{"id":146189,"date":"2026-02-13T10:00:49","date_gmt":"2026-02-13T09:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146189"},"modified":"2026-02-13T14:50:04","modified_gmt":"2026-02-13T13:50:04","slug":"es-ist-kein-glueck-einem-staat-mit-grossmachtsucht-anzugehoeren-ein-interview-mit-jens-van-scherpenberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146189","title":{"rendered":"\u201eEs ist kein Gl\u00fcck, einem Staat mit Gro\u00dfmachtsucht anzugeh\u00f6ren\u201c \u2013 ein Interview mit Jens van Scherpenberg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jens van Scherpenberg<\/strong>, ehemaliger Mitarbeiter der Stiftung &bdquo;Wissenschaft und Politik&ldquo; (Forschungsgruppe Amerika), hat mit seinem Buch <a href=\"https:\/\/westendverlag.de\/Grossmachtsucht\/2370\">&bdquo;Gro&szlig;machtsucht&ldquo;<\/a> eine Analyse der deutschen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik vorgelegt, die behauptet, &bdquo;Deutschland r&uuml;stet f&uuml;r die F&uuml;hrung Europas&ldquo;. Seinen Ausf&uuml;hrungen zufolge ist die neue Politik vehementer Aufr&uuml;stung in Deutschland und der EU nicht als Reaktion auf Putin und seinen angeblich kurz bevorstehenden Angriff auf EU-Europa zu verstehen, sondern hat andere Gr&uuml;nde. <strong>Renate Dillmann<\/strong> hat mit ihm gesprochen.<br>\n<!--more--><br>\n<em>Eine Rezension des Buches von Eugen Zentner <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145818\">finden sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p><strong>Renate Dillmann: Kanzler Scholz verf&uuml;gte die &bdquo;Zeitenwende&ldquo; mit 100 Milliarden f&uuml;r die Bundeswehr, eine Zahl, die von der Regierung Merz noch einmal massiv getoppt wurde. Perspektivisch sollen f&uuml;nf Prozent des BIP in die R&uuml;stung gehen, das w&auml;ren etwa 45 Prozent des Bundeshaushalts. Gleichzeitig wird die Wehrpflicht wieder eingef&uuml;hrt &ndash; solange es funktioniert, auf freiwilliger Basis, ansonsten als Pflicht. Sind deutsche Politiker einer &bdquo;Gro&szlig;machtsucht&ldquo; verfallen?<\/strong><\/p><p><strong>Jens van Scherpenberg:<\/strong> Leider sind sie keineswegs Opfer einer unerkl&auml;rlichen Suchtkrankheit, die einer Therapie bedarf. Sie verfolgen schlicht die ma&szlig;lose Machtlogik einer kapitalistischen Gro&szlig;macht, die keine Schranken kennt, wenn es darum geht, dem nationalen Kapital Zugriff auf Menschen und Ressourcen anderer L&auml;nder zu verschaffen und sich dabei in der Konkurrenz der gro&szlig;en M&auml;chte durchzusetzen. F&uuml;r diesen Zweck nehmen sie die deutsche Bev&ouml;lkerung ziemlich r&uuml;cksichtslos in Anspruch, durch K&uuml;rzung von Sozialleistungen bis hin zum verpflichtenden Wehrdienst, falls sich nicht Freiwillige melden.<\/p><p><strong>In Ihrem Buch legen Sie Wert darauf, in der Analyse der Geschichte der Bundesrepublik seit 1945 <em>Kontinuit&auml;ten<\/em> herauszuarbeiten, w&auml;hrend viele andere in der heutigen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik und ihrer forschen Aggressivit&auml;t vor allem <\/strong><em><strong>Br&uuml;che<\/strong><\/em><strong> zum &bdquo;gel&auml;uterten&ldquo; und auf Frieden setzenden Deutschland sehen. Nehmen wir als Beispiel die Entspannungspolitik unter Willy Brandt. Ich war damals eine junge Sch&uuml;lerin und kann mich noch genau daran erinnern, dass die Anerkennung der Oder-Nei&szlig;e-Grenze, die Auss&ouml;hnung mit Polen, die Diplomatie mit der DDR und der Beginn der Energiegesch&auml;fte mit der Sowjetunion hei&szlig; diskutiert wurden und sehr umstritten waren. War das keine Friedenspolitik?<\/strong><\/p><p>Nat&uuml;rlich kann man es als &bdquo;Friedenspolitik&ldquo; bezeichnen, dass die damalige Bundesregierung unter Willy Brandt mit ihrer Ostpolitik den Ballast der bisherigen Alleinvertretungs- und Gebietsanspr&uuml;che abgeworfen hat, die ohne neuerlichen Krieg undurchsetzbar waren und die Au&szlig;enpolitik der Bundesrepublik unter Adenauer jahrelang blockiert hatten. Vor allem aber hat Brandts Ostpolitik der Bundesrepublik neuen au&szlig;enpolitischen Spielraum verschafft, nicht zuletzt gegen&uuml;ber den USA. Das schlug sich vor allem im Anwachsen des Handels mit der Sowjetunion nieder, die f&uuml;r deutsches Kapital ein attraktiver Absatzmarkt und Lieferant unschlagbar g&uuml;nstiger fossiler Energietr&auml;ger wurde. Mit dem Leitmotiv der Ostpolitik, &bdquo;Wandel durch Ann&auml;herung&ldquo;, war schlie&szlig;lich immer schon gemeint: Wandel im Osten, um den bisherigen Ostblock irgendwann f&uuml;r das deutsch gef&uuml;hrte Europa vereinnahmen zu k&ouml;nnen.<\/p><p>In der Situation des Kalten Krieges konnte Willy Brandt seine Ostpolitik zudem umso leichter durchsetzen, als er durch Repression der Linken im Innern (Stichwort: Radikalenerlass) jeden Verdacht &bdquo;sozialistischer Tendenzen&ldquo;, wie die USA sie bef&uuml;rchteten, zerstreute.<\/p><p><strong>Noch einmal genauer zum Thema deutsche Energiepartnerschaft mit der Sowjetunion bzw. sp&auml;ter Russland. In Ihrem Buch verfolgen Sie die US-Interventionen von der Adenauer-Zeit bis zur Sprengung von Nord Stream. Warum ist dieser Punkt f&uuml;r die USA so bedeutsam?<\/strong><\/p><p>Die USA kontrollierten mit ihren gro&szlig;en &Ouml;lgesellschaften und ihren engen Beziehungen zu den nah&ouml;stlichen &Ouml;lexporteuren, die sicherheitspolitisch Vasallen der USA waren, bis weit in die 1960er-Jahre nahezu monopolartig den Weltmarkt f&uuml;r Erd&ouml;l. Dieses Monopol wurde durch die Sowjetunion bedroht, als diese ihre eigenen &Ouml;l- und Gasressourcen erschloss und begann, mit Pipelines kosteng&uuml;nstig den europ&auml;ischen Markt zu beliefern. Die USA versuchten seit den 1950er-Jahren, oft durch massiven Druck auf den Hauptabnehmer Bundesrepublik, den Pipelinebau und die Lieferbeziehungen von sowjetischem Erd&ouml;l und vor allem Erdgas zu blockieren. Dank des neu gewonnenen Spielraums durch die Ostpolitik konnte die Bundesrepublik sich gegen diesen amerikanischen Druck durchsetzen. Die allm&auml;hliche Entmonopolisierung des &Ouml;lmarktes im Gefolge der ersten &Ouml;lkrise sowie der wachsende Anteil von Erdgas an der Energieversorgung Europas taten hier ein &Uuml;briges.<\/p><p>Inzwischen aber sehen wir die alten Konflikte wieder aufbrechen. Vor allem der Ausbau der Erdgasbez&uuml;ge durch die Nord-Stream-Pipeline und erst recht deren potenzielle Verdoppelung durch Nord Stream 2 waren den USA Anlass zu massivem Druck auf die Bundesrepublik, bis hin zu wirtschaftlichen Sanktionen. Ein &ouml;konomischer Hintergrund daf&uuml;r ist sicher der enorme Anstieg der amerikanischen &Ouml;l- und Gasf&ouml;rderung durch Fracking, die Erschlie&szlig;ung unkonventioneller Lagerst&auml;tten. In der zweiten Pr&auml;sidentschaft Trumps erheben die USA erneut den Anspruch, die Weltenergiem&auml;rkte zu kontrollieren. Und Deutschland hat seine fast 50 Jahre lang verfolgte Politik einer von den USA unabh&auml;ngigen Versorgung mit fossilen Brennstoffen unter amerikanischem Druck aufgegeben.<\/p><p><strong>Sie kennzeichnen die Geschichte der deutschen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik seit der Gr&uuml;ndung der BRD als Ringen um Wiedererlangung der Souver&auml;nit&auml;t, bei dem die transatlantische Partnerschaft der entscheidende Hebel war &ndash; und zugleich mehr und mehr als Bremse wirkt. Kann die deutsche Politik insofern nicht froh sein, wenn &bdquo;der amerikanische Freund&ldquo; in der Person von Trump diese Beziehung k&uuml;ndigt und Deutschland damit in eine Situation bringt, die es im tiefsten Innern immer angestrebt hat? Eine wirkliche Gro&szlig;macht kann ein Staat schlie&szlig;lich nur aus eigener Kraft heraus sein &hellip;<\/strong><\/p><p>Die deutsche wirtschaftliche und politische Gro&szlig;machtpolitik der letzten Jahrzehnte beruhte auf der Macht der USA. Diese waren es schlie&szlig;lich, die mit ihrer &uuml;berlegenen Milit&auml;rmacht die sogenannte &bdquo;regelgebundene Weltordnung&ldquo; garantierten, von der Deutschland in ganz besonderem Ma&szlig;e profitierte, der es den Aufstieg zur drittst&auml;rksten Weltwirtschaftsmacht verdankt. Jahrelang hat Deutschland durch den Ausbau seiner Dominanz in der EU und seine immer ausgreifenderen imperialistischen Anspr&uuml;che, einschlie&szlig;lich der Entsendung von Hilfstruppen f&uuml;r die Ordnungskriege von USA und NATO (Kosovo, Afghanistan), sozusagen &uuml;ber seiner Gewichtsklasse geboxt, dank des R&uuml;ckhalts durch die USA.<\/p><p>Zugleich aber hat die Bundesrepublik, des amerikanischen R&uuml;ckhalts sicher, zusammen mit Frankreich vor allem durch die Einf&uuml;hrung des Euro die Emanzipation der EU von den USA und ihrer alle Finanzstr&ouml;me und -m&auml;rkte dominierenden Weltw&auml;hrung Dollar angestrebt. Denn der Dollar ist bislang neben ihrer &uuml;berlegenen Milit&auml;rmacht das entscheidende Machtmittel, mit dem die USA ihren Imperialismus in der Welt durchsetzen.<\/p><p>Wenn die Bundesrepublik sich jetzt unter dem Eindruck der amerikanischen Distanzierung vom transatlantischen B&uuml;ndnis ihrerseits zur &bdquo;st&auml;rksten konventionellen Milit&auml;rmacht Europas&ldquo; aufr&uuml;sten will, die in ein paar Jahren im Verein mit den &uuml;brigen europ&auml;ischen NATO-Staaten gegen Russland antreten kann, treibt sie damit zwar ihre eigenst&auml;ndige europ&auml;ische Gro&szlig;machtpolitik in neue H&ouml;hen. Denn das ist seit der &bdquo;Zeitenwende&ldquo; die anspruchsvolle Ansage des deutschen Imperialismus: Auf dem europ&auml;ischen Kontinent darf es nur eine Gro&szlig;macht geben, die in der Konkurrenz der Weltm&auml;chte mitmischt, und das ist die EU unter deutscher F&uuml;hrung. Russland ist daher sein &bdquo;Gro&szlig;machtwahn&ldquo; auszutreiben.<\/p><p>Aber gegen die Atomwaffen der zweitgr&ouml;&szlig;ten Nuklearmacht der Welt braucht die EU letztlich doch den R&uuml;ckhalt der USA.<\/p><p><strong>Ein wichtiger Punkt Ihrer Studie gilt dem deutschen Verh&auml;ltnis zu Frankreich. Die Auss&ouml;hnung zwischen den alten &bdquo;Erbfeinden&ldquo; gilt unter Fans eines friedlichen Europas als wichtiges Moment der Hoffnung, dass die alten, zerst&ouml;rerischen Kriege auf dem Kontinent &uuml;berwunden werden k&ouml;nnen. Gleichzeitig wird deshalb immer wieder Entt&auml;uschung laut &uuml;ber die mangelnden Impulse, die Deutschland und Frankreich zusammen der EU geben. Sie sehen das Thema etwas n&uuml;chterner und kommen bei der Analyse des heutigen Verh&auml;ltnisses beider Staaten auch zu etwas anderen Ergebnissen.<\/strong><\/p><p>Was sagt das &uuml;ber die Welt der waffenstarrenden Nationalstaaten aus, wenn es als &bdquo;Wunder&ldquo; der Auss&ouml;hnung gefeiert wird, dass Deutschland und Frankreich nun schon seit 80 Jahren keinen Krieg gegeneinander um die Vormacht in Europa gef&uuml;hrt haben, nach den vier Kriegen der 150 Jahre zuvor?<\/p><p>Offenbar ist eben das Kriegf&uuml;hren der Normalzustand einer Gro&szlig;macht, die sich durchsetzen will, ist Frieden die Ausnahme.<\/p><p>Nun ist die deutsch-franz&ouml;sische Rivalit&auml;t um die F&uuml;hrung in Europa keineswegs erloschen, im Gegenteil. Aber daf&uuml;r, dass sie seit Bestehen der Bundesrepublik friedlich ausgetragen wird, haben bislang vor allem die USA gesorgt &ndash; als der &bdquo;American Pacifier&ldquo;, der Friedensstifter, der in seinem europ&auml;ischen Vorfeld gegen den gro&szlig;en Gegner Sowjetunion\/Russland keinen milit&auml;rischen Streit zugelassen hat. Auch das war eine Funktion der NATO. Und so sehen sich die beiden Rivalen um die F&uuml;hrung auf dem Kontinent gezwungen, mit dem anderen zu kooperieren, um ihren F&uuml;hrungsanspruch gegen den anderen zu verfolgen: ein Widerspruch, der es in sich hat. Alles M&auml;keln &uuml;ber den &bdquo;stotternden deutsch-franz&ouml;sischen Motor&ldquo;, &uuml;ber Unstimmigkeiten bei der R&uuml;stungskooperation usw., &uuml;ber z&ouml;gerliche bis abweisende deutsche Reaktionen auf gro&szlig;artige franz&ouml;sische Vorschl&auml;ge zur europ&auml;ischen Souver&auml;nit&auml;t hat in diesem Widerspruch, den die politischen Kommentatoren nicht sehen wollen, seinen Grund.<\/p><p><strong>Sie &uuml;berschreiben Ihr letztes Kapitel mit dem Satz &bdquo;Es ist kein Gl&uuml;ck, einem Staat mit Gro&szlig;machtsucht anzugeh&ouml;ren&ldquo;. Die Patrioten aller L&auml;nder sehen das vermutlich durchaus anders, wenn sie die &ouml;konomischen, politischen, sportlichen und kulturellen Erfolge ihrer Nation bejubeln. Warum verweigern Sie, wie Sie selbst schreiben, die Einnahme eines &bdquo;nationalen Standpunkts&ldquo;?<\/strong><\/p><p>Der &bdquo;nationale Standpunkt&ldquo;, das ist der Standpunkt des Staates und seiner Zwecke, seiner Machtinteressen. F&uuml;r deren Durchsetzung braucht ein Staat, je ausgreifender seine wirtschaftlichen und politischen Interessen auf der Welt sind, desto mehr ein willf&auml;hriges, opferbereites Volk. Das Staatsinteresse und die Interessen der Menschen, die der Herrschaft des Staates unterliegen, stehen im Gegensatz zueinander. Die &bdquo;Patrioten&ldquo;, diejenigen also, die sich mit dem Staatsstandpunkt, dem Staatsinteresse identifizieren, machen einen Fehler. Der mag l&auml;sslich, wenn nicht l&auml;cherlich sein, wo sie jubeln, wenn &bdquo;wir&ldquo; Olympia-Gold, ein Fu&szlig;ball-L&auml;nderspiel oder im Eurovision Song Contest gewonnen haben. Er wiegt schwer, wenn sie um des Staates willen von ihren Lebensinteressen und -bed&uuml;rfnissen Abstand nehmen, in der falschen Annahme, der Erfolg ihres Staates k&auml;me &bdquo;letztlich&ldquo; auch ihnen zugute. Das gilt f&uuml;r die Klasse der Eigent&uuml;mer. Diejenigen dagegen, die vom Verkauf ihrer Arbeitskraft leben m&uuml;ssen, sind das menschliche Verbrauchsmaterial f&uuml;r die Verfolgung der staatlichen Machtpolitik &ndash; bis hin zum Extrem, das schon in der klassischen Imperialmacht Rom auf den Punkt gebracht wurde: &bdquo;Dulce et decorum est pro patria mori&ldquo;: S&uuml;&szlig; und ehrenvoll ist es, f&uuml;r das Vaterland zu sterben.<\/p><p><small>Titelbild: Westend Verlag \/ Bild Jens van Scherpenberg: &copy; Luca Gro<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145818\">Buchrezension &bdquo;Gro&szlig;machtsucht&ldquo; &ndash; Deutschland r&uuml;stet f&uuml;r die F&uuml;hrung Europas<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Jens van Scherpenberg<\/strong>, ehemaliger Mitarbeiter der Stiftung &bdquo;Wissenschaft und Politik&ldquo; (Forschungsgruppe Amerika), hat mit seinem Buch <a href=\"https:\/\/westendverlag.de\/Grossmachtsucht\/2370\">&bdquo;Gro&szlig;machtsucht&ldquo;<\/a> eine Analyse der deutschen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik vorgelegt, die behauptet, &bdquo;Deutschland r&uuml;stet f&uuml;r die F&uuml;hrung Europas&ldquo;. Seinen Ausf&uuml;hrungen zufolge ist die neue Politik vehementer Aufr&uuml;stung in Deutschland und der EU nicht als Reaktion auf Putin und seinen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146189\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":146190,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,172,209],"tags":[1043,2175,397,1806,1367,1977,1556,3321],"class_list":["post-146189","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-aufruestung","category-interviews","tag-frankreich","tag-interventionspolitik","tag-ostpolitik","tag-patriotismus","tag-ruestungsausgaben","tag-transatlantische-partnerschaft","tag-usa","tag-zeitenwende"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/cover_grossmachtsucht_interview.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146189","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=146189"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146189\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":146240,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146189\/revisions\/146240"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/146190"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=146189"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=146189"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=146189"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}