{"id":146030,"date":"2026-02-10T09:00:17","date_gmt":"2026-02-10T08:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146030"},"modified":"2026-02-10T16:12:41","modified_gmt":"2026-02-10T15:12:41","slug":"die-illusion-des-rueckzugs-warum-die-westliche-deeskalation-gegenueber-iran-ein-krieg-mit-anderen-mitteln-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146030","title":{"rendered":"Die Illusion des R\u00fcckzugs: Warum die westliche \u201eDeeskalation\u201c gegen\u00fcber Iran ein Krieg mit anderen Mitteln ist"},"content":{"rendered":"<p>Eine geopolitische Lesart gewinnt aktuell an Boden: Angesichts steigender Risiken und iranischer Warnungen schrecke die Trump-Administration vor einer Konfrontation mit Teheran zur&uuml;ck. Ein teilweiser Abzug von Flugzeugtr&auml;gern, Gespr&auml;che in Muscat (Oman) und eine weichere US-Rhetorik werden als Zeichen der Zur&uuml;ckhaltung, einer Kurskorrektur, ja sogar eines neuen Realismus in Washington gedeutet. Diese Lesart ist gef&auml;hrlich kurzsichtig. Sie missversteht die strategische Logik, die das atlantische System derzeit beherrscht. Ein Artikel von <strong>Nel Bonilla<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5711\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-146030-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260210_Die_Illusion_des_Rueckzugs_Warum_die_westliche_Deeskalation_gegenueber_Iran_ein_Krieg_mit_anderen_Mitteln_ist_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260210_Die_Illusion_des_Rueckzugs_Warum_die_westliche_Deeskalation_gegenueber_Iran_ein_Krieg_mit_anderen_Mitteln_ist_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260210_Die_Illusion_des_Rueckzugs_Warum_die_westliche_Deeskalation_gegenueber_Iran_ein_Krieg_mit_anderen_Mitteln_ist_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260210_Die_Illusion_des_Rueckzugs_Warum_die_westliche_Deeskalation_gegenueber_Iran_ein_Krieg_mit_anderen_Mitteln_ist_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=146030-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260210_Die_Illusion_des_Rueckzugs_Warum_die_westliche_Deeskalation_gegenueber_Iran_ein_Krieg_mit_anderen_Mitteln_ist_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260210_Die_Illusion_des_Rueckzugs_Warum_die_westliche_Deeskalation_gegenueber_Iran_ein_Krieg_mit_anderen_Mitteln_ist_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Was wie Deeskalation aussieht, ist in dieser strategischen Logik nur der &Uuml;bergang zu einer nachhaltigeren, r&uuml;cksichtsloseren Form der Kriegsf&uuml;hrung. Das transatlantische System gibt sein Ziel nicht auf, den Iran als Knotenpunkt multipolarer Macht- und Handelsnetzwerke zu neutralisieren; es wechselt lediglich kurzzeitig zu jener Methode, die am besten f&uuml;r ein langfristiges Management der eigenen Schw&auml;chen geeignet ist: wirtschaftliche Strangulierung durch maritime Kontrolle, verdeckte Operationen der Destabilisierung, w&auml;hrend kinetische Milit&auml;rschl&auml;ge (offene milit&auml;rische Gewalt) als Reserveoption bereitgehalten werden. Die Art der Kriegsf&uuml;hrung hat also lediglich ihre Form ge&auml;ndert.<\/p><p><strong>Die Fata Morgana des &bdquo;R&uuml;ckziehers&ldquo;<\/strong><\/p><p>Ein Gro&szlig;teil der Mainstream-Analysten operiert immer noch mit einer Schablone aus dem 20. Jahrhundert: Eskalation ist gleichbedeutend mit sichtbaren Truppenaufm&auml;rschen, massiven Bombardements und Invasionen. Pausiert man diese oder stoppt die Androhungen dieser Aktionen, erh&auml;lt man &bdquo;Deeskalation&ldquo;.<\/p><p>Durch diese Linse betrachtet, wirken <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=R4fNQKE70ck\">der berichtete Teilabzug<\/a> der <em>USS Abraham Lincoln<\/em> aus dem Arabischen Meer und <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/indirekte-gespraeche-in-oman-beendet-trump-verhaengt-neue-sanktionen-102.html\">die diplomatische Choreografie in Muscat<\/a> wie ein Einlenken.<\/p><p>Doch diese Lesart ignoriert drei grundlegende Fakten: Die <a href=\"https:\/\/www.agenzianova.com\/de\/news\/Wall-Street-Journal%3A-Seeblockade-in-der-Karibik-%C3%A4hnelt-milit%C3%A4rischen-Optionen-der-USA-im-Iran\/\">Seeblockaden-Vorbereitungen<\/a> und die <a href=\"https:\/\/www.politico.com\/news\/2026\/02\/06\/iran-oil-sanctions-nuclear-talks-00769095\">Sanktionsarchitektur<\/a> bleiben vollst&auml;ndig in Kraft und werden sogar ausgeweitet. Die verdeckte und finanzielle Kriegsf&uuml;hrung gegen den Iran intensiviert sich, statt sich zu verlangsamen. Die <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/us-praesenz-rund-um-iran-trump-satellitenbilder-zeigen-zr-94156585.html\">milit&auml;rische Aufstellung im Golf<\/a> &ndash; 30.000 bis 40.000 US-Soldaten in Reichweite iranischer Raketen &ndash; hat sich nicht nennenswert ge&auml;ndert.<\/p><p>Die Geschichte ist also nicht die eines R&uuml;ckziehers, sondern die einer offenen Vorbereitung auf jenen Zustand des permanenten Langzeitkrieges, den das transatlantische System nun bevorzugt.<\/p><p><strong>Von Luftschl&auml;gen zur Wirtschaftskriegsf&uuml;hrung: die Blockade als Prim&auml;rwaffe<\/strong><\/p><p>Wer Krieg nur als das definiert, was passiert, wenn Bomben fallen oder wenn ein Krieg offiziell deklariert wird, wird &uuml;bersehen, dass der hybride Krieg gegen den Iran bereits in vollem Gange ist. Seit Ende 2025 setzt Washington zus&auml;tzlich zu den Sanktionen zunehmend Ma&szlig;nahmen der physischen Kontrolle von Energiestr&ouml;men ein:<\/p><p>Im Dezember 2025 ordnete Donald Trump eine vollst&auml;ndige Seeblockade gegen sanktionierte &Ouml;ltanker an, die Venezuela ansteuern oder verlassen &ndash; ein Schritt, der nach klassischen v&ouml;lkerrechtlichen Definitionen einer Blockade als &bdquo;Kriegshandlung&ldquo; bezeichnet werden kann. Im Falle des Iran treibt dieselbe Administration bisher eher eine sich rasant verengende faktische &Ouml;lblockade voran, statt eine einzelne, formelle Anordnung zur &bdquo;Totalblockade&ldquo; zu erlassen. Nach der Aussetzung der Atomgespr&auml;che im Oman Anfang Februar 2026 verk&uuml;ndete Washington zus&auml;tzliche Sanktionen gegen den iranischen &Ouml;lsektor, die sich gezielt gegen Unternehmen und Mittelsm&auml;nner richten, die am Handel mit iranischem Roh&ouml;l und Petrochemikalien beteiligt sind. Parallel dazu <a href=\"https:\/\/www.state.gov\/releases\/office-of-the-spokesperson\/2026\/02\/sanctions-to-combat-illicit-traders-of-iranian-oil-and-the-shadow-fleet\">hat das US-Au&szlig;enministerium begonnen<\/a>, die iranische &bdquo;Schattenflotte&ldquo; (US-Sammelbegriff f&uuml;r Tanker, die ihre Herkunft verschleiern, um Sanktionen zu umgehen) systematisch zu zerschlagen: In einer Mitteilung vom Februar 2026 wurden 14 Tanker der Schattenflotte als blockiertes Eigentum ausgewiesen sowie 15 &bdquo;Entit&auml;ten&ldquo; (Unternehmen oder Organisationen) und zwei Einzelpersonen sanktioniert, die am Transport oder Handel von &Ouml;l und petrochemischen Produkten iranischen Ursprungs beteiligt waren.<\/p><p>Zusammengenommen mit den j&uuml;ngsten physischen Beschlagnahmungen von Tankern mit Iran-Bezug l&auml;uft dieses Muster auf die schrittweise Errichtung eines maritimen und finanziellen W&uuml;rgegriffs um die iranischen Exporte hinaus. Weiterhin kaperten US-Streitkr&auml;fte daraufhin eine Reihe von Tankern: die <em>Marinera<\/em> nach einer zweiw&ouml;chigen Verfolgung im Atlantik nahe Island, die <em>Sophia<\/em>, beladen mit zwei Millionen Barrel venezolanischem Roh&ouml;l, in der Karibik sowie weitere Schiffe, die mit der iranischen &bdquo;Schattenflotte&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.stripes.com\/theaters\/europe\/2026-01-07\/tanker-seize-atlantic-coast-guard-russia-20328361.html\">in Verbindung stehen<\/a>.<\/p><p>Dies ist keine Symbolpolitik. Der Iran <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/energy\/chinas-heavy-reliance-iranian-oil-imports-2026-01-13\/\">exportiert<\/a> etwa 1,3 bis 1,8 Millionen Barrel &Ouml;l pro Tag, rund 90 Prozent davon nach China. Selbst einen substanziellen Teil davon abzuschneiden, entspricht in der Wirkung anhaltenden Luftschl&auml;gen auf die wirtschaftlichen Hauptschlagadern des Iran.<\/p><p>Mitglieder der Trump-Regierung haben ihre Absichten nicht verhehlt. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8Xbkv_-MBwA&amp;t=2s\">Finanzminister Scott Bessent prahlte<\/a> damit, dass die Kampagne des &bdquo;maximalen Drucks&ldquo; darauf ausgelegt sei, &bdquo;die bereits schwankende Wirtschaft des Iran kollabieren zu lassen&ldquo;, die &bdquo;iranischen &Ouml;lexporte zusammenbrechen zu lassen&ldquo; und &bdquo;den iranischen &Ouml;lsektor stillzulegen&ldquo;. Er frohlockte, dass die Sanktionen zu W&auml;hrungsverfall, Bankenpleiten, Dollarknappheit und einer L&auml;hmung der Importe gef&uuml;hrt h&auml;tten &ndash; und f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Das ist der Grund, warum die Menschen auf die Stra&szlig;e gegangen sind &hellip; das ist wirtschaftliche Staatskunst. Keine Sch&uuml;sse abgefeuert.&ldquo; Im M&auml;rz 2025 dr&uuml;ckte es Bessent vor der Wall Street <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Us6-x3kzaqI\">im <em>Economic Club of New York<\/em> noch unverbl&uuml;mter aus<\/a>: Das Ziel sei es, &bdquo;den Iran wieder pleite zu machen&ldquo; (&bdquo;making Iran broke again&ldquo;). Der Saal voller Finanziers applaudierte.<\/p><p><strong>Sanktionen als strukturelle Kriegsf&uuml;hrung<\/strong><\/p><p>Diese Art der Politik hat sich verfestigt. Daten der Weltbank und von UN-Menschenrechtsexperten zeigen ein klares Muster: Als die Sanktionen nach dem JCPOA-Atomabkommen von 2015, welches sicherstellen sollte, dass Irans Atomprogramm zu friedlichen Zwecken genutzt wird, <a href=\"https:\/\/www.fdd.org\/analysis\/2020\/05\/06\/sanctions-impact-two-years-after-jcpoa-withdrawal\/\">gelockert wurden<\/a>, fiel die iranische Inflation 2016 auf etwa sieben Prozent. Als Trump das Abkommen 2018 einseitig zerriss und Sanktionen unter Verletzung der UN-Sicherheitsratsresolution wiedereinf&uuml;hrte, schoss die Inflation wieder in den Bereich von 40 bis 50 Prozent hoch und blieb dort. <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/news\/2019\/05\/us-sanctions-violate-human-rights-and-international-code-conduct-un-expert-says\">UN-Sonderberichterstatter haben wiederholt gewarnt<\/a>, dass einseitige US-Sanktionen gegen den Iran, Kuba und Venezuela gegen das V&ouml;lkerrecht versto&szlig;en und &bdquo;von Menschen gemachte humanit&auml;re Katastrophen&ldquo; riskieren, wobei Hunger und die Verweigerung grundlegender Menschenrechte die wahrscheinlichen Folgen sind. Dies ist ein Prozess der systemischen Verfestigung eines Sanktionssystems als permanentem Kriegszustand.<\/p><p><strong>Die venezolanische Blaupause<\/strong><\/p><p>Die andere Fehlinterpretation in der Erz&auml;hlung vom &bdquo;Zur&uuml;ckweichen&ldquo; ist die Annahme, dass ohne einen offensichtlichen Aufmarsch f&uuml;r eine gro&szlig;e Luftkampagne oder Bodeninvasion keine Strategie zum Regimewechsel existiere. Doch das Modell f&uuml;r Regimewechsel oder die Schw&auml;chung und Destabilisierung von Gegnern hat sich ge&auml;ndert. Venezuela ist hierf&uuml;r ein Prototyp.<\/p><p>Ende 2025 und Anfang 2026 f&uuml;hrten Washington und seine Verb&uuml;ndeten eine Vier-Phasen-Operation gegen Venezuela durch:<\/p><p>Erst ordnete Trump ein vollst&auml;ndiges Embargo f&uuml;r venezolanisches &Ouml;l an, gest&uuml;tzt durch maritime Durchsetzung und Tanker-Kaperungen. Daraufhin begann die Vorbereitung des Eingriffs. US-Streitkr&auml;fte bauten Pr&auml;senz in der Karibik auf; die CIA verfolgte monatelang die Bewegungen von Pr&auml;sident Maduro. In den fr&uuml;hen Morgenstunden des 3. Januars 2026 unterdr&uuml;ckten 150 Flugzeuge im Rahmen der &bdquo;Operation Absolute Resolve&ldquo; die venezolanische Luftabwehr, w&auml;hrend US-Spezialeinheiten Maduro aus seinem Anwesen in Caracas entf&uuml;hrten und ihn auf ein US-Kriegsschiff und anschlie&szlig;end nach New York flogen. Schlie&szlig;lich unterzeichnete Interimspr&auml;sidentin Delcy Rodr&iacute;guez unter massivem Druck weitreichende &Ouml;lprivatisierungs- und Haushaltsaufsichtsma&szlig;nahmen und &ouml;ffnete Venezuelas Kohlenwasserstoffsektor f&uuml;r US-amerikanisches und alliiertes Kapital.<\/p><p>US-amerikanische und israelische Analysten diskutieren dieses Venezuela-Modell nun explizit als Vorlage f&uuml;r den Iran. Eine <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2026\/01\/29\/politics\/iran-crack-down-trump-three-risky-paths-forward\">CNN-Analyse vom Januar 2026<\/a> sprach offen von einer &bdquo;Enthauptung der F&uuml;hrung ohne Regimewechsel&ldquo; und schlug vor, dass Washington bei der Planung von Iran-Optionen &bdquo;Venezuela als Beispiel heranziehen&ldquo; k&ouml;nnte.<\/p><p>W&auml;hrenddessen hat Israels Geheimdienst eine <a href=\"https:\/\/www.atlanticcouncil.org\/blogs\/new-atlanticist\/by-fusing-intelligence-and-special-operations-israels-strikes-on-iran-are-a-lesson-in-strategic-surprise\/\">unerreichte Reichweite innerhalb des Iran demonstriert<\/a>: Im Juni 2025, w&auml;hrend der &bdquo;Operation Rising Lion&ldquo;, nutzten der Mossad und verb&uuml;ndete Einheiten vorpositionierte Waffen und verdeckte Teams, um iranische Raketenwerfer und Luftabwehrsysteme nahe Teheran zu zerst&ouml;ren, w&auml;hrend sie mindestens 14 Nuklearwissenschaftler und zahlreiche Kommandeure der Revolutionsgarden (IRGC) ermordeten. <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2025\/06\/13\/middleeast\/israel-attack-iran-mossad-analysis-latam-intl\">Untersuchungen von CNN<\/a> und anderen zeigen, dass der Mossad Pr&auml;zisionswaffen und Sprengstoff in den Iran geschmuggelt, Lager &uuml;ber Monate oder Jahre unterhalten und Teams tief in Teheran koordiniert hatte, w&auml;hrend sie dem iranischen Sicherheitsapparat entgingen.<\/p><p>Iranische Beh&ouml;rden <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=juv2GUzKIT0\">gaben im Januar 2026 bekannt<\/a>, dass sie neue, mit dem Mossad verkn&uuml;pfte <a href=\"https:\/\/www.israelheute.com\/erfahren\/fakt-oder-fiktion-die-rolle-des-mossad-beim-aufstand-im-iran-2026\/\">Sabotagepl&auml;ne<\/a> vereitelt h&auml;tten, die auf &Ouml;l-, Gas-, Strom- und Telekommunikationsinfrastruktur in mehreren Provinzen abzielten; ein Beweis daf&uuml;r, dass das klandestine Netzwerk weiter aktiv ist und nicht der Vergangenheit angeh&ouml;rt.<\/p><p>Dies ist genau die Art von Infrastruktur zur verdeckten Zersetzung und gezielten T&ouml;tung der F&uuml;hrung, die erforderlich ist, um einen Enthauptungsversuch nach venezolanischem Vorbild gegen den Iran zu reproduzieren. Das Ziel ist dementsprechend nicht eine vollst&auml;ndige Besatzung; es geht darum, einen anhaltenden Zerm&uuml;rbungsdruck zu erzeugen, den Zusammenhalt der Befehlskette zu zerschlagen und eine &uuml;berlebende Rumpfregierung in die &bdquo;strategische Unterwerfung&ldquo; zu zwingen; also die Akzeptanz der Demontage von Atom- und Raketenprogrammen, die Aufgabe der Energie-Souver&auml;nit&auml;t und die Ausrichtung der Au&szlig;enpolitik an den Linien der USA.<\/p><p><strong>Die langsame Strangulierung<\/strong><\/p><p>Warum wird diese Methode bevorzugt? Die jetzige US-Milit&auml;rstrategie ist nicht auf entscheidende und politisch kostspielige Kriege ausgerichtet. Sie ist f&uuml;r permanentes Krisenmanagement und eine permanente Zerm&uuml;rbung konstruiert. In dieser Logik gilt: Ein gro&szlig;er, offen erkl&auml;rter Krieg gegen den Iran w&auml;re riskant, teuer und innenpolitisch explosiv. Eine Art Blockade plus Sanktionen, Sabotage und punktuelle Schl&auml;ge ist dagegen billiger, abstreitbar und weitaus flexibler.<\/p><p>Ein strangulierter Iran l&auml;sst China bluten, das von iranischem &Ouml;l abh&auml;ngt und Geld sowie politisches Kapital investieren m&uuml;sste, um Teheran &uuml;ber Wasser zu halten. Weiterhin k&ouml;nnte es Russland schw&auml;chen, das Waffen, Technologie und diplomatische Deckung bereitstellen muss, um den Verlust eines Schl&uuml;sselpartners zu vermeiden. Es w&uuml;rde den Globalen S&uuml;den davon abschrecken, &auml;hnliche unabh&auml;ngige Projekte zu verfolgen. Schlie&szlig;lich liefert so ein Vorgehen einen endlosen Vorwand f&uuml;r die US-Truppenpr&auml;senz im Golf, was Budgets und innenpolitische Sicherheitsma&szlig;nahmen rechtfertigt. Dies ist eine Strategie mit geringerem Risiko und h&ouml;herem Ertrag als eine dramatische Bombenkampagne, deren politischer R&uuml;ckschlag die westliche Unordnung beschleunigen k&ouml;nnte.<\/p><p><strong>Die Stolperdraht-Logik: 40.000 Soldaten als Opfermasse<\/strong><\/p><p>Einer der verr&auml;terischsten Indikatoren daf&uuml;r, dass dies keine Deeskalation ist, ist die Truppenaufstellung. Es befinden sich immer noch rund 30.000 bis 40.000 US-Soldaten verstreut auf Basen in Kuwait, Bahrain, Katar, den VAE und Oman; alle in Reichweite iranischer Kurzstreckenraketen und Drohnen. Aus konventioneller Sicht ist das Wahnsinn: Warum so viele Kr&auml;fte exponiert lassen, wenn man Eskalation f&uuml;rchtet? Aus der Perspektive der US-Milit&auml;rstrategie kann so etwas Absicht sein.<\/p><p>Diese Truppen dienen n&auml;mlich als Stolperdr&auml;hte. Wenn der Iran auf Blockade oder Sabotage mit Raketenschl&auml;gen auf diese Basen antwortet, gewinnt Washington sofortige innenpolitische Legitimit&auml;t f&uuml;r massive &bdquo;Selbstverteidigungs&ldquo;-Operationen. Transatlantische Funktionseliten sind schlie&szlig;lich zunehmend bereit, Hunderte oder gar Tausende milit&auml;rische Opfer zu tolerieren, wenn dies die gr&ouml;&szlig;ere Architektur der westlichen Dominanz zu bewahren hilft. US-Soldaten w&uuml;rden hier als Bauernopfer in dem Versuch benutzt, die Multipolarit&auml;t einzufrieren oder zu verlangsamen.<\/p><p>&bdquo;<strong>Wenige Ressourcen&ldquo;<\/strong><\/p><p>Man k&ouml;nnte annehmen, dass ein relativ bescheidenes, sichtbares milit&auml;risches Engagement, eine Tr&auml;gergruppe, ein paar zus&auml;tzliche Staffeln und keine Massenmobilisierung keine ernsthafte Absicht zur Konfrontation mit dem Iran signalisieren. Der kleine Fu&szlig;abdruck selbst ist jedoch ein Hinweis auf die Art der Strategie: Eine potenzielle Wirtschaftsblockade sowie die Durchsetzung eines &Ouml;lembargos und der Tanker-Abfangma&szlig;nahmen, die bereits laufen, erfordern Patrouillen, aber keine Armadas. Eine Seeblockade erfordert keine sechs Flugzeugtr&auml;ger. Sie erfordert nur genug Pr&auml;senz und T&ouml;dlichkeit, damit die kommerzielle Schifffahrt, Versicherer und Drittstaaten sich der US-&bdquo;Sanktionsdurchsetzung&ldquo; beugen. Das ist genau die Gr&ouml;&szlig;enordnung, die wir sehen. Verdeckte Sabotage kostet politisch nichts und abstreitbare Geheimdienst-Teams und Cyber-Einheiten tauchen auf keinen Satellitenbildern auf. Enthauptungsangriffe erfordern Spezialeinheiten, keine Panzerdivisionen. Insgesamt erfordert die permanente Eind&auml;mmung von wirtschaftlicher Konnektivit&auml;t keine Besatzung, nur genug Bedrohung und Instabilit&auml;t, um langfristige Investitionen und Integration unattraktiv und riskant zu machen.<\/p><p>Schlie&szlig;lich, auf der strukturellen Ebene behandelte das Brookings-Papier <a href=\"https:\/\/www.brookings.edu\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/06_iran_strategy.pdf\">&bdquo;Which Path to Persia?&ldquo;<\/a> von 2009 maritimen Druck, Sanktionen und Luftschl&auml;ge als separate Optionen, zwischen denen ein rationaler Hegemon w&auml;hlen k&ouml;nnte. In der heutigen Situation haben sich diese Optionen zu einer Struktur verfestigt: eine fast permanente Aufstellung von Schiffen, Basen und Embargomechanismen um Schl&uuml;sselknotenpunkte (Hormuz, Karibik, Golf von Mexiko) herum. Der Flugzeugtr&auml;ger USS Abraham Lincoln ist dort, weil die US-Regierung nun davon ausgeht, dass die Eind&auml;mmung des Iran auf See ein Standardzustand ist.<\/p><p>Anders gesagt: Diese US-Operation ist nicht ressourcenleicht, weil Washington das Interesse an der Destabilisierung des Iran verloren hat, sondern weil der gew&auml;hlte Modus der Kriegsf&uuml;hrung Blockade und Destabilisierung durch verdeckte Aktionen ist und nicht eine Invasion.<\/p><p>Die Tatsache, dass die US-Streitmacht f&uuml;r einen &bdquo;Sieg&ldquo; unzureichend ist, ist ein Signal, dass das Ziel eine fortlaufende Zerm&uuml;rbung ist.<\/p><p><strong>Nicht Politik, sondern Struktur<\/strong><\/p><p>Nichts von dem, was gerade geschieht, ist konzeptionell &bdquo;neu&ldquo;. Schon das Brookings-Papier &bdquo;Which Path to Persia?&ldquo; von 2009 katalogisierte (wie oben erw&auml;hnt) die Optionen: Sanktionen, verdeckte Aktionen, Stellvertreterkrieg, Luftschl&auml;ge und Invasion. Viele der heutigen Werkzeuge erschienen dort bereits als Blaupause. Wir k&ouml;nnen allerdings einen qualitativen Wandel erkennen: 2009 waren dies Politiken, also Positionen auf einer Speisekarte, die basierend auf einer Kosten-Nutzen-Rechnung ausgew&auml;hlt, kombiniert oder verworfen wurden. Mitte der 2020er-Jahre haben sie sich zur Struktur verh&auml;rtet.<\/p><p>Sobald die gegen den Wandel gerichtete Logik akzeptiert ist &ndash; &bdquo;wir m&uuml;ssen die multipolare Integration um jeden Preis stoppen&ldquo; &ndash;, werden Sanktionen, Blockaden und verdeckte Destabilisierung zu permanenten Instrumenten der zerfallenden unipolaren Ordnung.<\/p><p>Der Punkt ist demnach, den Iran lange genug schwach zu halten, damit er nicht als stabile Br&uuml;cke zwischen China, Russland und dem Globalen S&uuml;den fungieren kann. Das grundlegendere Ziel ist die systemische Zerm&uuml;rbung: den Iran in einen chronisch instabilen, wirtschaftlich ausgezehrten, politisch fragmentierten Raum zu verwandeln &ndash; und so langfristig die eurasische Konnektivit&auml;t zu verhindern.<\/p><p>Exakt dieselbe Logik liegt dem maximalen Druck auf Kuba und Venezuela zugrunde:<\/p><p>Beide sind ideologische Feinde und geostrategische Nadel&ouml;hre; Kuba am Eingang zum Golf von Mexiko, Venezuela im karibischen Energietheater. Ihre souver&auml;ne Funktionalit&auml;t zu zerschlagen, verengt die Optionen f&uuml;r Mexiko, Brasilien und andere und festigt den westlichen Griff auf Seewege und regionale Logistik. So gesehen sind wir Zeugen einer brutalen, aber koh&auml;renten geopolitischen Priorisierungsstrategie des h&ouml;chsten Nutzens mit geringstem Einsatz: die Anwendung kontrollierter Unordnung auf Schl&uuml;sselknoten (Iran, Kuba, Venezuela und potenziell andere), bevor sie sich vollst&auml;ndig zu einem alternativen Netzwerk aufbauen und verbinden k&ouml;nnen.<\/p><p><strong>Der Wettstreit zweier Logiken<\/strong><\/p><p>All dies geschieht vor dem Hintergrund schwindender materieller und symbolischer Macht der USA durch Deindustrialisierung, Schulden&uuml;berhang, politische Polarisierung und schwindende Legitimit&auml;t. Die nun aufkommenden Milit&auml;rstrategien sind ein Symptom einer Anpassung an diese Schw&auml;che. Die Konfrontation mit dem Iran ist somit ein Schauplatz in einem breiteren Kampf zwischen zwei Organisationsprinzipien: auf der einen Seite eine Logik, die den Erhalt der Hierarchie durch Fragmentierung und Zwangskontrolle anderer L&auml;nder erzwingen und kontrollieren will. Auf der anderen Seite steht die multipolare Logik, die durch die F&ouml;rderung von Souver&auml;nit&auml;t durch Konnektivit&auml;t und Diversifizierung diesen US-gef&uuml;hrten Status quo bedroht.<\/p><p>Iran reagiert bereits innerhalb dieser multipolaren Logik. Der Iran hat eine Doktrin der antizipatorischen Verteidigung <a href=\"https:\/\/mecouncil.org\/blog_posts\/is-iran-changing-its-defense-doctrine\/\">angenommen<\/a>, die die Bereitschaft signalisiert, US-Basen anzugreifen und potenziell die Stra&szlig;e von Hormus zu schlie&szlig;en, wenn er mit dem R&uuml;cken zur Wand steht, w&auml;hrend er wirtschaftliche und milit&auml;rische Bindungen zu Moskau und Peking als Lebenslinien gegen Sanktionen vertieft. Die US-Eliten wetten darauf, dass sie Schl&uuml;sselknoten wie dem Iran schnell genug Schmerz zuf&uuml;gen k&ouml;nnen, um die Koh&auml;renz dieses entstehenden Netzwerks zu brechen, bevor ihre eigenen internen Widerspr&uuml;che (soziale Risse, wirtschaftliche Ersch&ouml;pfung, politische Krise) ihre eigenen Gesellschaften zerbrechen. Die kritische Unbekannte ist der Bruchpunkt: f&uuml;r wen die Kosten zuerst untragbar werden.<\/p><p><strong>Der Krieg hat den Schauplatz gewechselt<\/strong><\/p><p>Die aktuelle Phase als &bdquo;Zur&uuml;ckweichen&ldquo; vor einem Krieg mit dem Iran zu beschreiben, bedeutet, das Wesen der modernen imperialen Macht grundlegend falsch zu lesen. Es braucht keine donnernden Invasionen oder eine im Fernsehen &uuml;bertragene &bdquo;Shock and Awe&ldquo;-Kampagne. Der zerfallende Hegemon kann und wird einen stillen, brutalen Krieg durch wirtschaftliche Erstickung (Sanktionen, Blockaden, finanzieller Ausschluss), Desintegration (Sabotage, Attentate, Cyberangriffe) und narrative Kriegsf&uuml;hrung (Zyklen aus Provokation, Reaktion und Legitimierung, die jede Selbstverteidigung als Aggression darstellen) durchf&uuml;hren. Und er tut es bereits.<\/p><p>Die oberfl&auml;chliche Erz&auml;hlung von Atomwaffen, Terrorismus und Menschenrechten verschleiert nur, worum es wirklich geht &ndash; n&auml;mlich um Konnektivit&auml;t, die der Iran als eurasische Landbr&uuml;cke repr&auml;sentiert, um die Gefahr der Entdollarisierung, um das Zerst&ouml;ren alternativer Staatsideologien und um einen Demonstrationseffekt, einen Beweis, dass Widerstand gegen den US-Hegemon erfolgreich sein kann. Das Ziel ist die Verhinderung der Konsolidierung einer multipolaren Welt und nicht das Erreichen von Frieden oder Stabilit&auml;t.<\/p><p>Dies &bdquo;Deeskalation&ldquo; zu nennen, ist eine Kapitulation vor der Verantwortung, Krieg beim Namen zu nennen, wenn er mit anderen Mitteln gef&uuml;hrt wird. Denn das Ziel ist immer noch die Zerst&ouml;rung oder Unbrauchbarmachung jeder Br&uuml;cke zwischen Ost und West &ndash; jedes funktionierenden Bindegewebes einer multipolaren Ordnung. Das Einzige, was sich ge&auml;ndert hat, ist die Form: von diskreten politischen Optionen zu einer dauerhaften integrierten Struktur; von Kriegen, die beginnen und enden, zu Kriegen, die offiziell nie beginnen und offiziell nie enden. Es ist der Krieg einer sterbenden hegemonialen Ordnung gegen die Infrastruktur ihrer Abl&ouml;sung.<\/p><p><small>Titelbild: gemini, das Bild wurde mit k&uuml;nstlicher Intelligenz erstelllt<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145915\">Venezuela: Kritik an Berichten &uuml;ber angebliche Deals um Maduros Entf&uuml;hrung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145528\">Wer den Iran angreift, legt sich mit den BRICS-Staaten an<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144866\">Sechs Punkte zur Einordnung der Unruhen im Iran<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine geopolitische Lesart gewinnt aktuell an Boden: Angesichts steigender Risiken und iranischer Warnungen schrecke die Trump-Administration vor einer Konfrontation mit Teheran zur&uuml;ck. Ein teilweiser Abzug von Flugzeugtr&auml;gern, Gespr&auml;che in Muscat (Oman) und eine weichere US-Rhetorik werden als Zeichen der Zur&uuml;ckhaltung, einer Kurskorrektur, ja sogar eines neuen Realismus in Washington gedeutet. 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