{"id":146265,"date":"2026-02-13T16:40:52","date_gmt":"2026-02-13T15:40:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265"},"modified":"2026-02-13T16:40:52","modified_gmt":"2026-02-13T15:40:52","slug":"hinweise-des-tages-ii-713","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265#h01\">Eklat im EU-Parlament: Falsches Thema, richtige Rede: Martin Sonneborns Pl&auml;doyer f&uuml;r die Meinungsfreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265#h02\">Gef&auml;hrliche Gespr&auml;chsverweigerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265#h03\">Von Fake-Videos zur R&uuml;cktrittsforderung: Die Kampagne gegen Albanese<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265#h04\">Deutschland und Israel: Wir Komplizen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265#h05\">Warum Israel im Libanon Pflanzengift verspr&uuml;ht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265#h06\">Irans umfassender Friedensvorschlag an die Vereinigten Staaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265#h07\">54 Prozent der erwerbst&auml;tigen Eltern mit Schlie&szlig;ungen oder verk&uuml;rzten Zeiten bei Kinderbetreuung konfrontiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265#h08\">Wer eine Arbeitspflicht f&uuml;r B&uuml;rgergeld-Beziehende fordert, verhindert Arbeitsaufnahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265#h09\">Hunderte Betrugs-Ermittlungen: Die Corona-Milliarden verschwinden seit Jahren in der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265#h10\">Die Spitzenverdiener im Cockpit: So viel verdienen die Lufthansa-Piloten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265#h11\">&bdquo;Die europ&auml;ische Verteidigung st&auml;rken&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265#h12\">Einsch&auml;tzung vom Europ&auml;ischen Gerichtshof: Freigabe von EU-Milliarden an Ungarn laut Gutachten nichtig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265#h13\">Medienvertrauen der Jugend: Wenn Medien mit dem System fallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265#h14\">Regulierer z&uuml;nden n&auml;chste Stufe unserer finanziellen Entm&uuml;ndigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146265#h15\">Veranstaltungshinweise der Woche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eklat im EU-Parlament: Falsches Thema, richtige Rede: Martin Sonneborns Pl&auml;doyer f&uuml;r die Meinungsfreiheit<\/strong><br>\nZwischen Kinderschutz und Klageflut: Warum Martin Sonneborns j&uuml;ngster Eklat im EU-Parlament eine gef&auml;hrliche Entwicklung beschreibt. Eine Betrachtung.<br>\nWenn Martin Sonneborn, der wohl einzige humoristische Faktor im Europaparlament und fraktionsloser Volksvertreter der Satirepartei Die Partei, ans Rednerpult tritt, ist das f&uuml;r die oftmals allzu seri&ouml;sen &uuml;brigen Abgeordneten meist das Signal f&uuml;r ein kollektives Augenrollen. Bei seiner letzten Rede verfehlte Sonneborn zwar das Thema, redete am eigentlichen Gegenstand &ndash; einer Initiative gegen Cybermobbing &ndash; weit vorbei, und traf dennoch den Nagel so pr&auml;zise auf den Kopf, dass man das Echo bis in die Berliner Staatsanwaltschaften h&ouml;ren konnte.<br>\nEs war das Pl&auml;doyer eines Mannes, der die Erosion der europ&auml;ischen Debattenkultur blo&szlig;stellte. W&auml;hrend die Kommission neue Apps bastelt, um Kindern beim Dokumentieren von digitalen Schikanen zu helfen, erinnert Sonneborn daran, dass die d&uuml;nnh&auml;utigsten Opfer von Beleidigungen im virtuellen Raum gar keine Schulkinder sind, sondern Spitzenpolitiker mit direktem Draht zur Justiz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/falsches-thema-sonneborns-plaedoyer-fuer-die-meinungsfreiheit-im-eu-parlament-li.10018666\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gef&auml;hrliche Gespr&auml;chsverweigerung<\/strong><br>\nFriedrich Merz sollte endlich mit Wladimir Putin reden &mdash; nicht, weil dieser moralisch makellos w&auml;re, sondern weil Frieden zum Besten beider V&ouml;lker ist.<br>\nEs klingt ein bisschen kalt und fast r&uuml;ckgratlos. Und doch ist es wahr: Nicht Moral sollte die Russlandpolitik der Bundesregierung lenken, sondern ein Gef&uuml;hl f&uuml;r die eigenen Interessen. Moralisch mag man gegen Wladimir Putin einiges einwenden, auch wenn Friedrich Merz da nicht mit Steinen in Richtung Osten werfen sollte. Die Interessen Deutschlands allerdings sind v&ouml;llig klar: Eine aktive Friedenspolitik erspart den V&ouml;lkern nicht nur ein entsetzliches Gemetzel, das vielleicht Millionen von Toten kosten k&ouml;nnte &mdash; sie dient auch dem beiderseitigen Wohlstand durch den Verzicht auf astronomische R&uuml;stungsausgaben, durch Handel und bereichernde Kultur-Kontakte. Es ist Wahnsinn, das Gespr&auml;ch mit dem wichtigsten europ&auml;ischen Politiker zu verweigern &mdash; mit dem russischen Pr&auml;sidenten, der seinen Partnern n&uuml;tzen und seinen Gegnern schaden kann wie kein anderer. Und doch hat sich Friedrich Merz seit Beginn seiner Kanzlerschaft gleichsam in den Schmollwinkel zur&uuml;ckgezogen und verharrt stur auf dem Standpunkt: &bdquo;Ich rede nicht mit jedem&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/gefahrliche-gesprachsverweigerung\">Manova<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kann Trump Europa n&auml;her an Russland r&uuml;cken?<\/strong><br>\nSicherheitsarchitektur, strategische Autonomie und das Ende der transatlantischen Illusion: W&auml;hrend Washington unter Donald Trump Europa zunehmend als Rivalen behandelt und geopolitisch instrumentalisiert, w&auml;chst in Br&uuml;ssel die Erkenntnis, dass eine stabile Ordnung ohne Russland kaum denkbar ist. G&aacute;bor Stier analysiert die notwendige Abkehr von alten Dogmen und die schwierige Suche nach einem neuen Dialog mit Moskau, um Europas drohende Marginalisierung zwischen den USA und China zu verhindern. Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r geopolitischen Realismus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/kann-trump-europa-naeher-an-russland-ruecken\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Von Fake-Videos zur R&uuml;cktrittsforderung: Die Kampagne gegen Albanese<\/strong><br>\nAusgehend vom franz&ouml;sischen Au&szlig;enminister Jean-No&euml;l Barrot formierte sich eine Kampagne mehrerer europ&auml;ischer Regierungen gegen die UN-Sonderberichterstatterin f&uuml;r das besetzte Pal&auml;stina Francesca Albanese. Auch der deutsche Au&szlig;enminister Johann Wadephul schloss sich der Forderung nach ihrem R&uuml;cktritt an. Grundlage dieser massiven politischen Intervention waren Videos, in denen Albanese mit den Worten zitiert wird: &bdquo;Israel ist der gemeinsame Feind der Menschheit.&ldquo; Doch diese Videos haben mit der Realit&auml;t nichts zu tun. Es handelt sich um mit KI zusammengeschnittene Videos, die ihre Aussagen bewusst verf&auml;lschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/von-fake-videos-zur-ruecktrittsforderung-die-kampagne-gegen-albanese\/\">etos.media<\/a>\n<p>dazu: <strong>Francesca Albanese: Wadephul fordert R&uuml;cktritt von Uno-Sonderberichterstatterin<\/strong><br>\n&raquo;Sie ist in ihrer Position unhaltbar&laquo;: Wegen ihrer israelfeindlichen &Auml;u&szlig;erungen kritisiert auch Au&szlig;enminister Wadephul die Uno-Sonderberichterstatterin f&uuml;r die Pal&auml;stinensergebiete, Francesca Albanese, scharf. Sie verteidigt sich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/francesca-albanese-johann-wadephul-fordert-ruecktritt-von-uno-sonderberichterstatterin-a-56b41708-d927-4bf9-9827-cc7d924e251c\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Es wird immer &uuml;bler.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland und Israel: Wir Komplizen<\/strong><br>\nJulia Kl&ouml;ckner ist eine von Netanjahus besten PR-Botschafterinnen. Deshalb durfte sie in den Gazastreifen fahren: ein Privileg, das anderen verwehrt wurde.<br>\nVor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag muss sich Israel wegen mutma&szlig;lichem V&ouml;lkermord in Gaza verantworten. Schon 2024 hat das h&ouml;chste UN-Gericht geurteilt, dass die Besatzung des Gazastreifens, des Westjordanlands und Ost-Jerusalems illegal ist und beendet werden muss. Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu wird zudem vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Kriegsverbrechen gesucht. Viele Staaten sind deshalb auf Abstand zu seiner in Teilen rechtsextremen Regierung gegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Eine-bessere-PR-Botschafterin-als-Julia-Kloeckner-kann-sich-Netanjahu-nicht-wuenschen\/!6153998\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Lobbyismus, Diffamierung, Sanktionen<\/strong><br>\nOhne gro&szlig;en Aufschrei und Protest ist der Besuch von Kanzler Friedrich Merz Anfang Dezember 2025 beim israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu vonstattengegangen. Nur wenige Medien haben daran erinnert, dass es einen internationalen Haftbefehl gegen Netanjahu gibt und dass Israel wegen des Genozids in Gaza vor dem Internationalen Gerichtshof angeklagt ist.<br>\nAu&szlig;er Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich bislang kein europ&auml;ischer Staatschef getraut, den unter V&ouml;lkermord-Verdacht stehenden Netanjahu zu besuchen. F&uuml;r Merz gibt es &bdquo;keinerlei Differenzen mit Israel&ldquo;. Dass die israelische Regierung trotz des sogenannten &bdquo;Waffenstillstands&ldquo; immer noch nicht die vereinbarten humanit&auml;ren Lieferungen in den Gazastreifen reinl&auml;sst, was die katastrophale Situation in Gaza noch verschlimmert, l&auml;sst der Kanzler au&szlig;er Acht so wie auch die brutale Vertreibung der Pal&auml;stinenser aus der Westbank.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/lobbyismus-diffamierung-sanktionen\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Warum Israel im Libanon Pflanzengift verspr&uuml;ht<\/strong><br>\nDie Emp&ouml;rung im Libanon ist gro&szlig;. Denn verspr&uuml;ht wurde offenbar das umstrittene Pflanzengift Glyphosat, das von der Weltgesundheitsorganisation WHO als &ldquo;wahrscheinlich krebserregend&rdquo; bezeichnet wird. Es ist ein sogenanntes Totalherbizid, das alle Pflanzen t&ouml;tet, die damit bespr&uuml;ht werden.  F&uuml;r die Bauern im S&uuml;dlibanon ist es eine Katastrophe. &ldquo;Dieses Herbizid zerst&ouml;rt alles, wenn es in so hohen Konzentrationen wie von Israel eingesetzt wird: 30- bis 50-mal so hoch wie die &uuml;bliche Dosis&rdquo;, sagt Landwirtschaftsminister Nizar Hany. (&hellip;) &ldquo;Das Bespr&uuml;hen erfolgte genau zu dem Zeitpunkt, als die Menschen B&auml;ume pflanzen und mit der Fr&uuml;hjahrsaussaat beginnen wollten. Ist der Boden erst einmal so stark kontaminiert, kann die Erholung nicht Monate, sondern Jahre dauern. Das hat Auswirkungen auf die Lebensmittelsicherheit, die Wasserqualit&auml;t und die Artenvielfalt, von Nutztieren bis zu Bienen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/libanon-israel-pflanzengift-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Irans umfassender Friedensvorschlag an die Vereinigten Staaten<\/strong><br>\nDer Nahe Osten steht an einem Scheideweg zwischen endlosem Krieg und umfassendem Frieden. Ein Rahmen f&uuml;r den Frieden existiert bereits. Wird die USA ihn endlich ergreifen?<br>\nDie Geschichte bietet gelegentlich Momente, in denen die Wahrheit &uuml;ber einen Konflikt so deutlich zum Ausdruck kommt, dass es unm&ouml;glich ist, sie zu ignorieren. Die Rede des iranischen Au&szlig;enministers Abbas Araghchi am 7. Februar in Doha, Katar, d&uuml;rfte ein solcher Moment sein. Mit seinen wichtigen und konstruktiven &Auml;u&szlig;erungen reagierte er auf die Forderung der USA nach umfassenden Verhandlungen und legte einen soliden Vorschlag f&uuml;r den Frieden im Nahen Osten vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/irans-umfassender-friedensvorschlag-an-die-vereinigten-staaten\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>54 Prozent der erwerbst&auml;tigen Eltern mit Schlie&szlig;ungen oder verk&uuml;rzten Zeiten bei Kinderbetreuung konfrontiert<\/strong><br>\nDie Menschen in Deutschland sollen noch mehr im Erwerbsjob arbeiten, so die Forderung von Bundesregierung und Arbeitgebern. Doch daf&uuml;r m&uuml;ssen die Rahmenbedingungen stimmen, insbesondere f&uuml;r Erwerbst&auml;tige mit Familie oder anderen Sorgeverpflichtungen. Da hapert es h&auml;ufig, zeigen neue Daten des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung zur Stabilit&auml;t der Kinderbetreuung in Deutschland: 54 Prozent der erwerbst&auml;tigen oder arbeitsuchenden Eltern, die eigentlich eine externe Kinderbetreuung in einer Kita, bei Tageseltern oder in einer schulischen Ganztagsbetreuung haben, waren im Herbst 2025 an einem oder mehreren Tagen mit K&uuml;rzungen der Betreuungszeiten und\/oder sogar kurzfristigen Schlie&szlig;ungen der Einrichtung konfrontiert, beispielsweise wegen Personalmangels.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-schliessungen-oder-verkuerzte-zeiten-bei-der-kinderbetreuung-74924.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wer eine Arbeitspflicht f&uuml;r B&uuml;rgergeld-Beziehende fordert, verhindert Arbeitsaufnahmen<\/strong><br>\nSchulze verfehlt, wie alle Vertreter:innen einer Arbeitspflicht vor ihm, das Thema. Es braucht keine Pflicht zu arbeiten. Verschiedene Umfragen &ndash; von Bertelsmann auf der eher rechten, bis hin zu Sanktionsfrei auf der eher linken Seite, zeigen: B&uuml;rgergeld-Beziehende wollen arbeiten. Das best&auml;tigen auch die Jobcenter, die darauf verweisen, dass &bdquo;Totalverweigerer&ldquo; eine kleine Minderheit sind. Die M&ouml;glichkeit zur Arbeit fehlt jedoch.<br>\nSogenannte Vermittlungshemmnisse verwehren ihnen den Zugang zu Arbeit &ndash; und damit zu einem selbstbestimmten Leben. Ein Gro&szlig;teil leidet unter k&ouml;rperlichen und psychischen Erkrankungen. Andere m&uuml;ssen sich um die Kindererziehung k&uuml;mmern, weil Betreuungsangebote nicht ausreichen. Oder sie pflegen ihre Angeh&ouml;rigen und k&ouml;nnen deshalb nicht arbeiten. Dazu hat fast zwei Drittel keine abgeschlossene Berufsausbildung, w&auml;hrend auf dem Arbeitsmarkt h&ouml;chstens noch Fachkr&auml;fte gefragt sind.<br>\nDoch auch dort fehlt der Zugang.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/verweigert-die-realitaet-wer-eine-arbeitspflicht-fuer-buergergeld-beziehende-fordert-94164128.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hunderte Betrugs-Ermittlungen: Die Corona-Milliarden verschwinden seit Jahren in der EU<\/strong><br>\nDer Corona-Wiederaufbaufonds sollte die Wirtschaft der EU aus dem Pandemie-Tief holen. Doch die 700 Milliarden Euro flie&szlig;en ohne richtige Kontrolle &ndash; ein offenes Geheimnis in Br&uuml;ssel. Dennoch soll der Fonds als Vorbild f&uuml;r den n&auml;chsten EU-Haushalt herhalten.<br>\nBetrug, Intransparenz und mangelnde demokratische Kontrolle &ndash; die Probleme mit der Geldvergabe aus dem Corona-Wiederaufbaufonds bedienen alle tragischen Klischees zur Europ&auml;ischen Union. Im gro&szlig;en Stil nahm die EU f&uuml;r den Fonds Schulden auf, um die europ&auml;ische Wirtschaft in der Pandemie anzukurbeln. Mit mehr als 700 Milliarden Euro sollten Projekte im digitalen und &ouml;kologischen Bereich gef&ouml;rdert werden. Oft geschah das aber nicht. Stattdessen bedienten sich Betr&uuml;ger an dem Topf, weil die Kontrolle fehlt. Mehr als 300 Ermittlungsverfahren z&auml;hlt die Europ&auml;ische Staatsanwaltschaft allein bis Ende 2024.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Die-Corona-Milliarden-verschwinden-seit-Jahren-in-der-EU-id30357132.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Spitzenverdiener im Cockpit: So viel verdienen die Lufthansa-Piloten <\/strong><br>\nNicht nur im Vergleich zu anderen Fluggesellschaften, auch konzernintern z&auml;hlen die Cockpit-Crews der Lufthansa zu den Topverdienern. Mit ihrem Streik wollen sie verhindern, dass diese Position weiter geschw&auml;cht wird.<br>\nIm Streit um h&ouml;here Betriebsrenten haben die Lufthansa-Piloten f&uuml;r 24 Stunden ihre Arbeit niedergelegt. Bei dem Streik geht es unterschiedlichen Berichten zufolge allerdings vielmehr um die internen Machtverschiebungen &ndash; und damit um noch viel mehr Geld. Ein umfangreiches Sanierungsprogramm soll den Konzern effizienter machen. W&auml;hrend die g&uuml;nstiger arbeitenden Tochterunternehmen wachsen, verliert die Kernmarke an Bedeutung. Die Perspektiven f&uuml;r Piloten verschlechtern sich damit deutlich, denn bei den T&ouml;chtern wie Discover Airlines verdient die Cockpit-Crew weit weniger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/So-viel-verdienen-die-Lufthansa-Piloten-id30356118.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein Kommentar, der die hohen Geh&auml;lter der Lufthansa-Piloten erw&auml;hnt und trotzdem ohne Schaum vor dem Mund auskommt und stattdessen die Position der Vereinigung Cockpit referiert, sogar Verst&auml;ndnis daf&uuml;r zeigt, dass die Piloten sich gegen Verschlechterung wehren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Die europ&auml;ische Verteidigung st&auml;rken&ldquo;<\/strong><br>\nBem&uuml;hungen, die wachsenden deutsch-franz&ouml;sischen Spannungen zu kitten, z&ouml;gern eine Entscheidung &uuml;ber das von beiden L&auml;ndern geplante Luftkampfsystem FCAS (Future Combat Air System) weiter hinaus. W&auml;hrend aus Berlin zu h&ouml;ren ist, das Projekt werde wohl auf einen Teil des urspr&uuml;nglichen Vorhabens reduziert &ndash; die gemeinsame Entwicklung von Drohnen und einer Luftkampfcloud &ndash;, bieten sich f&uuml;r Deutschland nun zwei Alternativen zur gemeinsamen Fertigung eines Kampfjets mit Frankreich an; beide werden von einer engeren politischen Kooperation mit den jeweiligen L&auml;ndern begleitet. So k&auml;me etwa ein deutsch-schwedischer Kampfjet in Betracht; Berlin und Stockholm sind ohnehin dabei, ihre milit&auml;rische und r&uuml;stungsindustrielle Zusammenarbeit auszuweiten. M&ouml;glich w&auml;re auch ein Einstieg in ein britisch-italienisch-japanisches Projekt; daf&uuml;r spr&auml;che, dass Deutschland unl&auml;ngst begonnen hat, enger mit Italien zu koooperieren, dies zu Lasten traditioneller deutsch-franz&ouml;sischer Absprachen. Allerdings steht das britisch-italienisch-japanische Kampfjetprojekt aktuell vor einer Kostenexplosion und vor dadurch bedingten Verz&ouml;gerungen. Zudem w&auml;ren Deutschlands industrielle Anteile gering.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10303\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Einsch&auml;tzung vom Europ&auml;ischen Gerichtshof: Freigabe von EU-Milliarden an Ungarn laut Gutachten nichtig<\/strong><br>\nDas Europaparlament hatte die Kommission vor Gericht gebracht &ndash; sie habe zu Unrecht F&ouml;rdermilliarden an Budapest freigegeben. Ein Gutachten gibt den Kl&auml;gern nun recht.<br>\nDie Europ&auml;ische Kommission hat zu Unrecht F&ouml;rdergelder in Milliardenh&ouml;he an Ungarn freigegeben. Zu dieser Ansicht kommt eine Gutachterin am Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union (EuGH). Die Generalanw&auml;ltin schlug vor, den Beschluss f&uuml;r nichtig zu erkl&auml;ren. Sie stellte sich damit in wesentlichen Punkten hinter eine Klage des Europ&auml;ischen Parlaments. Das Gutachten ist f&uuml;r die Richterinnen und Richter am EuGH nicht bindend, oft folgen sie ihm aber. Ein Urteil wird erst in einigen Monaten erwartet. [&hellip;]<br>\nNach Einsch&auml;tzung der zust&auml;ndigen Generalanw&auml;ltin hatte die Kommission die Voraussetzungen f&uuml;r die Auszahlung nicht ordnungsgem&auml;&szlig; gepr&uuml;ft. Sie h&auml;tte erst nachweisen m&uuml;ssen, dass die erforderlichen gesetzlichen Reformen in Kraft getreten seien. Au&szlig;erdem habe die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde ihre Entscheidung nicht ordnungsgem&auml;&szlig; begr&uuml;ndet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/europa-eugh-freigabe-von-milliarden-an-ungarn-nichtig-a-17a35c9c-04d2-4433-9790-c6b4f5cce9ec%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Mit anderen Worten, die Kommission unter ihrer Pr&auml;sidentin von der Leyen agiert v&ouml;llig willk&uuml;rlich und unter massiven Verst&ouml;&szlig;en gegen die eigene Gesetzgebung. Nun gut, das ist nichts Neues dieser durch und durch korrupten Frau, aber das Ausma&szlig; &ndash; eben mal 10 Milliarden Euro &ndash; ist wieder enorm.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Medienvertrauen der Jugend: Wenn Medien mit dem System fallen<\/strong><br>\nNutzung ist nicht gleich Vertrauen: Warum junge Menschen Medien anders bewerten &ndash; und weshalb die Bruchlinie politisch verl&auml;uft.<br>\nDer Vertrauensverlust junger Menschen in Medien ist kein TikTok-Problem. Er ist ein Systemproblem.<br>\nWer die Zukunft der Medien verstehen will, muss deshalb genauer hinsehen. Denn die verbreitete Erz&auml;hlung &ndash; junge Menschen h&auml;tten sich von Qualit&auml;tsjournalismus abgewandt und w&uuml;rden nun blind sozialen Plattformen vertrauen &ndash; greift zu kurz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Medienvertrauen-der-Jugend-Wenn-Medien-mit-dem-System-fallen-11174488.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Regulierer z&uuml;nden n&auml;chste Stufe unserer finanziellen Entm&uuml;ndigung<\/strong><br>\nEine gro&szlig;e Bank verlangt seit Neuestem sehr detaillierte Auskunft von ihren Kunden, wie diese das Geld auf ihrem Konto nutzen wollen. Wer es anders nutzt, muss mit Verdachtsanzeigen oder Kontok&uuml;ndigung rechnen. Dahinter steht ein weiterer Schritt der Regulierer bei der Aush&ouml;hlung unserer Verf&uuml;gungsgewalt &uuml;ber unser eigenes Geld.<br>\nDie Sabadell Bank, die viertgr&ouml;&szlig;te spanische Bankengruppe, verschickt derzeit Frageb&ouml;gen an Bestandskunden, in denen diese detailliert danach ausgefragt werden, wie sie ihr Konto k&uuml;nftig nutzen wollen. Die Bank begr&uuml;ndet dies mit KYC-Regeln der Bankaufsicht zur Kundenidentifizierung (Know Your Customer). Mir liegen Scans des Fragebogens von einem deutschen Kunden der Bank vor. Die Fragen lassen vermuten, dass der Fragebogen in dieser Form nur an nichtspanische Kunden geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/geldsystem\/kyc-kontonutzung\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweise der Woche<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>24. Internationale M&uuml;nchner Friedenskonferenz<\/strong><br>\nWichtige Gegen-Veranstaltung zur\/gegen die M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz.<br>\nAm Samstag (14.2.) gibt es auch eine Demo in M&uuml;nchen:<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/sicherheitskonferenz.de\/Siko2026\/Aufruf-SiKo-Proteste-2026.pdf\">Aktionsb&uuml;ndnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz [PDF]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/friedenskonferenz.info\/\">friedenskonferenz.info<\/a><\/li>\n<li><strong>Friedensethische Tagung vom 1. bis 3. Mai 2026 in Erfurt<\/strong><br>\nZum Thema &bdquo;Gut informiert? Frieden und Kriege in den Medien&ldquo; l&auml;dt die Bonhoeffer-Niem&ouml;ller-Stiftung vom 1. bis 3. Mai 2026 zu ihrer friedensethischen Tagung ins Evangelische Augustinerkloster nach Erfurt ein. Anmeldeschluss ist der 2. April 2026.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/martin-niemoeller-stiftung.de\/allgemein\/save-the-date-friedensethische-tagung-vom-1-bis-3-mai-2026-in-erfurt\">Martin-Niem&ouml;ller-Stiftung e.V.<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Wenn Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen wollen, dann schicken Sie uns bitte die n&ouml;tigen Informationen mit dem Betreff &bdquo;Veranstaltungshinweise&ldquo; an hinweise@nachdenkseiten.de. Die Veranstaltungshinweise erscheinen w&ouml;chentlich am Freitag im Rahmen der Hinweise des Tages II. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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