{"id":147310,"date":"2026-03-07T14:00:32","date_gmt":"2026-03-07T13:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147310"},"modified":"2026-03-06T13:20:18","modified_gmt":"2026-03-06T12:20:18","slug":"kuenstler-fuer-den-frieden-folge-v-uwe-steimle-tapferer-schneider-vor-vollen-saelen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147310","title":{"rendered":"\u201eK\u00fcnstler f\u00fcr den Frieden\u201c Folge V: Uwe Steimle \u2013 tapferer Schneider vor vollen S\u00e4len"},"content":{"rendered":"<p>Manche summen heute auf die ber&uuml;hmte Pete-Seeger\/Marlene-Dietrich-Melodie neue Zeilen: &bdquo;Sag mir, wo die K&uuml;nstler sind? Die K&uuml;nstler f&uuml;r den Frieden?&rdquo; Gemeint sind: die gegen Russenhass, Pal&auml;stinenser-Abschlachtung, Medien-Gleichschaltung und Aufr&uuml;stung noch auftreten und aufrufen. Von den kommerziellen Stars in West-Deutschland haben sich (au&szlig;er Lisa Fitz, Katja Ebstein, Reinhard Mey, Dieter Hallervorden und Peter Maffay) die meisten davon verabschiedet &ndash; ungef&auml;hr seit 1999, dem Belgrad-&Uuml;berfall der NATO. Die Niedeckens, Lindenbergs und Wim Wenders ziehen es wohl vor, zum Staatsdenkmal ihrer eigenen gr&ouml;&szlig;eren Vergangenheit zu erstarren. Von <strong>Diether Dehm<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8710\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-147310-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260306-Kuenstler-fuer-Frieden-Steimle-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260306-Kuenstler-fuer-Frieden-Steimle-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260306-Kuenstler-fuer-Frieden-Steimle-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260306-Kuenstler-fuer-Frieden-Steimle-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=147310-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260306-Kuenstler-fuer-Frieden-Steimle-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260306-Kuenstler-fuer-Frieden-Steimle-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Nicht so in Ostdeutschland. Der Erste, der einem da ein- und auff&auml;llt, ist Uwe Steimle. Als dieser noch als junger Vorzeige-Volksschauspieler aus dem Osten gehandelt wurde, war er von PDS, Linkspartei und Friedensbewegung hei&szlig; umworben und f&uuml;r Bundespr&auml;sidentenwahlen in den Reichstag eingeladen. Als er sich dann aber rieb am nationalistischen Kesseltreiben gegen die in Teilen recht gem&auml;&szlig;igte AfD, galt er pl&ouml;tzlich als &bdquo;Extremisten-Fan&ldquo;. Obwohl wahrer Extremismus doch im Aufr&uuml;stungswahn gipfelt oder im &Uuml;berfall auf die Sowjetunion, der sich im Juni 2026 jetzt zum 85. Mal j&auml;hren wird.<\/p><p>Von nun an arbeitete sich Staats-Comedian B&ouml;hmermann an seinem Ost-Kollegen ab, wurde Uwe Steimle vom witzlosen TV-Kabarettisten Florian Schr&ouml;der angegiftet, von Stefan Locke (dem FAZ-Propagandisten des &bdquo;NATO-Doppelbeschlusses&rdquo;), von Heinrich L&ouml;bbers in der <em>S&auml;chsischen Zeitung<\/em> und von &bdquo;linken&rdquo; Landtagsabgeordneten: Er w&auml;re ja &bdquo;nach rechts offen&ldquo; (sowas wie das Verfassungsschutz-Etikett &bdquo;gesichert rechtsextrem&ldquo;, woraus Steimle jetzt &bdquo;gesichert unbequem&rdquo; macht). Ein Gr&uuml;ner und ber&uuml;chtigter &bdquo;Umweltaktivist&rdquo; nannte ihn gar einen &bdquo;v&ouml;lkisch-antisemitischen Jammer-Ossi&rdquo;, was dann gerichtlich ausgetragen wurde.<\/p><p>Wohlbemerkt: Solche Nazi-Verleumdungen kommen ausgerechnet von Publizisten, die f&uuml;r bekennende Faschisten im israelischen Kabinett nur ein Augenzwinkern &uuml;brig haben; oder f&uuml;r die ukrainischen Anh&auml;nger der SS-Sondereinheit &bdquo;Dirlewanger&rdquo;; f&uuml;r die mit keltischen Kreuzen und Reichsadlern behangenen Vermarkter von Gedenktempeln (wie dem Asov-Jugendzentrum &bdquo;Centuria&rdquo;); f&uuml;r die Linken- und Juden-Schl&auml;chter Bandera und Schuchewytsch; und die &ndash; weil ein &bdquo;Kreml-Kritiker&rdquo; nun mal keinen &bdquo;Nazi-Sprech&rdquo; benutzt &ndash; jetzt unter den Teppich kehren, dass Nawalny Ausl&auml;nder als &bdquo;Ungeziefer&rdquo; aus Russland vertreiben wollte. Ja, und dann gibt es noch die &bdquo;ARD-AfD-Experten&rdquo;, die es zwar f&uuml;r stinknormal halten, dass in CDU- und SPD-Bundestagsb&uuml;ros seit Jahrzehnten Hunderte Familienmitglieder angestellt worden waren, es aber jetzt als &bdquo;typisch rechte&ldquo; Vetternwirtschaft verbellen, wenn die ge&auml;chtete AfD engere Freunde als Mitarbeiter vorzieht. Auch sowas l&ouml;ste bei Uwe Steimle die Unrechts-Allergie aus, die er sich seit der DDR bewahrt hat.<\/p><p>Die Kriegstreiber hinter und vor den Kulissen wurmt aber besonders, dass der Solok&uuml;nstler jede gro&szlig;e, meist Wochen vorher ausverkaufte Halle f&uuml;llt und weit &uuml;ber die sechs L&auml;nder hinaus der popul&auml;rste Friedensk&uuml;nstler aus dem Osten war und bleibt.<\/p><p>Als 2016 der traditionell hoch angesiedelte &bdquo;Preis f&uuml;r Demokratie&ldquo; aus vorgeblicher Geldnot gestrichen werden sollte, bot Steimle aus privater Tasche 5.000 Euro f&uuml;r dessen Fortbestand. Gleichwohl wurde dem staatskritischen Quotenbringer vom <em>MDR<\/em> &bdquo;schweren Herzens&ldquo; &uuml;berall gek&uuml;ndigt. Als er dann vom Kabarettisten und Nazi-Opfer Werner Finck dessen Programmtitel &bdquo;Kraft durch Freunde&ldquo; auf sein T-Shirt druckte, war es den woken Extremismusexperten sofort klar: dieser Alt-Linke muss zum Neu-Rechten umgerubelt und aus dem geb&uuml;hrenfinanzierten TV getilgt werden.<\/p><p>Auch die popul&auml;re Sendung &bdquo;Steimles Welt&ldquo; geriet aufs ARD-Schafott. Aber: die Publikumsemp&ouml;rung war &uuml;berbordend &ndash; 50.000 unterschrieben in drei Tagen gegen das &ouml;ffentlich-rechtliche Berufsverbot. Aber das Sch&auml;rfste kam noch: der <em>MDR<\/em> erwiderte beleidigt, Steimle habe die <em>ARD<\/em> ja doch &ouml;ffentlich kritisiert &ndash; wegen &hellip; &bdquo;zu viel Staatsn&auml;he&rdquo;: Haltet den Dieb, der hat noch meinen Dolch im R&uuml;cken!<\/p><p>Es folgten rufsch&auml;digende Eintragungen bei <em>Wikipedia<\/em>, diesmal in altdeutscher Sippenhaft-Tradition: Vater und Mutter Steimle seien ja beim DDR-Ministerium f&uuml;r Staatssicherheit gewesen. Das geheimdienstlich stimulierte <em>Wikipedia<\/em> macht da bei &bdquo;Putin-Freunden&rdquo; keine Gefangenen. Und auch keine Differenzierung: Uwes Vater war n&auml;mlich aufgrund seiner NVA-Funktion automatisch beim MfS akkreditiert, und seine Mutter &ndash; noch feinerer Unterschied &ndash; war formal beim DDR-<u>Innen<\/u>ministerium angestellt, weil sie Schreibkraft im Dresdner Staatsarchiv war.<\/p><p>Gleichwohl: Viele Fans des Wikipedia- und Berufsverbote-Opfers &uuml;bersehen bei ihrem Protest pro Steimle dessen eigentliche Gr&ouml;&szlig;e: sein ausgefeiltes Talent f&uuml;r Schauspielerei. In &uuml;ber 15 Jahren und in 32 Folgen hatte er bis 2009 den jugendlichen Polizeikommissar Jens Hinrich im &bdquo;Polizeiruf 110&ldquo; als Chefermittler gespielt, wo seine Rollengestaltung selbst unterdurchschnittliche Drehbuch-Dialoge zu &uuml;berdurchschnittlichem Leben erweckte. Und das auch &ndash; typisch &bdquo;gesichert-rechtsaffiner Ossi&rdquo; &ndash; in amour&ouml;sen Szenen! Und zu alledem kann er auch sch&ouml;n singen.<\/p><p>Uwe Steimle ist im Privatleben passionierter Bildersammler, ohne Weiterverkaufsabsicht und Ambition auf spekulativen Wertzuwachs. In seinem Dresdner Haus im S&uuml;dosten der Stadt h&auml;ngen auf zwei Stockwerken echte Gem&auml;lde von Querner, Rosenhauer, Zitzmann und Uwe Pfeifer. Oft Portr&auml;ts sogenannter &bdquo;einfacher&rdquo; Leute in ihrer poetischen Vielfalt, proletarische, b&auml;uerliche Gesichter, wie sie ein Klassenkampf furcht, der tagt&auml;glich um die Vorr&auml;te der Menschheit gef&uuml;hrt wird &ndash; den aber seine Betreiber theoretisch meist gar nicht kennen. Daneben h&auml;ngen verschneite Fachwerkh&auml;user, die nach Lebkuchen und Leberwurst duften &ndash; oder nach anderen Resultaten gebildeter H&auml;nde. Seine W&auml;nde sind voller Ausdrucke aus Irdischem von &uuml;berall.<\/p><p>Und, so internationalistisch sind auch Steimles lokale Kunstfiguren auf der B&uuml;hne. Nur, weil wir Aufgekl&auml;rten &bdquo;von heute&rdquo; nicht tief genug in uns hinein nach den alten Mythen und M&auml;rchen unserer Kindheit lauschen, die unsere Vorstellungen immer noch pr&auml;gen, soll ich &bdquo;das tapfere Schneiderlein&rdquo; ausblenden, das mir immer hinter die Augen steigt, wenn ich Steimle auf der B&uuml;hne sehe?!<\/p><p>Oder den Schwejk, als der er &ndash; auf den Schultern von Hasek und Brecht &ndash; grobe Macht mit aufgerissenen Kinderaugen feinsinnig unterminiert? In seinen Programmen verk&ouml;rpert Steimle die Biegsamkeit der List, wenn er Worth&uuml;lsen hinterfragt wie &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&rdquo;, &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&rdquo;, &bdquo;Abschreckung&rdquo;, &bdquo;Dissidenten&rdquo;.<\/p><p>Und so kitzelt er einen zweiten, exakteren Sinn sogar aus Plattit&uuml;den. Zum Beispiel so: &bdquo;Fr&uuml;her hie&szlig; es Klassenfeind. Heute hei&szlig;t es Marktf&uuml;hrer&rdquo;; &bdquo;Demokratie hei&szlig;t heute: Man darf sagen, was man denkt. Aber man muss vorher wissen, wer zuh&ouml;rt&rdquo;; &bdquo;Die Wiedervereinigung war wie eine Ehe: erst gro&szlig;e Liebe, dann Kontoauszug&rdquo;; &bdquo;Fr&uuml;her Planwirtschaft, heute Finanzplan &ndash; &uuml;berrascht werden wir immer noch!&rdquo;; &bdquo;Der Ossi wollte reisen, jetzt reist er zur Arbeit&rdquo;; oder: &bdquo;Man nennt es heute Narrativ &ndash; fr&uuml;her hie&szlig; das Ger&uuml;cht.&rdquo;<\/p><p>Das kommt alles so leise und nebenbei angeflattert, mit sparsamen, weil reichhaltigen Gesten, sexy und s&auml;chsisch. &bdquo;Der Sachse gibt sich nicht gern zu erkennen. Er ist fischelant, nicht greifbar, h&ouml;flich, helle, heimt&uuml;ckisch. Nu? Nu!&rdquo; So steht es auf seinem neusten Buchdeckel, hinter dem er die sch&ouml;nsten Pointen aus seinem Blockbuster-Blog &bdquo;Aktuelle Kamera&ldquo; versammelt &ndash; auch gelegentlich mit kritischen, aber nie billig diffamierenden Darstellungen des Erich Honecker.<\/p><p>Uwe Steimle hat schon in der DDR &ndash; wor&uuml;ber die fr&uuml;heren Granden &bdquo;not amused waren&rdquo; &ndash; gerne Willy Brandt zitiert. Heute fragt er sich &ouml;ffentlich, warum er das jetzt unterlassen soll: &bdquo;Lasst uns ein Volk der guten Nachbarn sein&rdquo; und &bdquo;Frieden ist nicht alles. Aber ohne Frieden ist alles nichts.&rdquo;<\/p><p><small>Titelbild: &copy; Uwe Steimle<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manche summen heute auf die ber&uuml;hmte Pete-Seeger\/Marlene-Dietrich-Melodie neue Zeilen: &bdquo;Sag mir, wo die K&uuml;nstler sind? 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