{"id":146751,"date":"2026-02-24T08:25:57","date_gmt":"2026-02-24T07:25:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751"},"modified":"2026-02-24T08:22:15","modified_gmt":"2026-02-24T07:22:15","slug":"hinweise-des-tages-5041","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751#h01\">Will Selenskij den Krieg noch drei weitere Jahre fortsetzen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751#h02\">Streit um Druschba-&Ouml;lpipeline: Ungarn blockiert 20. EU-Sanktionspaket gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751#h03\">Mariupol &ndash; &bdquo;russifiziert&ldquo; oder &bdquo;nach Russland zur&uuml;ckgekehrt&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751#h04\">R&uuml;stungsdeals: EU-Emanzipationsversuch verst&ouml;rt USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751#h05\">Lars Klingbeils gesammelte Irrlehren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751#h06\">Rentenreform ist &uuml;berf&auml;llig &ndash; aus Erfahrungen Orientierung gewinnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751#h07\">KI am Arbeitsplatz kann in mehr Arbeit und Burnout enden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751#h08\">Rechte wollen Lohnabh&auml;ngige trotz 100-Prozent-Job aufs Sozialamt schicken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751#h09\">EU ignoriert eigene Urteile: Trotz Niederlage bleiben Sanktionen bestehen &ndash; Berlin schweigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751#h10\">US-Sanktionen gegen Richter in EU: Leben ohne Kreditkarte und Amazon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751#h11\">Forschung, F&ouml;rderung, Verantwortung: Wie deutsche Unis in Israels Milit&auml;rindustrie eingebunden sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751#h12\">Wenig Nutzen, hohe H&uuml;rden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751#h13\">Smartphons f&uuml;r Kleinkinder: Der digitale Schnuller<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751#h14\">Wenn Kindersch&auml;nder Kinder vor TikTok sch&uuml;tzen wollen, geht es wahrscheinlich um etwas anderes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146751#h15\">Die OAZ ist da &ndash; und der Westen dreht durch<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Will Selenskij den Krieg noch drei weitere Jahre fortsetzen?<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Selenskij soll &ndash; wahrscheinlich mit Unterst&uuml;tzung europ&auml;ischer Regierungen &ndash; darauf abzielen, den Krieg gegen Russland fortzusetzen und die Friedensverhandlungen ins Leere laufen zu lassen, was allerdings auch das Interesse Russlands zu sein scheint. Das scheinen Informationen des WSJ-Journalisten Boyan Panchevskiy zu best&auml;tigen, die er in einem Interview mit Bild-Chefredakteur Paul Ronzheimer &auml;u&szlig;erte, allerdings ohne Belege. Selenskij habe vor der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz seinem engsten Kreis gesagt, dass die Verhandlungen gescheitert seien und Vorbereitungen getroffen werden m&uuml;ssten, um weitere drei Jahre zu k&auml;mpfen.<br>\nDie Positionen sind klar: Russland will den Rest des Donbass, wobei es von Trump hier unterst&uuml;tzt wird, und lehnt westliche Truppen als Sicherheitsgarantie f&uuml;r die Ukraine und einen Nato-Beitritt ab, Selenskij will das Territorium nicht den Russen &uuml;berlassen und fordert verpflichtende Sicherheitsgarantien der USA, die Trump nicht geben will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/will-selenskij-den-krieg-noch-drei-weitere-jahre-fortsetzen\/\">Florian R&ouml;tzer auf Overton Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> K&ouml;nnte sein, k&ouml;nnte nicht sein, alles eben spekulativ. Wichtig finde ich hier die Betonung auf &bdquo;Das sei eine sehr kostspielige Frage&ldquo;. Ich denke, es wird daran scheitern, dass sich die EU diesen Krieg einfach nicht mehr leisten kann. Bezweifle, dass die B&uuml;rger noch dahinterstehen werden, wenn es Sozialeinschnitte gibt und weitere Schulden in der EU, um diesen Krieg weiter zu finanzieren. Doch wor&uuml;ber kaum gesprochen wird sind die menschlichen Verluste, die noch kommen werden. Waffen und Geld ersetzen kein Menschenleben. Und Rettung von Menschenleben muss das Ma&szlig; aller Dinge sein.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Bundesregierung soll Friedensverhandlungen konstruktiv begleiten<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich des 4. Jahrestages des Ukrainekrieges fordert die IPPNW von Bundesregierung und EU  einen Strategiewechsel in ihrer Ukrainepolitik. Sie sollten die derzeit stattfindenden Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine unter der Leitung der USA durch eigene diplomatische Vorschl&auml;ge konstruktiv begleiten. Die Friedensorganisation fordert die Bundesregierung auf, ihre Politik am Schutz von Leben und Gesundheit der Menschen auszurichten. Kriegst&uuml;chtigkeit und Hochr&uuml;stung schaffen keine Sicherheit. Dazu geh&ouml;rt, dass die Bundesregierung und die EU wieder eigene Gespr&auml;chskan&auml;le und Dialogformate und diplomatische Kontakte mit Russland initiiert oder reaktiviert.<br>\nDeutschland solle sich zudem innerhalb der NATO f&uuml;r ein gesichertes Ende der NATO-Osterweiterung einsetzen, eingebettet in das Prinzip der Gemeinsamen Sicherheit, das sowohl die Sicherheitsinteressen Russlands als auch jene der Ukraine ber&uuml;cksichtigt. Wenn die Verhandlungsbem&uuml;hungen des US-Pr&auml;sidenten scheitern sollten, droht die Ausweitung des Krieges und das Risiko einer nuklearen Eskalation steigt weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/frieden\/konflikte-kriege\/artikel\/de\/4-jahrestag-ukrainekrieg.html\">IPPNW<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Streit um Druschba-&Ouml;lpipeline: Ungarn blockiert 20. EU-Sanktionspaket gegen Russland<\/strong><br>\nBudapest hat Veto gegen neue Russland-Sanktionen eingelegt und fordert die Wiederaufnahme von &Ouml;llieferungen durch die Ukraine. Kallas d&auml;mpft nun die Erwartungen an das Treffen in Br&uuml;ssel.<br>\nDie Verabschiedung des 20. EU-Sanktionspakets gegen Russland scheint am Montag in Br&uuml;ssel an Ungarns Widerstand zu scheitern. Budapest blockiert die neuen Strafma&szlig;nahmen und verkn&uuml;pft seine Zustimmung mit der Wiederaufnahme russischer &Ouml;llieferungen &uuml;ber die durch die Ukraine verlaufende Druschba-Pipeline. Damit droht der geplante symboltr&auml;chtige Beschluss zum vierten Jahrestag des russischen Einmarsches am Dienstag zu platzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/10020482\">Ostdeutsche Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Wenn die EU sich nicht endlich anstrengt, diesem Krieg ein Ende zu bereiten, k&ouml;nnte es passieren, dass die EU zerbricht. Was Ungarn, Slowakei und Tschechien anbelangt, so steht die EU vor dem Problem, soll sie jetzt zu ihren Mitgliedern stehen, oder zum Nicht-Mitglied Ukraine. Die einen werfen den anderen Erpressung vor, und Wadephul meint dazu, Ungarn verrate seinen eigenen Kampf f&uuml;r die Freiheit. Welche Freiheit hier genau verraten wird, darauf geht er nicht ein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mariupol &ndash; &bdquo;russifiziert&ldquo; oder &bdquo;nach Russland zur&uuml;ckgekehrt&ldquo;?<\/strong><br>\nAm 24. Februar 2022 stie&szlig; die russische Armee in Richtung der ukrainischen Hafenstadt Mariupol vor. Einen Monat sp&auml;ter kontrollierten die russischen Streitkr&auml;fte nach schweren K&auml;mpfen die Stadt. Die rechtsradikale Milit&auml;reinheit Asow, die sich im Asow-Stahlwerk verbarrikadiert hatte, musste Mitte Mai 2022 aufgeben. Die deutschen Medien berichteten in den letzten Jahren nur noch sehr wenig &uuml;ber Mariupol. Es wurde behauptet, Russland versuche Mariupol mit Wiederaufbauma&szlig;nahmen &bdquo;zu russifizieren&ldquo;. Im Januar 2026 fuhr ich selbst nach Mariupol. Denn nur wer beide Seiten eines Konflikts beleuchtet, bekommt ein realistisches Bild. Die Reise wurde von der Gesellschaftskammer der russischen Stadt Iwanowo organisiert. Als ausl&auml;ndischer Journalist ohne offizielle Begleitung im Donbass zu reisen, ist in Kriegszeiten nicht m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/mariupol-russifiziert-oder-nach-russland-zurueckgekehrt\/\">Ulrich Heyden auf Overton Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Wir wurden durch die Medien zwar informiert &uuml;ber den Stromausfall in der Ukraine durch russischen Beschuss, und es gab hohe Wellen, weil damit zivile Infrastruktur angegriffen wurde. Nicht informiert wurden wir dar&uuml;ber, dass auch Donezk durch Angriffe von Kiew aus in &auml;hnlicher Situation war. Es gibt da jetzt nichts zu relativieren, Krieg ist Krieg, Eskalation folgt auf Eskalation, aber es ist ein Beweis &uuml;ber die einseitige Information durch unsere Leit-Medien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>R&uuml;stungsdeals: EU-Emanzipationsversuch verst&ouml;rt USA<\/strong><br>\nDie EU will unabh&auml;ngiger von den USA werden, auch milit&auml;risch &ndash; derzeit stammt das Gros der R&uuml;stungsimporte aus den Vereinigten Staaten. Der Ausbau der Verteidigungsindustrie wurde eingel&auml;utet, bis 2030 sollen mindestens 40 Prozent der Beschaffungen unionsintern erfolgen. Zwar hat Washington Europa wiederholt zur milit&auml;rischen Eigenst&auml;ndigkeit aufgefordert, doch auf Gesch&auml;fte will man offenbar nicht verzichten, im Gegenteil: Sollten US-Unternehmen aus dem Markt gedr&auml;ngt werden, sei mit Gegenschl&auml;gen zu rechnen, berichtete das Nachrichtenportal Politico diese Woche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3420796\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lars Klingbeils gesammelte Irrlehren<\/strong><br>\nLars Klingbeil hat in einem Interview mit der FAZ einen tiefen Einblick in seine Vorstellungswelt gegeben. Man merkt fast jedem seiner Worte an, wie sehr er sich in der FAZ-Welt wohlf&uuml;hlt und folglich aus seinem Herzen keine M&ouml;rdergrube macht. Doch die Wahl seiner Worte in fast allen seinen Antworten zeigt, wie sehr er genau den wirtschaftlichen Vorurteilen verhaftet ist, von denen sich die SPD l&auml;ngst h&auml;tte emanzipieren m&uuml;ssen.<br>\nZum Streit um die &bdquo;hohe Beitragslast&ldquo; sagt er:<br>\n&bdquo;Heute tragen vor allem Arbeitseinkommen die Beitragslast. Wir wollen die Lohnnebenkosten senken. Deswegen geht es uns als SPD um die Frage, wie auch Kapitaleink&uuml;nfte herangezogen werden k&ouml;nnen. Da kann es auch angemessene Freibetr&auml;ge geben&hellip;Ich finde es berechtigt, ernsthaft und ohne Hysterie dar&uuml;ber zu reden, wie Einkommen aus Kapital und Einkommen aus Arbeit behandelt werden. Es geht darum, wie wir den Faktor Arbeit entlasten k&ouml;nnen. Diese Debatte wird nicht nur in der SPD gef&uuml;hrt und sie ist wichtig, damit unsere Gesundheits- und Pflegesysteme auch k&uuml;nftig stabil finanziert sind.&ldquo;<br>\nWarum will die SPD die Lohnnebenkosten senken und den &bdquo;Faktor Arbeit&ldquo; entlasten? Wo ist die Diagnose, die sagt, die Lohnnebenkosten w&auml;ren in irgendeinem Sinne zu hoch und Arbeit in irgendeinem Sinne in Deutschland zu teuer? Der Vorsitzende der SPD und Bundesfinanzminister wiederholt ohne Not einfach die Parolen, die st&uuml;ndlich von der CDU verbreitet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/02\/23\/lars-klingbeils-gesammelte-irrlehren\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rentenreform ist &uuml;berf&auml;llig &ndash; aus Erfahrungen Orientierung gewinnen<\/strong><br>\nEine Rentenreform ist &uuml;berf&auml;llig &ndash; aus Erfahrungen Orientierung gewinnen\n<blockquote><p>\n&bdquo;Wenn du nicht mehr wei&szlig;t, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zur&uuml;ck, woher du gekommen bist.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Anwendung dieser alten, aus Afrika stammenden, Weisheit, kann bei der Suche nach einer gr&uuml;ndlichen Rentenreform, &uuml;beraus hilfreich sein. Eine nur oberfl&auml;chliche Behandlung der Geschichte, oder gar Geschichtsf&auml;lschungen, f&uuml;hren dabei schnell zu Abwegen oder in Sackgassen.<br>\nBei der Vorstellung des Rentenpakets II der geplatzten Ampelregierung am 6. M&auml;rz 2024, verstieg sich Finanzminister Christian Lindner zur Lobpreisung seines Projektes Generationenkapital &ndash; sprich Aktienrente &ndash; in die Behauptung:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;&Uuml;ber ein Jahrhundert wurden die Chancen des Kapitalmarktes in der gesetzlichen Rentenversicherung liegen gelassen, jetzt nutzen wir sie&hellip;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Das war eine grobe Geschichtsf&auml;lschung, die im &ouml;ffentlichen Raum unwidersprochen blieb. Dabei ist das genaue Gegenteil richtig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniorenaufstand.de\/rentenreform-ist-ueberfaellig-aus-erfahrungen-orientierung-gewinnen\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>KI am Arbeitsplatz kann in mehr Arbeit und Burnout enden<\/strong><br>\nEine neue Studie zeigt: Mehr K&uuml;nstliche Intelligenz in Betrieben erh&ouml;ht nicht zwangsl&auml;ufig die Produktivit&auml;t der Mitarbeiter, sondern verdichtet ihre Arbeit. Ergebnisse werden oft schlechter, zus&auml;tzliche Aufgaben k&ouml;nnen sogar zum Burnout f&uuml;hren.<br>\nK&uuml;nstliche Intelligenz kann die Arbeitslast deutlich reduzieren, indem sie Mitarbeitern zum Beispiel einfache Routinearbeiten abnimmt. Dann bleibt mehr Zeit f&uuml;r die Kernaufgaben und den kreativen Arbeitsprozess. Viele Unternehmen versprechen sich durch den Einsatz von KI-Tools mehr Effizienz. Doch laut einer j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichten Studie aus Kalifornien [externer Link] passiert oft das Gegenteil: K&uuml;nstliche Intelligenz am Arbeitsplatz reduziert nicht die Arbeit &ndash; sie intensiviert sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wissen\/ki-am-arbeitsplatz-kann-in-mehr-arbeit-und-burnout-enden,VBfwSwR\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rechte wollen Lohnabh&auml;ngige trotz 100-Prozent-Job aufs Sozialamt schicken<\/strong><br>\nSie z&uuml;ndeln weiter: Die b&uuml;rgerliche Mehrheit der Kommission f&uuml;r soziale Sicherheit und Gesundheit des St&auml;nderates (SGK) will ein Bundesdiktat f&uuml;r Hungerl&ouml;hne und den Sonntag zum gew&ouml;hnlichen Arbeitstag machen. Die Gewerkschaften wiederholen ihre Referendumsdrohung.<br>\nSeit Jahren reiten ideologische Arbeitgeber via ihre Parteien Angriff um Angriff auf die Rechte der Arbeitnehmenden. Die Lohnabh&auml;ngigen sollen 7 Tage die Woche 17 Stunden arbeiten und das am liebsten noch zu L&ouml;hnen, die unter dem Existenzminimum liegen. (&hellip;)<br>\nDenn, wie sagte doch im M&auml;rz 2025 Arbeitgeberdirektor Roland A. M&uuml;ller vor der nationalr&auml;tlichen Wirtschaftskommission: Ein existenzsichernder Lohn ist &laquo;nicht die Aufgabe der Arbeitgeber&raquo;. Und: &laquo;Irgendwo h&ouml;rt es auf. Da muss dann schliesslich die Sozialhilfe einspringen.&raquo; (&hellip;)<br>\nDas ist purer Hohn f&uuml;r Coiffeusen, Gastroangestellte, Reinigerinnen und all die anderen, die f&uuml;r Hungerl&ouml;hne schuften m&uuml;ssen und trotzdem nicht &uuml;ber die Runden kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.workzeitung.ch\/2026\/02\/rechte-wollen-lohnabhaengige-trotz-100-prozent-job-aufs-sozialamt-schicken\/%20\">work<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das betrifft hier konkret die Schweiz, aber die Angriffe auf den Sozialstaat sind auch hierzulande enorm. Jedoch in Deutschland hat mitnichten &bdquo;das Volk das letzte Wort&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>EU ignoriert eigene Urteile: Trotz Niederlage bleiben Sanktionen bestehen &ndash; Berlin schweigt<\/strong><br>\nDie EU ignoriert Gerichtsurteile bei Sanktionen. Trotz dreifacher Niederlagen werden Personen erneut gelistet. Was bedeutet das f&uuml;r die Rechtsstaatlichkeit?<br>\nEs gibt ein Versprechen, das Vertreter der Bundesregierung in der Bundespressekonferenz gebetsm&uuml;hlenartig wiederholen: &bdquo;Der gerichtliche Weg steht offen.&ldquo; Es klingt rechtsstaatlich, europ&auml;isch, beruhigend. Doch was geschieht, wenn Betroffene diesen Weg gehen &ndash; und gewinnen? Wenn sie nicht einmal, sondern dreimal vor dem Gericht der Europ&auml;ischen Union obsiegen? Die Antwort: nichts. Sie bleiben auf der Liste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/eu-ignoriert-eigene-urteile-trotz-niederlage-bleiben-sanktionen-bestehen-berlin-schweigt-li.10020567\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>US-Sanktionen gegen Richter in EU: Leben ohne Kreditkarte und Amazon<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Richter am Internationalen Strafgerichtshof ist Ziel von US-Sanktionen. Nicolas Guillou fordert Unabh&auml;ngigkeit im Zahlungssystem.<br>\nNicolas Guillou war gerade auf dem Fahrrad in der Bretagne unterwegs, als er von den Sanktionen der US-Regierung gegen ihn erfuhr. &bdquo;Jetzt fangen die Probleme an&ldquo;, dachte er sich an jenem Tag Ende August 2025, wie er der Zeitung Lib&eacute;ration berichtete.<br>\nUnd so war es auch: Das Leben des franz&ouml;sischen Richters am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag geriet v&ouml;llig durcheinander. Der 50-J&auml;hrige kann seither seine Kreditkarten nicht mehr nutzen. Auch seine Konten bei US-Unternehmen wie Amazon, Paypal oder Netflix sind gesperrt. Nicht einmal P&auml;ckchen kommen an, wenn sie vom US-Paketdienst UPS zugestellt werden. &bdquo;Ich kaufe nichts mehr online. Ich bin um 40 Jahre zur&uuml;ckgefallen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/US-Sanktionen-gegen-franzoesischen-Richter-keine-Kreditkarte-kein-Amazon-kein-PayPal\/!6156777\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Forschung, F&ouml;rderung, Verantwortung: Wie deutsche Unis in Israels Milit&auml;rindustrie eingebunden sind<\/strong><br>\nWenn deutsche Universit&auml;ten von Exzellenz, Internationalisierung und strategischen Partnerschaften sprechen, bleibt meist unsichtbar, welche politischen und &ouml;konomischen Interessen diese Kooperationen tragen. Kaum thematisiert wird die Beteiligung deutscher Unis an Israels milit&auml;risch-industriellem Komplex und deren Rolle im Genozid in Gaza.<br>\nDeswegen richtet Prof. Dr. phil. Sabine Broeck im zweiten Teil ihres Beitrags den Blick auf europ&auml;ische Forschungsf&ouml;rderung, die strategische Rolle Israels in Programmen wie Horizon 2020, auf die engen Verflechtungen zwischen Hochschulen und R&uuml;stungsindustrie sowie auf konkrete Beispiele aus Deutschland. Zugleich dokumentiert sie internationale Initiativen und studentische Bewegungen, die einen politischen Kurswechsel fordern und den Wiederaufbau der pal&auml;stinensischen Hochschulbildung ins Zentrum stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/forschung-foerderung-verantwortung-wie-deutsche-unis-in-israels-militaerindustrie-eingebunden-sind\/\">etos.media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wenig Nutzen, hohe H&uuml;rden<\/strong><br>\nDie elektronische Patientenakte bringt f&uuml;r Versicherte derzeit wenig Nutzen. Das ist die Bilanz des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) knapp ein Jahr nach dem bundesweiten Start. &bdquo;Die elektronische Patientenakte sch&ouml;pft ihr Potenzial derzeit nicht aus&ldquo;, sagte Ramona Pop, Vorst&auml;ndin des vzbv am Mittwoch. Einer Umfrage des Verbandes zufolge nutzen nur 14 Prozent der Versicherten die digitale Akte aktiv, loggen sich also per App oder am Computer ein. Eine Abfrage des Redaktionsnetzwerks Deutschland im Januar bei den Krankenkassen war zu noch niedrigeren Zahlen gekommen: Demnach nutzen nur 3,6 Prozent der gesetzlich Versicherten die Akte aktiv.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/1-Jahr-elektronische-Patientenakte-Verbraucherschuetzer-ziehen-Bilanz\/!6155629\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Smartphons f&uuml;r Kleinkinder: Der digitale Schnuller<\/strong><br>\nDie wissenschaftlichen Erkenntnisse &uuml;ber die Beziehungsf&auml;higkeit und vor allen die Beziehungsbed&uuml;rftigkeit des S&auml;uglings und Kleinkindes werden immer bekannter und ernst genommen. Forscher, wie Bowlby, Ren&eacute; A. Spitz und Adolf Portmann haben ihre Forschungsergebnisse bereits vor vielen Jahren dargelegt und werden zunehmend von der Fachwelt aufgenommen. Eine breite Aufkl&auml;rung der Bev&ouml;lkerung, vor allem bei den jungen Eltern, fehlt allerdings noch weitgehend. So &uuml;bernehmen wir gerne die Warnungen des Vereins &ldquo;Verantwortung f&uuml;r die Familie&rdquo;, gegr&uuml;ndet von der inzwischen &uuml;ber hundert Jahre alt gewordenen Psychotherapeutin und Autorin* Christa Mewes.<br>\nSmartphones pr&auml;gen inzwischen nicht nur den Alltag von Jugendlichen, sondern machen sich immer mehr auch auf Wickeltischen, in Kinderwagen und im Laufstall breit:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/erziehung\/smartphons-fuer-kleinkinder-der-digitale-schnuller\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wenn Kindersch&auml;nder Kinder vor TikTok sch&uuml;tzen wollen, geht es wahrscheinlich um etwas anderes<\/strong><br>\nEin Verbot von Social Media f&uuml;r Kinder und Jugendliche wird weltweit vorangetrieben, angeblich um sie zu sch&uuml;tzen. Vorangetrieben wird es von einer globalen &bdquo;Elite&ldquo;, die jahrzehntelang Jugendliche und Kinder missbraucht und gequ&auml;lt hat und bis heute die T&auml;ter sch&uuml;tzt. In Wahrheit geht es ihnen um ein Ende der nicht-&uuml;berwachten Nutzung des Internets.<br>\nAngefangen hat es damit, dass Social-Media-Plattformen, Porno- und Gl&uuml;cksspielseiten Alterskontrollen einf&uuml;hren mussten, um &ndash; angeblich &ndash; Kinder vor f&uuml;r sie sch&auml;dlichen Inhalten zu bewahren. Besonders umfassend ist diese Verpflichtung im Online Safety Act Gro&szlig;britanniens. Dort wird sie mit besonderem Nachdruck durchgesetzt. Weil nach Einf&uuml;hrung die Nutzung von Virtual Private Networks (VPN), die es erlauben, anonym im Internet unterwegs zu sein, durch die Decke ging, hat der britische Premier Keir Starmer nun seinen Plan vorgestellt, den Betreibern solcher Netzwerke vorzuschreiben, Alterskontrollen einzuf&uuml;hren. Damit w&auml;re die wichtigste M&ouml;glichkeit f&uuml;r Journalisten, Aktivisten und normale Menschen beseitigt, ohne &Uuml;berwachung und Speicherung ihrer Aktivit&auml;t im Internet unterwegs zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/alterskontrollen\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die OAZ ist da &ndash; und der Westen dreht durch<\/strong><br>\nDie Kritik an der OAZ verr&auml;t mehr &uuml;ber die Kritiker als &uuml;ber die Zeitung. Es geht um Deutungshoheit, nicht um Inhalte. Ein Leitartikel.<br>\nDie erste Ausgabe der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung liegt am Kiosk. Wir haben das Projekt vorab eingeordnet und eine faire Bewertung angek&uuml;ndigt. Die inhaltliche Besprechung folgt.<br>\nAber schon jetzt lohnt ein Blick auf etwas anderes: die Reaktionen. Denn sie verraten mehr &uuml;ber den Zustand der deutschen Medienlandschaft als &uuml;ber die Zeitung selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Die-OAZ-ist-da-und-der-Westen-dreht-durch-11186236.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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