{"id":147417,"date":"2026-03-09T09:00:07","date_gmt":"2026-03-09T08:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147417"},"modified":"2026-03-10T07:21:50","modified_gmt":"2026-03-10T06:21:50","slug":"russische-medien-zum-irankrieg-us-flugzeugtraeger-und-doch-kein-durchbruch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147417","title":{"rendered":"Russische Medien zum Irankrieg: \u201eUS-Flugzeugtr\u00e4ger und doch kein Durchbruch\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Russische Korrespondenten und Kommentatoren sind sich einig: Die USA haben mit ihrer Milit&auml;raktion gegen den Iran ihr Ziel bisher nicht erreicht. Und ein Plan der USA im Iran ist nicht sichtbar. Der Iran halte den Angriffen stand. Ein Bericht von <strong>Ulrich Heyden<\/strong> aus Moskau.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8693\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-147417-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260309_Russische_Medien_zum_Irankrieg_US_Flugzeugtraeger_und_doch_kein_Durchbruch_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260309_Russische_Medien_zum_Irankrieg_US_Flugzeugtraeger_und_doch_kein_Durchbruch_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260309_Russische_Medien_zum_Irankrieg_US_Flugzeugtraeger_und_doch_kein_Durchbruch_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260309_Russische_Medien_zum_Irankrieg_US_Flugzeugtraeger_und_doch_kein_Durchbruch_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=147417-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260309_Russische_Medien_zum_Irankrieg_US_Flugzeugtraeger_und_doch_kein_Durchbruch_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260309_Russische_Medien_zum_Irankrieg_US_Flugzeugtraeger_und_doch_kein_Durchbruch_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>In der <a href=\"https:\/\/smotrim.ru\/video\/3088736?utm_source=internal&amp;utm_medium=channel&amp;utm_campaign=tvplist\">Politik-Talk-Show 60 Minuten<\/a> meinte der Politologe Dmitri Absalow am Freitag, &bdquo;die amerikanische St&auml;rke funktioniert nicht, trotz zwei Flugzeugtr&auml;gern&ldquo;. Die innenpolitischen Folgen k&ouml;nnten f&uuml;r Trump verheerend sein, meint der Kommentator von <em>Ria Novosti<\/em>, Renat Abdullin, in einem Kommentar unter der &Uuml;berschrift <a href=\"https:\/\/ria.ru\/20260306\/tramp-2078688248.html\">&bdquo;Der geplante Misserfolg&ldquo;<\/a>. Die W&auml;hler von Trump k&ouml;nnten bei den Zwischenwahlen aus Entt&auml;uschung Zuhause bleiben. Denn der US-Pr&auml;sident habe sein Friedensversprechen nicht eingel&ouml;st. Und ein Sieg im Iran sei nicht absehbar.<\/p><p>Der Kommentator schreibt, bei dem US-Angriff auf den Iran im Juni 2025 sei alles sehr schnell gegangen. Die Schl&auml;ge aus der Luft wurden nach zw&ouml;lf Tagen beendet. Im Dezember habe der israelische Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu den US-Pr&auml;sidenten dann von der Notwendigkeit eines massiven &bdquo;Pr&auml;ventivschlags&ldquo; gegen den Iran &uuml;berzeugt. <\/p><p>Trump habe zu diesem Zeitpunkt offenbar unter dem Eindruck der Blitzaktion in Venezuela gestanden, wo es US-Spezialkr&auml;ften gelang, Pr&auml;sident Maduro zu entf&uuml;hren. &bdquo;Aber der Nahe Osten ist etwas ganz anderes als Lateinamerika&ldquo;, schreibt Kommentator Abdullin. Die Monarchien am Persischen Gold h&auml;tten genug Probleme mit dem Iran, aber f&uuml;r das derzeitige Chaos sehen diese Monarchien &bdquo;die USA und Israel in der Verantwortung&ldquo;. <\/p><p>Das Vorgehen der USA wirke planlos. &bdquo;In Washington distanziert man sich pl&ouml;tzlich von der Beteiligung am Tod von Chamenei. Man schiebt die Schuld auf Israel. Rubio sagt, &bdquo;der Mord an dem Ajatollah war nicht das Ziel der USA&ldquo;. Aber diese Distanzierung helfe den USA &bdquo;schon nicht mehr&ldquo;, schreibt der Kommentator. <\/p><p>Planlosigkeit auf Seiten der USA konstatiert auch der Mitarbeiter des russischen USA-Kanada-Instituts, Wladimir Wasiljew. Offensichtlich h&auml;tten sich die USA auf den israelischen Geheimdienst verlassen. &bdquo;Es ist schwer zu sagen, warum es jetzt nicht wie gew&uuml;nscht l&auml;uft. Es sieht so aus, dass es keinen Plan gibt.&ldquo; <\/p><p><strong>&bdquo;Chaos stiften, um China zu schaden&ldquo;<\/strong><\/p><p>Der Mitarbeiter des russischen Instituts f&uuml;r Milit&auml;r und &Ouml;konomie, Sergej Lebedew, <a href=\"https:\/\/vz.ru\/opinions\/2026\/3\/4\/1399303.html\">kommentierte<\/a>, man habe den Eindruck, dass Trump im Iran auf einen &bdquo;schnellen Sieg mit sch&ouml;nen Bildern&ldquo; setze, dass er aber &bdquo;nicht weiter guckt&ldquo;. Das Ziel des US-Pr&auml;sidenten sei offenbar der &bdquo;Kollaps&ldquo; des Iran. Diese Strategie sei neu. Im Irak beispielsweise h&auml;tten die USA gewusst, welche Leute sie in der neuen F&uuml;hrung in Bagdad sehen wollten. <\/p><p>Der Iran versuche den amerikanischen Angriff zu unterlaufen, indem er die mit den USA verb&uuml;ndeten Staaten am Persischen Golf und die &Ouml;l- und Gas-Infrastruktur in der Meerenge von Hormus attackiere. Die Golfstaaten h&auml;tten kundgetan, dass der Konflikt so schnell wie m&ouml;glich beendet werden m&uuml;sse. Die Angriffe auf die Golfstaaten seien der &bdquo;Trumpf&ldquo; des Iran, da dieser dem Angriff der USA im Land selbst nicht standhalten k&ouml;nne. <\/p><p>Das &bdquo;vern&uuml;nftige Establishment&ldquo; in den USA verstehe &ndash; so der Politologe &ndash;, dass es unwahrscheinlich ist, dass die iranische Opposition die Macht erringt. Wahrscheinlich sei, dass eine neue F&uuml;hrung im Iran von den Revolutionsgarden gestellt werde. So eine neue F&uuml;hrung im Iran werde wissen, &bdquo;dass es nicht nur sinnlos, sondern auch gef&auml;hrlich sei, mit den USA zu verhandeln&ldquo;. <\/p><p>Auf den ersten Blick schadeten sich die USA mit ihrem Vorgehen im Iran selbst. Doch wenn man davon ausgehe, dass das Hauptziel von Trump die Schw&auml;chung Chinas ist, s&auml;he es anders aus. &bdquo;Die Wirtschaft Chinas ist sehr stark mit den &Ouml;l- und Gasreserven im Iran verbunden, deshalb wirkt sich ein Chaos im Nahen Osten negativ in erster Linie auf die geo&ouml;konomischen Positionen Chinas aus.&ldquo; Und das sei &bdquo;das Wichtigste f&uuml;r die USA&ldquo;.<\/p><p><strong>Russisches Fernsehen streicht iranische Erfolge heraus<\/strong><\/p><p>Der russische Fernsehkanal <em>Rossija 1<\/em> berichtet ausf&uuml;hrlich &uuml;ber die Folgen des israelisch-amerikanischen Angriffs auf den Iran. Man zeigte die zerst&ouml;rten H&auml;user in Teheran und die Tausenden Iraner, die im Zentrum der Stadt beteten und riefen, sie w&uuml;rden ihr Leben geben, um das Vaterland zu verteidigen.<\/p><p>Man zeigte eindrucksvolle Bilder von iranischen Drohnenangriffen auf Dubai und andere Golfstaaten. Herausgestellt wurde, dass iranische Drohnen schon in sechs Staaten am Persischen Golf Einrichtungen der USA mit Drohnen angegriffen haben. Betroffen waren Basen und Geheimdienstgeb&auml;ude der USA in Jordanien, Kuwait, Irak, Bahrein, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten.<\/p><p>In der Polit-Talk-Show 60 Minuten berichtet ein Korrespondent von <em>Rossija 1<\/em> aus Dubai, dass Passagierflugzeuge wegen der Drohnengefahr nur noch mit M&uuml;he landen k&ouml;nnen. In zehn Tagen w&uuml;rde der Vorrat an Lebensmitteln in Dubai zu Ende gehen, berichtete der Korrespondent.<\/p><p>Der Krieg ist reich an irrwitzigen Videos, welche das russische Fernsehen mit gro&szlig;em Vergn&uuml;gen zeigt. Da sieht man etwa Donald Trump, der mit geschlossenen Augen an seinem Arbeitstisch sitzt, umgeben von Mitarbeitern und einer Art Pastor, der Gott bittet, Trump und den Amerikanern auf ihrem schweren Weg beizustehen.<\/p><p>Wie ein Hohn auf die Untert&auml;nigkeit wirkte auch ein Video-Ausschnitt aus dem Gespr&auml;ch zwischen Trump und Friedrich Merz im Oval Office, den der Fernsehkanal mehrmals sendete. Man sah, wie Trump dem deutschen Kanzler bei einer Debatte um Z&ouml;lle aufs Bein schlug und <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Klaps-fuer-Kanzler-Trump-nimmt-Merz-auf-den-Arm-id30427790.html\">sagte, man m&uuml;sse Deutschland &bdquo;&uuml;bel rannehmen&ldquo;<\/a>. W&auml;hrend dieses K&ouml;rperkontakts l&auml;chelte Merz verlegen. <\/p><p><strong>Russische Medien hoffen auf US-Demokraten<\/strong><\/p><p>Der Kommentator von <em>Ria Novosti<\/em>, Renat Abdullin, schreibt, nach einer Umfrage des US-Senders <em>CNN<\/em> seien 59 Prozent der US-Amerikaner gegen den Krieg im Iran. Die russischen Kommentatoren setzen ihre Hoffnung darauf, dass das Lager der Trump-Unterst&uuml;tzer zerf&auml;llt. Kommentator Abdullin schreibt: &bdquo;Im November finden in den USA Zwischenwahlen f&uuml;r den Kongress statt. Beide Kammern werden von Republikanern kontrolliert. Jetzt kann sich alles &auml;ndern.&ldquo; <\/p><p>Der Amerikanist Pawel Swjatenkow erkl&auml;rte, Trump sei in Widerspruch geraten zu dem Versprechen, f&uuml;r das er gew&auml;hlt wurde, n&auml;mlich, Konflikte zu beenden. Den Iran zu brechen, sei &bdquo;schwieriger, wenn nicht unm&ouml;glich&ldquo;, schreibt Kommentator Abdullin. Ein sich hinziehender Konflikt entspreche nicht dem Geist der Konzeption von Trump, &bdquo;we make Amerika great again&ldquo;. Das Problem von Trump sei, &bdquo;dass seine festen Anh&auml;nger im November (bei den Zwischenwahlen) einfach Zuhause bleiben&ldquo;. <\/p><p>Die Moderatorin der Polit-Talk-Sendung 60 Minuten, Olga Skabejewa, war begeistert, dass der US-Kanal <em>CNN<\/em> jetzt Korrespondenten nach Teheran schickt. Sie frohlockte, &bdquo;CNN arbeitet gegen Trump&ldquo;. Ein USA-Korrespondent von <em>Ria Novosti<\/em> best&auml;tigt die Moderatorin: In der F&uuml;hrung der USA g&auml;be es &bdquo;Unklarheiten&ldquo;. Die Demokraten versuchten, diese Lage auszunutzen. Die Demokraten sagten, der Krieg sei &bdquo;nicht im Interesse der USA&ldquo;. <\/p><p><strong>Putin spricht nochmals sein Beileid aus<\/strong><\/p><p>Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin f&uuml;hrte am Freitag ein Telefongespr&auml;ch mit dem Pr&auml;sidenten des Iran, Masud Peseschkian. Wie <em>Ria Novosti<\/em> berichtete, dr&uuml;ckte Putin noch einmal sein tiefes Beileid aus &ndash; wegen dem Mord an Ali Chamenei, dessen Familienmitgliedern und f&uuml;hrenden Milit&auml;rs und Politikern sowie wegen der Opfer in der Zivilbev&ouml;lkerung durch &bdquo;die milit&auml;rische israelisch-amerikanische Aggression gegen den Iran&ldquo;. <\/p><p>Wladimir Putin unterstrich, dass die milit&auml;rischen Handlungen unverz&uuml;glich beendet und der Konflikt politisch-diplomatisch gel&ouml;st werden m&uuml;sse. Der russische Pr&auml;sident erkl&auml;rte, dass er in st&auml;ndigem Kontakt mit den F&uuml;hrern der Staaten am Persischen Golf stehe.<\/p><p>Der iranische Pr&auml;sident dr&uuml;ckte laut der Meldung von <em>Ria Novosti<\/em> seine Anerkennung f&uuml;r die Solidarit&auml;t Russlands mit dem iranischen Volk aus. Der Pr&auml;sident des Iran habe den russischen Pr&auml;sidenten &uuml;ber die aktuelle Entwicklung des Konflikts informiert. <\/p><p><strong>Putin mit &uuml;berraschender Erkl&auml;rung zum Fl&uuml;ssiggas-Export in die EU<\/strong><\/p><p>Am Donnerstag trat Wladimir Putin &uuml;berraschend mit einer scharfen Erkl&auml;rung an die &Ouml;ffentlichkeit. <a href=\"http:\/\/kremlin.ru\/events\/president\/news\/79260\">In einem Interview<\/a> mit dem Journalisten Pawel Sarubin, welches in dem Arbeitszimmer des russischen Pr&auml;sidenten gef&uuml;hrt wurde, &auml;u&szlig;erte sich der Putin zu der aktuellen Lage bez&uuml;glich der Lieferungen von russischem &Ouml;l und Gas an die Staaten der EU. <\/p><p>Russland habe die L&auml;nder in der EU immer ohne St&ouml;rungen mit Energie beliefert. Nun h&auml;tten die europ&auml;ischen Staaten angek&uuml;ndigt, dass sie ab April und dann weiter schrittweise den Import von Fl&uuml;ssiggas aus Russland bis auf Null senken wollten. F&uuml;r Russland k&ouml;nnte es angesichts dieser Bestrebungen sinnvoll sein, die Lieferungen von Fl&uuml;ssiggas nach Europa &bdquo;schon jetzt einzustellen&ldquo;:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Wenn man alle (Lieferungen) so oder so in einem oder zwei Monaten abbestellt, ist es dann nicht besser, wenn wir jetzt selbst abstellen und dorthin in die L&auml;nder gehen, die verl&auml;ssliche Partner sind, und sich dort festzusetzen?&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Das sei noch &bdquo;keine Entscheidung&ldquo;, sondern &bdquo;ein Gedanke&ldquo;, erkl&auml;rte der russische Pr&auml;sident. Aber der Vorteil f&uuml;r Russland l&auml;ge auf der Hand. Man k&ouml;nne sich &ndash; wenn man nicht mehr in die EU liefere &ndash; ganz &bdquo;auf die neu entstehenden M&auml;rkte konzentrieren&ldquo;, wo gute Gewinne lockten. Die Meerenge von Hormus sei geschlossen, weshalb die &Ouml;lpreise steigen. Russland werde erhebliche Einnahmen erzielen k&ouml;nnen. Es gehe in dieser Frage &bdquo;nicht um Politik&ldquo;, sondern &bdquo;nur um Business&ldquo;.<\/p><p><strong>Angriff auf russischen Gas-Tanker Arctic Metagaz <\/strong><\/p><p>Wladimir Putin kam in dem Interview mit dem Journalisten Sarubin noch auf einen Vorfall zu sprechen, der das russische Gesch&auml;ft mit &Ouml;l und Gas empfindlich trifft. Es ging um den Angriff eines unbemannten ukrainischen Kampfbootes, dass am 3. M&auml;rz den russischen Gastanker Arctic Metagaz gerammt hatte, worauf dieser in Brand geriet.<\/p><p>Der russische Gastanker war vor der K&uuml;ste von Malta angegriffen worden. Es fuhr vom nordrussischen Murmansk und wollte zum Hafen Port Said in &Auml;gypten. Die 30 Besatzungsmitglieder konnten sich rechtzeitig retten. Zwei Besatzungsmitglieder erlitten Verbrennungen. Das Schiff war von den USA und Gro&szlig;britannien sanktioniert worden, weil es angeblich zur russischen &bdquo;Schattenflotte&ldquo; geh&ouml;rte.<\/p><p>Russische Medien berichteten, die Ukraine habe im Mittelmeer keine St&uuml;tzpunkte, habe aber vermutlich, unter dem Schutz von NATO-L&auml;ndern, von der K&uuml;ste Libyens aus operiert. Unklar sei, wie das ukrainische Kampfschiff aus dem Schwarzen Meer ins Mittelmeer gekommen sei. Der Zugang werde ja von der T&uuml;rkei kontrolliert. <\/p><p>In russischen Medien &auml;u&szlig;erten russische Milit&auml;rexperten, Russland m&uuml;sse auf die Attacke vor der K&uuml;ste von Malta mit verst&auml;rkten Angriffen auf ukrainische Hafenst&auml;dte am Schwarzen Meer antworten, von wo die unbemannten ukrainischen Kampfschiffe starten. Auch war die Rede von einer milit&auml;rischen Begleitung russischer Tanker.<\/p><p><strong>Putin spricht von &bdquo;terroristischem Angriff&ldquo;<\/strong><\/p><p>Putin erkl&auml;rte in dem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin, bei dem Anschlag auf den Gastanker habe es sich um einen &bdquo;terroristischen Angriff&ldquo; gehandelt. Weiter erkl&auml;rte der russische Pr&auml;sident, die Ukraine &bdquo;bei&szlig;e in die Hand, aus der sie pickt&ldquo;, womit der russische Pr&auml;sident wohl ausdr&uuml;cken wollte, dass die Ukraine ureigenen Interessen der EU &ndash; n&auml;mlich sichere Transportwege und wirtschaftliches Gedeihen &ndash; schade. <\/p><p>Die Ukraine agiere &bdquo;aggressiv&ldquo;, so das russische Staatsoberhaupt. Nach Ermittlungen des russischen Geheimdienstes plane die Ukraine &bdquo;mit Hilfe westlicher Geheimdienste&ldquo;, die Gaspipelines von Russland in die T&uuml;rkei &ndash; Turkish Stream und Blue Stream &ndash; zu sprengen. Das sei ein &bdquo;sehr gef&auml;hrliches Spiel, insbesondere heute&ldquo;.<\/p><p>Die &Auml;u&szlig;erungen von Putin machten klar: Russland f&uuml;hlt sich an einer empfindlichen Stelle bedroht. Ein Kernelement der russischen Wirtschaft, der Energieexport, wird mutma&szlig;lich mit Billigung des Westens milit&auml;risch attackiert. Man kann wohl davon ausgehen, dass es noch ernste russische Reaktionen geben wird. <\/p><p><small>Titelbild: Screenshot\/60 Minuten<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/954ccbc8c046408a9b761dae24f59970\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Russische Korrespondenten und Kommentatoren sind sich einig: Die USA haben mit ihrer Milit&auml;raktion gegen den Iran ihr Ziel bisher nicht erreicht. Und ein Plan der USA im Iran ist nicht sichtbar. Der Iran halte den Angriffen stand. Ein Bericht von <strong>Ulrich Heyden<\/strong> aus Moskau.<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":147418,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,41,171],"tags":[379,877,951,1557,915,259,1800,260,1556],"class_list":["post-147417","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-medienanalyse","category-militaereinsaetzekriege","tag-china","tag-erdgas","tag-iran","tag-israel","tag-putin-wladimir","tag-russland","tag-trump-donald","tag-ukraine","tag-usa"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Russische-Talk-Show-60-Minuten-Screenshot.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/147417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=147417"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/147417\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":147461,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/147417\/revisions\/147461"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/147418"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=147417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=147417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=147417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}