{"id":14726,"date":"2012-10-15T08:22:09","date_gmt":"2012-10-15T06:22:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726"},"modified":"2012-10-15T08:22:29","modified_gmt":"2012-10-15T06:22:29","slug":"hinweise-des-tages-1739","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h01\">Friedenspreis an Liao Yiwu: &ldquo;Imperium wird zerbrechen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h02\">Friedensnobelpreis: Helfer in der Not<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h03\">ILO: Krise kostete mindestens 30 Millionen Jobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h04\">Ulrike Herrmann: Von wegen goldene Kreditkarte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h05\">Coca Cola Griechenland geht in die Schweiz, um Steuern zu sparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h06\">FAZ und Bund der &ldquo;Steuerzahler&rdquo;: Mit Zahlentricks gegen Steinbr&uuml;ck und gegen h&ouml;here Steuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h07\">Joseph Stiglitz: &ldquo;Eine Steuer auf Verm&ouml;gen ist eine gute Idee&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h08\">Hans-J&uuml;rgen Krysmanski: &ldquo;Geld ist Macht &ndash; so einfach ist das&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h09\">Die Gold-Hysterie im FOCUS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h10\">Rentner verlieren drastisch an Kaufkraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h11\">Geschr&ouml;pfte Klinikmitarbeiter: Makler kassiert doppelte Provision f&uuml;r Betriebsrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h12\">DIW: Soziale H&auml;rten bei der EEG-Umlage vermeiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h13\">Pro Asyl warnt vor hysterischer Debatte <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h14\">Brandenburgs Justizminister kritisiert Gesetzentwurf der Bundesregierung zur &Auml;nderung des Prozesskostenhilfe- und Beratungshilferechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h15\">Im Ku Klux Klan waren noch mehr Polizisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h16\">GEW: Prek&auml;re Besch&auml;ftigung an hessischen Hochschulen &ndash; Das Land muss handeln!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h17\">BAf&ouml;G-Novelle gefordert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h18\">Kathrin Hartmann im Gespr&auml;ch &ndash; &bdquo;Wir m&uuml;ssen leider drau&szlig;en bleiben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h19\">Rezension: J. Hesse: Wirtschaft als Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h20\">Wolfgang Naucke: Der Begriff der politischen Wirtschaftsstraftat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h21\">Der Spiegel und die vielen Euro-Tode<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h22\">Das Letzte: Der ganz allt&auml;gliche Zynismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726#h23\">Zu guter Letzt: Steinbr&uuml;cks Beinfreiheit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14726&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Friedenspreis an Liao Yiwu: &ldquo;Imperium wird zerbrechen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Reden beim Friedenspreis. Der 63. Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2012 geht an den chinesischen Schriftsteller Liao Yiwu. Der 54-J&auml;hrige wird f&uuml;r sein unerschrockenes und sprachm&auml;chtiges Aufbegehren gegen die politische Unterdr&uuml;ckung in seinem Land geehrt.<br>\nIn seiner Dankrede ging der 58-J&auml;hrige sowohl mit den Unterdr&uuml;ckungsmethoden der kommunistischen F&uuml;hrung als auch mit der moralischen Korrumpierbarkeit des Westens, der sich mit den Machthabern in Peking um des wirtschaftlichen Profits willen arrangiert, scharf ins Gericht. Mehrfach schob er in seine Rede auf Deutsch den Satz: &ldquo;Dieses Imperium muss auseinanderbrechen&rdquo; ein &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/rubriken\/nachrichten\/indexhessen34938.jsp?rubrik=34954&amp;key=standard_document_46354203&amp;mediakey=fs\/allgemein\/20121014_friedenspresi&amp;type=v\">hr-online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Helfer in der Not<\/strong><br>\nMit der Verleihung seines &ldquo;Friedenspreises&rdquo; an die EU st&auml;rkt das Osloer Nobelkomitee das Streben Berlins nach Stabilisierung des krisenersch&uuml;tterten deutsch-europ&auml;ischen Machtblocks. Europa verdanke der europ&auml;ischen Integration nach furchtbaren Weltkriegen &ldquo;Frieden und Vers&ouml;hnung&rdquo;, behauptet das Komitee. Mit der Erkl&auml;rung, die europ&auml;ische Integration sei eine &ldquo;Frage von Krieg und Frieden in Europa&rdquo;, haben Berliner Politiker, auch Kanzlerin Merkel, bereits mehrfach die Formierung der EU nach deutschen Vorstellungen erzwungen. Die Verleihung des Friedensnobelpreises erfolgt zu einem Zeitpunkt, da die Euro-Krise die Widerst&auml;nde gegen Berliner Diktate st&auml;rkt, erste Massenproteste gegen die deutsche Politik hervorruft und den Bestand der EU zum ersten Male seit ihrer Gr&uuml;ndung ernsthaft in Frage stellt. In der deutschen Hauptstadt hei&szlig;t es, man d&uuml;rfe den Widerst&auml;nden keinesfalls nachgeben &ndash; eine deutsch dominierte EU sei f&uuml;r die globale Berliner Machtpolitik &ldquo;unverzichtbar&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58434\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man kann nur hoffen, dass diese wohl nur als Appell zu verstehende Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU nicht genauso ungeh&ouml;rt verhallt, wie dieser Friedensauftrag an Barack Obama verpufft ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>ILO: Krise kostete mindestens 30 Millionen Jobs<\/strong><br>\nGuy Ryder, neuer Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), hat die in der G20 zusammengeschlossenen Industrie- und Schwellenl&auml;nder zu dringenden Ma&szlig;nahmen gegen die Besch&auml;ftigungskrise aufgerufen. Er erinnerte die Regierungen der G20-Nationen an ihr auf ihrem letzten Gipfel in Mexiko gemachtes Versprechen, entsprechende Schritte zu ergreifen, sollte sich die globale Wirtschaftslage weiter verschlechtern&hellip;<br>\nDie ILO, eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, hatte zuvor neue Sch&auml;tzungen vorgelegt, die auf den nach unten korrigierten Wachstumsprognosen des IWF basieren. Demnach wird die Zahl der Arbeitslosen weltweit im kommenden Jahr um sieben Millionen zunehmen. Bereits jetzt sind und 200 Millionen Menschen auf der Welt ohne Arbeit. Fr&uuml;here ILO-Sch&auml;tzungen waren von einem Zuwachs um lediglich vier Millionen 2013 ausgegangen.<br>\nDie Zahl der Arbeitslosen in der Welt liegt derzeit um 30 Millionen h&ouml;her als zum Beginn der Krise 2008. Hinzu kommen fast 40 Millionen, die die Hoffnung verloren und den Arbeitsmarkt verlassen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ilo.org\/public\/german\/region\/eurpro\/bonn\/aktuelles\/krise-kostete.htm\">ILO Berlin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann: Von wegen goldene Kreditkarte<\/strong><br>\nWer ist schuld an der Krise? F&uuml;r den &Ouml;konomen Hans-Werner Sinn sind die Feindbilder klar. Das ist auch in seinem neuen Buch, &bdquo;Die Target-Falle&ldquo;, so.<br>\nEs geht um die sogenannten &bdquo;Target-2-Salden&ldquo;. Sie beliefen sich im September auf 1.020 Milliarden Euro. Davon waren rund 700 Milliarden Euro bei der Bundesbank verbucht, der Rest verteilte sich vor allem auf Finnland, Luxemburg und die Niederlande.<br>\nDiesem Plus bei den Nordl&auml;ndern entspricht ein Minus bei den S&uuml;dl&auml;ndern. Allein in Spanien ist ein negativer Target-2-Saldo von mehr als 400 Milliarden Euro aufgelaufen. F&uuml;r Sinn ist damit klar: &bdquo;Die S&uuml;dl&auml;nder drucken Geld &ndash; und kaufen sich daf&uuml;r chinesische Autos.&ldquo;&hellip;<br>\nDie Target-2-Salden beschreiben letztlich eine gigantische Kapitalflucht aus S&uuml;deuropa. Alle ziehen ihr Geld ab: die Investoren, aber auch die kleinen Sparer. Dahinter verbirgt sich eine doppelte Angst. Viele Anleger f&uuml;rchten, dass die Firmen und Staaten in S&uuml;deuropa ihre Kredite nicht zur&uuml;ckzahlen k&ouml;nnten &ndash; also verl&auml;ngern sie die Darlehen nicht und holen das Geld nach Deutschland zur&uuml;ck.<br>\nHinzu kommt als zweiter Trend, dass viele Griechen, Portugiesen, Spanier und Italiener Angst haben, dass ihre L&auml;nder den Euro vielleicht verlassen m&uuml;ssen &ndash; und dass sie dann pl&ouml;tzlich mit einer deutlich schw&auml;cheren Drachme, Pesete oder Lira zur&uuml;ckbleiben. Also r&auml;umen sie ihre Konten zuhause und transferieren das Geld nach Deutschland. Etwas vereinfacht gesagt: Die S&uuml;deurop&auml;er versuchen, aus ihren spanischen oder italienischen Euros deutsche Euros zu machen. Und das bl&auml;ht die Target-Salden der Bundesbank auf&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Neues-Buch-von-Hans-Werner-Sinn\/!103456\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe dazu auch: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14175\">Die SPD, Hans Werner Sinn und die Billionenfrage<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Coca Cola Griechenland geht in die Schweiz, um Steuern zu sparen<\/strong><br>\nAm Montag trat der Europ&auml;ische Stabilit&auml;tsmechanismus in Kraft. Er wird mit bis zu 500 Milliarden Euro die europ&auml;ischen Krisenl&auml;nder vor der Pleite sch&uuml;tzen. Gestern, nur drei Tage danach, gab Coca Cola Griechenland bekannt, seinen Hauptsitz in die Schweiz verlagern zu wollen.<br>\nDie Firma hatte sich zuvor &uuml;ber die zu hohen griechischen Unternehmenssteuern beklagt. In der Schweiz hingegen wird sie in den Genuss kantonaler Steuerprivilegien f&uuml;r Domizil- und Holdingunternehmen kommen. Wie eine Studie des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes k&uuml;rzlich wieder einmal verdeutlicht hat, sind solche Unternehmen in der Schweiz so gut wie steuerbefreit.<br>\nDie EU und ihre Mitgliedstaaten &auml;rgern sich schon lange &uuml;ber die Schweizer Steuerprivilegien f&uuml;r Unternehmen mit ausl&auml;ndischer Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit. Deren Hauptzweck besteht darin, der Schweiz im Wettbewerb der Konzernstandorte steuerliche Vorteile zu verschaffen. Das Beispiel Coca Cola Griechenland zeigt die Konsequenzen: W&auml;hrend die europ&auml;ischen Staaten Milliardenbetr&auml;ge f&uuml;r die Krisenrettung bereit stellen, verziehen sich die gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen der krisengeplagten L&auml;nder in die Schweiz, um Steuern zu sparen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2012\/10\/coca-cola-griechenland-geht-in-die.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>FAZ und Bund der &ldquo;Steuerzahler&rdquo;: Mit Zahlentricks gegen Steinbr&uuml;ck und gegen h&ouml;here Steuern<\/strong><br>\nWer h&auml;tte gedacht, dass es einmal gute Gr&uuml;nde geben w&uuml;rde, den SPD-Kanzlerkandidaten in Schutz zu nehmen &hellip; Die FAZ hat gestern einen Artikel mit dem vielsagenden Titel &ldquo;So teuer wird es mit Steinbr&uuml;ck&rdquo; ver&ouml;ffentlicht, in dem sie die Steinbr&uuml;ckschen Steuerforderungen darstellt (soweit bekannt, viele Fragen sind ja noch offen) und die m&ouml;glichen Folgen dieser Politik f&uuml;r verschiedene Beispiel-Haushalte skizziert.<br>\nDie Grundaussage des Artikels ist so einfach wie falsch: Steuererh&ouml;hungen &agrave; la Steinbr&uuml;ck seien abzulehnen, da sie schon Menschen mit mittleren Einkommen massiv treffen w&uuml;rden&hellip;<br>\nEs f&auml;llt auf: Diese Betr&auml;ge sind dann doch sehr unterschiedlich. Diese Unterschiede aber versteckt die FAZ in ihrer Darstellung, indem sie ihren Grafiken unterschiedliche Skalen\/Ma&szlig;st&auml;be zu Grunde legt. \n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/121015_steinbrueck_konzept.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/die-ideen-des-kandidaten-so-teuer-wird-es-mit-steinbrueck-11924677.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p>Korrigiert man diese Darstellung und verwendet eine einheitliche Skala, wie es seri&ouml;s w&auml;re, so wird deutlich, wen die Steinbr&uuml;ckschen Steuerpl&auml;ne wirklich treffen w&uuml;rden. Es ist vor allem Person 4 &ndash; und damit ein Mitglied jener kleinen Bev&ouml;lkerungsgruppe, die &uuml;ber genug Einkommen und Verm&ouml;gen verf&uuml;gt, um finanziell deutlich mehr zum Gemeinwesen beizutragen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/121015_steinbrueck_konzept_2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/121015_steinbrueck_konzept_2_small.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Von einer &uuml;berm&auml;&szlig;igen Belastung gerade mittlerer Einkommen kann bei den Steinbr&uuml;ckschen Steuerpl&auml;nen angesichts von Werten im unteren Promillebereich also gerade nicht gesprochen werden. Die Zahlen zeigen zudem auch, dass selbst f&uuml;r hohe Einkommen von 500.000 Euro, mit denen entsprechend hohe Verm&ouml;gen einhergehen, die zus&auml;tzliche Belastung mit 5-6 Prozent eher moderat ist. Der Alarmismus des FAZ-Artikels ist damit ebenso fehl am Platz, wie es die statistischen Tricks sind, mit denen er diesen Alarmismus zu untermauern versucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1050#more-1050\">annotazioni.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wieder einmal ein typisches Beispiel wie man mit Statistiken und entsprechenden Grafiken l&uuml;gen kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Joseph Stiglitz: &ldquo;Eine Steuer auf Verm&ouml;gen ist eine gute Idee&rdquo;<\/strong><br>\nWirtschafts-Nobelpreistr&auml;ger Stiglitz pl&auml;diert f&uuml;r eine Verm&ouml;gensabgabe in Deutschland &ndash; und warnt davor, die USA zum Vorbild zu nehmen. Deutschland habe sich schon vom Ideal der Gleichheit entfernt.<br>\nIm internationalen Vergleich sind in den USA die Chancen am wenigsten gleich verteilt. Die Herkunft entscheidet viel st&auml;rker als in Europa dar&uuml;ber, was sie im Leben erreichen k&ouml;nnen. Die sprichw&ouml;rtliche Karriere vom Tellerw&auml;scher k&ouml;nnen Sie in vielen europ&auml;ischen L&auml;ndern leichter hinlegen als in den USA. Und das Traurige ist, dass in den USA am wenigsten daf&uuml;r getan wird, die bestehende Ungerechtigkeit zu korrigieren&hellip;<br>\nJa, ich sehe auch hierzulande zu einem gewissen Grad, dass deutsche Politiker dem amerikanischen Modell nacheifern. Und ich beobachte als Konsequenz daraus, dass es in Deutschland &auml;hnliche Entwicklungen gibt wie in den USA.<br>\nDeutschland geh&ouml;rte mal zu den westlichen Staaten, in denen die Unterschiede zwischen Arm und Reich mit am geringsten stark ausgepr&auml;gt waren; Deutschland lag im internationalen Vergleich einmal sehr nah an den skandinavischen L&auml;ndern. Aber in den vergangenen Jahren hat sich Deutschland von dem Ideal der Gleichheit entfernt und liegt jetzt nur noch in der N&auml;he des Durchschnitts der wohlhabenden Industriestaaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article109829385\/Eine-Steuer-auf-Vermoegen-ist-eine-gute-Idee.html\">Die Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hans-J&uuml;rgen Krysmanski: &ldquo;Geld ist Macht &ndash; so einfach ist das&rdquo;<\/strong><br>\nDie Superreichen Deutschlands machen nur einen minimalen Anteil an der Bev&ouml;lkerung aus, die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Gesellschaft starrt auf sie. Reichen-Kritiker Hans-J&uuml;rgen Krysmanski &uuml;ber die neue Klassengesellschaft, geheime Zirkel &ndash; und seine Angst vor Konflikten.<br>\nGeld ist Macht &ndash; so einfach ist das. Und Macht, die nicht kontrolliert wird, erzeugt Ohnmacht bei allen anderen. Und wir k&ouml;nnen alle sehen, dass Reichtum ab einer gewissen H&ouml;he sich gar nicht mehr kontrollieren l&auml;sst. Er ist zu verzweigt, zu international, zu transnational angelegt. Insofern entsteht mit dem Superreichtum eine v&ouml;llig losgel&ouml;ste und zu allem f&auml;hige soziale Schicht im Zentrum der Gesellschaft, um die sich alles dreht. Hier lassen sich dann weitere Gruppen und Schichten benennen, welche der Geldmacht zuarbeiten oder von ihr abh&auml;ngen. Der junge Marx schrieb einmal, wer reich ist, &ldquo;kann sich die geistreichen Leute kaufen, und wer die Macht &uuml;ber die Geistreichen hat, ist der nicht geistreicher als der Geistreiche?&rdquo;<br>\nDiese Geldelite verselbst&auml;ndigt sich, sie beginnt im wahrsten Sinne des Wortes, auf eigene Faust mit S&ouml;ldner-Armeen, privaten Polizei- und Geheimdiensten zu operieren. Klimawandel, Ressourcenprobleme und wachsende, unumkehrbare Arbeitslosigkeit deuten auf ein kommendes globales Szenario nackter &Uuml;berlebensk&auml;mpfe. F&uuml;r eine solche Rette-sich-wer-kann-Welt glauben sich die Geldeliten gut ger&uuml;stet. Vor diesem Hintergrund werden sich neue und neuartige Klassenkonflikte entwickeln. Und wir alle werden letztlich nicht umhin kommen, an diesen Konflikten teilzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/artikel\/0,2828,860016,00.html\">manager-magazin<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Hans-J&uuml;rgen Krysmanski hat zu diesem Thema ein interessantes und informatives Buch herausgebracht: <a href=\"http:\/\/westendverlag.de\/westend\/buch.php?p=76&amp;n=leseprobe\">&bdquo;0,1% &ndash; Das Imperium der Milliard&auml;re&ldquo;, Westend Verlag 240 Seiten, 19,99 Euro<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Gold-Hysterie im FOCUS<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/always-believe-in-your-soul\/\">Stefan Niggemeiers Blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rentner verlieren drastisch an Kaufkraft<\/strong><br>\nIn den vergangenen zw&ouml;lf Jahren haben die Rentner in Deutschland ein F&uuml;nftel ihrer Kaufkraft verloren. Vor allem die Senioren im Osten k&ouml;nnen sich immer weniger leisten. Die Linke warnt vor einer Lawine der Altersarmut.<br>\nVor allem die steigenden Verbraucherpreise sind schuld: Seit der Jahrtausendwende haben die deutschen Rentner etwa ein F&uuml;nftel ihrer Kaufkraft verloren. Im Westen sank sie um etwa 17 Prozent, im Osten um knapp 22 Prozent&hellip;<br>\nDie durchschnittlichen Rentenzahlbetr&auml;ge nach Abzug aller Sozialbeitr&auml;ge lagen den Angaben zufolge in den alten Bundesl&auml;ndern zuletzt bei 1062 Euro und in den neuen L&auml;ndern bei 1047 Euro. Damit stiegen die Auszahlbetr&auml;ge absolut in den alten L&auml;ndern seit dem Jahr 2000 um 17 Euro, w&auml;hrend sie im Osten um 23 Euro sanken. Gleichzeitig stieg im selben Zeitraum der Verbraucherpreisindex aber um etwa 20 Prozent an. Dies erkl&auml;rt den gro&szlig;en Kaufkraftverlust von 17 beziehungsweise 22 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/senioren-in-deutschland-rentner-verlieren-drastisch-an-kaufkraft-1.1495187\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Geschr&ouml;pfte Klinikmitarbeiter: Makler kassiert doppelte Provision f&uuml;r Betriebsrente<\/strong><br>\nZehntausende Schwestern, Pfleger und &Auml;rzte in deutschen Krankenh&auml;usern zahlen drauf: Die Maklerfirma VAF Pfaffelhuber kassiert f&uuml;r ihre Betriebsrenten doppelt so hohe Provisionen wie &uuml;blich. Den Profiteuren helfen beste politische Kontakte in die CDU. &hellip;<br>\nDer Fall wirft ein Schlaglicht auf eine Konstruktionsschw&auml;che der betrieblichen Altersvorsorge, die in Deutschland neben der gesetzlichen Rente immer wichtiger wird. Jeder Arbeitgeber muss eine betriebliche Altersversorgung anbieten &ndash; entweder von ihm gezahlt oder, und das ist heute die Regel, durch die Mitarbeiter selbst. Mit der Entgeldumwandlung werden dann Teile des Gehalts f&uuml;r die Altersversorgung steuerg&uuml;nstig angesammelt, Mitarbeiter und Betrieb sparen au&szlig;erdem Sozialabgaben. Der einzelne Mitarbeiter hat keine Wahl &ndash; hat sich eine Klinik f&uuml;r den DUK und Pfaffelhuber entschieden, muss er sich dort versichern, wenn er &uuml;berhaupt eine betriebliche Altersversorgung will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/versicherungen\/:geschroepfte-klinikmitarbeiter-makler-kassiert-doppelte-provision-fuer-betriebsrente\/70103278.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>DIW: Soziale H&auml;rten bei der EEG-Umlage vermeiden<\/strong><br>\n&hellip;Es zeigt sich, dass vor allem die Haushalte mit den niedrigsten Einkommen sp&uuml;rbar durch die aktuellen Preissteigerungen belastet werden.<br>\nWenn man soziale H&auml;rten steigender Strompreise f&uuml;r einkommensschwache Haushalte kompensieren will, sollten die bestehenden Transfersysteme, zum Beispiel zur Grundsicherung, angepasst werden. Zugleich sollte durch Beratung und Finanzhilfen gezielt die effizientere Verwendung von Strom in einkommensschwachen Haushalten gef&ouml;rdert werden, wodurch Stromausgaben dauerhaft gesenkt werden k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem k&ouml;nnte ein allgemeiner Grundfreibetrag bei der Stromsteuer eingef&uuml;hrt werden. Selbst wenn alle drei Ma&szlig;nahmen zusammen umgesetzt w&uuml;rden, l&auml;ge die Belastung der &ouml;ffentlichen Haushalte in der gleichen Gr&ouml;&szlig;enordnung wie das Aufkommen aus der anteiligen Umsatzsteuer auf die EEG-Umlage, das 2013 auf rund 1,4 Milliarden Euro steigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.409389.de\/12-41.pdf\">DIW Wochenbereicht 41\/2012 [PDF &ndash; 600 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Pro Asyl warnt vor hysterischer Debatte<\/strong><br>\nBundesinnenminister Friedrich will Asylbewerbern vom Balkan die Zahlungen k&uuml;rzen. Menschenrechtler sehen darin Stimmungsmache und vermuten einen Zusammenhang mit den bevorstehenden Wahlen.<br>\n&ldquo;Es wird der Eindruck vermittelt, es gehe um eine riesige Bedrohung, die auf uns zukommt. Das ist absurd&rdquo;, sagte der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Organisation, G&uuml;nter Burkhardt, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Es gehe um einige hundert Menschen. &ldquo;Das ist keine horrende Zahl.&rdquo; Wenn Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) von massenhaftem Asylmissbrauch spreche, sch&uuml;re er Vorurteile.<br>\nFriedrich hatte angek&uuml;ndigt, dass er serbischen und mazedonischen Asylbewerbern die Zahlungen k&uuml;rzen und damit die Einreise nach Deutschland aus diesen L&auml;ndern unattraktiver machen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/zunahme-von-asylbewerbern-pro-asyl-warnt-vor-hysterischer-debatte-1909378.html\">STERN online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Brandenburgs Justizminister kritisiert Gesetzentwurf der Bundesregierung zur &Auml;nderung des Prozesskostenhilfe- und Beratungshilferechts<\/strong><br>\nAls &bdquo;sozial unausgewogen&ldquo; kritisiert Brandenburgs Justizminister Dr. Volkmar Sch&ouml;neburg den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur &Auml;nderung des Prozesskostenhilfe- und Beratungshilferechts, mit dem sich der Bundesrat heute befasst hat.<br>\nSch&ouml;neburg: &bdquo;Die Bundesregierung will die Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r die Gew&auml;hrung von Prozesskostenhilfe in einer nicht mehr sozialvertr&auml;glichen Form versch&auml;rfen. Die Folgen sind fatal: Viele Menschen werden es sich nicht mehr leisten k&ouml;nnen, ihr Recht vor Gericht zu erstreiten. Dies schafft eine sozialpolitische Schieflage und schr&auml;nkt die Rechtsweggarantie in einem verfassungsrechtlich bedenklichen Ausma&szlig; ein. Der soziale Rechtsstaat wird jetzt unterh&ouml;hlt.&ldquo;<br>\nNach Sch&ouml;neburgs Auffassung f&uuml;hrt die von der Bundesregierung geplante Erh&ouml;hung der Zugangsvoraussetzung zur Prozesskostenhilfe durch erhebliche Herabsetzungen von Freibetr&auml;gen dazu, dass sich der Kreis der Personen, der einen Anspruch auf Prozesskosten- und Beratungshilfe hat, auf Hartz IV- und Sozialhilfeempf&auml;nger verengen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.niederlausitz-aktuell.de\/artikel_6_24307.php\">Niederlausitz aktuell<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Verband alleinerziehender M&uuml;tter und V&auml;ter bef&uuml;rchtet massive Verschlechterungen bei der Prozesskostenhilfe zu Lasten Alleinerziehender. Mit 68 Prozent wird Prozesskostenhilfe zu gro&szlig;en Teilen im Bereich der Familiengerichtsbarkeit beantragt und bewilligt. &bdquo;Es darf nicht an Kostengr&uuml;nden scheitern, auch mithilfe der Gerichte Regelungen in familienrechtlichen Angelegenheiten zu finden, die nicht zuletzt dem Wohl der betroffenen Kinder dienen&ldquo;. Der Entwurf sieht unter anderem vor, die zu zahlenden Raten zu er&shy;h&ouml;hen, den Abbezahlungszeitraum von vier auf sechs Jahre zu ver&shy;l&auml;ngern und die Verm&ouml;gensfreibetr&auml;ge zu mindern. Allein dadurch w&uuml;rden voraussichtlich <a href=\"http:\/\/www.jugendhilfeportal.de\/recht\/artikel\/eintrag\/verband-alleinerziehender-muetter-und-vaeter-befuerchtet-massive-verschlechterungen-bei-der-prozessk\/\">20 Prozent der Betroffenen aus der kostenlosen Prozesskostenhilfe gedr&auml;ngt<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Im Ku Klux Klan waren noch mehr Polizisten<\/strong><br>\nIn Baden-W&uuml;rttemberg standen offenbar noch mehr Polizisten in Kontakt mit der rassistischen Organisation Ku Klux Klan (KKK). Bislang war bekannt, dass sich im Jahr 2001 zwei Beamte dem deutschen KKK-Ableger &bdquo;European White Knights of the Ku Klux Klan&ldquo; angeschlossen hatten. In Berichten eines V-Manns des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) werden jedoch nach Informationen dieser Zeitung noch drei weitere Polizisten als KKK-Mitglieder erw&auml;hnt. Das Innenministerium in Stuttgart best&auml;tigte, 2002 entsprechende Hinweise erhalten zu haben&hellip;<br>\nDie Konsequenzen f&uuml;r die Beamten waren damals gering, obwohl &bdquo;European White Knights of Ku-Klux-Klan&ldquo; vom Verfassungsschutz als rassistischer und stark antisemitisch ausgerichteter Geheimbund eingesch&auml;tzt wurde. Die zwei KKK-Mitglieder, &uuml;ber die auch diese Zeitung im August berichtet hatte, erhielten 2005 lediglich eine &bdquo;Zurechtweisung&ldquo;, die mildeste Disziplinarstrafe. Die anderen drei Polizisten, die sich laut V-Mann &bdquo;Corelli&ldquo; mit dem KKK eingelassen hatten, blieben gar unbehelligt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/neonazi-terror\/nsu-v-mann-im-ku-klux-klan-waren-noch-mehr-polizisten,1477338,20582180.html\">FR<\/a> \n<p>Dazu passt: <\/p>\n<p><strong>Das rechte Auge<\/strong><br>\nIm Kampf gegen den Terror von rechts haben die deutschen Strafverfolger schon einmal versagt. Der Mann, der ihnen das Zahl f&uuml;r Zahl nachwies, hie&szlig; Emil Julius Gumbel. Deutschland hat es ihm nicht gedankt&hellip;<br>\nDurch Hunderte Mordanschl&auml;ge und weitere Attentate st&uuml;rzen die rechten Terroristen Deutschland w&auml;hrend der ersten Jahre der Weimarer Republik in einen wahren B&uuml;rgerkrieg. Zu bef&uuml;rchten haben sie wenig. Selbst wenn sie h&auml;ufig im Untergrund operieren m&uuml;ssen, werden sie von verl&auml;sslichen Komplizen in Armee und Innenministerien mit den n&ouml;tigen Informationen versorgt. Noch besseren Schutz aber bieten ihnen die Strafverfolgungsbeh&ouml;rden, die bereitwillig Verfahren verschleppen und Verd&auml;chtige verschonen, bis sie untergetaucht sind, und l&auml;sst sich eine Anklage nicht mehr vermeiden, dann treffen sie auf den verst&auml;ndnisvollen Respekt einer Richterschaft, welche die T&auml;ter nur im &auml;u&szlig;ersten Notfall verurteilt. Die nationalkonservative Justiz agiert als treue Gehilfin des Terrors.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/07\/Gumbel\">Die Zeit<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>GEW: Prek&auml;re Besch&auml;ftigung an hessischen Hochschulen &ndash; Das Land muss handeln!<\/strong><br>\n&ldquo;Wir stellen fest, dass in Deutschland mittlerweile 89 Prozent des Mittelbaus befristet eingestellt sind, die H&auml;lfte in Teilzeit und in Drittmittelprojekten arbeitet. Lediglich neun Prozent aller Besch&auml;ftigten haben eine Professur inne und k&ouml;nnen umfassend Daueraufgaben wahrnehmen&rdquo;, so Dr. Anke Burkhardt, stellv. Direktorin und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin am Institut f&uuml;r Hochschulforschung Wittenberg&hellip;<br>\nAus Sicht der GEW resultiert die Zunahme prek&auml;rer Besch&auml;ftigung an den hessischen Hochschulen insbesondere aus der unzureichenden Grundfinanzierung und aus fehlenden gesetzlichen Grundlagen f&uuml;r &ldquo;gute Arbeit&rdquo; in der Wissenschaft.<br>\n&ldquo;Prek&auml;re Besch&auml;ftigung hat viele Gesichter: Eine deutliche Zunahme von befristeten Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen, k&uuml;rzere Vertragslaufzeiten, ein Trend zu Kettenvertr&auml;gen sowie der vermehrte Einsatz von Lehrbeauftragten, Lehrkr&auml;ften f&uuml;r besondere Aufgaben und au&szlig;ertariflich bezahlten wissenschaftlichen Hilfskr&auml;ften&rdquo;, so die Beschreibung von Holger Schoneville, Co-Sprecher des hessischen Mittelbaunetzwerkes. Schoneville thematisierte dar&uuml;ber hinaus, die hohe Zahl der Teilzeitbesch&auml;ftigten, die an den hessischen Hochschulen &uuml;ber 50 Prozent des Mittelbaus ausmachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/85552\/gew-prekaere-beschaeftigung-an-hessischen-hochschulen-das-land-muss-handeln\/\">Bildungsklick<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>BAf&ouml;G-Novelle gefordert<\/strong><br>\nEs ist h&ouml;chste Eisenbahn, beim BAf&ouml;G nachzubessern. Das jedenfalls meint man beim Deutschen Studentenwerk (DSW). Zum Start des Wintersemesters appelliert der Verband an die Verantwortlichen, schleunigst in der Sache t&auml;tig zu werden. Unterst&uuml;tzt wird er darin von der Opposition und Studierendenvertretern. Politisch stehen die Zeichen derweil auf Stillstand, eine Einigung zwischen Bund und L&auml;ndern ist nicht in Sicht. Dabei ist der Bedarf so gro&szlig; wie nie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-1454-forderung-bafoeg-novelle2012.php\">Studis online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die Autorin und Journalistin Kathrin Hartmann im Gespr&auml;ch mit Michael Langer<\/strong><br>\n&uuml;ber ihr Buch &bdquo;Wir m&uuml;ssen leider drau&szlig;en bleiben: Die neue Armut in der Konsumgesellschaft.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2012\/08\/19\/dlf_20120819_1330_ea173300.mp3\">Deutschlandradio (Podcast &ndash; Teil 1) [Audio &ndash; mp3]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2012\/08\/19\/dlf_20120819_1410_9a41dd55.mp3\">Deutschlandradio (Podcast &ndash; Teil 2) [Audio &ndash; mp3]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Hoch interessant. Kathrin Hartmann entlarvt das System der Tafeln in Deutschland als Gesch&auml;ftsmodell, an dem Handel und Arbeitgeber verdienen und in dessen Mittelpunkt nicht Bed&uuml;rftige und deren Situation sondern ehrenamtliche Helfer\/innen und das gute Image stehen. Weiterhin setzt sich die Autorin und Bangladesh-Reisende kritisch mit Mikrokrediten und deren Auswirkungen auseinander.<\/em><\/p>\n<p>Gleiche Gespr&auml;chspartnerin, anderer Sender &ndash; und ebenfalls nicht langweilig:<\/p>\n<p><strong>Am Tisch mit Kathrin Hartmann, &ldquo;Sozial-Anw&auml;ltin&rdquo;<\/strong><br>\nKaufen Sie Ihre Lebensmittel mit dem &ldquo;Bio&rdquo;- oder &ldquo;fairgehandelt&rdquo;-Siegel? Arbeiten Sie ehrenamtlich bei der &ldquo;Tafel&rdquo; oder unterst&uuml;tzen Sie mit Ihrem Geld die Vergabe von Mikrokrediten an Arme in Entwicklungsl&auml;ndern? Alles Quatsch, sagt Kathrin Hartmann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/hr2_doppelkopf\/hr2_doppelkopf_20121005.mp3%20\">hr2\/Kultur &ldquo;Doppelkopf&rdquo; (Podcast) [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Rezension: J. Hesse: Wirtschaft als Wissenschaft. Die Volkswirtschaftslehre in der fr&uuml;hen Bundesrepublik<\/strong><br>\nHesse beschreibt, dass das Fach im seinem Untersuchungszeitraum eine &sbquo;Amerikanisierung&lsquo; (das hei&szlig;t Formalisierung und Mathematisierung) erlebte, die in Deutschland in seinem Untersuchungszeitraum sicherlich von institutionellen Hindernissen gebremst wurde, sich aber letztlich abgesehen von einigen unbedeutenden Inselchen komplett und total durchgesetzt hat &ndash; &uuml;brigens zu Lasten der Wirtschaftsgeschichte, die sich im Methodenstreit auf der falschen Seite wiedergefunden hat und, wenn &uuml;berhaupt, nur noch an wirtschaftswissenschaftlichen Fakult&auml;ten geduldet wird, wenn sie sich in Methode und Publikationsverhalten dem &ouml;konomischen Mainstream anpasst und damit die Anschlussm&ouml;glichkeit zur Geschichtswissenschaft opfert.<br>\n Quelle: <a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/rezensionen\/2012-4-039#note1top\">H-Soz-u-Kult &ndash; Fachforum und moderierte Informations- und Kommunikationsplattform f&uuml;r Historikerinnen und Historiker<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Wolfgang Naucke: &ldquo;Der Begriff der politischen Wirtschaftsstraftat. Eine Ann&auml;herung&ldquo;<\/strong><br>\nDie Finanzkrise hat den Ruf nach einem strengeren Wirtschaftsstrafrecht lauter werden lassen. Selbst bei schweren Vergehen in Politik und Wirtschaft war die Justiz bislang nahezu machtlos. Der Frankfurter Rechtsphilosoph Wolfgang Naucke zeigt, dass sich das &auml;ndern k&ouml;nnte &ndash; und sollte.<br>\nIst es eigentlich vorstellbar, M&auml;chtige aus Politik und Wirtschaft wegen sch&auml;digender Wirtschaftsverl&auml;ufe, die sie beeinflussen, mit dem Strafrecht zu konfrontieren? Das ist nicht nur vorstellbar, das ist rechtlich zwingend, sagt der Frankfurter Strafrechtslehrer Wolfgang Naucke in seiner packenden wissenschaftlichen Analyse &uuml;ber politische Wirtschaftsstraftaten. Die Lekt&uuml;re dieser Schrift von hundert Seiten ist eine Sternstunde f&uuml;r Wahrheitssuchende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/lesart\/1879069\/\">Deutschlandradio<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Der Spiegel und die vielen Euro-Tode<\/strong><br>\nWenn es nach dem Hamburger Nachrichtenmagazin Spiegel ginge, dann m&uuml;sste der Euro schon l&auml;ngst weg sein. Untergegangen, verbrannt, zerbrochen, zerbombt, vernichtet. Viele Male hat der Spiegel den Euro auf seinem Titelbild schon sterben lassen und dabei flei&szlig;ig Welt- und Gelduntergangsstimmung gesch&uuml;rt&hellip;<br>\nWir haben die Euro-Untergangs-Titel der vergangenen drei Jahre des Spiegel mal zusammengefasst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/print\/gelduntergang-der-spiegel-und-die-vielen-euro-tode\/2012\/10\/11.html\">MEEDIA<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Serie dieser Titelbilder sagt mehr als zahllose Artikel. Man muss den Spiegel als Plattform f&uuml;r einen marktradikalen Euroskeptizismsus einstufen. Ohne dies transparent zu machen unterst&uuml;tzt das Blatt die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14670\">rechtspopulistische Bewegung die der  Ex-Lobbyist Hans-Olaf Henkel voranzutreiben versucht<\/a>.<\/em><br>\n<em>Siehe dazu auch: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14711\">Der Spiegel und die Inflation<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Das Letzte: Der ganz allt&auml;gliche Zynismus<\/strong><br>\nAngebot an Rentner: &ldquo;Zeitungen zustellen bedeutet f&uuml;r uns: Bewegung an der frischen Luft, Gehirnjogging und soziale Kontakte pflegen im dritten Lebensabschnitt.&rdquo;\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/121015_zusteller.jpg\" alt=\"\"><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Steinbr&uuml;cks Beinfreiheit<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/121015_glaser.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: Glasers gezeichneter Kommentar<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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