{"id":146622,"date":"2026-02-22T09:00:24","date_gmt":"2026-02-22T08:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146622"},"modified":"2026-02-20T14:51:30","modified_gmt":"2026-02-20T13:51:30","slug":"hinweise-der-woche-447","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146622","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146622#h01\">Verliert Deutschland in der EWU an Wettbewerbsf&auml;higkeit?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146622#h02\">Lohnzuw&auml;chse im &ouml;ffentlichen Dienst bei 2 Prozent pro Jahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146622#h03\">Armut bek&auml;mpfen statt vergr&ouml;&szlig;ern!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146622#h04\">Wie Sozialabgaben zum S&uuml;ndenbock f&uuml;r &ouml;konomische Krisen werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146622#h05\">Trotz &bdquo;ideologischem Klassenkampf&ldquo;: Eine gute Rente ist bezahlbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146622#h06\">Neue Studie zeigt, wie Sparpakete dazu f&uuml;hren, dass Staatsschulden erst recht steigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146622#h07\">Operation Unthinkable &ndash; Marco Rubios Rede in M&uuml;nchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146622#h08\">Deutschland erschwert Friedensgespr&auml;che in der Schweiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146622#h09\">Totalblockade Kubas: Kaum jemand spricht vom V&ouml;lkerrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146622#h10\">SPD: Die alten Zugpferde ziehen wieder einmal nach rechts<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Verliert Deutschland in der EWU an Wettbewerbsf&auml;higkeit?<\/strong><br>\nEs wird immer wieder gefragt, ob sich die Wettbewerbsposition Deutschlands im Vergleich zu den anderen Mitgliedern in der Eurozone in den vergangenen Jahren nicht verschlechtert hat, weil die Nominall&ouml;hne hierzulande doch deutlich gestiegen sind. Betrachtet man die Entwicklung etwa ab dem Jahr 2020, muss man konstatieren, dass Deutschland etwa gegen&uuml;ber Italien und Frankreich zur&uuml;ckgefallen ist. Doch der Vergleich auf der Basis beliebig gew&auml;hlter Ausgangsjahre ist irref&uuml;hrend.<br>\nMan muss immer auf den Beginn der W&auml;hrungsunion, also auf das Jahr 1999 zur&uuml;ckgehen, um alle Abweichungen der nationalen Lohnst&uuml;ckkosten vom gemeinsam beschlossenen Inflationsziel, die innerhalb der W&auml;hrungsunion aufgetreten sind, zu erfassen. Wir haben folglich die an dieser Stelle immer wieder benutzte Graphik des Index der Lohnst&uuml;ckkosten auf der Basis 1999 f&uuml;r einige L&auml;nder bis zum Jahr 2024 aktualisiert (Lohnst&uuml;ckkosten werden nur j&auml;hrlich berechnet und 2025 liegt bei Eurostat noch nicht vor) (Abbildung 1).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/02\/19\/verliert-deutschland-in-der-ewu-an-wettbewerbsfaehigkeit\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Lohnzuw&auml;chse im &ouml;ffentlichen Dienst bei 2 Prozent pro Jahr<\/strong><br>\nWie von mir vor einigen Tagen erwartet (hier zu finden), sind die Lohnverhandlungen im &ouml;ffentlichen Dienst der deutschen Bundesl&auml;nder mit einem &bdquo;vern&uuml;nftigen&ldquo; Ergebnis zu Ende gegangen. Ver.di hatte 7 Prozent Lohnsteigerung f&uuml;r 12 Monate gefordert, herausgekommen sind 5,8 Prozent &uuml;ber 27 Monate. Wie es inzwischen Tradition bei den deutschen Gewerkschaften ist, k&ouml;nnen die Mitglieder von Ver.di allerdings nicht genau feststellen, ob das, wof&uuml;r sie gestreikt haben, wirklich ein &bdquo;vern&uuml;nftiges&ldquo; Ergebnis ist.<br>\nDenn wie immer bei solch relativ komplexen Abschl&uuml;ssen h&auml;lt es Ver.di nicht f&uuml;r n&ouml;tig, das Ergebnis transparent auf die Forderungsl&auml;nge von 12 Monaten herunterzurechnen. Was hei&szlig;t, gerechnet haben sie bestimmt, aber sie halten es nicht f&uuml;r n&ouml;tig, ihre Mitglieder und die interessierte &Ouml;ffentlichkeit dar&uuml;ber zu informieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/02\/15\/lohnzuwaechse-im-oeffentlichen-dienst-bei-2-prozent-pro-jahr\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ich merke nichts von einem Schnaps obendrauf&ldquo;<\/strong><br>\nDas Karnevalswochenende begann f&uuml;r die 2,2 Millionen Besch&auml;ftigten im &Ouml;ffentlichen Dienst der L&auml;nder mit der Mitteilung &uuml;ber die Tarifeinigung in Potsdam. In den folgenden Videokonferenzen der Tarifaktiven und bei ersten R&uuml;ckkopplungen in die Betriebe herrschte in den streikstarken Belegschaften eine Mischung aus Ratlosigkeit und Katerstimmung. &bdquo;Ich merke nichts von einem Schnaps obendrauf&ldquo;, brachte es eine Streikende w&uuml;tend auf den Punkt. Mit dieser Formulierung hatte Andreas Dressel, Verhandlungsf&uuml;hrer des Arbeitgeberverbandes, f&uuml;r Emp&ouml;rung gesorgt, als er in der ersten Verhandlungsrunde dargestellt hatte, was es aus seiner Sicht zus&auml;tzlich zum Inflationsausgleich geben k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/ich-merke-nichts-von-einem-schnaps-obendrauf-4811928\/\">unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>27 Monate Regenwetter &ndash; wenn Gewerkschaften ihre eigenen Mitglieder nass machen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146487\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Armut bek&auml;mpfen statt vergr&ouml;&szlig;ern!<\/strong><br>\nNach neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes waren 2025 rund 13,3 Millionen Menschen in Deutschland akut von Armut bedroht &ndash; 16,1 Prozent der Bev&ouml;lkerung. Das waren 1,4 Millionen Menschen mehr als 2023. Ihr Einkommen lag unter 1.446 Euro im Monat als Single oder 3.036 Euro f&uuml;r zwei Erwachsene und zwei Kinder. Das sind weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens. Vor allem die Altersarmut wird weiter zunehmen. Und die Reichen werden immer reicher.<br>\nUnternehmerverb&auml;nde und Neoliberale in Wissenschaft und Medien fordern &bdquo;Reformen&ldquo;, die die Lage der Armen und ihrer Kinder noch verschlechtern w&uuml;rden. Es ist Klassenkampf von oben. L&ouml;hne wollen sie bremsen, Streiks einschr&auml;nken. Die soziale Sicherung soll nicht besser, sondern billiger werden: K&uuml;rzungen bei der Rente, keine Lohnfortzahlung an den ersten Krankheitstagen, Zahnbehandlung selbst bezahlen, jeden Job annehmen statt Qualifizierung, weniger Arbeitsschutz, Arbeiten bis zu 13 Stunden am Tag. Reiche und Unternehmen dagegen freuen sich auf weitere Steuersenkungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wipo.verdi.de\/publikationen\/++co++5d71e638-0821-11f1-9042-f3c6ec83257f%20\">ver.di Wirtschaftspolitik<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der P&ouml;bel soll sparen<\/strong><br>\nW&auml;hrend Politiker &uuml;ber &bdquo;Lifestyle-Teilzeit&ldquo; und selbst zu bezahlende Zahnarztbesuche sinnieren, erm&ouml;glicht ihnen der Steuerzahler einen saturierten Lebensstandard auch &uuml;ber die Zeit ihres Mandats hinaus.<br>\nW&auml;hrend Millionen Menschen in Deutschland jeden Monat neu rechnen m&uuml;ssen, wie sie steigende Mieten, h&ouml;here Krankenkassenbeitr&auml;ge und wachsende Eigenanteile im Gesundheitssystem bezahlen sollen, diskutiert die Union &uuml;ber l&auml;ngere Arbeitszeiten, den Wegfall von Feiertagen und die Einschr&auml;nkung des Rechts auf Teilzeit. Was als &bdquo;Produktivit&auml;tsdebatte&ldquo; verkauft wird, trifft in Wahrheit jene, die ohnehin am st&auml;rksten belastet sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-pobel-soll-sparen\">Manova<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Nicht gezahlte Mindestl&ouml;hne: Der Sozialbetrug der Arbeitgeber<\/strong><br>\nTausende Unternehmen betr&uuml;gen beim Mindestlohn &ndash; zum Schaden von Arbeitnehmern und Sozialkassen. Doch die CDU\/CSU ist auf diesem Auge blind.<br>\nE s ist ein Sozialbetrug mit immensem Ausma&szlig;: &Uuml;ber 6.000 Verfahren hat der Zoll im letzten Jahr eingeleitet, weil seinen Fahndern bei Kontrollen der Verdacht kam, dass Arbeitgeber ihren Besch&auml;ftigten den Mindestlohn vorenthalten. Die Zahl, die jetzt durch eine Bundestagsanfrage der Linken publik wurde, w&auml;re noch um ein Vielfaches h&ouml;her, wenn der Zoll mehr Personal h&auml;tte und mehr Betriebe pr&uuml;fen k&ouml;nnte. Verschiedene Befragungen legen nahe, dass Arbeitgeber das Mindestlohngesetz in Wirklichkeit millionenfach brechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Nicht-gezahlte-Mindestloehne\/!6154929\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Willk&uuml;r von Arbeitgebern: Sie machen, was sie wollen<\/strong><br>\nManche Arbeitgeber enthalten Lohn vor, k&uuml;ndigen nach Lust und Laune, verbieten Betriebsr&auml;te. Und die Arbeitnehmer? F&uuml;hlen sich machtlos.<br>\nSie kommen einfach damit durch, immer und immer wieder. Als schreckten keine Strafen, als g&auml;lten keine Regeln. Ein Beispiel: Der Zoll, notorisch im R&uuml;ckstand mit der Pr&uuml;fung von Mindestlohnverst&ouml;&szlig;en, nahm sich vor ein paar Jahren einen Transportunternehmer aus dem Raum Hof in Oberfranken vor. Der Unternehmer, stellten die Kontrolleure fest, hatte seinen Fahrern nicht das bezahlt, was ihnen zusteht, 64.000 Euro soll er ihnen vorenthalten haben. Der Zoll verh&auml;ngte ein Bu&szlig;geld wegen des Mindestlohnversto&szlig;es, und der Unternehmer gelobte &ndash; keine Besserung. Als die Beamten wenig sp&auml;ter erneut kontrollierten, stellten sie das n&auml;chste Vergehen fest, verh&auml;ngten wieder ein Bu&szlig;geld, 1.500 Euro, plus 1.500 Euro f&uuml;r unbelehrbares Verhalten. Und der Arbeitgeber? Hat es wom&ouml;glich schulterzuckend als kurzfristige Mehrausgabe verbucht.<br>\nWen k&uuml;mmern schon Gesetze? F&uuml;r manche Arbeitgeber haben sie regelm&auml;&szlig;ig den Charakter unverbindlicher Empfehlungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Willkuer-von-Arbeitgebern\/!6155693\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie Sozialabgaben zum S&uuml;ndenbock f&uuml;r &ouml;konomische Krisen werden<\/strong><br>\nDie Forderung nach einer &bdquo;Sozialbremse&ldquo; ist Voodoo-&Ouml;konomik und faktenferne Ideologie. Die Kolumne &bdquo;Gastwirtschaft&ldquo;.<br>\nDie Mitglieder des Wirtschafts-Sachverst&auml;ndigenrates (SVR) werden in den Medien als die &bdquo;Wirtschaftsweisen&ldquo; bezeichnet. Damit wird ihnen eine hohe fachliche Autorit&auml;t verliehen, die man aber in Frage stellen kann.<br>\nSVR-Mitglied Manfred Werding fordert, wie viele Publizisten und Politiker, die Sozialabgaben auf 40 Prozent der Bruttol&ouml;hne zu beschr&auml;nken. Diese &bdquo;Sozialbremse&ldquo; begr&uuml;ndet er in einem Gutachten im Auftrag der Arbeitgeberverb&auml;nde mit der Behauptung, dass immer dann, wenn dieses Limit &uuml;berschritten worden sei, die Arbeitslosigkeit stark zugenommen habe.<br>\nStudierende w&uuml;rden damit durch Pr&uuml;fungen rasseln, weil Ursache und Wirkung verdreht werden. Steigende Arbeitslosigkeit hat meist h&ouml;here Sozialversicherungsbeitr&auml;ge zur Folge, weil die Leistungsausgaben steigen, w&auml;hrend die Einnahmen sinken oder stagnieren. Diesen Kausalzusammenhang umzukehren, ist unseri&ouml;se Zahlentrickserei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gastwirtschaft\/oekonom-wirft-sachverstaendigenrat-zahlentrickserei-bei-sozialabgaben-vor-94175978.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Offener Brief an Prof. Kooths und Prof. Schularick vom Kieler Institut f&uuml;r Weltwirtschaft.<\/strong><br>\nSehr geehrte Herren,<br>\ndie Berliner Zeitung hatte eine gro&szlig;e Freude daran, &uuml;ber Ihre, Herr Prof. Kooths, Polemik gegen Karl Lauterbach (SPD) und Ines Schwerdtner (Die Linke) zu berichten. Sie bescheinigen beiden in nicht freundlicher Art mangelnde &ouml;konomische Kompetenz, weil sie die Gefahren einer steigenden Staatsquote nicht sehen wollen. Links und naiv halt.<br>\nGleichzeitig scheinen Sie, Herr Prof. Schularick, nur noch eine Mission zu kennen. Sie trommeln f&uuml;rs R&uuml;sten, wo immer es geht. In der FAZ sprachen Sie sich sogar f&uuml;r einen alles koordinierenden R&uuml;stungszaren aus. Was immer Sie damit meinen, es liest sich auf jeden Fall so, als ob da jemand &uuml;ber dem Kanzler die R&uuml;stungsgeschicke in die Hand nehmen soll &ndash; es wird eine freie Hand sein.<br>\nBeide Positionen passen nicht zusammen. R&uuml;stungsausgaben sind ein Treiber der Staatsquote. Reden Sie nicht miteinander? Wei&szlig; bei Ihnen die linke Hand, was die rechte tut? Oder habe ich etwas &uuml;bersehen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/07-2026\/kieler-institut-fuer-weltwirtschaft-reden-sie-miteinander\/\">Makroskop<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Sozialstaat: K&uuml;rzungsdebatte als Konjunkturrisiko<\/strong><br>\nDie dunklen Wolken am Konjunkturhimmel scheinen sich etwas zu lichten. Wie das Statistische Bundesamt k&uuml;rzlich mitteilte, konnte das Bauhauptgewerbe im November letzten Jahres deutlich mehr Auftr&auml;ge<br>\nverzeichnen. Und auch wenn die Industrieproduktion im Dezember leicht abflaute, blieb &uuml;ber das vierte Quartal gesehen ein Plus von 1 Prozent<br>\ngegen&uuml;ber den drei Vormonaten. Doch man kann den Aufschwung auch regelrecht konterkarieren. Im Wochentakt werden Angriffe auf den Sozialstaat gefahren und so &ouml;konomische wie soziale Unsicherheit bei den Menschen gesch&uuml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen-bremen-sachsenanhalt.dgb.de\/aktuelles\/news\/sozialstaat-kuerzungsdebatte-als-konjunkturrisiko\/\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>SoVD-Umfrage: Angst vor sozialem Abstieg in Deutschland weit verbreitet<\/strong><br>\nDie Angst vor einem sozialen Abstieg ist in Deutschland weit verbreitet. Das zeigt eine aktuelle repr&auml;sentative Umfrage, die der Sozialverband Deutschland (SoVD) beim Meinungsforschungsinstitut Civey in Auftrag gegeben hat. Fast 40 Prozent der Befragten blickt mit Sorge auf das Jahr 2026 und bef&uuml;rchtet finanzielle Einbu&szlig;en sowie Einschr&auml;nkungen bei sozialer Teilhabe. Die Ergebnisse zeigen, dass soziale Abstiegs&auml;ngste viele Bev&ouml;lkerungsgruppen betreffen.<br>\nEinzelne Gruppen stechen dabei besonders hervor. So geben bei den unter 40-J&auml;hrigen rund die H&auml;lfte an, gro&szlig;e Sorgen vor einem sozialen Abstieg zu haben, w&auml;hrend es bei den &uuml;ber 65-J&auml;hrigen knapp 29 Prozent sind.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/43645\/6219470\">Presseportal<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.sovd.de\/presse\/pressemitteilungen\/meldung\/sovd-umfrage-angst-vor-sozialem-abstieg-in-deutschland-weit-verbreitet\">SoVD<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Trotz &bdquo;ideologischem Klassenkampf&ldquo;: Eine gute Rente ist bezahlbar<\/strong><br>\nDie soziale Absicherung des Alters war eine gro&szlig;e Errungenschaft unseres Sozialstaats. Im 21. Jahrhundert kam dieser soziale Fortschritt unter die R&auml;der. Die gesetzliche Rente sch&uuml;tzt heute weder vor Armut, noch sichert sie den Lebensstandard.<br>\nDie durchschnittliche Altersrente lag zuletzt bei 1154 Euro. Altersarmut bedroht immer mehr Menschen. &Uuml;ber 1,2 Millionen Rentnerinnen und Rentner gehen zum Sozialamt, da ihre Rente nicht zum Leben reicht. Diese Zahl hat sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt. Tendenz steigend! Hinzu kommt die Altersarmut. (&hellip;)<br>\nDie R&uuml;ckkehr der Altersarmut ist politisch gemacht. Die arbeitsmarktpolitische F&ouml;rderung von Niedrigl&ouml;hnen und prek&auml;rer Besch&auml;ftigung f&uuml;hrte zu Armutsrenten. Die Rentenpolitik tat ein &Uuml;briges. In den 2000er Jahren opferten Schr&ouml;der, Fischer, Riester &amp; Co die Lebensstandardsicherung und Armutsfestigkeit f&uuml;r stabile Beitr&auml;ge.<br>\nIn der &ouml;ffentlichen Debatte steht die gesetzliche Rente unter Beschuss. Konservativ-liberale Politiker, marktradikale &Ouml;konomen und Arbeitgeber behaupten, dass ihre Leistungen in Zeiten demografischen Wandels nicht mehr bezahlbar seien. Wenn die Politik nicht gegengesteuert, dann kollabiert angeblich die gesetzliche Rente. (&hellip;)<br>\nDas ist ideologischer Klassenkampf. Die Rentenfinanzen sind stabil. Der Anteil der Rentenausgaben am Sozialprodukt sank von 10,8 Prozent im Jahr 2003 auf heute 9,2 Prozent. Die umlagebasierte gesetzliche Rente ist krisenfest und kann den demografischen Wandel bew&auml;ltigen. Zwischen 1962 und 1992 halbierte sich die Zahl der Erwerbst&auml;tigen, die einen Rentner versorgten. Die h&ouml;heren Versorgungslasten zwangen die &Auml;lteren aber nicht dazu, den G&uuml;rtel enger zu schnallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gastwirtschaft\/trotz-kritik-eine-gute-rente-ist-bezahlbar-94167819.html\">Dierk Hirschel auf FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Adam Riese und die Rente<\/strong><br>\nImmer weniger Junge, immer mehr Alte &ndash; kollabiert die Rente zwangsl&auml;ufig? Ein Blick auf die Zahlen und einen oft &uuml;bersehenen Faktor stellt g&auml;ngige Gewissheiten infrage.<br>\nDas zentrale Argument in der deutschen Debatte zur Altersvorsorge ist keine Aussage, sondern eine immer wiederkehrende Frage: Wie soll das mit der gesetzlichen Rente gehen, wenn k&uuml;nftig immer weniger J&uuml;ngere f&uuml;r immer mehr &Auml;ltere die Rente finanzieren sollen? Sie wird in den Raum gestellt und regelm&auml;&szlig;ig nicht beantwortet. Denn es sp&uuml;re doch jeder intuitiv, dass das gar nicht gehen kann, und manche f&uuml;gen hinzu, das k&ouml;nne man nach Adam Riese ausrechnen. Ende aus die Maus; da m&uuml;sse man nicht l&auml;nger dar&uuml;ber nachdenken.<br>\nJa, es scheint plausibel, dass die Last, die Alten mit versorgen zu m&uuml;ssen, die Jungen irgendwann erschlagen muss. In diesem Szenario schie&szlig;en die Beitr&auml;ge in den Himmel, es bleibt vom Brutto ein zu kleines Netto &ndash; oder schlimmer noch: die Wirtschaft bricht zusammen, weil es nicht mehr gen&uuml;gend Arbeitskr&auml;fte gibt. Die Einkommen schmelzen f&uuml;r alle dahin &ndash; nicht nur f&uuml;r die Rentner. (&hellip;)<br>\nGrundlage ist ein gutes Bildungssystem. Innovationen (darunter auch kluge Anwendungen der KI), verbesserte Abl&auml;ufe in Wirtschaft und Verwaltung (Abbau von &uuml;berfl&uuml;ssigen Doppelstrukturen), eine moderne und zuverl&auml;ssige Infrastruktur &ndash; all dies bringt die Produktivit&auml;t voran. Hierauf sollten wir unsere Kr&auml;fte konzentrieren.<br>\nUnd wenn jemand in einer Talkshow mit diesem einfachen Modell einer Volkswirtschaft mit dem Altenquotient argumentiert, dann rechnen Sie bitte nach Adam Riese nach: Solange der Anstieg der Produktivit&auml;t den R&uuml;ckgang an Erwerbst&auml;tigen kompensiert, steigen im Umlagesystem die Einkommen und die Renten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/06-2026\/adam-riese-und-die-rente\/\">Rolf Schmachtenberg auf Makroskop<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Rentenreform ist &uuml;berf&auml;llig &ndash; aus Erfahrungen Orientierung gewinnen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146603\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neue Studie zeigt, wie Sparpakete dazu f&uuml;hren, dass Staatsschulden erst recht steigen<\/strong><br>\nWenn Staaten ihre Budgets konsolidieren, ist das ein zweischneidiges Schwert. Es gilt, den richtigen Zeitpunkt gut auszuw&auml;hlen. Wie sieht es in &Ouml;sterreich aus?<br>\nDie Budgetdefizite m&uuml;ssen runter. Das gilt nach den finanziellen Eskapaden der Energiekrise und vor allem der Corona-&Auml;ra nicht nur f&uuml;r &Ouml;sterreich, sondern f&uuml;r die ganze EU. &Uuml;berall in der Union wird gespart. In &Ouml;sterreich soll heuer rund 1,7 Prozent weniger ausgegeben werden, als es ohne Konsolidierung der Fall w&auml;re. Die Folgen dieser Politik kommen bei jeder und jedem Einzelnen an: ob man nun keinen Klimabonus mehr bekommt oder mehr Geld f&uuml;r das Wiener &Ouml;ffi-Jahresticket hinlegen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000308267\/neue-studie-zeigt-wie-sparpakete-dazu-fuehren-dass-staatsschulden-erst-recht-steigen\">der Standard<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Finanzpolitische Schieflage: Militarisierung und die kommunale Zeitenwende<\/strong><br>\nOlaf Scholz rief die militaristische Zeitenwende aus und Boris Pistorius forderte deutsche Kriegst&uuml;chtigkeit bis 2029. Im Gegensatz zu manch anderen politischen Slogans entfalten diese Schlagw&ouml;rter eine weitreichende gesellschaftliche Dynamik, deren Konsequenzen kaum &uuml;bersch&auml;tzt werden k&ouml;nnen. Die Politik der Angst f&uuml;hrt zu einem milit&auml;rischen Automatismus.<br>\nDer damals noch designierte Kanzler Friedrich Merz forderte Anfang M&auml;rz 2025, unbegrenzt ins Milit&auml;r zu investieren. &bdquo;Whatever it takes&ldquo; als Maxime erm&ouml;glicht es vielleicht, Deutschland &bdquo;konventionell zur st&auml;rksten Armee Europas&ldquo; zu machen, wie es Merz dann als Kanzler formulierte. Neben den geopolitischen Konsequenzen hat dies jedoch auch massive innenpolitische Auswirkungen. Auf einige dieser Folgen soll in diesem Artikel eingegangen werden, wobei der Schwerpunkt hier auf die Situation in den Kommunen gelegt werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2026\/02\/04\/finanzpolitische-schieflage\/\">IMI <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Operation Unthinkable &ndash; Marco Rubios Rede in M&uuml;nchen<\/strong><br>\nDer US-Au&szlig;enminister begreift das Jahr 1945 als Niederlage des Westens und will die Nachkriegsordnung samt antikolonialer Befreiung revidieren. Daf&uuml;r gibt es auf der &bdquo;Sicherheitskonferenz&ldquo; Standing Ovations, allen voran deutsche Minister.<br>\nDer britische Premierminister Winston Churchill hat noch im Mai 1945 die Ausarbeitung der &bdquo;Operation Unthinkable&ldquo; in Auftrag gegeben. Der britische Generalstab wurde angehalten, einen Plan f&uuml;r einen Angriff auf die Sowjetunion auszuarbeiten, der gemeinsam mit US-amerikanischen Verb&auml;nden und 100.000 Soldaten der deutschen Wehrmacht bereits am 1. Juli 1945 h&auml;tte erfolgen sollen. Wegen zu hoher Risiken, insbesondere aufgrund der Zweifel, ob die britischen Soldaten einem entsprechenden Angriffsbefehl &uuml;berhaupt Folge geleistet h&auml;tten, wurde das Vorhaben, das erst 1998 ver&ouml;ffentlicht wurde, fallengelassen. Der Plan allerdings war ganz in der Linie eines Winston Churchill f&auml;lschlicherweise zugeschriebenen Zitats: &bdquo;Wir haben das falsche Schwein geschlachtet.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kolumnen\/dagdelen-direkt\/operation-unthinkable-marco-rubios-rede-in-muenchen\/\">Sevim Dagdelen auf Overton Magazin<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146452\">NachDenkSeiten<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der neue &ldquo;Atlantismus&rdquo; von Marco Rubio<\/strong><br>\nDie Rede von US-Au&szlig;enminister Marco Rubio bei der diesj&auml;hrigen M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz unterscheidet sich in einigen wesentlichen Aspekten von der Rede des US-Vizepr&auml;sidenten J.D. Vance im vergangenen Jahr. Aber sie verbindet, dass die USA an der unipolaren Weltordnung festhalten wollen. (&hellip;)<br>\nDiesmal trat in M&uuml;nchen US-Au&szlig;enminister Marco Rubio auf &ndash; und seine Rede reflektierte diejenigen Ver&auml;nderungen, welchen die Politik der US-Regierung in der vergangenen Zeit unterzogen wurde. An dieser Stelle ist es wichtig zu erw&auml;hnen, dass Rubio selbst ein Neokonservativer ist, der sich f&uuml;r die St&auml;rkung der atlantischen Solidarit&auml;t, die Fortsetzung und sogar Versch&auml;rfung der hegemonialen Politik in Lateinamerika (Rubio war es, der die Invasion in Venezuela, den Sturz des venezolanischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro sowie die Intervention und den Regimewechsel in Kuba vorantrieb) und f&uuml;r eine Versch&auml;rfung der Konfrontation mit Russland einsetzt. Aber gleichzeitig versucht Marco Rubio, mit der konservativen Rhetorik Trumps Schritt zu halten und kritisiert (wenn auch viel milder als MAGA und insbesondere Vance) die linksliberale Agenda.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/international\/270306-neue-atlantismus-von-marco-rubio\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz: Europa will Krieg<\/strong><br>\nVon der Leyen zeigte sich zufrieden. Rubio sei &bdquo;ein guter Freund, ein starker Verb&uuml;ndeter. Es war sehr beruhigend f&uuml;r mich, ihm zuzuh&ouml;ren.&ldquo; Doch obwohl die USA bei der 62. Auflage ihre bisher gr&ouml;&szlig;te Delegation zur MSC entsandten, deutete alles auf die St&auml;rkung der Europ&auml;er innerhalb der NATO hin: &bdquo;Europ&auml;isierung&ldquo; wird dies in internen Dokumenten bezeichnet. Europa soll die Last der aktuellen und wom&ouml;glich kommenden Kriege in Osteuropa tragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/muenchner-sicherheitskonferenz-europa-will-krieg\/\">Dieter Reinisch auf Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz &ndash; die vergiftete Liebeserkl&auml;rung der USA<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146411\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschland erschwert Friedensgespr&auml;che in der Schweiz<\/strong><br>\nIm Prinzip unterst&uuml;tzt Deutschland die Friedensgespr&auml;che f&uuml;r die Ukraine. In der Praxis werden sie aber behindert &ndash; f&uuml;r ein Treffen in der Schweiz gab es keine &Uuml;berflug-Genehmigung.<br>\nDies berichten mehrere deutsche Medien unter Berufung auf die russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Demnach haben sich die USA bei den EUrop&auml;ern um eine &Uuml;berflug-Genehmigung f&uuml;r die russische Verhandlungsdelegation bem&uuml;ht.<br>\nDeutschland, das auf der direkten Flugroute von Moskau nach Genf liegt, habe diese jedoch verweigert, hei&szlig;t es in der &ldquo;Berliner Zeitung&rdquo;. Auch Polen soll sich gesperrt haben, so der &ldquo;Focus&rdquo;.<br>\nDie Russen mu&szlig;ten daher einen riesigen Umweg &uuml;ber die T&uuml;rkei, das Mittelmeer und Italien nehmen, das eine Ausnahmegenehmigung erteilte.<br>\nF&uuml;r Verz&ouml;gerungen sorgte offenbar auch die Pr&uuml;fung, ob gegen die beteiligten russischen Unterh&auml;ndler wom&ouml;glich EU-Sanktionen bestehen.<br>\nTrotz dieser Schikanen wurden auch Vertreter aus vier europ&auml;ischen Staaten in die Gespr&auml;che einbezogen. Deutschland, Frankreich, Gro&szlig;britannien und Italien seien mit Sicherheitsberatern vertreten, meldete AFP.<br>\nAllerdings spielten diese nur &ldquo;M&auml;uschen&rdquo;; an den Verhandlungen waren sie nicht aktiv beteiligt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/deutschland-behindert-friedensgespraeche-in-der-schweiz\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Merz sabotiert die Diplomatie: Russischer Delegation &Uuml;berflugrechte verweigert <\/strong><br>\nEin Direktflug von Moskau nach Genf dauert rund 3,5 Stunden. Die russische Delegation, die sich Dienstag und Mittwoch in Genf um eine Verhandlungsl&ouml;sung im Ukraine-Konflikt bem&uuml;hte, brauchte neun Stunden. Zahlreiche L&auml;nder, darunter auch Deutschland, hatten der Diplomatenmaschine die &Uuml;berflugrechte verweigert.<br>\nW&auml;hrend Kanzler Merz und Au&szlig;enminister Wadephul in jedes Mikrofon, das ihnen unter die Nase gehalten wird, sprechen, dass sich Russland jetzt endlich bewegen und an den Verhandlungstisch kommen m&uuml;sse, tun sie alles daf&uuml;r, russischen Diplomaten den Weg zum Verhandlungstisch so schwer wie m&ouml;glich zu machen. Der Vorgang zeigt: Das Verhalten von Kanzler und Au&szlig;enminister ist an Verlogenheit und Niedertracht kaum zu &uuml;bertreffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/270535-merz-sabotiert-diplomatie-russischer-delegation\/\">Gert Ewen Ungar auf RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Merz &uuml;ber Russland: &bdquo;Wir erleben im Augenblick dieses Land in einem Zustand der tiefsten Barbarei&ldquo;<\/strong><br>\nDeutschland scheint zusammen mit der EU-Kommission und anderen Staaten fest entschlossen zu sein, ein baldiges Ende des Krieges in der Ukraine zu verhindern. Das wird nicht explizit gesagt, l&auml;sst sich aber auch wieder &Auml;u&szlig;erungen entnehmen, die Bundeskanzler Merz gerade in einem Interview machte. In ihm erkl&auml;rt er, dass die &bdquo;russische Machtclique &hellip; auf absehbare Zeit gar nicht ohne Krieg auskommen&ldquo; kann. Deswegen m&uuml;sse es &bdquo;unser europ&auml;isches Ziel&ldquo; sein, &bdquo;dass der russische Staat den Krieg milit&auml;risch nicht weiter f&uuml;hren und &ouml;konomisch nicht weiter finanzieren kann.&ldquo;<br>\nDie russische F&uuml;hrung k&ouml;nne den Krieg nicht beenden, weil,  so will uns Merz sagen, sie &bdquo;keinen Plan hat, was sie sonst mit den Hunderttausenden von zum Teil schwer traumatisierten Soldaten machen soll, die von der Front zur&uuml;ckkehren&ldquo;. Das ist allerdings ein Problem, das auch die Ukraine hat &ndash; und damit Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/merz-ueber-russland-wir-erleben-im-augenblick-dieses-land-in-einem-zustand-der-tiefsten-barbarei\/\">Overton Magazin<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Wow, und so jemand ist Kanzler in Deutschland. Selbst Trump spricht vom Blutvergie&szlig;en und massenhaftem Tod der armen Soldaten. Merz denkt offensichtlich nicht an die armen Menschen. Dazu seine &Auml;u&szlig;erungen gegen&uuml;ber Russland, die zuk&uuml;nftige Gespr&auml;che mit den &ldquo;Barbaren&rdquo; fast ausschlie&szlig;en. Ein Elefant im Porzellanladen. Wie ist er an seine vielen P&ouml;stchen, sorry lukrativen Posten gekommen? Kaum vorstellbar. Und die ukrainischen Stimmen? Wenn man auf der Verliererstra&szlig;e ist, sollte man die Realit&auml;ten erkennen und schauen, was man entsprechend (noch) verhandeln kann. Aber so wird noch viel Blut flie&szlig;en, mit allen Begleiterscheinungen.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>&ldquo;Politische Kurzsichtigkeit&rdquo; Europas: Russland warnt vor einseitiger Isolierung<\/strong><br>\nKremlsprecher Dmitri Peskow warf europ&auml;ischen Politikern, die weiterhin einen Dialog mit Russland ablehnen, &ldquo;politische Kurzsichtigkeit&rdquo; vor. Zuvor hatte der litauische Pr&auml;sident Gitanas Naus&#279;da einige EU-Staaten kritisiert, die versuchen, &ldquo;an die T&uuml;r des Kremls zu klopfen&rdquo;. In einem Interview mit dem litauischen Sender LRT sagte Naus&#279;da, Diskussionen &uuml;ber eine Wiederaufnahme diplomatischer Kontakte mit Moskau untergraben die Einheit der EU:<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen geschlossen handeln und nicht den einen oder anderen Vertreter schicken, um beim Kreml anzuklopfen oder an der T&uuml;r zu kratzen.&rdquo;<br>\nPeskow konterte, dass jeder europ&auml;ische Staats- oder Regierungschef auf Wunsch eine direkte Verbindung zu Pr&auml;sident Wladimir Putin erhalten k&ouml;nne. Der russische Pr&auml;sident bevorzuge Kontakte &ldquo;auch dort, wo es sehr ernste Gegens&auml;tze gibt&rdquo;, da der Dialog dabei helfe, Spannungen abzubauen. Politiker, die auf Isolation Russlands beharren, verharrten in einem &ldquo;absolut kurzsichtigen, irrationalen und unsinnigen Ansatz&rdquo;, so Peskow weiter. Dies zeige &ldquo;politische Unkenntnis, politische Kurzsichtigkeit &ndash; und sonst nichts&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/europa\/270084-politische-kurzsichtigkeit-europas-russland-warnt-vor-einseitiger-isolierung\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Totalblockade Kubas: Kaum jemand spricht vom V&ouml;lkerrecht<\/strong><br>\nDie umfassenden US-Sanktionen st&uuml;rzen Kubas Bev&ouml;lkerung ins Elend. V&ouml;lkerrechtler reden Klartext. Medien dr&uuml;cken sich.<br>\nKuba ist abgeschnitten von lebenswichtigen G&uuml;tern aus dem Ausland. Ohne Diesel und Benzin kein Strom. Ohne Diesel oder Benzin zu wenig Transporte und keine Abfallentsorgung. Ohne Bank&uuml;berweisungen ins Ausland und aus dem Ausland ein wirtschaftliches Chaos. Ohne importierte Wirkstoffe keine Medikamente. Ohne Ersatzteile keine brauchbaren Ger&auml;te f&uuml;r Chirurgen.<br>\nAls Folge der Sanktionen sterben viele Kubanerinnen und Kubaner vorzeitig<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/totalblockade-kubas-kaum-jemand-spricht-vom-voelkerrecht\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Blockade durchbrechen<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump m&ouml;chte in die Geschichte eingehen. Als Friedensnobelpreistr&auml;ger, Dealmaker, gro&szlig;artigster Pr&auml;sident aller Zeiten &ndash; und als derjenige, der nach mehr als 60 Jahren das sozialistische Kuba zu Fall gebracht und Lateinamerika und die Karibik endg&uuml;ltig wieder zum Hinterhof der USA gemacht hat. Mit der verbrecherischen und m&ouml;rderischen Blockade soll Kuba mit so viel Not und Elend &uuml;berzogen werden, dass die Bev&ouml;lkerung gegen ihre Regierung, gegen ihre Revolution, gegen ihre Errungenschaften aufsteht. Ruhe werden die USA, ihr Pr&auml;sident und sein von der Exil-Mafia in Miami finanzierter Au&szlig;enminister Marco Rubio erst geben, wenn Kuba wieder das Spielerparadies und das Bordell der US-Elite ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/die-blockade-durchbrechen-4812055\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>SPD: Die alten Zugpferde ziehen wieder einmal nach rechts<\/strong><br>\nMan sagt, angeschlagene Boxer seine besonders gef&auml;hrlich. Viel h&auml;ufiger ist es aber so, dass ein angeschlagener Boxer in den Seilen h&auml;ngt und verzweifelt versucht, &uuml;ber die Runden zu kommen, weil sich aus seinem bet&auml;ubten Gehirn die Wahnvorstellung nicht verdr&auml;ngen l&auml;sst, er werde den lucky punch noch setzen oder das Schiedsgericht sei blind und taub.<br>\nBesser kann man die gegenw&auml;rtige Situation der SPD nicht beschreiben. Sie ist heftig angeschlagen, taumelt von einer Ecke in die andere, bildet sich aber dennoch ein, sie m&uuml;sse nur das wiederholen, was vor 25 Jahren schon einmal gewirkt hat und alles werde gut. Das Schiedsgericht der W&auml;hler werde schlie&szlig;lich anerkennen, dass auch ein nahezu Bewusstloser noch einmal einen lucky punch h&auml;tte landen k&ouml;nnen.<br>\nNicht anders ist es zu erkl&auml;ren, dass zwei l&auml;ngst abgehalfterte Zugpferde der SPD (Sigmar Gabriel und Matthias Machnig) verk&uuml;nden, Deutschland befinde sich u.a. in einer Standortkrise, die durch schwaches Potenzialwachstum, schwaches privates Investitionsniveau, hohe Arbeits- und Sozialkosten und eine negative Demografie gekennzeichnet sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/02\/17\/spd-die-alten-zugpferde-ziehen-wieder-einmal-nach-rechts\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. 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