{"id":14609,"date":"2012-10-04T08:38:28","date_gmt":"2012-10-04T06:38:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609"},"modified":"2018-02-22T10:26:55","modified_gmt":"2018-02-22T09:26:55","slug":"hinweise-des-tages-1732","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h01\">R&uuml;ckschau: Der skandal&ouml;se Ausverkauf der DDR<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h02\">Nicht mein Tag der Deutschen Einheit!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h03\">Merkel-Herausforderer: Peer Steinbr&uuml;cks gr&ouml;&szlig;te Fehleinsch&auml;tzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h04\">Ungleichheit und Instabilit&auml;t: &laquo;Unsere Banken sind Motoren des Niedergangs&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h05\">Liikanen-Bericht: Experten fordern bankinterne Brandmauern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h06\">Libor in der General&uuml;berholung: Der &laquo;Too big to fail&raquo;-Referenzzins<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h07\">TV-Tipp zur Finanzkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h08\">Italien: Rechnungshof kritisiert Montis Sparpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h09\">Sparpaket Spaniens Regierung riskiert den Volksaufstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h10\">Die R&uuml;ckkehr eines Traumas: Zehntausende junger Iren wandern aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h11\">Gef&auml;hrliche Schuldenillusion: Wie hart Deutschland wirklich sparen muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h12\">Standortwettbewerb: Wozu der Export gut ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h13\">Gefangen in der Niedriglohn-Spirale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h14\">Der Generationenvertrag ist nicht das Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h15\">Schavan in Chile<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h16\">&ldquo;Frankfurter Rundschau&rdquo; soll Print-Abschied pr&uuml;fen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h17\">Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Holzweg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609#h18\">Der Rettungsplan<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14609&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>R&uuml;ckschau: Der skandal&ouml;se Ausverkauf der DDR<\/strong><br>\nDokumentarfilm &uuml;ber die Treuhand<br>\nDen Menschen in der DDR etwas davon zur&uuml;ckgeben, was sie in 40 Jahren erarbeitet haben &ndash; das war urspr&uuml;nglich die Idee hinter der Treuhand. Am Ende blieben horrende Schulden. Was ist passiert? Der Dokumentarfilm &ldquo;Goldrausch&rdquo; erz&auml;hlt erstmals aus der Sicht ehemaliger Treuhand-Manager die Geschichte des riesigen Ausverkaufs der volkseigenen Betriebe. Die meisten Investoren kamen aus dem Westen, und Banken aus der Bundesrepublik verdienten an den Krediten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/ttt\/beitrag_dyn~uid,xu3wk8b6v1yarthi~cm.asp\">DasErste<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Beim Tupfen von Fettflecken<\/strong><br>\nReichlich und viel gestaltet sich heute wie ein Fettfleck. Wie jener ber&uuml;hmte Fettfleck, den Ingo Schulze in seinem herausragenden Essay zitiert &ndash; ein Fettfleck, von dem Schulze wiederum aus einem Essay von Franz F&uuml;hmann erfuhr. Der meinte, dass die Kritik im Lande DDR einem solchen Fleck auf den unsichtbaren Kleidern des Kaisers gleiche. Keiner sage n&auml;mlich, dass es da gar keine Kleider gibt. Der kindliche Ausruf Aber er hat ja gar nichts an! bleibe g&auml;nzlich aus. Anstelle dessen bekrittele man den einen oder andere Dreck- oder Fettfleck, den man auf dem unmerklichen Gewand entdecke. Eine solche Kritik an unsichtbarem Gestrick sei nicht weniger als eine Posse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2012\/10\/beim-tupfen-von-fettflecken.html\">ad sinistram<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nicht mein Tag der Deutschen Einheit!<\/strong><br>\nEigentlich ist das Wort &ldquo;Einheit&rdquo; unmissverst&auml;ndlich: Einheit umfasst alle. Der koreast&auml;mmige Politikwissenschaftler Martin Hyun ist zum 3. Oktober allerdings nicht in Feierlaune, weil Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ungleichheit pr&auml;senter seien als jemals zuvor. Denn sie, die einstigen Gastarbeiter und deren Nachfahren sind noch immer nicht zusammengewachsen mit dem, was zusammengeh&ouml;rt. Und solange die Geschichte der Gastarbeiter im nationalen Ged&auml;chtnis keine Rolle spielt, als Geschichte der jeweiligen Entsendel&auml;nder abgetan wird und eben nicht als &ldquo;deutsche Geschichte&rdquo; angesehen wird, solange wird der dritte Oktober nicht mein Tag der Deutschen Einheit sein. Als Asylantenheime angez&uuml;ndet und ausl&auml;ndische Mitb&uuml;rger gemobbt oder get&ouml;tet wurden, versprach die Gesellschaft &ndash; und allen voran die Politik &ndash; Besserung. Doch sie blieb aus. Rassismus, Xenophobie und Diskriminierung sind omnipr&auml;sent und st&auml;rker wie je zuvor. Jedes Jahr verlassen 58.000 Sch&uuml;ler die Schule ohne einen Abschluss, ohne Aussicht auf eine faire Zukunft. Schnell werden sie begreifen, dass dieses Land keinen Platz f&uuml;r ihre Tr&auml;ume hat, schon gar nicht auf dem Arbeitsmarkt. Kinder von Migranten m&uuml;ssen dreimal so viele Bewerbungen schreiben, selbst Akademiker sind dreimal h&auml;ufiger arbeitslos als ihre Alterskameraden aus einheimischen Familien. Denn der exotische Name, das andere Aussehen werden ihnen zum Nachteil. Hartn&auml;ckig halten sich Vorurteile. Wir klagen &uuml;ber einen Fachkr&auml;ftemangel und erkennen die ausl&auml;ndischen Berufs- und Bildungsabschl&uuml;sse von 300.000 qualifizierten Menschen nicht an. Dies ist wahrlich nicht mein Tag der Einheit!<br>\nMitten in Deutschland leben rund 2,5 Millionen Kinder am Rande des Existenzminimums. Fast jeder zehnte Deutsche ist von Sozialtransfers abh&auml;ngig. Seit Jahren steigt die Zahl der Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor. W&auml;hrend sich der Wohlstand der oberen 10 Prozent rasant vermehrt, schwindet er beim Rest der Gesellschaft. Mein Herz schmerzt, beim Anblick &auml;lterer Menschen, wie sie Pfandflaschen sammeln oder Zeitungen austeilen, weil ihre Rente zu gering ist. Der dritte Oktober ist nicht mein Tag der Deutschen Einheit!<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/1881567\/\">Deutschlandradio (Artikel)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2012\/10\/02\/drk_20121002_0721_2835835a.mp3\">Deutschlandradio [Audio &ndash; mp3]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Vielleicht bedarf es eines koreast&auml;mmigen Mitb&uuml;rgers, um nicht nur bez&uuml;glich unserer Zuwanderer und deren Nachfahren den Begriff der Einheit von seinem beschr&auml;nkten Gebrauch zu l&ouml;sen, sondern auch&nbsp; generelle, skandal&ouml;se Dissonanzen in unserer Gesellschaft in das Blickfeld dieses Begriffes zu bringen. Aber hierzulande wird zunehmend niicht nur von den &uuml;blichen Verd&auml;chtigen erkl&auml;rt, es ginge uns ja Gold gegen&uuml;ber der Situation in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern geschweige denn in vielen Entwicklungsl&auml;ndern. Oder wie unser Bundespr&auml;sident bei &ldquo;Maybrit Illner&rdquo; bedauerlicherweise, aber nicht unerwartet, vom gefassten sich Einstellen auf eine Wohlstandsdelle, auf &bdquo;eine gewisse Begrenzung der Freude am Leben&ldquo;, die Europa aber &bdquo;immer noch einen lebenswerten Raum&ldquo; sein lasse, meinte k&uuml;nden zu m&uuml;ssen &ndash; <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/web\/ZDF.de\/maybrit-illner\/2942124\/24456544\/f68bd0\/Warum-noch-an-Europa-glauben-.html\">hier der europ&auml;ischen Einheit wegen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Merkel-Herausforderer: Peer Steinbr&uuml;cks gr&ouml;&szlig;te Fehleinsch&auml;tzung<\/strong><br>\nPeer Steinbr&uuml;ck will Griechenland mehr Zeit geben. Er unterst&uuml;tzt jetzt sogar Euro-Bonds. Wie glaubw&uuml;rdig ist dieser Sinneswandel? Denn als Finanzminister unter Kanzlerin Merkel hat er noch ganz anders gedacht &ndash; und verheerende Entscheidungen in der Euro-Krise getroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/wolfgang-muenchau-peer-steinbrueck-und-seine-groesste-fehleinschaetzung-a-859295.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ungleichheit und Instabilit&auml;t: &laquo;Unsere Banken sind Motoren des Niedergangs&raquo;<\/strong><br>\nWachsende Ungleichheit weist auf eine zunehmend instabile Wirtschaft hin: Je weiter sich die Schere zwischen Arm und Reich &ouml;ffnet, desto n&auml;her r&uuml;ckt die grosse Krise. Der US-&Ouml;konom James Galbraith belegt dies in seinem neusten Buch mit einer Menge Daten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/1239\/ungleichheit-und-instabilitaet\/unsere-banken-sind-motoren-des-niedergangs\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Liikanen-Bericht: Experten fordern bankinterne Brandmauern<\/strong><br>\nDer Eigenhandel und andere mit hohem Risiko behaftete Aktivit&auml;ten von Banken sollen in der EU k&uuml;nftig in eine separate Einheit ausgegliedert und vom &laquo;Brot- und-Butter-Gesch&auml;ft&raquo; mit Kundeneinlagen und -krediten getrennt werden, sofern ihr Ausmass bestimmte Schwellen &uuml;berschreitet. Dies ist die zenrale Empfehlung einer unabh&auml;ngigen Expertengruppe unter Leitung des finnischen Notenbankchefs Erkki Liikanen, die am Dienstag ihren Bericht vorgestellt hat. Eine solche obligatorische Trennung m&uuml;sste laut dem Bericht bei jeder Bank gepr&uuml;ft werden, bei der die f&uuml;r Handelszwecke gehaltenen und f&uuml;r den Verkauf bereiten Aktiva (&laquo;held for trading&raquo; und &laquo;available for sale&raquo;) mindestens 100 Mrd. &curren; oder 15-20% der Bilanzsumme ausmachen. Der genaue Trennungsbedarf w&auml;re dann von den Aufsehern festzulegen. Zu den abzutrennenden Aktivit&auml;ten w&uuml;rde der Eigenhandel mit Wertpapieren und Derivaten sowie bestimmte andere Aktivit&auml;ten geh&ouml;ren.<br>\nVerlangt wird von den Experten eine rechtliche Trennung der beiden Bereiche. Beide m&uuml;ssten je individuell refinanziert und kapitalisiert werden. Kundeneinlagen sowie deren implizite und explizite Garantie w&uuml;rden somit nicht mehr direkt risikoreiche Handelsaktivit&auml;ten unterst&uuml;tzen und Verluste der Handels- bzw. Investitionsbank k&ouml;nnten nicht mit Ressourcen der Retail-Bank gedeckt werden. Auch soll verhindert werden, dass das Grossbanken durch Verluste im Investment-Banking insgesamt in Schieflage geraten und vom Steuerzahler gerettet werden m&uuml;ssen. Hingegen verzichtet der Bericht auf die Forderung nach einer Zerschlagung der Banken. Vielmehr sollen die beiden Einheiten unter einem Holdingdach bleiben d&uuml;rfen. Die weiteren Vorschl&auml;ge sind weniger spektakul&auml;r. So unterst&uuml;tzt der Bericht in seiner zweiten Empfehlung die Gesetzgebungsvorschlag der EU-Kommission zur Sanierung oder Abwicklung maroder Banken. Im Falle einer Sanierung oder Abwicklung solle eine zus&auml;tzliche Trennung von Bankaktivit&auml;ten m&ouml;glich sein, f&uuml;gt er hinzu. Ebenfalls begr&uuml;sst wird, drittens, das geplante &laquo;Bail-in&raquo; (Beteiligung der Gl&auml;ubiger im Sanierungs- oder Abwicklungsfall), wobei der Bericht Erg&auml;nzungen des derzeit in der EU verhandelten Vorschlags anregt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftsnachrichten\/experten-fordern-bankinterne-brandmauern-1.17660015\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Bereits die britischen Bankenkommission und selbst die OECD votierten bereits f&uuml;r ein Trenbankensystem, auch Barack Obama hatte dies auf dem Plan. So neu ist das alles also nicht. Sowohl im Steinbr&uuml;ck &ndash; Papier als auch im Liikanen-Bericht soll das Trennbankensystem unter dem Dach einer Holding realisiert werden, auch wenn Steinbr&uuml;cks Vorschl&auml;ge f&uuml;r ein Trennbanken-System weiter gehen. Der Bericht definiert letztlich nur Trennbankensystem light. Nur der Eigenhandel mit Wertpapieren und Derivaten sowie das Market Making w&auml;ren betroffen. Wie Liikanenen selbst betont, das langj&auml;hrige Universalbanken-Modell in Europa bliebe unangetastet. Bei einer Holding k&auml;me es nat&uuml;rlich darauf, wie diese ausgestaltet ist. Wie ist zu gew&auml;hreisten, dass diese nicht nur operativ sondern auch strategisch das &ldquo;Brot- und-Butter-Gesch&auml;ft&rdquo; au&szlig;en vor lassen, wenn z.B. der Investmentbereich Schlagseite hat? Zerschlagung ist ein h&auml;ssliches Wort, aber w&uuml;rden wir letztlich nicht besser fahren, wenn Investmentbanking und Commercial Banking in getrennten Unternehmen betrieben w&uuml;rden, wie dies bis 1999 in den USA der Fall war. Was leider au&szlig;en vor bleibt, ist z.B. die Frage nach der generellen Regulierung des Eigenhandels die bis zum Verbot denkbar ist. &ndash; Siehe als Einleitung zum Ob eines Trennbankensystems: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/08944.pdf\">&ldquo;Gute Bank &ndash; Schlechte Bank. Kann ein Trennbankensystem Finanzkrisen verhindern?&rdquo; [PDF &ndash; 189 KB]<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Libor in der General&uuml;berholung: Der &laquo;Too big to fail&raquo;-Referenzzins<\/strong><br>\nDie Selbstregulierung des wichtigen Referenzzinses Libor (London Interbank Offered Rate) durch die Bankenbranche ist am Ende. Nach den Pl&auml;nen der britischen Finanzaufsicht FSA soll eine staatliche Regulierung mit einer neuen privaten Verwaltungsorganisation dem durch den Manipulationsskandal gebeutelten Libor wieder Glaubw&uuml;rdigkeit verleihen. Der Libor beruht in der jetzigen Version auf Einsch&auml;tzungen der teilnehmenden Banken, zu welchem Zinssatz sich Banken gegenseitig unbesichert Geld leihen. Die Einsch&auml;tzungen sollen vermehrt, wenn m&ouml;glich, auf tats&auml;chlichen Transaktionen basieren. Ein weiterer wichtiger Eckpunkt ist der Einsatz des Strafrechts bei Manipulationen. An grunds&auml;tzlichen Problemen r&uuml;tteln die FSA-Pl&auml;ne aber nicht. Wenn der Interbankenmarkt, an dem sich Banken gegenseitig Geld ausleihen, wie besonders in der Finanzkrise und auch jetzt nicht rundl&auml;uft, geht die Forderung nach der Verwendung von Marktdaten ins Leere.&nbsp; Die FSA stellte sich aber die wichtige Frage, ob zumindest auf lange Sicht nicht andere Benchmarks st&auml;rker aufkommen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/wirtschaft\/reflexe\/der-too-big-to-fail-referenzzins-1.17653219\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>TV-Tipp zur Finanzkrise<\/strong><br>\nEine beeindruckende Chronik der aktuellen Finanzkrise, hintergr&uuml;ndig und bedr&uuml;ckend zugleich. Ein erneut hoch brisanter Beitrag auf ARTE, den man auch den Lesen der Nachdenkseiten nicht vorenthalten sollte.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/videos.arte.tv\/de\/videos\/der-grosse-reibach--6965918.html\">Arte &ndash; Teil 1 &ldquo;Der gro&szlig;e Reibach&rdquo;<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/videos.arte.tv\/de\/videos\/der-tanz-der-geier--6965924.html\">Arte &ndash; Teil 2 &ldquo;Tanz der Geier&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Italien: Rechnungshof kritisiert Montis Sparpolitik<\/strong><br>\nDie strengen Sparmassnahmen in einem Land wie Italien mit ineffizientem Wohlfahrtsstaat seien eine &laquo;schmerzhafte und zum Teil nutzlose Therapie&raquo;, sagte der Pr&auml;sident des Rechnungshofes, Luigi Giampaolino, in einer Ansprache vor den Bilanzkommissionen des Parlaments. Es sei nicht sicher, dass drakonisches Sparen die spekulativen Angriffe der internationalen Finanzm&auml;rkte gegen Italien beenden k&ouml;nne. Giampaolino warnte auch vor den Privatisierungspl&auml;nen der Regierung Monti. Es bestehe die Gefahr, dass Unternehmen im Besitz der &ouml;ffentlichen Hand verschleudert w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftsnachrichten\/rechnungshof-kritisiert-montis-sparpolitik-1.17660741\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sparpaket Spaniens Regierung riskiert den Volksaufstand<\/strong><br>\nF&uuml;r Spanien haben entscheidende Wochen begonnen. Mit einem radikalen Sparprogramm will Ministerpr&auml;sident Rajoy den Weg f&uuml;r neue ESM-Hilfen frei machen. Doch die Regierung geht damit ein doppeltes Risiko ein. Sie versch&auml;rft die Rezession und bringt die eigene Bev&ouml;lkerung gegen sich auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/sparprogramm-in-spanien-tiefer-in-die-krise-a-858385.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J&uuml;rgen Karl:<\/strong> Was f&uuml;r eine Erkenntnis m&ouml;chte man ausrufen! &raquo;Mit einem radikalen Sparprogramm will Ministerpr&auml;sident Rajoy den Weg f&uuml;r neue ESM-Hilfen frei machen. Doch die Regierung geht damit ein doppeltes Risiko ein. Sie versch&auml;rft die Rezession und bringt die eigene Bev&ouml;lkerung gegen sich auf&laquo;. Dass die irrsinnigen Austerit&auml;tsprogramme die betroffenen Volkswirtschaften in den Abgrund st&uuml;rzen sollte inzwischen evident sein. Die viel spannendere Frage wird sein wie reagieren die Regierungen auf die massiven Proteste der Bev&ouml;lkerung? Man wird sehen was von den Freiheitsversprechen der Neoliberalen zu halten ist. Interessant w&auml;re hier auch eine Stellungnahme des obersten deutschen Freiheitsapostels Joachim Gauck. Ob er auch der Ansicht ist, dass man die Menschen notfalls zur Freiheit des Marktes pr&uuml;geln muss?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die R&uuml;ckkehr eines Traumas: Zehntausende junger Iren wandern aus<\/strong><br>\n&Uuml;ber 40.000 Iren haben ihrer Heimat im Jahr 2011 den R&uuml;cken gekehrt. F&uuml;r 2012 wird mit einer &auml;hnlich hohen Anzahl von Emigranten gerechnet. Es sind ganz &uuml;berwiegend junge Leute, die angesichts des miserablen Arbeitsmarktes die Konsequenzen ziehen. So liegt die Erwerbslosenquote Irlands bei 14 Prozent. Doch unter jungen m&auml;nnlichen Iren betr&auml;gt sie 40 Prozent, unter jungen Frauen 30 Prozent.&nbsp; Professor Alan Barrett, einer der f&uuml;hrenden Arbeitsmarkt- und Migrationsexperten Irlands, stellt n&uuml;chtern fest: &ldquo;Das grunds&auml;tzliche Problem hier ist nicht Auswanderung, sondern die schwache Wirtschaft und mangelnden Jobs. Manchmal reden die Leute von Auswanderung im Sinne eines Problems, aber ich sehe das nicht so. Das Problem ist der Mangel an Arbeitspl&auml;tzen. Die Leute reagieren darauf in einer rationalen Weise, n&auml;mlich woanders hinzugehen und an Orte, an denen Arbeit finden k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/weltzeit\/1880906\/\">Deutschlandradio (Artikel)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/podcast-mp3.dradio.de\/podcast\/2012\/10\/01\/drk_20121001_1807_648c26c1.mp3\">Deutschlandradio [Audio &ndash; mp3]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Soviel zur Medienberichterstattung, dass Irland sich in der Krisenbew&auml;ltigung besser schlage.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gef&auml;hrliche Schuldenillusion: Wie hart Deutschland wirklich sparen muss<\/strong><br>\nAuch unsere echten Schulden sind viel zu hoch: Die ungedeckten Milliarden-Schecks f&uuml;r Renten, Pensionen und Gesundheit killen uns. Wir m&uuml;ssen jetzt ran an den Sozial-Speck &ndash; sonst werden wir das n&auml;chste Griechenland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/doenchkolumne\/gefaehrliche-schuldenillusion-wie-hart-deutschland-wirklich-sparen-muss_aid_830521.html\">FOCUS Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J&uuml;rgen Karl:<\/strong> Diese &uuml;ble L&uuml;gen gerade von einem Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank sollte man nicht unkommentiert stehen lassen. Explizit das Gefasel von angeblich zu billigem Geld. Hier sollte wieder einmal nach den Ursachen der steigenden Schulden gefragt werden. Eigentlich ist es evident, dass die best&auml;ndigen Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen und der Geldelite die Staatsfinanzen unter Druck gesetzt haben. Von der Bankenrettung einmal ganz abgesehen. Hinsichtlich der zunehmenden privaten Verschuldung sollte man sich die Lohnentwicklung bzw. das Verh&auml;ltnis von Lohneinkommen und Verm&ouml;genseinkommen ansehen. Durch stagnierende L&ouml;hne als Folge der neoliberalen Deregulierung des Arbeitsmarktes (Zunahme von Leiharbeit, Niedrigl&ouml;hnen und prek&auml;rer Besch&auml;ftigung) sind die privaten Haushalte zur Erhaltung ihres Lebensstandards gezwungen sich zu verschulden. Was im &uuml;brigen gerade f&uuml;r die Konsumg&uuml;terindustrie nicht unwesentlich ist, da bei sinkenden L&ouml;hnen die Abs&auml;tze wohl massiv unter Druck geraden w&uuml;rden. Die zunehmende private Verschuldung ist also nichts anderes als ein quasi privat finanziertes Konjunkturprogramm und so ganz im Sinne der neoliberalen Logik.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung RS:<\/strong> Wieder einmal der Schwachsinn von den angeblichen &bdquo;ungedeckten Milliarden-Schecks f&uuml;r Renten, usw.&ldquo;. Was soll dabei ungedeckt sein? Es geht um zuk&uuml;nftige Ausgaben, die durch zuk&uuml;nftige Einnahmen sehr wohl gedeckt sind &ndash; also genauso gedeckt, wie die zuk&uuml;nftigen Ausgaben eines normalen Menschen durch das zuk&uuml;nftige Einkommen gedeckt ist. Oder kennen Sie jemanden, der seine ganzen zuk&uuml;nftigen Lebenskosten bereits vorfinanziert hat?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Standortwettbewerb: Wozu der Export gut ist <\/strong><br>\nLohnzur&uuml;ckhaltung hat deutsche Produkte auf dem Weltmarkt preislich wieder wettbewerbsf&auml;higer gemacht. Doch die deutsche Exportst&auml;rke ist vielen ein Dorn im Auge. Sie h&auml;tte die Probleme mancher Eurol&auml;nder mit verursacht, behaupten manche. Der Vorwurf des Merkantilismus ist ziemlicher Unsinn. Eine Analyse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/standortwettbewerb-wozu-der-export-gut-ist-11909605.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Plickert m&ouml;chte aller Welt seine Inkompetenz in Volkswirtschaft und Saldenmechanik demonstrieren (u. a., indem er den offensichtlichen deutschen Merkantilismus &uuml;bersieht), zum Ausgleich aber zeigen, da&szlig; er die Realit&auml;t hinter dem eigenen Brett vorm Kopf sehr gut leugnen kann (z. B. da&szlig; die Export&uuml;bersch&uuml;sse tats&auml;chlich zu gro&szlig;en Teilen abgeschrieben werden m&uuml;ssen). Die Behauptung, &ldquo;die deutsche Lohnzur&uuml;ckhaltung [ist das] Ergebnis [&hellip;] freier Tarifverhandlungen&rdquo;, ist angesichts der &ndash; sonst von der FAZ hochgelobten &ndash; &ldquo;Agenda-Reformen&rdquo; krasse Geschichtsklitterung. Da&szlig; der Plan, die deutschen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse in zwanzig Jahren (!!) abschmelzen zu k&ouml;nnen, auch in zwanzig Jahren am deutschen Merkantilismus und den viel zu niedrigen Renten scheitern wird, &uuml;bersieht bzw. leugnet er ebenso.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gefangen in der Niedriglohn-Spirale<\/strong><br>\nWie sinnvoll ist es, Arbeitslosen die Unterst&uuml;tzung zu streichen, wenn diese sich nicht sofort einen neuen Job suchen? Forscher geben nun eine verbl&uuml;ffende Antwort &ndash; und warnen vor einem Niedriglohn-Teufelskreis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\/nachrichten\/arbeitsmarkt-oekonomie-gefangen-in-der-niedriglohn-spirale-seite-all\/7201752-all.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Ist der Niedriglohn-Teufelskreis nicht gerade der Zweck der Sanktionen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Generationenvertrag ist nicht das Problem<\/strong><br>\nDie Debatte um Altersarmut geht in die falsche Richtung, sagt Leser Michael Feindler. Der Generationenkonflikt lenke vom wahren Problem ab.<br>\n[&hellip;]Offensichtlich hat sich meine Generation der 20- bis 35-J&auml;hrigen von der Politik in die Irre f&uuml;hren lassen. Wir glauben inzwischen selbst, der Hauptkonflikt der nahen Zukunft best&uuml;nde zwischen uns und einem Heer von Greisen, die nur eines im Sinn haben: sich auf Kosten der Jungen einen sch&ouml;nen Lebensabend zu machen. [&hellip;]<br>\nNicht der Generationenvertrag ist das Problem, wenn wir &uuml;ber Altersarmut diskutieren. Der Fehler ist, dass der Sozialstaat seit Jahren zugunsten der Wohlhabenden demontiert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2012-09\/leserartikel-generationenvertrag-altersarmut\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schavan in Chile<\/strong><br>\nEs klingt wie ein Satz, den die Studenten in Chile seit eineinhalb Jahren unerm&uuml;dlich auf ihre Protestplakate pinseln: &ldquo;Bildung ist ein &ouml;ffentliches Gut&rdquo;, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) am Montag in der chilenischen Hauptstadt Santiago. Und weiter: &ldquo;Es ist unsere politische Verantwortung, dass junge Menschen gute Chancen bekommen.&rdquo; Bildung d&uuml;rfe man nicht dem freien Markt &uuml;berlassen.<br>\nEs sind Worte, die ihrem Gastgeber, dem chilenischen Pr&auml;sidenten Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era, nicht gefallen haben d&uuml;rften: Der konservative Staats- und Regierungschef sperrt sich seit mehr als einem Jahr gegen die Forderung von Lehrerverb&auml;nden, Sch&uuml;lern und Studenten, das weitgehend privatisierte Bildungssystem in seinem Land zu reformieren.<br>\nDie Zitate verbreitet Schavans Ministerium am vierten Tag ihrer S&uuml;damerikareise, und sie waren offenbar ein bewusster Fingerzeig in Richtung der Regierung und der Studenten, die noch immer gegen Pi&ntilde;eras Bildungspolitik protestieren.<br>\nNur zwei Tage vor Schavans Ankunft in Santiago war die Stadt wieder von teils gewaltt&auml;tigen Bildungsprotesten ersch&uuml;ttert worden: Tausende Demonstranten, die Veranstalter sprachen von 70.000, die Polizei von 5000, marschierten am Donnerstag durch die Innenstadt, sp&auml;ter flogen Glasflaschen und Steine, die Polizei verspr&uuml;hte Tr&auml;nengas, berichtete die Nachrichtenseite der &ldquo;Santiago Times&rdquo;. Mehr als hundert Menschen seien festgenommen worden, viele davon minderj&auml;hrig.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/Chile_Fuer_ein_sozial_gerechtes_Bildungswesen.html\">Chile: F&uuml;r ein sozial gerechtes Bildungswesen<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.academics.de\/ratgeber\/arbeiten-in-chile\">Chiles Bildungssystem: Schlecht, teuer, ungerecht<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/studentenproteste-in-chile-bildungsministerin-schavan-reist-umher-a-859174.html\">Schavan in Chile &ndash;  &ldquo;Bildung ist ein &ouml;ffentliches Gut&rdquo;<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J&uuml;rgen Karl:<\/strong> Da muss man herzlich Lachen &raquo;Bildungsministerin Annette Schavan sagte in Santiago, Bildung d&uuml;rfe man nicht dem freien Markt &uuml;berlassen&laquo;. Im eigene Land sieht man das dann etwas differenzierter. Oder wie war das mit dem Leitbild der unternehmerischen Hochschule? Oder hat sich Frau Schavan hier jemals gegen Studiengeb&uuml;hren ausgesprochen? Das chilenische Bildungssystem, das als das teuerste der Welt gilt und dessen Bildungseinrichtungen zu 75 % in privater Hand sind, sollte man sich allerdings genauer anschauen, ist es doch unter der Diktatur Pinochets, wie auch viele andere gesellschaftliche Bereiche, genau nach den neoliberalen Wahnideen der Chicago Boys gestaltet worden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Frankfurter Rundschau&rdquo; soll Print-Abschied pr&uuml;fen<\/strong><br>\nDer Verlag M. DuMont Schauberg fragt Hunderte Leser der &ldquo;Frankfurter Rundschau&rdquo;, ob sie auch ein Digital-Abo nutzen w&uuml;rden. Das Ergebnis der Umfrage k&ouml;nnte wom&ouml;glich das Ende der gedruckten Ausgabe besiegeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/frankfurter-rundschau-prueft-print-abschied-a-858558.html\">Franfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das war es dann wohl endg&uuml;ltig. Auch wenn uns z.B. ein Robert von Heusinger erhalten bleibt, so doch in einem Blatt, dass sich nicht wie einst die Frankfurter Rundschau in Arbeitnehmer-oder Verteilungsfragen deutlich von b&uuml;rgerlich-konservativen und wirtschaftsliberalen Zeitungen abhob. Aber machen wie uns nichts vor, die FR ist schon l&auml;nger zur &ldquo;Lokalausgabe der Berliner Zeitung degradiert&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Holzweg<\/strong><br>\nVolker Pispers &uuml;ber die Nominierung von Steinbr&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr2.de\/unterhaltung\/kabarett\/volker_pispers102.html\">WDR2<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Der Rettungsplan<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/121004_the_rescue_plan.png\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/d.pr\/i\/BP0O\">Chattanooga Times Free Press<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14609","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14609","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14609"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14609\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42536,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14609\/revisions\/42536"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14609"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14609"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14609"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}