarbeit erfinden die US-Kapitalisten st&auml;ndig neue Sklavenarbeit, bis heute &ndash; national mit den Millionen illegalen Migranten, aber vor allem global, zuerst in Lateinamerika, dann in der &bdquo;Fabrik Asien&ldquo; und neuerdings in der &bdquo;Fabrik Afrika&ldquo;.<\/p><p>Viele Dutzend Millionen moderne Sklavenarbeiter, mehrheitlich junge Frauen, montieren zum Beispiel alle iPhones und die sonstigen Ger&auml;te von Apple und vergleichbaren Konzernen. Allein Apple hat Zehntausende Zulieferer auf allen Kontinenten mit Millionen Ausgebeuteten, die im US-gef&uuml;hrten Westen unsichtbar gemacht werden. Ein bisschen ist das f&uuml;r die Textilindustrie bekannt, aber es gilt in viel gr&ouml;&szlig;erem Umfang f&uuml;r die Digital-, Nahrungsmittel- und Chemiekonzerne, auch f&uuml;r die Elektromobilit&auml;t, f&uuml;r Millionen vertragslose <em>Gig-Worker<\/em> der Plattformkonzerne wie Uber [Anm. d. Red.: Ein Gig-Worker hat keine Festanstellung, sondern erledigt einzelne, kurzfristige Auftr&auml;ge, sogenannte Gigs, die meist &uuml;ber digitale Plattformen vermittelt werden], auch f&uuml;r die untergeordneten, stressigen Software-Vorarbeiten der &bdquo;sozialen Medien&ldquo; und f&uuml;r die &bdquo;K&uuml;nstliche Intelligenz&ldquo;.<\/p><p>Die Sklavenhalter in den ersten sieben Jahrzehnten haben ihre Sklaven vergleichsweise gut behandelt, sodass sie mit ihren Familien m&ouml;glichst lange lebten, damit keine neuen Sklaven gekauft werden mussten &ndash; dagegen werden die jungen indischen Frauen, die in Indien die Apple-iPhones montieren, in Massenunterk&uuml;nften zusammengepfercht und nach einigen Jahren krank ausgetauscht, gegen neues &bdquo;Frauenmaterial&ldquo; aus den &auml;rmsten Regionen!<\/p><p>Raubtierkapitalismus, das ist doch bekannt: Rohstoffe aus anderen Staaten rauben, wie etwa jahrzehntelang das &Ouml;l aus Venezuela! Und auf allen Kontinenten Diktatoren einsetzen oder auch die US-gef&uuml;hrte Weltbank nutzen, um g&uuml;nstig an Sklavenarbeit, Kupfer und Erze zu kommen &ndash; das sind normale US-Praktiken. Daf&uuml;r wird auch nebenbei mal ein V&ouml;lkermord in Kauf genommen, zuerst in den USA selbst, w&auml;hrend man gleichzeitig an R&uuml;stungslieferungen verdient wie bei der Belieferung der Hitler-Wehrmacht und beim V&ouml;lkermord in Pal&auml;stina: Das geh&ouml;rt zu den &bdquo;Genen&ldquo; des US-gef&uuml;hrten Kapitalismus.<\/p><p>Das Besondere mit den verzweifelt um sich schlagenden Trumpisten und ihrer zionistischen Endzeit-Ideologie ist aber: Der US-gef&uuml;hrte Kapitalismus ist l&auml;ngst im Abstieg und der &uuml;bergro&szlig;e &bdquo;Rest&ldquo; der Menschheit organisiert sich neu, tendenziell gegen die Vereinigten Staaten. Mit den Trumpisten werden auch die US-Amerikaner noch &auml;rmer und kr&auml;nker und leisten allm&auml;hlich Widerstand. Deshalb gehen die Trumpisten auch im eigenen Land selbst brutal vor, gegen die eigene Bev&ouml;lkerung wie jetzt in Minnesota, wo die vermummt eingreifende, zentrale US-Polizei Protestierende erschie&szlig;t.<\/p><p><strong>Sie weisen darauf hin, dass die traditionellen Gro&szlig;banken zunehmend von einer neuen Generation von Finanzgiganten abgel&ouml;st wurden. Welche Rolle spielen in diesem Machtgef&uuml;ge BlackRock, Vanguard und die Private-Equity-Investoren, also jene aggressiven Finanzakteure, die Unternehmen zur schnellen Wertsteigerung &uuml;bernehmen und oft zerschlagen?<\/strong><\/p><p>Mit den Deregulierungen unter dem demokratischen Pr&auml;sidenten William Clinton in den 1990er-Jahren kamen neue Kapitalisten hoch: Hedgefonds, Private-Equity-Investoren und die ganz Gro&szlig;en wie BlackRock, Vanguard, State Street, Capital Group, Wellington und Fidelity. Sie sind heute die f&uuml;hrenden Aktion&auml;rsgruppen der Gro&szlig;banken, an der Wall Street wie in Europa, und in allen wichtigen Branchen: Digitalwirtschaft, Energie, Automobilindustrie, Chemie, Pharma, Immobilien &ndash; und die R&uuml;stungsindustrie sowieso.<\/p><p>Etwas sp&auml;ter, wie schon erw&auml;hnt, stiegen noch aggressivere Kapitalisten auf, also Typen wie Donald Trump (Immobilien, Golfpl&auml;tze, Medien), Elon Musk (Tesla, Starlink, <em>X<\/em> &ndash; vormals <em>Twitter<\/em>), Peter Thiel (PayPal), Steve Witkoff (Immobilien), Howard Lutnick (Critical Metals), Marc Andreessen (KoBold Metals) und Alex Karp (Gesichtserkennung). Sie sind im Unterschied zu den global aktiven Oligarchen etwa des Silicon Valley bisher vorwiegend im eigenen Land pr&auml;sent &ndash; wollen aber mit aller Macht jetzt auch global expandieren, mithilfe der Regierung in Washington und dem sowieso global schon pr&auml;senten US-Milit&auml;r.<\/p><p><strong>Gilt dieser aggressive Expansionsdrang auch f&uuml;r die Rohstoffvorkommen in Lateinamerika, etwa beim &Ouml;l in Venezuela?<\/strong><\/p><p>Genau das sehen wir dort. Der Staatschef Nicol&aacute;s Maduro wurde gekidnappt, aber da wissen die Trumpisten noch nicht, wie das &Ouml;l profitabel zu verwerten ist: Die gro&szlig;en &Ouml;lkonzerne wie ExxonMobil z&ouml;gern noch wegen der politischen Unsicherheit.<\/p><p>Aber das gr&ouml;&szlig;te globale Investitionsprojekt der Trumpisten ist erst einmal der Nahe Osten. Ihr auch ideologisch eng verbundener Stellvertreterkrieger ist der heute am extremsten rechts und rassistisch regierte Staat Israel: Er enteignet, vertreibt, verhaftet und t&ouml;tet seit Jahrzehnten die Pal&auml;stinenser, nicht nur im Gazastreifen, sondern auch in der Westbank: Mit V&ouml;lkermord und Friedensgelaber soll Gaza die &bdquo;Riviera des Nahen Ostens&ldquo; werden, so Trump. Gleichzeitig schie&szlig;t Israel mit US-Waffen aus den USA und Europa die Nachbarstaaten Libanon und Syrien zurecht: Hier sollen nicht nur Investoren aus den USA, sondern auch die Golfstaaten investieren. F&uuml;r die politische und Rechtssicherheit in Syrien sorgt die Regierung unter dem ehemaligen Terroristen al-Sharaa, auf den kurz vorher die USA noch ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar ausgesetzt hatten.<\/p><p>W&auml;hrenddessen investieren die Golfstaaten wie Saudi-Arabien zus&auml;tzlich in den USA, und die Trump-Kapitalisten investieren noch mehr in den Golfstaaten, nicht mehr nur wie bisher in Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte, Golfpl&auml;tze und Hotels, sondern auch in Infrastruktur und Produktion. Die gewaltsamen Regimewechsel im Jemen und vor allem im Iran sind weiterhin fester Bestandteil der strategischen Planung Washingtons.<\/p><p><strong>Aber wo bleiben da BlackRock und die anderen gro&szlig;en Finanzmarktakteure?<\/strong><\/p><p>Die halten sich wie immer &ouml;ffentlich zur&uuml;ck. Aber BlackRock war schon unter dem Trump-Vorg&auml;nger Joseph Biden Koordinator des &bdquo;Wiederaufbaus&ldquo; der Ukraine &ndash; und ist das jetzt auch unter Trump: Bisher sind f&uuml;r die Ukraine 800 Milliarden Euro an Investitionen geplant, f&uuml;r Bergbau, Infrastruktur, Energie, die R&uuml;stungsindustrie und K&uuml;nstliche Intelligenz. BlackRock hat bereits w&auml;hrend der ersten Pr&auml;sidentschaft Trumps eine Filiale in Tel Aviv gegr&uuml;ndet und verwaltet Verm&ouml;gen dortiger Kriegsgewinnler und ist, wie es auch f&uuml;r die Ukraine gilt, an den f&uuml;hrenden US-R&uuml;stungslieferanten beteiligt.<\/p><p>BlackRock und vergleichbare Investmentgesellschaften sind mit der Demokratischen Partei gro&szlig; geworden. Aber nach Trumps letztem Wahlsieg sind sie endg&uuml;ltig zu ihm &uuml;bergelaufen; BlackRock stieg beispielsweise aus der bisherigen Umwelt-Allianz aus. BlackRock-Chef Laurence Fink stieg im letzten Jahr auch zum Chef des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos auf und hat den europ&auml;ischen Gr&uuml;nder Klaus Schwab verdr&auml;ngt. Fink klopfte jetzt am 21. Januar 2026 in Davos Trump auf die Schulter, geleitete ihn zum Rednerpult und lie&szlig; ihn seine (und BlackRocks) neue Weltordnung verk&uuml;nden.<\/p><p><strong>Sie haben &uuml;ber &bdquo;Public Private Partnership&ldquo; (PPP) geschrieben &ndash; also jene Partnerschaften zwischen Staat und Privatwirtschaft, bei denen &ouml;ffentliche Aufgaben an Investoren &uuml;bertragen werden. Sehen wir bei den Anspr&uuml;chen der USA auf den Panamakanal oder Gr&ouml;nland nun eine Art &bdquo;Global-PPP&ldquo;, bei der ganze staatliche Territorien wie private Firmen-Verm&ouml;genswerte behandelt und nach den Profitinteressen von Konzernen restrukturiert werden?<\/strong><\/p><p>Absolut. Public Private Partnership (PPP) geh&ouml;rt zu den vermeintlich &bdquo;zivilen&ldquo; Praktiken: Es sind umfangreiche Vertr&auml;ge zwischen Investoren und dem Staat mit Laufzeiten von bis zu 30 Jahren. Die Gewinne der Investoren sind rechtlich gesichert. Neben seinen milit&auml;rischen Zugriffen setzt Trump auch solche Praktiken ein. So hat er sich mithilfe von BlackRock einen sehnlichen Wunsch erf&uuml;llt: Wir wollen unseren Panamakanal wiederhaben! BlackRock schaffte es, die zwei H&auml;fen des Kanals dem bisherigen Eigent&uuml;mer aus Hongkong abzukaufen.<\/p><p>Der Panamakanal ist ein Beispiel f&uuml;r diese &bdquo;flexible&ldquo; Praxis: Zuerst setzte sich Ende des 19. Jahrhunderts in diesem Teil Kolumbiens ein privater Bahnkonzern aus den Vereinigten Staaten fest. Dann brauchten die US-Amerikaner die Landenge f&uuml;r einen Kanal, um maritim in Richtung Asien zu expandieren. Da aber Kolumbien den Bedingungen aus Washington f&uuml;r den Bau des Kanals nicht zustimmte, marschierte das Milit&auml;r ein. Die Vereinigten Staaten gr&uuml;ndeten 1903 den Separatstaat Panama und bauten den Kanal, der bis 1999 ihr Eigentum blieb. So wird Milit&auml;r mit Zivil kombiniert &ndash; so, wie es jetzt mit Venezuela versucht wird.<\/p><p>Ein weiteres Beispiel ist Puerto Rico: Das Land wurde vor &uuml;ber einem Jahrhundert von den Vereinigten Staaten erobert und erhielt einen gro&szlig;en Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt, der jetzt gegen Venezuela genutzt wurde. Aber Puerto Rico ist weder ein eigenst&auml;ndiger Staat noch ein Bundesstaat der USA, sondern wird von &bdquo;der Supermacht&ldquo; besetzt und verwaltet. Das Territorium wird von US-Konzernen als Sonderwirtschaftszone genutzt, mit Niedrigstl&ouml;hnen und steuerfreien Gewinnen. &Uuml;brigens: Puerto Rico w&auml;re doch ein nettes Vorbild f&uuml;r Gr&ouml;nland, oder?<\/p><p>Oft geht die Nutzung fremder Territorien nur mit Gewalt: Die USA haben nach dem Zweiten Weltkrieg von Inseln im Indopazifik die Bev&ouml;lkerungen zwangsdeportiert, dort Atomversuche gemacht und die Inseln sowie die Umgebung verseucht verlassen. Zu dem US-Imperium geh&ouml;ren heute 13 rund um die Erde sogenannte &bdquo;nicht inkorporierte&ldquo; Territorien. Auf ihnen herrscht, selbst wenn sie mitten in einem anderen Staat liegen, nur das Recht der USA, inklusive dem Recht auf den Betrieb von Foltergef&auml;ngnissen, Industrieansiedlung, Milit&auml;rst&uuml;tzpunkten und Umweltzerst&ouml;rung &ndash; wie etwa in Guantanamo auf Kuba, in Guam, Samoa, auf den Marianen oder den Virgin Islands (Jungferninseln).<\/p><p><strong>Ist der erkl&auml;rte Anspruch der USA auf Gr&ouml;nland ein Symptom f&uuml;r eine neue imperialistische &bdquo;Realpolitik&ldquo;, bei der ohne jede Werte- und Moralverkleidung nationale Souver&auml;nit&auml;t &ndash; auch die der Partner in der Europ&auml;ischen Union &ndash; schlicht als l&auml;stiges Hindernis f&uuml;r Investoreninteressen behandelt wird?<\/strong><\/p><p>Gr&ouml;nland befindet sich bereits seit 1941 unter US-Kontrolle. W&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs errichteten die US-Amerikaner dort den Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt Thule (heute Pituffik), der als strategischer Au&szlig;enposten gegen die Sowjetunion und zur &Uuml;berwachung der Arktis massiv ausgebaut wurde. 1979 erk&auml;mpften die Einwohner Gr&ouml;nlands per Volksabstimmung das Recht auf eine eigene Regierung, wenngleich die &uuml;bergeordnete &bdquo;Sicherheitspolitik&ldquo; weiterhin in Kopenhagen verblieb.<\/p><p>Als die gr&ouml;nl&auml;ndische Regierung sp&auml;ter versuchte, die koloniale Unterentwicklung zu &uuml;berwinden, suchte sie Investoren f&uuml;r die Infrastruktur &ndash; Stra&szlig;en, zivile Flugpl&auml;tze, Fabriken und Tourismus. Da westliche Investoren ausblieben, fanden sich Unternehmen aus China, die bereit waren, langfristig zu investieren, ohne sofortige H&ouml;chstgewinne einzufordern. Die Vertr&auml;ge waren bereits unterschriftsreif, als die US-Regierung intervenierte und Druck auf D&auml;nemark aus&uuml;bte: Die Vertr&auml;ge mit China m&uuml;ssten gestoppt werden, da die nationale Sicherheit der USA bedroht sei. Die d&auml;nische Regierung beugte sich diesem Diktat aus Washington umgehend. Damit wurde die Souver&auml;nit&auml;t Gr&ouml;nlands zugunsten der geopolitischen Interessen der transatlantischen F&uuml;hrungsmacht geopfert.<\/p><p>Anstelle der chinesischen Investoren r&uuml;cken nun die profitorientierten Trumpisten vor. Faktisch ist eine Invasion Gr&ouml;nlands gar nicht mehr n&ouml;tig &ndash; die &bdquo;bedeutendste Weltordnungsmacht&ldquo; ist durch ihre milit&auml;rische und &ouml;konomische Vorherrschaft l&auml;ngst pr&auml;sent. Es bleibt abzuwarten, ob die EU die gr&ouml;nl&auml;ndische Regierung bei ihrem bereits erkl&auml;rten Widerstand unterst&uuml;tzen wird oder ob man die Insel endg&uuml;ltig den strategischen Interessen des US-Imperiums &uuml;berl&auml;sst.<\/p><p><strong>Washington diktiert der EU derzeit massiv die Bedingungen bei KI-Standards, Chips und Energiepreisen. Vor dem Hintergrund der BlackRock-Vergangenheit von Kanzler Friedrich Merz gefragt: Wird die Europ&auml;ische Union hier endg&uuml;ltig zur digitalen Kolonie degradiert?<\/strong><\/p><p>Die Europ&auml;ische Union als Kapitalb&uuml;rokratie wurde seit ihrer Gr&uuml;ndung wesentlich von den Vereinigten Staaten von Amerika gestaltet. Das habe ich in meinem Buch &bdquo;Imperium EU&ldquo; dokumentiert. Die Europ&auml;ische Union wurde nach 1990 zudem noch direkter der NATO untergeordnet: Im Zuge der Osterweiterung mussten die Beitrittskandidaten erst dem Milit&auml;rb&uuml;ndnis beitreten, bevor sie in die Europ&auml;ische Union aufgenommen wurden. L&auml;nder wie Nordmazedonien und Albanien sind heute bereits Teil des Milit&auml;rb&uuml;ndnisses, aber noch nicht Teil der Europ&auml;ischen Union.<\/p><p>Die US-amerikanischen Digitalkonzerne genie&szlig;en in der Europ&auml;ischen Union traditionell besondere Freiheiten: Sie zahlen fast keine Steuern, weil sie die Finanzoasen Irland, Luxemburg und die Niederlande nutzen. Sie verwenden f&uuml;r ihre hier verkauften Produkte und Dienste ihre globalen Ketten der modernen Sklavenarbeit &ndash; da greift kein Lieferkettengesetz der Europ&auml;ischen Union. Sie erfassen die Daten aller Nutzer, auch der Staaten und Unternehmen, und liefern sie aufgrund des <em>US PATRIOT Act<\/em> an die Beh&ouml;rden in Washington.<\/p><p>Der deutsche Regierungschef Friedrich Merz hat diese Abh&auml;ngigkeit mitorganisiert &ndash; als Vorsitzender der Atlantik-Br&uuml;cke, als Anwalt in der Wirtschaftskanzlei Mayer Brown aus den USA und schlie&szlig;lich als hochbezahlter Angestellter von BlackRock. Diese Investmentgesellschaft holt sich in allen wichtigen Staaten Europas, auch in der Schweiz, Politiker wie Merz sowie Bank- und Konzernchefs und setzt sie als Lobbyisten ein. Jetzt errichten Apple, Amazon, Microsoft und vergleichbare Gro&szlig;konzerne auch in Deutschland neue Datenzentren, mit massiven staatlichen Subventionen f&uuml;r die Infrastruktur, f&uuml;r Leitungen und Energie.<\/p><p>Dazu kommt: BlackRock und verbundene Investmentgesellschaften haben sich zur gr&ouml;&szlig;ten Aktion&auml;rsgruppe im &bdquo;deutschen&ldquo; R&uuml;stungskonzern Rheinmetall gemacht &ndash; der Anteil von BlackRock liegt derzeit bei &uuml;ber sieben Prozent. Der Aktienwert ist mit dem Ukraine-Krieg explodiert: Die Gewinne flie&szlig;en in die USA, und dort fallen auch die strategischen Entscheidungen. Merz hat zudem die W&uuml;nsche von Trump nach einer Verdopplung des R&uuml;stungsbudgets bereits erf&uuml;llt und akzeptiert klaglos die Z&ouml;lle auf Automobile, Aluminium und Stahl aus Deutschland und der Europ&auml;ischen Union.<\/p><p>Das Fazit ist eindeutig: Wenn wir Neutralit&auml;t, echte Souver&auml;nit&auml;t, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie soziale Sicherheit und Wohlstand in Deutschland und Europa zur&uuml;ckgewinnen wollen, brauchen wir einen radikalen Kurswechsel und einen neuen, breiten gesellschaftlichen Ansatz.<\/p><p>Ein wesentlicher Teil dieser Befreiung besteht in der systematischen Neubewertung der Beziehungsgeschichte zwischen den Vereinigten Staaten und Europa. Wir m&uuml;ssen die Analyse vorantreiben, wie Deutschland und der Kontinent Schritt f&uuml;r Schritt in diese sch&auml;dliche und mittlerweile h&ouml;chst gef&auml;hrliche Abh&auml;ngigkeit von den USA geraten sind. Es ist Zeit, die vorherrschenden transatlantischen Mythen und L&uuml;gen durch eine n&uuml;chterne Untersuchung der realen Machtverh&auml;ltnisse zu ersetzen.<\/p><p><small>Titelbild: Sven Teschke\/Wikicommons CC BY-SA 3.0 de<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/ce88d74df06c48289d28cf7b5b159881\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist Donald Trumps &bdquo;America First&ldquo;-Kurs ein R&uuml;ckzug in den Isolationismus oder der Beginn einer aggressiven neuen Globalisierungswelle? Der Publizist, Philosoph und langj&auml;hrige Gastautor der <em>NachDenkSeiten<\/em> <strong>Werner R&uuml;gemer<\/strong> analysiert im Gespr&auml;ch mit <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>, wie die USA unter dem Einfluss einer neuen Oligarchen-Generation weltweit nach Territorien und Ressourcen greifen. Er zeichnet das Bild eines &bdquo;Raubtierkapitalismus&ldquo;, der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145900\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":145904,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,209,127,144],"tags":[3611,872,3360,302,2485,2175,2052,1557,783,1878,1337,604,309,2956,1800,1556,778],"class_list":["post-145900","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-interviews","category-lobbyismus-und-politische-korruption","category-private-public-partnership","tag-aussenpolitische-doktrin","tag-blackrock","tag-europaeische-union","tag-gaza","tag-groenland","tag-interventionspolitik","tag-investitionen","tag-israel","tag-merz-friedrich","tag-naher-osten","tag-oligarchen","tag-ruegemer-werner","tag-repressionen","tag-sklaverei","tag-trump-donald","tag-usa","tag-wall-street"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Werner_Ruegemer_4802.jpeg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/145900","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=145900"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/145900\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":145903,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/145900\/revisions\/145903"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/145904"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=145900"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=145900"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=145900"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}