{"id":146248,"date":"2026-02-15T09:00:22","date_gmt":"2026-02-15T08:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146248"},"modified":"2026-02-13T15:39:13","modified_gmt":"2026-02-13T14:39:13","slug":"hinweise-der-woche-446","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146248","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146248#h01\">Die Gewerkschaften (und die SPD) sind sprachlos &ndash; sie kennen keine Makro&ouml;konomik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146248#h02\">Hohe Einnahmen m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146248#h03\">Der (ex) BlackRock- Angestellte kommt aus der Deckung&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146248#h04\">Das durchgesessene Sofa bringt die Rendite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146248#h05\">Mit Qatar gegen die Abh&auml;ngigkeit von den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146248#h06\">Ukraine: Kallas will bei Friedensgespr&auml;chen nachkarten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146248#h07\">&laquo;Israel will die Landkarte des Grossen Mittleren Ostens neu bestimmen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146248#h08\">Milliard&auml;re sitzen am Schalthebel der milit&auml;rischen Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146248#h09\">Die EU-Migrationsabwehr ist nicht besser als ICE<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146248#h10\">Schluss mit dem Schweigen: Zum &ldquo;Fall Baud&rdquo; und anderen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Gewerkschaften (und die SPD) sind sprachlos &ndash; sie kennen keine Makro&ouml;konomik<\/strong><br>\nWenn Sie sich fragen, warum wir eine Idiotendebatte &uuml;ber Wirtschaftspolitik f&uuml;hren, lesen Sie einmal das hier verlinkte Dokument aus dem Surplus-Magazin, das von einer Nachrichtenagentur &uuml;bernommen wurde. Darin beklagen die gr&ouml;&szlig;ten deutschen Gewerkschaften und der DGB die Angriffe auf den Sozialstaat, die fast t&auml;glich von Seiten der CDU gef&uuml;hrt werden.<br>\nDie Klage der Gewerkschaften ist vollkommen angebracht, aber die Argumente, auf die sie sich st&uuml;tzen, sind h&ouml;chstens Handelsklasse drei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/02\/07\/die-gewerkschaften-und-die-spd-sind-sprachlos-sie-kennen-keine-makrooekonomik\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu: <strong>Lohn- und Kostendeflation in Europa: Die europ&auml;ischen und die deutschen Politiker begreifen nichts<\/strong><br>\nIch habe es schon vor einigen Tagen gesagt: Die Lohnentwicklung in Europa ist gegenw&auml;rtig eines der gr&ouml;&szlig;ten Risiken f&uuml;r die wirtschaftliche Entwicklung in Europa. Vieles spricht daf&uuml;r, dass es nach dem kurzen schockbedingten Anstieg der L&ouml;hne in den Jahren 2022 bis 2024 sehr schnell wieder zu einer &bdquo;Normalisierung&ldquo; kommt, die zu einer Fortsetzung der deflation&auml;ren Lohnpolitik in Europa f&uuml;hrt. Zur Erinnerung: In den gesamten 2010er Jahren sind die L&ouml;hne in ganz Europa viel zu wenig gestiegen, was zu permanent schwacher Binnennachfrage, einer deflation&auml;ren Situation und zu Nullzinsen gef&uuml;hrt hat.<br>\nIn Frankreich steigen die Arbeitskosten schon seit einiger Zeit um weniger als zwei Prozent, in Italien n&auml;hert man sich den zwei Prozent und in vielen anderen westlichen L&auml;ndern gehen die Lohnzuw&auml;chse stark zur&uuml;ck. In Deutschland spricht eine der gr&ouml;&szlig;ten Gewerkschaften, die IGBCE, die gerade Tarifverhandlungen begonnen hat, davon, es werde mit ihr keine Nullrunde geben. Das ist schon bemerkenswert defensiv &ndash; und falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/02\/12\/lohn-und-kostendeflation-in-europa-die-europaeische-und-deutsche-politik-begreift-nichts\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Vom &bdquo;Florida&ldquo;- zum &bdquo;Totalverweigerer-Rolf&ldquo; und dem Einfluss von Einzel- und Kunstfiguren auf die sozialpolitische Gesetzgebung<\/strong><br>\nAn vorderster Front stand und steht dabei der CDU-Generalsekret&auml;r Carsten Linnemann, dem es ganz besonders um das Auspacken der Folterinstrumente der Sanktionen ging. Hierzu hat &ndash; nicht nur &ndash; er sich der Kunst- und Reizfigur des &bdquo;Totalverweigerers&ldquo; bedient, mit der man ganz viele Leute aber so richtig emp&ouml;ren kann. Teilweise musste man bei der sehr bedenklichen Schlagseite der Debatte den Eindruck bekommen, als wenn die Mehrheit der B&uuml;rgergeldempf&auml;nger Schmarotzer vor dem flei&szlig;igen Michel seien, die sich ein sozialstaatlich gener&ouml;s gepampertes Dolce Vita machen k&ouml;nnen.<br>\nNat&uuml;rlich gab es in den zur&uuml;ckliegenden Monaten immer wieder auch seri&ouml;se Versuche einer Einordnung und Relativierung (was nicht Verteidigung tats&auml;chlich fragw&uuml;rdigen oder missbr&auml;uchlichen Verhaltens bedeutet) der Relevanz oder Existenz der vielzitierten Figur des Totalverweigerers. (&hellip;)<br>\nWir m&uuml;ssen im Hier und Jetzt sowie in der absehbaren Zukunft davon ausgehen, dass solche Kunstfiguren ganz handfeste materiell-rechtlich relevante Auswirkungen im realen Leben haben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2026\/01\/22\/vom-florida-zum-totalverweigerer-rolf\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ausbildung: Schlimmste Krise seit der Deutschen Einheit<\/strong><br>\nNur noch 43 Prozent der Bewerber finden einen Ausbildungsplatz. Hunderttausende landen in Warteschleifen, fast drei Millionen gelten als ungelernt. Der Berufsbildungsbericht zeigt, wie tief das duale System in der Krise steckt.<br>\nIm zur&uuml;ckliegenden Jahr 2025 sind zwei in der Geschichte der Berufsausbildung Deutschlands einmalige Vorg&auml;nge passiert: Der Berufsbildungsbericht, der laut Berufsbildungsgesetz bis sp&auml;testens Mitte Mai eines Jahres ver&ouml;ffentlicht werden soll, erschien mit fast halbj&auml;hriger Versp&auml;tung erst im November 2025.<br>\nGleichzeitig ist Ende September 2025 die Einm&uuml;ndung der bei den Arbeitsagenturen gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber in eine Ausbildung mit nur noch 43 Prozent auf den schlechtesten Wert seit der Wiedervereinigung gefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/06-2026\/ausbildung-schlimmste-krise-seit-der-wiedervereinigung\/%20\">Makroskop<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin SSt.:<\/strong> Ein Irrsinn, wenn man einerseits vom Fachkr&auml;ftemangel redet und die Fachkr&auml;fteeinwanderung mit all ihren Problemen betreibt, andererseits aber &uuml;ber die H&auml;lfte der Jugendlichen keine Ausbildung bekommen. Weitgehende Inkompetenz bei den Verantwortlichen. Leid m&uuml;ssen einem die jungen Leute tun. Was ist das f&uuml;r ein Berufsstart ins Leben? Wer redet dar&uuml;ber?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hohe Einnahmen m&ouml;glich<\/strong><br>\nBis zu 147 Milliarden Euro j&auml;hrlich k&ouml;nnte eine Steuer auf Kapital erbringen, wie die Linke sie vorschl&auml;gt. Ein &Ouml;konom hat das f&uuml;r sie durchgerechnet. (&hellip;)<br>\nIn seinem Gutachten &uuml;berpr&uuml;ft DIW-Forscher Bach nun verschiedene Varianten der Linken-Idee auf ihre Wirkungen. Die Eckpunkte des Konzepts sehen so aus: Die Linke will eine j&auml;hrliche Steuer auf hohe pers&ouml;nliche Nettoverm&ouml;gen erheben. Diese soll s&auml;mtliche Immobilien-, Unternehmens- und Finanzverm&ouml;gen sowie Luxusg&uuml;ter erfassen. Die Freibetr&auml;ge k&ouml;nnten 1 Million Euro f&uuml;r privates und 5 Millionen Euro f&uuml;r Firmenkapital betragen. Der Basissteuersatz l&auml;ge bei 1 Prozent und stiege auf 5 Prozent bei 50 Millionen Euro an. Ab 1 Milliarde Euro soll die Belastung 12 Prozent betragen.<br>\nDie potenziellen Einnahmen erreichten bis zu 147 Milliarden Euro pro Jahr, hat Bach errechnet. Diese k&auml;men den Bundesl&auml;ndern und Kommunen zugute, weil die Verm&ouml;gensteuer traditionell eine L&auml;ndersteuer ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Linke-stellt-Vermoegenssteuerkonzept-vor\/!6152129\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Union lehnt Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;genssteuer weiter ab<\/strong><br>\nDie Union lehnt die Vorschl&auml;ge der Linkspartei zur Wiedereinf&uuml;hrung einer Verm&ouml;genssteuer ab. Der finanzpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von CDU und CSU, G&uuml;ntzler, sagte im Deutschlandfunk, ein gro&szlig;er Teil der Verm&ouml;gen sei nicht frei verf&uuml;gbar, sondern in Unternehmen gebunden. Eine zus&auml;tzliche Steuer darauf w&uuml;rde Investitionen bremsen und Arbeitspl&auml;tze gef&auml;hrden, so G&uuml;ntzler. Auch der Arbeitgeberverband BDA hat die Vorschl&auml;ge der Linkspartei kritisiert. BDA-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Kampeter sagte, eine solche Steuer w&uuml;rde zu einer Kapitalflucht ins Ausland f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/union-lehnt-wiedereinfuehrung-der-vermoegenssteuer-weiter-ab-100.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der (ex) BlackRock- Angestellte kommt aus der Deckung&hellip;<\/strong><br>\n&bdquo;Ich m&ouml;chte mich nicht in einem Unterbietungswettbewerb sehen, wer bietet das niedrigste Rentenniveau &hellip; Damit gewinnen wir keine Wahlen&ldquo;, so Kanzler Merz vor den Rebellen seiner Jungen Union im November 2025. Weil Friedrich Merz an der Macht bleiben will, verk&uuml;ndet er sein Regierungsprogramm zur Rente nicht vor dem Parlament. Nein, er pr&auml;sentiert es zwei Monate sp&auml;ter vor versammelten B&ouml;rsianern.<br>\nDort verspricht er nicht weniger als einen &bdquo;Paradigmenwechsel in der deutschen Altersversorgungspolitik &hellip; Die gesetzliche Rentenversicherung wird bleiben, aber sie wird nur ein Baustein eines neuen Gesamtversorgungsniveaus werden, in dem die private Altersvorsorge und die betriebliche Altersversorgung eine wesentlich gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen werden als bisher &hellip; eine St&auml;rkung der kapitalgedeckten privaten und betrieblichen Altersversorgung &hellip; wird auch f&uuml;r den Kapitalmarkt der Bundesrepublik Deutschland einen erheblichen Wachstumsschub ausl&ouml;sen.&ldquo; (vor der Deutschen B&ouml;rse am 02.02.26)<br>\nDen Paradigmenwechsel zum Drei-S&auml;ulenmodell mit einer Demontage der umlagefinanzierten Rente hat es allerdings bereits 2001 von der Schr&ouml;der\/Fischer\/Riester-Regierung inszeniert gegeben. Merz begeht hier so etwas wie Urheberrechtsklau. Der origin&auml;re Paradigmenwechsel ist krachend gescheitert. Die Riesterrente war ein sehr teurer Flop &ndash; &uuml;ber 70 Milliarden Euro Steuergelder wurden bis jetzt in die F&ouml;rderung versenkt. Die Verbreitung der Betriebsrenten sinkt seit 15 Jahren um 15% und erreicht demn&auml;chst 50%. Das einzige &bdquo;gelungene&ldquo; war die Absenkung des Rentenniveaus und die dramatische Erh&ouml;hung der Altersarmut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniorenaufstand.de\/der-ex-blackrock-angestellte-kommt-aus-der-deckung\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<p>dazu: <strong>Diskussion &uuml;ber Rentenreform: Merz will die Altersvorsorge dem Kapitalmarkt ausliefern<\/strong><br>\nDer Bundeskanzler plant, die gesetzliche Rente zugunsten der privaten Vorsorge zu k&uuml;rzen. Das n&uuml;tzt der Bev&ouml;lkerung wenig, dem Kapitalmarkt umso mehr.<br>\nAusgerechnet bei einem Empfang der Deutsche B&ouml;rse k&uuml;ndigte Bundeskanzler Friedrich Merz einen Generalangriff auf die Rente an. Es werde einen &bdquo;Paradigmenwechsel&ldquo; geben, sagte er. Die umlagefinanzierte gesetzliche Rente solle k&uuml;nftig nur noch ein Baustein sein, w&auml;hrend die kapitalgedeckte private und betriebliche Altersversorgung massiv ausgebaut werden soll. Das werde auch auf dem Kapitalmarkt einen erheblichen Schub ausl&ouml;sen, versprach er rund 850 Leuten aus genau dieser Branche.<br>\nEs ist frappierend, wie offen der Bundeskanzler die W&uuml;nsche der Finanzindustrie bedient &ndash; der er bis vor wenigen Jahren als Black-Rock-Repr&auml;sentant selbst angeh&ouml;rt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Diskussion-ueber-Rentenreform\/!6148123\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Da steht ja viel Richtiges insbesondere &uuml;ber die Interessen der Finanzbranche, die Zahlungen zur Altersvorsorge zwecks Vergeb&uuml;hrung durch die eigenen Kassen zu lenken. Aber leider &ldquo;vergisst&rdquo; die Autorin beil&auml;ufig zu erw&auml;hnen, dass der massivste Aufschlag in Richtung Privatisierung der Altersvorsorge im Jahr 2001 von der damaligen SPD-Gr&uuml;ne-Bundesregierung kam, das Rentenniveau von damals schon schwierigen 53% auf heute nur noch 48% gesenkt hat, wobei nach dem aktuellen Gesetzesstand in den 2030er Jahren das unfassbar niedrige Niveau von ca. 44-45% erreicht werden soll. Zusammen mit der Rentenbesteuerung (ab 2005) kommt damit eine Rentenk&uuml;rzung um ungef&auml;hr ein F&uuml;nftel gegen&uuml;ber dem Niveau von 1999 zusammen. Wie gesagt, das ist der aktuell g&uuml;ltige Stand der Gesetzgebung, verursacht insbesondere von den Gr&uuml;nen &ndash; und auch damals mit lautem Tamtam zu den angeblichen Vorteilen der angeblich privaten (in Wahrheit Finanzmarkt-abh&auml;ngigen) Altersvorsorge gepaart. Es ist richtig, auf Merz&rsquo; Vorstellungen draufzuschlagen; aber genauso richtig w&auml;re es, den Wahnsinn, den SPD und Gr&uuml;ne in der Hinsicht verursacht haben, nicht zu leugnen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>VZ: Geplante Reform der privaten Altersvorsorge macht nichts besser<\/strong><br>\nStellungnahme der Verbraucherzentrale Baden-W&uuml;rttemberg: Der Verkauf von Vorsorgeprodukten kann weiter von der H&ouml;he der Provision abh&auml;ngen.<br>\nDie Verbraucherzentrale Baden-W&uuml;rttemberg hat das Regierungskonzept f&uuml;r die Reform der staatlich gef&ouml;rderten privaten Altersvorsorge scharf kritisiert. &bdquo;Der Referentenentwurf l&ouml;st sein Versprechen, die gef&ouml;rderte private Altersvorsorge kosteng&uuml;nstiger, renditest&auml;rker, flexibler, einfacher und transparenter zu gestalten (&hellip;) nicht ein&ldquo;, hei&szlig;t es in einer Stellungnahme, die die Verbraucherzentrale auf ihrer Homepage ver&ouml;ffentlicht hat. Von dem Entwurf werde kein Impuls ausgehen, &bdquo;der den Wettbewerb um die beste Beratung und die besten Produkte steigert&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/altersvorsorge\/nachrichten\/verbraucherschuetzer-geplante-reform-der-privaten-altersvorsorge-macht-nichts-besser%20\">Ihre Vorsorge<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Entwurf der Bundesregierung ist also eine Katastrophe f&uuml;r die Arbeitnehmer und wird genau deshalb kommen, weil es in dem Gesetz um die Interessen der Finanzbranche an hohen Geb&uuml;hren geht und nicht um die Interessen der Versicherten an einer kosteng&uuml;nstigen, stabilen und renditestarken Altersvorsorge. Und dann fordert die Verbraucherzentrale Aktiensparen nach schwedischem Vorbild &ndash; wir werden verraten und verkauft, von der Bundespolitik und von den angeblichen Verbrauchersch&uuml;tzern.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Bundesrat: Altersvorsorge-Reform &bdquo;geht an Interessen der Sparerinnen und Sparer vorbei&ldquo;<\/strong><br>\nDer Bundesrat hat den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf f&uuml;r eine Reform der privaten Altersvorsorge deutlich kritisiert. Der Entwurf bleibe &bdquo;weit hinter den Versprechungen des Koalitionsvertrags (&hellip;) zur&uuml;ck&ldquo;, hei&szlig;t es in einer Stellungnahme der L&auml;nderkammer. Und weiter: &bdquo;Ein echtes Standardprodukt muss (&hellip;) transparent, kosteneffizient und renditestark sein &ndash; und vor allem echte Vergleichbarkeit erm&ouml;glichen&ldquo;. Mit dem Gesetzesentwurf werde dieses Ziel aber nicht erreicht. Stattdessen sei zu bef&uuml;rchten, dass weiter &bdquo;ein gro&szlig;er Teil derjenigen Verbraucherinnen und Verbraucher, die keine Erfahrungen mit Anlagen in Investmentfonds besitzen, nicht die M&ouml;glichkeit staatlich gef&ouml;rderter, kapitalmarktgest&uuml;tzter Altersvorsorgedepots nutzen wird und stattdessen in Altersvorsorgeprodukte einzahlen wird, die kaum Rendite erwirtschaften&ldquo;. Der vom Bundesfinanzministerium vorgelegte Entwurf soll den Weg f&uuml;r Alternativen zu der als unrentabel und zu teuer geltenden Riester-Rente freimachen. Das Gesetz ist im Bundesrat zustimmungspflichtig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/altersvorsorge\/nachrichten\/bundesrat-altersvorsorge-reform-geht-an-interessen-der-sparerinnen-und-sparer-vorbei%20\">Ihre Vorsorge<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Kritik des Bundesrats zeigt echte Besorgnis &ndash; das klingt gut. Und wenn die Rentenpl&auml;ne der Bundesregierung tats&auml;chlich eine Wiederauflage der uns&auml;glichen und sauteuren Riester-Renten bringen sollten, w&auml;re das ganze Geschw&auml;tz von &ldquo;billiger und besser&rdquo; hinf&auml;llig. Nur leider fordert der Bundesrat dieselben irrsinnigen Ideen einer angeblich privaten Vorsorge und denselben Irrsinn von staatlich gef&ouml;rdertem (!!) Aktiensparen. Das gew&uuml;nschte preisg&uuml;nstige staatliche Standardprodukt existiert doch schon l&auml;ngst; es hei&szlig;t Umlagerente, und etwas Besseres gibt es nicht. Der Bundesrat will also das extrem schlechte Modell, das der Bundesregierung vorschwebt, durch ein sehr schlechtes Modell ersetzen und beharrt darauf, die Arbeitgeberseite von Lohnkosten zu entlasten. Wir werden von der Politik verraten und verkauft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das durchgesessene Sofa bringt die Rendite<\/strong><br>\nDie geplante Mietrechtsreform ist &uuml;berf&auml;llig und in gro&szlig;en Teilen gut. Umso schlimmer, dass sie einen weiteren Joker f&uuml;r Mieterh&ouml;hungen enth&auml;lt. [&hellip;]<br>\nDass durch die Gesetzesnovelle keine neuen Wohnungen entstehen, kann man dem Papier nicht zum Vorwurf machen. Nat&uuml;rlich brauchen wir Neubau. Aber selbst mit der besten Baupolitik wird der nicht vom Himmel fallen. Zudem wird wegen hoher Kosten keine f&uuml;r Normalverdienende bezahlbare Wohnung entstehen. Wer billige Wohnungen will, muss den Bestand sichern, daran f&uuml;hrt kein Weg vorbei.<br>\nUmso unverst&auml;ndlicher ist es, dass Hubig den Ver&shy;mie&shy;te&shy;r:in&shy;nen gleich den n&auml;chsten Joker auf den Tisch legt. Der Mietaufschlag bei m&ouml;blierten Wohnungen soll nicht, wie vielfach geschrieben, auf 5 Prozent &bdquo;begrenzt&ldquo; werden. Die sind vielmehr der Standardwert, den Ei&shy;gen&shy;t&uuml;&shy;me&shy;r:in&shy;nen pauschal draufschlagen k&ouml;nnen, ohne den Wert der M&ouml;blierung berechnen zu m&uuml;ssen. Da reichen also ein durchgesessenes Sofa samt Tisch und Bett, und schon stiegt die Miete legal um 5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Geplante-Mietrechtsreform-Rendite-Sofa\/!6152564\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Alle verdienen, nur der Mieter zahlt<\/strong><br>\nNebenkostenabrechnungen sind zu einem lukrativen Gesch&auml;ftsmodell geworden.<br>\nEs beginnt meist harmlos: ein Brief im Kasten, ein paar Seiten Papier, viele Zahlen, Tabellen, Abk&uuml;rzungen, &bdquo;Nebenkostenabrechnung&ldquo; steht dar&uuml;ber. Ein Begriff, der klingt, als ginge es um Kleinigkeiten. Um ein bisschen Wasser, ein bisschen Heizung, ein bisschen Hausreinigung. Doch wer genauer hinsieht oder es versucht, merkt schnell: Hier geht es l&auml;ngst nicht mehr um Nebensachen. Hier geht es um ein System, das sich zwischen Mieter und Wohnung geschoben hat und Jahr f&uuml;r Jahr verl&auml;sslicher kassiert. Transparent ist daran kaum noch etwas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/alle-verdienen-nur-der-mieter-zahlt\">Manova<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wohnen zuerst<\/strong><br>\nDie Wohnsituation in Deutschland kann und muss man als einziges Desaster bezeichnen. Jedes Jahr fehlen mehr Wohnungen, und die mehr oder weniger vollmundigen Ank&uuml;ndigungen der Bundesregierungen haben letztlich keine Besserung gebracht. Inzwischen gibt es sogar Menschen mit Job, die trotzdem in der Obdachlosigkeit landen, weil die Diskrepanz zwischen Verdienst und Mietzahlungen zu gro&szlig; ist. Nebenbei werden von Politik und Medien die Jungen gegen die &Auml;lteren aufgehetzt. L&ouml;sungen sind &mdash; fernab von der Rhetorik der Politik &mdash; nicht in Sicht. Finnland geht einen anderen Weg, und zwar schon einige Jahre. Man sieht daran, dass Wohnraum zu schaffen und Obdachlosigkeit abzubauen eine echte Mammutaufgabe ist. Kein Grund, den Weg nicht trotzdem einzuschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/wohnen-zuerst\">Tom J. Wellbrock auf Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mit Qatar gegen die Abh&auml;ngigkeit von den USA<\/strong><br>\nDie Bundesregierung bem&uuml;ht sich um eine Reduzierung der Abh&auml;ngigkeit der EU von US-Fl&uuml;ssiggaslieferungen und setzt dabei auf gesteigerte LNG-Importe aus Qatar. Eine Ausweitung der Einfuhr von dort war Gegenstand von Gespr&auml;chen, die Bundeskanzler Friedrich Merz in der vergangenen Woche in dem Emirat f&uuml;hrte. Deutschland importiert seit 2022 zunehmend Fl&uuml;ssiggas, um russische Gasimporte zu ersetzen. Das LNG stammt gr&ouml;&szlig;tenteils aus den USA &ndash; im Fall der EU zuletzt zu 55 Prozent, im Fall der deutschen Direktimporte &uuml;ber die Terminals an Nord- und Ostsee sogar zu 96 Prozent. Gleichzeitig werden in mehreren L&auml;ndern Ost- und S&uuml;dosteuropas Kapazit&auml;ten auf- und ausgebaut, um russisches Gas auch dort durch US-amerikanisches LNG zu ersetzen. Experten warnen seit geraumer Zeit vor einer hochgradigen Abh&auml;ngigkeit von US-Fl&uuml;ssiggas. Seit der Eskalation des Konflikts um Gr&ouml;nland sind nun auch die Bundesregierung und die EU-Kommission bem&uuml;ht, dieser Abh&auml;ngigkeit zu entkommen. Qatar ist prinzipiell bereit zu liefern, dringt jedoch auf eine Abschaffung der EU-Lieferkettenrichtlinie und auf langfristige Liefervertr&auml;ge, die Berlin bislang vermeiden wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10295\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Russia set record volume of LNG supplies to Europe in January 2026<\/strong><br>\nEU imports of Russian LNG amounted to 2.276 billion cubic meters, according to TASS calculations based on data from the European analytical center Bruegel<br>\nSupplies of Russian liquefied natural gas (LNG) to the European Union reached a historic high in January, amid the introduction of a complete ban on Russian gas in the EU starting from 2027, according to TASS calculations based on data from the European analytical center Bruegel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/tass.com\/economy\/2083375\">Tass<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ukraine: Kallas will bei Friedensgespr&auml;chen nachkarten<\/strong><br>\nSeit vier Jahren steht die EU bei Friedensgespr&auml;chen f&uuml;r die Ukraine auf der Bremse. Nun scheint eine Einigung nahe &ndash; doch die Au&szlig;enbeauftragte Kallas will erneut nachkarten.<br>\n&bdquo;Russland gewinnt nicht. Im Gegenteil: Die Verlustraten steigen deutlich&ldquo;, sagte Kallas im Gespr&auml;ch mit dpa und anderen gro&szlig;en Nachrichtenagenturen in Br&uuml;ssel. &bdquo;Sie sind in einer schwierigen Lage&ldquo;, sagte sie.<br>\nDamit stellt Kallas die Fakten auf den Kopf: Die Ukraine ist in einer schwierigen Lage, das Land steht vor dem energetischen und wirtschaftlichen Kollaps. Ohne EU-Hilfe droht zudem in ein paar Wochen die Pleite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ukraine-kallas-will-bei-friedensgespraechen-nachkarten\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bald 11,5 Milliarden: Europa ersetzt die USA: Deutschland wird zum gr&ouml;&szlig;ten Zahler f&uuml;r die Ukraine<\/strong><br>\nDeutschland &uuml;bernimmt die Hauptlast der Ukraine-Hilfen in Europa. Sahra Wagenknecht wirft der Bundesregierung vor, deutsche Steuerzahler zum &bdquo;Kriegsfinanzier Nummer eins&ldquo; zu machen.<br>\nDie USA haben sich im vergangenen Jahr nahezu vollst&auml;ndig aus der finanziellen und milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung der Ukraine zur&uuml;ckgezogen. Europa ist eingesprungen. Besonders stark f&auml;llt dabei das Engagement Deutschlands ins Gewicht. Nach aktuellen Haushaltsplanungen soll die deutsche Ukraine-Hilfe im kommenden Jahr auf rund 11,5 Milliarden Euro steigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/ukraine-hilfe-deutschland-rueckt-an-die-spitze-der-geldgeber-li.10018541\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die Nicht-Gespr&auml;chsf&auml;higkeit der Europ&auml;er gegen&uuml;ber Russland. Wie dar&uuml;ber entschieden wurde.<\/strong><br>\nRolf M&uuml;tzenich wurde nach seiner Rede am 15. M&auml;rz 2024 noch massiv gescholten, in der er gefragt hatte, ob man nicht beginnen m&uuml;sse dar&uuml;ber nachzudenken, &bdquo;wie man einen Krieg &hellip; beenden kann&ldquo;. Dazu h&auml;tte man mit dem milit&auml;rischen Gegner reden m&uuml;ssen. Inzwischen hat sich Einiges getan. Man ist in Europa allm&auml;hlich bereit zuzugestehen, dass der Abbruch eines eigenst&auml;ndigen Gespr&auml;chskanals nach Moskau ein schwerer politischer Fehler war. In Deutschland sind die Gespr&auml;chsgegner noch besonders intransigent. Doch die moralisch get&ouml;nte Verweigerung, mit einem &bdquo;Verbrecher&ldquo; zu reden, hat kurze Beine. Der aussichtsreiche Vorschlag daf&uuml;r, doch noch die Kurve zu nehmen, stammt denn auch vom Rand, von Frau Meloni &ndash; der Chefin eines Staates, der anders als Deutschland kaum etwas zur Finanzierung der Fortsetzung des Krieges beizusteuern vermag. Ihr Vorschlag ist, Mario Draghi als Sprecher der EU-Europ&auml;er zu benennen in Sachen Ukraine-Krieg und f&uuml;r die kooperative Konzeption einer Sicherheitsordnung in Europa nach Ende des laufenden Krieges.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/die-nicht-gespraechsfaehigkeit-der-europaeer-gegenueber-russland-wie-darueber-entschieden-wurde\/%20\">Jochen Luhmann in Blog der Republik<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant. Aber weshalb soll sich der &bdquo;Abbruch-Beschluss&ldquo; erst mit der Macht&uuml;bernahme seitens der MAGA-Bewegung in den USA f&uuml;r die EUrop&auml;er als &bdquo;Selbstverzwergung entpuppt&ldquo; haben? War nicht bereits z.B. das Schweigen von Kanzler Scholz neben US-Pr&auml;sident Biden ein Akt der &bdquo;Selbstverzwergung&ldquo;? Immerhin hatte der damalige US-Pr&auml;sident sogar auf journalistische Nachfrage quasi die Zerst&ouml;rung der Nordstream-Pipelines unter bestimmten Umst&auml;nden angek&uuml;ndigt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&laquo;Israel will die Landkarte des Grossen Mittleren Ostens neu bestimmen&raquo;<\/strong><br>\nInterview mit Karin Leukefeld, freie Journalistin und Nahost-Expertin<br>\nZeitgeschehen im Fokus Wie geht es weiter mit dem Iran. Wird man das Land nochmals attackieren, bis die Regierung gest&uuml;rzt ist?<br>\nKarin Leukefeld Im Moment ist die Sache im Iran &laquo;stillgelegt&raquo;. Der Westen hat hier eine Schlappe kassiert, man war offenbar nicht darauf vorbereitet, dass der Iran nicht nur das Internet abstellt, sondern auch die Kommunikation zu Starlink unterbricht. Aber der Druck aus dem politischen Westen gegen den Iran wird weitergehen.<br>\nMan muss davon ausgehen, dass die Proteste im Iran nicht ohne &auml;usseren Einfluss zustande kamen beziehungsweise eskaliert wurden.<br>\n&Auml;usserungen in israelischen Medien weisen darauf hin. Insbesondere von Journalisten und Milit&auml;rexperten, die von einem &laquo;gr&uuml;nen Licht&raquo; sprachen, das Trump f&uuml;r einen neuen Krieg gegen Iran gegeben habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zgif.ch\/2026\/02\/04\/israel-will-die-landkarte-des-grossen-mittleren-ostens-neu-bestimmen\/\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<p>dazu: <strong>Israels Landraub und die Besetzung im Westjordanland eskalieren<\/strong><br>\nNetanyahus Regierung hilft es, dass sich die Medien von Trumps Provokationen ablenken lassen und die Westbank vernachl&auml;ssigen.<br>\nEine Ausnahme ist die &laquo;New York Times&raquo; (Paywall): Zwei Journalistinnen und zwei Journalisten verbrachten vor Jahresende mehr als zwei Monate vor Ort in einem Dutzend D&ouml;rfer. Sie trafen pal&auml;stinensische Familien, lokale Beamte und Bauern. Sie sprachen auch mit jungen Menschenrechtsaktivisten, die teilweise aus dem Ausland kamen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/israels-landraub-und-die-besetzung-im-westjordanland-eskalieren\/\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Westjordanland: Israel ebnet den Weg zur Annexion<\/strong><br>\nIsrael beschlie&szlig;t weitreichende Kontrolle &uuml;ber das Westjordanland. Pal&auml;stinenser und arabische Nachbarn protestieren scharf. China stoppt Investitionen.<br>\nIsraels Sicherheitskabinett hat am Wochenende neue Regelungen gebilligt, die darauf abzielen, die israelische Kontrolle &uuml;ber das besetzte Westjordanland zu verst&auml;rken. Dies berichteten israelische Medien am Sonntag. Die pal&auml;stinensische Seite reagierte mit scharfer Kritik.<br>\nDas B&uuml;ro von Pr&auml;sident Mahmud Abbas bezeichnete die Entscheidung in einer Stellungnahme als &ldquo;gef&auml;hrlich&rdquo; und einen &ldquo;offenen israelischen Versuch, die Ausweitung der Siedlungen zu legalisieren&rdquo; sowie Land zu konfiszieren. Abbas forderte die Vereinigten Staaten und den UN-Sicherheitsrat auf, unverz&uuml;glich einzugreifen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Westjordanland-Israel-ebnet-den-Weg-zur-Annexion-11170183.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Milliard&auml;re sitzen am Schalthebel der milit&auml;rischen Macht<\/strong><br>\nOhne Palantirs Software &ndash; warnen Kritiker &ndash; w&auml;ren Armee und Regierung handlungsunf&auml;hig. Die Demokratie verkomme zur Kulisse. (&hellip;)<br>\nEhemalige Manager von Palantir, Anduril, Meta oder OpenAI besetzen Schl&uuml;sselpositionen in Washington und im Pentagon, manchmal mit fortbestehenden Beteiligungen an den Firmen, deren Produkte sie nun beschaffen oder regulieren.<br>\nRisikokapitalfonds wie Founders Fund, 1789 Capital und Andreessen Horowitz b&uuml;ndeln Investitionen in Palantir, Anduril, SpaceX, xAI und Nuklear Start-ups. Sie kontrollieren zentrale Infrastrukturen, auf denen staatliche Souver&auml;nit&auml;t bisher traditionell ruhte &ndash; Daten, Geld, Waffen, Satelliten, Energie. (&hellip;)<br>\nMit &laquo;Stack&raquo; ist die gesamte Infrastruktur gemeint: von Hardware, Cloud und Betriebssystemen &uuml;ber Datenbanken, KI Modelle und Plattformen bis hin zu Bezahlsystemen oder speziellen Fachanwendungen.<br>\nW&auml;hrend Br&uuml;ssel &uuml;ber &laquo;digitale Souver&auml;nit&auml;t&raquo; debattiert, binden sich europ&auml;ische Regierungen tief in den US dominierten Stack ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konzerne\/milliardaere-sitzen-am-schalthebel-der-militaerischen-macht\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die EU-Migrationsabwehr ist nicht besser als ICE<\/strong><br>\nNach den ICE-Morden in den USA ist das Abgrenzungsbed&uuml;rfnis in Europa gro&szlig;. Dabei ist die Migrationsabwehr der EU keineswegs humaner &ndash; der Unterschied ist nur, dass die rechtlose Gewalt ins Mittelmeer und nach Nordafrika ausgelagert wird.<br>\nIn den vergangenen Wochen waren alle Augen auf die USA und die Gewalt ihrer Einwanderungs- und Zollbeh&ouml;rde ICE gerichtet. Die eskalierende Gewalt in Gro&szlig;st&auml;dten wie Chicago und Minneapolis f&uuml;hrte dazu, dass zwei US-Staatsb&uuml;rger von der Beh&ouml;rde auf offener Stra&szlig;e erschossen wurden. Das erzeugte eine Welle der Emp&ouml;rung, die auch in Europa die Forderung nach Abgrenzung nach sich zog.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/eu-ice-migration-pushback-libyen-milizen-frontex\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schluss mit dem Schweigen: Zum &ldquo;Fall Baud&rdquo; und anderen<\/strong><br>\nIch kann theoretisch noch verstehen, dass man angeblichen &bdquo;Kreml-Propagandisten&ldquo; nicht den roten Teppich ausbreiten will. Aber was denken diese Sanktions-Verwalter sich, wie ein Mensch &uuml;berleben soll, ohne Zugang zum Bankkonto? &Uuml;ber mehr als einen Monat? Derweil die ganz sicher offline und online Geschenke zu Weihnachten kauften?<br>\nWas ist menschliches Verhalten in unserer Zeit? Grenzen werden verr&uuml;ckt, Gewissen werden elastisch.<br>\nWie war das bei Assange? Der war auch kein &ouml;ffentlicher Sympathietr&auml;ger. Schwerst bestraft wurde er daf&uuml;r, was er ver&ouml;ffentlichte: Keine L&uuml;gen, sondern Einblicke in die Schaltzentralen der Macht, auch Beweise f&uuml;r Kriegsverbrechen.<br>\nAssange kam dennoch vergleichsweise glimpflich davon. Immerhin hatte die CIA &uuml;ber seine Ermordung sinniert.<br>\nSo gesehen, sind auch Baud und die anderen EU-Sanktionierten auf EU-Territorium doch recht gl&uuml;cklich dran: Es wird ihnen nicht &bdquo;alles&ldquo; genommen. Nur fast alles.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/schluss-mit-dem-schweigen%20\">Petra Erler<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Das EU-Zensur-System: So unterdr&uuml;ckt Br&uuml;ssel die freie Rede weltweit<\/strong><br>\nTeil 1: Die Maschinerie &ndash; Wie das System funktioniert. Das US-Repr&auml;sentantenhaus ver&ouml;ffentlicht einen 160-Seiten-Bericht mit vernichtenden Beweisen gegen die EU-Kommission. (&hellip;)<br>\nRum&auml;nien, 24. November 2024. C&amp;abreve;lin Georgescu, ein bis dahin weitgehend unbekannter unabh&auml;ngiger Kandidat, gewinnt &uuml;berraschend die erste Runde der Pr&auml;sidentschaftswahl mit 22,94% der Stimmen. Das politische Establishment ist schockiert. Zwei Tage sp&auml;ter pr&auml;sentieren rum&auml;nische Geheimdienste eine dramatische Behauptung: 25.000 koordinierte TikTok-Accounts, gesteuert aus Russland, h&auml;tten die Wahl manipuliert.<br>\nAm 6. Dezember 2024 annulliert das rum&auml;nische Verfassungsgericht einstimmig die Wahl &ndash; ohne die Vorw&uuml;rfe zu pr&uuml;fen, ohne Beweise zu verlangen, ohne Anh&ouml;rung des Kandidaten. Der Grund: angebliche russische Einmischung via TikTok. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Europ&auml;ischen Union, dass eine demokratische Wahl nach der Abstimmung vollst&auml;ndig annulliert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/das-eu-zensur-system-so-unterdrueckt-bruessel-die-freie-rede-weltweit\/\">Michael Hollister auf Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Sanktionen des EU-Rates gegen Einzelpersonen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146130\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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