{"id":145990,"date":"2026-02-09T08:25:28","date_gmt":"2026-02-09T07:25:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990"},"modified":"2026-02-09T08:25:28","modified_gmt":"2026-02-09T07:25:28","slug":"hinweise-des-tages-5030","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990#h01\">Die Gewerkschaften (und die SPD) sind sprachlos &ndash; sie kennen keine Makro&ouml;konomik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990#h02\">Hohe Einnahmen m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990#h03\">Diskussion &uuml;ber Rentenreform: Merz will die Altersvorsorge dem Kapitalmarkt ausliefern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990#h04\">&bdquo;Blankes Entsetzen&ldquo;: Deutscher Mittelstand attackiert Merz in Brandbrief f&uuml;r Wirtschaftspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990#h05\">Mit Qatar gegen die Abh&auml;ngigkeit von den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990#h06\">Ende des New START-Vertrags: Gro&szlig;m&auml;chte entziehen sich der Kontrolle &uuml;ber ihre Nuklearwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990#h07\">Auf der Suche nach einem Ende des globalen Interregnums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990#h08\">Die Nicht-Gespr&auml;chsf&auml;higkeit der Europ&auml;er gegen&uuml;ber Russland. Wie dar&uuml;ber entschieden wurde.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990#h09\">Das EU-Zensur-System: So unterdr&uuml;ckt Br&uuml;ssel die freie Rede weltweit <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990#h10\">&laquo;Israel will die Landkarte des Grossen Mittleren Ostens neu bestimmen&raquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990#h11\">Verbotene Hilfe <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990#h12\">Kaum Essen, Medikamente, Strom: &bdquo;Wir Kubaner leben nicht mehr, wir &uuml;berleben &ndash; und das wird jeden Tag schwieriger&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990#h13\">Milliard&auml;re sitzen am Schalthebel der milit&auml;rischen Macht <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990#h14\">Ex-Abteilungsleiter wechselt zur Tech-Lobby <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145990#h15\">UN-Expertin warnt vor Gefahren f&uuml;r die Meinungsfreiheit in Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Gewerkschaften (und die SPD) sind sprachlos &ndash; sie kennen keine Makro&ouml;konomik<\/strong><br>\nWenn Sie sich fragen, warum wir eine Idiotendebatte &uuml;ber Wirtschaftspolitik f&uuml;hren, lesen Sie einmal das hier verlinkte Dokument aus dem Surplus-Magazin, das von einer Nachrichtenagentur &uuml;bernommen wurde. Darin beklagen die gr&ouml;&szlig;ten deutschen Gewerkschaften und der DGB die Angriffe auf den Sozialstaat, die fast t&auml;glich von Seiten der CDU gef&uuml;hrt werden.<br>\nDie Klage der Gewerkschaften ist vollkommen angebracht, aber die Argumente, auf die sie sich st&uuml;tzen, sind h&ouml;chstens Handelsklasse drei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/02\/07\/die-gewerkschaften-und-die-spd-sind-sprachlos-sie-kennen-keine-makrooekonomik\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Vom &bdquo;Florida&ldquo;- zum &bdquo;Totalverweigerer-Rolf&ldquo; und dem Einfluss von Einzel- und Kunstfiguren auf die sozialpolitische Gesetzgebung<\/strong><br>\nAn vorderster Front stand und steht dabei der CDU-Generalsekret&auml;r Carsten Linnemann, dem es ganz besonders um das Auspacken der Folterinstrumente der Sanktionen ging. Hierzu hat &ndash; nicht nur &ndash; er sich der Kunst- und Reizfigur des &bdquo;Totalverweigerers&ldquo; bedient, mit der man ganz viele Leute aber so richtig emp&ouml;ren kann. Teilweise musste man bei der sehr bedenklichen Schlagseite der Debatte den Eindruck bekommen, als wenn die Mehrheit der B&uuml;rgergeldempf&auml;nger Schmarotzer vor dem flei&szlig;igen Michel seien, die sich ein sozialstaatlich gener&ouml;s gepampertes Dolce Vita machen k&ouml;nnen.<br>\nNat&uuml;rlich gab es in den zur&uuml;ckliegenden Monaten immer wieder auch seri&ouml;se Versuche einer Einordnung und Relativierung (was nicht Verteidigung tats&auml;chlich fragw&uuml;rdigen oder missbr&auml;uchlichen Verhaltens bedeutet) der Relevanz oder Existenz der vielzitierten Figur des Totalverweigerers. (&hellip;)<br>\nWir m&uuml;ssen im Hier und Jetzt sowie in der absehbaren Zukunft davon ausgehen, dass solche Kunstfiguren ganz handfeste materiell-rechtlich relevante Auswirkungen im realen Leben haben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2026\/01\/22\/vom-florida-zum-totalverweigerer-rolf\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Merz-Regierung will beim B&uuml;rgergeld sparen: Neue Regel trifft Alleinerziehende<\/strong><br>\nDie neue Regel soll Mietwucher verhindern. F&uuml;r einige Bed&uuml;rftige, die neu in der Grundsicherung sind, wird sie jedoch zum Problem. Das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat mit Zahlen aus dem Jahr 2022 untersucht, bei wie vielen Haushalten die Miete &uuml;ber den orts&uuml;blichen Obergrenzen liegt. Das war bei insgesamt 35,8 Prozent der Fall.<br>\nDas Anderthalbfache der Mietobergrenzen haben dabei insgesamt 6,9 Prozent &uuml;berschritten. Allerdings stellen die IAB-Forschenden dabei Auff&auml;lligkeiten fest: Alleinerziehende sind &uuml;berproportional betroffen. Hier liegen 44,9 Prozent &uuml;ber den Richtwerten. &Uuml;ber dem neuen kritischen Wert, ab dem schon im ersten Jahr eine Begrenzung erfolgt, liegen noch zehn Prozent. Zum Vergleich: Bei Single-Bedarfsgemeinschaften sind es lediglich 5,4 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/regel-im-buergergeld-besonders-haushalte-mit-kindern-vor-problemen-neue-mieten-zr-94153366.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hohe Einnahmen m&ouml;glich<\/strong><br>\nBis zu 147 Milliarden Euro j&auml;hrlich k&ouml;nnte eine Steuer auf Kapital erbringen, wie die Linke sie vorschl&auml;gt. Ein &Ouml;konom hat das f&uuml;r sie durchgerechnet. (&hellip;)<br>\nIn seinem Gutachten &uuml;berpr&uuml;ft DIW-Forscher Bach nun verschiedene Varianten der Linken-Idee auf ihre Wirkungen. Die Eckpunkte des Konzepts sehen so aus: Die Linke will eine j&auml;hrliche Steuer auf hohe pers&ouml;nliche Nettoverm&ouml;gen erheben. Diese soll s&auml;mtliche Immobilien-, Unternehmens- und Finanzverm&ouml;gen sowie Luxusg&uuml;ter erfassen. Die Freibetr&auml;ge k&ouml;nnten 1 Million Euro f&uuml;r privates und 5 Millionen Euro f&uuml;r Firmenkapital betragen. Der Basissteuersatz l&auml;ge bei 1 Prozent und stiege auf 5 Prozent bei 50 Millionen Euro an. Ab 1 Milliarde Euro soll die Belastung 12 Prozent betragen.<br>\nDie potenziellen Einnahmen erreichten bis zu 147 Milliarden Euro pro Jahr, hat Bach errechnet. Diese k&auml;men den Bundesl&auml;ndern und Kommunen zugute, weil die Verm&ouml;gensteuer traditionell eine L&auml;ndersteuer ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Linke-stellt-Vermoegenssteuerkonzept-vor\/!6152129\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Union lehnt Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;genssteuer weiter ab<\/strong><br>\nDie Union lehnt die Vorschl&auml;ge der Linkspartei zur Wiedereinf&uuml;hrung einer Verm&ouml;genssteuer ab. Der finanzpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von CDU und CSU, G&uuml;ntzler, sagte im Deutschlandfunk, ein gro&szlig;er Teil der Verm&ouml;gen sei nicht frei verf&uuml;gbar, sondern in Unternehmen gebunden. Eine zus&auml;tzliche Steuer darauf w&uuml;rde Investitionen bremsen und Arbeitspl&auml;tze gef&auml;hrden, so G&uuml;ntzler. Auch der Arbeitgeberverband BDA hat die Vorschl&auml;ge der Linkspartei kritisiert. BDA-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Kampeter sagte, eine solche Steuer w&uuml;rde zu einer Kapitalflucht ins Ausland f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/union-lehnt-wiedereinfuehrung-der-vermoegenssteuer-weiter-ab-100.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Diskussion &uuml;ber Rentenreform: Merz will die Altersvorsorge dem Kapitalmarkt ausliefern<\/strong><br>\nDer Bundeskanzler plant, die gesetzliche Rente zugunsten der privaten Vorsorge zu k&uuml;rzen. Das n&uuml;tzt der Bev&ouml;lkerung wenig, dem Kapitalmarkt umso mehr.<br>\nAusgerechnet bei einem Empfang der Deutsche B&ouml;rse k&uuml;ndigte Bundeskanzler Friedrich Merz einen Generalangriff auf die Rente an. Es werde einen &bdquo;Paradigmenwechsel&ldquo; geben, sagte er. Die umlagefinanzierte gesetzliche Rente solle k&uuml;nftig nur noch ein Baustein sein, w&auml;hrend die kapitalgedeckte private und betriebliche Altersversorgung massiv ausgebaut werden soll. Das werde auch auf dem Kapitalmarkt einen erheblichen Schub ausl&ouml;sen, versprach er rund 850 Leuten aus genau dieser Branche.<br>\nEs ist frappierend, wie offen der Bundeskanzler die W&uuml;nsche der Finanzindustrie bedient &ndash; der er bis vor wenigen Jahren als Black-Rock-Repr&auml;sentant selbst angeh&ouml;rt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Diskussion-ueber-Rentenreform\/!6148123\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Da steht ja viel Richtiges insbesondere &uuml;ber die Interessen der Finanzbranche, die Zahlungen zur Altersvorsorge zwecks Vergeb&uuml;hrung durch die eigenen Kassen zu lenken. Aber leider &ldquo;vergisst&rdquo; die Autorin beil&auml;ufig zu erw&auml;hnen, dass der massivste Aufschlag in Richtung Privatisierung der Altersvorsorge im Jahr 2001 von der damaligen SPD-Gr&uuml;ne-Bundesregierung kam, das Rentenniveau von damals schon schwierigen 53% auf heute nur noch 48% gesenkt hat, wobei nach dem aktuellen Gesetzesstand in den 2030er Jahren das unfassbar niedrige Niveau von ca. 44-45% erreicht werden soll. Zusammen mit der Rentenbesteuerung (ab 2005) kommt damit eine Rentenk&uuml;rzung um ungef&auml;hr ein F&uuml;nftel gegen&uuml;ber dem Niveau von 1999 zusammen. Wie gesagt, das ist der aktuell g&uuml;ltige Stand der Gesetzgebung, verursacht insbesondere von den Gr&uuml;nen &ndash; und auch damals mit lautem Tamtam zu den angeblichen Vorteilen der angeblich privaten (in Wahrheit Finanzmarkt-abh&auml;ngigen) Altersvorsorge gepaart. Es ist richtig, auf Merz&rsquo; Vorstellungen draufzuschlagen; aber genauso richtig w&auml;re es, den Wahnsinn, den SPD und Gr&uuml;ne in der Hinsicht verursacht haben, nicht zu leugnen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>VZ: Geplante Reform der privaten Altersvorsorge macht nichts besser<\/strong><br>\nStellungnahme der Verbraucherzentrale Baden-W&uuml;rttemberg: Der Verkauf von Vorsorgeprodukten kann weiter von der H&ouml;he der Provision abh&auml;ngen.<br>\nDie Verbraucherzentrale Baden-W&uuml;rttemberg hat das Regierungskonzept f&uuml;r die Reform der staatlich gef&ouml;rderten privaten Altersvorsorge scharf kritisiert. &bdquo;Der Referentenentwurf l&ouml;st sein Versprechen, die gef&ouml;rderte private Altersvorsorge kosteng&uuml;nstiger, renditest&auml;rker, flexibler, einfacher und transparenter zu gestalten (&hellip;) nicht ein&ldquo;, hei&szlig;t es in einer Stellungnahme, die die Verbraucherzentrale auf ihrer Homepage ver&ouml;ffentlicht hat. Von dem Entwurf werde kein Impuls ausgehen, &bdquo;der den Wettbewerb um die beste Beratung und die besten Produkte steigert&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/altersvorsorge\/nachrichten\/verbraucherschuetzer-geplante-reform-der-privaten-altersvorsorge-macht-nichts-besser%20\">Ihre Vorsorge<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Entwurf der Bundesregierung ist also eine Katastrophe f&uuml;r die Arbeitnehmer und wird genau deshalb kommen, weil es in dem Gesetz um die Interessen der Finanzbranche an hohen Geb&uuml;hren geht und nicht um die Interessen der Versicherten an einer kosteng&uuml;nstigen, stabilen und renditestarken Altersvorsorge. Und dann fordert die Verbraucherzentrale Aktiensparen nach schwedischem Vorbild &ndash; wir werden verraten und verkauft, von der Bundespolitik und von den angeblichen Verbrauchersch&uuml;tzern.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Bundesrat: Altersvorsorge-Reform &bdquo;geht an Interessen der Sparerinnen und Sparer vorbei&ldquo;<\/strong><br>\nDer Bundesrat hat den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf f&uuml;r eine Reform der privaten Altersvorsorge deutlich kritisiert. Der Entwurf bleibe &bdquo;weit hinter den Versprechungen des Koalitionsvertrags (&hellip;) zur&uuml;ck&ldquo;, hei&szlig;t es in einer Stellungnahme der L&auml;nderkammer. Und weiter: &bdquo;Ein echtes Standardprodukt muss (&hellip;) transparent, kosteneffizient und renditestark sein &ndash; und vor allem echte Vergleichbarkeit erm&ouml;glichen&ldquo;. Mit dem Gesetzesentwurf werde dieses Ziel aber nicht erreicht. Stattdessen sei zu bef&uuml;rchten, dass weiter &bdquo;ein gro&szlig;er Teil derjenigen Verbraucherinnen und Verbraucher, die keine Erfahrungen mit Anlagen in Investmentfonds besitzen, nicht die M&ouml;glichkeit staatlich gef&ouml;rderter, kapitalmarktgest&uuml;tzter Altersvorsorgedepots nutzen wird und stattdessen in Altersvorsorgeprodukte einzahlen wird, die kaum Rendite erwirtschaften&ldquo;. Der vom Bundesfinanzministerium vorgelegte Entwurf soll den Weg f&uuml;r Alternativen zu der als unrentabel und zu teuer geltenden Riester-Rente freimachen. Das Gesetz ist im Bundesrat zustimmungspflichtig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/altersvorsorge\/nachrichten\/bundesrat-altersvorsorge-reform-geht-an-interessen-der-sparerinnen-und-sparer-vorbei%20\">Ihre Vorsorge<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Kritik des Bundesrats zeigt echte Besorgnis &ndash; das klingt gut. Und wenn die Rentenpl&auml;ne der Bundesregierung tats&auml;chlich eine Wiederauflage der uns&auml;glichen und sauteuren Riester-Renten bringen sollten, w&auml;re das ganze Geschw&auml;tz von &ldquo;billiger und besser&rdquo; hinf&auml;llig. Nur leider fordert der Bundesrat dieselben irrsinnigen Ideen einer angeblich privaten Vorsorge und denselben Irrsinn von staatlich gef&ouml;rdertem (!!) Aktiensparen. Das gew&uuml;nschte preisg&uuml;nstige staatliche Standardprodukt existiert doch schon l&auml;ngst; es hei&szlig;t Umlagerente, und etwas Besseres gibt es nicht. Der Bundesrat will also das extrem schlechte Modell, das der Bundesregierung vorschwebt, durch ein sehr schlechtes Modell ersetzen und beharrt darauf, die Arbeitgeberseite von Lohnkosten zu entlasten. Wir werden von der Politik verraten und verkauft.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Alle Jahre wieder gehen die Rentenreform-St&uuml;mper ans Werk<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145846%20\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Blankes Entsetzen&ldquo;: Deutscher Mittelstand attackiert Merz in Brandbrief f&uuml;r Wirtschaftspolitik<\/strong><br>\nDie herbe Kritik erreicht Bundeskanzler Merz aus den Reihen des Bundesverbands mittelst&auml;ndische Wirtschaft (BVMW), und zwar in Person des dortigen Vorsitzenden Christoph Ahlhaus. Ahlhaus, der selbst CDU-Mitglied ist, betont in seinem ans Kanzleramt gerichteten Brandbrief sein &bdquo;blankes Entsetzen&ldquo; &uuml;ber Merz&rsquo; Wirtschaftspolitik, berichtet das ZDF unter Berufung auf das Dokument. Auch der Spiegel griff den Brandbrief an Merz auf.<br>\nIn seinem Brief an Merz schreibt Ahlhaus, deutsche Unternehmer h&auml;tten zum Ende der Ampel-Regierung &bdquo;mit viel Hoffnung&ldquo; auf den Regierungswechsel und die &bdquo;von Merz angek&uuml;ndigte Wirtschaftswende&ldquo; geblickt. Inzwischen aber sei jene Zuversicht einer herben Ern&uuml;chterung gewichen, wie Ahlhaus dem ZDF zufolge in seinem Brandbrief an Merz ausf&uuml;hrt: &bdquo;Nicht einmal neun Monate nach Ihrer Wahl zum Bundeskanzler ist diese Euphorie dem blanken Entsetzen &uuml;ber die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Deutschland gewichen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/blankes-entsetzen-deutscher-mittelstand-attackiert-merz-in-brandbrief-fuer-wirtschaftspolitik-zr-94159210.html\">Merkur.de<\/a>\n<p>dazu: <strong>Jedes vierte Unternehmen erwartet Jobabbau<\/strong><br>\nDie Stimmung in Sachsens Wirtschaft bleibt gedr&uuml;ckt: Mehr als ein Drittel der Firmen meldet Umsatzr&uuml;ckg&auml;nge, viele f&uuml;rchten steigende Arbeitskosten und sehen wenig Reformfortschritte.<br>\nSachsens Unternehmen blicken weiterhin &uuml;berwiegend pessimistisch auf die Konjunktur. Das geht aus einer gemeinsamen Umfrage der s&auml;chsischen Industrie- und Handelskammern zum Jahresbeginn hervor, die in Dresden vorgestellt wurde. Demnach erwartet fast jedes vierte der befragten Unternehmen einen Stellenabbau (24 Prozent). Zus&auml;tzliche Stellen schaffen wollen zw&ouml;lf Prozent der Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/konjunktur-ihk-umfrage-jedes-vierte-unternehmen-erwartet-jobabbau-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260204-930-641455%20\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nur wenige Menschen oder Organisationen trauen sich, ihre volle Dummheit zu zeigen; die IHK Sachsen z&auml;hlt dazu. Da wird als &ldquo;Risikofaktor&rdquo; Nummer 1 &ldquo;die Entwicklung der Arbeitskosten&rdquo; (vulgo: Lohnerh&ouml;hungen) genannt und als &ldquo;Risikofaktor&rdquo; Nummer 2 die schwache Inlandsnachfrage. Offenbar kann die IHK Sachsen zwei und zwei nicht zusammenrechnen: eine schwache Inlandsnachfrage ist das Ergebnis einer schlechten Lohnentwicklung (und vielleicht auch der Angst vor Arbeitslosigkeit). Wenn die Arbeitgeberseite aber, vor allem &ldquo;Branchen wie [das] Gast- und Tourismusgewerbe&rdquo;, Hungerl&ouml;hne zahlen und sich noch &uuml;ber die Anhebung des mickrigen Mindestlohns beschweren, dar&uuml;ber hinaus eher Stellen ab- als aufbauen wollen, dann verursachen sie ihr Nachfrageproblem selber.<\/em><br>\n<em>Es gibt den Artikel <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/konjunktur-umfrage-die-fuenf-groessten-bremsen-fuer-sachsens-wirtschaft-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260204-930-642428\">noch in ausf&uuml;hrlicher<\/a>, und da steht dann:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n    2. Schlechtes Konsumklima und schwache Nachfrage dr&uuml;ckt Ertr&auml;ge:<br>\n    Die schwache Nachfrage im Inland stufen 58 Prozent der Unternehmen als eines der gr&ouml;&szlig;ten Risiken ein. Laut Umfrage melden 38 Prozent der Betriebe Umsatzr&uuml;ckg&auml;nge, nur 29 Prozent berichten von Zuw&auml;chsen; 45 Prozent sehen ihre Ertragslage verschlechtert. Magerl machte deutlich, wie eng die Sektoren zusammenh&auml;ngen: Das Gastgewerbe k&ouml;nne nur dann gut laufen, &bdquo;wenn es auch gen&uuml;gend Menschen gibt, die nicht jeden Cent zusammenhalten, weil sie Angst haben, dass ihr Arbeitgeber m&ouml;glicherweise Arbeitspl&auml;tze abbauen muss&ldquo;. Die Kammern sehen deshalb nicht nur Industriebetriebe, sondern auch Handel und Tourismus und Einzelhandel von einem verunsicherten Konsumklima ausgebremst.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Schuss ins eigene Knie und vollkommene Ignoranz gegen&uuml;ber volkswirtschaftlichen Betrachtungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mit Qatar gegen die Abh&auml;ngigkeit von den USA<\/strong><br>\nDie Bundesregierung bem&uuml;ht sich um eine Reduzierung der Abh&auml;ngigkeit der EU von US-Fl&uuml;ssiggaslieferungen und setzt dabei auf gesteigerte LNG-Importe aus Qatar. Eine Ausweitung der Einfuhr von dort war Gegenstand von Gespr&auml;chen, die Bundeskanzler Friedrich Merz in der vergangenen Woche in dem Emirat f&uuml;hrte. Deutschland importiert seit 2022 zunehmend Fl&uuml;ssiggas, um russische Gasimporte zu ersetzen. Das LNG stammt gr&ouml;&szlig;tenteils aus den USA &ndash; im Fall der EU zuletzt zu 55 Prozent, im Fall der deutschen Direktimporte &uuml;ber die Terminals an Nord- und Ostsee sogar zu 96 Prozent. Gleichzeitig werden in mehreren L&auml;ndern Ost- und S&uuml;dosteuropas Kapazit&auml;ten auf- und ausgebaut, um russisches Gas auch dort durch US-amerikanisches LNG zu ersetzen. Experten warnen seit geraumer Zeit vor einer hochgradigen Abh&auml;ngigkeit von US-Fl&uuml;ssiggas. Seit der Eskalation des Konflikts um Gr&ouml;nland sind nun auch die Bundesregierung und die EU-Kommission bem&uuml;ht, dieser Abh&auml;ngigkeit zu entkommen. Qatar ist prinzipiell bereit zu liefern, dringt jedoch auf eine Abschaffung der EU-Lieferkettenrichtlinie und auf langfristige Liefervertr&auml;ge, die Berlin bislang vermeiden wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10295\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Russia set record volume of LNG supplies to Europe in January 2026<\/strong><br>\nEU imports of Russian LNG amounted to 2.276 billion cubic meters, according to TASS calculations based on data from the European analytical center Bruegel<br>\nSupplies of Russian liquefied natural gas (LNG) to the European Union reached a historic high in January, amid the introduction of a complete ban on Russian gas in the EU starting from 2027, according to TASS calculations based on data from the European analytical center Bruegel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/tass.com\/economy\/2083375\">Tass<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Der Krieg der EU gegen die physikalische Realit&auml;t: Was Br&uuml;ssel in Bezug auf Energie nicht begreift<\/strong><br>\nIn der gesamten Europ&auml;ischen Union schlie&szlig;en Fabriken oder drosseln stillschweigend ihre Produktion. Chemieanlagen, Stahlwerke, D&uuml;ngemittelhersteller &ndash; die energieintensivsten Wirtschaftszweige &ndash; verlagern ihre Produktion entweder ins Ausland oder stellen den Betrieb ganz ein. Dies ist kein vor&uuml;bergehender R&uuml;ckschlag. Europa hat die Energiekrise von 2022 noch nicht &uuml;berwunden und wird dies auch in absehbarer Zeit nicht tun. Am alarmierendsten an dieser Lage ist, dass die europ&auml;ische F&uuml;hrung nicht begreift, was mit ihr geschieht.<br>\nDen politischen Entscheidungstr&auml;gern ist der Verlust an Wettbewerbsf&auml;higkeit durchaus bewusst, doch ihr Umgang mit dem Problem beruht auf einem verfehlten Paradigma. Sie wollen die Energiepreise senken, schenken den Kosten auf Systemebene aber kaum Beachtung. Gefangen im festen Glauben an die Macht der Politik, physische Grenzen zu &uuml;berwinden, verteilen sie die Last des schwindenden Energie&uuml;berschusses einfach durch ausgekl&uuml;gelte politische Tricksereien um.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/wirtschaft\/269541-krieg-eu-gegen-physikalische-realitaet\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Ergebnis dieser Analyse ist h&ouml;flich formuliert und unterstellt &ldquo;eine tiefgreifende, zivilisatorische Energieunwissenheit&rdquo;. Was ist jedoch, wenn hinter dieser Energiepolitik Absicht steckt? Wer w&uuml;rde von einer geschw&auml;chten Konkurrenz aus der EU und insbesondere aus Deutschland profitieren? Da in Berlin und Br&uuml;ssel fast alle politischen Entscheidungstr&auml;ger transatlantisch gepr&auml;gt sind, d&uuml;rfte die Freude &uuml;ber eine schwache deutsche und EU-Wirtschaft in den USA gro&szlig; sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ende des New START-Vertrags: Gro&szlig;m&auml;chte entziehen sich der Kontrolle &uuml;ber ihre Nuklearwaffen<\/strong><br>\nDer 5.2.2026 war der Termin, an dem der New START-Vertrag auslief, ohne dass die USA und Russland ihn erneuerten. Auch die VR China beteiligte sich nicht an einer Neuverhandlung. Der hemmungslosen weiteren nuklearen Aufr&uuml;stung steht nun nichts mehr im Weg. Die Welt wird dadurch noch unsicherer. Wie entr&uuml;ckt muss man sein, um dieses Risiko einzugehen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/02\/ende-des-new-start-vertrags-grossmaechte-entziehen-sich-der-kontrolle-ueber-ihre-nuklearwaffen\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Auf der Suche nach einem Ende des globalen Interregnums<\/strong><br>\nDerzeit erleben wir, wie der Westen sich an die Idee einer von ihm dominierte Weltordnung klammert, nachdem er die alte Ordnung systematisch geschw&auml;cht hat. Die UNO und die OSZE haben durch den manifest gewordenen westlichen Unilateralismus an Bedeutung verloren. Gleichzeitig hat der Westen selbst an Glaubw&uuml;rdigkeit verloren, weil er zu oft zweierlei Ma&szlig; anwandte und Diplomatie durch Sanktionen und Gewalt ersetzte. Und ein Jahr der Administration Trump zeigte, dass die USA keineswegs vom Unilateralismus abkehren &ndash; ganz im Gegenteil. Eine multipolare Welt und eine Reform der UNO verm&ouml;gen allenfalls ein Qu&auml;ntchen globale Gerechtigkeit und Sicherheit wiederherzustellen.<br>\nDie US-amerikanische Aggression gegen Venezuela und die Drohungen Trumps gegen Gr&ouml;nland, den Iran und Kuba haben in j&uuml;ngster Zeit &Auml;ngste geweckt. Was immer Zweck und Ziel der Intervention der USA in Caracas war, ob es wirklich darum ging, einen korrupten Pr&auml;sidenten dingfest zu machen oder eine unbequeme Figur im &bdquo;Hinterhof Amerikas&ldquo; auszuschalten, es war v&ouml;lkerrechtswidrig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/auf-der-suche-nach-einem-ende-des-globalen-interregnums\/\">Ralph Bosshard auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Nicht-Gespr&auml;chsf&auml;higkeit der Europ&auml;er gegen&uuml;ber Russland. Wie dar&uuml;ber entschieden wurde.<\/strong><br>\nRolf M&uuml;tzenich wurde nach seiner Rede am 15. M&auml;rz 2024 noch massiv gescholten, in der er gefragt hatte, ob man nicht beginnen m&uuml;sse dar&uuml;ber nachzudenken, &bdquo;wie man einen Krieg &hellip; beenden kann&ldquo;. Dazu h&auml;tte man mit dem milit&auml;rischen Gegner reden m&uuml;ssen. Inzwischen hat sich Einiges getan. Man ist in Europa allm&auml;hlich bereit zuzugestehen, dass der Abbruch eines eigenst&auml;ndigen Gespr&auml;chskanals nach Moskau ein schwerer politischer Fehler war. In Deutschland sind die Gespr&auml;chsgegner noch besonders intransigent. Doch die moralisch get&ouml;nte Verweigerung, mit einem &bdquo;Verbrecher&ldquo; zu reden, hat kurze Beine. Der aussichtsreiche Vorschlag daf&uuml;r, doch noch die Kurve zu nehmen, stammt denn auch vom Rand, von Frau Meloni &ndash; der Chefin eines Staates, der anders als Deutschland kaum etwas zur Finanzierung der Fortsetzung des Krieges beizusteuern vermag. Ihr Vorschlag ist, Mario Draghi als Sprecher der EU-Europ&auml;er zu benennen in Sachen Ukraine-Krieg und f&uuml;r die kooperative Konzeption einer Sicherheitsordnung in Europa nach Ende des laufenden Krieges.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/die-nicht-gespraechsfaehigkeit-der-europaeer-gegenueber-russland-wie-darueber-entschieden-wurde\/%20\">Jochen Luhmann in Blog der Republik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant. Aber weshalb soll sich der &bdquo;Abbruch-Beschluss&ldquo; erst mit der Macht&uuml;bernahme seitens der MAGA-Bewegung in den USA f&uuml;r die EUrop&auml;er als &bdquo;Selbstverzwergung entpuppt&ldquo; haben? War nicht bereits z.B. das Schweigen von Kanzler Scholz neben US-Pr&auml;sident Biden ein Akt der &bdquo;Selbstverzwergung&ldquo;? Immerhin hatte der damalige US-Pr&auml;sident sogar auf journalistische Nachfrage quasi die Zerst&ouml;rung der Nordstream-Pipelines unter bestimmten Umst&auml;nden angek&uuml;ndigt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das EU-Zensur-System: So unterdr&uuml;ckt Br&uuml;ssel die freie Rede weltweit<\/strong><br>\nTeil 1: Die Maschinerie &ndash; Wie das System funktioniert. Das US-Repr&auml;sentantenhaus ver&ouml;ffentlicht einen 160-Seiten-Bericht mit vernichtenden Beweisen gegen die EU-Kommission. (&hellip;)<br>\nRum&auml;nien, 24. November 2024. C&#259;lin Georgescu, ein bis dahin weitgehend unbekannter unabh&auml;ngiger Kandidat, gewinnt &uuml;berraschend die erste Runde der Pr&auml;sidentschaftswahl mit 22,94% der Stimmen. Das politische Establishment ist schockiert. Zwei Tage sp&auml;ter pr&auml;sentieren rum&auml;nische Geheimdienste eine dramatische Behauptung: 25.000 koordinierte TikTok-Accounts, gesteuert aus Russland, h&auml;tten die Wahl manipuliert.<br>\nAm 6. Dezember 2024 annulliert das rum&auml;nische Verfassungsgericht einstimmig die Wahl &ndash; ohne die Vorw&uuml;rfe zu pr&uuml;fen, ohne Beweise zu verlangen, ohne Anh&ouml;rung des Kandidaten. Der Grund: angebliche russische Einmischung via TikTok. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Europ&auml;ischen Union, dass eine demokratische Wahl nach der Abstimmung vollst&auml;ndig annulliert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/das-eu-zensur-system-so-unterdrueckt-bruessel-die-freie-rede-weltweit\/\">Michael Hollister auf Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das Zensurmonster der EU &ndash; Sichtbar war bisher nur die Spitze des Eisbergs (Teil 1)<\/strong><br>\nDiese Woche wurde von den Republikanern im Justizausschuss des US-Kongresses ein dicker Bericht zu den Zensurma&szlig;nahmen der EU vorgelegt. Mit hunderten Seiten Dokumenten; aber auch mit einem klaren Fazit: nicht einmal in den USA ist man vor ihnen sicher. (&hellip;)<br>\nWie kommt es eigentlich dazu, dass ein Ausschuss des US-Parlaments sich mit Zensur in der EU befasst? Abgesehen von dem ber&uuml;hmten Vorfall mit Breton und den Strafen, die Br&uuml;ssel bereits verh&auml;ngt hat, ist das Hauptargument f&uuml;r die Zust&auml;ndigkeit ein technisches: Um f&uuml;r ein einzelnes Land oder eine einzelne Region den Zugang zu bestimmten Inhalten zu blockieren, w&auml;re es erforderlich, die pers&ouml;nlichen Daten jedes einzelnen Nutzers aufzunehmen und zu &uuml;berpr&uuml;fen und au&szlig;erdem noch bei jedem Log-in den Standort aufzunehmen. Ein Schritt, den selbst die gro&szlig;en Datenkraken nicht tun wollen (keine Sorge, die EU plant auch genau das bereits, mit von der Leyens Desinformationsschild, das 2027 eingef&uuml;hrt werden soll).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/269333-zensurmonster-eu-sichtbar-war-bisher\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Das Zensurmonster der EU &ndash; Wahlen unter Aufsicht (Teil 2) <\/strong><br>\nFortsetzung zu Teil 1<br>\nAber es geht bei Weitem nicht nur um eine Beschr&auml;nkung der Meinungsfreiheit. Seit 2023 wurden zu allen Wahlen innerhalb der EU Arbeitsgruppen geschaffen, deren Aufgabe es war, die Zensurvorgaben f&uuml;r eben diese Wahlen anzuziehen. Der erste derartige Fall waren die Wahlen in der Slowakei 2023. Wohlgemerkt, in den Anh&auml;ngen finden sich zu jedem dieser Vorg&auml;nge die entsprechenden Dokumente&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/269335-zensurmonster-eu-wahlen-unter-aufsicht\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&laquo;Israel will die Landkarte des Grossen Mittleren Ostens neu bestimmen&raquo;<\/strong><br>\nInterview mit Karin Leukefeld, freie Journalistin und Nahost-Expertin<br>\nZeitgeschehen im Fokus Wie geht es weiter mit dem Iran. Wird man das Land nochmals attackieren, bis die Regierung gest&uuml;rzt ist?<br>\nKarin Leukefeld Im Moment ist die Sache im Iran &laquo;stillgelegt&raquo;. Der Westen hat hier eine Schlappe kassiert, man war offenbar nicht darauf vorbereitet, dass der Iran nicht nur das Internet abstellt, sondern auch die Kommunikation zu Starlink unterbricht. Aber der Druck aus dem politischen Westen gegen den Iran wird weitergehen.<br>\nMan muss davon ausgehen, dass die Proteste im Iran nicht ohne &auml;usseren Einfluss zustande kamen beziehungsweise eskaliert wurden.<br>\n&Auml;usserungen in israelischen Medien weisen darauf hin. Insbesondere von Journalisten und Milit&auml;rexperten, die von einem &laquo;gr&uuml;nen Licht&raquo; sprachen, das Trump f&uuml;r einen neuen Krieg gegen Iran gegeben habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zgif.ch\/2026\/02\/04\/israel-will-die-landkarte-des-grossen-mittleren-ostens-neu-bestimmen\/\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verbotene Hilfe<\/strong><br>\nIsrael will &Auml;rzte ohne Grenzen und 36 weitere Organisationen aus Gaza verdr&auml;ngen. Was bedeutet das vor Ort? (&hellip;)<br>\nMit dem Ende der K&auml;mpfe h&auml;tte eigentlich humanit&auml;re Hilfe nach Gaza str&ouml;men sollen. Israel sei v&ouml;lkerrechtlich dazu verpflichtet, humanit&auml;re Organisationen dabei zu unterst&uuml;tzen, stellte der Internationale Gerichtshof (IGH) im Oktober fest. Stattdessen gab Israel Ende Dezember bekannt, &Auml;rzte ohne Grenzen und 36 weiteren Hilfsorganisationen keine Arbeitsgenehmigung mehr zu erteilen. Darunter einige der bekanntesten Hilfswerke der Welt wie Oxfam und Terre des Hommes. (&hellip;)<br>\nVordergr&uuml;ndig wird das b&uuml;rokratisch begr&uuml;ndet:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/NGOs-im-Gazastreifen\/!6148130\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Letztlich geht es nicht nur um die Verweigerung der Hilfe, sondern auch um das Verhindern von Zeugenschaft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kaum Essen, Medikamente, Strom: &bdquo;Wir Kubaner leben nicht mehr, wir &uuml;berleben &ndash; und das wird jeden Tag schwieriger&ldquo;<\/strong><br>\nNach Venezuelas Machthaber Maduro will US-Pr&auml;sident Donald Trump auch Kubas Regime st&uuml;rzen. Eine Journalistin aus Havanna berichtet, wie brutal die US-Sanktionen im Alltag einschlagen.<br>\nImmer &ouml;fter f&auml;llt bei Yadira Serrano der Strom aus. Mal sind es Stunden, mal Tage. Das Essen im K&uuml;hlschrank verdirbt dann, und davon gibt es nicht mehr viel, wie Serrano dem Tagesspiegel erz&auml;hlt.<br>\n&bdquo;Wir hungern, viele Menschen sind unterern&auml;hrt und abgemagert. Sie sehen aus, als w&uuml;rden sie an einer unheilbaren Krankheit leiden &ndash; dabei leiden sie an extremer Armut&ldquo;, sagt sie. Serrano lebt in Kuba, genauer gesagt Santiago de Cuba, einer Provinz im S&uuml;dosten der Karibikinsel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/us-sanktionen-erschuttern-kuba-wir-hungern-viele-menschen-sind-unterernahrt-und-abgemagert-15225085.html%20\">Tagesspiegel (Bezahlschranke)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Das ist schlicht auch ein brutaler Krieg!<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Energiekrise in Kuba: Regierung verk&uuml;ndet Viertagewoche<\/strong><br>\nIn Reaktion auf die durch US-Sanktionen versch&auml;rfte Energiekrise in Kuba hat die Regierung in Havanna Notfallma&szlig;nahmen angek&uuml;ndigt, darunter die Einf&uuml;hrung einer Viertagewoche.<br>\nZu den Sparma&szlig;nahmen z&auml;hle eine auf vier Tage verk&uuml;rzte Arbeitswoche in staatlichen Unternehmen, Beschr&auml;nkungen f&uuml;r den Kraftstoffverkauf und reduzierte Bus- und Zugsverbindungen, erkl&auml;rte Vizeregierungschef Oscar Perez-Oliva Fraga gestern (Ortszeit) im TV. Durch die Vorgaben solle Kraftstoff eingespart werden, um &bdquo;die Lebensf&auml;higkeit unseres Landes und die Grundversorgung zu gew&auml;hrleisten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3419467\/\">ORF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Milliard&auml;re sitzen am Schalthebel der milit&auml;rischen Macht<\/strong><br>\nOhne Palantirs Software &ndash; warnen Kritiker &ndash; w&auml;ren Armee und Regierung handlungsunf&auml;hig. Die Demokratie verkomme zur Kulisse. (&hellip;)<br>\nEhemalige Manager von Palantir, Anduril, Meta oder OpenAI besetzen Schl&uuml;sselpositionen in Washington und im Pentagon, manchmal mit fortbestehenden Beteiligungen an den Firmen, deren Produkte sie nun beschaffen oder regulieren.<br>\nRisikokapitalfonds wie Founders Fund, 1789 Capital und Andreessen Horowitz b&uuml;ndeln Investitionen in Palantir, Anduril, SpaceX, xAI und Nuklear Start-ups. Sie kontrollieren zentrale Infrastrukturen, auf denen staatliche Souver&auml;nit&auml;t bisher traditionell ruhte &ndash; Daten, Geld, Waffen, Satelliten, Energie. (&hellip;)<br>\nMit &laquo;Stack&raquo; ist die gesamte Infrastruktur gemeint: von Hardware, Cloud und Betriebssystemen &uuml;ber Datenbanken, KI Modelle und Plattformen bis hin zu Bezahlsystemen oder speziellen Fachanwendungen.<br>\nW&auml;hrend Br&uuml;ssel &uuml;ber &laquo;digitale Souver&auml;nit&auml;t&raquo; debattiert, binden sich europ&auml;ische Regierungen tief in den US dominierten Stack ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konzerne\/milliardaere-sitzen-am-schalthebel-der-militaerischen-macht\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ex-Abteilungsleiter wechselt zur Tech-Lobby<\/strong><br>\nBenjamin Brake arbeitete im Ministerium an der Regulierung von K&uuml;nstlicher Intelligenz. Jetzt setzt er sich f&uuml;r ihre Deregulierung ein.<br>\nBenjamin Brake war ein auff&auml;lliger Abteilungsleiter. Er tauchte auf hochkar&auml;tigen Konferenzen auf, trank Sekt mit CEOs in Luxemburg, reiste zum historischen Landsitz Bletchly Park f&uuml;r einen &bdquo;AI Safety Summit&ldquo; und war mehrmals Gast des Washington AI Networks in D.C., einem Verbund von Tech-Unternehmen, Wissenschaft und Regierung.<br>\nIm Ministerium f&uuml;r Verkehr und Digitales von Volker Wissing (FDP) leitete Brake zwischen 2022 und 2025 die damals neu gegr&uuml;ndete Abteilung Digital- und Datenpolitik. In dieser Funktion gestaltete er den weitreichenden KI-Akt der EU mit, den der Rat der Mitgliedstaaten im Mai 2024 verabschiedete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/recherchen\/lobbyismus\/ex-abteilungsleiter-wechselt-zur-tech-lobby\">abgeordnetenwatch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Es ist ein Elend, wie mehr oder weniger hochrangige Beamte, die f&uuml;r die B&uuml;rger arbeiten, die Seiten wechseln und ihren Auftrag verraten. Es wird Zeit, solchen Schweinereien einen Riegel vorzuschieben. Das Ganze l&auml;sst sich steigern indem hin- und her gewechselt wird zwischen &ouml;ffentlichem Dienst und Privatwirtschaft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>UN-Expertin warnt vor Gefahren f&uuml;r die Meinungsfreiheit in Deutschland<\/strong><br>\nDie UN-Sonderberichterstatterin f&uuml;r Meinungsfreiheit, Irene Khan, hat sich besorgt &uuml;ber den Stand der Meinungsfreiheit in Deutschland ge&auml;u&szlig;ert. Viele Menschen h&auml;tten Angst, ihre Meinung &ouml;ffentlich oder in digitalen Medien zu &auml;u&szlig;ern, teilte sie nach einem mehrt&auml;gigen Besuch in Deutschland schriftlich mit. Das Land m&uuml;sse mehr tun, um Meinungsvielfalt und Debatten zu sch&uuml;tzen.<br>\nDie Juristin hatte in den vergangenen Tagen Berlin, Leipzig, Dresden, K&ouml;ln, D&uuml;sseldorf und Karlsruhe besucht. Angst &auml;u&szlig;erten Khan zufolge unter anderem j&uuml;dische Studierende, propal&auml;stinensische Aktivisten und Frauenrechtsaktivistinnen. Auch Akademikerinnen, K&uuml;nstler, Journalistinnen und Lokalpolitiker &auml;u&szlig;erten demnach Sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2026-02\/vereinte-nationen-sonderberichterstatterin-meinungsfreiheit-deutschland\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der trickreiche &raquo;Rechtsstaat&laquo;<\/strong><br>\nDie deutsche Justiz nimmt Umwege in Anspruch, um das hohe Gut der Meinungsfreiheit so gut sie kann einzud&auml;mmen.<br>\nEs ist kaum anderthalb Jahre her, da hat das Bundesinnenministerium &ndash; unter der Fuchtel von Nancy Faeser &ndash; das Compact-Magazin J&uuml;rgen Els&auml;ssers verbieten lassen. Eine einstweilige Verf&uuml;gung lie&szlig; nicht lange auf sich warten: Compact konnte weitermachen. Sp&auml;ter wurde das Verbot vom Gericht endg&uuml;ltig gekippt. Das Gericht lie&szlig; aber durchschimmern, dass das Vereinsrecht, &uuml;ber das man Compact packte, durchaus geeignet ist, um auf diese Weise vorzugehen &ndash; und damit, was das Gericht freilich wiederum nicht sagte, in das Presserecht einzugreifen, das eigentlich L&auml;ndersache und nicht die Angelegenheit einer Bundesministerin w&auml;re.<br>\nDas Ministerium lie&szlig; genauer gesagt Compact als Verein verbieten &ndash; nicht als Medium. Eleganter konnte man die Pressefreiheit nicht eind&auml;mmen. Ein Versuch war es dem Berliner Establishment wohl wert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/gesellschaft\/der-trickreiche-rechtsstaat\/\">Roberto De Lapuente auf Overton Magazin<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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