{"id":14666,"date":"2012-10-09T08:51:34","date_gmt":"2012-10-09T06:51:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666"},"modified":"2012-10-09T09:35:54","modified_gmt":"2012-10-09T07:35:54","slug":"hinweise-des-tages-1735","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h01\">Im Zentrum des Betrugs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h02\">Robert Misik &ndash; Sado-Maso-&Ouml;konomie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h03\">Sinns Target-Thesen l&ouml;sen Streit aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h04\">Steinbr&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h05\">&bdquo;&hellip; und unseren t&auml;glichen Talk gib uns heute!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h06\">Vor einem neuen Einbruch?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h07\">Zukunft der EU: Mehr Demokratie wagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h08\">Hilfsfonds f&uuml;r Billigarbeiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h09\">Hubertus Heil: Eine neue Arbeitsmarktpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h10\">Hartz IV-Ausgaben des Bundes 2012: Minderausgaben von mehr als einer Milliarde Euro erwartet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h11\">Leiharbeit: Prekariat auf Abruf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h12\">Demografie: Mehr Menschen als in viel zitierter &bdquo;Gipfel-Variante&ldquo; der Vorausberechnungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h13\">1,5 Millionen junge Menschen ohne Berufsausbildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h14\">Gegen den vorgegebenen Weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h15\">Veranstaltungshinweis Heidelberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h16\">Neues aus der Anstalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h17\">Zu guter Letzt: Immer mehr Deutsche brauchen einen Nebenjob<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666#h18\">Zu guter Letzt zum Zweiten: Welche Chancen hat Steinbr&uuml;ck?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14666&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Im Zentrum des Betrugs<\/strong><br>\nLondon entwickelte sich in den vergangenen Monaten von der einstigen Vorzeige-Metropole zum Hauptschauplatz f&uuml;r Zinsmanipulationen und Anlagebetrug. Um diese Wandlung zu verstehen, muss man ein paar Jahre zur&uuml;ckblicken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken\/london-im-zentrum-des-betrugs\/v_detail_tab_print\/7207504.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Pflichtlekt&uuml;re f&uuml;r alle jene, die immer wieder verbreiten, die Finanzkrise sei ma&szlig;geblich auf die Vermehrung der Geldverm&ouml;gen und insbesondere der Spitzenverm&ouml;gen und auf die davor liegende ungerechte Einkommensverteilung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Robert Misik &ndash; Sado-Maso-&Ouml;konomie<\/strong><br>\nSoziale Katastrophen in Griechenland, Spanien &amp; Co.: Erl&ouml;sung durch Schmerzen funktioniert nur in der Phantasiewelt religi&ouml;ser Fr&ouml;mmler. Aber nicht in der &Ouml;konomie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.misik.at\/sonstige\/sado-maso-okonomie.php\">Robert Misik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sinns Target-Thesen l&ouml;sen Streit aus<\/strong><br>\nHans-Werner Sinn warnt vor einer Falle durch das Euro-Target-System. Mit den Thesen in seinem neuen Buch hat der Ifo-Pr&auml;sident zum Teil w&uuml;tende Reaktionen hervorgerufen. Ein SPD-Politiker spricht von einer &bdquo;Angstkampagne&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/europas-schuldenkrise\/ifo-praesident-sinns-target-thesen-loesen-streit-aus-11918652.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist nat&uuml;rlich legitim, dass Hans-Werner Sinn seine Eink&uuml;nfte durch lukrative Buchprojekte aufbessern will. Und popul&auml;rwissenschaftliche Untergangsszenarien verkaufen sich nun einmal besser als anspruchsvolle Analysen. Inhaltlich ist von Sinns Buchs nicht das geringste zu erwarten, mit seiner Fixierung auf die Target-Salden macht sich Sinn schon seit l&auml;ngerem in der Branche <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14175\">l&auml;cherlich<\/a>. Der Fall Hans-Werner Sinn ist jedoch auf andere Art und Weise tragisch. Sinn ist ein Musterbeispiel eines gefallenen Wissenschaftlers, der sich gar nicht mehr um seinen wissenschaftlichen Ruf schert und vollends auf Boulevard-Niveau abgesunken ist. In einer besseren Welt h&auml;tte dies auch folgen auf seine wissenschaftliche Arbeit, immerhin ist sein ifo-Institut immer noch recht hoch angesehen. Leider leben wir jedoch nicht in dieser besseren Welt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Steinbr&uuml;ck<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Auf seinen Stil kommt es an<\/strong><br>\nWenn Steinbr&uuml;ck die Kritik an seinen Eink&uuml;nften &bdquo;d&auml;mlich&ldquo; und &bdquo;absurd&ldquo; nennt, begeht er einen Fehler. Es ist nicht der einzige. Zusammen ergeben sie das Bild eines Mannes, der sich politisch unsensibel verh&auml;lt. Denn entscheidend ist weniger, was der neue Kanzlerkandidat getan hat, sondern ob er anst&auml;ndig mit denen umgeht, die danach fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/kritik-an-steinbruecks-nebeneinkuenften-auf-seinen-stil-kommt-es-an-1.1489577\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Der Kommentator ist hier der Meinung mit der Kanzlerkandidatur wandele sich die Beurteilung seiner Honorare. Der Meinung sind wir und viele Andere nicht. Wir fanden es schon immer h&ouml;chst problematisch, dass Vortr&auml;ge in dem Umfeld h&auml;lt, f&uuml;r das er als ehemaliger Finanzminister verantwortlich war. Da geht es um weit mehr als Stilfragen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Naiv? Nein! Die SPD-Basis hat noch die M&ouml;glichkeit, Steinbr&uuml;ck zu verhindern<\/strong><br>\nAuch die Linken in der SPD-Spitze, die im Vorstand stimmberechtigt sind (der Juso-Vorsitzende ist nicht stimmberechtigt), haben diesen Kandidaten einstimmig mit nominiert, ihn aufs Schild des Kanzlerkandidaten gehoben. Wir haben dieses Abstimmungsverhalten als opportunistisch bewertet. Es hat dar&uuml;ber hinaus &uuml;beraus deutlich gemacht, dass die Agenda Politik nicht trotz, sondern wegen dieser hasenf&uuml;&szlig;igen Linken m&ouml;glich war&hellip;<br>\nNoch ist Steinbr&uuml;ck ja gar nicht gew&auml;hlt! Die Delegierten m&uuml;ssen ja noch zustimmen. Diese sind jedoch selbst allzu h&auml;ufig und allzu deutlich von Karrierezielen getrieben und deswegen kein zuverl&auml;ssiges Stimmungsbarometer f&uuml;r die Parteibasis. Deswegen kann nur eines zuverl&auml;ssig diesen Kanzlerkandidaten noch verhindern: Die SPD-Basis muss selbst aktiv werden und eine Urwahl nach dem Muster der Gr&uuml;nen fordern. Zeit genug ist daf&uuml;r noch&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=5964\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>Unterschriftenaktion: Gegen Abgeordnetenbestechung und f&uuml;r Transparenz bei Nebeneink&uuml;nften!<\/strong><br>\nPeer Steinbr&uuml;ck will jetzt freiwillig seine Eink&uuml;nfte offen legen. Aber wieso h&auml;ngt es vom guten Willen eines Politikers ab, ob wir erfahren, von wem er wie viel Geld erhalten hat? Wir wollen die Steinbr&uuml;ck-Debatte nutzen, um endlich strikte Transparenzregeln f&uuml;r alle Abgeordnete durchzusetzen. Unterst&uuml;tzen Sie unsere Unterschriftenaktion f&uuml;r transparente Nebeneink&uuml;nfte und wirkungsvolle Gesetze gegen Abgeordnetenbestechung ! Am 18.10. verhandelt die Rechtstellungskommission des Bundestages &uuml;ber das Thema Nebent&auml;tigkeiten. Mehr Transparenz ist noch nicht sicher: FDP und Union geben sich zwar als gro&szlig;e Steinbr&uuml;ck-Kritiker, haben aber in den letzten Jahren selbst bessere Transparenzregeln und Gesetze gegen Abgeordnetenbestechung blockiert. Unglaublich, aber wahr: Deutschland hat die UN-Konvention gegen Korruption immer noch nicht umgesetzt. Am 17.10. wird es zu diesem Thema eine Anh&ouml;rung im Bundestag geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2012\/10\/unterschriftenaktion-abgeordnetenbestechung-nebeneinkuenfte\/\">LobbyControl<\/a>\n<p>dazu: <strong>Top-Nebenverdiener im Deutschen Bundestag<\/strong><br>\nSteinbr&uuml;ck, der am meisten nebenher eingenommen hat, steht an der Spitze, danach kommen an den ersten Stellen nur Unions- und FDP-Abgeordnete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/print\/152944\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;&hellip; und unseren t&auml;glichen Talk gib uns heute!&ldquo;<\/strong><br>\nInszenierungsstrategien, redaktionelle Dramaturgien und Rolle der TV-Polit-Talkshows<br>\nDie Studie zeigt: Oft erschl&auml;gt die Form den Inhalt. Von den kleinen &bdquo;Einspielfilmen&ldquo; bis zu den &bdquo;Anklatschern&ldquo;, die im Studio f&uuml;r Stimmung sorgen, ist alles darauf angelegt, die Zuschauer zu unterhalten und vom Wegzappen abzubringen. Die Zuschauer werden systematisch untersch&auml;tzt. An der Quote misst sich der Erfolg, nicht daran, ob ein Problem sachgerecht er&ouml;rtert wurde. Die tats&auml;chliche Politik, das Verhandeln und Entscheiden in Parlamenten und Regierungen, scheint sich immer weiter von der Darstellung der Politik zu entfernen. Die Talkshows tragen zu diesem Ph&auml;nomen bei, das sie zugleich wortreich beklagen.<br>\nSie wollen die Wirklichkeit in die TV-Studios holen &ndash; stets aber muss sie so sein, dass sie auch in die geplante Dramaturgie passt. Die meisten Talkshows sind inzwischen eingefahren in weitgehend ritualisierte Abl&auml;ufe.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-shop.de\/publikationen\/obs-arbeitshefte\/shop\/und-unseren-taeglichen-talk-gib-uns-heute-ah-68.html\">Otto-Brenner-Stiftung &ndash; Die Studie<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-stiftung.de\/otto-brenner-stiftung\/aktuelles\/und-unseren-taeglichen-talk-gib-uns-heute-obs-studie-analysiert-die-politischen-tv-talkshows.html\">Otto Brenner Stiftung &ndash; weitere Infos zur Studie<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Hinweis im Nachgang zu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14658\">&bdquo;Der organisierte Applaus&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vor einem neuen Einbruch?<\/strong><br>\nGelernt haben diese Eliten aus dem Scheitern der damaligen Lissabon-Strategie so viel wie nichts. Mangel an Wettbewerbsf&auml;higkeit gilt auch heute als zentrale Krisenursache. Lohnk&uuml;rzungen, Suspendierung von K&uuml;ndigungsschutz, Arbeits- und Tarifrechten sowie Privatisierung per se &raquo;verschwenderischer&laquo; &ouml;ffentlicher Unternehmen werden als &raquo;Strukturreformen&laquo; gepriesen, die auf einen neuen Wachstumspfad f&uuml;hren sollen. Zu Recht fragen nicht nur Gro&szlig;e Teile der subalternen Massen und deren gewerkschaftliche und soziale Interessenvertreter: Woher soll heute Wachstum kommen? &hellip;<br>\nDie j&uuml;ngsten Prognosen sagen f&uuml;r den gesamten Euroraum eine Schrumpfung der Wirtschaftsleistung von einem halben Prozentpunkt voraus. Das sieht auf den ersten Blick nicht dramatisch aus, ist es aber. Aus einer Reihe von Gr&uuml;nden.<br>\nErstens, weil die Troika-Strategie dort, wo sie die &ouml;konomische Steuerung und politische Oberhoheit die &uuml;bernommen hat, in jeder Hinsicht gescheitert ist&hellip;<br>\nBeim &raquo;Mustersch&uuml;ler&laquo; Portugal summiert sich der R&uuml;ckgang der j&auml;hrlichen Reichtumsproduktion 2013 auf &uuml;ber 10%&hellip;<br>\nHinzu kommt zweitens, dass sich die Talfahrt nun auch in Spanien beschleunigt&hellip;<br>\nDrittens: Die Krise greift auf die exportstarken L&auml;nder Europas &uuml;ber. In Deutschland hat sich die Erholung deutlich abgeschw&auml;cht&hellip;.<br>\nWie weit die Talfahrt hinunter f&uuml;hrt, h&auml;ngt viertens von der Entwicklung auf den Weltm&auml;rkten ab&hellip;<br>\nDie EZB und die US-Notenbank haben offensichtlich die Suche nach echten L&ouml;sungen aufgegeben, denn das, was sie anbieten, ist nichts anderes als eine Ausweitung der Politik, die in die Krisen gef&uuml;hrt habe: Verzicht auf nachhaltig wachstumsf&ouml;rdernde Ma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/vor-einem-neuen-einbruch\/\">Sozialismus Aktuell<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zukunft der EU: Mehr Demokratie wagen<\/strong><br>\nDie Menschen m&uuml;ssen wieder Vertrauen in Europa gewinnen. Dazu brauchen die Parlamente mehr Mitsprache- und Kontrollrechte. Das fordern Franziska Brantner und Sven Giegold in einem Meinungsbeitrag in der S&uuml;ddeutschen Zeitung vom 8. Oktober. Gleichzeitig haben die  beiden Europaabgeordneten eine Blaupause f&uuml;r eine &Auml;nderung der EU-Vertr&auml;ge vorgelegt, mit der die Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion vertieft und auf eine demokratischere Grundlage gestellt werden kann. Die Vorschl&auml;ge basieren auf einer Studie des Europarechtlers Ren&eacute; Repasi, die Franziska Brantner und Sven Giegold in Auftrag gegeben haben. Wir dokumentieren hier den SZ-Artikel, die Vorschl&auml;ge f&uuml;r die Vertrags&auml;nderungen sowie die Studie von Ren&eacute; Repasi.<br>\nIm Juni gab der Rat der Mitgliedsl&auml;nder seinem Pr&auml;sidenten Herman Van Rompuy den Auftrag, Ma&szlig;nahmen zur St&auml;rkung der Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion zu erarbeiten. Die Vorschl&auml;ge liegen nun vor und sollen in der kommenden Woche von den Regierungschefs diskutiert werden. Leider scheint Van Rompuy der Mut aber schon w&auml;hrend der Pendeldiplomatie der vergangenen Monate verlassen zu haben. Die durchgesickerten Details seines Berichts sind schlichtweg desillusionierend&hellip;<br>\nVor allem aber: Zur St&auml;rkung der Demokratie findet sich in Van Rompuys Bericht nichts au&szlig;er der Wiederholung des Ziels.<br>\nZeit also, die Debatte voranzutreiben. Wir glauben, dass eine Reform nur erfolgreich sein kann, wenn die Europ&auml;ischen Vertr&auml;ge modernisiert werden. In Deutschland und in den Krisenstaaten zersetzen die Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Handelns der Kommission, des Rates, der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) und vieler Mitgliedstaaten die europ&auml;ische Idee.<br>\n&Uuml;ber die bisherigen Beschl&uuml;sse hinaus m&uuml;ssen Zielvorgaben der Reformen f&uuml;r alle verbindlich werden und die Maastricht-Kriterien in Zukunft so unumst&ouml;&szlig;lich sein, dass eine &Uuml;berschreitung der Schuldengrenzen nur mit Genehmigung der EU m&ouml;glich ist. Weil hiermit das K&ouml;nigsrecht der nationalen Parlamente ber&uuml;hrt wird, muss das EU-Parlament die M&ouml;glichkeit haben, auf Antrag eines nationalen Parlaments eine solche Entscheidung zu revidieren. Ein EU-Finanzkommissar muss eine herausgehobene Position als Stellvertreter des Kommissionschefs erhalten und dem EU-Parlament direkt verantwortlich sein. W&auml;hrend das EU-Parlament bisher nur einer Kommission als Ganzes das Misstrauen aussprechen kann, muss ein m&auml;chtiger &lsquo;EU-Finanzminister&rsquo; vom Parlament einzeln absetzbar sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.franziska-brantner.eu\/weitere-themen\/solidarisches-europa\/wirtschafts-und-finanzkrise\/zukunft-der-eu-mehr-demokratie-wagen\/\">Franziska Brantner<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Unumst&ouml;&szlig;liche Maastricht-Kriterien und &bdquo;Schuldengrenze&ldquo; als Voraussetzung f&uuml;r &bdquo;mehr Demokratie&ldquo;? In meinen Augen ein Widerspruch in sich: Die Maastricht-Kriterien und die &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; sind doch gerade die Hebel, mit denen eine aktive Wirtschaftspolitik und ausgehebelt und eine Konsolidierungspolitik festgeschrieben werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hilfsfonds f&uuml;r Billigarbeiter<\/strong><br>\nDie Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie sind oftmals verheerend. Adidas l&auml;dt nun zu einem branchenweiten Treffen ein, um die Situation in den Zulieferfabriken zu verbessern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/sportartikel-hersteller-hilfsfonds-fuer-billigarbeiter,1472780,20169956,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hubertus Heil: Eine neue Arbeitsmarktpolitik<\/strong><br>\nWir brauchen ein Recht auf Weiterbildung und damit verbunden das Recht auf Freistellung sowie Entgeltfortzahlung in der Qualifizierungsphase.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/analyse-eine-neue-arbeitsmarktpolitik,1472602,20292510,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Ob das reicht, um aus der von den SPD &bdquo;gestifteten&ldquo; Hartz-IV-Problemen rauszukommen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Wie meistens l&auml;sst ein ranghoher Vertreter der SPD die H&auml;lfte weg. Die traditionelle Arbeitslosenversicherung, die viele dieser neuen Risiken nicht mehr ausreichend absichern k&ouml;nne, wurde von seiner Partei in Regierungsverantwortung ruiniert. Die verantwortlichen Bundesarbeitsminister hie&szlig;en Wolfgang Clement, Franz M&uuml;ntefering (zwischenzeitlich auch zwei mal Parteivorsitzender) und Olaf Scholz. Hubertus Heil war von 2005 bis 2009 Generalsekret&auml;r.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hartz IV-Ausgaben des Bundes 2012: Minderausgaben von mehr als einer Milliarde Euro erwartet<\/strong><br>\nUnter Bezugnahme auf einen Bericht der BILD &uuml;ber ein erwartetes Plus des Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) in H&ouml;he von 1,7 Milliarden Euro im laufenden Haushaltsjahr 20121 berichteten diverse Medien am vergangenen Wochenende (6.\/7. Oktober 2012) auch &uuml;ber Minderausgaben des Bundes im Bereich der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende (Hartz IV). In Spiegel-Online hei&szlig;t es z.B.: &bdquo;Dem Bericht der &sbquo;Bild&rsquo;- Zeitung zufolge kann sich in diesem Jahr auch Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) &uuml;ber sinkende Ausgaben freuen. Die Aufwendungen f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger aus dem Bundeshaushalt d&uuml;rften demnach 2012 rund 500 Millionen niedriger ausfallen als erwartet.&ldquo;<br>\n500 Millionen Euro weniger? Dies verwundert. Nach aktuellen Sch&auml;tzungen des Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) wird der Bund f&uuml;r die Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende in diesem Haushaltsjahr nicht 500 Millionen sondern &uuml;ber eine Milliarde Euro weniger ausgeben als die im Bundeshaushalt 2012 veranschlagten 32,7 Milliarden Euro. Anmerkung: Diese Minderausgaben des Bundes (Jobcenter) sind es &uuml;brigens, die Langzeitarbeitslose und andere auf SGB II-Leistungen angewiesene Menschen wesentlich st&auml;rker betreffen als die Minderausgaben der BA (Arbeitsagenturen:<br>\nhier haben die meisten Langzeitarbeitslosen keine Leistungsanspr&uuml;che).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2012-10-08_hartz-iv-bund-minderausgaben-2012.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe e.V. (BIAJ) [PDF &ndash; 110 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Leiharbeit: Prekariat auf Abruf<\/strong><br>\nW&auml;hrend Vollzeitbesch&auml;ftigte im Jahr 2010 im Mittel einen monatlichen Bruttolohn von 2702 Euro erhielten, mussten Leiharbeiter durchschnittlich mit 1419 Euro, also mit gut der H&auml;lfte, auskommen. Denn auch die Entlohnung nach den Leiharbeitstarifen der DGB-Gewerkschaften liegt oft weit unter den L&ouml;hnen der Stammbesch&auml;ftigten.<br>\n<strong>Leiharbeit boomt<\/strong><br>\nZus&auml;tzlich zu den geringen Lohnkosten profitieren Entleihfirmen bei Personalabbau davon, keine K&uuml;ndigungsfristen einhalten zu m&uuml;ssen und kein K&uuml;ndigungsschutzverfahren oder die Zahlung einer Abfindung bef&uuml;rchten zu m&uuml;ssen.<br>\nNicht zuletzt deshalb haben die Besch&auml;ftigungszahlen in der Leiharbeit ein neues Rekordniveau erreicht. Fast eine Million Menschen arbeiten in Deutschland inzwischen in solch prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen. Die Zahl der Leiharbeitsverh&auml;ltnisse hat sich damit in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht. Mittlerweile stammt ungef&auml;hr jeder dritte bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit gemeldete freie Arbeitsplatz von einer Verleihfirma. Ihre heute gro&szlig;e Bedeutung zeigt sich auch darin, dass neben den Marktf&uuml;hrern Randstad, Adecco und Manpower in der Bundesrepublik momentan &uuml;ber 17&thinsp;000 Verleihfirmen um ihren Anteil am Arbeitsmarkt k&auml;mpfen. Eingesetzt hat der rasante Boom, als der Gesetzgeber im Jahr 2003 im Zuge der Hartz-Reformen die gesetzlichen Vorgaben zur Leiharbeit deregulierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/september\/leiharbeit-prekariat-auf-abruf\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Demografie: Mehr Menschen als in viel zitierter &bdquo;Gipfel-Variante&ldquo; der Vorausberechnungen<\/strong><br>\nMal mit, mal ohne einschr&auml;nkendem &bdquo;etwa&ldquo; oder &bdquo;bis zu&ldquo; 1: In der Bundesrepublik Deutschland werden 2060 &bdquo;17 Millionen weniger&ldquo; Menschen leben als heute. Und das Hamburger Abendblatt schrieb am Tag des ersten sogenannten Demografie-Gipfels der Bundesregierung (4. Oktober 2012): &bdquo;Im Jahr 2060 werden 18 Millionen weniger Menschen in Deutschland leben.&ldquo;<br>\nAllen Meldungen zum &bdquo;Demografie-Gipfel&ldquo; liegt die Variante 1-W1, die &bdquo;mittlere &sbquo;Untergrenze&rsquo;&ldquo; der 12. koordinierten Bev&ouml;lkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes3 (Basisjahr 2008) zugrunde: In dieser Variante sinkt die Bev&ouml;lkerung von 82,0 Millionen Ende 2008 auf 64,7 Millionen Ende 2060. Es wurde aber nicht nur diese Variante 1-W1 berechnet. Und: Zwischenzeitlich wurde der Bev&ouml;lkerungsbestand bis Ende 2011 fortgeschrieben.<br>\nEnde 2011 lebten danach in der Bundesrepublik Deutschland 81,844 Millionen Menschen, 470.000 mehr als in der Bev&ouml;lkerungsvorausberechnung der viel zitierten Variante 1-W1, insbesondere j&uuml;ngere Menschen. Dies blieb unerw&auml;hnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2012-10-08_demografie-fortschreibung-vorausberechnung-2060.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe e.V. (BIAJ) [PDF &ndash; 115 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> So sicher sind also die Annahmen dieser Modellrechnungen (wohlgemerkt nicht Prognosen). In drei Jahren hat das Modell die Bev&ouml;lkerungszahl um fast eine halbe Million zu gering berechnet. In 48 Jahren will man aber genau berechnen k&ouml;nnen, dass die Bev&ouml;lkerung 17,3 Millionen geschrumpft ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>1,5 Millionen junge Menschen ohne Berufsausbildung<\/strong><br>\nRund 1,5 Millionen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren haben keine abgeschlossene Berufsausbildung. Diese hohe Zahl ist seit Jahren unver&auml;ndert. &bdquo;Die Ausbildungslosigkeit dieser Menschen ist die Folge einer nunmehr fast zwei Jahrzehnte andauernden Ausbildungskrise&ldquo;, schreibt die Linke in der Kleinen Anfrage &bdquo;Perspektiven f&uuml;r 1,5 Millionen junge Menschen ohne Berufsabschluss schaffen &ndash; Ausbildung f&uuml;r alle garantieren&ldquo; (17\/10856).<br>\nDie Linke fordert die Bundesregierung auf, die &bdquo;freie Wahl der Ausbildungsst&auml;tte&ldquo; nach Artikel 12 Absatz 1 Grundgesetz zu garantieren. Die Betriebe m&uuml;ssten verbindlich in die Pflicht genommen werden, ein auswahlf&auml;higes Angebot an Ausbildungspl&auml;tzen bereitzustellen, das die Zahl an Bewerbern um mindestens 12,5 Prozent &uuml;bersteigt. Hierzu m&uuml;sse eine solidarische Finanzierung der Berufsausbildung durch ein Umlagesystem auf den Weg gebracht werden, an der sich alle Betriebe einzelner Branchen beteiligen. Ferner fordert die Linke, ein Sofortprogramm mit einem Umfang von 1,5 Milliarden Euro und einer Laufzeit von drei Jahren aufzulegen. Insbesondere sollte das Programm die 1,5 Millionen jungen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung erreichen.<br>\nBemerkenswert ist, dass laut Bundesinstitut f&uuml;r Berufsbildung (BiBB) mehr als 80 Prozent der 1,5 Millionen jungen Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung einen Schulabschluss besitzen. Rund 550.000 haben laut BiBB sogar einen Realschulabschluss oder Abitur. Offenkundig blieb diesen jungen Menschen nicht etwa aufgrund mangelnder Kenntnisse und F&auml;higkeiten der Zugang zu einer Ausbildung verwehrt, sondern durch einen eklatanten Mangel an betrieblichen Ausbildungspl&auml;tzen in den zur&uuml;ckliegenden Jahren, schreibt die Linke. Jugendliche mit Migrationshintergrund seien hiervon besonders betroffen: Sie stellen 46 Prozent der genannten Gruppe.<br>\nBesondere Barrieren best&uuml;nden au&szlig;erdem f&uuml;r Jugendliche mit Behinderungen. Sie h&auml;tten nur geringe Chancen auf eine Ausbildung im dualen System. Ihr Anteil liege dort bei lediglich 0,9 Prozent. Zudem nehme die Teilnahme von jungen Frauen an einer dualen Ausbildung stetig ab und konzentriere sich im Allgemeinen auf wenige Berufe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_10\/2012_434\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gegen den vorgegebenen Weg<\/strong><br>\nArbeiterkinder haben in Deutschland eine viel geringe Chance zu studieren als Kinder deren Eltern Akademiker sind. Stella Tauber ging es ebenfalls so. Sie machte zun&auml;chst eine Ausbildung; etwas anderes war nicht vorgesehen. Dann hatte sie den Traum an eine Universit&auml;t zu gehen, k&auml;mpfte sich durch das Abendabitur, um am Ende doch zu scheitern. Ein Selbstportr&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wasbildetihrunsein.de\/2012\/10\/08\/arbeiterkind-vorgegebener-weg\/\">Was bildet ihr uns ein?<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweis Heidelberg<\/strong><br>\nDonnerstag, 11. Oktober 2012 | 20:00<br>\nJoseph E. Stiglitz &ndash; Der Preis der Ungleichheit<br>\nWie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dai-heidelberg.de\/content\/e2\/e212\/index_ger.html?veranstaltungs_id=2466&amp;sdate=2012-10-11\">dai<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Neues aus der Anstalt<\/strong><br>\nOb Euro-Wahn oder Krisen-Delirium: Zur&uuml;ck aus der Sommerpause behandeln Urban Priol und Erwin Pelzig im Oktober wieder den ganz normalen Polit-Irrsinn. Unterst&uuml;tzt vom kabarettistischen Pflegepersonal Ingo Appelt, Max Uthoff und Philip Simon verabreichen sie den Zuschauern satirische Heilmittel in h&ouml;chster Dosis.<br>\nDienstag, 9. Oktober um 22:15 Uhr, ZDF<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/programdata\/48409cd1-0e01-372a-9221-8610f49452aa\/20052318\">ZDF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Immer mehr Deutsche brauchen einen Nebenjob<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikaturen\/kari_20121005_Nebenjob_kol.gif\" width=\"470\" alt=\"Klaus Stuttmann: Immer mehr Deutsche brauchen einen Nebenjob\" title=\"Klaus Stuttmann: Immer mehr Deutsche brauchen einen Nebenjob\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikaturarchiv_4629.html\">Klaus Stuttmann<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt zum Zweiten: Welche Chancen hat Steinbr&uuml;ck?<\/strong><br>\nSein Kampf ist scheinbar aussichtslos: Seine Konkurrentin genie&szlig;t soviel Beliebtheit wie sonst nur Freibier und Marzipankartoffeln, sein Kompetenzteam besteht nur aus Dicken und Spastis. Doch er&ouml;ffnen sich Steinbr&uuml;ck, je nach Wahlergebnis, immer noch viele &uuml;berraschende M&ouml;glichkeiten.<br>\n29% Bei diesem eher mageren Ergebnis k&ouml;nnte Steinbr&uuml;ck sich in einer Gro&szlig;en Koalition mit Merkel arrangieren. Die SPD wird zwar nur mit den Spa&szlig;ressorts Wirtschaft, Entwicklung und Familie abgefunden, kann aber auf Staatssekret&auml;rsebene viele interessante P&ouml;stchen klarmachen und alte Seilschaften von 2005 reaktivieren. Die CDU trifft alle unangenehmen Entscheidungen, die SPD darf sie ausbaden. Andrea Nahles wird irgendwie ruhiggestellt.<br>\n34% Bei diesem erfreulichen Ergebnis werden die Karten neu gemischt! So k&ouml;nnte Steinbr&uuml;ck in einer Gro&szlig;en Koalition Angela Merkel Kompromisse abverlangen, z.B. in Sachen Fl&ouml;zschutz und Geb&auml;rdenf&ouml;rderung. Umgekehrt werden der SPD die undankbaren Finanz- und Gesundheitsministerien aufgebrummt. Daf&uuml;r k&ouml;nnen viele alte Genossen mit P&ouml;stchen versorgt, alte Ministerialbeamte von 2005 mit Handschlag begr&uuml;&szlig;t werden. Nahles kann irgendwas in Europa machen und ist erst mal weg vom Fenster.<br>\n36% Bei diesem &uuml;berw&auml;ltigenden Ergebnis ist alles m&ouml;glich! Steinbr&uuml;ck wird in der Gro&szlig;en Koalition Angela Merkel reizen, wo immer es nur geht &ndash; bevor sich die beiden dann im Hinterzimmer vers&ouml;hnen. Die SPD kann ihre Kernthemen, Limonadensteuer und Finanzmarktbelustigung, voll ausspielen und erh&auml;lt die richtig fetten Ressorts Au&szlig;en, Verteidigung und Bildung. Fast alle Schr&ouml;derianer kriegen herrliche P&ouml;stchen, die Ministerialbeamten freuen sich auf die alten Kumpel von 2005. Nach dem pl&ouml;tzlichen Tode Joachim Gaucks 2013 stellt die SPD Nahles als m&ouml;gliche Bundespr&auml;sidentin auf, danach wird sie endg&uuml;ltig abges&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.titanic-magazin.de\/news.html?&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=5247&amp;cHash=afb1f52b81b5f4e7c9a9d6a969b402c6\">Titanic<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14666","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14666","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14666"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14666\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14669,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14666\/revisions\/14669"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14666"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14666"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14666"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}