{"id":147488,"date":"2026-03-11T10:00:12","date_gmt":"2026-03-11T09:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147488"},"modified":"2026-03-11T08:48:18","modified_gmt":"2026-03-11T07:48:18","slug":"die-zeit-der-belehrungen-ist-vorbei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147488","title":{"rendered":"Die Zeit der Belehrungen ist vorbei"},"content":{"rendered":"<p>China hat uns in vielerlei Hinsicht &uuml;berholt. Autonomes Fahren und humanoide Roboter sind nur zwei Beispiele. Dies wurde auch von der Unternehmerdelegation zur Kenntnis genommen, die j&uuml;ngst mit Kanzler Merz in China war. Chinesische Unternehmen wollen ein neues Modell der Kooperation. Wie auch immer wir auf diese Transformation reagieren: Deutschland ist nicht mehr der Klassenbeste. Das Verh&auml;ltnis zwischen Deutschland und China befindet sich in einem fundamentalen Transformationsprozess. Ein Artikel von <strong>Stephan Ossenkopp<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2748\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-147488-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260311_Die_Zeit_der_Belehrungen_ist_vorbei_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260311_Die_Zeit_der_Belehrungen_ist_vorbei_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260311_Die_Zeit_der_Belehrungen_ist_vorbei_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260311_Die_Zeit_der_Belehrungen_ist_vorbei_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=147488-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260311_Die_Zeit_der_Belehrungen_ist_vorbei_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260311_Die_Zeit_der_Belehrungen_ist_vorbei_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Der China-Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz vom 24. bis 27. Februar in Peking und Hangzhou findet in der chinesischen Presse weiterhin starken Widerhall. Die positiven Treffen mit Chinas Premier Li Qiang in der Gro&szlig;en Halle des Volkes und mit Staatspr&auml;sident Xi Jinping im Staatsg&auml;stehaus Diaoyutai werden dort als Zeichen der endlich und hoffentlich dauerhaft wiederkehrenden &bdquo;pragmatischen Stabilit&auml;t&ldquo; gewertet. Zwar habe man sich auch gegenseitig Bedenken vorgetragen, jedoch ohne vorwurfsvollen Ton und eher auf gleicher Augenh&ouml;he.<\/p><p>Noch wichtiger als die politischen Treffen in der Hauptstadt wurde Merz&lsquo; Reise in die Tech-Metropole Hangzhou bewertet, wo er neben Mercedes-Benz und Siemens Energy insbesondere den Hersteller humanoider Roboter, UniTree, besuchte &ndash; und das in Begleitung einer 30-k&ouml;pfigen Unternehmerdelegation des Who&lsquo;s Who der deutschen Wirtschaft. Nach Ansicht chinesischer Analysten hat sich das Realit&auml;tsprinzip gegen politische Phrasen durchgesetzt. Das jahrelange Gerede von der Verringerung von Abh&auml;ngigkeiten (&bdquo;De-Risking&ldquo;) sei nun der Einsicht gewichen, dass eine Kooperation mit Chinas &bdquo;Innovations&ouml;kosystem&ldquo; f&uuml;r Deutschland unumg&auml;nglich ist. Chinas Kommentatoren sind erstaunlich direkt und deutlich, wenn sie sagen, dass Deutschlands Wettbewerbsf&auml;higkeit und seine Bedeutung in der Weltwirtschaft ohne gemeinsame Forschung und Entwicklung mit China langfristig pass&eacute; sind. Das sind neue, selbstbewusste T&ouml;ne.<\/p><p><strong>Chinas Tech-Valley<\/strong><\/p><p>In seinem Abschlussstatement vor seiner R&uuml;ckreise nach Deutschland sprach Merz von der &bdquo;hohen Produktionsqualit&auml;t&ldquo; und dem &bdquo;hohen technologischen Standard&ldquo; Chinas, sowohl beim autonomen Fahren als auch bei der Robotik, wo das Land &bdquo;sehr weit vorne&ldquo; sei.<\/p><p>Siemens Energy begann 1995 als Joint Venture, ist seit 2020 ein eigenst&auml;ndiges, b&ouml;rsennotiertes Unternehmen mit &uuml;ber 100.000 Mitarbeitern in 90 L&auml;ndern und besch&auml;ftigt in China 6.000 Mitarbeiter in 16 Fabriken. Anstatt sich den aus Unternehmenssicht widersinnigen politischen Forderungen des Abkoppelns von einem sogenannten &bdquo;systemischen Rivalen&ldquo; zu beugen, hat das Unternehmen stattdessen seine Investitionen in den chinesischen Markt kontinuierlich erh&ouml;ht, seine Produktionskapazit&auml;ten ausgebaut und seine Exportauftr&auml;ge verdoppelt. Die Firma stellt Hochspannungsausr&uuml;stungen her und wurde 2025 von der chinesischen F&uuml;hrung in die Liste der &bdquo;Little Giants&ldquo; aufgenommen, hoch spezialisierte und innovative Unternehmen, &auml;hnlich den Hidden Champions in Deutschland. Siemens-Chef Roland Busch, der traditionsgem&auml;&szlig; in seiner Funktion als Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses der deutschen Wirtschaft (APA) die Delegation leitete, sagte in eine der Fernsehkameras, Hangzhou sei ein &bdquo;sehr innovativer Ort&ldquo;, das &bdquo;Tech-Valley&ldquo; Chinas.<\/p><p>Am selben Tag &ouml;ffnete der Robotikhersteller UniTree der deutschen Delegation seine Werkstore. Neben vierbeinigen und vierr&auml;drigen Roboter-Maschinen ist UniTree erst j&uuml;ngst f&uuml;r seine humanoiden Roboter ber&uuml;hmt geworden. Der gro&szlig;e PR-Coup gelang dem Unternehmen zur allj&auml;hrlich von Hunderten Millionen Menschen verfolgten chinesischen Neujahrsgala, die am 17. Februar 2026 im chinesischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Dort legten Dutzende von UniTrees vollautonomen humanoiden Modellen &bdquo;G1&rdquo; eine Kampfsport-Performance hin, die weltweites Aufsehen erregte. Die schnellen und komplexen Abl&auml;ufe, bei denen v&ouml;llig synchron Salti geschlagen und allerlei Kung-Fu-Bewegungen ausgef&uuml;hrt wurden, waren eine Sensation und verbreiteten sich &uuml;ber die sozialen Medien wie ein Lauffeuer.<\/p><p>Rund eine Woche sp&auml;ter lie&szlig;en sich die Deutschen in der Werkshalle von UniTree einige der Choreografien vorf&uuml;hren. Mercedes-Chef Ola Kall&auml;nius war begeistert, sprach von einer &bdquo;gro&szlig;artigen Pr&auml;sentation&ldquo; und betonte, wie &bdquo;wichtig die Robotik f&uuml;r die Zukunft&ldquo; sei. BMW-CEO Oliver Zipse blickte auf die Maschinen und sagte: &bdquo;Ich denke gerade &uuml;ber die Anwendungsm&ouml;glichkeiten nach. Das Ersetzen von Menschen in risikoreichen Umgebungen. Die Kombination mit Reifen ist sehr interessant, das habe ich so noch nicht gesehen.&ldquo; Nicolas Lange von Knorr-Bremse meint: &bdquo;Unglaublich! Der Fortschritt in nur wenigen Jahren ist wirklich erstaunlich.&ldquo;<\/p><p><strong>Rivalen oder Partner?<\/strong><\/p><p>Noch euphorischer beziehungsweise alarmierter dr&uuml;ckten sich einige der mitgereisten mittelst&auml;ndischen Unternehmen aus. &bdquo;Wir h&auml;ngen krass hinterher! Ich habe einen humanoiden Roboter zugesehen, der eine Kung-Fu-Show vorgef&uuml;hrt hat, und autonom fahrende Fahrzeuge gesehen, die bei uns aus Regulierungsgr&uuml;nden noch nicht einmal fahren d&uuml;rften&ldquo;, berichtete Alexandra Kohlmann vom Rowe Mineral&ouml;lwerk, einem Schmierstoffhersteller. Das liege an den schnellen Genehmigungsverfahren und gro&szlig;z&uuml;gigen Testzonen in China. Die Chinesen &bdquo;strotzen vor Selbstbewusstsein&ldquo; und sie sei au&szlig;erdem von der &bdquo;Innovationsfreude, der Technologieoffenheit und der Disziplin der Menschen&ldquo; beeindruckt. Ihr ern&uuml;chtertes Fazit lautet: &bdquo;&sbquo;Made in Germany&lsquo; war einmal.&ldquo; Das bedeutet f&uuml;r sie, dass die Deutschen ihr &bdquo;Mindset&ldquo; &auml;ndern m&uuml;ssen, wenn sie nicht untergehen wollen.<\/p><p>Sie habe sich dazu mit den anderen mitgereisten Mittelst&auml;ndlern wie der Maschinenbauerin Lucia Schmid, der Filterproduzentin Julia Schnitzler und der Architektin Claudia Berger-Koch ausgetauscht. Kohlmanns Konsequenz daraus ist: Kauft europ&auml;isch, errichtet Schutzz&ouml;lle und krempelt in Deutschland die &Auml;rmel hoch. Denn &bdquo;China braucht uns nicht mehr in vielen Dingen&ldquo;. Mittlerweile w&uuml;rden die Chinesen &bdquo;auf ihre eigenen lokal produzierten Produkte&ldquo; vertrauen, was der Handels&uuml;berschuss eindrucksvoll zeige. Tats&auml;chlich exportiert Deutschland mittlerweile fast 90 Mrd. Euro weniger Waren nach China als umgekehrt China nach Deutschland. Eine riesige Schere scheint sich aufzutun.<\/p><p>Die Chinesen denken aufgrund ihrer Kultur anders dar&uuml;ber nach. Sie wollen die St&auml;rken beider Partner zusammenf&uuml;hren und so einen Mehrwert erzeugen, den keiner f&uuml;r sich allein erreichen kann. Das chinesische Handeln legt von Haus aus mehr Gewicht auf Synergien, langfristige Beziehungen und kollektiven Fortschritt, w&auml;hrend die westliche Wirtschaftskultur historisch st&auml;rker auf individuellen Wettbewerb ausgerichtet ist.<\/p><p>Den Besuch von Kanzler Merz bei Mercedes-Benz in Hangzhou kommentierte man in China so: Die Kooperation zwischen dem traditionellen deutschen Schwergewicht Mercedes und dem chinesischen Hightech-Unternehmen f&uuml;r autonomes Fahren Momenta wird als Modellfall f&uuml;r die zuk&uuml;nftige deutsch-chinesische Zusammenarbeit gesehen. Mercedes wird k&uuml;nftig neun neue Modelle mit Momenta-Systemen in China auf den Markt bringen. Von Untergangsprophezeiungen f&uuml;r Deutschland h&ouml;rt man in China selten etwas. Diese Nullsummenspiele (wenn einer gewinnt, verliert automatisch der andere) haben zwar das westliche Denken gepr&auml;gt, sind aber nicht die Grundlage der Zukunftsstrategien in China.<\/p><p>Forschungsinstitute besch&auml;ftigen sich dort mit den aktuellen und zuk&uuml;nftigen M&ouml;glichkeiten der synergetischen Zusammenarbeit, vor allem im Bereich der Hochtechnologieproduktion. Die Kombination aus deutschem Know-how in Industrieautomation, Spezialausr&uuml;stung und Maschinenbau soll in Pilotprojekten mit Chinas M&ouml;glichkeiten effizienter Lieferketten, dem gro&szlig;en heimischen Markt und der schnellen Anwendung innovativer Technologien verschmolzen werden.<\/p><p><strong>Vom Lehrer zum Sch&uuml;ler<\/strong><\/p><p>Das Verh&auml;ltnis zwischen Deutschland und China befindet sich in einem fundamentalen Transformationsprozess. &bdquo;Der Lehrer wird zum Sch&uuml;ler&ldquo;, sagte Jens Dallend&ouml;rfer von Wilo Amea, einem renommierten Pumpenhersteller, der der Kanzlerdelegation angeh&ouml;rte. &bdquo;Das ist sehr spezifisch f&uuml;r China, denn sie entwickeln sich so schnell, was wirklich beeindruckend ist.&ldquo; Das betrifft vor allem Deutschlands Vorzeigesparte, die Automobilindustrie. Die <em>WirtschaftsWoche<\/em> schrieb deshalb k&uuml;rzlich vom &bdquo;China-Drama&ldquo;, da China als Entwicklungsstandort immer wichtiger wird und bei E-Autos bereits &bdquo;&uuml;berm&auml;chtig&ldquo; ist. Trotzdem haben deutsche Autohersteller im Jahr 2025 noch 2,7 Millionen Fahrzeuge in China verkauft. Volkswagen allein besch&auml;ftigt 90.000 Mitarbeiter im Reich der Mitte. Beim Verbrenner haben die Chinesen technologisch allerdings aufgeholt und k&ouml;nnen ihre Modelle deutlich g&uuml;nstiger anbieten als die deutschen Hersteller.<\/p><p>In der Rede von Kanzler Merz beim deutsch-chinesischen Wirtschaftsausschuss in Peking schwang die Erkenntnis einer sich vollziehenden Rollenumkehr mit. &bdquo;Heute treffen deutsche Firmen in China ihrerseits auf ein Innovations&ouml;kosystem der Spitzenklasse, und wir lernen dazu. Wir lernen auch gegenseitig voneinander&ldquo;, sagte Merz an die Adresse der versammelten deutschen und chinesischen Firmenchefs. Merz ermutigte China geradezu, in Deutschland zu investieren. Seit Monaten sei man bem&uuml;ht, die &bdquo;Investitionsbedingungen&ldquo; zu verbessern. Eines ist mittlerweile klar: Die Zeit, in der Deutschland China einseitig belehren konnte, ist vorbei.<\/p><p><small>Titelbild: Screenshot <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=llEdF9_96hw\">tagesschau<\/a><\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146316\">Hat Deutschland &uuml;berhaupt eine China-Strategie?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144580\">China zwischen digital und analog<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142266\">Geplatzter China-Besuch von Au&szlig;enminister Wadephul: Arroganz oder peinlicher Planungsfehler?<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>China hat uns in vielerlei Hinsicht &uuml;berholt. Autonomes Fahren und humanoide Roboter sind nur zwei Beispiele. Dies wurde auch von der Unternehmerdelegation zur Kenntnis genommen, die j&uuml;ngst mit Kanzler Merz in China war. Chinesische Unternehmen wollen ein neues Modell der Kooperation. Wie auch immer wir auf diese Transformation reagieren: Deutschland ist nicht mehr der Klassenbeste.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147488\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":147489,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,157,30],"tags":[1565,2150,379,1502,499,2052,783,3581,569],"class_list":["post-147488","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-wettbewerbsfaehigkeit","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-automobilindustrie","tag-autonome-fahrzeuge","tag-china","tag-daimlermercedes","tag-handelsbilanz","tag-investitionen","tag-merz-friedrich","tag-robotertechnik","tag-siemens"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/260310-merz-in-china.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/147488","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=147488"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/147488\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":147527,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/147488\/revisions\/147527"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/147489"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=147488"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=147488"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=147488"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}