{"id":146194,"date":"2026-02-13T08:40:23","date_gmt":"2026-02-13T07:40:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194"},"modified":"2026-02-13T08:40:23","modified_gmt":"2026-02-13T07:40:23","slug":"hinweise-des-tages-5034","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194#h01\">Lohn- und Kostendeflation in Europa: Die europ&auml;ischen und die deutschen Politiker begreifen nichts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194#h02\">Peking &ldquo;spielt zunehmend unfair&rdquo;: Immer weniger Jobs in Deutschland h&auml;ngen von China-Exporten ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194#h03\">Ausbildung: Schlimmste Krise seit der Deutschen Einheit <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194#h04\">Ukraine-Krieg: Dabei sein ist alles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194#h05\">Mangelndes Interesse: Zu wenige Soldaten wollen freiwillig nach Litauen &ndash; nun plant die Bundeswehr diese Ma&szlig;nahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194#h06\">Schluss mit dem Schweigen: Zum &ldquo;Fall Baud&rdquo; und anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194#h07\">Gasmangellage: Die Bundesregierung hat F&uuml;llst&auml;nde der Gasspeicher heimlich als kritisch eingestuft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194#h08\">&ldquo;Die Finanzindustrie ist ein Betrug. Beginnen wir, sie auch so zu behandeln.&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194#h09\">&Uuml;berlastete Gerichte: Richterbund alarmiert &uuml;ber eine Million offene Strafverfahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194#h10\">Zohran Mamdani unterzeichnet Executive Order zum Schutz von New Yorker Einwanderer:innen vor der ICE<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194#h11\">London wird sicherer, aber die Briten haben mehr Angst vor der Stadt &ndash; der Grund: Social Media<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194#h12\">Comeback als Bundespr&auml;sidentin? Angela Merkel dementiert Ger&uuml;cht &uuml;ber neuen Job<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194#h13\">Waldschutz in &Auml;thiopien: Wilder Kaffee, digitale Daten: Was die EU von Kleinbauern verlangt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194#h14\">Verhandlungsbereitschaft geht gegen Null<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146194#h15\">Abrechnungswunder: VW-Betriebsrat verlangt Erkl&auml;rung f&uuml;r pl&ouml;tzliche Milliarden f&uuml;r Vorstandsboni <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lohn- und Kostendeflation in Europa: Die europ&auml;ischen und die deutschen Politiker begreifen nichts<\/strong><br>\nIch habe es schon vor einigen Tagen gesagt: Die Lohnentwicklung in Europa ist gegenw&auml;rtig eines der gr&ouml;&szlig;ten Risiken f&uuml;r die wirtschaftliche Entwicklung in Europa. Vieles spricht daf&uuml;r, dass es nach dem kurzen schockbedingten Anstieg der L&ouml;hne in den Jahren 2022 bis 2024 sehr schnell wieder zu einer &bdquo;Normalisierung&ldquo; kommt, die zu einer Fortsetzung der deflation&auml;ren Lohnpolitik in Europa f&uuml;hrt. Zur Erinnerung: In den gesamten 2010er Jahren sind die L&ouml;hne in ganz Europa viel zu wenig gestiegen, was zu permanent schwacher Binnennachfrage, einer deflation&auml;ren Situation und zu Nullzinsen gef&uuml;hrt hat.<br>\nIn Frankreich steigen die Arbeitskosten schon seit einiger Zeit um weniger als zwei Prozent, in Italien n&auml;hert man sich den zwei Prozent und in vielen anderen westlichen L&auml;ndern gehen die Lohnzuw&auml;chse stark zur&uuml;ck. In Deutschland spricht eine der gr&ouml;&szlig;ten Gewerkschaften, die IGBCE, die gerade Tarifverhandlungen begonnen hat, davon, es werde mit ihr keine Nullrunde geben. Das ist schon bemerkenswert defensiv &ndash; und falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/02\/12\/lohn-und-kostendeflation-in-europa-die-europaeische-und-deutsche-politik-begreift-nichts\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Peking &ldquo;spielt zunehmend unfair&rdquo;: Immer weniger Jobs in Deutschland h&auml;ngen von China-Exporten ab<\/strong><br>\nSeit 2021 geht der Anteil des China-Gesch&auml;fts am deutschen Bruttoinlandsprodukt deutlich zur&uuml;ck. Auch am Arbeitsmarkt spielt das Land eine immer geringere Rolle, wie eine Studie zeigt. [&hellip;]<br>\n&ldquo;China spielt zunehmend unfair und schadet damit unserer Exportwirtschaft&rdquo;, sagte IW-Au&szlig;enhandelsexperte J&uuml;rgen Matthes. Peking verzerre mit Subventionen und einer unterbewerteten W&auml;hrung den Wettbewerb und nutze Barrieren beim Verkauf vor Ort. Zudem s&auml;nken die deutschen Exporte, da China mehr Autarkie anstrebe. Um weniger vom Ausland abh&auml;ngig zu werden, &uuml;be Peking zudem Druck auf deutsche Unternehmen aus, den chinesischen Markt statt &uuml;ber Ausfuhren immer mehr durch Produktion und Zulieferungen vor Ort zu bedienen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Immer-weniger-Jobs-in-Deutschland-haengen-von-China-Exporten-ab-id30354322.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Einerseits war China angeblich nicht so wichtig f&uuml;r den deutschen Arbeitsmarkt, und andererseits spielt China angeblich unfair&hellip; Der Analyse, dass die Chinesen einseitig auf den Export setzen und durch Unterbewertung Weltmarktanteile gewinnen, um Nachfrage au&szlig;erhalb des schwachen Binnenmarkts zu finden, und dass das ein Problem f&uuml;r die restliche Welt ist, kann man zustimmen. Aber dass Deutschland aus Sicht des Auslands jahrzehntelang genau dieselbe Strategie gefahren hat und immer noch f&auml;hrt (&ldquo;unterbewertet!&rdquo;, &ldquo;unfair!!&rdquo;), das kommt den Lobbyspezialisten vom IW nat&uuml;rlich nicht in den Sinn.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ausbildung: Schlimmste Krise seit der Deutschen Einheit <\/strong><br>\nNur noch 43 Prozent der Bewerber finden einen Ausbildungsplatz. Hunderttausende landen in Warteschleifen, fast drei Millionen gelten als ungelernt. Der Berufsbildungsbericht zeigt, wie tief das duale System in der Krise steckt.<br>\nIm zur&uuml;ckliegenden Jahr 2025 sind zwei in der Geschichte der Berufsausbildung Deutschlands einmalige Vorg&auml;nge passiert: Der Berufsbildungsbericht, der laut Berufsbildungsgesetz bis sp&auml;testens Mitte Mai eines Jahres ver&ouml;ffentlicht werden soll, erschien mit fast halbj&auml;hriger Versp&auml;tung erst im November 2025.<br>\nGleichzeitig ist Ende September 2025 die Einm&uuml;ndung der bei den Arbeitsagenturen gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber in eine Ausbildung mit nur noch 43 Prozent auf den schlechtesten Wert seit der Wiedervereinigung gefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/06-2026\/ausbildung-schlimmste-krise-seit-der-wiedervereinigung\/%20\">Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin SSt.:<\/strong> Ein Irrsinn, wenn man einerseits vom Fachkr&auml;ftemangel redet und die Fachkr&auml;fteeinwanderung mit all ihren Problemen betreibt, andererseits aber &uuml;ber die H&auml;lfte der Jugendlichen keine Ausbildung bekommen. Weitgehende Inkompetenz bei den Verantwortlichen. Leid m&uuml;ssen einem die jungen Leute tun. Was ist das f&uuml;r ein Berufsstart ins Leben? Wer redet dar&uuml;ber?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Dabei sein ist alles<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Selenskij verlangt Aufnahme seines Landes in die EU schon im n&auml;chsten Jahr. Weiter gegenseitige Raketenangriffe von Russland und Ukraine<br>\nIm Rahmen der dahinpl&auml;nkelnden Diskussion &uuml;ber Sicherheitsgarantien f&uuml;r die &shy;Ukraine hat der ukrainische Staatspr&auml;sident Wolodimir Selenskij die beschleunigte Aufnahme seines Landes in die Europ&auml;ische Union verlangt. Bis zur Jahreswende 2026\/27 werde die Ukraine &raquo;die wichtigsten Vorbedingungen&laquo; f&uuml;r die Aufnahme erreicht haben, schrieb Selenskij in sozialen Medien. Er verlange, dass in ein k&uuml;nftiges Abkommen mit Russland, den USA und der EU ein genaues Beitrittsdatum aufgenommen werde. Das w&auml;re f&uuml;r die Ukraine eine Sicherheitsgarantie, so Selenskij weiter. Zuletzt hatte Bundeskanzler Friedrich Merz solchen Hoffnungen der Ukraine eine Absage erteilt und erkl&auml;rt, die Vorbereitung auf einen EU-Beitritt dauere gew&ouml;hnlich Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/517362.ukraine-krieg-dabei-sein-ist-alles.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Friedensverhandlungen: &raquo;Ich will ein genaues Datum&laquo; &ndash; Selenskyj fordert Klarheit f&uuml;r EU-Beitritt<\/strong><br>\nSelenskyj fordert ein fixes EU-Beitrittsdatum im Friedensabkommen und kn&uuml;pft Wahlen an Sicherheitsgarantien. Die Nato ber&auml;t &uuml;ber weitere Hilfe, w&auml;hrend die Frontlage schwierig bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ukraine-wolodymyr-selenskyj-fordert-eu-beitrittsdatum-im-friedensabkommen-a-14a6b2f6-2826-4f52-9712-3d240eb70bbb%20\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn sich die EU auch nur ein kleines bisschen selber ernstnimmt, dann darf sie die Ukraine in den n&auml;chsten 10 Jahren nicht aufnehmen. Die wichtigsten Stichpunkte: der noch laufende milit&auml;rische Konflikt mit Russland, massive Korruption und Demokratiedefizite und ganz sicher noch viele weitere Punkte, die vor in 10 Jahren sicher nicht behoben sind. Andererseits kann man Selenskyj verstehen und hat die EU, allen voran die Pr&auml;sidentin von der Leyen, der Ukraine jetzt jahrelang die Karotte &ldquo;EU-Beitritt&rdquo; vor die Nase gehalten. Mir ist nicht klar, wie von der Leyen aus der Zwickm&uuml;hle herauskommen will.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mangelndes Interesse: Zu wenige Soldaten wollen freiwillig nach Litauen &ndash; nun plant die Bundeswehr diese Ma&szlig;nahmen<\/strong><br>\nDie Bundeswehr k&auml;mpft mit zu wenigen Freiwilligen f&uuml;r ihre erste Auslands-Brigade in Litauen. F&uuml;r wichtige Einheiten haben sich wohl nur rund zehn Prozent der n&ouml;tigen Soldaten gemeldet. Gezielte Ma&szlig;nahmen sollen die Zahlen nun erh&ouml;hen.<br>\nF&uuml;r die Bundeswehrbrigade in Litauen haben sich nach Informationen des Nachrichtenmagazins &bdquo;Der Spiegel&ldquo; bisher deutlich zu wenige Soldaten freiwillig gemeldet. &bdquo;Freiwilligenbewerbungen sind nicht ausreichend&ldquo;, hei&szlig;t es in vertraulichen Statistiken des Heeres &uuml;ber die Zahl der Soldaten, die sich f&uuml;r einen zweij&auml;hrigen Einsatz an der Nato-Ostflanke gemeldet haben. Besonders bei den Mannschaftsdienstgraden, die den Gro&szlig;teil der Brigade stellen, sind die Zahlen demnach zu niedrig.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article698db7fff4d0b8d94ca19f99\/bundeswehr-zu-wenige-soldaten-wollen-freiwillig-nach-litauen-jetzt-folgen-diese-massnahmen.html\">Welt Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-freiwilligenmangel-fuer-litauen-brigade-an-der-nato-ostflanke-a-a5a3ec01-2b54-46f0-b990-47a0fe24c497\">DER SPIEGEL (Bezahlschranke)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schluss mit dem Schweigen: Zum &ldquo;Fall Baud&rdquo; und anderen<\/strong><br>\nIch kann theoretisch noch verstehen, dass man angeblichen &bdquo;Kreml-Propagandisten&ldquo; nicht den roten Teppich ausbreiten will. Aber was denken diese Sanktions-Verwalter sich, wie ein Mensch &uuml;berleben soll, ohne Zugang zum Bankkonto? &Uuml;ber mehr als einen Monat? Derweil die ganz sicher offline und online Geschenke zu Weihnachten kauften?<br>\nWas ist menschliches Verhalten in unserer Zeit? Grenzen werden verr&uuml;ckt, Gewissen werden elastisch.<br>\nWie war das bei Assange? Der war auch kein &ouml;ffentlicher Sympathietr&auml;ger. Schwerst bestraft wurde er daf&uuml;r, was er ver&ouml;ffentlichte: Keine L&uuml;gen, sondern Einblicke in die Schaltzentralen der Macht, auch Beweise f&uuml;r Kriegsverbrechen.<br>\nAssange kam dennoch vergleichsweise glimpflich davon. Immerhin hatte die CIA &uuml;ber seine Ermordung sinniert.<br>\nSo gesehen, sind auch Baud und die anderen EU-Sanktionierten auf EU-Territorium doch recht gl&uuml;cklich dran: Es wird ihnen nicht &bdquo;alles&ldquo; genommen. Nur fast alles.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/schluss-mit-dem-schweigen%20\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gasmangellage: Die Bundesregierung hat F&uuml;llst&auml;nde der Gasspeicher heimlich als kritisch eingestuft<\/strong><br>\nW&auml;hrend Regierung und Medien zur drohenden Gasmangellage schweigen und die Bundesnetzagentur Mantra artig Entwarnung gibt, hat die Bundesregierung die F&uuml;llst&auml;nde der Gasspeicher als kritisch eingestuft und versucht, zu reagieren. Der &Ouml;ffentlichkeit wird die Dramatik der Situation wegen anstehender Wahlen verschwiegen. [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich ist die Lage bereits kritisch. Und das sage nicht ich, das sagt das Bundeswirtschaftsministerium. Nur sagt es das nicht laut, sondern es handelt heimlich. Laut dem Notfallplan Erdgas f&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland des Wirtschaftsministeriums ist die Einsch&auml;tzung der Versorgungslage mit Gas bei den aktuellen F&uuml;llst&auml;nden bereits als kritisch eingestuft und das Ministerium hat die Ausschreibung von Gask&auml;ufen gem&auml;&szlig; Alarmstufe angeordnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2026\/die-bundesregierung-hat-fuellstaende-der-gasspeicher-heimlich-als-kritisch-eingestuft\/%20\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Die Finanzindustrie ist ein Betrug. Beginnen wir, sie auch so zu behandeln.&rdquo;<\/strong><br>\nEin bemerkenswerter Angriff auf Wall Street &ndash; ausgerechnet in der New York Times.<br>\nDer konservative &Ouml;konom Oren Cass rechnet in einem Meinungsartikel ungew&ouml;hnlich hart mit der heutigen Finanzindustrie ab. Seine Kritik zielt nicht auf einzelne Fehlentwicklungen, sondern auf das System selbst: auf Finanzialisierung und Finanzkapitalismus.<br>\nCass erinnert an eine einfache Idee: Banken sollen Ersparnisse in reale Investitionen lenken &ndash; in Unternehmen, Infrastruktur, produktive Kapazit&auml;ten. Genau das passiert immer seltener. Trotz Rekordgewinnen und Bonuszahlungen sind die realen Unternehmensinvestitionen in den USA seit Jahrzehnten r&uuml;ckl&auml;ufig. Der Finanzsektor w&auml;chst, die reale Wirtschaft nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/ArnoGottschalk\/status\/2020760495699968025\">Arno Gottschalk via Twitter\/X<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&Uuml;berlastete Gerichte: Richterbund alarmiert &uuml;ber eine Million offene Strafverfahren<\/strong><br>\nDie Zahl der nicht erledigten Strafverfahren in Deutschland w&auml;chst laut Richterbund dramatisch &ndash; und hat nun die Millionenmarke &uuml;berschritten. Riskanter Nebeneffekt: Tatverd&auml;chtige kommen frei, weil Fristen ablaufen.<br>\nDer Deutsche Richterbund zeigt sich besorgt angesichts von Rekordzahlen bei nicht erledigten Strafverfahren. &raquo;Im Jahr 2025 haben wir im dritten Jahr in Folge rund 5,5 Millionen neue Strafverfahren bei den Staatsanwaltschaften gehabt. Erstmals hat die Zahl der offenen F&auml;lle zum Jahresende 2025 die Marke von einer Million &uuml;berschritten&laquo;, sagte der Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Richterbunds, Sven Rebehn, der &raquo;Rheinischen Post&laquo;.<br>\nGerichte und Staatsanwaltschaften seien &uuml;berlastet. &raquo;Ende 2020 waren es noch rund 700.000 offene Verfahren. Das entspricht einer Steigerung von ann&auml;hernd 50 Prozent in f&uuml;nf Jahren&laquo;, rechnete Rebehn vor. Jahr f&uuml;r Jahr sch&ouml;ben die Ermittler einen immer gr&ouml;&szlig;eren Berg an Verfahren vor sich her und k&ouml;nnten diesen ohne zus&auml;tzliches Personal nicht abtragen. Bundesweit fehlten 2000 Staatsanw&auml;lte und Strafrichter.<br>\nEine gef&auml;hrliche Folge seien aus der Untersuchungshaft entlassene Tatverd&auml;chtige. Der Grund: Fristen werden nicht eingehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/gerichte-richterbund-alarmiert-ueber-eine-million-offene-strafverfahren-a-d8908f2b-9b57-4006-a9fc-542c76c4fd75%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Auch ein Teil der Infrastruktur\/Daseinsvorsorge, der nicht ausreichend ausgestattet ist bzw. kaputtgespart wurde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zohran Mamdani unterzeichnet Executive Order zum Schutz von New Yorker Einwanderer:innen vor der ICE<\/strong><br>\nAm Freitag, dem 6. Februar, unterzeichnete der New Yorker B&uuml;rgermeister Zohran Mamdani eine Durchf&uuml;hrungsverordnung (Executive Order) &ndash; die dreizehnte seit seinem Amtsantritt &ndash;, um die Einwander:innen in New York vor den &Uuml;bergriffen der Trump-Regierung zu sch&uuml;tzen.<br>\nNew York ist eine sogenannte &bdquo;Zufluchtsstadt&ldquo; (Sanctuary City), die die Zusammenarbeit mit der Einwanderungsbeh&ouml;rde ICE einschr&auml;nkt und sich weigert, Einwander:innen ohne Papiere festzunehmen oder zur Abschiebung zu &uuml;berstellen. Die nun erlassene Anordnung bekr&auml;ftigt diesen seit L&auml;ngerem verfolgten Kurs.<br>\nDer B&uuml;rgermeister k&uuml;ndigte diese Executive Order bei einem interreligi&ouml;sen Treffen in der New York Public Library an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/02\/zohran-mamdani-unterzeichnet-executive-order-zum-schutz-von-new-yorker-einwandererinnen-vor-der-ice\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>London wird sicherer, aber die Briten haben mehr Angst vor der Stadt &ndash; der Grund: Social Media<\/strong><br>\nWie gef&auml;hrlich ist London wirklich? In sozialen Netzwerken dominieren Gewaltclips und &bdquo;London crime&ldquo;-Posts das Bild der britischen Hauptstadt &ndash; verst&auml;rkt von rechten Politiker:innen die diese Erz&auml;hlung politisch ausschlachten. Laut Umfragen halten deshalb immer mehr Britinnen und Briten London f&uuml;r unsicher. Doch die Zahlen erz&auml;hlen eine andere Geschichte: Die Gewaltkriminalit&auml;t ist in den vergangenen Jahren gesunken die Mordrate liegt auf dem niedrigsten Stand seit fast drei Jahrzehnten. Und auch die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Londoner:innen f&uuml;hlt sich in ihrer Stadt sicher. Das Beispiel zeigt wie Social Media Algorithmus und politische Zuspitzung Wahrnehmungen verschieben k&ouml;nnen &ndash; selbst dann wenn die statistische Realit&auml;t dagegen spricht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/london-kriminalitaet-social-media-faktencheck\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Comeback als Bundespr&auml;sidentin? Angela Merkel dementiert Ger&uuml;cht &uuml;ber neuen Job<\/strong><br>\nErstmals seit Jahren kommt die deutsche Altkanzlerin n&auml;chste Woche wieder zu einem CDU-Parteitag &ndash; und in Berlin bl&uuml;hen die Spekulationen<br>\nUkrainekrieg, Konjunkturschw&auml;che, die St&auml;rke der AfD in Umfragen &ndash; den deutschen Kanzler Friedrich Merz treiben allerhand Sorgen um. Und nun, so berichtet es die Bild-Zeitung, kommt noch eine dazu: Dass seine alte Rivalin, die deutsche Ex-Kanzlerin Angela Merkel, als Bundespr&auml;sidentin ins Schloss Bellevue einziehen k&ouml;nnte.<br>\nDort sitzt seit 2017 Frank-Walter Steinmeier, der fr&uuml;her deutscher Au&szlig;enminister war. Es ist bereits seine zweite Amtszeit, und diese endet Anfang 2027. Offizielle Vorschl&auml;ge f&uuml;r seine Nachfolge gibt es bisher nicht.<br>\nAls ausgeschlossen gilt, dass Merz in seiner Eigenschaft als CDU-Chef Merkel vorschl&auml;gt. Im Merz&rsquo; Umfeld sorgt man sich aber laut Bild, dass andere auf die Idee kommen k&ouml;nnten, etwa Cem &Ouml;zdemir, Spitzenkandidat der Gr&uuml;nen bei der Landtagswahl in Baden-W&uuml;rttemberg (8. M&auml;rz).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000308234\/comeback-als-bundespraesidentin-angela-merkel-dementiert-geruecht-ueber-neuen-job\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Waldschutz in &Auml;thiopien: Wilder Kaffee, digitale Daten: Was die EU von Kleinbauern verlangt<\/strong><br>\nSeit Jahrhunderten sammeln &auml;thiopische B&auml;uerinnen und Bauern wilden Kaffee im Regenwald, ohne die Natur zu zerst&ouml;ren. Mit der geplanten EU-Entwaldungsverordnung m&uuml;ssen sie das nun beweisen<br>\nDie Kaffeestr&auml;ucher in den schattigen W&auml;ldern &Auml;thiopiens ragen hoch unter das Bl&auml;tterdach. Sie wachsen wild, ohne dass Menschen sie pflanzen, d&uuml;ngen oder stutzen. Versteckt im gr&uuml;nen Dickicht leuchten die letzten roten Kaffeekirschen der Saison. Melese Mamo ersp&auml;ht sie alle. Mit seinem K&ouml;rpergewicht h&auml;ngt er sich an einen mit Moos &uuml;berwucherten Ast, um ein paar der Kirschen zu sich hinunterzuziehen. Er pfl&uuml;ckt sie eine nach der anderen und pr&auml;sentiert seine vollen H&auml;nde. Um seinen Wald und dessen Sch&auml;tze zu zeigen, hat sich Melese* ein geb&uuml;geltes Hemd, dar&uuml;ber eine schwarze Pailletten-Jacke angezogen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.geo.de\/natur\/nachhaltigkeit\/wilder-kaffee--digitale-daten--was-die-eu-von-kleinbauern-verlangt-37070818.html\">GEO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verhandlungsbereitschaft geht gegen Null<\/strong><br>\nDer Kampf der Besch&auml;ftigten um Gleichstellung ausgegliederter Klinikbereiche geht in eine neue Runde. Im Zuge der Tarifverhandlungen bei Vivantes in Berlin, die f&uuml;r diese Betriebsteile gef&uuml;hrt wurden, fand am 9. Februar der erste Warnstreik statt. In den ersten beiden Verhandlungsrunden gab es kein diskutables Angebot.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/verhandlungsbereitschaft-geht-gegen-null-4811797\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Abrechnungswunder: VW-Betriebsrat verlangt Erkl&auml;rung f&uuml;r pl&ouml;tzliche Milliarden f&uuml;r Vorstandsboni<\/strong><br>\nW&auml;hrend VW-Mitarbeiter auf ihre Mai-Pr&auml;mie verzichten, tauchen &uuml;berraschend sechs Milliarden Euro auf &ndash; gerade genug f&uuml;r hohe Vorstandsboni.<br>\nBei VW gibt es Unruhe wegen Bonuszahlungen f&uuml;r die Managerebene. Der Grund: Noch vor drei Wochen hatte VW-Finanzchef Arno Antlitz mit einem Barmittelwert von null Euro gerechnet. Dann meldete der Konzern in einer Pflichtmitteilung pl&ouml;tzlich sechs Milliarden Euro Netto-Cashflow &ndash; und &uuml;bertraf damit die eigene Prognose massiv. Selbst Vorstandskollegen und Aufsichtsratsmitglieder seien von der Nachricht &uuml;berrascht worden, hei&szlig;t es in Medienberichten unter Berufung auf Konzernkreise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/vw-betriebsrat-verlangt-erklaerung-fuer-ploetzliche-milliarden-fuer-vorstandsboni-li.10018207\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-146194","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=146194"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146194\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":146196,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146194\/revisions\/146196"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=146194"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=146194"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=146194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}