{"id":147530,"date":"2026-03-11T09:00:48","date_gmt":"2026-03-11T08:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147530"},"modified":"2026-03-15T19:45:22","modified_gmt":"2026-03-15T18:45:22","slug":"benzinpreis-wut-in-deutschland-warum-die-kritik-an-steuern-und-abgaben-am-problem-vorbeigeht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147530","title":{"rendered":"Benzinpreis-Wut in Deutschland \u2013 Warum die Kritik an Steuern und Abgaben am Problem vorbeigeht"},"content":{"rendered":"<p>Steigt der &Ouml;lpreis, explodieren in Deutschland reflexartig die Benzinpreise &ndash; und die politische Debatte dreht sich sofort um Steuern und Abgaben. Doch diese Erkl&auml;rung greift zu kurz. Ein Blick auf die Struktur des &Ouml;lmarktes zeigt: Die entscheidenden Gewinne entstehen ganz woanders &ndash; vor allem bei Raffinerien und Rohstoffh&auml;ndlern. Dort wirkt ein Oligopol, das Krisen besonders lukrativ macht. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8141\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-147530-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260311_Benzinpreis_Wut_in_Deutschland_warum_die_Kritik_an_Steuern_und_Abgaben_am_Problem_vorbeigeht_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260311_Benzinpreis_Wut_in_Deutschland_warum_die_Kritik_an_Steuern_und_Abgaben_am_Problem_vorbeigeht_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260311_Benzinpreis_Wut_in_Deutschland_warum_die_Kritik_an_Steuern_und_Abgaben_am_Problem_vorbeigeht_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260311_Benzinpreis_Wut_in_Deutschland_warum_die_Kritik_an_Steuern_und_Abgaben_am_Problem_vorbeigeht_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=147530-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260311_Benzinpreis_Wut_in_Deutschland_warum_die_Kritik_an_Steuern_und_Abgaben_am_Problem_vorbeigeht_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260311_Benzinpreis_Wut_in_Deutschland_warum_die_Kritik_an_Steuern_und_Abgaben_am_Problem_vorbeigeht_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><em>Dieser Artikel liegt auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/flyer\/260311_Benzinpreis-Wut_in_DeutschlandWarum_die_Kritik_an_Steuern_am_Problem_vorbeigeht_JB.pdf\">als gestaltetes PDF<\/a> vor. Wenn Sie ihn ausdrucken oder weitergeben wollen, nutzen Sie bitte diese M&ouml;glichkeit. Weitere Artikel in dieser Form <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=54\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p>Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier. Kaum ger&auml;t der weltweite &Ouml;lhandel durch eine Krise oder einen Krieg ins Stocken und die Roh&ouml;lpreise steigen an den B&ouml;rsen, explodieren die Preise an den deutschen Zapfs&auml;ulen &ndash; und bringen das Blut der Autofahrer in Wallung. Die Opposition fordert reflexhaft Steuererleichterungen oder den Wegfall von Abgaben, w&auml;hrend sich die Mineral&ouml;lkonzerne als Opfer unkontrollierbarer Marktprozesse darstellen. Am Ende pendeln sich die Preise wieder ein, der deutsche Michel regt sich &uuml;ber andere Dinge auf &ndash; und die Konzerne vermelden abermals Rekordgewinne. Bis zur n&auml;chsten &Ouml;lkrise. Dann beginnt das Schauspiel von vorn.<\/p><p>Wer in der vergangenen Woche einschl&auml;gige Medien &ndash; etwa die <em>Bild-Zeitung<\/em> &ndash; gelesen hat, dem konnte einmal mehr die Galle hochkommen. W&auml;hrend die Welt in Flammen steht und Tausende Menschen in einem von den USA und Israel vom Zaun gebrochenen Krieg sterben, scheint es f&uuml;r die ver&ouml;ffentlichte Meinung in Deutschland kaum etwas Wichtigeres zu geben als den Benzinpreis.<\/p><p>Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Nat&uuml;rlich sind steigende Preise f&uuml;r Benzin und Diesel gerade f&uuml;r einkommensschwache Haushalte, die beruflich auf das Auto angewiesen sind, eine erhebliche Belastung. Die dadurch sinkende Kaufkraft ist zweifellos eines der gro&szlig;en volkswirtschaftlichen Probleme dieses Landes. Aber warum die &bdquo;Wut&ldquo; regelm&auml;&szlig;ig erst dann eskaliert, wenn der Benzinpreis eine psychologische Marke &ndash; derzeit etwa zwei Euro &ndash; &uuml;berschreitet, und warum dann stets nur &uuml;ber Steuern und Abgaben gesprochen wird, niemals aber &uuml;ber die Struktur des Marktes selbst, will mir beim besten Willen nicht einleuchten.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/260311-Benzinpreis-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/260311-Benzinpreis-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Quelle: wallstreetONLINE<\/small><\/p><p>Aber der Reihe nach. Der vielzitierte B&ouml;rsenpreis f&uuml;r Roh&ouml;l der Sorte Brent liegt derzeit bei etwas &uuml;ber 90 US-Dollar. Das ist viel &ndash; aber keineswegs au&szlig;ergew&ouml;hnlich. Wer sich die Preisentwicklung der vergangenen zwanzig Jahre anschaut, stellt schnell fest: &Ouml;lpreise von 100 Dollar oder mehr waren immer wieder Realit&auml;t. Wenn der Roh&ouml;lpreis also nicht der alleinige Grund f&uuml;r die steigenden Benzinpreise ist &ndash; woran liegt es dann?<\/p><p>Besonders beliebt ist die Erkl&auml;rung, der Staat sei mit seinen Steuern und Abgaben der Hauptschuldige &ndash; vor allem wegen der steigenden CO&#8322;-Abgabe. Stimmt das?<\/p><p>Ja und nein.<\/p><p>Richtig ist: Benzin und Diesel sind hoch besteuert. Wer heute einen Liter Diesel tankt, zahlt rund 47 Cent Energiesteuer, 17,3 Cent CO&#8322;-Abgabe und zus&auml;tzlich 32,1 Cent Mehrwertsteuer. Bei Superbenzin liegen die staatlichen Abgaben mit 65,4 Cent Energiesteuer, 15,7 Cent CO&#8322;-Abgabe und rund 31 Cent Mehrwertsteuer sogar noch h&ouml;her.<\/p><p>Allerdings waren diese Steuern und Abgaben &ndash; abgesehen von der Mehrwertsteuer, deren H&ouml;he vom Gesamtpreis abh&auml;ngt &ndash; im vergangenen Jahr praktisch identisch. Damals jedoch wurden die Zapfs&auml;ulenpreise von <em>BILD<\/em> und Co. nicht zum Skandal erkl&auml;rt.<\/p><p>Hinzu kommt: Die m&ouml;gliche Anpassung der CO&#8322;-Abgabe greift &uuml;berhaupt erst im Juli dieses Jahres. Selbst dann w&uuml;rde sie sich lediglich in einem Korridor von 0 bis 3,7 Cent pro Liter Benzin beziehungsweise etwa 4,1 Cent bei Diesel bewegen. Man kann diese Erh&ouml;hung kritisieren &ndash; aber f&uuml;r die aktuellen Preise an der Zapfs&auml;ule spielt sie schlicht keine Rolle.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/260311-Benzinpreis-02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/260311-Benzinpreis-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Quelle: ADAC<\/small><\/p><p>Ein Blick auf die Preisstruktur zeigt vielmehr etwas anderes: Der Posten &bdquo;Kosten &amp; Gewinn&ldquo; treibt derzeit die Preise nach oben. Das klingt zun&auml;chst plausibel, schlie&szlig;lich sind die B&ouml;rsenpreise f&uuml;r Roh&ouml;l tats&auml;chlich gestiegen. Doch die Realit&auml;t ist komplizierter.<\/p><p>Denn der aktuelle B&ouml;rsenpreis f&uuml;r Roh&ouml;l hat mit dem Benzin oder Diesel, den Sie heute tanken, erstaunlich wenig zu tun.<\/p><p>Der Tankstellenp&auml;chter, der oft den &Auml;rger der Kunden abbekommt, ist im gesamten System &uuml;brigens derjenige, der am wenigsten Einfluss auf die Preise hat &ndash; und am wenigsten davon profitiert. Seine Marge liegt meist bei ein bis zwei Cent pro verkauftem Liter Kraftstoff. Die Preise werden vielmehr von den Mineral&ouml;lkonzernen festgelegt, die die Tankstellen betreiben oder an P&auml;chter vergeben.<\/p><p>Diese Konzerne beziehen den Kraftstoff von Raffinerien &ndash; und davon gibt es in Deutschland sowie in den wichtigen Nachbarl&auml;ndern Niederlande und Belgien nur eine Handvoll. Die eigentlichen Machtzentren des Marktes sind daher nicht die Tankstellen, sondern die Betreiber dieser Raffinerien.<\/p><p>Und hier wird es interessant. Die Raffinerien kaufen ihr Roh&ouml;l n&auml;mlich in der Regel nicht zum aktuellen B&ouml;rsenpreis ein, sondern &uuml;ber Warentermingesch&auml;fte &ndash; sogenannte Futures. Das &Ouml;l, aus dem der Kraftstoff hergestellt wurde, den Sie heute tanken, wurde m&ouml;glicherweise bereits vor Monaten oder sogar vor einem Jahr zu einem deutlich niedrigeren Preis gekauft.<\/p><p>Nehmen wir ein Beispiel: Wenn ein Raffineriebetreiber im September 2025 einen Future mit Lieferdatum M&auml;rz 2026 abgeschlossen hat, lag der Preis daf&uuml;r bei rund 66 Dollar pro Barrel &ndash; also weit unter dem heutigen B&ouml;rsenpreis.<\/p><p>Hinzu kommt das sogenannte Hedging. &Uuml;ber Optionen sichern sich die Konzerne gegen Preisschwankungen ab. Selbst wenn die &Ouml;lpreise stark steigen, gleichen Gewinne aus diesen Absicherungsgesch&auml;ften die Mehrkosten oft aus. In kaum einer Branche wird so intensiv gegen Preisrisiken abgesichert wie im &Ouml;lhandel.<\/p><p>Umso erstaunlicher ist daher, dass der Anteil &bdquo;Kosten &amp; Gewinn&ldquo; im Benzinpreis dennoch parallel zum aktuellen B&ouml;rsenpreis nach oben schie&szlig;t. Wie passt das zusammen? Ehrlich gesagt: gar nicht.<\/p><p>&Ouml;konomisch betrachtet deutet vieles darauf hin, dass wir es hier schlicht mit einem klassischen Marktversagen zu tun haben. Wer verdient also entlang der Wertsch&ouml;pfungskette?<\/p><p>Zun&auml;chst die F&ouml;rderunternehmen im sogenannten Upstream-Bereich. In den Golfstaaten liegen die reinen F&ouml;rderkosten bei gerade einmal f&uuml;nf bis zehn Dollar pro Barrel &ndash; deutlich weniger als in der Nordsee oder beim Fracking in den USA.<\/p><p>Dann folgen Transport und Gro&szlig;handel &ndash; ein ebenfalls hochprofitables Gesch&auml;ft, das von gro&szlig;en Rohstoffh&auml;ndlern dominiert wird. Besonders einflussreich sind dabei Schweizer Konzerne wie Gunvor, Glencore, Vitol oder Trafigura. Zusammen erzielen sie Jahr f&uuml;r Jahr Gewinne in zweistelliger Milliardenh&ouml;he.<\/p><p>F&uuml;r die Debatte um den Benzinpreis wird es jedoch vor allem ab der Raffinerie &ndash; dem sogenannten Midstream &ndash; spannend. Viele der gro&szlig;en Raffinerien in Europa geh&ouml;ren denselben Konzernen, die auch die Tankstellennetze betreiben. F&uuml;r Unternehmen wie BP, Shell, Total oder ExxonMobil spielt es daher keine Rolle, wo genau der Gewinn entsteht &ndash; bei der F&ouml;rderung, im Handel, in der Raffinerie oder an der Zapfs&auml;ule.<\/p><p>Diese Konzerne sind vertikal integriert &ndash; sie kontrollieren den Markt auf nahezu allen Ebenen. Das Ergebnis ist ein Oligopol.<\/p><p>W&auml;hrend das Bundeskartellamt vor allem die Preise an den Tankstellen beobachtet, entstehen die wirklich gro&szlig;en Gewinne weiter vorn in der Wertsch&ouml;pfungskette. Wenn beispielsweise eine Raffinerie den Preis f&uuml;r Diesel erh&ouml;ht, obwohl sich weder die Rohstoffkosten noch die Betriebskosten ver&auml;ndert haben, entsteht eine zus&auml;tzliche Marge. In der Branche nennt man diese Differenz den &bdquo;Crack Spread&ldquo;. Gerade in Krisenzeiten w&auml;chst dieser Spread oft massiv.<\/p><p>Die vier dominierenden &Ouml;lkonzerne auf dem deutschen Markt &ndash; BP, Shell, Total und ExxonMobil &ndash; erzielen zusammen j&auml;hrlich Gewinne von weit &uuml;ber 200 Milliarden Dollar. Der Gro&szlig;teil davon entsteht nicht an der Tankstelle, sondern in der Raffinerie und im Handel.<\/p><p>Hier liegt der Kern des Problems. Man kann selbstverst&auml;ndlich &uuml;ber Steuern und Abgaben diskutieren. Mir pers&ouml;nlich erschlie&szlig;t sich allerdings nicht, warum der Staat auf Einnahmen verzichten sollte, w&auml;hrend Konzerne gleichzeitig Rekordgewinne einfahren.<\/p><p>Eine sogenannte &Uuml;bergewinnsteuer w&auml;re ein m&ouml;glicher Ansatz &ndash; wenn auch kein perfekter. Denn die Konzerne k&ouml;nnen ihre Gewinne relativ leicht entlang ihrer Wertsch&ouml;pfungskette verschieben.<\/p><p>Wenn man die &bdquo;Abzocke an der Tankstelle&ldquo; ernsthaft bek&auml;mpfen will, m&uuml;sste man daher strukturell ansetzen: durch die Aufl&ouml;sung der oligopolistischen Strukturen &ndash; nicht nur horizontal, sondern vor allem vertikal. Dass ein und dieselben Konzerne von der F&ouml;rderung &uuml;ber Handel und Transport bis hin zur Raffinerie und zur Zapfs&auml;ule den Markt dominieren, hat mit funktionierendem Wettbewerb wenig zu tun. Es ist vielmehr ein Lehrbuchbeispiel f&uuml;r Marktversagen.<\/p><p>Wenn Raffinerien aufgrund ihrer Gr&ouml;&szlig;e ohnehin ein strukturelles Oligopol darstellen, stellt sich daher eine grunds&auml;tzliche Frage: Sollten sie &uuml;berhaupt in privater Hand gewinnorientierter Konzerne liegen? Ohne tiefgreifende Eingriffe &ndash; etwa eine Zerschlagung der vertikal integrierten &Ouml;lkonzerne oder eine Vergesellschaftung der Raffinerien &ndash; wird sich an den strukturellen Problemen dieses Marktes kaum etwas &auml;ndern.<\/p><p>Wer hingegen weiterhin so tut, als liege die L&ouml;sung allein in der Senkung von Steuern und Abgaben, verkennt die eigentliche Ursache &ndash; oder vertritt, bewusst oder unbewusst, die Interessen der &Ouml;lkonzerne. Denn einfache L&ouml;sungen gibt es selten. Schon gar nicht bei komplexen M&auml;rkten wie dem globalen &Ouml;lgesch&auml;ft.<\/p><p>Solange diese oligopolistischen Strukturen unangetastet bleiben, wird sich an diesem Mechanismus wenig &auml;ndern. Dann werden &Ouml;lkrisen auch k&uuml;nftig vor allem eines bedeuten: sprudelnde Gewinne f&uuml;r Mineral&ouml;lkonzerne und wachsende Rechnungen f&uuml;r Verbraucher.<\/p><p>Wer wirklich etwas gegen die &bdquo;Abzocke an der Tankstelle&ldquo; tun will, muss daher dort ansetzen, wo die Preise tats&auml;chlich entstehen &ndash; bei den Raffinerien und im Rohstoffhandel. Alles andere ist letztlich nur politische Symbolpolitik.<\/p><p>Oder anders gesagt: Solange man &uuml;ber Steuern streitet, k&ouml;nnen die &Ouml;lkonzerne in aller Ruhe weiterkassieren.<\/p><p><small>Titelbild: Bartolomiej Pietrzyk\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/e5cc05e3291447fb99cc47c534ad0c2f\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Beitrag<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147747\">Leserbriefe zu &bdquo;Benzinpreis-Wut in Deutschland &ndash; Warum die Kritik an Steuern und Abgaben am Problem vorbeigeht&ldquo;<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Steigt der &Ouml;lpreis, explodieren in Deutschland reflexartig die Benzinpreise &ndash; und die politische Debatte dreht sich sofort um Steuern und Abgaben. Doch diese Erkl&auml;rung greift zu kurz. Ein Blick auf die Struktur des &Ouml;lmarktes zeigt: Die entscheidenden Gewinne entstehen ganz woanders &ndash; vor allem bei Raffinerien und Rohstoffh&auml;ndlern. Dort wirkt ein Oligopol, das Krisen besonders<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147530\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":147531,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,136,13,54,165],"tags":[3205,1334,3236,1973,3235,2639],"class_list":["post-147530","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-banken-boerse-spekulation","category-denkfehler-wirtschaftsdebatte","category-gestaltete-pdf","category-innen-und-gesellschaftspolitik","tag-energiepreise","tag-erdoel","tag-mineraloelwirtschaft","tag-monopolisierung","tag-spritpreise","tag-vergesellschaftung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/shutterstock_2135613417.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/147530","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=147530"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/147530\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":147777,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/147530\/revisions\/147777"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/147531"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=147530"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=147530"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=147530"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}