{"id":146924,"date":"2026-03-01T09:00:54","date_gmt":"2026-03-01T08:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146924"},"modified":"2026-02-27T13:14:41","modified_gmt":"2026-02-27T12:14:41","slug":"hinweise-der-woche-448","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146924","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146924#h01\">CIA-&bdquo;Enth&uuml;llung&ldquo; des &bdquo;Spiegel&ldquo;: Nord Stream und das Versagen des deutschen Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146924#h02\">Achtung. Achtung. Hier spricht Berlin: Vorsicht vor Putins Agenten, Nowitschok und anderen Giften. Fr&ouml;schen auch. Die Ukraine wird siegen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146924#h03\">Vergessenes Gaza<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146924#h04\">&bdquo;Das Meinungsklima ist in Gefahr&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146924#h05\">Staatsr&auml;sonfunk: Wie aus Journalisten Propagandisten eines Genozids wurden &ndash; Im Gespr&auml;ch mit Fabian Goldmann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146924#h06\">Die Hoffnung Kubas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146924#h07\">Syrien: mit Hunger und K&auml;lte gegen die Kurden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146924#h08\">Achtung, trojanisches Pferd der Union!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146924#h09\">Renteneintrittsalter auf 70: Wollen wir zur&uuml;ck ins 19. Jahrhundert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146924#h10\">K&uuml;rzungen des B&uuml;rgergelds betreffen Tausende Kinder<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>CIA-&bdquo;Enth&uuml;llung&ldquo; des &bdquo;Spiegel&ldquo;: Nord Stream und das Versagen des deutschen Journalismus<\/strong><br>\nVon ukrainischen Anschlagpl&auml;nen auf Nord Stream h&auml;tten die USA fr&uuml;h gewusst: So lockt der &bdquo;Spiegel&ldquo; mit einer angeblichen Exklusiventh&uuml;llung. Woran diese und alle anderen Nord-Stream-Storys kranken, au&szlig;er der fr&uuml;hesten von Seymour Hersh<br>\nIn seiner aktuellen Ausgabe &bdquo;enth&uuml;llt&ldquo; der Spiegel eine Geschichte, die auf den ersten Blick ungemein aufregend daherkommt (&bdquo;die CIA war in alles eingeweiht&ldquo;), in ihren wesentlichen Teilen aber l&auml;ngst bekannt war.<br>\nSo enth&uuml;llte die Washington Post bereits im Juni 2023, dass der US-Geheimdienst CIA Monate vor dem Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines von den Pl&auml;nen des ukrainischen Sprengkommandos wusste. Die entscheidende Quelle der Washington Post war ein Leck des US-Verteidigungsministeriums, das als &bdquo;Discord Leaks&ldquo; weltweit f&uuml;r Aufsehen sorgte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/spiegel-zu-cia-rolle-nord-stream-und-das-versagen-des-deutschen-journalismus\/479c9e94-f641-49f5-b466-023fefa4a0ae\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Achtung. Achtung. Hier spricht Berlin: Vorsicht vor Putins Agenten, Nowitschok und anderen Giften. Fr&ouml;schen auch. Die Ukraine wird siegen!<\/strong><br>\nAm 25. Februar 2024 erz&auml;hlte der damalige Chef des ukrainischen Milit&auml;rgeheimdienstes und heutige Leiter des ukrainischen Pr&auml;sidialamtes eine andere Geschichte. Budanow best&auml;tigte &ouml;ffentlich die offizielle russische Version der Todesursache &ndash; ein Blutgerinnsel (Embolie). Er habe das nicht aus dem Internet. [&hellip;]<br>\nDie BBC sah das 2024 ganz k&uuml;hl: Nawalny musste daf&uuml;r sorgen, &bdquo;relevant zu bleiben&ldquo;, nicht vergessen zu werden. Menschliches Mitleid liest sich anders. Aus russischer Sicht hatte Nawalny &ndash; objektiv betrachtet &ndash; als Austausch-Subjekt einen gewissen Restwert. Als Ermordeter hingegen wird er (im Westen) verewigt als ein weiteres mutma&szlig;liches Opfer von Putins m&ouml;rderischen Instinkten und russischer Giftmischerei. Sp&auml;ter im Jahr 2024 schlossen sich nach Medienberichten die US-Geheimdienste Budanows Auffassung an: Nawalny sei eines nat&uuml;rlich Todes gestorben.<br>\nNun erkl&auml;rten f&uuml;nf Au&szlig;enminister, nach gut zwei Jahren, Nawalny sei vergiftet worden. Auf der Grundlage heimlich aus Russland geschmuggelter Gewebeproben des Toten. In Deutschland ist es strafbar, die Totenruhe zu st&ouml;ren. Aber wenn es um die angebliche Entschl&uuml;sselung eines ungekl&auml;rten Todes (aus westlicher Sicht) geht, ist offenbar alles erlaubt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/achtung-achtung-hier-spricht-berlin\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vergessenes Gaza<\/strong><br>\nF&uuml;r die Bundesregierung herrscht wieder Normalit&auml;t in Gaza und in Pal&auml;stina, dem Land, dem kein Existenzrecht zugestanden wird. Nach kurzer Unterbrechung hat sie Anfang des Jahres die Waffenlieferungen nach Israel wieder aufgenommen, denn es sei ja ein Waffenstillstand erreicht in Gaza. Deutsche Politiker geben sich die Klinke in die Hand: Kanzler Friedrich Merz besuchte Anfang Dezember 2025 den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, kurz danach gefolgt von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. Man wei&szlig;: Netanjahu wird vom Internationalen Strafgerichtshof (IstGH) wegen mutma&szlig;licher Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht. Aber Dobrindt m&ouml;chte von den Erfahrungen Israels, dem &bdquo;Premiumpartner&ldquo; Deutschlands, profitieren, die es mit der umfassenden &Uuml;berwachung und Bek&auml;mpfung der Pal&auml;stinenser gemacht hat. Und derzeit wartet die deutsche Regierung unt&auml;tig ab, ob und wann die eingespielte Allianz USA-Israel die &bdquo;Drecksarbeit&ldquo; im Iran erledigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/vergessenes-gaza\">Manova<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Deutsche Erinnerungspolitik: Die gro&szlig;e Heuchelei<\/strong><br>\nDie Erinnerungskultur in diesem Land wird genau durch jene zerst&ouml;rt, die vorgeben, sie zu verteidigen: die politische Kaste der Scheinheiligen. [&hellip;]<br>\nNehmen wir Julia Kl&ouml;ckner, immerhin mit dem zweith&ouml;chsten Rang im Staate ausgestattet. Als Pr&auml;sidentin des Bundestags gab sie zum Holocaust-Gedenktag zun&auml;chst einen Erinnerungsbefehl f&uuml;r Migranten aus, um dann mit einer Spritztour in den Gazastreifen ihre Empathielosigkeit zur Schau zu stellen. Beide Ereignisse verdienen es, festgehalten zu werden, denn sie verk&ouml;rpern sowohl einzeln wie in Kombination, was an der offiziellen Erinnerungskultur &ndash; im Wortsinn &ndash; absto&szlig;end geworden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Deutsche-Erinnerungspolitik\/!6157492\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Das Gazadilemma der Bundesrepublik<\/strong><br>\nS&uuml;dafrika wirft Israel einen Genozid in Gaza vor. Die Bundesregierung will sich dem entgegenstellen. Sie sucht nach Argumenten &ndash; bevor bald eine Frist ausl&auml;uft. [&hellip;]<br>\nAm 12. Januar 2024 erkl&auml;rte der damalige Regierungssprecher Steffen Hebestreit, &ldquo;angesichts der deutschen Geschichte und des Menschheitsverbrechens der Schoah&rdquo; sehe sich Deutschland der Konvention gegen V&ouml;lkermord &ldquo;besonders verbunden&rdquo;. Einer &ldquo;politischen Instrumentalisierung treten wir entschieden entgegen&rdquo;. Die Bundesregierung habe die Absicht, sich in dem Verfahren an die Seite Israels zu stellen. Mit einer Stellungnahme wolle man den Vorwurf S&uuml;dafrikas juristisch entkr&auml;ften, V&ouml;lkerrechtler sprechen in solchen F&auml;llen von einer &ldquo;Nebenintervention&rdquo;. F&uuml;r diese Erkl&auml;rung bleibt der Bundesrepublik noch Zeit bis Ende M&auml;rz.<br>\nWas in der &Ouml;ffentlichkeit zun&auml;chst unproblematisch daherkam, hat sich in der Praxis mittlerweile allerdings als durchaus heikel erwiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2026-02\/voelkermordkonvention-genozid-gaza-israel-bundesregierung-igh\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die deutsche Politik, wechselnde deutsche Bundesregierungen sind bisher immer mit ihren unfassbaren Doppelstandards durchgekommen. Es w&auml;re toll, wenn diese Durchmogelei in dem V&ouml;lkermordverfahren enden und Deutschland eine richtig herbe Schlappe &ndash; Beihilfe zum V&ouml;lkermord &ndash; einfahren w&uuml;rde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Das Meinungsklima ist in Gefahr&ldquo;<\/strong><br>\nSchriftsteller Kehlmann warnt vor einer K&uuml;ndigung der Berlinale-Chefin Tricia Tuttle. Und fordert von Kulturschaffenden Haltung.<br>\ntaz: Eine m&ouml;gliche Entlassung der Berlinale-Chefin Tricia Tuttles haben Sie gegen&uuml;ber dem PEN Berlin als &bdquo;gr&ouml;&szlig;te Katastrophe der deutschen Kulturpolitik seit der Hausdurchsuchung bei Heinrich B&ouml;ll im Jahr 1972&ldquo; bezeichnet. Was sind die Hintergr&uuml;nde dieser Einsch&auml;tzung?<br>\nDaniel Kehlmann: 1972 war Deutschland, aufgehetzt von der Spinger-Presse, in einer wilden Panik, das Land w&auml;re von &bdquo;Radikalen&ldquo; durchsetzt, die alle gemeinsam den Kommunismus an die Macht bringen wollten. Als Heinrich B&ouml;ll versuchte, dagegen Einw&auml;nde vorzubringen, galt er pl&ouml;tzlich als &bdquo;Wegbereiter des Terrors&ldquo;. Die Dinge eskalierten und f&uuml;hrten zu einer Hausdurchsuchung bei ihm. Eine Hausdurchsuchung ist etwas ganz anderes als eine K&uuml;ndigung, aber die Parallele liegt in der fast surrealen &Uuml;berreaktion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Daniel-Kehlmann-Meinungsklima-in-Gefahr\/!6158268\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ein Exempel: Die Farce um die Berlinale-Leitung<\/strong><br>\nZun&auml;chst einmal: Es gab auf der Berlinale 2026 keinen Antisemitismus. Skandalisiert wird eine Rede des syrisch-pal&auml;stinensischen Regisseurs Abdallah Alkhatib. Der prangerte den israelischen Genozid in Gaza und die deutsche Komplizenschaft daran an. Alkhatib lebt in Deutschland, inzwischen fordern erste Politiker Strafverfolgung oder seine Abschiebung.<br>\nZweitens: Die Berlinale-Leitung war au&szlig;erordentlich brav. Wo es zur deutschen &raquo;Staatsr&auml;son&laquo; passte, hatte man fr&uuml;her im Namen des Festivals Stellung bezogen: gegen die Regierungen Russlands und Irans. Zum Gazakrieg herrscht offiziell Schweigen. Dennoch geriet Festivalleiterin Tricia Tuttle unter Beschuss, nicht nur wegen der Abschlussgala. Ein zuvor aufgenommenes Foto zeigt sie mit dem Filmteam von Alkhatib samt pal&auml;stinensischer Fahne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/518249.ein-exempel.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Emp&ouml;rung &uuml;ber Festival-Preistr&auml;ger: Wer der Berlinale wirklich schadet<\/strong><br>\nDie klugen Entscheidungen der Jury und kritische Filmemacher haben die diesj&auml;hrige Berlinale gerettet. Deutsche Politiker besch&auml;digen sie mit ihren Reaktionen.<br>\nDie deutsche Politik emp&ouml;rt sich mal wieder &uuml;ber die Berlinale. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) verlie&szlig; w&auml;hrend der Preisverleihung den Saal, Berlins Regierender B&uuml;rgermeister Kai Wegner (CDU) und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sch&auml;umten &uuml;ber angeblichen &bdquo;Israel-Hass&ldquo;, und Alexander Hoffmann, Landesgruppenchef der CSU im Bundestag, sprach von &bdquo;Drohungen&ldquo; und fordert Konsequenzen. Oh weh.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Empoerung-ueber-Festival-Preistraeger\/!6156743\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Staatsr&auml;sonfunk: Wie aus Journalisten Propagandisten eines Genozids wurden &ndash; Im Gespr&auml;ch mit Fabian Goldmann<\/strong><br>\nFabian Goldmann, Autor des am 25. Februar erscheinenden Werks &bdquo;Staatsr&auml;sonfunk&ldquo;, entlarvt im Gespr&auml;ch die deutsche Medienlandschaft als willf&auml;hriges Sprachrohr der Staatsr&auml;son. Seit dem 7. Oktober 2023 zeigt sich: Leitmedien ignorieren systematisch pal&auml;stinensische Perspektiven, &uuml;bernehmen unkritisch offizielle israelische Narrative und verschleiern so das Ausma&szlig; der Gewalt in Gaza. Goldmann analysiert, wie strukturelle Defizite, ideologische N&auml;he zur Macht und rassistische Vorurteile kritischen Journalismus unterdr&uuml;cken, und macht deutlich: Das Versagen der vierten Gewalt ist kein Ausrutscher, sondern Teil des Systems.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/kultur\/staatsraesonfunk-wie-aus-journalisten-propagandisten-eines-genozids-wurden-im-gespraech-mit-fabian-goldmann\/\">etos.media<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wie kam es zum journalistischen Totalversagen bei der Berichterstattung &uuml;ber Gaza und Israel? &ndash; Teil 1<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146790\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wie kam es zum journalistischen Totalversagen &uuml;ber Gaza und Israel &ndash; Teil 2<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146798\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Hoffnung Kubas<\/strong><br>\nEs gibt drastische Beispiele. Jedes Jahr erkranken in Kuba mehr als 300 Kinder und Jugendliche an Krebs. Die Blockade verhindert den Austausch von Ersatzteilen f&uuml;r Diagnoseger&auml;te und die Beschaffung der notwendigen Medikamente zur Bek&auml;mpfung dieser schrecklichen Krankheit. Indem Trump die &Ouml;llieferungen nach Kuba blockiert hat, hat er den Kampf f&uuml;r die kubanischen &Auml;rzte noch schwieriger gemacht: Offizielle Zahlen belegen, dass die Lebenserwartung von Kindern mit Krebs um zehn Prozentpunkte gesunken ist.<br>\nDie Gesundheitsversorgung ist eingeschr&auml;nkt, aber die Krankenh&auml;user schlie&szlig;en nicht vollst&auml;ndig, nicht einmal bei Stromausf&auml;llen. Fotos und Videos kursieren, die &Auml;rzte zeigen, die trotz Stromausfalls weiterarbeiten und dabei ihre Handys als Taschenlampen nutzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/517881.unblock-cuba-die-hoffnung-kubas.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kubanische Regierung warnt vor Kollaps des Gesundheitssystems<\/strong><br>\nDie US-&Ouml;lblockade hat das Gesundheitssystem in Kuba nach Angaben der dortigen Regierung an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Die US-Sanktionen legten nicht mehr nur die Wirtschaft des Inselstaates lahm, sondern bedrohten die menschliche Sicherheit, sagte der kubanische Gesundheitsminister Jos&eacute; &Aacute;ngel Portal Miranda der Nachrichtenagentur AP. &ldquo;Man kann die Wirtschaft eines Staates nicht sch&auml;digen, ohne die Bev&ouml;lkerung zu beeintr&auml;chtigen&rdquo;, sagte Portal. &ldquo;Diese Situation k&ouml;nnte Menschenleben gef&auml;hrden.&rdquo; (&hellip;)<br>\nVon Einschr&auml;nkungen in der Medikamentenversorgung oder Behandlung werden dem Gesundheitsminister zufolge f&uuml;nf Millionen Menschen mit chronischen Erkrankungen betroffen sein. Dies gelte unter anderem f&uuml;r 16.000 Krebspatienten, die eine Strahlentherapie ben&ouml;tigen, und weitere 12.400, die sich einer Chemotherapie unterziehen m&uuml;ssen. Besonders betroffen seien die Bereiche Kardiologie, Orthop&auml;die, Onkologie und die Behandlung schwer kranker Patienten, die auf Notstromversorgung angewiesen sind, sagte Portal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/kuba-gesundheitssystem-kollaps-us-oelblockade\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Kuba gegen Contras<\/strong><br>\nK&uuml;stenwache der sozialistischen Karibikinsel wehrt Terrorkommando ab. USA bestreiten Verbindung zu Eindringlingen<br>\nEs riecht nach einer gezielten Provokation. Bei einem Schusswechsel mit der schwerbewaffneten Besatzung eines aus den USA kommenden Schnellboots haben kubanische Soldaten am Mittwoch vier mutma&szlig;liche Terroristen erschossen und sechs festgenommen. Die Insassen des in Florida registrierten Bootes waren in kubanische Hoheitsgew&auml;sser eingedrungen, hatten das Feuer auf f&uuml;nf Angeh&ouml;rige der K&uuml;stenwache er&ouml;ffnet und den Kommandanten der Grenzschutzeinheit verletzt. Daraufhin feuerten die kubanischen Soldaten zur&uuml;ck, teilte das Innenministerium mit. Im &raquo;Gep&auml;ck&laquo; der Angreifer wurden unter anderem Sturmgewehre, Kurzwaffen, Sprengs&auml;tze, kugelsichere Westen, Zielfernrohre und Tarnuniformen gefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/518243.unblock-cuba-kuba-gegen-contras.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Syrien: mit Hunger und K&auml;lte gegen die Kurden<\/strong><br>\nDie Regierung Trump mischt die Karten im Nahen Osten neu. Den Anfang macht Syrien. (&hellip;)<br>\nDonald Trump empfing den Gast aus Damaskus mit allen Ehren im Weissen Haus. Al-Scharaa sei &laquo;ein starker Kerl, ein harter Kerl&raquo;, sagte der US-Pr&auml;sident voller Bewunderung auch vor wenigen Tagen. &laquo;Ziemlich rauer Lebenslauf, aber man kann dort keinen Chorknaben einsetzen.&raquo; Das Signal war unmissverst&auml;ndlich: Washington war bereit, Al-Scharaa als einzige legitime Autorit&auml;t in Syrien anzuerkennen.<br>\nOffensichtlich aus Dankbarkeit versprach Al-Scharaa seinem Gastgeber, die syrischen Truppen fortan gemeinsam mit denen der Internationalen Allianz im Kampf gegen die Dschihadisten einzusetzen. Doch auch dieses Versprechen wirkte bizarr. Ein Teil der neuen syrischen Armee hat seine Wurzeln in der dschihadistischen Bewegung. Ber&uuml;chtigt sind etwa die 3500 Uiguren, die im Ruf stehen, besonders fanatisch zu sein. Sie sollen nun effektiv gegen ihre bisherigen IS-Freunde ank&auml;mpfen? Viele Fragen blieben nach diesem Besuch offen &ndash; was das Gef&uuml;hl von Unverst&auml;ndnis verst&auml;rkte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/syrien-mit-hunger-und-kaelte-gegen-die-kurden\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Kurden in Syrien geh&ouml;ren zu den Verlierern<\/strong><br>\nDie Regierung Trump mischt die Karten im Nahen Osten neu. In Syrien geh&ouml;ren die Kurden nicht mehr zu den Verb&uuml;ndeten der USA, sie sollen sich mit der neuen &bdquo;Realit&auml;t&ldquo; abfinden. Verherrlicht von den USA wird jetzt Achmed al-Sharaa, auf dessen Kopf vor kurzem noch 10 Millionen Dollar ausgesetzt waren &hellip;<br>\nAuf einmal schien die Regierung Donald Trump es mit dem Abzug der US-Truppen aus Syrien besonders eilig zu haben: Das US-Milit&auml;r habe den St&uuml;tzpunkt al-Tanf bereits vollst&auml;ndig verlassen, erkl&auml;rte am Donnerstag vor einer Woche Admiral Brad Cooper, der das Central Command der US-Truppen in Syrien leitet. Der St&uuml;tzpunkt werde fortan von den syrischen Streitkr&auml;ften &uuml;bernommen, best&auml;tigte kurz darauf auch das syrische Verteidigungsministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-kurden-in-syrien-gehoeren-zu-den-verlierern\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Achtung, trojanisches Pferd der Union!<\/strong><br>\nDie Union will die Einkommensteuer f&uuml;r die Mitte senken, entlastet aber in Wahrheit vor allem Spitzenverdiener<br>\nIm Koalitionsvertrag von Schwarz-Rot steht klipp und klar: &bdquo;Wir werden die Einkommensteuer f&uuml;r kleine und mittlere Einkommen zur Mitte der Legislatur senken.&ldquo; Kleine und mittlere Einkommen. Nicht: Top 10 Prozent. Nicht: Spitzenverdiener. Und was schl&auml;gt die CDU jetzt vor?<br>\nSie will den Spitzensteuersatz sp&auml;ter greifen lassen. Also: den 42-Prozent-Satz, der ja eigentlich gar nicht die &bdquo;Spitze&ldquo; ist, weil es ja noch den 45-Prozent-Reichensteuersatz gibt. Aber das nur nebenbei. Nennen wir ihn der Einfachheit halber auch hier &bdquo;Spitzensteuersatz&ldquo; und ergeben uns der rhetorischen Finte (Augenroll-Emoji).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.geldfuerdiewelt.de\/p\/achtung-trojanisches-pferd-der-union-einkommensteuer-reform-linnemann\">Geld f&uuml;r die Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Lars Klingbeils gesammelte Irrlehren<\/strong><br>\nLars Klingbeil hat in einem Interview mit der FAZ einen tiefen Einblick in seine Vorstellungswelt gegeben. Man merkt fast jedem seiner Worte an, wie sehr er sich in der FAZ-Welt wohlf&uuml;hlt und folglich aus seinem Herzen keine M&ouml;rdergrube macht. Doch die Wahl seiner Worte in fast allen seinen Antworten zeigt, wie sehr er genau den wirtschaftlichen Vorurteilen verhaftet ist, von denen sich die SPD l&auml;ngst h&auml;tte emanzipieren m&uuml;ssen.<br>\nZum Streit um die &bdquo;hohe Beitragslast&ldquo; sagt er:<br>\n&bdquo;Heute tragen vor allem Arbeitseinkommen die Beitragslast. Wir wollen die Lohnnebenkosten senken. Deswegen geht es uns als SPD um die Frage, wie auch Kapitaleink&uuml;nfte herangezogen werden k&ouml;nnen. Da kann es auch angemessene Freibetr&auml;ge geben&hellip;Ich finde es berechtigt, ernsthaft und ohne Hysterie dar&uuml;ber zu reden, wie Einkommen aus Kapital und Einkommen aus Arbeit behandelt werden. Es geht darum, wie wir den Faktor Arbeit entlasten k&ouml;nnen. Diese Debatte wird nicht nur in der SPD gef&uuml;hrt und sie ist wichtig, damit unsere Gesundheits- und Pflegesysteme auch k&uuml;nftig stabil finanziert sind.&ldquo;<br>\nWarum will die SPD die Lohnnebenkosten senken und den &bdquo;Faktor Arbeit&ldquo; entlasten? Wo ist die Diagnose, die sagt, die Lohnnebenkosten w&auml;ren in irgendeinem Sinne zu hoch und Arbeit in irgendeinem Sinne in Deutschland zu teuer? Der Vorsitzende der SPD und Bundesfinanzminister wiederholt ohne Not einfach die Parolen, die st&uuml;ndlich von der CDU verbreitet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/02\/23\/lars-klingbeils-gesammelte-irrlehren\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Renteneintrittsalter auf 70: Wollen wir zur&uuml;ck ins 19. Jahrhundert?<\/strong><br>\nOffenbar erw&auml;gt die Alterssicherungskommission der Bundesregierung eine Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 70 Jahre. 1916, mitten im Ersten Weltkrieg, wurde das Renteneintrittsalter von 70 auf 65 Jahre herabgesetzt; zwischen 1957 und 1992 betrug es f&uuml;r Frauen sogar nur 60 Jahre, ohne dass sie Abschl&auml;ge in Kauf nehmen mussten. Wenn die Besch&auml;ftigten wieder bis zum 70. Lebensjahr schuften sollen, wird ihr Alter h&auml;ufiger von Armut gepr&auml;gt sein: Geringverdiener:innen, die in den vielen anstrengenden Berufen arbeiten, m&uuml;ssten vermehrt Abschl&auml;ge und daraus resultierend eine reale Rentenk&uuml;rzung hinnehmen.<br>\nUnter einer &bdquo;Radikalreform&ldquo; der gesetzlichen Rentenversicherung verstehen manche Politiker:innen die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Zahl der Beitragsjahre oder an die Lebenserwartung, die je nach Schwere der Berufst&auml;tigkeit aber sehr unterschiedlich ausf&auml;llt, ohne dass man dies ber&uuml;cksichtigen will. Andere wiederum m&ouml;chten die Bestandsrenten nicht mehr an die L&ouml;hne, sondern an die Inflation koppeln. Der von den Regierungsparteien bis 2031 ausgesetzte Nachhaltigkeitsfaktor soll wieder eingef&uuml;hrt und die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren abgeschafft werden. Man fragt sich bei dieser Gemengelage, wie durch eine K&uuml;rzung der Altersrenten &ndash; darum geht es bei diesen Vorschl&auml;gen &ndash; und somit die Produktion von mehr k&uuml;nftiger Armut im Seniorenalter ein &bdquo;zukunftsf&auml;higes&ldquo; Rentensystem entstehen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/renteneintrittsalter-auf-70-droht-deutschland-mehr-altersarmut-94180499.html\">Christoph Butterwegge auf FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Rente mit 70 und Arbeitsbelastung: Ein Angriff auf den K&ouml;rper<\/strong><br>\nDie Rentenkommission will &uuml;ber die Rente mit 70 sprechen. Viele werden das nicht durchhalten und k&ouml;nnten zum Fall f&uuml;r medizinische Gutachter werden. [&hellip;]<br>\nZwar sind 21 Prozent der 65- bis 69-J&auml;hrigen noch erwerbst&auml;tig. F&uuml;r die Mehrheit dieser Erwerbst&auml;tigen aber ist das Einkommen ein Hinzuverdienst neben der Rente. Knapp 10 Prozent der Rentenzug&auml;nge h&auml;tten direkt zuvor lange Phasen der Krankheit und Arbeitslosigkeit erlebt, berichtet der Alters&uuml;bergangsforscher Martin Brussig vom Institut f&uuml;r Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universit&auml;t Duisburg-Essen im Gespr&auml;ch mit der taz.<br>\nBrussig sagt, dass es sich schon bei den relativ fr&uuml;hen Renteneintrittsaltern in Deutschland in der Vergangenheit nicht etwa um &bdquo;Lifestyle-Vorruhest&auml;nde&ldquo; gehandelt habe. &bdquo;Wer nicht so lange arbeiten konnte, fiel damals nicht so auf, weil das Renteneintrittsalter niedriger lag&ldquo;, sagt Brussig. &bdquo;Doch jetzt, mit dem h&ouml;heren gesetzlichen Renteneintrittsalter, werden die Unterschiede sichtbar.&ldquo; In den Bauberufen, in Verkehr und Logistik, in den Reinigungsberufen sei das Risiko der vorzeitigen Berufsunf&auml;higkeit besonders hoch, berichtet Brussig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Rente-mit-70-und-Arbeitsbelastung\/!6155950\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Rentenreform ist &uuml;berf&auml;llig &ndash; aus Erfahrungen Orientierung gewinnen<\/strong><br>\nEine Rentenreform ist &uuml;berf&auml;llig &ndash; aus Erfahrungen Orientierung gewinnen<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Wenn du nicht mehr wei&szlig;t, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zur&uuml;ck, woher du gekommen bist.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Anwendung dieser alten, aus Afrika stammenden, Weisheit, kann bei der Suche nach einer gr&uuml;ndlichen Rentenreform, &uuml;beraus hilfreich sein. Eine nur oberfl&auml;chliche Behandlung der Geschichte, oder gar Geschichtsf&auml;lschungen, f&uuml;hren dabei schnell zu Abwegen oder in Sackgassen.<br>\nBei der Vorstellung des Rentenpakets II der geplatzten Ampelregierung am 6. M&auml;rz 2024, verstieg sich Finanzminister Christian Lindner zur Lobpreisung seines Projektes Generationenkapital &ndash; sprich Aktienrente &ndash; in die Behauptung:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;&Uuml;ber ein Jahrhundert wurden die Chancen des Kapitalmarktes in der gesetzlichen Rentenversicherung liegen gelassen, jetzt nutzen wir sie&hellip;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Das war eine grobe Geschichtsf&auml;lschung, die im &ouml;ffentlichen Raum unwidersprochen blieb. Dabei ist das genaue Gegenteil richtig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniorenaufstand.de\/rentenreform-ist-ueberfaellig-aus-erfahrungen-orientierung-gewinnen\/\">Seniorenaufstand<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ein offener Brief an die Rentenkommissionen der Bundesregierung und des DGB<\/strong><br>\nWenn Politiker das Wahlvolk f&uuml;rchten, weil sie &bdquo;Grausamkeiten&ldquo; gegen ihre W&auml;hler planen, schieben sie gerne Experten vor. Geht es ans Eingemachte werden rasch Experten-Kommissionen in die Welt gesetzt. So auch bei der Rente. Noch beschw&ouml;rte Kanzler Merz die Jungen Wilden der Union auf deren Deutschlandtag im November 2025:<br>\n&bdquo;Ich m&ouml;chte mich nicht in einem Unterbietungswettbewerb sehen, wer bietet das niedrigste Rentenniveau &hellip; Damit gewinnen wir keine Wahlen&ldquo;.<br>\nAuch ein 20-Punkte-Plan der Jungen Union gegen die jetzigen und zuk&uuml;nftigen Rentner wurde auf den CDU-Parteitag im Februar 2026 abgelehnt. Die Furcht vor der Rache der W&auml;hler ist zu gro&szlig; &ndash; Immerhin finden in diesem Jahr 5 Landtags- und 3 Kommunalwahlen statt.<br>\nDie Rentenkommission der Bundesregierung soll nun als Feigenblatt einspringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/renten-zukunft.de\/2026\/02\/26\/ein-offener-brief-an-die-rentenkommissionen-der-bundesregierung-und-des-dgb\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>K&uuml;rzungen des B&uuml;rgergelds betreffen Tausende Kinder<\/strong><br>\nBei Meldevers&auml;umnissen oder Pflichtverletzungen gibt es Sanktionen beim B&uuml;rgergeld. Betroffen sind zahlreiche Familien, in denen Kinder leben.<br>\nVon K&uuml;rzungen des B&uuml;rgergelds in Familien sind in Deutschland Tausende Kinder betroffen. Im Jahr 2024 waren durchschnittlich fast 16.800 Minderj&auml;hrige auf diese Weise von den Sanktionen betroffen. Das teilte das Bundesarbeitsministerium auf eine schriftliche Anfrage der Gr&uuml;nenfraktion mit. Ein Jahr zuvor waren es noch fast 5.400 Kinder weniger gewesen.<br>\nSanktionen wegen Pflichtverletzungen oder Meldevers&auml;umnissen gab es demnach in 8.300 Haushalten, in denen auch minderj&auml;hrige Kinder leben. 3.700 davon waren Alleinerziehende. Durchschnittlich wurde das B&uuml;rgergeld um 63 Euro gek&uuml;rzt und damit etwas st&auml;rker als im Vorjahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-02\/buergergeld-sanktionen-kuerzungen-kinder-familien-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Geplante Abschaffung des B&uuml;rgergelds: In der SPD kaum Solidarit&auml;t mit den Armen<\/strong><br>\nNur wenige SPD-Mitglieder haben sich bislang an der Kampagne gegen die neue Grundsicherung beteiligt. Die Kritik am k&uuml;nftigen Sanktionsregime bleibt.<br>\nEs sieht nicht gut aus f&uuml;r das SPD-Mitgliederbegehren gegen die geplanten Versch&auml;rfungen der Sanktionen beim B&uuml;rgergeld. Vor genau zwei Monaten gestartet, haben nach Angaben von Mitinitiatorin Eva-Maria Weimann bislang erst weniger als 3.000 und damit nicht mal ein Prozent der 348.000 SPD-Mitglieder das Begehren unterzeichnet. F&uuml;r einen Erfolg w&auml;ren knapp 70.000 Unterschriften n&ouml;tig, die Frist hierf&uuml;r endet in vier Wochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Geplante-Abschaffung-des-Buergergelds\/!6157135\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146924\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-146924","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146924","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=146924"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146924\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":146926,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146924\/revisions\/146926"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=146924"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=146924"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=146924"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}