{"id":146699,"date":"2026-02-23T08:15:41","date_gmt":"2026-02-23T07:15:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699"},"modified":"2026-02-23T07:25:58","modified_gmt":"2026-02-23T06:25:58","slug":"hinweise-des-tages-5040","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699#h01\">CIA-&bdquo;Enth&uuml;llung&ldquo; des &bdquo;Spiegel&ldquo;: Nord Stream und das Versagen des deutschen Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699#h02\">Merz und die tiefste Barbarei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699#h03\">Die Ost-West-Kluft im Verh&auml;ltnis zu Russland: Iwan der Schreckliche?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699#h04\">Die Hoffnung Kubas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699#h05\">Syrien: mit Hunger und K&auml;lte gegen die Kurden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699#h06\">Der st&ouml;rende Normalmensch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699#h07\">Von Israels &ldquo;Staatssouver&auml;nit&auml;t&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699#h08\">Israel setzt internationale Hilfsorganisationen unter Druck &ndash; Deutschland muss handeln!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699#h09\">Trumps neues Zollregime<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699#h10\">Achtung, trojanisches Pferd der Union!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699#h11\">Renteneintrittsalter auf 70: Wollen wir zur&uuml;ck ins 19. Jahrhundert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699#h12\">Dax-Konzerne sch&uuml;tten Milliarden an Aktion&auml;re aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699#h13\">Warum macht das Bundesarbeitsgericht den Lieferando-Fahrern das Leben schwer?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699#h14\">Im Reich der Ultrareichen: Konsum im Zeichen des Untergangs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699#h15\">Unsere Demokratie? Wie Deutschland den Staat vor dem eigenen Volk sch&uuml;tzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146699#h16\">Lancet-Studie zeigt: Wirtschaftssanktionen k&ouml;nnen genauso t&ouml;dlich sein wie Bomben und Kugeln.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>CIA-&bdquo;Enth&uuml;llung&ldquo; des &bdquo;Spiegel&ldquo;: Nord Stream und das Versagen des deutschen Journalismus<\/strong><br>\nVon ukrainischen Anschlagpl&auml;nen auf Nord Stream h&auml;tten die USA fr&uuml;h gewusst: So lockt der &bdquo;Spiegel&ldquo; mit einer angeblichen Exklusiventh&uuml;llung. Woran diese und alle anderen Nord-Stream-Storys kranken, au&szlig;er der fr&uuml;hesten von Seymour Hersh<br>\nIn seiner aktuellen Ausgabe &bdquo;enth&uuml;llt&ldquo; der Spiegel eine Geschichte, die auf den ersten Blick ungemein aufregend daherkommt (&bdquo;die CIA war in alles eingeweiht&ldquo;), in ihren wesentlichen Teilen aber l&auml;ngst bekannt war.<br>\nSo enth&uuml;llte die Washington Post bereits im Juni 2023, dass der US-Geheimdienst CIA Monate vor dem Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines von den Pl&auml;nen des ukrainischen Sprengkommandos wusste. Die entscheidende Quelle der Washington Post war ein Leck des US-Verteidigungsministeriums, das als &bdquo;Discord Leaks&ldquo; weltweit f&uuml;r Aufsehen sorgte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/spiegel-zu-cia-rolle-nord-stream-und-das-versagen-des-deutschen-journalismus\/479c9e94-f641-49f5-b466-023fefa4a0ae\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Geheime Verhandlungen: Kommt Nord Stream unter US-Kontrolle zur&uuml;ck?<\/strong><br>\nOffiziell ist die Ostsee-Pipeline politisch erledigt. Doch hinter den Kulissen laufen Gespr&auml;che &uuml;ber ein m&ouml;gliches Comeback von Nord Stream unter neuer Regie. Europa bleibt bislang Zuschauer. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend die offizielle europ&auml;ische Linie eindeutig ist, berichtet Le Monde diplomatique von informellen Gespr&auml;chsf&auml;den. Die franz&ouml;sische Zeitung beschreibt eine Diplomatie der Kulissen, fern von internationalen Institutionen. In diesem Umfeld werde ohne &ouml;ffentliche Kontrolle und jenseits multilateraler Foren verhandelt.<br>\nEine Vielzahl an Informationen deute darauf hin, dass Nord Stream tats&auml;chlich zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnte &ndash; an der EU vorbei und &bdquo;unter der Leitung der USA&ldquo;. Konkret zitiert die Zeitung eine Quelle aus dem Umfeld von Gazprom, wonach Nord Stream &bdquo;absolut Teil geheimer Verhandlungen&ldquo; zwischen US-Pr&auml;sident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin ist. Ein Szenario sei, Nord Stream in Partnerschaft mit den USA wieder zu &ouml;ffnen.<br>\nOb diese Angaben zutreffen, l&auml;sst sich von au&szlig;en nicht verifizieren. Doch sie passen in ein strategisches Muster: Energieinfrastruktur ist Hebelpolitik. Gerade vor dem Hintergrund m&ouml;glicher Friedensverhandlungen zur Ukraine gewinnt dieser Aspekt an Gewicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/geheime-verhandlungen-kommt-nord-stream-unter-us-kontrolle-zurueck-li.10018586\">Berliner Zeitung (Bezahlschranke)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Merz und die tiefste Barbarei<\/strong><br>\nSchon interessant, wie Friedrich Merz versucht, sich gebildet zu geben, w&auml;hrend er die gr&ouml;bste russenfeindliche Keule zieht. Eine unappetitliche Mischung, die allerdings auch nicht er erfunden hat. Und Vorurteile altern anders als guter Wein.<br>\nImmerhin, Bundeskanzler Friedrich Merz hat wohl irgendwann einen Band der &ldquo;Anderen Bibliothek&rdquo; erworben. Es muss etwas her sein, denn er machte aus einem schwulen franz&ouml;sischen Reiseschriftsteller einen &ldquo;amerikanisch-franz&ouml;sischen Historiker&rdquo;, und seine &ldquo;langen Reisen durch Russland&rdquo; dauerten von Anfang Juli bis Ende September 1839, aber Merz hat sich zumindest einen Satz aus diesem Buch gemerkt.<br>\nEinen besonders dummen Satz, der sich durchaus erkl&auml;ren lie&szlig;e, aber einen Satz, der Merz besonders gefallen haben muss. Wom&ouml;glich nur, weil er es ihm erlaubt, scheinbar intellektuell etwas zu sagen, das er sich schon aus moralischen Gr&uuml;nden versagen sollte. Aber Merz&rsquo; Geschichtskenntnisse sind eben sehr selektiv.<br>\nDiese Passage aus seinem Interview mit der Rheinpfalz, einer Ludwigshafener Tageszeitung, muss man sich in G&auml;nze antun:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/270822-merz-und-die-tiefste-barbarei\/%20\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.H.:<\/strong> Merz disqualifiziert sich f&uuml;r jegliche Diplomatie und erinnert in Ton und Inhalt an &uuml;berwunden geglaubte Zeiten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> So langsam sammeln sich die &bdquo;Fettn&auml;pfchen&ldquo; dieses Kanzlers an. Der BlackRock-Kanzler hatte bereits kurz nach Amtsantritt im Umgang mit Russland erkl&auml;rt, dass <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135789#h02\">die Mittel der Diplomatie &bdquo;ausgesch&ouml;pft&ldquo; seien<\/a>. Auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz hat er gesagt, <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/kurzclips\/video\/270121-russland-muss-wirtschaftlich-und-militaerisch\/\">Russland m&uuml;sse &bdquo;wirtschaftlich und milit&auml;risch am Ende&rdquo; sein<\/a>. Mit seinen &Auml;u&szlig;erungen stellt der amtierende Bundeskanzler &ouml;ffentlichkeitswirksam dar, dass er &uuml;ber diplomatische Unf&auml;higkeiten wie die ehemalige gr&uuml;ne Bundesau&szlig;enministerin Baerbock verf&uuml;gt und ein Sicherheitsrisiko f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in Deutschland ist.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Nicht vergessen: Die NATO hatte den Plan, angreifen zu d&uuml;rfen, ohne milit&auml;risch angegriffen zu sein.<\/strong><br>\nWenn in den westlichen Medien vom Krieg in der Ukraine die Rede ist, ist der Angriff Russland am 24. Februar 2022 immer ein Gro&szlig;angriff, eine &ldquo;full-scale aggression&ldquo; und ein &bdquo;unprovozierter Angriff&ldquo;. Die Realit&auml;t allerdings ist, dass Russland das machte, was die NATO formell einzuf&uuml;hren vorhatte: milit&auml;risch angreifen zu d&uuml;rfen, ohne selber milit&auml;risch angegriffen worden zu sein &ndash; also schon pr&auml;ventiv anzugreifen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/nicht-vergessen-die-nato-hatte-den-plan-angreifen-zu-duerfen-ohne-militaerisch-angegriffen-zu-sein\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Ost-West-Kluft im Verh&auml;ltnis zu Russland: Iwan der Schreckliche?<\/strong><br>\nWarum sehen Ost- und Westdeutsche Russland bis heute so unterschiedlich? &Uuml;ber kulturelle und biografische Bruchlinien &ndash; und die Notwendigkeit von Pragmatismus statt Feindbildpflege.<br>\nZu den wesentlichen Unterschieden zwischen Ost und West geh&ouml;rt ein anderes Empfinden gegen&uuml;ber Russland und seinen Menschen. Verknappt gesagt, sto&szlig;en da auf Begegnung gegr&uuml;ndete Urteile auf ideologische Vorurteile. Selbst durch die Riege der CDU-Ministerpr&auml;sidenten geht dieser Bruch. In ihm liegt ein Potenzial, das jetzt produktiv zu machen w&auml;re. Wenn man in absehbarer Zeit &uuml;berrascht feststellen wird, dass Europa bei Strafe seiner Bedeutungslosigkeit nicht umhinkommt, mit dem gr&ouml;&szlig;ten, rohstoff- und bev&ouml;lkerungsreichsten Land auf dem Kontinent Verbindung aufzunehmen, dann wird &uuml;ber versch&uuml;ttete Gr&auml;ben hinweg &ouml;stlicher Pragmatismus unverzichtbar sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/daniele-dahn-deswegen-ticken-ossis-anders-als-wessis-10017536\">Daniela Dahn auf Ostdeutsche Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Hoffnung Kubas<\/strong><br>\nEs gibt drastische Beispiele. Jedes Jahr erkranken in Kuba mehr als 300 Kinder und Jugendliche an Krebs. Die Blockade verhindert den Austausch von Ersatzteilen f&uuml;r Diagnoseger&auml;te und die Beschaffung der notwendigen Medikamente zur Bek&auml;mpfung dieser schrecklichen Krankheit. Indem Trump die &Ouml;llieferungen nach Kuba blockiert hat, hat er den Kampf f&uuml;r die kubanischen &Auml;rzte noch schwieriger gemacht: Offizielle Zahlen belegen, dass die Lebenserwartung von Kindern mit Krebs um zehn Prozentpunkte gesunken ist.<br>\nDie Gesundheitsversorgung ist eingeschr&auml;nkt, aber die Krankenh&auml;user schlie&szlig;en nicht vollst&auml;ndig, nicht einmal bei Stromausf&auml;llen. Fotos und Videos kursieren, die &Auml;rzte zeigen, die trotz Stromausfalls weiterarbeiten und dabei ihre Handys als Taschenlampen nutzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/517881.unblock-cuba-die-hoffnung-kubas.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kubanische Regierung warnt vor Kollaps des Gesundheitssystems<\/strong><br>\nDie US-&Ouml;lblockade hat das Gesundheitssystem in Kuba nach Angaben der dortigen Regierung an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Die US-Sanktionen legten nicht mehr nur die Wirtschaft des Inselstaates lahm, sondern bedrohten die menschliche Sicherheit, sagte der kubanische Gesundheitsminister Jos&eacute; &Aacute;ngel Portal Miranda der Nachrichtenagentur AP. &ldquo;Man kann die Wirtschaft eines Staates nicht sch&auml;digen, ohne die Bev&ouml;lkerung zu beeintr&auml;chtigen&rdquo;, sagte Portal. &ldquo;Diese Situation k&ouml;nnte Menschenleben gef&auml;hrden.&rdquo; (&hellip;)<br>\nVon Einschr&auml;nkungen in der Medikamentenversorgung oder Behandlung werden dem Gesundheitsminister zufolge f&uuml;nf Millionen Menschen mit chronischen Erkrankungen betroffen sein. Dies gelte unter anderem f&uuml;r 16.000 Krebspatienten, die eine Strahlentherapie ben&ouml;tigen, und weitere 12.400, die sich einer Chemotherapie unterziehen m&uuml;ssen. Besonders betroffen seien die Bereiche Kardiologie, Orthop&auml;die, Onkologie und die Behandlung schwer kranker Patienten, die auf Notstromversorgung angewiesen sind, sagte Portal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/kuba-gesundheitssystem-kollaps-us-oelblockade\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Venezuela kappt weitere Verbindungen zu Kuba<\/strong><br>\nUnter dem enormen Druck der US-Regierung hat Venezuela Insidern zufolge damit begonnen, die engen Sicherheitsbeziehungen zu Kuba zu kappen und Berater von der Karibik-Insel abzuziehen, wie am Samstag bekanntwurde. Die US-Blockade venezolanischer &Ouml;llieferungen versch&auml;rft unterdessen die Wirtschafts- und Energiekrise auf Kuba.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3420910\/\">ORF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Syrien: mit Hunger und K&auml;lte gegen die Kurden<\/strong><br>\nDie Regierung Trump mischt die Karten im Nahen Osten neu. Den Anfang macht Syrien. (&hellip;)<br>\nDonald Trump empfing den Gast aus Damaskus mit allen Ehren im Weissen Haus. Al-Scharaa sei &laquo;ein starker Kerl, ein harter Kerl&raquo;, sagte der US-Pr&auml;sident voller Bewunderung auch vor wenigen Tagen. &laquo;Ziemlich rauer Lebenslauf, aber man kann dort keinen Chorknaben einsetzen.&raquo; Das Signal war unmissverst&auml;ndlich: Washington war bereit, Al-Scharaa als einzige legitime Autorit&auml;t in Syrien anzuerkennen.<br>\nOffensichtlich aus Dankbarkeit versprach Al-Scharaa seinem Gastgeber, die syrischen Truppen fortan gemeinsam mit denen der Internationalen Allianz im Kampf gegen die Dschihadisten einzusetzen. Doch auch dieses Versprechen wirkte bizarr. Ein Teil der neuen syrischen Armee hat seine Wurzeln in der dschihadistischen Bewegung. Ber&uuml;chtigt sind etwa die 3500 Uiguren, die im Ruf stehen, besonders fanatisch zu sein. Sie sollen nun effektiv gegen ihre bisherigen IS-Freunde ank&auml;mpfen? Viele Fragen blieben nach diesem Besuch offen &ndash; was das Gef&uuml;hl von Unverst&auml;ndnis verst&auml;rkte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/syrien-mit-hunger-und-kaelte-gegen-die-kurden\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der st&ouml;rende Normalmensch<\/strong><br>\nDie internationale Ordnung der Staaten wird gerade im Schockverfahren aufgel&ouml;st. Die ideologische Begleitmusik dazu hei&szlig;t: Dunkle Aufkl&auml;rung.<br>\nDie UN ist dabei, rapide an Bedeutung zu verlieren. Das mag mancher nicht bedauern, hat sich die Organisation doch als ein Vehikel erwiesen, um die Nationalstaaten nach Ma&szlig;gabe &bdquo;elit&auml;rer&ldquo; Pl&auml;ne zu g&auml;ngeln. Doch was k&ouml;nnte auf die UN folgen? US-Pr&auml;sident Trump hat es mit dem von ihm kreierten &bdquo;Board of Peace&ldquo; vorgemacht: Ein exklusiver Club, besetzt nach den Gusto des Initiators, tagt ohne eine Spur demokratischer Legitimation unter Ausschluss der Nichtmitglieder. Von einer Gleichberechtigung aller L&auml;nder kann keine Rede sagen &mdash; schon gar nicht von demokratischer Mitbestimmung der Staatsv&ouml;lker. Die Begr&uuml;ndung f&uuml;r diese Form der illegitimen Machtergreifung ist immer dieselbe: Effizienz im Sinn der zu erreichenden Ziele, welche eine nach eigener Auffassung mit &uuml;berlegener Erkenntnis begabte Machtclique festlegt. &bdquo;Demokratie muss abgeschafft werden, damit es endlich vorangeht &mdash; so das Credo der Techno-Oligarchen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-storende-normalmensch\">Hermann Ploppa auf Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Von Israels &ldquo;Staatssouver&auml;nit&auml;t&rdquo;<\/strong><br>\nDonald Trump hat den israelischen Staatspr&auml;sidenten zusammengestaucht. Wie steht es um Israels Staatssouver&auml;nit&auml;t?<br>\nAm 15.2.2026 schrieb der Publizist Yossi Verter in der israelischen Tageszeitung &ldquo;Haaretz&rdquo;: &ldquo;Donald Trump verlie&szlig; am Mittwoch das lange Treffen mit Benjamin Netanyahu &ndash; etwa zwei Stunden und 45 Minuten dauerte es, teils unter vier Augen &ndash; gut aufgeladen, Feuer und Schwefel speiend. Nicht auf Ali Khamenei und das iranische Terrorregime war er w&uuml;tend, sondern auf Yitzhak Herzog und die sich verz&ouml;gernde Begnadigung Netanjahus. Jemand, man wei&szlig; nicht wer, hat dem US-Pr&auml;sidenten den Kopf mit Unsinn gef&uuml;llt. Mit Bergen von Bullshit, in der Landessprache.&rdquo;<br>\nF&uuml;r die, die es nicht wissen: Yitzhak Herzog ist der israelische Staatspr&auml;sident. Und Verter bedient sich eines bei&szlig;enden Sarkasmus, wenn er &ldquo;man wei&szlig; nicht wer&rdquo; verwendet, um die omin&ouml;se Person zu umschreiben, die den Kopf des US-Pr&auml;sidenten mit Bergen von Bullshit gef&uuml;llt habe. Denn wenn Netanjahu in Israel etwas Kontroverses &uuml;bermitteln m&ouml;chte, spricht man in den Medien stets von &ldquo;Regierungsstelle&rdquo;, obgleich alle wissen, da&szlig; es sich um eine diktierte Botschaft von Netanjahu pers&ouml;nlich handelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/von-israels-staatssouveraenitaet\/\">Moshe Zuckermann im Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Israel setzt internationale Hilfsorganisationen unter Druck &ndash; Deutschland muss handeln!<\/strong><br>\nIsrael hat 37 internationalen Hilfsorganisationen die Lizenz f&uuml;r Gaza entzogen. Der Musiker Michael Barenboim warnt vor fatalen Folgen f&uuml;r die humanit&auml;re Hilfe. (&hellip;)<br>\nEnde Dezember 2025 k&uuml;ndigte die israelische Regierung an, dass die Registrierung von 37 internationalen Hilfsorganisationen binnen 60 Tagen auslaufen werde und diese nach Fristende ihre T&auml;tigkeiten in Gaza, dem Westjordanland und Ost-Jerusalem einzustellen h&auml;tten.<br>\nDie INGOs seien, so der Grund f&uuml;r diese Entscheidung, den neuen Kriterien der israelischen Regierung nicht nachgekommen. Die INGOs sollten umfassende Angaben an die israelischen Beh&ouml;rden &uuml;bermitteln, darunter vollst&auml;ndige Listen lokaler und internationaler Mitarbeiter sowie sensible Informationen wie Passkopien oder famili&auml;re Daten. Sp&auml;testens ab dem 1. M&auml;rz 2026 sollen Organisationen, die dieser Daten&uuml;bermittlung nicht zustimmen, nicht mehr in Pal&auml;stina t&auml;tig sein d&uuml;rfen. (&hellip;)<br>\nInternationale Hilfsorganisationen werden damit vor eine unl&ouml;sbare Wahl gestellt:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/israel-setzt-internationale-hilfsorganisationen-unter-druck-deutschland-muss-handeln-li.10020129\">Michael Barenboim in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Trumps neues Zollregime<\/strong><br>\nDie Ersch&uuml;tterungen in der US-Zollpolitik durch das j&uuml;ngste Urteil des US-Supreme Court und die neuen 15-Prozent-Z&ouml;lle der Trump-Administration verbessern die Aussichten f&uuml;r das einbrechende deutsche US-Gesch&auml;ft nicht. Schon vor dem Urteil vom vergangenen Freitag hatten die Z&ouml;lle der Vereinigten Staaten auf Einfuhren aus der EU bei 15 Prozent gelegen. Dies hatte zum Beispiel die deutschen Kfz-Exporte in die USA um ein gutes Sechstel einbrechen lassen und auch zu einem erheblichen R&uuml;ckgang der wichtigen deutschen Investitionen in den Vereinigten Staaten gef&uuml;hrt. Eine Erholung ist nicht in Sicht. Allerdings ist unklar, ob unter den neuen Bedingungen der Zolldeal, den die EU im August 2025 mit der Trump-Administration aushandelte, jetzt vom Europaparlament in Kraft gesetzt wird. Bleibt dies aus, dann werden die EU-Z&ouml;lle auf die Einfuhr von US-Industrieprodukten nicht auf Null gesetzt &ndash; zum Vorteil auch deutscher Unternehmen. Einen tiefen Einschnitt bringt das Urteil des Supreme Court freilich f&uuml;r die Trump-Administration, deren Streben nach Aushebelung des Parlaments gebremst wird und die sich zudem R&uuml;ckzahlungsforderungen in dreistelliger Milliardenh&ouml;he gegen&uuml;bersieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10312\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Achtung, trojanisches Pferd der Union!<\/strong><br>\nDie Union will die Einkommensteuer f&uuml;r die Mitte senken, entlastet aber in Wahrheit vor allem Spitzenverdiener<br>\nIm Koalitionsvertrag von Schwarz-Rot steht klipp und klar: &bdquo;Wir werden die Einkommensteuer f&uuml;r kleine und mittlere Einkommen zur Mitte der Legislatur senken.&ldquo; Kleine und mittlere Einkommen. Nicht: Top 10 Prozent. Nicht: Spitzenverdiener. Und was schl&auml;gt die CDU jetzt vor?<br>\nSie will den Spitzensteuersatz sp&auml;ter greifen lassen. Also: den 42-Prozent-Satz, der ja eigentlich gar nicht die &bdquo;Spitze&ldquo; ist, weil es ja noch den 45-Prozent-Reichensteuersatz gibt. Aber das nur nebenbei. Nennen wir ihn der Einfachheit halber auch hier &bdquo;Spitzensteuersatz&ldquo; und ergeben uns der rhetorischen Finte (Augenroll-Emoji).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.geldfuerdiewelt.de\/p\/achtung-trojanisches-pferd-der-union-einkommensteuer-reform-linnemann\">Geld f&uuml;r die Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Renteneintrittsalter auf 70: Wollen wir zur&uuml;ck ins 19. Jahrhundert?<\/strong><br>\nOffenbar erw&auml;gt die Alterssicherungskommission der Bundesregierung eine Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 70 Jahre. 1916, mitten im Ersten Weltkrieg, wurde das Renteneintrittsalter von 70 auf 65 Jahre herabgesetzt; zwischen 1957 und 1992 betrug es f&uuml;r Frauen sogar nur 60 Jahre, ohne dass sie Abschl&auml;ge in Kauf nehmen mussten. Wenn die Besch&auml;ftigten wieder bis zum 70. Lebensjahr schuften sollen, wird ihr Alter h&auml;ufiger von Armut gepr&auml;gt sein: Geringverdiener:innen, die in den vielen anstrengenden Berufen arbeiten, m&uuml;ssten vermehrt Abschl&auml;ge und daraus resultierend eine reale Rentenk&uuml;rzung hinnehmen.<br>\nUnter einer &bdquo;Radikalreform&ldquo; der gesetzlichen Rentenversicherung verstehen manche Politiker:innen die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Zahl der Beitragsjahre oder an die Lebenserwartung, die je nach Schwere der Berufst&auml;tigkeit aber sehr unterschiedlich ausf&auml;llt, ohne dass man dies ber&uuml;cksichtigen will. Andere wiederum m&ouml;chten die Bestandsrenten nicht mehr an die L&ouml;hne, sondern an die Inflation koppeln. Der von den Regierungsparteien bis 2031 ausgesetzte Nachhaltigkeitsfaktor soll wieder eingef&uuml;hrt und die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren abgeschafft werden. Man fragt sich bei dieser Gemengelage, wie durch eine K&uuml;rzung der Altersrenten &ndash; darum geht es bei diesen Vorschl&auml;gen &ndash; und somit die Produktion von mehr k&uuml;nftiger Armut im Seniorenalter ein &bdquo;zukunftsf&auml;higes&ldquo; Rentensystem entstehen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/renteneintrittsalter-auf-70-droht-deutschland-mehr-altersarmut-94180499.html\">Christoph Butterwegge auf FR Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Libysche Renten, tr&auml;ge Studenten: Die t&auml;gliche Hetze f&uuml;r die deutsche Asozial-Agenda<\/strong><br>\nGestern Arbeitslose und Migranten, heute Rentner und Studenten: Jeden Tag peitscht das politische Establishment neue S&uuml;ndenb&ouml;cke durch die Medien, die an der Krise schuld sein sollen. Die absurde Hetze sollte jeden alarmieren. Denn die Agenda dahinter wird alle betreffen und unumkehrbar sein. (&hellip;)<br>\nWohin die Reise f&uuml;r die Masse geht, offenbarte k&uuml;rzlich das Magazin Focus sehr deutlich, als es wieder einmal f&uuml;r die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre trommelte. Das Blatt erdreistete sich tats&auml;chlich, das deutsche Rentensystem mit dem Libyens zu vergleichen. Dort k&ouml;nnten die Arbeiter schlie&szlig;lich auch erst mit 70 in den Ruhestand gehen, argumentierte der Autor reichlich frech. (&hellip;)<br>\nIst es vielleicht gar das Ziel der Politik, Deutschland zu einem verarmten Hinterhof der USA zu machen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/270717-libysche-renten-traege-studenten-taegliche\/%20\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Deutsche Bundesregierungen &ndash; nicht erst die Regierung des BlackRock-Kanzlers &ndash; wirken wie willige Erf&uuml;llungsgehilfen von US-Interessen. Schon lange erweisen sie sich nicht als Diener des Volkes. Der zuvor teilweise sehr hart erk&auml;mpfte Wohlstand ist bereits stark abgebaut worden und soll auch nach dem Willen der schwarz-roten Merz-Regierung weiter gek&uuml;rzt werden. Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger werden wie Zitronen mehr und mehr ausgepresst. Unterst&uuml;tzt wurden und werden sie von entsprechend transatlantisch gepr&auml;gten Parteien und &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Dax-Konzerne sch&uuml;tten Milliarden an Aktion&auml;re aus<\/strong><br>\nW&auml;hrend viele Branchen &uuml;ber die Krise klagen, klingelt bei Anlegern die Kasse. Vor allem ein Sektor sorgt f&uuml;r eine &Uuml;berraschung.<br>\nAktion&auml;re k&ouml;nnen sich bei der anstehenden Hauptversammlungssaison &uuml;ber steigende Dividenden freuen. Die DZ Bank sch&auml;tzt, dass die 90 Konzerne aus dem Leitindex Dax und dem Mittelwerte-Index MDax rund 63,7 Milliarden Euro f&uuml;r das vergangene Gesch&auml;ftsjahr aussch&uuml;tten &ndash; trotz der Wirtschaftskrise in Deutschland. Das w&auml;ren etwa f&uuml;nf Prozent mehr als im Vorjahr.<br>\nAuf die Schwergewichte im Dax entf&auml;llt der DZ-Bank-Studie zufolge allein eine gesch&auml;tzte Dividendensumme von 55 Milliarden Euro, deutlich mehr als im Vorjahr. Im MDax sollen die Gewinnaussch&uuml;ttungen dagegen bei 8,7 Milliarden Euro stagnieren. (&hellip;)<br>\nDie meisten Dividenden zahlt demnach die deutsche Autoindustrie, &ldquo;trotz der Querelen rund um die Zollpolitik und entgegen der Stimmungslage&rdquo;, so die DZ Bank. Die Branche sch&uuml;tte mit gesch&auml;tzt gut 14 Milliarden Euro fast ein Viertel der Gesamtsumme aus. Ihr Anteil lag im Vorjahr allerdings noch bei knapp 30 Prozent. Es folgten Industrieunternehmen und Versicherungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/boersen-news\/id_101136480\/dax-riesen-schuetten-milliarden-an-aktionaere-aus-dividenden-rekord.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Warum macht das Bundesarbeitsgericht den Lieferando-Fahrern das Leben schwer?<\/strong><br>\nEigentlich w&auml;re es doch an der Zeit, die Rechte und Arbeitsumst&auml;nde von Lieferdienst-Fahrern zu verbessern, auszubauen und zu st&auml;rken. Das Bundesarbeitsgericht macht im Fall von Lieferando das Gegenteil. Warum?<br>\nDas Bundesarbeitsgericht hat den Besch&auml;ftigten in der Plattform&ouml;konomie einen empfindlichen Schlag versetzt: Am 28. Januar erkl&auml;rte es mehrere Betriebsratswahlen bei Lieferando f&uuml;r unwirksam und versch&auml;rfte damit die H&uuml;rden f&uuml;r k&uuml;nftige Gr&uuml;ndungen deutlich.<br>\nEin rein digital koordiniertes Fahrerteam in einem Liefergebiet stelle keinen eigenst&auml;ndigen &bdquo;Betrieb&ldquo; dar. Weil zentrale personelle und organisatorische Entscheidungen geb&uuml;ndelt seien, fehle es an der notwendigen betrieblichen Eigenst&auml;ndigkeit. Damit h&auml;ngt ein zentrales Mitbestimmungsrecht faktisch von der Organisationsstruktur des Unternehmens ab.<br>\nEntsprechend fiel die Kritik der zust&auml;ndigen Gewerkschaft NGG aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/nina-scholz\/bundesarbeitsgericht-urteil-erschwert-arbeitsbedingungen-fuer-lieferando-rider\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Im Reich der Ultrareichen: Konsum im Zeichen des Untergangs<\/strong><br>\nIn seinem neuen Buch untersucht Pulitzer-Preistr&auml;ger Evan Osnos die Yacht als Symbol von Macht und Reichtum. Der Wirtschaftswissenschaftler Gabriel Zucman fordert eine Reichensteuer.<br>\nChampagner, Rolex und nat&uuml;rlich: die Yacht. So sehen sie aus, die ultimativen Insignien und Symbole der Reichen und Superreichen. Vor allem das Luxusboot entscheidet &uuml;ber to be or not to be im Feld der internationalen Ultrarichness &ndash; oder, mit dem Titel des neuen Buchs von Evan Osnos gesagt: Yacht oder nicht Yacht.<br>\nHatte sich schon Julia Friedrichs in Crazy Rich, ihrer Erkundung der superreichen Realit&auml;t hierzulande ausf&uuml;hrlich der Yacht gewidmet, so w&auml;hlt der US-amerikanische Publizist einen anderen Einstieg: &bdquo;Am 20. Januar 2025 erlebte die Welt, wie die amerikanische Politik sich ohne Scham und v&ouml;llig unverhohlen der Plutokratie in die Arme warf. Donald Trump legte seinen Amtseid auf einer B&uuml;hne voller Milliard&auml;re ab.&ldquo;<br>\nDie drei reichsten Menschen der Welt, Mark Zuckerberg, Jeff Bezos und Elon Musk, sa&szlig;en neben vorherigen Trump-Kritikern wie Google-Mitbegr&uuml;nder Sergey Brin und Apple-CEO Tim Cook: &bdquo;Es tummelten sich so viele Milliard&auml;re auf der B&uuml;hne, dass die F&uuml;hrer des Kongresses auf die Zuschauerr&auml;nge verbannt wurden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/im-reich-der-ultrareichen-konsum-im-zeichen-des-untergangs-15260649.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Unsere Demokratie? Wie Deutschland den Staat vor dem eigenen Volk sch&uuml;tzt<\/strong><br>\nDeutschland verteidigt die Demokratie, mit Meldestellen, Justiz und moralischer Selbstvergewisserung, und versteht sich dabei als Vorbild. Doch was genau soll daran vorbildlich sein?<br>\nDeutschland versteht sich als Vorreiter. Politische Entscheidungen werden hierzulande selten nur als technische oder pragmatische L&ouml;sungen beschrieben, sondern als Beitrag zu etwas Gr&ouml;&szlig;erem. Die Energiewende war nie nur Energiepolitik, sondern auch ein moralisches Versprechen. An sich selbst und an andere.<br>\nEin &auml;hnliches Muster l&auml;sst sich auch im politischen Sprachgebrauch beobachten. Kaum ein Begriff wird derzeit h&auml;ufiger beschworen als die Demokratie. Sie erscheint nicht mehr nur als Staats- und Regierungsform, sondern als Wert an sich, als Haltung, die verteidigt werden muss &ndash; aus einer politischen Ordnung ist ein moralischer Bezugspunkt geworden. (&hellip;)<br>\nGleichzeitig entsteht ein bemerkenswerter Widerspruch. W&auml;hrend Politik und &Ouml;ffentlichkeit von Demokratie, die verteidigt werden muss, w&auml;chst die Zahl staatlicher Programme, Meldestellen und F&ouml;rderstrukturen, die sie sch&uuml;tzen sollen. In Deutschland existieren bereits mehr als 300 solcher &ndash; teilweise vollst&auml;ndig staatlich finanzierten &ndash; Anlaufstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/demokratie-li.10019412\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Lancet-Studie zeigt: Wirtschaftssanktionen k&ouml;nnen genauso t&ouml;dlich sein wie Bomben und Kugeln.<\/strong><br>\nSeit Jacques Baud sanktioniert wurde, ist das Thema publik geworden. Aber wissen wir was &ldquo;Sanktionen&rdquo; bedeuten und was sie wirklich sind? Wir erinnern an eine Lancet-Studie aus dem letzten Jahr. Dass diese brutale Kriegswaffe nun auch gegen Zivilpersonen eingesetzt wird, ist eine zus&auml;tzliche Schande. Sehen Sie auch das Video mit Jacques Baud am Ende dieses Beitrags.<br>\nZwei Dokumente erkl&auml;ren gemeinsam die t&ouml;dlichen Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen, die m&auml;chtige imperialistische L&auml;nder gegen etwa ein Drittel der Weltbev&ouml;lkerung verh&auml;ngt haben, darunter vor allem die &auml;rmsten und schutzbed&uuml;rftigsten Bewohner viel &auml;rmerer L&auml;nder. Diesen Dokumenten zufolge waren Sanktionen in den letzten zehn Jahren f&uuml;r den Tod von etwa einer halben Million Menschen pro Jahr verantwortlich.<br>\nDas eine Dokument ist ein Fachartikel, der in der renommierten und international angesehenen medizinischen Fachzeitschrift The Lancet ver&ouml;ffentlicht wurde. Um ihn zu verstehen, sind Fachkenntnisse erforderlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/lancet-studie-zeigt-wirtschaftssanktionen-koennen-genauso-toedlich-sein-wie-bomben-und-kugeln\">Globalbridge<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-146699","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146699","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=146699"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146699\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":146701,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146699\/revisions\/146701"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=146699"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=146699"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=146699"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}