{"id":14642,"date":"2012-10-08T09:02:00","date_gmt":"2012-10-08T07:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642"},"modified":"2012-10-08T09:02:00","modified_gmt":"2012-10-08T07:02:00","slug":"hinweise-des-tages-1734","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642#h01\">Sahra Wagenknecht &ndash; Rettet die Rente!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642#h02\">Jeder F&uuml;nfte arbeitet f&uuml;r einen Niedriglohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642#h03\">Steinbr&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642#h04\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642#h05\">Gleichheit &ndash; ein Gewinn f&uuml;r alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642#h06\">Schuldenkrise:  Vorbild Island?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642#h07\">Camerons unglaubliche Serie von Finanzdesastern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642#h08\">Der Kassenarzt will Kasse machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642#h09\">Pensionssystem: Wie Statistiken &ldquo;unser&rdquo; Leben verl&auml;ngern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642#h10\">Neuk&ouml;lln ist nicht &uuml;berall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642#h11\">Kosovo: Ende der &Uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642#h12\">Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Erziehungswissenschaft empfiehlt: keine Beteiligung am CHE Ranking<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642#h13\">GEW: &bdquo;In der Bildungsforschung neue Akzente setzen!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642#h14\">Bildung &bdquo;im Paket&ldquo; ist kein Ersatz f&uuml;r ein h&ouml;heres Existenzminimum bei Kindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642#h15\">Prek&auml;r von Staats wegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642#h16\">Podcast-Links der Sendung SR Fragen an den Autor mit Albrecht M&uuml;ller<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14642&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht &ndash; Rettet die Rente!<\/strong><br>\nDie Rente ist nicht mehr sicher. Wer nicht &uuml;berdurchschnittlich verdient, muss im Alter mit Armut rechnen, selbst wenn er st&auml;ndig in die Rentenkasse eingezahlt hat. Dabei sind kontinuierliche Erwerbsbiografien heute deutlich seltener geworden. Wer sich von einem Zeitvertrag zum n&auml;chsten hangeln, von unregelm&auml;&szlig;igen Auftr&auml;gen oder einem Minijob leben muss oder nicht in der Lage ist, bis zum Alter von 67 Jahren durchzuarbeiten, wird weniger Jahre in die Rentenkasse einzahlen k&ouml;nnen als n&ouml;tig. Doch je weniger Menschen im Alter auf eine ausk&ouml;mmliche Rente hoffen d&uuml;rfen, desto gr&ouml;&szlig;er ist die Gefahr, dass das gesetzliche Rentensystem vollst&auml;ndig ausgeh&ouml;hlt wird. Denn wer im Alter von der gesetzlichen Rente nichts zu erwarten hat, den wird es auch nicht st&ouml;ren, wenn die entsprechenden Beitragss&auml;tze weiter abgesenkt oder ganz abgeschafft werden &ndash; im Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/800510.rettet-die-rente.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p>dazu: <strong>Altersarmut: Tendenz steigend<\/strong><br>\nW&auml;hrend Armut auch in Deutschland &uuml;ber viele Jahrzehnte prim&auml;r mit Alter und Ruhestand assoziiert wurde, galt sie in dieser Form &ndash; vor allem infolge der wohlfahrtsstaatlichen Entwicklung und einer langen Periode wirtschaftlicher Prosperit&auml;t &ndash; zuletzt als weitgehend &uuml;berwunden und hatte sich zunehmend auf andere gesellschaftliche Gruppen verlagert. Neuerdings wird jedoch in der &ouml;ffentlichen und wissenschaftlichen Diskussionwieder vermehrt vor einer Wiederkehr der Altersarmut gewarnt. &bdquo;Altersarmut, das ist absehbar, wird zu einem Massenph&auml;nomen&ldquo; schrieb DER SPIEGEL 2008 (Nr. 7: 63) und die OECD (2007) hatte bereits ein Jahr zuvor mit einem Verweis auf die niedrigen Rentenanspr&uuml;che von Geringverdienern die Gefahr einer neuen Altersarmut in Deutschlandbeschworen. Bef&uuml;rchtungen, dass die zunehmende Zahl von gebrochenen Erwerbsbiographien und die Expansion des Niedriglohnsektors in Deutschland zu einem Wiederanstieg der Altersarmut f&uuml;hren k&ouml;nne, werden auch von der Deutschen Rentenversicherung und den Sozialverb&auml;nden geteilt. Zudem haben aber wohl auch die Reformen der gesetzlichen Alterssicherung das Risiko der Altersarmut erh&ouml;ht, denn &bdquo;selbst f&uuml;r Durchschnittsverdiener besteht die Gefahr, dass ihre sp&auml;tere Rente bei Erwerbsunterbrechungen nicht einmal die Grundsicherung erreicht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gesis.org\/fileadmin\/upload\/forschung\/publikationen\/zeitschriften\/isi\/isi-47.pdf\">Leibniz-Institut f&uuml;r Sozialwissenschaften e.V. GESIS [PDF &ndash; 1 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Jeder F&uuml;nfte arbeitet f&uuml;r einen Niedriglohn<\/strong><br>\nIn dieser Expertise f&uuml;r die Industriegewerkschaft Metall werden die wichtigsten Forschungsergebnisse zur Entwicklung prek&auml;rer Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse in Deutschland zusammengefasst, ihre Ursachen und ihre Folgen f&uuml;r die Sozialsysteme  analysiert und &Uuml;berlegungen zu einer Neuordnung des deutschen Arbeitsmarktes vorgelegt. Diese Expertise ist zu dem Ergebnis gekommen, dass sich die Arbeitsmarktordnung der sozialen Marktwirtschaft der Nachkriegsgesellschaft aufgel&ouml;st hat. Merkmal dieser Ordnung war die Verkn&uuml;pfung von hoher wirtschaftlicher Effizienz und Leistungsbereitschaft auf der einen und gesellschaftlicher Solidarit&auml;t auf der anderen Seite. Seit Mitte der 90er Jahre nimmt unsichere und schlecht bezahlte Arbeit zu.  Neu ist, dass prek&auml;re Arbeit sich nicht mehr auf atypische Besch&auml;ftigungsformen beschr&auml;nkt. Sie ist inzwischen tief ins Normalarbeitsverh&auml;ltnis eingedrungen. Die Chancen, aus dem Niedriglohnsektor auf besser bezahlte T&auml;tigkeiten zu gelangen, sind in den letzten 15 Jahren zur&uuml;ckgegangen. Leiharbeit- und Minijobs sind besonders schmale Br&uuml;cken in regul&auml;re Arbeit. Die Besch&auml;ftigungschancen f&uuml;r gering Qualifizierte haben sich nicht verbessert. Heute haben mehr als 80% der Geringverdiener Ausbildung. Billige Arbeit wird f&uuml;r den Steuerzahler kurz- und erst recht langfristig sehr kostspielig. Zunehmend m&uuml;ssen niedrige Erwerbseinkommen durch Arbeitslosengeld II (Hartz-IV) aufgestockt werden. Langfristig werden die Niedrigrenten zunehmen.<br>\nDer erfreuliche Besch&auml;ftigungszuwachs seit 2004 ist Folge der hohen Innovationskraft der deutschen Industrie und der guten Qualifikation der Besch&auml;ftigten, nicht aber der Zunahme von Niedrigl&ouml;hnen. Vier Gr&uuml;nde sind f&uuml;r den starken Anstieg prek&auml;rer Arbeit in Deutschland verantwortlich: Erstens ist Der deutsche Arbeitsmarkt mit seinem freiwilligen Tarifsystem f&uuml;r Lohndumping besonders anf&auml;llig, da es keine generellen Lohnuntergrenzen gibt. Zweitens hat die  Deregulierung des Arbeitsmarktes durch die Agenda 2010 schlecht bezahlter Arbeit einen zus&auml;tzlichen Schub gegeben. Drittens wirkt das  traditionelle deutsche Familienmodell wirkt wie ein eingebauter Deregulator. Durch Fehlanreize &uuml;ber das Ehegattensplitting, die abgeleitete Krankenversicherung und die Minijobs werden Frauen massiv in kleine Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse geleitet. Viertens sind die  nationalen und internationalen Eliten davon &uuml;berzeigt, dass deregulierte M&auml;rkte am effizientesten arbeiten.<br>\nEine Neuordnung auf dem Arbeitsmarkt erfordert angesichts der Dimensionen des Problems folgende Ma&szlig;nahmen: Erstens ein  zukunftsf&auml;higes arbeitsmarktpolitisches Leitbild von guter Arbeit. Zweitens angesichts des Fachkr&auml;ftemangels eine Qualifizierungsoffensive. Drittens einen gesetzlichen Mindestlohn. Viertens eine  Neugestaltung von Leiharbeit und Minijobs. F&uuml;nftens eine Stabilisierung des Tarifsystems &uuml;ber eine Erleichterung von Allgemeinverbindlichkeitserkl&auml;rungen und Tariftreuegesetze und sechstens ein Verbandsklagerecht und eine St&auml;rkung individueller Beschwerderechte zur Verringerung der betrieblichen  Kontrolldefizite.<br>\nAuch f&uuml;r unsere Demokratie ist die vorgeschlagene Neuordnung wichtig. Eine eigenst&auml;ndige Existenzsicherung und die Mitfinanzierung des Gemeinwesens &uuml;ber Beitr&auml;ge und Steuern ist nicht nur eine wichtige Voraussetzung f&uuml;r gesellschaftliche Anerkennung, sondern auch f&uuml;r die selbstbewusste Wahrnehmung gesellschaftlicher Beteiligungsm&ouml;glichkeiten im Betrieb, in der Politik oder in der Gesellschaft. Transferempf&auml;nger sehen sich hingegen oft als Kostg&auml;nger der Gesellschaft. Die Folge ist ein Verlust des Selbstbewusstseins und gesellschaftliche Beteiligungsm&ouml;glichkeiten werden kaum noch genutzt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.igmetall.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-731DE404-4A18EA57\/internet\/style.xsl\/prekaere-beschaeftigung-und-neuordnung-auf-dem-arbeitsmarkt-10666.htm\">IG Metall<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.igmetall.de\/cps\/rde\/xbcr\/internet\/docs_ig_metall_xcms_191558__2.pdf\">IG Metall [PDF &ndash; 510 KB]<\/a>\n<p>dazu: <strong>Immer mehr Minijobber: Trend zum Zweitjob<\/strong><br>\nSie arbeiten nach dem regul&auml;ren Dienstschluss noch woanders als Pf&ouml;rtner, fahren Taxi, f&uuml;llen im Supermarkt Regale auf oder gehen putzen. Immer mehr Menschen verdienen sich neben ihrem Hauptberuf noch etwas dazu. Das sagt die j&uuml;ngste Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Mal sind es Ruhest&auml;ndler, denen die Rente nicht reicht oder die sich fit f&uuml;hlen und weiter arbeiten wollen. Mal sind es Arbeitnehmer, die gr&ouml;&szlig;ere Anschaffungen planen und deshalb zeitweise etwas dazuverdienen. Beg&uuml;nstigt wurde der Trend zum Zweitjob durch eine Neuregelung, die zum April 2003 g&uuml;ltig wurde. Seitdem sind f&uuml;r sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer zus&auml;tzliche Minijobs bis 400 Euro steuer- und abgabenfrei. Ein Blick in deren Statistik zeigt, dass sich seit 2003 die Zahl der Nebenjobber mehr als verdoppelt hat. Demnach gab es 1,157 Millionen Nebenjobber im Juni 2003. Im M&auml;rz 2012 waren es bereits 2,524 Millionen geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte im Nebenjob. F&uuml;r Gewerkschaften und Linke zeigt diese Entwicklung, dass Arbeit nicht mehr existenzsichernd ist und ein einziger Job oft nicht mehr zum Leben reicht. Best&auml;tigt wird dies durch j&uuml;ngste Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden, wonach immer mehr Menschen zu Niedrigl&ouml;hnen arbeiten. W&auml;hrend im Jahr 2010 bereits 20,6 Prozent aller Besch&auml;ftigten zum Niedriglohn besch&auml;ftigt waren, waren es im Jahr 2006 noch 18,7 Prozent. Von einem Niedriglohn spricht man, wenn der Verdienst eines Besch&auml;ftigten kleiner als zwei Drittel des mittleren Verdienstes aller Besch&auml;ftigten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/karriere\/immer-mehr-minijobber-trend-zum-zweitjob-1.1488599\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die SZ kann es nicht lassen, indem sie fragt:  &ldquo;Wollen sie es oder m&uuml;ssen sie es? Und antwortet: &ldquo;Mal sind es Ruhest&auml;ndler, denen die Rente nicht reicht oder die sich fit f&uuml;hlen und weiter arbeiten wollen. Mal sind es Arbeitnehmer, die gr&ouml;&szlig;ere Anschaffungen planen und deshalb zeitweise etwas dazuverdienen.&rdquo; Das m&ouml;chte man schon genauer wissen, ansonsten bleibt dieser Hinweis zynisch. Er besagt auf jeden Fall, dass die Normalrente, der Normallohn nicht f&uuml;r einen normalen Lebensstandard nicht ausreicht &ndash; was f&uuml;r ein Wunder bei der Stagnation der Reallohnentwicklung seit Jahren. Und manche k&auml;mpfen dabei am Rande des  Existenzminimums.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Steinbr&uuml;ck<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Honorare Steinbr&uuml;ck &ndash; Die aktuelle Zahlenl&uuml;ge<\/strong><br>\nGuten Tag,<br>\nauch wenn vieles an der Diskussion &uuml;ber die Offenlegung der Vortragshonorare von Peer Steinbr&uuml;ck scheinheilig ist, m&ouml;chte ich doch auf zwei Punkte hinweisen und Ihnen ein Angebot unterbreiten.<br>\nDie Argumentation, die Ver&ouml;ffentlichung der einzelnen Honorare bed&uuml;rfe der Zustimmung aller Vertragspartner, ist falsch. Nat&uuml;rlich geht eine Ver&ouml;ffentlichung aller Einzelwerte ohne Bezug zum Vortrag. Es in der Statistik absolut &uuml;blich entsprechende H&auml;ufigkeitstabellen zu ver&ouml;ffentlichen.<br>\n(Beispiel: 1 Mal 80.000; 2 Mal 20.000; 7 Mal 10.000; 190 Mal 100 &euro;)<br>\nDeshalb gibt es auch keine Notwendigkeit nur die Durchschnittssumme anzugeben. Durchschnittswerte reduzieren die Information und k&ouml;nnen zur Verschleierung dienen. Im obigen Beispiel w&uuml;rde der Mittelwert von 1.045 &euro; die Spitzenhonorare verstecken. Noch gravierender w&uuml;rde das, wenn alle unbezahlten Vortr&auml;ge ebenfalls in die Statistik aufgenommen w&uuml;rden.<br>\nWir wissen nicht, was Steinbr&uuml;ck plant und ob die Erw&auml;hnung vom Durchschnittshonorar nur eine sprachliche Ungenauigkeit war, w&uuml;rden Sie aber gerne unterst&uuml;tzen, wenn Sie Informationen zur geplanten Struktur der Ver&ouml;ffentlichung haben.<br>\nDanke f&uuml;r Ihre Aufmerksamkeit<br>\nGerd Bosbach<br>\nK&ouml;ln, 7. Okt. 2012<br>\nQuelle: Gerd Bosbach<\/li>\n<li><strong>Best of Steinbr&uuml;ck. Ein R&uuml;ckblick in Zitaten<\/strong><br>\nPeer Steinbr&uuml;ck ist SPD-Kanzlerkandidat. Er gilt als Finanz- und Wirtschaftsfachmann, der mit deutlichen Worten klare und feste Positionen vertritt. Seine Kandidatur ist Anlass genug, Bilanz zu ziehen: Was sagt dieser Mann tats&auml;chlich? Was denkt er? Wie konsequent bleibt er bei seinen Positionen? Wie glaubw&uuml;rdig sind seine Aussagen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1045\">annotazioni.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Umstrittene Honorare &ndash; Steinbr&uuml;ck pflegte N&auml;he zu Bankenlobbyisten<\/strong><br>\nNach Informationen des SPIEGEL pflegte der SPD-Kanzlerkandidat Steinbr&uuml;ck eine gr&ouml;&szlig;ere N&auml;he zu Bankenlobbyisten und einer Wirtschaftskanzlei als bisher bekannt. Diese durften in seiner Zeit als Bundesfinanzminister die Gr&uuml;ndung einer halbstaatlichen Beratungsfirma f&uuml;r Public-Private-Partnership-Modelle vorbereiten &ndash; sp&auml;ter hielt Steinbr&uuml;ck bei einigen der beteiligten Firmen bezahlte Vortr&auml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spiegel-steinbrueck-pflegte-naehe-zu-bankenlobbyisten-a-859871.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ging ja erstaunlich schnell. Nach der Nominierung Steinbr&uuml;cks zum SPD Kanzlerkandidaten befand sich der Spiegel noch mit in der ersten Reihe der Jubelperser, aber kaum sind ein paar Wochen vergangen schon wird der Kandidat wieder demontiert. Allerdings kann man der SPD auch nicht helfen wenn sie sich wieder einmal genau den zweifelhaftesten Aspiranten auf das Amt des Bundeskanzlers ausgesucht hat.<br>\nAllein das zur Debatte stehende reicht aus um zu best&auml;tigen, dass Steinbr&uuml;ck f&uuml;r die Rolle des Kanzlerkandidaten als auch f&uuml;r das Amt des Bundeskanzlers ungeeignet ist. Wer so mit der Finanzindustrie verwoben ist kann nicht Kanzler der Bundesrepublik Deutschland werden. Hinzu kommt, dass Steinbr&uuml;ck offenbar, wie sich aus seinen Aussagen erschlie&szlig;t, ein sehr entspanntes Verh&auml;ltnis zu politischer Korruption hat. Und er irrt, wenn er meint, dass diejenigen der Politik Schaden, die Aufkl&auml;rung und Transparenz fordern und nicht Figuren wie seinesgleichen, die ihre privilegierte Position schamlos dazu nutzen sich zu bereichern. Steinbr&uuml;ck will hier wohl seinem Vorg&auml;nger Gerhard Schr&ouml;der nacheifern, der bekannterma&szlig;en ein enges und lukratives Verh&auml;ltnis zum russischen Potentaten Putin und dessen ebenso zweifelhaften Energiekonzern Gasprom pflegt?<br>\nNat&uuml;rlich darf dabei nicht vergessen werden, dass es in der CDU und FDP, dort vermutlich noch schlimmer, um keinen Deut besser bestellt ist. Sonst w&uuml;rden sich die Parlamentarier der beiden Parteien nicht so vehement gegen eine Offenlegung ihrer Nebeneink&uuml;nfte zur Wehr setzen. Das macht die geradezu infantile Reaktion der SPD mit dem Tenor &raquo;die anderen machen es ja auch&laquo; leider nicht stichhaltiger.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Und noch ein Genosse der Bosse: Wie Steinbr&uuml;ck die Banken &raquo;z&auml;hmen&laquo; will<\/strong><br>\nPeer Steinbr&uuml;cks Vorschl&auml;ge zur &raquo;Banken-Z&auml;hmung&laquo; sind viel harmloser, als es den Anschein hat, und spiegeln den Konsens unter den deutschen Parteien wider. Von einem &raquo;Angriff auf die Deutsche Bank&laquo; (Die Zeit) als einzigem deutschen Global Player im Investmentgesch&auml;ft oder einer &raquo;Frontalstellung gegen die Finanzbranche&laquo; (S&uuml;ddeutsche Zeitung) kann aber keinesfalls die Rede sein, auch wenn mancher sozialdemokratische Genosse dies gerne h&auml;tte. Denn im Prinzip sind alle Vorschl&auml;ge fast schon Konsens in der gegenw&auml;rtigen Politik. Der europ&auml;ische Bankenrettungsfonds war zuletzt vom EU-Binnenmarktskommissar Michel Barnier in die Diskussion gebracht worden und bez&uuml;glich des Trennbankensystems hatte bereits im Juli Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) seine Offenheit f&uuml;r Gesetze im europ&auml;ischen Rahmen genauso wie bei den Boni-Begrenzungen signalisiert. Leerverk&auml;ufe und Kreditderivate sind in Hinsicht auf den Handel mit Staatsanleihen in Deutschland bereits seit 2010 verboten, die Ausdehnung auf die Privatwirtschaft wird bis hinein in die FDP seitdem diskutiert. Und: Eine von der Unternehmensberatung Roland Berger initiierte europ&auml;ische Rating-Agentur wird aller Voraussicht nach dank gro&szlig;er Unterst&uuml;tzung von EU-Kommission und Bundesregierung ihre Arbeit im kommenden Jahr aufnehmen. So bleibt Steinbr&uuml;cks gro&szlig;er Wurf, die &raquo;marktkonforme Demokratie in einen demokratiekonformen Markt&laquo; umzuwandeln, ein weitgehend konsensualer Appell, &raquo;Haftung und Risiko&laquo; wieder zusammenfinden zu lassen und &raquo;konstitutive Prinzipien der Marktwirtschaft&laquo; wieder zu ihrem Recht zu verhelfen, wie es im Papier hei&szlig;t. Dementsprechend blieben die pflichtschuldigen Proteste der Finanzbranche auch weitgehend freundlich. Josef Ackermann meinte in G&uuml;nter Jauchs Talkshow gar, dass die SPD mit Peer Steinbr&uuml;ck den bestm&ouml;glichen Kandidaten gefunden habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2012\/40\/46318.html\">Jungle World<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein wenig einfach macht es sich Axel Berger dann doch. Egal von wem das Papier entworfen wurde und wer auch immer einzelne Positionen im Mainstream vertritt, wenn es denn in der Summe umgesetzt w&uuml;rde, w&auml;re dies ein gro&szlig;er Fortschritt f&uuml;r die Regulierung des Finanzsektors. Der Liikanen-Bericht bez&uuml;glich des Trennbankensystems f&uuml;r die EU-Kommission tritt z.B. deutlich k&uuml;rzer.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>The class war in Greece<\/strong><br>\nInstead of an analysis of what kind of &ldquo;austerity measures&rdquo; and in whose favor, the troika and its vassals in the Greek government have been preparing, I&rsquo;ll just show you a table of taxes before and after the new tax system, a part of the latest austerity package, is implemented, by income category. This is income tax only, it does not include social security taxes&hellip; The really fun part is at the bottom of the table [from Capital.gr]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.eurotrib.com\/story\/2012\/9\/30\/17364\/7999\">European Tribune<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.J.:<\/strong> Kurz gesagt: Ab 70.000 Euro Einkommen pro Jahr werden die Steuern reduziert. Na, das macht ja Hoffnungen&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Rechtsruck in Hellas<\/strong><br>\nDas Versagen der Gro&szlig;parteien, die Probleme des Landes zu l&ouml;sen, ihre rigorose Sparpolitik und massive Korruptheit haben erhebliche Gewinne im linken und rechten Spektrum zur Folge: Bei der Wahl im Mai verlor die PASOK mehr als 30 Prozent ihrer Klientel und st&uuml;rzte auf 13,2 Prozent ab, die ND wurde mit gerade einmal 18,9 Prozent st&auml;rkste Kraft. Beide zusammen erreichten nicht die erforderliche Regierungsmehrheit. Die rechtspopulistischen Unabh&auml;ngigen Griechen kamen dagegen auf 10,6 Prozent und die rechtsradikale Goldene Morgenr&ouml;te (GM) auf 7 Prozent &ndash; sie verbesserte sich damit gegen&uuml;ber 2009 um mehr als das 24fache. Im linken Fl&uuml;gel gewannen die Koalition der Radikalen Linken (SYRIZA) und die kommunistische Partei (KKE) 16,8 bzw. 8,5 Prozent. Erst die Neuwahl im Juni bescherte der ND, der PASOK und der Demokratischen Linken doch noch die erforderliche Regierungsmehrheit.<br>\nLetztlich resultiert die Fragmentierung des Parteiensystems aus einer dramatischen Erosion der politischen Mitte. Die Zustimmung der Regierung zu den Sparauflagen der Troika spaltet heute die griechische Gesellschaft. W&auml;hrend sich ein Teil soziale Gerechtigkeit durch linke Politik erhofft, hat der Rechtsruck zunehmende Gewalt gegen&uuml;ber Immigranten zur Folge. Waren vor der Krise rassistische &Uuml;bergriffe lediglich Einzelf&auml;lle, z&auml;hlte der Gastarbeiterbund Griechenlands nunmehr 500 Attacken innerhalb von sechs Monaten. Tats&auml;chlich wurde im August beinahe t&auml;glich von schwer verletzten oder gar get&ouml;teten Immigranten berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/oktober\/rechtsruck-in-hellas\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Spanien: Krise schreckt Milit&auml;r<\/strong><br>\nSpanischer Stabsoffizier warnt Katalanen vor &raquo;Hochverrat&laquo;: Krise l&auml;&szlig;t Ri&szlig; aufbrechen, der nach Tod des Putschistenf&uuml;hrers und Diktators Franco m&uuml;hsam gekittet worden war. Francisco Alaman, Oberst der spanischen Armee im aktiven Dienst, verglich k&uuml;rzlich die aktuelle Krise mit jener von 1936, in deren Folge Franco und weitere Gener&auml;le putschten. Einziger Unterschied sei, da&szlig; bisher &raquo;noch kein Blut geflossen&laquo; ist. In einem Interview mit dem Onlineportal Alerta Digital erkl&auml;rte der Obrist, da&szlig; diese Entwicklung anhalten werde, denn &raquo;die Zahlen zeigen, da&szlig; sich die Lage in den kommenden Monaten und Jahren weiter verschlechtern wird.&laquo; Anla&szlig; der Emp&ouml;rung des Stabsoffiziers waren vor allem die Unabh&auml;ngigkeitsbestrebungen Kataloniens, der wirtschaftlich zweitst&auml;rksten Region Spaniens. F&uuml;r dieses Ziel hatten im September in Barcelona 1,5 Millionen Menschen demonstriert.  Alaman platzte heraus, was offenbar viele im gro&szlig;teils reaktion&auml;ren Offizierskorps denken: &raquo;Unabh&auml;ngigkeit f&uuml;r Katalonien wird es nur &uuml;ber meine Leiche und die vieler anderer Soldaten geben. &hellip; Auch wenn der L&ouml;we schl&auml;ft, sollte man ihn nicht provozieren (&hellip;).&laquo; Die katalanischen &raquo;Nationalisten&laquo; seien &raquo;Geier&laquo; die es &raquo;zu vernichten&laquo; gelte. Weder die milit&auml;rische noch die politische F&uuml;hrung des Landes haben sich bisher von Oberst Alaman distanziert, geschweige denn ihn diszipliniert. Im Gegenteil. Der pensionierte Armeechef General Pedro Pitarch erkl&auml;rte &ouml;ffentlich, da&szlig; Alamans Ansichten &raquo;in weiten Teilen der Streitkr&auml;fte tief verwurzelt sind&laquo;.  Doch nicht nur die Offizierskaste verbreitet Drohungen. Inzwischen hat auch der spanische Europaabgeordnete und stellvertretende Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Parlaments, Alejo Vidal Quadras, im &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen die spanische Regierung aufgefordert, paramilit&auml;rische Polizei in Divisionsst&auml;rke nach Katalonien zu entsenden. Dort m&uuml;sse die Regionalregierung entmachtet und die Region zuk&uuml;nftig von Madrid aus kontrolliert werden &ndash; um die Sezession zu verhindern, so der Parlamentarier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/10-06\/025.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gleichheit &ndash; ein Gewinn f&uuml;r alle<\/strong><br>\nWer viel Geld verdient, hat in der Regel einen hohen sozialen Status. Wer wenig Geld verdient, hat h&auml;ufig Statussorgen &ndash; die Bef&uuml;rchtung, in den Augen der Mitmenschen wenig zu gelten. Der Soziologe Jan Delhey, Professor an der Jacobs University Bremen, hat sich in einer vergleichenden Studie mit dem Ph&auml;nomen Statusunbehagen befasst. Das Ergebnis: Mehr Gleichheit erh&ouml;ht in reichen Gesellschaften das Wohlbefinden &ndash; und zwar bei allen Einkommensschichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/39512_39528.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schuldenkrise:  Vorbild Island?<\/strong><br>\nF&uuml;r die Bew&auml;ltigung der Schuldenkrise gibt es keine Rezepte von der Stange. Der isl&auml;ndische Weg bietet aber gute Denkanst&ouml;&szlig;e. Dass die Rettung maroder Banken auf Kosten der Allgemeinheit alternativlos sei, hat das Land jedenfalls widerlegt.  Die Finanzbranche des Landes ist auf weniger als ein F&uuml;nftel ihrer einstigen Gr&ouml;&szlig;e geschrumpft. F&uuml;r das laufende Jahr erwartet die Regierung ein Wachstum von 2,8 Prozent. 2014 soll der Staatshaushalt wieder im Plus liegen, und die R&uuml;ckzahlung der Hilfskredite hat fr&uuml;her als vereinbart begonnen. F&uuml;r alle, die mit der Krisenpolitik im Rest Europas unzufrieden sind, ist die Vulkaninsel deshalb zum leuchtenden Vorbild geworden. Dort wurde gewagt, was anderswo auf Biegen und Brechen vermieden wird: Die Banken wurden nicht gerettet, sondern abgewickelt; &uuml;ber die Erstattung f&uuml;r ihre ausl&auml;ndischen Sparkunden hat nicht eine Politikerriege entschieden, sondern mittels Referendum das Volk; und als Voraussetzung f&uuml;r den Aufschwung der isl&auml;ndischen Exportwirtschaft hat sich als hilfreich erwiesen, dass die Krone als eigenst&auml;ndige W&auml;hrung abwerten konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/europas-schuldenkrise\/schuldenkrise-vorbild-island-11917304.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> F&uuml;r NDS-Leser nichts Neues, aber sieh an: die FAZ.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Camerons unglaubliche Serie von Finanzdesastern<\/strong><br>\nAuf dem Parteitag steht dem britischen Premier David Cameron richtig &Auml;rger ins Haus. Seine Regierung vermasselt momentan fast alles &ndash; und rei&szlig;t neue L&ouml;cher in den maroden Staatshaushalt. &hellip;<br>\nErst Ende September schockierte die US-Investmentbank Morgan Stanley mit einer neuen Studie. Demnach k&ouml;nnte die Defizitquote des Landes, also die Neuverschuldung gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), im kommenden Jahr erstmals die von Griechenland und Spanien &uuml;bersteigen.<br>\nDie Briten m&uuml;ssen laut Morgan Stanley 2013 insgesamt 126 Milliarden Pfund neue Schulden aufnehmen. Das entspr&auml;che 7,8 Prozent der Wirtschaftsleistung. Kein anderes Land in Europa hat ein so gro&szlig;es Loch in der Kasse. F&uuml;r Spanien sagen die &Ouml;konomen der Investmentbank eine Defizitquote von sechs Prozent voraus, Griechenland ben&ouml;tige 6,3 Prozent.<br>\nViele Kritiker sehen das strikte Sparprogramm der Regierung l&auml;ngst als gescheitert, mit dem die konservativ-liberale Koalition im Mai 2010 antrat. Cameron und sein Schatzkanzler George Osborne versprachen damals, das strukturelle Defizit des Landes bis sp&auml;testens 2015 komplett abzubauen.<br>\nSp&auml;ter korrigierte Osborne die Vorgabe auf 2017. Beide Ziele klingen mittlerweile recht utopisch. Stattdessen hat sich das &ldquo;Austerity&rdquo;-Programm gegen das Land gewandt. Der Ausgabenstopp bremste die Konjunktur aus. Anfang des Jahres war Gro&szlig;britannien sogar zur&uuml;ck in die Rezession gest&uuml;rzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article109677906\/Camerons-unglaubliche-Serie-von-Finanzdesastern.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers J.A.:<\/strong> Wetten, es bleibt trotzdem beim Vorurteil, die Konservativen k&ouml;nnten mit Geld umgehen, man wird &ndash; gegen jede negative Erfahrung und gegen die Vernunft! &ndash; an der Austerit&auml;tspolitik festhalten?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Kassenarzt will Kasse machen<\/strong><br>\nIm Streit um h&ouml;here Honorare machen niedergelassene &Auml;rzte mit rhetorischen Entgleisungen auf sich aufmerksam und drohen sogar mit Praxisschlie&szlig;ungen. Ihr st&auml;ndisches Denken hat eine lange Geschichte. &hellip;<br>\nGro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung haben in den vergangenen Jahren schmerzhafte Reallohnverluste und den Abstieg in unsichere Arbeitsverh&auml;ltnisse erfahren m&uuml;ssen. Bei ihnen d&uuml;rfte sich das Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Geldsorgen der &Auml;rzte in Grenzen halten. Deren j&auml;hrliches Durchschnittseinkommen liegt brutto und nach Abzug der Praxiskosten zwischen 100&thinsp;000 Euro, wie die KBV angibt, und 165&thinsp;000 Euro, wie der GKV-Spitzenverband berechnet hat. Jedoch sind die Einkommensunterschiede zwischen dem haus&auml;rztlichen Bereich und eher technisch orientierten Disziplinen wie der Orthop&auml;die oder Nephrologie betr&auml;chtlich, was vorrangig ein Problem der Verteilung durch die KBV ist.<br>\n&Uuml;ber die alarmistische Rhetorik der &Auml;rzteschaft mag man lachen &ndash; aufl&ouml;sen l&auml;sst sich der &ouml;konomische Interessenskonflikt zwischen den gesetzlichen Kassen und den niedergelassenen &Auml;rzten nicht. Die Situation der niedergelassenen &Auml;rzteschaft ist ein 130 Jahre altes, dauerhaftes Problem. Eine wichtige Frage wird in der Auseinandersetzung ohnehin nicht diskutiert: Wie k&ouml;nnte der Anachronismus, die medizinische Versorgung durch ein Netz &auml;rztlicher Kleinunternehmer aufrechtzuerhalten, &uuml;berwunden werden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2012\/40\/46323.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Pensionssystem: Wie Statistiken &ldquo;unser&rdquo; Leben verl&auml;ngern<\/strong><br>\nWider die sozialtechnokratische Gleichmacherei in der Debatte um die Zukunft des Pensionssystems: Die EU will das Rentenalter proportional zur durchschnittlichen Lebenserwartung anheben &ndash; verschweigt aber, wessen Lebenserwartung.<br>\n&hellip;<br>\nSelten war sich verdinglichte Vernunft einiger, quer durch alle politischen Lager. Arbeitnehmervertreter feilschen gelegentlich zwar noch um ein paar Lebensjahre, doch auch sie wollen nicht als bildungsferne Bremser dastehen und f&uuml;gen sich mit dem verantwortungsvollen Nicken des Citoyens in die Notwendigkeit, die r&uuml;stigen Siebzigj&auml;hrigen ihre Pensionen nicht in Tanzbars und beim Bungee-Jumping verprassen zu lassen.<br>\nDie Rechnung hat blo&szlig; einen Haken: Wissenschaft str&auml;ubt sich hie und da noch, Erf&uuml;llungsgehilfin herrschender Interessen zu sein. Und hier darf die Polemik einen Schritt zur&uuml;cktreten und &ndash; um die halbe Wahrheit zu einer ganzen zu komplementieren &ndash; anderen Statistiken das Wort erteilen:<br>\nSeit Jahrzehnten existieren n&auml;mlich Studien zur Lebenserwartung, die Gesellschaft nicht als egalit&auml;re Familie von B&uuml;rgern begreifen, die an einem Strang ziehen, sondern soziale Differenz als Parameter miteinbeziehen. Sie alle kommen zum selben Ergebnis: Der hoffnungsvolle Durchschnittswert erh&ouml;hter Lebenserwartung wird von den reichen Segmenten der Gesellschaft verzerrt. &Auml;lter werden n&auml;mlich nur die Wohlhabenden, die weniger Wohlhabenden leben gleich lang wie ihre Eltern, und die Unwohlhabenden sterben sogar fr&uuml;her.<br>\nEinige Beispiele: Das Economic Policy Institute in Washington pr&auml;sentierte 2006 eine Studie, derzufolge die durchschnittliche Lebenserwartung der reicheren H&auml;lfte der US-amerikanischen Bev&ouml;lkerung seit 1986 um sechs Prozent, die der &auml;rmeren blo&szlig; um ein Prozent zugenommen habe.<br>\n&hellip;<br>\nUnd die Deutsche Rentenversicherung gab im Vorjahr eine Studie in Auftrag, die sie mit der Erkenntnis belohnte, dass die statistische Lebenserwartung von Geringverdienern in zehn Jahren um zwei Jahre abgenommen habe. Drei Streiflichter blo&szlig; in eine Unzahl europ&auml;ischer und amerikanischer Untersuchungen, deren Ergebnisse nur geringf&uuml;gig voneinander abweichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1348285202365\/Pensionssystem-Wie-Statistiken-unser-Leben-verlaengern#forumstart\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Neuk&ouml;lln ist nicht &uuml;berall<\/strong><br>\nDie Integrationspolitik in Deutschland ist gescheitert, sagt der Berliner Politiker Heinz Buschkowsky. Er sollte mal nach Offenbach fahren, wo es klappt &ndash; in die Stadt mit dem h&ouml;chsten Ausl&auml;nderanteil<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.offenbach.de\/stepone\/data\/pdf\/77\/1f\/00\/sz-offenbach-integration.pdf\">SZ via www.offenbach.de [PDF &ndash; 145 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/thema\/1876773\/\">dradio.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kosovo: Ende der &Uuml;berwachung<\/strong><br>\nAnfang September hat der Kosovo offiziell die volle Souver&auml;nit&auml;t erhalten. Der j&uuml;ngste Staat des Balkans bleibt jedoch ein geteiltes Land. Die Auseinandersetzungen zwischen Albanern, Serben und den Sicherheitskr&auml;ften sind weiterhin Teil des Alltags.  &ndash; Zwischen allen Fronten befinden sich die Roma im Kosovo. Von Radikalen beider Seiten werden sie als Verr&auml;ter angesehen, da sie im Kosovo-Konflikt f&uuml;r keine Seite Partei ergriffen hatten und versuchten, aus der jeweiligen Situation das Beste zu machen. Viele von ihnen endeten letztlich in Fl&uuml;chtlingslagern. Mehrere davon befanden sich in Mitrovica, auf bleiverseuchtem Gel&auml;nde nahe der Trepca-Mine. Teilweise &uuml;ber zehn Jahre mussten die Menschen dort leben, bis nach jahrelanger Kritik und Studien zu den gravierenden Gesundheitssch&auml;den offenbar der Druck f&uuml;r die Verantwortlichen aus der Regierung zu gro&szlig; und auch das letzte Lager &raquo;Osterode&laquo; im Sommer 2012 endlich geschlossen wurde. Der daf&uuml;r mit internationaler Unterst&uuml;tzung wiederaufgebaute Stadtteil Roma Mahalla neben dem &ouml;rtlichen Fu&szlig;ballstadion im Westen, umringt von M&uuml;llhaufen, stellt allerdings nur eine geringf&uuml;gige Verbesserung dar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2012\/40\/46328.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Erziehungswissenschaft empfiehlt: keine Beteiligung am CHE Ranking<\/strong><br>\nDie Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Erziehungswissenschaft (DGfE) hat die Diskussionen um die Seriosit&auml;t und Bedeutung des CHE-Rankings schon l&auml;nger verfolgt und f&uuml;hlt sich in ihrer Skepsis durch die Stellungnahmen anderer Fachgesellschaften und Universit&auml;ten, insbesondere der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Soziologie, best&auml;rkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgfe.de\/fileadmin\/OrdnerRedakteure\/Stellungnahmen\/2012_CHE-Ranking_DGfE.pdf\">DGFE [PDF &ndash; 75 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>GEW: &bdquo;In der Bildungsforschung neue Akzente setzen!&ldquo;<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat deutlich gemacht, dass die derzeitigen Schwerpunkte in der empirischen Bildungsforschung f&uuml;r die Verbesserung des Lernens in der Schule nicht hilfreich seien. Sie f&ouml;rderten keine neuen Erkenntnisse zu Tage. &bdquo;Es ist h&ouml;chste Zeit, dass in der Bildungsforschung neue Akzente gesetzt werden: Der Umbau des selektiven zu einem inklusiven Schulsystem, effektive Lehrerfortbildung und die Bedingungen f&uuml;r gelingende individuelle Lernunterst&uuml;tzung m&uuml;ssen von der Forschung begleitet werden&ldquo;, sagte Marianne Demmer, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Schule und stellvertretende Vorsitzende, am Freitag in Frankfurt a. M. mit Blick auf den Grundschul-Bundesl&auml;ndervergleich. &bdquo;Welchen Sinn hat es, wenn die Vergleiche immer wieder zeigen, dass dieselben Bundesl&auml;nder an der Spitze stehen und dieselben L&auml;nder am Ende? Aber auch gut zehn Jahre nach dem PISA-Schock niemand sagen kann, warum das so ist! V&ouml;llig unerforscht ist auch, welche Ma&szlig;nahmen ergriffen werden m&uuml;ssten, um die Qualit&auml;t der Lernprozesse zu verbessern.&ldquo; Ein Vergleich auf der Systemebene sei nur dann sinnvoll, wenn wirtschaftlich und soziokulturell &auml;hnliche R&auml;ume untersucht werden, betonte Demmer: &bdquo;Sonst werden &Auml;pfel mit Birnen verglichen.&ldquo;<br>\nDemmer wies darauf hin, dass die Ver&auml;nderungen im Mittelfeld des L&auml;ndervergleichs praktisch nicht bedeutsam seien. Zudem werde nicht deutlich, ob es Kompetenzzuw&auml;chse der Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler im Vergleich von 2011 zu 2006 gibt, weil eine andere Metrik genutzt worden ist. &bdquo;Ob die Umsetzung der hochgelobten Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz (KMK) irgendwelchen Einfluss auf die Kompetenzentwicklung der Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler haben? Auch dar&uuml;ber gibt der Bundesl&auml;ndergleich keinen Aufschluss. Es ist ein Armutszeugnis f&uuml;r die KMK, dass die Bundesl&auml;nder viel Geld f&uuml;r eine Bildungsforschung ausgeben, die zwar einen Wust von Daten und obskure L&auml;nder-Rankings produziert, die wirklich wichtigen Fragen jedoch nicht bearbeitet&ldquo;, unterstrich Demmer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gew.de\/GEW_In_der_Bildungsforschung_neue_Akzente_setzen.html#PageTop\">GEW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bildung &bdquo;im Paket&ldquo; ist kein Ersatz f&uuml;r ein h&ouml;heres Existenzminimum bei Kindern<\/strong><br>\nDas &bdquo;Bildungspaket&ldquo; ist von der Bundessozialministerin von Anfang an gegen h&ouml;here Geldleistungen f&uuml;r Kinder in Stellung gebracht worden. Unmittelbar nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Februar 2010 hat Frau von der Leyen sich gegen eine Erh&ouml;hung der Kinderregels&auml;tze und stattdessen f&uuml;r Sachleistungen im Bereich Bildung ausgesprochen. Dabei hat sie unmittelbar an die g&auml;ngigen Diskussionen &uuml;ber Flachbildschirme, Handys, Alkohol und Zigaretten sowie die angebliche Zweckentfremdung von Geldleistungen durch Hartz IV-Empf&auml;nger angekn&uuml;pft, obwohl es daf&uuml;r keinen empirischen Beweis gibt. Dieses vorab geplante Ablenkungsman&ouml;ver muss als erfolgreich bewertet werden. Die meisten Beobachter sind ihr &bdquo;auf den Leim gegangen&ldquo;, unabh&auml;ngig von der parteipolitischen Provenienz. Im Folgenden wurde viel &uuml;ber Bildungschips und Gutscheine diskutiert, aber die Frage nach der H&ouml;he der Kinderregels&auml;tze wurde in der &ouml;ffentlichen Diskussion kaum gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/17-2012\/++co++9cb94400-0ecd-11e2-94fa-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Prek&auml;r von Staats wegen<\/strong><br>\nSchwarzbuch dokumentiert: Lehrkr&auml;fte f&uuml;r Integrationskurse werden vielfach als Scheinselbst&auml;ndige mit Hungerl&ouml;hnen abgespeist. Sie sollen anderen in die &raquo;Mitte der Gesellschaft&laquo; verhelfen und werden dabei selbst ins soziale Abseits bef&ouml;rdert. Lehrkr&auml;fte f&uuml;r Integrationskurse. Ohne sicheren Besch&auml;ftigungsstatus und mit lausigem Einkommen fristen sie hierzulande zu Tausenden ein Dasein am Rande des Existenzminimums. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nennt das einen &raquo;Skandal&laquo; und hat die Zust&auml;nde in einem &raquo;Schwarzbuch&laquo; dokumentiert, das in dieser Woche erschienen ist. Darin kommen Betroffene zu Wort, werden die Hintergr&uuml;nde beleuchtet und politische Forderungen gestellt. Denn laut GEW erfolgt die Ausbeutung in &raquo;staatlicher Regie&laquo;. W&auml;hrend der Bereich, in dem es um die Bewilligung und Durchf&uuml;hrung der Kurse geht, nach GEW-Angaben &raquo;hoch verrechtlicht&laquo; sei, herrschen in punkto Arbeits- und Besch&auml;ftigungsrechte Wildwestmethoden. In der Realit&auml;t gelte f&uuml;r die Dozenten die Ma&szlig;gabe &raquo;Fri&szlig; oder stirb&laquo;, hei&szlig;t es dazu im &raquo;Schwarzbuch&laquo;, das junge Welt vorliegt. Bundesweit sollen sich rund 17000 Menschen als Kursleiterinnen und Kursleiter verdingen. Die allermeisten sind Freiberufler, die eine &raquo;anspruchsvolle akademische Ausbildung und oft Weiterbildung&laquo; absolviert h&auml;tten. Viele g&auml;ben w&ouml;chentlich 40 und mehr Stunden Unterricht, um ohne staatliche Unterst&uuml;tzung &uuml;ber die Runden zu kommen. Wer das Pensum nicht schafft &ndash; Vor- und Nachbereitung der Kurse sowie Fortbildungen kosten Zeit und werden nicht honoriert &ndash;, m&uuml;sse mit Hartz-IV aufstocken. Angesichts dieser &raquo;eklatanten Ungerechtigkeit&laquo; sei &raquo;Altersarmut vorprogrammiert&laquo;, monierte die Bildungsgewerkschaft in einer Pressemitteilung vom Donnerstag. An die Politik stellt sie unter anderem die Forderung, die Betroffenen k&uuml;nftig aus der Scheinselbst&auml;ndigkeit zu befreien und in Festanstellung nach Tarif zu bezahlen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/10-06\/045.php\">junge Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.teachersnews.net\/mediathek\/file\/Schwarzbuch2.pdf\">TeachersNews [PDF &ndash; 2 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Bildung, Bildung hei&szlig;t es in vielen offiziellen Dokumenten, auch f&uuml;r unsere Zuwanderer und deren Nachkommen. Konkret reist ein Heinz Buschkowsky durch die Talkshows und reklamiert leider nur am Rande mehr Mittel f&uuml;r eine gelingende Integration. Im eigenen Bezirk wollte er die Sozialstationen an den Schulen schlie&szlig;en. Ja, der Sparhaushalt. Da ist es dann viel einfacher den Schwarzen Peter den &ldquo;Integrationsunf&auml;higen, -unwilligen&rdquo; zu zuschieben. Dass bei dieser Schwerstarbeit auch noch  die Bezahlung unangemessen ist, ist in der Tat ein Skandal. Diese Hungerl&ouml;hne m&ouml;gen einen kurzfristigen Vorteil f&uuml;r die jeweiligen Haushalte bergen,  langfristig wird dieser Scheinvorteil aber in eine um das Vielfache gestiegene Belastung umschlagen. Immer noch werden viel zu wenig Lehrkr&auml;fte in diesem Problemkreis eingesetzt und das das Herumkrampfen dieser Schwerstarbeiter am Rande einer lebenswerten Existenz  kann nur demotivierend wirken. Wie lautet noch einmal die Losung der Neoliberalen: Anreize schaffen. Bitte!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Podcast-Links der Sendung SR Fragen an den Autor mit Albrecht M&uuml;ller<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><a href=\"http:\/\/pcast.sr-online.de\/play\/sr2-fragen-klassiker\/2010-06-16_mueller7112004.mp3\">Albrecht M&uuml;ller, &ldquo;Die Reforml&uuml;ge&rdquo;<\/a><br>\nWas unterscheidet die Volkswirtschaft von der Logik eines einzelnen Betriebs? Was hei&szlig;t &ldquo;kaputtsparen&rdquo;? Wem helfen Lohnsenkungen? Vertr&auml;gt sich Wachstum mit Umweltschutz?<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/pcast.sr-online.de\/play\/sr2-fragen-klassiker\/2011-07-13_mueller27082006.mp3\">Albrecht M&uuml;ller, &ldquo;Machtwahn&ldquo;<\/a><br>\nWie eine mittelm&auml;&szlig;ige F&uuml;hrungselite uns zugrunde richtet&rdquo;. Ist unsere F&uuml;hrungsschicht ideologisch verblendet? Versteht sie volkswirtschaftliche Zusammenh&auml;nge nicht mehr? Was bleibt von unserer Demokratie?<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/pcast.sr-online.de\/play\/sr2-fragen-klassiker\/2012-05-23_mueller_nachdenken_28_11_2010.mp3\">Albrecht M&uuml;ller, Wolfgang Lieb, &ldquo;Nachdenken &uuml;ber Deutschland&rdquo;<\/a><br>\nWo verbreiten die herrschenden Medien Fehlinformationen? Gibt es auch echte Verschw&ouml;rungen, nicht nur solche Theorien? Wie werden Machtverh&auml;ltnisse verschleiert?<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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