{"id":146312,"date":"2026-02-16T08:43:09","date_gmt":"2026-02-16T07:43:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312"},"modified":"2026-02-16T08:43:22","modified_gmt":"2026-02-16T07:43:22","slug":"hinweise-des-tages-5035","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312#h01\">M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312#h02\">Russland verst&auml;rkt seine Position gegen&uuml;ber den USA: Keine Kompromisse in Ukraine-Frage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312#h03\">Bundesregierung nominiert Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer als Vorsitzenden des NATO-Milit&auml;rausschusses<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312#h04\">Ein Startup namens Quantum Frontline Industries oder warum es so schwer f&auml;llt, den Krieg zu beenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312#h05\">Endlich gibt es in Deutschland die Partei-Forderung &laquo;Raus aus der NATO&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312#h06\">Lohnzuw&auml;chse im &ouml;ffentlichen Dienst bei 2 Prozent pro Jahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312#h07\">Trotz &bdquo;ideologischem Klassenkampf&ldquo;: Eine gute Rente ist bezahlbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312#h08\">EU will Binnenmarkt und private Aktieninvestments st&auml;rken &ndash; von der Leyen k&uuml;ndigt Vorschl&auml;ge bis M&auml;rz an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312#h09\">Nach Verbot von russischem Gas: Europa steuert in einen neuen Irrweg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312#h10\">Rechtsruck in Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312#h11\">Wer Eliten kritisiert ist ein rechter Verschw&ouml;rungstheoretiker?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312#h12\">&bdquo;Rechtswidrige Praxis&ldquo;: EU-Parlamentarier fordern Abschaffung von EU-Sanktionen wegen Meinungs&auml;u&szlig;erung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312#h13\">Wie die EU den Datenschutz f&uuml;r B&uuml;rger:innen beschneiden will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312#h14\">CCC fordert, die VDS endg&uuml;ltig zu begraben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146312#h15\">&Uuml;berwachungskonzern Palantir verklagt die &bdquo;Republik&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li>\n    <strong>&bdquo;Zu Opfern bereit&ldquo;<\/strong><br>\n    M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz: Merz grenzt sich vom &bdquo;Kulturkampf der MAGA-Bewegung&ldquo; ab, fordert F&uuml;hrungsstellung Europas in der NATO ein und verlangt von der deutschen Bev&ouml;lkerung &bdquo;Bereitschaft zu Opfern&ldquo;.<br>\n    Die Bundesregierung grenzt sich gegen&uuml;ber der Trump-Administration ab, strebt durch einen Ausbau der Beziehungen zu Drittstaaten eine gr&ouml;&szlig;ere Unabh&auml;ngigkeit von den USA an und bem&uuml;ht sich zugleich um eine Erneuerung der f&uuml;r die Bundesrepublik bislang profitablen transatlantischen Kooperation. Dies haben mehrere deutsche Regierungsmitglieder am Wochenende auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz bekr&auml;ftigt. Bundeskanzler Friedrich Merz monierte eine tiefe &bdquo;Kluft&ldquo; zwischen Europa und den Vereinigten Staaten und k&uuml;ndigte an, nun &bdquo;ein starkes Netz globaler Partnerschaften&ldquo; aufzubauen. Bundesumweltminister Carsten Schneider vereinbarte mit dem Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, eine engere Kooperation in der Klimapolitik &ndash; in offenem Widerspruch zur Politik der Trump-Administration, zu deren m&auml;chtigsten Gegnern Newsom z&auml;hlt. Merz forderte eine F&uuml;hrungsstellung Europas in der NATO und eine F&uuml;hrungsstellung Deutschlands in Europa; von der deutschen Bev&ouml;lkerung forderte er die &bdquo;Bereitschaft &hellip; zu Opfern&ldquo; ein &ndash; &bdquo;und zwar &hellip; jetzt&ldquo;. US-Au&szlig;enminister Marco Rubio wiederholte die US-Warnung vor einer &bdquo;zivilisatorischen Ausl&ouml;schung&ldquo; Europas durch Migration.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10304\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>R&uuml;stung &uuml;ber alles<\/strong><br>\n    Zum ersten Mal er&ouml;ffnete mit Friedrich Merz (CDU) am Freitag ein amtierender deutscher Bundeskanzler die M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz. Seine in Medien sofort als Grundsatzrede betitelte Ansprache zur deutschen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik entsprach dem historischen Anlass: Sein Konzept l&auml;uft auf eine Dreifrontenaufstellung gegen&uuml;ber den Gro&szlig;m&auml;chten USA, Russland und China hinaus, wobei Russland auch milit&auml;risch bezwungen werden soll. Jedenfalls antwortete Merz auf eine Frage von Konferenzleiter Wolfgang Ischinger, warum die &raquo;Europ&auml;er&laquo; nicht selbst mit Moskau spr&auml;chen, Russland m&uuml;sse erst &raquo;wirtschaftlich und milit&auml;risch ersch&ouml;pft&laquo; werden.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/517425.sicherheitskonferenz-r%C3%BCstung-%C3%BCber-alles.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz: Europa will Krieg<\/strong><br>\n    Von der Leyen zeigte sich zufrieden. Rubio sei &bdquo;ein guter Freund, ein starker Verb&uuml;ndeter. Es war sehr beruhigend f&uuml;r mich, ihm zuzuh&ouml;ren.&ldquo; Doch obwohl die USA bei der 62. Auflage ihre bisher gr&ouml;&szlig;te Delegation zur MSC entsandten, deutete alles auf die St&auml;rkung der Europ&auml;er innerhalb der NATO hin: &bdquo;Europ&auml;isierung&ldquo; wird dies in internen Dokumenten bezeichnet. Europa soll die Last der aktuellen und wom&ouml;glich kommenden Kriege in Osteuropa tragen.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/muenchner-sicherheitskonferenz-europa-will-krieg\/\">Dieter Reinisch auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz 2026: Ist eine R&uuml;ckkehr zu friedenspolitischer Vernunft m&ouml;glich?<\/strong><br>\n    B&uuml;ndnisverteidigung ist nur dann sinnvoll, wenn das, was verteidigt werden soll, nicht zerst&ouml;rt wird. Doch die aktuell eintretende R&uuml;stungsspirale f&uuml;hrt zu mehr Unsicherheit und erh&ouml;ht die Kriegsgefahr in Europa.<br>\n    Angelika Wilmen, Friedensreferentin bei der &Auml;rzteorganisation IPPNW, bringt dies auf den Punkt: &bdquo;Des einen Sicherheit ist des anderen Unsicherheit. Er f&uuml;hlt sich bedroht und r&uuml;stet auf. Das Ergebnis ist eine R&uuml;stungsspirale. Sicherheit entsteht nicht durch die Stationierung von Raketenabwehrsystemen oder Mittelstreckenwaffen, sondern durch Dialog, Abr&uuml;stung und R&uuml;stungskontrolle.&ldquo;<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/02\/muenchener-sicherheitskonferenz-2026-ist-eine-rueckkehr-zu-friedenspolitischer-vernunft-moeglich\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li>\n    <strong>Merz l&auml;sst Macron abblitzen: Eine Szene in M&uuml;nchen entlarvt Europas Krise<\/strong><br>\n    Zwischen Berlin und Paris versch&auml;rfen sich die Spannungen &ndash; und im Streit um die USA, Aufr&uuml;stung und strategische Autonomie droht der Kontinent auseinanderzubrechen. [&hellip;]<br>\n    Nach drei Konferenztagen zeigt sich damit ein anderes Bild als erwartet. Nicht der Graben zwischen den USA und Europa ist das Resultat von M&uuml;nchen, sondern die sich innerhalb Europas vertiefenden Risse. Vereinfacht gesagt stehen sich zwei Linien gegen&uuml;ber: eine deutsche, die eng an die USA gebunden bleiben will, und eine franz&ouml;sische, die strategische Unabh&auml;ngigkeit anstrebt.<br>\n    Quelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/merz-macron-eklat-muenchen-europas-krise-li.10019149\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Russland verst&auml;rkt seine Position gegen&uuml;ber den USA: Keine Kompromisse in Ukraine-Frage<\/strong><br>\nDer Ukraine-Konflikt h&auml;tte l&auml;ngst gel&ouml;st werden k&ouml;nnen, so der russische Au&szlig;enminister Sergei Lawrow. Tats&auml;chlich sehe es jedoch anders aus, de facto habe sich nichts ge&auml;ndert, wenn nicht sogar alles noch schlechter geworden sei. Seine Worte l&ouml;sten bei zahlreichen Kommentatoren und Beobachtern heftige Reaktionen aus. (&hellip;)<br>\nUnd warum verriet die Financial Times schlie&szlig;lich, dass &ldquo;im Januar 2026 die russischen Angriffe auf das Energiesystem der Ukraine aufgrund des akuten Mangels an PAC-3-Raketen f&uuml;r die Patriot-Luftabwehrsysteme &auml;u&szlig;erst effektiv waren&rdquo; und gab zu, dass &ldquo;die ukrainischen Patriot-Abschussanlagen oft leer standen und keine ballistischen Raketen abfangen konnten, was Russland erm&ouml;glichte, pr&auml;zise Angriffe auf wichtige Kraftwerke und Umspannwerke praktisch ohne Gegenwehr durchzuf&uuml;hren&rdquo;?<br>\nDie Antwort lautet wie folgt: Der in den letzten Wochen zu beobachtende drastische Strategiewechsel bei der Durchf&uuml;hrung der milit&auml;rischen Sonderoperation in der Ukraine stellt in erster Linie eine Reaktion auf die Versuche der USA dar, Russland &ndash; wie zuvor ihre Vasallen &ndash; unter Druck zu setzen. Dar&uuml;ber berichtet Newsweek in ungew&ouml;hnlich ehrlicher Weise:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/269869-russland-verstaerkt-seine-position-im-verhandlungsprozess-mit-usa\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&ldquo;Politische Kurzsichtigkeit&rdquo; Europas: Russland warnt vor einseitiger Isolierung<\/strong><br>\nKremlsprecher Dmitri Peskow warf europ&auml;ischen Politikern, die weiterhin einen Dialog mit Russland ablehnen, &ldquo;politische Kurzsichtigkeit&rdquo; vor. Zuvor hatte der litauische Pr&auml;sident Gitanas Naus&#279;da einige EU-Staaten kritisiert, die versuchen, &ldquo;an die T&uuml;r des Kremls zu klopfen&rdquo;. In einem Interview mit dem litauischen Sender LRT sagte Naus&#279;da, Diskussionen &uuml;ber eine Wiederaufnahme diplomatischer Kontakte mit Moskau untergraben die Einheit der EU:<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen geschlossen handeln und nicht den einen oder anderen Vertreter schicken, um beim Kreml anzuklopfen oder an der T&uuml;r zu kratzen.&rdquo;<br>\nPeskow konterte, dass jeder europ&auml;ische Staats- oder Regierungschef auf Wunsch eine direkte Verbindung zu Pr&auml;sident Wladimir Putin erhalten k&ouml;nne. Der russische Pr&auml;sident bevorzuge Kontakte &ldquo;auch dort, wo es sehr ernste Gegens&auml;tze gibt&rdquo;, da der Dialog dabei helfe, Spannungen abzubauen. Politiker, die auf Isolation Russlands beharren, verharrten in einem &ldquo;absolut kurzsichtigen, irrationalen und unsinnigen Ansatz&rdquo;, so Peskow weiter. Dies zeige &ldquo;politische Unkenntnis, politische Kurzsichtigkeit &ndash; und sonst nichts&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/europa\/270084-politische-kurzsichtigkeit-europas-russland-warnt-vor-einseitiger-isolierung\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bundesregierung nominiert Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer als Vorsitzenden des NATO-Milit&auml;rausschusses<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat den Generalinspekteur der Bundeswehr, Breuer, f&uuml;r das Amt des Vorsitzenden des NATO-Milit&auml;rausschusses nominiert. Dies teilte Verteidigungsminister Pistorius vor einem Treffen mit seinen Kollegen der NATO-Staaten in Br&uuml;ssel mit.<br>\nDer SPD-Politiker nannte Breuer einen exzellenten Kandidaten. Der General habe in den vergangenen Jahren einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, die Verteidigungsf&auml;higkeit Deutschlands voranzubringen. Aufgrund seiner analytischen F&auml;higkeiten und seines Weitblicks habe er zahlreiche Unterst&uuml;tzer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bundesregierung-nominiert-bundeswehr-generalinspekteur-breuer-als-vorsitzenden-des-nato-militaerauss-102.html%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein williger Befehlsempf&auml;nger, dessen fragw&uuml;rdige Karriere &ndash; zumindest bisher &ndash; immer noch nach oben gehen soll.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ein Startup namens Quantum Frontline Industries oder warum es so schwer f&auml;llt, den Krieg zu beenden<\/strong><br>\nWenn man wissen will, was die Politik motiviert, ist es manchmal ganz interessant, sich anzusehen, wohin sich das Geld bewegt. Eine kleine Drohnenproduktion im Alpenvorland, die aktuell als Bilderkulisse diente, erweist sich als gutes Beispiel daf&uuml;r. [&hellip;]<br>\nEines allerdings kann weder Quantum Systems noch seine Investoren gebrauchen: den Ausbruch von Frieden. Denn dann w&uuml;rden nicht nur quer durch Europa die Ausgaben f&uuml;r diesen Sektor auf ein gesellschaftlich vertr&auml;glicheres Ma&szlig; heruntergefahren, weil es deutlich schwerer w&uuml;rde, Kanonen statt Butter durchzusetzen; es w&uuml;rde auch die regelm&auml;&szlig;ige Zerst&ouml;rung beenden, die die Nachfrage nach oben schraubt. Das Gesch&auml;ftsmodell w&auml;re am Ende.<br>\nNun ist Quantum Systems aber nur ein Beispiel f&uuml;r derartige Firmen. Und nur eine Andeutung der Kapitalbewegungen, die die letzten Jahre ausgel&ouml;st haben, abseits der gro&szlig;en sichtbaren Exemplare wie Rheinmetall. In ganz Europa d&uuml;rfte jedenfalls die R&uuml;stungsindustrie in ihren unterschiedlichsten Erscheinungsformen gerade der profitabelste Sektor &uuml;berhaupt sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/inland\/270114-quantum-frontline-industries-oder-warum\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Deutsche-Bank-Chef f&uuml;r gemeinsame europ&auml;ische Schulden f&uuml;r Aufr&uuml;stung<\/strong><br>\nDeutsche-Bank-Chef Christian Sewing hat sich f&uuml;r gemeinsame europ&auml;ische Schulden f&uuml;r R&uuml;stung ausgesprochen. &raquo;Eine gemeinsame europ&auml;ische Finanzierung von Verteidigungsausgaben w&uuml;rde zeigen, dass Europa das Thema Sicherheit wirklich ernst nimmt und sich einig ist&laquo;, sagte Sewing der Zeitung Welt am Sonntag laut Vorabmeldung von Freitag. &raquo;Internationale Investoren w&uuml;rden das begr&uuml;&szlig;en, davon bin ich &uuml;berzeugt&laquo;, so Sewing.<br>\nEr sagte weiter, dass eine gemeinsame Verschuldung nur in &raquo;gut begr&uuml;ndeten Ausnahmef&auml;llen&laquo; infrage komme. Die St&auml;rkung der &raquo;Verteidigung&laquo; sei eine solche Ausnahme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/517992.deutsche-bank-chef-f%C3%BCr-gemeinsame-europ%C3%A4ische-schulden-f%C3%BCr-aufr%C3%BCstung.html%20\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> An welchen R&uuml;stungskonzernen ist die Deutsche Bank beteiligt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Endlich gibt es in Deutschland die Partei-Forderung &laquo;Raus aus der NATO&raquo;<\/strong><br>\nDie Forderung, Deutschland soll aus der NATO austreten und neutral werden, gibt es parteiunabh&auml;ngig schon l&auml;nger. Seit kurzem gibt es aber die neue Partei &laquo;Jugendb&uuml;ndnis des BSW&raquo; (JSW), die aufgrund eines Versammlungsbeschlusses klar die Forderung stellt, Deutschland soll aus der NATO austreten. Der &ouml;sterreichische Historiker Dieter Reinisch hat mit einem der Parteigr&uuml;nder gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/endlich-gibt-es-in-deutschland-die-partei-forderung-raus-aus-der-nato\/\">Dieter Reinisch auf Globalbridge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Gut. Und wann wird der Austritt aus der EU gefordert? Immerhin hat der <a href=\"https:\/\/www.atlantik-bruecke.org\/neubesetzung-im-vorstand-atlantik-bruecke-stellt-sich-fuer-die-zukunft-auf\/\">ehemalige deutsche Au&szlig;enminister und Vorsitzende der Atlantik-Br&uuml;cke<\/a>, Sigmar Gabriel, k&uuml;rzlich offen formuliert: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/kurzclips\/video\/266750-gabriel-bei-maischberger-usa-haben\/\">USA haben NATO und EU erfunden, um die Deutschen kleinzukriegen<\/a>. Und ganz aktuell: <a href=\"https:\/\/www.watson.ch\/international\/eu\/442218483-von-der-leyen-will-eu-beistandklausel-zum-leben-erwecken\">Von der Leyen will EU-Beistandsklausel zum Leben erwecken<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Lohnzuw&auml;chse im &ouml;ffentlichen Dienst bei 2 Prozent pro Jahr<\/strong><br>\nWie von mir vor einigen Tagen erwartet (hier zu finden), sind die Lohnverhandlungen im &ouml;ffentlichen Dienst der deutschen Bundesl&auml;nder mit einem &bdquo;vern&uuml;nftigen&ldquo; Ergebnis zu Ende gegangen. Ver.di hatte 7 Prozent Lohnsteigerung f&uuml;r 12 Monate gefordert, herausgekommen sind 5,8 Prozent &uuml;ber 27 Monate. Wie es inzwischen Tradition bei den deutschen Gewerkschaften ist, k&ouml;nnen die Mitglieder von Ver.di allerdings nicht genau feststellen, ob das, wof&uuml;r sie gestreikt haben, wirklich ein &bdquo;vern&uuml;nftiges&ldquo; Ergebnis ist.<br>\nDenn wie immer bei solch relativ komplexen Abschl&uuml;ssen h&auml;lt es Ver.di nicht f&uuml;r n&ouml;tig, das Ergebnis transparent auf die Forderungsl&auml;nge von 12 Monaten herunterzurechnen. Was hei&szlig;t, gerechnet haben sie bestimmt, aber sie halten es nicht f&uuml;r n&ouml;tig, ihre Mitglieder und die interessierte &Ouml;ffentlichkeit dar&uuml;ber zu informieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/02\/15\/lohnzuwaechse-im-oeffentlichen-dienst-bei-2-prozent-pro-jahr\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Trotz &bdquo;ideologischem Klassenkampf&ldquo;: Eine gute Rente ist bezahlbar<\/strong><br>\nDie soziale Absicherung des Alters war eine gro&szlig;e Errungenschaft unseres Sozialstaats. Im 21. Jahrhundert kam dieser soziale Fortschritt unter die R&auml;der. Die gesetzliche Rente sch&uuml;tzt heute weder vor Armut, noch sichert sie den Lebensstandard.<br>\nDie durchschnittliche Altersrente lag zuletzt bei 1154 Euro. Altersarmut bedroht immer mehr Menschen. &Uuml;ber 1,2 Millionen Rentnerinnen und Rentner gehen zum Sozialamt, da ihre Rente nicht zum Leben reicht. Diese Zahl hat sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt. Tendenz steigend! Hinzu kommt die Altersarmut. (&hellip;)<br>\nDie R&uuml;ckkehr der Altersarmut ist politisch gemacht. Die arbeitsmarktpolitische F&ouml;rderung von Niedrigl&ouml;hnen und prek&auml;rer Besch&auml;ftigung f&uuml;hrte zu Armutsrenten. Die Rentenpolitik tat ein &Uuml;briges. In den 2000er Jahren opferten Schr&ouml;der, Fischer, Riester &amp; Co die Lebensstandardsicherung und Armutsfestigkeit f&uuml;r stabile Beitr&auml;ge.<br>\nIn der &ouml;ffentlichen Debatte steht die gesetzliche Rente unter Beschuss. Konservativ-liberale Politiker, marktradikale &Ouml;konomen und Arbeitgeber behaupten, dass ihre Leistungen in Zeiten demografischen Wandels nicht mehr bezahlbar seien. Wenn die Politik nicht gegengesteuert, dann kollabiert angeblich die gesetzliche Rente. (&hellip;)<br>\nDas ist ideologischer Klassenkampf. Die Rentenfinanzen sind stabil. Der Anteil der Rentenausgaben am Sozialprodukt sank von 10,8 Prozent im Jahr 2003 auf heute 9,2 Prozent. Die umlagebasierte gesetzliche Rente ist krisenfest und kann den demografischen Wandel bew&auml;ltigen. Zwischen 1962 und 1992 halbierte sich die Zahl der Erwerbst&auml;tigen, die einen Rentner versorgten. Die h&ouml;heren Versorgungslasten zwangen die &Auml;lteren aber nicht dazu, den G&uuml;rtel enger zu schnallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gastwirtschaft\/trotz-kritik-eine-gute-rente-ist-bezahlbar-94167819.html\">Dierk Hirschel auf FR Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Gr&uuml;ne wollen &bdquo;Rente mit 63&ldquo; abschaffen &ndash; gemeinsam mit Merz-Plan<\/strong><br>\nDie &bdquo;Rente mit 63&ldquo; ist schon l&auml;nger unter Beschuss. Jetzt wollen auch die Gr&uuml;nen im Bundestag die Rente f&uuml;r &bdquo;besonders langj&auml;hrig Versicherte&ldquo; abschaffen. Das fordert die Fraktion in einem Antrag von Ende Januar. Demnach soll mit dem fr&uuml;heren Ruhestand bereits ab 2031 Schluss sein. Die Regel schaffe Fehlanreize zur Fr&uuml;hverrentung und beg&uuml;nstige nicht die wirklich belasteten Berufsgruppen, so die Kernkritik der Gr&uuml;nen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/rente-mit-63-unter-beschuss-gruenen-wollen-sie-abschaffen-gemeinsam-mit-merz-plan-zr-94157126.html%20\">FR Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Gr&uuml;nen zeigen ihr wahres Gesicht &ndash; sie ist keine soziale Partei.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU will Binnenmarkt und private Aktieninvestments st&auml;rken &ndash; von der Leyen k&uuml;ndigt Vorschl&auml;ge bis M&auml;rz an<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat Vorschl&auml;ge zur St&auml;rkung der europ&auml;ischen Wirtschaft in Aussicht gestellt. Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen k&uuml;ndigte nach einem informellen Gipfeltreffen auf Schloss Alden Biesen in Belgien an, sie wolle im M&auml;rz einen detaillierten Plan unter dem Motto &bdquo;Ein Europa, ein Markt&ldquo; vorlegen.<br>\nKonkret gehe es um die f&uuml;nf Bereiche B&uuml;rokratieabbau, Binnenmarkt, Energiemarkt, Digitales und Handel. Unter anderem sollen Unternehmensgr&uuml;ndungen erleichtert werden. Die Staats- und Regierungschefs verst&auml;ndigten sich auch darauf, die Regeln zur Fusion von Unternehmen auf den Pr&uuml;fstand zu stellen. Dies soll die Entstehung &bdquo;europ&auml;ischer Champions&ldquo; erleichtern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/eu-will-binnenmarkt-und-private-aktieninvestments-staerken-von-der-leyen-kuendigt-vorschlaege-bis-ma-100.html%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Soso, es sollen europ&auml;ische Unternehmen und Produkte bei &ouml;ffentlichen Auftr&auml;gen oder F&ouml;rderprogrammen besonders ber&uuml;cksichtigt werden. So transatlantisch wie insbesondere die EU-Kommission eingestellt ist, werden das vermutlich europ&auml;ische Unternehmen sein, an denen US-Investoren ihre Anteile haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nach Verbot von russischem Gas: Europa steuert in einen neuen Irrweg<\/strong><br>\nEuropa will unabh&auml;ngiger werden &ndash; und tauscht dabei eine Abh&auml;ngigkeit gegen die n&auml;chste. Warum Pipeline-Gas und LNG keine souver&auml;ne L&ouml;sung sind. (&hellip;)<br>\nNoch immer ist Europa nicht wirklich frei von russischem Gas. Zwar hat die EU den vollst&auml;ndigen Ausstieg bis 2027 beschlossen, doch die entscheidende Frage bleibt unbeantwortet: Woher soll die Energie k&uuml;nftig zuverl&auml;ssig kommen?<br>\nDenn trotz Sanktionen und politischer Abgrenzung stammen weiterhin rund acht Prozent der Pipeline-Gasimporte sowie etwa 13 Prozent der Fl&uuml;ssigerdgas-Einfuhren (LNG) aus Russland, wie aktuelle Auswertungen des European LNG Tracker des Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA) zeigen. Die Abh&auml;ngigkeit ist geringer als vor dem Ukraine-Krieg, aber sie ist nicht verschwunden.<br>\nGleichzeitig zeichnet sich bereits die n&auml;chste einseitige Abh&auml;ngigkeit ab &ndash; diesmal von US-amerikanischem Fl&uuml;ssigerdgas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/nach-verbot-von-russischem-gas-europa-steuert-in-einen-neuen-irrweg-li.10017182%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Anders als die sichere Lieferung russischen Erdgases &uuml;ber Jahrzehnte hinweg kann man sich bei den &bdquo;Freunden&ldquo; USA alles andere als sicher sein, dass dieses auch noch wesentlich teurere Gas verl&auml;sslich geliefert wird. Ein &bdquo;Freund&rdquo;, der einem Pipelines sprengt, bzw. dieses veranlasst und jeden, der ihm nicht gef&auml;llig ist, sanktioniert, ist alles, aber kein zuverl&auml;ssiger Gesch&auml;ftspartner. Und wie man an Kuba, Iran und anderen L&auml;ndern sieht, werden auch gerne Drittl&auml;nder an Lieferungen gehindert, wenn es diesem &bdquo;Freund&ldquo; in seinen hegemonialen Kram passt.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Allensbach-Studie: Die Energiewende als Klassenfrage<\/strong><br>\nDer R&uuml;ckhalt f&uuml;r eine energiepolitische Transformation schwindet bei den Deutschen. Das ergibt eine aktuelle Umfrage. Neben regionalen Unterschieden und parteipolitischen Pr&auml;ferenzen wird deutlich: Die Energiewende muss sich der B&uuml;rger erst einmal leisten k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nDer Allensbach-Studie zufolge verbinden immer mehr Menschen die Energiewende mit Risiken statt mit Chancen. 37 Prozent Prozent der Befragten sehen mehr Risiken f&uuml;r Deutschland, insbesondere was Wettbewerbsf&auml;higkeit und die Bewahrung von Arbeitspl&auml;tzen betrifft, 28 Prozent mehr Chancen (S. 20). Die Verfasser der Studie verkn&uuml;pfen diesen Umschwung vor allem mit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs 2022 (S. 21). Ab da sei das Risikobewusstsein der Deutschen gestiegen, was den Energieumstieg betrifft. Allensbach deutet lediglich an, dass diese Verunsicherung auf Deutschlands Verzicht auf die Nutzung des verbliebenen Strangs der Nord-Stream-2-Pipeline zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein k&ouml;nnte. Sowie auf das Ansinnen der EU, Gasimporte aus Russland vollst&auml;ndig zu stoppen.<br>\nDie Frage nach einer sicheren Energieversorgung hat also an Bedeutung gewonnen, interpretiert das Allensbach-Institut die Umfrage-Ergebnisse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/269995-allensbach-studie-energiewende-als-klassenfrage\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Hersteller von Pipeline- und LNG-Rohren: &bdquo;Nord Stream ist noch reparierbar&ldquo;: Europipe-Chef &uuml;ber Pipeline-Gas, LNG und neue Energie-Realpolitik<\/strong><br>\nEuropipe lieferte Rohre f&uuml;r Nord Stream und TurkStream &ndash; und bald f&uuml;r LNG in Alaska. Was der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Carsten Schmickler uns jetzt dazu sagt.<br>\nPipelines verschwinden nicht einfach, nur weil die Politik sie f&uuml;r erledigt erkl&auml;rt. Carsten Schmickler geh&ouml;rt zur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung von Europipe, einem Unternehmen, das seit Jahrzehnten die Rohre f&uuml;r Europas gro&szlig;e Energieprojekte liefert &ndash; und erlebt gerade, wie sich die Debatte zwischen Moral, Markt und Macht verschiebt.<br>\nIm Interview spricht er &uuml;ber Abh&auml;ngigkeiten, Realpolitik &ndash; und warum bestehende Pipeline-Infrastruktur technisch nicht einfach &bdquo;abgeschrieben&ldquo; ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/europipe-chef-redet-tacheles-deutschland-hat-erheblich-an-gewicht-verloren-li.10018090\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der technische Fachmann betont es noch einmal: die Versorgung Deutschlands mit Pipeline-Gas aus Russland w&auml;re aus technischer Sicht sofort m&ouml;glich (ein Strang von Nord Stream 2 ist vollkommen intakt), und die drei gesprengten Pipelines k&ouml;nnten (noch) repariert werden. Es ist nur politisch nicht gewollt &ndash; obwohl das Gas bis mindestens 2021 hochwillkommen war.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rechtsruck in Israel<\/strong><br>\nIsrael, der Staat, der den Holocaust zum Argument seiner Errichtung hat werden lassen, faschisiert sich zunehmend. Wie ist das m&ouml;glich?<br>\nMan h&ouml;rt oft die Behauptung, der drastische Rechtsruck der israelischen Gesellschaft liege im globalen Trend; die gesamte Welt habe sich gesellschaftlich wie politisch nach rechts bewegt. Das mag stimmen, und doch wirft die ideologische Metamorphose in Israel Fragen auf, die &uuml;ber das Gegenw&auml;rtige hinausweisen. Die fundamentale Verwunderung &uuml;ber sie setzt in der j&uuml;dischen Geschichte an.<br>\nSelbst auf die Gefahr einer allzu groben Verallgemeinerung darf postuliert werden, dass die schlimmsten Verfolgungen, Gewaltausw&uuml;chse und Katastrophen Juden in der Welt unter rechten Ideologien widerfahren sind. &bdquo;Rechts&ldquo; kann dabei vielerlei meinen, wenn man die Vormoderne in diese &Uuml;berlegung miteinbezieht. Nimmt man aber die Moderne zum Ausgangspunkt, in der sich die politischen und sozialen Kategorien von &bdquo;rechts&ldquo; und &bdquo;links&ldquo; als reale Aktionsfelder und analytische Begriffe &uuml;berhaupt erst etabliert haben, dann l&auml;sst sich nachweisen, dass trotz mancher Ausnahmen die Juden unter rechten Regimen unvergleichlich mehr zu leiden hatten, als unter Regimen mit linksorientierter politischer und sozialer Praxis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/rechtsruck-in-israel\/\">Moshe Zuckermann auf Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wer Eliten kritisiert ist ein rechter Verschw&ouml;rungstheoretiker?<\/strong><br>\nSie zweifeln an den Motiven der politischen Eliten? Dann sagen Sie es nicht zu laut, denn dergleichen wird als (rechte) Verschw&ouml;rungstheorie gehandelt. Dabei weist alles darauf hin, dass diese Eliten sich verschworen haben.<br>\n&raquo;Die da oben&laquo;: Ein Schlagwort, was man fr&uuml;her besonders im linken Milieu vernehmen konnte &ndash; gegen &raquo;die da oben&laquo; formierte sich schlie&szlig;lich der Klassenkampf. &raquo;Die da oben&laquo; sollten zu begreifen lernen, dass &raquo;die da unten&laquo; auch was zu melden haben &ndash; die Interessen von &raquo;denen da unten&laquo; auf die Stra&szlig;e zu tragen, f&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne, bessere Arbeitsbedingungen und ausk&ouml;mmliche Renten zu streiten: &raquo;Die da oben&laquo; verstanden das nur, wenn man lautstark war und nicht einknickte.<br>\nWer heute nach oben schielt und glaubt, dass da oben was im Schilde gef&uuml;hrt wird, ist der Elitenkritik verfallen. Und die gilt gemeinhin als Verschw&ouml;rungsideologie &ndash; der wichtigtuerisch klingenden Nachfolgerin der Verschw&ouml;rungstheorie. Vielleicht musste man die Bezeichnung auch &auml;ndern, weil sich die Theorie zu h&auml;ufig als g&auml;ngige Praxis erwies. Diejenigen, die jeden kritischen Ansatz als Verschw&ouml;rungsdenken einordnen, brauchten also einen anderen, einen markigen &Uuml;berbegriff, mit dem sie herumdoktern k&ouml;nnen. Verschw&ouml;rungsideologie klingt nebenher auch gleich viel furchterregender.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/wer-eliten-kritisiert-ist-ein-rechter-verschwoerungstheoretiker\/\">Roberto J. De Lapuente auf Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Rechtswidrige Praxis&ldquo;: EU-Parlamentarier fordern Abschaffung von EU-Sanktionen wegen Meinungs&auml;u&szlig;erung<\/strong><br>\nDie EU-Parlamentarier Michael von der Schulenburg (BSW), Ruth Firmenich (BSW) sowie der tschechische EU-Abgeordnete Ond&#345;ej Dost&aacute;l (parteilos) fordern eine Abschaffung der EU-Sanktionen gegen Einzelpersonen, die beschuldigt werden &bdquo;Desinformation&ldquo; im Auftrag Russlands zu verbreiten. In einem gemeinsamen Statement (28. Januar) appellieren sie an alle politischen Fraktionen im Europ&auml;ischen Parlament, gegen die &bdquo;rechtswidrige Praxis&ldquo; &bdquo;&uuml;ber alle politischen Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten&ldquo;. Ziel m&uuml;sse sein, die Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit &bdquo;wiederherzustellen&ldquo;. Die Sanktionen stellten eine &bdquo;inakzeptable Bedrohung&ldquo; dieser Prinzipien dar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0375\">multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wie die EU den Datenschutz f&uuml;r B&uuml;rger:innen beschneiden will<\/strong><br>\nB&uuml;rokratie abbauen und damit die Wettbewerbsf&auml;higkeit der hiesigen Wirtschaft verbessern &ndash; das ist das Ziel der EU-Kommission f&uuml;r ihren Digital-Omnibus. Doch das Gesetzespaket w&uuml;rde den Schutz von pers&ouml;nlichen Daten in mehreren Punkten deutlich schw&auml;chen, kritisieren nun der Europ&auml;ische Datenschutzausschuss (EDSA) und der Europ&auml;ische Datenschutzbeauftragte in einer gemeinsamen Analyse.<br>\nDie Pl&auml;ne f&uuml;r den Digital-Omnibus hatte die EU-Kommission im November vorgestellt. Omnibus nennt die Kommission Gesetzespakete, die verschiedene bestehende Regulierungen auf einen Schlag &auml;ndern sollen. Mit dem Digital-Omnibus sollen unter anderem die Datenschutz-Grundverordnung, die e-Privacy-Verordnung und der AI Act, der Systeme mit K&uuml;nstlicher Intelligenz reguliert, angefasst werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kritik-an-Digital-Reformen\/!6154276\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>CCC fordert, die VDS endg&uuml;ltig zu begraben<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant eine riesige anlasslose Datenhalde, die zur Nutzerprofilierung gradezu einl&auml;dt: die Vorratsdatenspeicherung von IP-Adressen nebst Begleitdaten. Eine derart weitgreifende &Uuml;berwachungsma&szlig;nahme ist und bleibt unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig und gef&auml;hrlich. Und die Ideen aus Br&uuml;ssel sind noch schlimmer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ccc.de\/de\/updates\/2026\/ccc-fordert-die-vds-endgultig-zu-begraben\">Chaos Computer Club<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Uuml;berwachungskonzern Palantir verklagt die &bdquo;Republik&ldquo;<\/strong><br>\nDer &Uuml;berwachungskonzern Palantir verklagt das Republik Magazin wegen dessen Berichterstattung und verlangt eine Gegendarstellung. Das gab heute die Journalistin Adrienne Fichter in sozialen Medien bekannt, ein Sprecher von Palantir best&auml;tigte den Vorgang gegen&uuml;ber netzpolitik.org.<br>\nIm Dezember hatte das Magazin berichtet, wie Palantir versuchte, in der Schweiz Fu&szlig; zu fassen &ndash; und wie das Schweizer Milit&auml;r eine Zusammenarbeit ablehnte, weil es unter anderem zum Schluss kam, dass ein Abfluss von Daten aus den Palantir-Systemen technisch nicht verhindert werden k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2026\/david-gegen-goliath-ueberwachungskonzern-palantir-verklagt-die-republik\/\">netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-146312","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146312","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=146312"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146312\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":146315,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146312\/revisions\/146315"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=146312"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=146312"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=146312"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}