{"id":14749,"date":"2012-10-17T08:46:38","date_gmt":"2012-10-17T06:46:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749"},"modified":"2012-10-17T08:46:38","modified_gmt":"2012-10-17T06:46:38","slug":"hinweise-des-tages-1741","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h01\">Multiplikator bisher falsch berechnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h02\">Die drohende Inflation &ndash; geht es jetzt an Rente und Erspartes?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h03\">Rezessionsgefahr rasant gestiegen &ndash; IMK-Indikator auf Warnstufe gelb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h04\">Sahra Wagenknecht &ndash; Sch&auml;uble liefert Masterplan f&uuml;r Demokratieabbau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h05\">Paul Krugmans Ratschl&auml;ge &ndash; und Angela Merkels Z&ouml;gern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h06\">Kraftprobe &ndash; Daimler legt sich mit dem Betriebsrat an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h07\">Strafen f&uuml;r Erwerbslose auf Rekordniveau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h08\">Langfristig mehr Hunger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h09\">Kurzschluss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h10\">R&ouml;slers Markttransparenzstelle h&auml;lt nicht, was sie verspricht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h11\">NATO wechselt Markennamen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h12\">Die wilde Wut des Gerhart Baum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h13\">Linksfraktion fordert Recht auf Zulassung zum Studium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h14\">Gesellschaft Deutscher Chemiker: Keine weitere Beteiligung am CHE-Ranking<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h15\">Ehepaar Kachelmann bei Jauch &ndash; Nachgeplapperte L&uuml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h16\">Wolfgang Bittner: Plagiatoren &ndash; Der beliebteste deutsche Vorname<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h17\">Wege aus der europ&auml;ischen Krise &ndash; Konferenz &uuml;ber Alternativen zur Sparpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h18\">Zu guter Letzt: Klaus von Wagner &uuml;ber Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749#h19\">NachDenkSeiten-Podcast<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14749&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Multiplikator bisher falsch berechnet<\/strong><br>\nDer Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) wird seit vielen Jahren immer wieder massiv wegen seiner harten Sparauflagen kritisiert, die er zur Bedingung f&uuml;r Milliardenkredite an &uuml;berschuldete L&auml;nder macht. Von &bdquo;Kaputtsparen&ldquo; ist dabei h&auml;ufig die Rede. Auch in der europ&auml;ischen Schuldenkrise dr&auml;ngte der IWF bisher auf scharfe Einsparungen nicht zuletzt bei Sozial-, Pensions- und Gesundheitsausgaben.<br>\nDoch in seinem j&uuml;ngsten globalen Wirtschaftsausblick, den der Fonds vor wenigen Tagen in Tokio pr&auml;sentierte, vollzieht Chef&ouml;konom Olivier Blanchard eine Kehrtwende. Versteckt in einer Fact-Box kommt der IWF in dem Bericht (Seite 41 bis 43, Anm.) zum Schluss, dass &uuml;berm&auml;&szlig;iges Sparen das erkl&auml;rte Ziel, die Schulden in einem &uuml;berschaubaren Zeitraum zu verringern, verfehlt. Das kommt einem indirekten Schuldeingest&auml;ndnis gleich. Die &bdquo;Financial Times&ldquo; spricht in einem Kommentar von einem &bdquo;Akt des Aufstands&ldquo;, mehrere Finanzexperten sprachen am Wochenende von dem wichtigsten makro&ouml;konomischen Ereignis dieses Jahres.<br>\nKonkret bezieht sich der IWF auf eine Studie, die zeigt, dass der Einfluss der Steuerpolitik auf das Wachstum viel h&ouml;her ist als bisher angenommen &ndash; und als sie der IWF zur Basis f&uuml;r seine Sparauflagen machte. Demnach ging der Fonds in der Regel von einem fiskalpolitischen Multiplikator von 0,5 aus. Das bedeutet, dass die Wirtschaft f&uuml;r jeden Euro an &ouml;ffentlichen Ausgaben weniger um 0,50 Cent schrumpft. Laut der aktuellen Studie liegt dieser Effekt aber deutlich h&ouml;her &ndash; bei 0,9 bis 1,7.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/orf.at\/stories\/2146031\/2146022\/\">ORF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die drohende Inflation &ndash; geht es jetzt an Rente und Erspartes?<\/strong><br>\nDar&uuml;ber diskutiert Michael Hirz mit:<br>\nOskar Lafontaine (Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Saarl&auml;ndischen Landtag) und Prof. Michael H&uuml;ther (Direktor Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln)<br>\nModeration: Michael Hirz<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/531203\">phoenix<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.P.:<\/strong> Das Thema: &ldquo;Die drohende Inflation &ndash; geht es jetzt an Rente und Erspartes?&rdquo; f&uuml;gt sich zwar v&ouml;llig in die den deutschen Austerit&auml;tskurs flankierende Inflations-Angst-Kampagne des Mainstreams, doch gelingt es Oskar Lafontaine immer wieder, seinem Mitdiskutanten Michael H&uuml;ther in die neoliberale Parade zu fahren. Allein bei der klassischen neoliberalen These, wonach die Bek&auml;mpfung der Inflation die beste Sozialpolitik sei, ist es H&uuml;ther gelungen, Lafontaine m.M.n. ein wenig in die Ecke zu treiben, weil er zugestehen mu&szlig;te, dass eine h&ouml;here Inflation die kleinen Einkommensbezieher hart treffen w&uuml;rde, wenn diese Kaufkraftverluste nicht durch eine entsprechende Erh&ouml;hung der Bez&uuml;ge ausgeglichen w&uuml;rden. Leider hatte ich zu sp&auml;t eingeschaltet. Deswegen wei&szlig; ich nicht, ob schon vorher zur Sprache gekommen war, dass die Zentralbank bis Anfang der 80-ger Jahre (soweit ich wei&szlig;) bei ihren Entscheidungen auch deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt zu ber&uuml;cksichtigen hatte. Die Fokussierung ihres Mandats auf die reine Inflationsbek&auml;mpfung hat dazu gef&uuml;hrt, dass sie seit Beginn der 90-iger Jahre jeden noch so kleinen Aufschwung durch Leitzinserh&ouml;hungen zuverl&auml;ssig ausgebremst hat, um &ldquo;Inflationsgefahren&rdquo; vorzubeugen. Wie sehr mag diese blinde Politik wohl den Geringverdienern, ja den Arbeitsnehmern insgesamt, geschadet haben?<\/em><\/p>\n<p><strong>&bdquo;passend&ldquo; dazu: Inflation rei&szlig;t tiefes Loch in Rentner-Budget<\/strong><br>\nObwohl die Renten in Ost und West seit dem Jahr 2000 teils st&auml;rker gestiegen sind als es die Mechanismen f&uuml;r den Generationenausgleich vorsahen, reichen die Erh&ouml;hungen f&uuml;r eines nicht mehr: den Lebensstandard zu halten. Deutsche Rentner m&uuml;ssen teils drastische Kaufkraftverluste hinnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/deutschland\/0,2828,861100,00.html\">Manager Magazin<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> In v&ouml;lliger Verdrehung der Tatsachen &ndash; aber auf einer Linie mit der Verdummungspropaganda &ndash; wird das &ldquo;Monster Inflation&rdquo; f&uuml;r die Kaufkraftverluste verantwortlich gemacht &ndash; und nicht, wie es korrekt w&auml;re, eine bewu&szlig;te Politik der Lohn- und Rentenk&uuml;rzungen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rezessionsgefahr rasant gestiegen &ndash; IMK-Indikator auf Warnstufe gelb<\/strong><br>\nDie Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in n&auml;chster Zeit in eine Rezession ger&auml;t, ist im vergangenen Monat rasant angestiegen. Das zeigt der Konjunkturindikator des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Erstmals in diesem Jahr klettert die vom Indikator ausgewiesene Rezessionsgefahr zeitweilig auf &uuml;ber 40 Prozent. F&uuml;r den Oktober und November signalisiert der Indikator die mittlere Warnstufe gelb. &ldquo;Das ist ein deutliches Warnsignal. Unmittelbar scheint in Deutschland zwar noch keine Rezession zu drohen. Die Wahrscheinlichkeit ist aber in den vergangenen Monaten kontinuierlich gewachsen. Und jetzt sind nicht nur die Stimmungsindikatoren schwach. Auch bei wichtigen realwirtschaftlichen Fr&uuml;hindikatoren sieht es tr&uuml;be aus&rdquo;, erkl&auml;rt IMK-Experte Peter Hohlfeld.<br>\nDie aktuelle Vorhersage beruht auf dem Datenstand von Anfang Oktober. F&uuml;r den laufenden Monat weist der Indikator einen markanten Anstieg der  Rezessionswahrscheinlichkeit von 32,6 auf 41,8 Prozent aus. Noch drastischer ist der Anstieg bei der Zwei-Monats-Prognose f&uuml;r November: Hier steigt das Rezessionsrisiko von 15,2 auf 43,3 Prozent. F&uuml;r Dezember weist der Indikator dann eine Wahrscheinlichkeit von 29,7 Prozent aus. Damit liegt auch dieser Wert nur ganz knapp unter der 30-Prozent-Marke, ab der die gelbe Stufe (Unsicherheit) beginnt.<br>\nW&auml;hrend noch im vergangenen Monat in erster Linie Stimmungsindikatoren wie der sinkende ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex das Rezessionsrisiko hochtrieben, tragen nunmehr nach der IMK-Analyse verst&auml;rkt die realwirtschaftlichen Indikatoren dazu bei. So sind die Auftragseing&auml;nge deutlich r&uuml;ckl&auml;ufig. Das betrifft vor allem die Orders bei Produzenten von Investitionsg&uuml;tern. Zudem fallen konjunkturstabilisierende Faktoren wie die niedrigen Zinsen immer weniger ins Gewicht. &ldquo;Offensichtlich &uuml;berlagern die zunehmend schlechtere Stimmung und die tr&uuml;bere realwirtschaftliche Lage das eigentlich positive Zinsklima. Die Unternehmen halten sich zunehmend mit ihren Investitionsentscheidungen zur&uuml;ck, weil ihnen die gesamtwirtschaftliche Nachfrage zu schwach erscheint&rdquo;, sagt Hohlfeld. Die konjunkturelle Flaute werde sich zunehmend auch auf die Arbeitslosigkeit auswirken, prognostizieren die Forscher. Ein scharfer Anstieg bleibe zwar vorerst aus, gleichwohl r&auml;t das IMK der Bundesregierung fr&uuml;hzeitig gegenzusteuern: Sie solle die Regelungen zur Kurzarbeit rasch wieder so gro&szlig;z&uuml;gig ausgestalten wie w&auml;hrend der akuten Wirtschaftskrise 2009\/2010.<br>\nQuelle 1: Pressemitteilung IMK (Nicht im Netz)<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/imk\">Konjunkturindikator<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht &ndash; Sch&auml;uble liefert Masterplan f&uuml;r Demokratieabbau<\/strong><br>\n&ldquo;Finanzminister Sch&auml;uble will die nationalen Parlamente entmachten und auf EU-Ebene einen Parlamentarismus &agrave; la carte einf&uuml;hren. Das ist ein Masterplan f&uuml;r Demokratie- und Sozialabbau, der Europa spalten wird, ohne den Euro zu retten&rdquo;, kommentiert Sahra Wagenknecht die Vorschl&auml;ge von Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble f&uuml;r eine Reform der EU-Institutionen. Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:<br>\n&ldquo;Das Letzte, was die Eurozone braucht, ist ein W&auml;hrungskommissar, der den Mitgliedstaaten weitere K&uuml;rzungsprogramme diktiert. Wer die Eurokrise &uuml;berwinden will, muss die K&uuml;rzungsdiktate r&uuml;ckg&auml;ngig machen und Investitionsprogramme sowie eine Entschuldung der Krisenstaaten durchsetzen. Die Eurostaaten sollten aus dem W&uuml;rgegriff der Finanzm&auml;rkte gel&ouml;st und von der EZB direkt mit Krediten versorgt werden. Statt die Bev&ouml;lkerung zu schr&ouml;pfen, um Banken zu retten, m&uuml;ssen die Million&auml;re in Europa f&uuml;r die Kosten der Krise zur Kasse gebeten und die Banken streng reguliert werden. Doch nichts davon hat die Bundesregierung im Sinn. Ihr Masterplan zielt auf die Vorherrschaft deutscher Konzerne und Banken in Europa &ndash; zu Lasten der Besch&auml;ftigten, Rentner und Arbeitslosen in Deutschland und Europa.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/1424.schaeuble-liefert-masterplan-fuer-demokratieabbau.html\">Sahra Wagenknecht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Paul Krugmans Ratschl&auml;ge &ndash; und Angela Merkels Z&ouml;gern<\/strong><br>\nDer US-&Ouml;konom Paul Krugman hat im Fr&uuml;hjahr sein Buch &ldquo;End This Depression Now!&rdquo; vorgelegt. Darin gibt es das Kapitel &ldquo;Euro-D&auml;mmerung&rdquo;. Krugman ist bekanntlich ein ausgesprochener Euro-Skeptiker. Euro-Land ist f&uuml;r ihn kein optimaler W&auml;hrungsraum. Aber das hei&szlig;t nicht, dass er sich den Euro wegw&uuml;nscht. Das w&auml;re mit zu hohen Kosten verbunden, und zwar nicht nur f&uuml;r die L&auml;nder der W&auml;hrungsunion. Und es w&auml;re das Ende des europ&auml;ischen Projekts, durch wirtschaftliche Integration dauerhaft Frieden und Demokratie zu sichern.<br>\nDa es den Euro aber nun einmal gibt, stellt sich die Frage: Wie kann er &uuml;berleben? Krugman hat klare Vorstellungen &ndash; und spannend ist, sie mit den aktuellen Entwicklungen in der EU abzugleichen. [&hellip;]<br>\nKrugman w&uuml;rde sich &uuml;ber eine deutlich expansivere Finanzpolitik freuen. Ich w&uuml;rde es ebenfalls tun, und nat&uuml;rlich auch die Spanier und die anderen Defizitl&auml;nder, sowie nicht zuletzt die Gl&auml;ubiger in Deutschland. Wachstum l&ouml;st nicht alle Schuldenprobleme &ndash; es vermindert sie aber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/10\/15\/eurodammerung_5289\">ZEIT Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kraftprobe &ndash; Daimler legt sich mit dem Betriebsrat an<\/strong><br>\nDer Konflikt um die Schichtreduzierung im Werk Sindelfingen ist eskaliert. Aber um das Werk geht es nur am Rande, denn Daimler-Chef Zetsche muss kr&auml;ftig sparen. Im Konzern herrscht Alarmstimmung. [&hellip;]<br>\nArbeitgeber wollen &ldquo;atmende Arbeitszeit&rdquo; pro Tag<br>\nNun wollten die Arbeitgeber angeblich au&szlig;erdem eine &ldquo;atmende Arbeitszeit&rdquo; pro Tag festlegen k&ouml;nnen, sechs bis neun Stunden, je nach Auftragslage. Au&szlig;erdem bis zu 20 Stunden Mehrarbeit und Sp&auml;tschichten an Samstagen sollten ohne Verhandlungen m&ouml;glich sein. &ldquo;Das ist eindeutig ein Angriff auf die Mitbestimmungsrechte&rdquo;, hei&szlig;t es seitens des Konzernbetriebsrats. Und ein Versto&szlig; gegen das Betriebsverfassungsgesetz sowie gegen g&uuml;ltige Tarifvertr&auml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article109854661\/Daimler-legt-sich-mit-dem-Betriebsrat-an.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Aus dem Text wird klar, da&szlig; Daimler keineswegs sparen *mu&szlig;* (weil sie Verluste schreiben), sondern auf Kosten der Arbeitnehmer den Gewinn steigern *will*, der nicht ganz so hoch ist wie bei Audi und BMW.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Strafen f&uuml;r Erwerbslose auf Rekordniveau<\/strong><br>\nEin Schreiben nicht beantwortet, einen Termin verpa&szlig;t: Das reicht f&uuml;r die Jobcenter, um Hartz-IV-Beziehern ihre ohnehin d&uuml;rftigen Auszahlungsbetr&auml;ge zu k&uuml;rzen. Wie Bild am Dienstag unter Berufung auf Daten der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) meldete, wurden allein im ersten Halbjahr in 520792 F&auml;llen Sanktionen gegen ALG-II-Berechtigte verh&auml;ngt. Damit k&ouml;nnten es 2012 insgesamt erstmals mehr als eine Million Strafma&szlig;nahmen werden. 2011 waren knapp 912000 mal zeitweilig Bez&uuml;ge gestrichen worden.<br>\nEin BA-Sprecher best&auml;tigte am Dienstag in N&uuml;rnberg die Zahlen. Danach war in mehr als zwei Drittel der F&auml;lle lediglich ein sogenanntes Meldevers&auml;umnis Ursache f&uuml;r die Sank&shy;tion, meist eine nicht fristgem&auml;&szlig;e Beantwortung von Beh&ouml;rdenbriefen. BA-Vorstand Heinrich Alt betonte am Dienstag in Berlin, nur in elf Prozent der F&auml;lle w&uuml;rden die Strafen wegen Ablehnung einer zumutbaren Arbeit ausgesprochen. 95 Prozent der &raquo;Kunden&laquo; verhielten sich &raquo;rechtskonform und regelkonform&laquo;. Die Steigerung bei den Sanktionen sei auf die &raquo;gute wirtschaftliche Situation&laquo; zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, aufgrund derer mehr Angebote gemacht werden k&ouml;nnten. Proportional steige die Zahl der Strafen. Zumindest letztere Aussage mu&szlig; bezweifelt werden, da die Zahl der Hartz-IV-Bezieher abgenommen hat. So sank sie in Berlin im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um acht Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/10-17\/062.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Langfristig mehr Hunger<\/strong><br>\nAgrarkonzerne und G-8-Staaten sorgen daf&uuml;r, dass Bauern in Afrika kein kostenloses Saatgut mehr bekommen. Nur Investitionen werden versprochen. [&hellip;]<br>\nIm Visier der Aktivisten ist derzeit besonders die im Mai beschlossene Initiative der gro&szlig;en Industriestaaten und Russland (G 8) gegen den Hunger in Afrika. Durchgesetzt von US-Pr&auml;sident Barack Obama, soll diese &bdquo;Neue Allianz f&uuml;r Ern&auml;hrungssicherung&ldquo; vor allem Privatinvestitionen in die Landwirtschaft des Kontinents erh&ouml;hen. Zusagen gibt es beispielsweise vom US-Saatgut- und Pestizidhersteller Monsanto, dem holl&auml;ndischen Lebensmittelkonzern Unilever und dem norwegischen Kunstd&uuml;ngergiganten Yara. [&hellip;]<br>\nAuch das G-8-Mitglied Deutschland unterst&uuml;tzt die Allianz. Von 2012 bis 2014 habe die Bundesrepublik daf&uuml;r 50,2 Millionen Euro zugesagt, hei&szlig;t es in den Strategiepapieren. &bdquo;Die Bundesregierung sollte ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r diese Allianz zur&uuml;ckziehen&ldquo;, fordert Herre. &bdquo;Sie verletzt ihre Menschenrechtspflichten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Allianz-fuer-Ernaehrungssicherheit\/!103616\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kurzschluss<\/strong><br>\nSp&auml;testens, als die FDP ihr Herz f&uuml;r Geringverdiener und Hartz-4-Bezieher entdeckt hat, h&auml;tte man stutzig werden m&uuml;ssen. Denn nat&uuml;rlich geht es den Liberalen nicht wirklich darum, dass Menschen mit geringem Einkommen nicht an ihrer Stromrechnung verzweifeln. Der zynische Vorsto&szlig; soll nichts mit einem neu erbl&uuml;hten sozialen Gewissen zu tun haben, sondern ist nur ein, selbst f&uuml;r FDP-Verh&auml;ltnisse, zynischer Versuch einer neuen Breitseite gegen die Energiewende, die man trotz gegenteiliger Beteuerungen (Guido Westerwelle nach Fukushima: &bdquo;Wir haben verstanden!&ldquo;) nie gewollt hat.<br>\nEs ist nicht der erste Versuch, den Ausbau der erneuerbaren Energien trotz Atomausstieg noch zu verlangsamen. Erst Ende August forderte Ex-Wirtschaftsminister Rainer Br&uuml;derle ein Moratorium f&uuml;r die F&ouml;rderung der regenerativen Energiegewinnung, bei dem er nicht nur den Ausbau sofort zum Stillstand bringen, sondern auch die Betreiber bestehender Anlagen mit Sonderabgaben belegen wollte, da ihr Strom nicht &bdquo;marktgerecht&ldquo;, also mit Vorfahrt und voller Auslastung f&uuml;r die Kraftwerke der Energieriesen, ins Netz eingespeist w&uuml;rde.<br>\nDamit war Br&uuml;derle dann fast schon zu ehrlich und so wollte sich seinerzeit auch niemand all zu offensichtlich hinter den gegen Windr&auml;der k&auml;mpfenden Don Quichotte stellen. Doch auch jetzt wird an allen Ecken und Enden getrickst. Traurig dabei: Auch die anderen Parteien geben dabei keine bessere Figur ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/8621\/kurzschluss\">Der Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>R&ouml;slers Markttransparenzstelle h&auml;lt nicht, was sie verspricht<\/strong><br>\nDer Minister betreibt bei den Energiepreisen Symbolpolitik &ndash; der Verbraucher hat davon nichts<br>\nSteigende Energiepreise sind ein &Auml;rgernis f&uuml;r alle Bundesb&uuml;rger, zumal es kaum m&ouml;glich ist, sich zu wehren. Zwar steht es jedem Endkunden offen, seinen Strom- und Gasversorger zu wechseln. Doch die n&auml;chste Preissteigerung kommt bestimmt &ndash; angesichts sinkender B&ouml;rsenpreise f&uuml;r Strom f&uuml;hlen sich daher viele Kunden &uuml;ber den Tisch gezogen. Und auch die Tankstellen stehen bei vielen Verbrauchern im Verdacht, die Preise mit heimlichen Absprachen in die H&ouml;he zu treiben &ndash; auch wenn das Kartellamt daf&uuml;r keine keine Beweise hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/37\/37821\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>NATO wechselt Markennamen<\/strong><br>\n2014 soll aus der ISAF der NATO die ITAM werden. ISAF bedeutete &raquo;International Security Assistance Force&laquo;. ITAM ist die Abk&uuml;rzung f&uuml;r &raquo;International Training, Advisory and Assistance Mission&laquo; &ndash; das klingt doch gleich etwas niedlicher und friedlicher. Warum wird aber der Name ge&auml;ndert?<br>\nZur Erkl&auml;rung mag ein Blick in die Marketingwelt helfen. Hier gilt zun&auml;chst: Eine Marke oder einen Markennamen zu etablieren kostet Zeit und Geld. Wenn der Name gewechselt wird, ist das investierte Geld verloren und man beginnt wieder bei Null. Insofern ist das &ouml;konomisch nicht schlau. Trotzdem werden hin und wieder Markennamen ge&auml;ndert, z.B. wenn eine Firma ein identisches Produkt in verschiedenen L&auml;ndern unter verschiedenen Markennamen verkauft. Wenn also aus &raquo;Raider&laquo; &raquo;Twix&laquo; wird, kann die Firma die internationalem Werbekampagnen effektivieren: &raquo;Sonst &auml;ndert sich nix&laquo;, hie&szlig; es damals in der Werbung, die den Namenwechsel den deutschen KonsumtentInnen bekannt machen und daf&uuml;r sorgen sollte, dass der Markenaufbau f&uuml;r Raider nicht v&ouml;llig f&uuml;r die Katz war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/nato-wechselt-markennamen\/\">Sozialismus Aktuell<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die wilde Wut des Gerhart Baum<\/strong><br>\nDie FDP von heute sei zu einer Ein-Thema-Partei verkommen, es brenne in ihr kein liberales Lebensgef&uuml;hl mehr. Mit der Wende von 1982 habe eine Entwicklung in der FDP eingesetzt zu einem Liberalismus, von dem Peter Sloterdijk gesagt habe, dass dieser &ldquo;eher f&uuml;r ein Leben auf der Galeere der Habsucht steht&rdquo;. Die wichtigsten Fehler, die Baum seiner Partei vorh&auml;lt:<br>\nSie erwecke den Eindruck, es ginge ihr nur um &ldquo;mehr Netto vom Brutto&rdquo;. Doch was tue die FDP f&uuml;r ein ausgeglichenes soziales Verh&auml;ltnis in der Bundesrepublik? In Baums Augen nichts. Wegen ihrer &ldquo;N&uuml;tzlichkeitsstrategie&rdquo; z&auml;hle Menschlichkeit immer weniger in der Partei.<br>\nIn der Umwelt- und B&uuml;rgerrechtspolitik sei der liberale Kompetenzverlust &ldquo;besonders schlimm&rdquo;. &ldquo;Die Gr&uuml;nen&rdquo;, so Baum, &ldquo;sind im liberalen B&uuml;rgertum heute st&auml;rker verankert als die FDP.&rdquo;<br>\nIm Hinblick auf die Gleichstellung der Frauen in Staat und Gesellschaft habe die FDP nur mit &ldquo;leeren Versprechungen&rdquo; operiert. Selbst in der eigenen Parteiorganisation unternehme sie nichts gegen die Unterrepr&auml;sentation der Frauen.<br>\nDer Wahlerfolg 2009 sei schneller verspielt worden als jemals ein Wahlerfolg zuvor, weil unter Guido Westerwelle der Sprung von der Oppositionspartei in eine Regierungspartei misslungen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/abrechnung-mit-der-fdp-die-wilde-wut-des-gerhart-baum-1907632-print.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wo Baum Recht hat, hat er Recht. Man k&ouml;nnte die Liste aber beliebig fortsetzen, z.B. die FDP verfolgt nach wie vor ein marktradikales Konzept, sie tut nichts gegen die fortschreitende Umverteilung von unten nach oben, sie will den Sozialstaat weiter abbauen, sie k&auml;mpft nicht f&uuml;r die b&uuml;rgerlichen Freiheit und tut nichts gegen den &Uuml;berwachungsstaat usw. usf.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Linksfraktion fordert Recht auf Zulassung zum Studium<\/strong><br>\nDie Fraktion Die Linke fordert die Bundesregierung auf, ein Bundeshochschulzulassungsgesetz auf den Weg zu bringen. Erneut w&uuml;rden im kommenden Wintersemester mehr Studenten an die Hochschulen dr&auml;ngen, als eigentlich aufgenommen werden k&ouml;nnten, hei&szlig;t es in einem Antrag der Fraktion (17\/10861). Verst&auml;rkt werde dieses Problem in diesem Jahr noch durch die Aussetzung der Wehrpflicht und die doppelten Abiturjahrg&auml;nge. Viele Bewerber, so bef&uuml;rchtet die Linke, werden abgewiesen werden.<br>\nDem Bundeshochschulzulassungsgesetz soll aus Sicht der Abgeordneten der Gedanke vorangestellt werden, dass ein Studium ein Bildungsrecht ist. Es solle kein Privileg f&uuml;r Wenige sein. Zulassungs- und Zugangsbeschr&auml;nkungen m&uuml;ssten &uuml;berwunden werden. F&uuml;r grundst&auml;ndige Studieng&auml;nge sollen jegliche Zugangsvoraussetzungen &uuml;ber die Studienberechtigung hinaus entfallen. Nach Vorstellung der Fraktion muss das Recht auf einen Masterstudienplatz sichergestellt werden, zus&auml;tzliche Zugangsvoraussetzungen neben dem Bachelor sollen ausgeschlossen werden. Die Vergabeverfahren von Studienpl&auml;tzen m&uuml;ssten transparent und geb&uuml;hrenfrei sein.<br>\nEs bestehe ein weitaus gr&ouml;&szlig;erer Bedarf an zus&auml;tzlichen Studienpl&auml;tzen als die Kultusministerkonferenz (KMK) f&uuml;r die erste und zweite Phase des Hochschulpaktes prognostiziert hat, hei&szlig;t es im Antrag weiter. So sei die Zahl der Erstsemester in Deutschland in der ersten Phase des Hochschulpaktes stetig gewachsen. F&uuml;r die bereits laufende zweite Phase des Hochschulpaktes muss laut Linksfraktion von &uuml;ber 568.000 zus&auml;tzlichen Studienanf&auml;ngern ausgegangen werden. Seitens der KMK wurde die Zahl von zu erwartenden Studienanf&auml;ngern im Januar 2012 zwar auf 357.000 zus&auml;tzliche Erstsemester nach oben korrigiert &ndash; was aber nach Ansicht der Linken immer noch zu wenig ist. In den kommenden f&uuml;nf Jahren w&uuml;rden mehr als 200.000 Studienpl&auml;tze f&uuml;r Studienanf&auml;nger fehlen, schreibt die Fraktion in ihrem Antrag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_10\/2012_441\/04.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gesellschaft Deutscher Chemiker: Keine weitere Beteiligung am CHE-Ranking<\/strong><br>\nVorstand der Gesellschaft Deutscher Chemiker empfiehlt den chemischen Fachbereichen in Deutschland, das CHEHochschulranking zu boykottieren.<br>\nEvaluierungen sind nicht nur f&uuml;r die Hochschulen selbst, sondern auch f&uuml;r den wissenschaftlichen Nachwuchs wichtig, um sich besser orientieren zu k&ouml;nnen. Daher m&uuml;ssen Rankings und Ratings eine solide Basis haben und verl&auml;sslich sein. Wie k&uuml;rzlich die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Soziologie (DGS) feststellte, gen&uuml;gt das CHE-Ranking diesen Anspr&uuml;chen nicht, sondern weist gravierende methodische Schw&auml;chen und empirische L&uuml;cken auf. Weiterhin f&uuml;hren die summarische Bewertungspraxis und die spezifischen Publikationsformate dieses Rankings unweigerlich zu Fehlinterpretationen. Als Konsequenz hatte die DGS die soziologischen Hochschulinstitute aufgefordert, sich nicht an der Datenerhebung f&uuml;r das n&auml;chste CHE-Ranking der Soziologie zu beteiligen. Dieser Argumentation schlie&szlig;t sich die GDCh an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gdch.de\/index.php?eID=tx_nawsecuredl&amp;u=0&amp;file=fileadmin\/downloads\/Service_und_Informationen\/Presse_OEffentlichkeitsarbeit\/PDF\/PM2012\/GDCh-PM_2012_40.pdf&amp;t=1350503027&amp;hash=52cf8c744a059bf94e408aa2b131c25744899de1\">Gesellschaft Deutscher Chemiker [PDF &ndash; 38.8 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ehepaar Kachelmann bei Jauch &ndash; Nachgeplapperte L&uuml;gen<\/strong><br>\nEr wurde vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen, trotzdem musste sich J&ouml;rg Kachelmann im Sonntagabend-Talk der ARD beschimpfen lassen. Ex-&ldquo;Bild&rdquo;-Mann Tiedje durfte ungebremst &uuml;ber den Wettermann herziehen, Gastgeber Jauch zeigte sich unsicher &ndash; und ahnungslos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/tv\/joerg-und-miriam-kachelmann-bei-guenther-jauch-a-861271.html#spRedirectedFrom=www\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Unsicher und ahnungslos zeigt sich G&uuml;nther Jauch eigentlich bei fast jeder Ausgabe seiner Talkshow. Erstaunlich ist, dass die Medienkontrolleure von SPIEGEL und Co. ausgerechnet bei dem belanglosen Kachelmann-Thema auf Jauch einpr&uuml;geln. Die Pr&uuml;gel ist zwar angebracht, w&auml;re jedoch in steter Regelem&auml;&szlig;ig notwendig. Auch in seiner letzten Sendung, in der Peer Steinbr&uuml;ck zu Gast war, wirkte Jauch komplett sediert &ndash; dazu war jedoch kein kritisches Wort in der Medienkontrolleure zu h&ouml;ren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wolfgang Bittner: Plagiatoren &ndash; Der beliebteste deutsche Vorname<\/strong><br>\nEs ist eigentlich ganz einfach: T&auml;uschen kann man nur mit Absicht. Und wer nicht wissenschaftlich arbeiten kann, sollte auch keinen Doktortitel bekommen. Fu&szlig;noten aus aktuellem Anlass.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/plagiatoren-der-beliebteste-deutsche-vorname-11926908.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wege aus der europ&auml;ischen Krise &ndash; Konferenz &uuml;ber Alternativen zur Sparpolitik<\/strong><br>\nDer europ&auml;ische Einigungsprozess stand seit Jahrzehnten f&uuml;r Frieden und Stabilit&auml;t. Doch nun ist das Projekt Europa auf der Kippe, denn immer mehr Menschen verbinden damit Staatsschulden, Sozialabbau und B&uuml;rokratie. Durch die einseitig auf Geldwertstabilit&auml;t fixierte Euro-Konstruktion und verfehlte Schulden- und Defizitkriterien, durch falsche wirtschaftspolitische Koordinierung und die str&auml;fliche Vernachl&auml;ssigung der Sozialunion wurden die Weichen falsch gestellt. Mit dem neoliberalen Leitbild der Unterordnung unter die Dominanz der (Finanz-)M&auml;rkte tr&auml;gt die EU nicht zur L&ouml;sung, sondern zur Versch&auml;rfung der Krise bei. Daher braucht der Einigungsprozess eine neue identit&auml;tsstiftende Leitidee. Europa muss die sozialen Rechte der Menschen sichern und erweitern, es braucht eine Demokratieoffensive, die von einer B&uuml;rgerbewegung getragen ist. Die Integration Europas muss auf der Solidarit&auml;t der Menschen begr&uuml;ndet werden.<br>\nWir fragen: Wie machen wir aus Europa mehr als eine W&auml;hrungsunion? Geht der Weg &uuml;ber eine St&auml;rkung europ&auml;ischer Institutionen und deren demokratischer Legitimation? Welche sozialen Auswirkungen hat die Austerit&auml;tspolitik Merkelscher Pr&auml;gung und welche realisierbaren Alternativen gibt es dazu? Aber auch: Wie realistisch ist gegenw&auml;rtig die Option eines &raquo;demokratisch begr&uuml;ndeten&laquo; Europa? Wie wird die Zukunft Europas in anderen EU-L&auml;ndern diskutiert?<br>\nCampus Essen (Universit&auml;t Duisburg-Essen)<br>\nSamstag, 17. November 2012 | 10.30 Uhr<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.europa-neu-begruenden.de\/konferenz2012\/index.html\">Europa neu begr&uuml;nden<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Klaus von Wagner &uuml;ber Europa<\/strong><br>\nIn den Mitternachtsspitzen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XQ4Ce90y0uo\">WDR auf YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>NachDenkSeiten-Podcast<\/strong><br>\nZuschussrente f&uuml;rs Finanzkapital<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/freie-radios.net\/51454\">freie-radios<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das noch junge Podcast-Verzeichnis finden Sie <a href=\"http:\/\/freie-radios.net\/serie\/nachdenkseitendebeiradioloramuenchen\">hier<\/a>.<\/em><br>\n<em>Den Podcast-Feed f&uuml;r Programme wie itunes finden Sie <a href=\"http:\/\/freie-radios.net\/portal\/podcast.php?serie=752&amp;radio=19&amp;rss\">hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14749","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14749"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14749\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14753,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14749\/revisions\/14753"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14749"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}