{"id":146316,"date":"2026-02-16T10:00:09","date_gmt":"2026-02-16T09:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146316"},"modified":"2026-02-16T16:57:08","modified_gmt":"2026-02-16T15:57:08","slug":"hat-deutschland-ueberhaupt-eine-china-strategie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146316","title":{"rendered":"Hat Deutschland \u00fcberhaupt eine China-Strategie?"},"content":{"rendered":"<p>Mit unserem derzeit gr&ouml;&szlig;ten Handelspartner China haben wir viel Porzellan zerschlagen. Das liegt eher an der &bdquo;Partner-Rivale&ldquo;-Weltanschauung unserer Spitzenpolitiker als an China selbst. Seit dem R&uuml;ckzug der USA als Partner hat sich die Situation eher versch&auml;rft. Andere Regierungschefs sind da pragmatischer. Wie geht es nun weiter mit unseren Beziehungen zu China? Ein Artikel von <strong>Stephan Ossenkopp<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9274\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-146316-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260216_Hat_Deutschland_ueberhaupt_eine_China_Strategie_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260216_Hat_Deutschland_ueberhaupt_eine_China_Strategie_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260216_Hat_Deutschland_ueberhaupt_eine_China_Strategie_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260216_Hat_Deutschland_ueberhaupt_eine_China_Strategie_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=146316-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260216_Hat_Deutschland_ueberhaupt_eine_China_Strategie_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260216_Hat_Deutschland_ueberhaupt_eine_China_Strategie_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die deutsche Politik tut sich derzeit sichtlich schwer mit China, vor allem, da es sich mittlerweile um ein &ouml;konomisch und geopolitisch &uuml;beraus erfolgreiches Land handelt. Als die Bundesregierung im Jahr 1972 diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik aufnahm, war die chinesische Wirtschaft schwach und das Land innerlich zerrissen. Gr&ouml;&szlig;ere Handelsbeziehungen bestanden kaum. Der damalige FDP-Au&szlig;enminister Walter Scheel, der die Dokumente in Peking unterzeichnete, stie&szlig; im Namen der deutsch-chinesischen V&ouml;lkerfreundschaft voller Optimismus mit dem kommunistischen Ministerpr&auml;sidenten Zhou Enlai an. Er konnte allerdings nicht ermessen, wie rasant sich das Reich der Mitte in den folgenden f&uuml;nf Jahrzehnten entwickeln w&uuml;rde. Die Bundesrepublik hat seitdem enorm von Chinas Aufstieg profitiert &ndash; von seinen Produktionskapazit&auml;ten und seinem Markt. In der Folge siedelten sich Tausende deutsche Unternehmen in China an. Autobauer wie Volkswagen errangen schnell den Status einer Legende und begr&uuml;ndeten Deutschlands exzellenten Ruf unter allen Chinesen.<\/p><p>Schon kurz nach Beendigung der irrigen Kulturrevolution setzte Deng Xiaoping, der Urheber der Reform- und &Ouml;ffnungspolitik, auf die Ausbildung von Fachkr&auml;ften, um das Land aufzubauen. Dann machte China den n&auml;chsten logischen Schritt und wollte in den modernsten Technologien und Industrien der entwickelten Welt gleichziehen. &bdquo;Made in China&rdquo; sollte weltweit genauso f&uuml;r Qualit&auml;t stehen wie &bdquo;Made in USA&rdquo; oder &bdquo;Made in Germany&rdquo;. Als China im Jahr 2015 seine Strategie &bdquo;Made in China 2025&rdquo; vorstellte, reagierte man im Westen verschnupft, so nach dem Motto: &bdquo;China als verl&auml;ngerte Werkbank des Westens, das geht in Ordnung, aber China als ebenb&uuml;rtiger Partner?&rdquo; Da h&ouml;rt der Spa&szlig; auf. Man bezeichnete das Land schon bald wechselweise als Bedrohung f&uuml;r die nationale Sicherheit (Nationale Sicherheitsstrategie der USA, 2017) oder als &bdquo;Partner, Wettbewerber und systemischen Rivalen&rdquo; (Bundesverband der Deutschen Industrie, 2019). Auch alle bis dahin sachlich berichtenden deutschen Zeitungen und Sender &auml;nderten ihre Berichterstattung.<\/p><p><strong>&bdquo;China-Strategie&ldquo; der Ampel<\/strong><\/p><p>Im Sommer 2023 ver&ouml;ffentlichte die deutsche Ampel-Koalition dann eine erste China-Strategie, die den Wettbewerb und die systemische Rivalit&auml;t mit China noch st&auml;rker betont. Darin hei&szlig;t es, man betrachte &bdquo;mit Sorge&ldquo; die &bdquo;Bestrebungen Chinas, die internationale Ordnung entlang der Interessen seines Einparteiensystems zu beeinflussen und dabei auch die Grundfesten der regelbasierten Ordnung zu relativieren&rdquo;. Solche und &auml;hnliche Kritik geh&ouml;rt seitdem zum China-Kanon eines jeden westlichen Politikers.<\/p><p>Die damalige deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock, die diese Strategie gemeinsam mit dem Ausw&auml;rtigen Amt und dem Wirtschaftsministerium ihres gr&uuml;nen Parteikollegen Robert Habeck entwickelt hatte, reiste im April 2023 nach Tianjin und Peking, um dort vor allem moralische &Uuml;berlegenheit zu demonstrieren. Das kam erwartungsgem&auml;&szlig; nicht gut an. Im September desselben Jahres tauchte sie in den USA auf und bezeichnete Chinas Staatspr&auml;sidenten Xi Jinping in einem Live-Interview gar als Diktator. Damit fielen die deutsch-chinesischen Beziehungen quasi in die Gefriertruhe, aus der sie sich bis heute nicht ganz befreit haben.<\/p><p><strong>Wadephuls Fiasko<\/strong><\/p><p>Nach dem Regierungswechsel im Jahr 2025 zur Gro&szlig;en Koalition hatten viele vielleicht auf einen Neustart unter dem nunmehr CDU-gef&uuml;hrten Ausw&auml;rtigen Amt gehofft. In seiner Regierungserkl&auml;rung vom 14. Mai hatte sich der neue Bundeskanzler Friedrich Merz noch in sehr diplomatischer Sprache ge&uuml;bt. China werde &bdquo;ein wichtiger Partner Deutschlands und der Europ&auml;ischen Union bleiben&ldquo;, auch wenn es &bdquo;in Chinas au&szlig;enpolitischem Handeln zunehmend Elemente systemischer Rivalit&auml;t&ldquo; gebe. China m&uuml;sse mithelfen, den Ukrainekrieg zu beenden, mahnte Merz. Als der neue Au&szlig;enminister Johann Wadephul im August 2025 nach Japan reiste, passierte jedoch ein Fiasko, das dem Gebaren Baerbocks in nichts nachstand. Denn der deutsche Chefdiplomat teilte in Tokio ordentlich gegen China aus, w&auml;hrend er f&uuml;r Japan fast schon unangenehm schmeichlerische Worte fand.<\/p><p>Er lobte Japan daf&uuml;r, dass es seine Verteidigungsausgaben bis 2027 verdoppeln und seine Nationale Sicherheitsstrategie &uuml;berarbeiten wolle. Indem Wadephul erkl&auml;rt, es d&uuml;rfe &bdquo;nie wieder aggressive Eroberungswut&ldquo; geben, stellt er die Argumentation auf den Kopf. In seiner Darstellung sind sowohl Japan als auch Deutschland &bdquo;starke Demokratien&ldquo; und &bdquo;Verfechter der regelbasierten internationalen Ordnung&ldquo;, die sich gegen &bdquo;Gewalt, wie Russlands Angriffskrieg in der Ukraine&ldquo;, &bdquo;nordkoreanische Raketentests&ldquo; und &bdquo;Chinas zunehmend aggressives Auftreten&ldquo; im S&uuml;dchinesischen Meer oder gegen&uuml;ber Taiwan zur Wehr setzen w&uuml;rden. Wusste er wirklich nicht, wie das in Peking ankommen w&uuml;rde &ndash; zu einer Zeit, in der gerade zum 80. Mal dem Ende des Zweiten Weltkriegs und den mehr als 30 Millionen chinesischen Opfern der japanischen Aggression gedacht wird?<\/p><p>Wadephuls f&uuml;r den 27. Oktober 2025 geplante Chinareise wurde schlie&szlig;lich abgesagt, da angeblich keine Termine mit hochrangigen chinesischen Politikern vereinbart werden konnten. Ob Terminkonflikte &ndash; denn am 28. Oktober begann in S&uuml;dkorea der hei&szlig; erwartete APEC-Gipfel &ndash; oder die Ver&auml;rgerung &uuml;ber Wadephuls Aussagen der Hauptgrund waren, dar&uuml;ber mag man streiten.<\/p><p>Vom 8. bis 9. Dezember 2025 holte Minister Wadephul seine Chinareise nach. Er traf Vizepr&auml;sident Han Zheng und nat&uuml;rlich seinen Amtskollegen Wang Yi. Dieser erw&auml;hnte den versp&auml;teten Start ihrer Beziehungen und zitierte einen chinesischen Sinnspruch, der in etwa der deutschen Volksweisheit &bdquo;Was lange w&auml;hrt, wird endlich gut&ldquo; entspricht. China machte klar, dass es an guten Beziehungen zu Deutschland auf allen Ebenen interessiert ist, wenn nicht Differenzen, sondern gemeinsame Ziele im Vordergrund st&uuml;nden und Deutschland Kerninteressen wie das Ein-China-Prinzip anerkennt.<\/p><p>Chinesische Kommentatoren schrieben, dass Europa sich bewusst geworden sei, dass es die internationalen Turbulenzen nicht ohne Austausch mit China bew&auml;ltigen k&ouml;nne. Dazu geh&ouml;re aber auch &bdquo;das korrekte Verst&auml;ndnis von China&ldquo;. Genau an diesem korrekten Verst&auml;ndnis und an echter China-Kompetenz mangelt es derzeit in deutschen Spitzenpositionen. Dort soll die Welt mehr denn je in ein Partner-Rivale-Schema gepresst werden, in ein dualistisches Weltbild des Kampfes zwischen Demokratien und Autokratien.<\/p><p><strong>Weltanschauung von Klingbeil und Merz<\/strong><\/p><p>Diese Endkampf-Weltanschauung zeigte sich in j&uuml;ngster Zeit insbesondere bei zwei Anl&auml;ssen: In der Rede von Finanzminister Lars Klingbeil zum Start der Diskussion &uuml;ber ein neues SPD-Grundsatzprogramm am 7. Februar 2026 und in der Regierungserkl&auml;rung von Friedrich Merz vom 29. Januar 2026. Beide Reden standen nat&uuml;rlich unter dem starken Eindruck der dramatischen au&szlig;enpolitischen Neuausrichtung der US-Regierung in Richtung eines globalen Leviathans, dem die viel beschworene &bdquo;regelbasierte Ordnung&ldquo; und das V&ouml;lkerrecht eher egal sind. Der au&szlig;enpolitisch erfahrene Klingbeil wirkte geradezu bis ins Mark ersch&uuml;ttert, sprach von einer Dystopie und der &bdquo;Vernichtung der Demokratie&ldquo; durch die Neuordnung der Welt in Machtzentren. Europa m&uuml;sse der quasi einzig verbleibende Ort der Freiheit, Prosperit&auml;t und Kultur sein. &Uuml;ber China sagte Klingbeil: &bdquo;China zeigt mit seinen Gro&szlig;machtsambitionen, mit Drohgeb&auml;rden, mit aggressiver Handels- und Industriepolitik, was sie vorhaben.&ldquo; Was genau sie vorhaben, blieb jedoch unbeantwortet. Er wetterte gegen &bdquo;hochsubventionierte chinesische Produkte, die unsere M&auml;rkte &uuml;berschwemmen, und das entgegen aller Regeln der Welthandelsorganisation&ldquo;. Dabei war Klingbeil im November 2025 selbst in China, gab ein gemeinsames Kooperationspapier f&uuml;r mehr Zusammenarbeit im Finanzsektor heraus und leitete den strategischen Dialog mit der internationalen Abteilung der KPCh (Kommunistische Partei Chinas). Sein Besuch wurde in China positiv aufgenommen.<\/p><p>Zu Beginn seiner Regierungserkl&auml;rung Ende Januar sprach Merz vom Aufkommen einer &bdquo;Neuen Weltordnung&ldquo;, ein Begriff, den <em>YouTube<\/em> normalerweise als Verschw&ouml;rungsbegriff kennzeichnet. Seit dem De-facto-R&uuml;ckzug Donald Trumps aus der Bewaffnung und Finanzierung der Ukraine und vor allem seit dessen Angriff auf Venezuela sowie den Drohungen einer Annexion Gr&ouml;nlands ist dieser Begriff jedoch offenbar salonf&auml;hig geworden. Der Kanzler will nun laut seiner Rede mit den &bdquo;aufstrebenden Demokratien mit offenen und wachsenden M&auml;rkten&ldquo; zusammenarbeiten. &bdquo;Wir sind n&auml;mlich auf der Welt auch eine normative Alternative zu Imperialismus und Autokratie.&ldquo; Er erw&auml;hnt China nicht w&ouml;rtlich, aber das weltanschauliche Ger&uuml;st des guten Europas als Bollwerk im Kampf gegen das B&ouml;se der Welt ist un&uuml;bersehbar.<\/p><p>Vom 24. bis 27. Februar wird Bundeskanzler Friedrich Merz schlie&szlig;lich China besuchen. Welchen Ton wird er anschlagen? Merz wird als erster aus der aktuellen Regierung sicherlich den Staatspr&auml;sidenten Xi Jinping und wohl auch den Premierminister Li Qiang treffen. Das Gewicht dieser Begegnungen wird alles &uuml;bertreffen, was es bislang an Austausch zwischen beiden Seiten seit dem Regierungsantritt im vergangenen Mai gegeben hat.<\/p><p><strong>Neue &Auml;ra des Pragmatismus?<\/strong><\/p><p>Wird der Bundeskanzler den Chinesen sagen, dass sie unsere Rivalen sind und wir lieber mit Indien und Japan zusammenarbeiten?<\/p><p>Die Realit&auml;ten sind andere. Im Jahr 2025 war China unser wichtigster Handelspartner. Allein im Dezember importierten wir Waren im Wert von knapp 16 Milliarden Euro aus China, darunter viele Zulieferprodukte f&uuml;r die heimische Industrie, von denen wir uns nicht einfach abkoppeln k&ouml;nnen. Deutsche Unternehmen wollen in China mehr investieren, wie die deutsche Au&szlig;enhandelskammer in Beijing j&uuml;ngst feststellte. Das trifft nat&uuml;rlich nicht nur auf Deutschland zu.<\/p><p>Auch andere Regierungschefs haben dies bereits erkannt und sind fr&uuml;her als Merz nach China aufgebrochen: So landete Emmanuel Macron mit einer Delegation von &uuml;ber 80 Personen, darunter mehrere Minister und fast 40 CEOs gro&szlig;er franz&ouml;sischer Unternehmen, in Chinas Hauptstadt. Mit dem finnischen Premierminister Petteri Orpo verabschiedete man einen &bdquo;Joint Action Plan&rdquo; f&uuml;r die Jahre 2025 bis 2029, der eine vertiefte Zusammenarbeit im Bereich Innovation vorsieht. Keir Starmer war der erste britische Premierminister seit acht Jahren, der China besuchte. Sein Besuch er&ouml;ffnete laut <em>China Daily<\/em> ein &bdquo;neues Kapitel der pragmatischen Zusammenarbeit zwischen China und Gro&szlig;britannien&ldquo;. Und Kanadas Premierminister Carney hat ein Abkommen mit China geschlossen, das seiner Meinung nach &bdquo;den Geist einer neuen Partnerschaft, einer neuen &Auml;ra&ldquo; widerspiegelt.<\/p><p>Der Begriff einer &bdquo;neuen &Auml;ra&ldquo; zieht sich wie ein roter Faden durch all diese Besuche. Es wurde betont, dass die Visiten den Beginn einer erneuerten, langfristig orientierten Partnerschaft markieren. Ob diese Entwicklung vor allem auf die Abkehr von den USA als transatlantischem Partner oder eher auf die Anerkennung der neuen Realit&auml;t einer dauerhaft starken Industrie- und Technologienation China mit dem wichtigsten Markt der Welt zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, dar&uuml;ber l&auml;sst sich diskutieren. Deutlich wird, dass eine neue Unvoreingenommenheit und ein aktiver Pragmatismus gegen&uuml;ber Beijing Einzug gehalten haben, um sich in der aktuellen Situation zurechtzufinden.<\/p><p>Deutschland verf&uuml;gt &uuml;ber ausreichend Erfahrung aus &uuml;ber 50 Jahren diplomatischer Beziehungen. Darin Chancen f&uuml;r Kooperationen trotz unterschiedlicher Gesellschaftsmodelle zu sehen, k&ouml;nnte auch f&uuml;r Berlin das Gebot der Stunde sein. Sowohl von Chinas wirtschaftlichem Aufstieg als auch von seinem Plan, Spitzenreiter bei modernster Technik und Infrastruktur zu werden, k&ouml;nnte das eher gel&auml;hmte Deutschland sogar stark profitieren. Wirtschaftlich gesehen ist Deutschland n&auml;mlich eher gichtkrank, und das M&auml;rchen von unserer &bdquo;normativen Macht&ldquo; nimmt uns ohnehin niemand mehr ab.<\/p><p><small>Titelbild: FatihYavuz \/ Shutterstock<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit unserem derzeit gr&ouml;&szlig;ten Handelspartner China haben wir viel Porzellan zerschlagen. Das liegt eher an der &bdquo;Partner-Rivale&ldquo;-Weltanschauung unserer Spitzenpolitiker als an China selbst. Seit dem R&uuml;ckzug der USA als Partner hat sich die Situation eher versch&auml;rft. Andere Regierungschefs sind da pragmatischer. Wie geht es nun weiter mit unseren Beziehungen zu China? Ein Artikel von <strong>Stephan<\/strong><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146316\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":146317,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,30],"tags":[2665,379,2200,783,3276,3125,2700,3549],"class_list":["post-146316","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-baerbock-annalena","tag-china","tag-klingbeil-lars","tag-merz-friedrich","tag-multipolare-welt","tag-regelbasierte-ordnung","tag-systemkonkurrenz","tag-wadephul-johann"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/shutterstock_2001526418.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146316","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=146316"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146316\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":146358,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146316\/revisions\/146358"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/146317"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=146316"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=146316"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=146316"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}