{"id":146972,"date":"2026-02-27T16:45:18","date_gmt":"2026-02-27T15:45:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972"},"modified":"2026-02-27T16:29:44","modified_gmt":"2026-02-27T15:29:44","slug":"hinweise-des-tages-ii-715","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972#h01\">Viele OSZE-Mitgliedsl&auml;nder wollen Russland nicht einmal anh&ouml;ren!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972#h02\">&raquo;Internationale Solidarit&auml;t kann kollektive Bestrafung &uuml;berwinden&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972#h03\">Aufr&uuml;stung statt Stadtentwicklung? EU &ouml;ffnet Koh&auml;sionsfonds f&uuml;r Milit&auml;rprojekte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972#h04\">Libyen taumelt am Rande des Abgrunds: Proteste gegen soziale Not, zus&auml;tzliche Steuerbelastungen und wirtschaftlichen Zusammenbruch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972#h05\">Aufr&uuml;stung nach innen: Dobrindts Absichten <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972#h06\">Die Bundeswehr kassiert eine Abfuhr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972#h07\">Gasspeicher nur bei 20 Prozent: Jetzt reagiert die Merz-Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972#h08\">Gender Pay Gap: Her mit Equal Pay Every Day!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972#h09\">Baden-W&uuml;rttemberg: Corona-Soforthilfen: Landtag beschlie&szlig;t R&uuml;ckzahlung von rund 800 Millionen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972#h10\">Warken will offenbar Freiwilligkeit der elektronischen Patientenakte aushebeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972#h11\">&bdquo;Den gl&auml;sernen B&uuml;rger nicht nur rechtlich, sondern auch technisch verhindern&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972#h12\">Neues Polizeigesetz: Datenschutzbeauftragter ist in Sorge und warnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972#h13\">Nord-L&auml;nder setzen Software-Millionen in den Sand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972#h14\">Wie die Deutsche Bank eine Epstein-Whistleblowerin mundtot machte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972#h15\">Er&ouml;ffnung von Stuttgart 21 verz&ouml;gert sich offenbar um weitere Jahre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146972#h16\">Asse: R&uuml;ckholung der Atomm&uuml;ll-F&auml;sser weiter ohne Zeitplan<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Viele OSZE-Mitgliedsl&auml;nder wollen Russland nicht einmal anh&ouml;ren!<\/strong><br>\nZum Jahrestag des Beginns des Ukraine-Kriegs am 24. Februar 2022 organisierte die st&auml;ndige Vertretung der Russischen F&ouml;deration bei der Organisation f&uuml;r Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) eine hochrangige Podiumsdiskussion. Dies sollte eigentlich gro&szlig;es Interesse hervorrufen, denn erst vergangene Woche trafen sich Vertreter Russlands mit den USA und der Ukraine in Genf, um &uuml;ber das Ende des Kriegs zu sprechen. Offizielle Stellungnahmen gab es danach aber keine. Das Treffen in der Wiener Hofburg, dem Sitz der OSZE, unter dem Titel &bdquo;Auf der Suche nach einer L&ouml;sung der Ukraine-Krise: Herausforderungen und Chancen&ldquo;, war somit eine der ersten Gelegenheiten, seit den Verhandlungen die aktuelle russische Position zu h&ouml;ren.<br>\nDoch statt Dialog und Diplomatie will die OSZE Russland nicht mehr h&ouml;ren: &bdquo;Wir haben alle Vertreter westlicher L&auml;nder eingeladen. Es ist bedauerlich, dass niemand gekommen ist&ldquo;, sagte Botschafter Dmitry Polyanskiy, der die Podiumsdiskussion leitete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/viele-osze-mitgliedslaender-wollen-russland-nicht-einmal-anhoeren\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r Vertrauen &ndash; Warum ein deutsch-russisches Jugendwerk jetzt wichtiger w&auml;re denn je<\/strong><br>\nIn Zeiten wachsender Spannungen zwischen Ost und West wagt eine kleine Initiative einen gro&szlig;en Schritt: Der Verein &bdquo;Musik f&uuml;r den Frieden&ldquo; hat auf der Petitionsplattform change.org ein &bdquo;Pl&auml;doyer f&uuml;r ein deutsch-russisches Jugendwerk&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Ihr Ziel: ein Zeichen f&uuml;r Vertrauen statt Misstrauen, f&uuml;r Dialog statt Aufr&uuml;stung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ein-plaedoyer-fuer-vertrauen-warum-ein-deutsch-russisches-jugendwerk-jetzt-wichtiger-waere-denn-je\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Internationale Solidarit&auml;t kann kollektive Bestrafung &uuml;berwinden&laquo;<\/strong><br>\nDer &raquo;Nuestra Am&eacute;rica Convoy to Cuba&laquo; ist eine globale Initiative, die humanit&auml;re Hilfe auf dem Luft-, Land- und Seeweg nach Kuba organisiert, die Havanna am 21. M&auml;rz 2026 erreichen soll. Was als &raquo;Nuestra Am&eacute;rica Flotilla&laquo; begann, hat sich inzwischen zu einer breiteren und ambitionierteren internationalen Initiative entwickelt, an der Bewegungen, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Parlamentarierinnen und Parlamentarier, humanit&auml;re Organisationen, medizinisches Fachpersonal, K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler, Aktivistinnen und Aktivisten sowie Pers&ouml;nlichkeiten des &ouml;ffentlichen Lebens aus der ganzen Welt beteiligt sind. Der Konvoi wird dringend ben&ouml;tigte Lebensmittel, Medikamente, medizinische Hilfsg&uuml;ter und andere lebenswichtige G&uuml;ter an Gemeinden liefern, die infolge der versch&auml;rften US-Blockade unter akuten Engp&auml;ssen leiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/518276.kuba-solidarit%C3%A4t-internationale-solidarit%C3%A4t-kann-kollektive-bestrafung-%C3%BCberwinden.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Libyen taumelt am Rande des Abgrunds: Proteste gegen soziale Not, zus&auml;tzliche Steuerbelastungen und wirtschaftlichen Zusammenbruch<\/strong><br>\nIn Libyen jagte in den letzten Tagen eine Hiobsbotschaft die n&auml;chste. Vielleicht die bedeutendste und symboltr&auml;chtigste: Libyens staatlicher &Ouml;lkonzern, die National Oil Company (NOC), der reichste &Ouml;lproduzent Afrikas, erkl&auml;rte am 23. Februar praktisch seinen Bankrott. S&auml;mtliche finanziellen und operativen Aktivit&auml;ten von allen mit der NOC verbundenen Unternehmen und Einrichtungen wurden laut einer offiziellen Anweisung ausgesetzt. Diese Entscheidung erfolgte, nachdem bereits 2024 weniger als 25 Prozent des erforderlichen Budgets genehmigt worden waren und f&uuml;r 2025 und 2026 &uuml;berhaupt keine Budgets f&uuml;r den &Ouml;lkonzern mehr festgesetzt wurden. Doch damit nicht genug. Am 22. Februar war der Parallelmarktkurs des US-Dollars auf 10 Libysche Dinar (LYD) gestiegen, bevor<br>\ner am 24. Februar auf 10,73 LYD kletterte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/libyen-taumelt-am-rande-des-abgrunds-proteste-gegen-soziale-not-zusaetzliche-steuerbelastungen-und-wirtschaftlichen-zusammenbruch\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Aufr&uuml;stung statt Stadtentwicklung? EU &ouml;ffnet Koh&auml;sionsfonds f&uuml;r Milit&auml;rprojekte<\/strong><br>\nEU plant Umwidmung von Regionalmitteln. Berlin erh&auml;lt 680 Millionen Euro aus Entwicklungsfonds. Was, wenn dieses Geld umgeleitet wird?<br>\nDie Europ&auml;ische Kommission dr&auml;ngt die Mitgliedstaaten, F&ouml;rdermittel aus der Koh&auml;sionspolitik &ndash; also Gelder, die eigentlich f&uuml;r die soziale und wirtschaftliche Entwicklung von Regionen vorgesehen sind &ndash; f&uuml;r den Ausbau milit&auml;rischer Infrastruktur einzusetzen. Ob davon auch Berlin und Brandenburg betroffen sein k&ouml;nnten, ist unklar: Der Berliner Senat hat nach eigener Auskunft keinerlei Kenntnis &uuml;ber entsprechende Planungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/eu-will-kohaesionsgelder-fuer-militaerprojekte-nutzen-trifft-es-auch-berlin-und-brandenburg-li.10021401\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Aufr&uuml;stung nach innen: Dobrindts Absichten<\/strong><br>\n&raquo;Cyber- und Sicherheitspakt&laquo; mit Israel bleibt schemenhaft: Innenminister will bei Kooperation von &raquo;praxisnahen Erkenntnissen&laquo; profitieren<br>\nBundesinnenminister Alexander Dobrindt forciert seit einiger Zeit die Zusammenarbeit mit Israel im Bereich der sogenannten Cybersicherheit. Bei einem Besuch in Jerusalem Mitte Januar unterzeichnete er einen &raquo;Cyber- und Sicherheitspakt&laquo;. M&ouml;glicherweise ist der CSU-Politiker in seinem Eifer dabei etwas vorgeprescht &ndash; das zumindest legt die Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Fraktion Die Linke nahe, aus der dpa am Donnerstag zitierte. &raquo;Konkrete Details zu einer diesbez&uuml;glichen Zusammenarbeit mit Israel sind zum aktuellen Zeitpunkt regierungsintern noch nicht abschlie&szlig;end abgestimmt&laquo;, hei&szlig;t es da.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/518252.aufr%C3%BCstung-nach-innen-dobrindts-absichten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Bundeswehr kassiert eine Abfuhr<\/strong><br>\nAllgegenw&auml;rtige Kriegst&uuml;chtigkeits-Propaganda und Werbekampagnen der Bundeswehr wollen mehr junge Menschen zum K&auml;mpfen f&uuml;r Deutschland begeistern &ndash; bisher erfolglos: Die H&auml;lfte der gerade vollj&auml;hrigen M&auml;nner ignoriert den Musterungsfragebogen einfach.<br>\nMan erntet, was man s&auml;t &ndash; das bekommt derzeit die Bundesregierung zu sp&uuml;ren. Nach knapp drei&szlig;ig Jahren neoliberaler Politik, in denen den B&uuml;rgern eingebl&auml;ut wurde, jeder solle sich selbst der N&auml;chste sein, ist kaum noch jemand bereit, f&uuml;r Deutschland zu k&auml;mpfen und zu sterben.<br>\nDas belegen aktuelle Zahlen des Redaktionsnetzwerks Deutschland: Demzufolge haben die meisten jungen Leute den Fragebogen der Bundeswehr bislang ignoriert, der in diesem Jahr an alle frischgebackenen Vollj&auml;hrigen geht. &raquo;Demnach habe der R&uuml;cklauf bei M&auml;nnern, die zur Antwort verpflichtet sind, zuletzt bei etwa 50 Prozent gelegen &ndash; und bei Frauen, die nicht antworten m&uuml;ssen, bei lediglich 6 Prozent.&laquo;<br>\nEs sieht aus, als w&uuml;rden viele junge M&auml;nner den Fragebogen der Bundeswehr erst einmal passiv aussitzen &ndash; frei nach dem Motto: Mal gucken, was passiert. Die jungen Frauen hingegen bekunden ein aktives Desinteresse:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/bundeswehr-aufruestung-nymoen-musterung-verweigerung-propaganda-krieg\">Ole Nymoen auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gasspeicher nur bei 20 Prozent: Jetzt reagiert die Merz-Regierung<\/strong><br>\nDie Gasspeicherst&auml;nde fallen auf 20 Prozent. Trotzdem sieht die Merz-Regierung keinen Handlungsbedarf. Betreiber dr&auml;ngen auf eine staatliche Reserve. [&hellip;]<br>\nK&uuml;rzlich wurde bekannt, dass die f&uuml;r den deutschen Gasmarkt verantwortliche Trading Hub Europe (THE) f&uuml;r den Zeitraum bis Mitte M&auml;rz zus&auml;tzliche Gasmengen als Sicherheitspuffer ausgeschrieben hat. Kostenpunkt: rund 60 Millionen Euro, die auf die Verbraucher umgelegt werden. Reicht der Markt allein also doch nicht aus, um die Speicher ausreichend zu bef&uuml;llen?<br>\nBundesregierung: Gas-Notreserve ist &bdquo;rein pr&auml;ventiv&ldquo;<br>\nDass THE zus&auml;tzliche Gasmengen ausschreibt, ist nicht neu. Es ist &uuml;blich, dass sich der Marktgebietsverantwortliche zu Winterbeginn Zugriff auf Regelenergie (eine Art Notreserve, Anm. d. Red.) &uuml;ber sogenannte Long-Term-Options (LTO) sichert, also l&auml;ngerfristige Reservevertr&auml;ge. Auch vor diesem Winter war das der Fall, als THE im Oktober 2025 Leistungen f&uuml;r die Monate Januar bis M&auml;rz ausgeschrieben hatte. Eine kurzfristige Sonderausschreibung zum jetzigen Zeitpunkt gilt allerdings als ungew&ouml;hnlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/gasspeicher-bei-20-prozent-steuert-deutschland-jetzt-auf-neue-gasreserve-zu-li.10021282\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gender Pay Gap: Her mit Equal Pay Every Day!<\/strong><br>\nWenn Stillstand oft R&uuml;ckschritt bedeutet, wie bezeichnet man dann eigentlich die R&uuml;ckentwicklung selbst? Anl&auml;sslich des am 27. Februar stattfindenden Equal Pay Day, der symbolisch den Tag des Jahres markiert, bis zu dem Frauen umsonst gearbeitet haben, stellt sich diese Frage sehr akut. Denn die geschlechtsspezifische Lohnl&uuml;cke ist in Niedersachsen von 15 auf 16 Prozent angestiegen. Im Durchschnitt verdienen weibliche Besch&auml;ftigte 4,10 Euro pro Stunde weniger als M&auml;nner. Auf Basis einer 40-Stunden-Woche macht das &uuml;ber 650 Euro monatlich. So geht Gleichstellung. Nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen-bremen-sachsenanhalt.dgb.de\/aktuelles\/news\/gender-pay-gap-her-mit-equal-pay-every-day\/\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Baden-W&uuml;rttemberg: Corona-Soforthilfen: Landtag beschlie&szlig;t R&uuml;ckzahlung von rund 800 Millionen Euro<\/strong><br>\nNach der Pandemie mussten Unternehmen in BW ihre Corona-Soforthilfen zur&uuml;ckzahlen &ndash; laut dem VGH war das rechtswidrig. Das Land will jetzt rund 800 Millionen Euro zur&uuml;ckzahlen.<br>\nUnternehmen aus Baden-W&uuml;rttemberg sollen die Corona-Soforthilfe, die sie an die L-Bank zur&uuml;ckgezahlt haben, wiederbekommen. Derzeit sind rund 62.000 betroffene Betriebe bekannt, die Zahl k&ouml;nnte aber noch steigen. Am Mittwoch hat der baden-w&uuml;rttembergische Landtag ein entsprechendes Gesetz einstimmig beschlossen. Grund daf&uuml;r ist eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-W&uuml;rttemberg aus dem Oktober 2025. [&hellip;]<br>\nDer VGH hat im Oktober entschieden, dass die Unternehmen, die zwischen M&auml;rz und April 2020 Corona-Soforthilfen bezogen haben, einen Anspruch darauf haben, diese wiederzubekommen. Die L-Bank hatte 2022 eingefordert, die Soforthilfen zur&uuml;ckzuzahlen. Das war rechtswidrig, entschied der VGH: Die Soforthilfen waren im M&auml;rz 2020 als Zuschuss deklariert worden, nicht als Darlehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/badenwuerttemberg\/swr-warum-62-000-unternehmen-insgesamt-fast-800-millionen-euro-vom-land-bekommen-sollen-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Warken will offenbar Freiwilligkeit der elektronischen Patientenakte aushebeln<\/strong><br>\nErsteinsch&auml;tzung, Terminvermittlung und Facharzt&uuml;berweisung sollen nach den Pl&auml;nen der Gesundheitsministerin k&uuml;nftig &uuml;ber die elektronische Patientenakte (ePA) laufen. Das berichtet das Deutsche &Auml;rzteblatt. Die Zeitung zitiert die Ministerin mit den Worten:<br>\n&bdquo;Die ePA ist dann der zentrale Dreh- und Angelpunkt, &uuml;ber den alles l&auml;uft und wo man dann Einblick nehmen kann, wo jemand gelandet ist, ob es das Ersteinsch&auml;tzungsverfahren schon gab und ob eine elektronische &Uuml;berweisung vorliegt. Das soll einheitlich laufen.&ldquo;<br>\nDas d&uuml;rfte bedeuten, dass diejenigen, die der Einrichtung einer ePA widersprochen haben, nach Umsetzung dieser Pl&auml;ne nur noch mit Einschr&auml;nkungen und zus&auml;tzlichem Aufwand Zugang zu den ben&ouml;tigten &auml;rztlichen Leistungen haben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/warken-epa\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Den gl&auml;sernen B&uuml;rger nicht nur rechtlich, sondern auch technisch verhindern&ldquo;<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Bundesregierung beh&ouml;rden&uuml;bergreifend eine lebenslang g&uuml;ltige Personenkennzahl einf&uuml;hren will, geht das Nachbarland &Ouml;sterreich einen anderen Weg. Warum dieser mehr Datenschutz verspricht, ohne die Verwaltungsdigitalisierung zu behindern, erl&auml;utert die &ouml;sterreichische Juristin Heidi Scheichenbauer im Gespr&auml;ch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2026\/interview-zu-personenkennzeichen-den-glaesernen-buerger-nicht-nur-rechtlich-sondern-auch-technisch-verhindern\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Neues Polizeigesetz: Datenschutzbeauftragter ist in Sorge und warnt<\/strong><br>\nDas geplante Polizeigesetz k&ouml;nnte die Arbeit der nieders&auml;chsischen Polizei modernisieren: Intelligente Video&uuml;berwachung und biometrische Datenabgleiche sollen kommen. Der Datenschutzbeauftragte ist in Sorge.<br>\n&ldquo;Ich halte die &Auml;nderungen f&uuml;r einschneidend und wundere mich, dass es bisher keine sichtbaren Proteste gegen das neue Gesetz gibt&rdquo;, sagte Niedersachsens Beauftragter f&uuml;r den Datenschutz, Denis Lehmkemper, dem NDR. &ldquo;Das uferlose Verschr&auml;nken von Daten, die sonst nichts miteinander zu tun haben, ist aus meiner Sicht beunruhigend.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/neues-polizeigesetz-datenschutzbeauftragter-ist-in-sorge-und-warnt,polizeigesetz-136.html\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nord-L&auml;nder setzen Software-Millionen in den Sand<\/strong><br>\nDie &ouml;ffentliche Verwaltung aus den F&auml;ngen von Microsoft zu l&ouml;sen, ist schwieriger als gedacht. Ein Projekt des Dienstleisters Dataport ist gescheitert.<br>\nDie &ouml;ffentliche Verwaltung vom Tropf der US-Techkonzerne zu nehmen &ndash; das war das Ziel des norddeutschen Projekts Phoenix. Wie jetzt der Hamburger Rechnungshof nachgezeichnet hat, ist es an Missmanagement und fehlender Kontrolle gescheitert. Immerhin, ganz verloren sind die Investitionen nicht: Das, was hier mit einem zweistelligen Millionenverlust erarbeitet wurde, macht einen wesentlichen Teil der Open-Desk-Software aus, die mittlerweile bundesweit &Auml;mtern und Beh&ouml;rden zur Verf&uuml;gung steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Versemmeltes-Open-Source-Projekt\/!6157121\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie die Deutsche Bank eine Epstein-Whistleblowerin mundtot machte<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank entlie&szlig; eine Mitarbeiterin, nachdem sie verd&auml;chtige Aktivit&auml;ten auf Konten mit Verbindungen zu Jeffrey Epstein und Jared Kushner gemeldet hatte. Der Fall zeigt einmal mehr, wie ein rechtsfreier Raum f&uuml;r Eliten gezielt geschaffen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/epstein-kushner-deutsche-bank-eliten-fbi-lever\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Er&ouml;ffnung von Stuttgart 21 verz&ouml;gert sich offenbar um weitere Jahre<\/strong><br>\nDer Skandalbahnhof Stuttgart 21 er&ouml;ffnet wom&ouml;glich erst zehn Jahre sp&auml;ter als geplant. Medien berichten, dass das Projekt fr&uuml;hstens 2029 fertig wird. Die Bahn schweigt.<br>\nDie Probleme rund um den neuen Bahnknoten Stuttgart 21 rei&szlig;en nicht ab. Mehrere Medien berichten nun, dass sich die Er&ouml;ffnung des Tiefbahnhofs und weiterer Haltestellen wom&ouml;glich um mindestens zwei weitere Jahre verz&ouml;gert. Laut &raquo;Stuttgarter Zeitung&laquo; soll der Betrieb nicht vor 2029 aufgenommen werden. Der SWR beruft sich auf Insider aus dem Projekt, demnach k&ouml;nne es sogar bis 2030 dauern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/mobilitaet\/stuttgart-21-bahnprojekt-verzoegert-sich-offenbar-um-weitere-jahre-a-cb28ad25-31ad-4557-82ba-a2eaf85898e8\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Asse: R&uuml;ckholung der Atomm&uuml;ll-F&auml;sser weiter ohne Zeitplan<\/strong><br>\nF&uuml;r die geplante R&uuml;ckholung von rund 126.000 F&auml;ssern mit radioaktivem und giftigem Abfall aus dem Salzbergwerk Asse II gibt es weiter keinen Zeitplan. Das erkl&auml;rte die Bundesgesellschaft f&uuml;r Endlagerung (BGE) am Montag. [&hellip;]<br>\nIn der Region w&auml;chst die Sorge, dass wertvolle Zeit verloren geht. Je l&auml;nger sich der Start der R&uuml;ckholung verz&ouml;gert, desto unwahrscheinlicher werde es, alle Abf&auml;lle vollst&auml;ndig aus dem maroden Bergwerk bergen zu k&ouml;nnen, hei&szlig;t es aus dem politischen Umfeld. BGE-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Iris Graffunder hatte bereits angedeutet, dass der bislang geplante Beginn der R&uuml;ckholung in etwa sieben Jahren kaum noch realistisch sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/braunschweig_harz_goettingen\/asse-rueckholung-der-atommuell-faesser-weiter-ohne-zeitplan,asse-144.html\">NDR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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