{"id":147291,"date":"2026-03-07T13:00:56","date_gmt":"2026-03-07T12:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147291"},"modified":"2026-03-06T15:18:30","modified_gmt":"2026-03-06T14:18:30","slug":"kuba-wird-keine-us-vormundschaft-zulassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147291","title":{"rendered":"Kuba wird keine US-Vormundschaft zulassen"},"content":{"rendered":"<p>Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel r&auml;umte eine schwere Wirtschafts- und Energiekrise ein, wies jedoch die &bdquo;Theorie des Kollapses&rdquo; zur&uuml;ck. Trump nutzte den Rahmen der neuen Sicherheitsstrategie der USA, um die destabilisierenden Ma&szlig;nahmen gegen Kuba zu versch&auml;rfen mit dem Ziel, das Land &bdquo;zu ersticken&rdquo; und den Zusammenbruch des Regimes zu erreichen (Trumps Worte), nachdem die Entf&uuml;hrung von Nicol&aacute;s Maduro und die Intervention in Venezuela am 3. Januar erfolgreich verlaufen waren. Von <strong>Mladen Yopo<\/strong>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147291#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>]. &Uuml;bersetzung: <strong>Hans Weber<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nMit einer &auml;hnlichen Strategie verh&auml;ngte Trump eine &Ouml;lblockade gegen Kuba und unterzeichnete eine Verordnung, in der er L&auml;ndern, die das &Ouml;lembargo durchbrechen, mit Z&ouml;llen drohte. Diese Ma&szlig;nahme verst&ouml;&szlig;t offen gegen die in der UN-Charta verankerten Grunds&auml;tze der souver&auml;nen Gleichheit der Staaten, der Nichteinmischung und der Selbstbestimmung sowie gegen die internationalen Handelsrahmen, die unter anderem von der Welthandelsorganisation (WTO) festgelegt wurden.<\/p><p>Diese Blockade soll sicherstellen, dass das Land nicht so funktioniert, dass man behaupten kann, die Krise sei allein auf interne Misswirtschaft zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<\/p><p>Die urspr&uuml;nglich 1962 verh&auml;ngte Blockade wurde im Laufe der Zeit durch weitere Ma&szlig;nahmen versch&auml;rft: das auf Grundlage des US-Bundesgesetzes &bdquo;Trading with the Enemy Act&rdquo; von 1917 verh&auml;ngte Verbot von Handel und Finanztransaktionen mit der Insel, die Aufnahme Kubas in die Liste der den Terrorismus unterst&uuml;tzenden L&auml;nder im Jahr 1982, das als Torricelli-Gesetz bekannte &bdquo;Cuban Democracy Act&rdquo; von 1992, das Tochtergesellschaften den Handel mit Kuba untersagte, das &bdquo;Cuban Liberty and Democratic Solidarity Act&rdquo; von 1996 (auch Helms-Burton-Gesetz genannt), das die Blockade versch&auml;rfte und internationalisierte, sowie Reisebeschr&auml;nkungen, &Uuml;berweisungsbeschr&auml;nkungen und die j&uuml;ngsten finanziellen und technologischen Beschr&auml;nkungen. All dies hat Einschr&auml;nkungen und R&uuml;ckschl&auml;ge in der Entwicklung Kubas verursacht und den Lebensstandard ma&szlig;geblich beeinflusst &ndash; trotz der Erfolge unter anderem im Gesundheitswesen, in der Technologie, im Bildungswesen und im Sport.<\/p><p>Kuba hatte bereits seit den Sechzigerjahren mit ernsthaften Problemen zu k&auml;mpfen, die sich mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion in den Neunzigerjahren w&auml;hrend der &bdquo;Sonderperiode&rdquo; (Per&iacute;odo Especial) noch versch&auml;rften. Mit dem Wegfall der Hilfe aus Venezuela, einem strategischen Verb&uuml;ndeten, der mehr als 30 Prozent des ben&ouml;tigten Erd&ouml;ls im Austausch gegen &Auml;rzte, Lehrer, Techniker, Sicherheitspersonal usw. lieferte, hat sich die Situation weiter verschlechtert.<\/p><p>Diese negative Situation wird durch den spanischen Thinktank Real Instituto Elcano sehr gut veranschaulicht. Er weist darauf hin, dass die Exporte Kubas in den letzten zehn Jahren um 47 Prozent und die Importe um 36 Prozent zur&uuml;ckgegangen sind, w&auml;hrend die Inflation in diesem Land mit 10,9 Millionen Einwohnern, die es nicht schaffen, sich aus den wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu befreien, von 2 auf 70 Prozent gestiegen ist.<\/p><p>Heute leidet Kuba unter einer Energiekrise, die zu einem Wirtschaftsr&uuml;ckgang von 15 Prozent seit 2020 gef&uuml;hrt hat. Mehrere W&auml;rmekraftwerke sind au&szlig;er Betrieb, und gro&szlig;e Teile des Landes sind von gleichzeitigen Stromausf&auml;llen betroffen. Die Insel steht heute kurz vor einem humanit&auml;ren Zusammenbruch, wie Antonio Guterres, Generalsekret&auml;r der Vereinten Nationen, warnte. Diese Einsch&auml;tzung teilt die mexikanische Pr&auml;sidentin Claudia Sheinbaum. Sie erkl&auml;rte, &bdquo;die Verh&auml;ngung von Z&ouml;llen gegen L&auml;nder, die Kuba mit &Ouml;l beliefern, k&ouml;nnte eine weitreichende humanit&auml;re Krise ausl&ouml;sen, die sich direkt auf die Grundversorgung der Bev&ouml;lkerung auswirken w&uuml;rde&rdquo;. Dies sei &bdquo;eine Situation, die durch die Achtung der Menschenrechte vermieden werden m&uuml;sse&rdquo;. In Havanna wurde seit Tagen kein M&uuml;ll mehr abgeholt.<\/p><p>Sheinbaum vertritt die traditionelle mexikanische Haltung der Nichtintervention und Selbstbestimmung, die in der Doktrin Estrada von 1930 verankert ist. Aus Angst vor Vergeltungsma&szlig;nahmen Trumps, der die Welt neu ordnet, hat sie den Versand von &Ouml;l gegen humanit&auml;re Hilfe eingetauscht (2025 lieferte Mexiko bis zu 17.000 Barrel &Ouml;l pro Tag), will aber nach Verhandlungen mit Washington die Lieferungen wieder aufnehmen und hat angeboten, zu einer &bdquo;Luftbr&uuml;cke&rdquo; zu werden.<\/p><p>China, das sich eher bedeckt h&auml;lt und die Weltlage beobachtet, hat seine politische Unterst&uuml;tzung und seine Verpflichtung bekr&auml;ftigt, &bdquo;im Rahmen seiner M&ouml;glichkeiten&rdquo; Hilfe zu leisten.<\/p><p>Brasilien hat bisher nur Erkl&auml;rungen abgegeben und eine Zusammenarbeit in humanit&auml;ren und gesundheitlichen Bereichen angeboten. Nur Russland bereitet sich darauf vor, in naher Zukunft &Ouml;l und Treibstoff nach Kuba zu liefern und damit einen Proxy-Verb&uuml;ndeten[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]&nbsp;zu unterst&uuml;tzen. Inmitten dieser Ereignisse kam ein Tanker unter der Flagge von St. Vincent und den Grenadinen in Matanzas an. Sollte sich dies best&auml;tigen, w&auml;re es der erste Tanker, der seit dem 9. Januar auf der Insel eintrifft.<\/p><p>Der kubanische Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel hat zugegeben, dass die Insel eine schwere Wirtschafts- und Energiekrise durchlebt, die Anpassungen und Rationierungen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung erzwingen wird, die bereits von Stromausf&auml;llen und dem Mangel an Wasser und Lebensmitteln betroffen ist. Die &bdquo;Theorie des Kollapses&rdquo; wies er jedoch zur&uuml;ck. Zwar hat sich D&iacute;az-Canel f&uuml;r einen Dialog mit den USA ausgesprochen, um das Embargo zu lockern, kn&uuml;pfte dies jedoch an die Bedingung, dass &bdquo;die Souver&auml;nit&auml;t und Selbstbestimmung respektiert werden&ldquo;, und f&uuml;gte hinzu, dass das Ziel darin bestehen m&uuml;sse, &bdquo;eine zivilisierte nachbarschaftliche Beziehung&ldquo; zum &bdquo;gegenseitigen Nutzen&ldquo; aufzubauen, zumal Kuba nur 145 Kilometer von Florida entfernt liegt.<\/p><p>Die Bereitschaft D&iacute;az-Canels zum Dialog wird als &bdquo;Versuch, die Situation zu verl&auml;ngern&rdquo; (Widerstand zu leisten) angesehen, in der Hoffnung, dass sich die Position des Gespr&auml;chspartners entweder durch die Zwischenwahlen oder durch einen m&ouml;glichen Sieg [der Opposition] bei den n&auml;chsten Pr&auml;sidentschaftswahlen abschw&auml;cht. Trump beziehungsweise die Republikaner haben bereits sieben Wahlen verloren. Wie Arturo L&oacute;pez Levy, Professor an der Holy Names University in Oakland, Kalifornien, jedoch erkl&auml;rt, &bdquo;ist die Krise von gr&ouml;&szlig;erem Ausma&szlig; (&hellip;). Fr&uuml;her gab es die Erwartung, dass die Regierung Reformen umsetzen und Ver&auml;nderungen herbeif&uuml;hren w&uuml;rde, aber jetzt ist die Lage viel verzweifelter, denn ohne Energie gibt es keine M&ouml;glichkeit, das Land voranzubringen.&rdquo;<\/p><p>Kuba verliert zunehmend seine Einnahmequellen (zum Beispiel wird das kanadische Unternehmen Sherrit, das Nickel und Kobalt abbaut, wegen Treibstoffmangels den Betrieb einstellen), weshalb die drei Millionen Kubaner im Ausland, deren &Uuml;berweisungen drei Milliarden US-Dollar einen gro&szlig;en Einfluss auf die meisten kubanischen Haushalte haben, eine wichtige Rolle spielen.<\/p><p>Heute beeinflussen die Falken (wie Marco Rubio, Ted Cruz, Pete Hegseth, Stephen Miller und Tom Homan usw.) die Au&szlig;enpolitik Washingtons, was mit der R&uuml;ckkehr zu einer harten Linie einhergeht, die darauf abzielt, die kubanische Regierung durch eine Versch&auml;rfung des Embargos und der Sanktionen zu st&uuml;rzen, sie zu isolieren und jeden Dialog von weitreichenden Ver&auml;nderungen bis hin zu Zwangsma&szlig;nahmen abh&auml;ngig zu machen. Trump beispielsweise ratifizierte Aspekte des Helms-Burton-Gesetzes, um den US-B&uuml;rgern das Recht zu garantieren, Kuba und kubanische Unternehmen wegen der nach der Revolution von 1959 enteigneten Grundst&uuml;cke zu verklagen.<\/p><p>Die Tauben, &uuml;berwiegend Demokraten, die eine Normalisierung der Beziehungen, die Aufhebung oder Lockerung des Embargos, mehr Handel, Reisen und Zusammenarbeit sowie direkte Diplomatie vorschlagen, das hei&szlig;t die Gr&uuml;nde f&uuml;r die politisch-kulturellen Beschr&auml;nkungen beseitigen und sie [die Kubaner] auf sozio&ouml;konomischer und kultureller Ebene (Soft Power) f&uuml;r sich zu gewinnen, reagieren gerade erst auf die interne Situation und haben kaum Einfluss auf die Au&szlig;enpolitik Trumps. Vielleicht h&auml;tte Kuba mit ihnen und ohne die konfrontative Politik &ndash; wie die 638 Attentate auf Fidel Castro oder die heutige Blockade &ndash; die Zentralisierung, die wirtschaftlichen Restriktionen und den Mangel an Freiheiten vermeiden und sich dem Modell des demokratischen Sozialismus ann&auml;hern k&ouml;nnen.<\/p><p>Experten wie&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.ecured.cu\/Louis_A._P%C3%A9rez_Jr.\">Louis A. P&eacute;rez Jr.<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/es.wikipedia.org\/wiki\/Jorge_I._Dominguez\">Jorge I. Dom&iacute;nguez<\/a>&nbsp;haben nach dem Sieg von 1959 erkl&auml;rt, dass die Revolution nicht das erkl&auml;rte Ziel hatte, ein kommunistisches System einzuf&uuml;hren, und dass dies eine schrittweise Entwicklung infolge der durchgef&uuml;hrten Strukturreformen (Agrarreform, Verstaatlichung von Unternehmen usw.) war, die gro&szlig;e US-amerikanische Gro&szlig;grundbesitzer betrafen.<\/p><p>Washington reagierte mit einer Reduzierung der Zuckerquote, einem Embargo und der Unterst&uuml;tzung der Invasion in der Schweinebucht im Jahr 1961. Dies f&uuml;hrte zum Bruch Kubas mit den USA und zur Ann&auml;herung an die Sowjetunion und den sozialistischen Block, einschlie&szlig;lich der Kubakrise von 1962. Es handelte sich um eine nationalistische Revolution, die sich aufgrund der damaligen Lage des Kalten Kriegs zum Sozialismus entwickelte. Einige behaupten jedoch, dass ein marxistischer Keim von Anfang an vorhanden war.<\/p><p>Heute zeigt die kubanische Bev&ouml;lkerung weder eine massive Begeisterung noch eine allgemeine Ablehnung des politischen Systems. Sie schwankt zwischen ideologischer Unterst&uuml;tzung, pragmatischer Anpassung, wachsender Unzufriedenheit beziehungsweise Frustration und einer wieder auflebenden Opposition, und das alles inmitten eines gemeinsamen Nationalstolzes. Dieser speist sich aus dem Widerstand gegen f&uuml;nf milit&auml;rische Interventionen der USA seit der Unabh&auml;ngigkeit sowie zehn weiteren verdeckten Operationen, wie der&nbsp;<a href=\"https:\/\/es.wikipedia.org\/wiki\/Operaci%C3%B3n_Mangosta\">Operation Mangosta<\/a>&nbsp;zur Destabilisierung und Sabotage. Die Kubaner sind zwar daran gew&ouml;hnt, sich wieder aufzurichten, doch heute ist der Kontext schwieriger. Die Menschen sind pragmatischer, was einen Wandel oder eine &Ouml;ffnung auf der Insel unumg&auml;nglich macht.<\/p><p>Wie Arturo L&oacute;pez-Levy, Professor an der Georgia State University, deutlich macht, dient der neue Druck der USA keineswegs der Verteidigung der Menschenrechte und Freiheiten auf Kuba. Es widerspricht jedem humanit&auml;ren Grundsatz, wirtschaftliches Leid als notwendigen Schritt darzustellen, um das Ende des politischen Modells Kubas zu beschleunigen. In diesem Sinne k&ouml;nnen politische Ziele keine Handlungen rechtfertigen, die an sich schon gegen die Menschenrechte versto&szlig;en. So wird derselbe gef&auml;hrliche Pr&auml;zedenzfall geschaffen wie in Gaza durch die Israelis: der Einsatz von Hunger und Durst als legitime Instrumente des Kriegs beziehungsweise des politischen Drucks.<\/p><p>W&auml;hrend sie auf die Implosion des Systems warten, um weitere Migrationskrisen (wie Mariel im Jahr 1980 oder die Bootsfl&uuml;chtlinge von 1994 beziehungsweise 2021&ndash;2023) zu vermeiden, soll Washington neben humanit&auml;rer Hilfe auch einen Zeitplan f&uuml;r die &uuml;berwachte Lieferung von Erd&ouml;l aus Venezuela in Erw&auml;gung ziehen. Ein Tanker mit 150.000 Barrel &Ouml;l, das von der katholischen Kirche verteilt werden soll, soll bereits ausgelaufen sein. Es geht offenbar darum, den Druck etwas nachzulassen und auf Diplomatie zu setzen, wie die Pressesprecherin des Wei&szlig;en Hauses, Karoline Leavitt, erkl&auml;rte &ndash; mit dem Helms-Burton-Gesetz auf dem Tisch und dem erkl&auml;rten Ziel eines Regimewechsels. Aus Gr&uuml;nden der W&uuml;rde wird sich Kuba jedoch nicht bevormunden oder fernsteuern lassen. Es wird kein &bdquo;assoziierter Staat&ldquo; sein, unabh&auml;ngig von den Ver&auml;nderungen, die das Land vornehmen muss.<\/p><p><em>Dieser Artikel erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/283086\/kuba-laesst-keine-us-vormundschaft-zu\">Amerika21<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: yordanka caridad almaguer \/ Shutterstock<\/small><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_0\" name=\"foot_0\">&laquo;*<\/a>] Mladen Yopo ist Doktor der Politikwissenschaft (Universit&auml;t Leiden) und Master in Internationalen Studien (Universit&auml;t Chile). Mitglied der akademischen Analysegruppen f&uuml;r Verteidigung und Streitkr&auml;fte (Gadfa) sowie f&uuml;r Au&szlig;enpolitik (Gaspe). Forscher an der Universit&auml;t SEK-Chile.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Der Begriff kommt von der Bezeichnung &bdquo;Proxy War&rdquo; oder &bdquo;Stellvertreterkrieg&rdquo;. Er bezieht sich auf die stellvertretende Rolle, die Staaten in geopolitischen Konflikten zwischen Gro&szlig;m&auml;chten als deren Verb&uuml;ndete einnehmen (Anmerkung des &Uuml;bersetzers).<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel r&auml;umte eine schwere Wirtschafts- und Energiekrise ein, wies jedoch die &bdquo;Theorie des Kollapses&rdquo; zur&uuml;ck. 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