{"id":14754,"date":"2012-10-17T09:19:36","date_gmt":"2012-10-17T07:19:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14754"},"modified":"2015-05-02T09:53:27","modified_gmt":"2015-05-02T07:53:27","slug":"energiekostendebatte-umverteilung-mit-sozialem-mantelchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14754","title":{"rendered":"Energiekostendebatte \u2013 Umverteilung mit sozialem M\u00e4ntelchen"},"content":{"rendered":"<p>Nun hat das Thema &bdquo;Energiearmut&ldquo; offenbar auch die CDU erreicht. Bundesumweltminister Altmaier hat sich des Themas angenommen und will den Energieversorgern ins Gewissen reden &ndash; sie sollten doch bittesch&ouml;n darauf verzichten, im n&auml;chsten Jahr die Erh&ouml;hung der EEG-Umlage voll auf den Verbraucher abzuw&auml;lzen. Das ist wenig &uuml;berzeugend und kaum mehr als Augenwischerei. Die Energiewende ist ein gro&szlig;es und vor allem teures, jedoch im Kern sinnvolles, politisches Projekt. Sie stellt jedoch &ndash; so wie sie derzeit angegangen wird &ndash;  auch eine gr&uuml;nget&uuml;nchte Umverteilung von unten nach oben dar. Die Lobbyverb&auml;nde scharren schon mit den Hufen, um diesem Projekt ein Ende zu bereiten. Wer die Energiewende retten will, muss sie sozial vertr&auml;glich gestalten. Nur so ist auf Dauer die n&ouml;tige Akzeptanz bei der Bev&ouml;lkerung zu erhalten. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n&Uuml;ber die Sinnhaftigkeit der Energiewende d&uuml;rfte es eigentlich keine zwei Meinungen geben. Die Nutzung der Kernkraft birgt unkalkulierbar hohe Risiken. &Ouml;l, Kohle und Gas stammen vornehmlich aus Regionen, von denen man sich politisch nicht abh&auml;ngig machen sollte. Die Vorkommen fossiler Brennstoffe sind endlich, der zuk&uuml;nftige Preis ist ungewiss und ihre Verbrennung zur Stromerzeugung ist  auch wegen der dabei entstehenden Emissionen &ouml;kologisch &auml;u&szlig;erst kritisch zu bewerten. Vor diesem Hintergrund ist das politische Projekt &bdquo;Energiewende&ldquo; nur zu begr&uuml;&szlig;en. Deutschland hat sich selbst das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung bis zum Jahr 2020 auf mindestens 35 % zu erh&ouml;hen. Bis 2030 soll der Anteil bereits auf 50 %, bis 2040 auf 65 % und bis 2050 schlie&szlig;lich auf 80 % gestiegen sein. Diese Ziele lassen sich, wenn &uuml;berhaupt, nur dann verwirklichen, wenn in sehr gro&szlig;em Ma&szlig;stab in Forschung, Entwicklung und den Bau von Stromerzeugungsanlagen  mittels regenerativer Energien investiert wird. Da stellt sich nat&uuml;rlich die Frage, wer f&uuml;r die Investitionskosten aufkommt und wer die Renditen einstreicht. <\/p><p><strong>Investitionskosten treiben den Strompreis<\/strong><\/p><p>Nat&uuml;rlich gibt es die Energiewende nicht zum Nulltarif. Auch wenn die Nutzung regenerativer Energien im Betrieb meist preiswerter als andere Stromerzeugungsformen ist, so schlagen bei der Umstellung doch zun&auml;chst die hohen Investitionskosten zu Buche. Diese Kosten werden bei jeder denkbaren Finanzierungsvariante immer umgelegt &ndash; sei es auf die Endkunden oder auf den Staat, sprich den Steuerzahler. Da kann die erneuerbare Energie noch so gr&uuml;n, nachhaltig und sinnvoll sein &ndash; wer in Windkraftr&auml;der oder Solarstromanlagen investiert, der tut dies in der Regel nur dann, wenn er sich dadurch einen finanziellen Vorteil verspricht. <\/p><p>In der heutigen Praxis tragen sowohl die Steuerzahler als auch die Endkunden die Investitionskosten der Energiewende. Dank erfolgreicher Lobbyarbeit ist lediglich die &bdquo;energieintensive&ldquo; Industrie gr&ouml;&szlig;tenteils davon ausgenommen &ndash; und man fasst sich wirklich an den Kopf welche und wie viele energieintensiven Firmen angeblich im &bdquo;internationalen Wettbewerb&ldquo; stehen sollen. Der Endkunde subventioniert erneuerbare Energien &uuml;ber eine Umlage mit seiner Stromrechnung. Bislang waren es 3,6 Cent pro Kilowattstunde, dank der stetigen Investitionen in regenerative Energien wird die EEG-Umlage im n&auml;chsten Jahr jedoch bereits auf 5,3 Cent steigen und ein Ende der Fahnenstange ist noch nicht in Sicht. Wer in eine Windkraft- oder Photovoltaikanlage investiert, darf bis zu zwanzig Jahre lang den produzierten Strom vorrangig zum &bdquo;EEG-Preis&ldquo; an die Stromversorger verkaufen, die damit ihre Endkunden beliefern. Der EEG-Preis variiert jedoch sehr stark und reicht von 6,19 Cent\/kWh f&uuml;r Strom aus Windparks bis hin zu mindestens 50,6 Cent\/kWh f&uuml;r Strom aus &auml;lteren Photovoltaikanlagen. Umlagef&auml;hig ist dabei die Differenz zwischen dem Strompreis an der Leipziger Stromb&ouml;rse und dem EEG-Preis. Die garantierten Verg&uuml;tungen wurden zwar vor allem in den letzten Jahren teilweise massiv gesenkt (der EEG-Preis f&uuml;r Solarstrom betr&auml;gt heute nur zwischen 12,71 und 18,36 Cent\/kWh), jedoch gilt f&uuml;r die jeweiligen Anlagen stets der garantierte EEG-Preis zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme f&uuml;r die n&auml;chsten zwanzig Jahre. Es wird also noch lange dauern, bis die sehr hohen Photovoltaik-Subventionen der Anfangsjahre nicht mehr umlagef&auml;hig sind. Auch wenn, anders als bei der Photovoltaik, der Erzeugerpreis moderner Windkraftanlagen durchaus konkurrenzf&auml;hig zur Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen ist, so kommt die zwanzigj&auml;hrige EEG-subventionierte Investitionsphase den Endkunden teuer zu stehen. Wenn man sich die &auml;u&szlig;erst ehrgeizigen Zielvorgaben beim Anteil des Stroms aus regenerativen Quellen anschaut, wird klar, dass die vom Endkunden subventionierten Umlagen auf lange Sicht nicht sinken, sondern eher steigen werden.<\/p><p>Der Ausbau der Stromerzeugung aus regenerativen Energien wird jedoch nicht nur vom Endkunden, sondern auch noch vom Steuerzahler subventioniert. Wer sein Dach mit einer Photovoltaik-Anlage aufr&uuml;stet, wird damit auch steuerrechtlich zum Energieunternehmer und kann die Investition &uuml;ber den gesamten Investitionszeitraum von zwanzig Jahren steuerlich abschreiben. Als besonderes Bonbon sind jedoch auch Sonderabschreibungen von 20% in einem Jahr und ein sogenannter &bdquo;Investitionsabzugsbetrag&ldquo; i.H.v. bis zu 40% der Investitionssumme m&ouml;glich. Dadurch wird  die Energiewende als  &bdquo;gr&uuml;nes&ldquo; Steuersparmodell missbraucht. Die Kosten daf&uuml;r tr&auml;gt der Steuerzahler als Mindereinnahmen f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Kassen.<\/p><p><strong>Energiewende mit sozialer Schieflage<\/strong><\/p><p>Was in der gegenw&auml;rtigen Debatte unterschlagen wird: Die Energiepreise werden in Zukunft steigen, ob mit oder ohne regenerative Energien, weil auch die Preise f&uuml;r Kohle, &Ouml;l und Gas steigen und weil auch im bestehenden Kraftwerkspark erhebliche Neuinvestitionen unumg&auml;nglich sind. So sehr man die Energiewende auch aus technologischen und umweltpolitischen Gr&uuml;nden begr&uuml;&szlig;en und unterst&uuml;tzen mag, so sehr muss man  den derzeitigen Vollzug  aus sozialpolitischen und verteilungsspezifischen Gr&uuml;nden kritisieren. Der Besserverdiener, der in gr&uuml;nen Strom investiert, wird daf&uuml;r nicht nur durch die Steuerersparnis belohnt &ndash; er darf zus&auml;tzlich &uuml;ber zwanzig Jahre hinweg einen Preis f&uuml;r seinen Strom kassieren, der sich teilweise erheblich vom Marktpreis abhebt. Ohne dieses &bdquo;Z&uuml;ckerli&ldquo; w&auml;ren die ehrgeizigen Zielvorgaben des EEG nicht zu erreichen. Ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Stromverbrauch von 3.891 kWh zahlt ab dem kommenden Jahr 206 Euro EEG-Umlage &uuml;ber die Stromrechnung. Da die erh&ouml;hten Stromkosten f&uuml;r Handel und Gewerbe und die &ndash; nicht energieintensive &ndash; Industrie in der Regel auf den Endkunden abgew&auml;lzt werden, wird der durchschnittliche Haushalt jedoch, bei einer F&ouml;rdersumme von 20 Milliarden Euro, sogar mit insgesamt rund 500 Euro pro Jahr zur Kasse gebeten[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<\/p><p>Am anderen Ende des Umlageverfahrens sitzt der Investor, die vielfach &ndash; vollkommen zu Recht &ndash; kritisierten Stromkonzerne sind hierbei lediglich eine Zwischenstation, die das Geld auf der einen Seite einkassieren und an die andere Seite auszahlen und nebenbei pr&auml;chtig vom <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14101\">Merit-Order-Effekt<\/a> profitieren, der daf&uuml;r sorgt, dass ihre Einkaufspreise f&uuml;r konventionell erzeugten Strom sinken. Im n&auml;chsten Jahr werden auf diese Art und Weise wohl mehr als 20 Milliarden Euro umverteilt &ndash;  die H&auml;lfte davon geht auf das Konto der Photovoltaik-F&ouml;rderung. Volkwirtschaftlich betrachtet, stellt diese Umverteilung eine weitere Senkung der Binnennachfrage dar, da jeder Euro nur einmal ausgegeben werden kann und die steigenden Stromkosten somit zu einer Verminderung des frei verf&uuml;gbaren Einkommens und einer entsprechenden Nachfrage nach anderen G&uuml;tern f&uuml;hren. Besonders problematisch ist hierbei jedoch die soziale Schieflage. Vor allem f&uuml;r Einpersonenhaushalte und Bezieher von Niedrigeinkommen und Hartz IV stellen die Stromkosten einen &uuml;berproportionalen Teil ihrer Gesamtausgaben dar. Diese Gruppen sind daher in Relation am st&auml;rksten von der Erh&ouml;hung der EEG-Umlage betroffen.<\/p><p><strong>Ein sozialer Ausgleich ist m&ouml;glich<\/strong><\/p><p>Wenn Bundesumweltminister Altmaier nun die Energieversorger bittet, die EEG-Umlage doch zumindest zum Teil nicht voll auf die Endkunden umzulegen, so ist dies jedoch kaum mehr als ein schlechter Witz. Freiwillig werden die Strommultis nicht auf eine Erstattung real entstandener zus&auml;tzlicher Kosten verzichten. Verzichten sie dennoch auf eine Strompreiserh&ouml;hung, so ist dies in der Realit&auml;t vielmehr eine eigentliche Preissenkung, die durch die steigende EEG-Umlage ausgeglichen und daher nicht weitergegeben wird. Durch den <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14101\">Merit-Order-Effekt<\/a> sparen die Stromkonzerne beim Siegeszug der erneuerbaren Energien eine nicht unerhebliche Summe beim Einkauf konventionell erzeugten Stroms, so dass es nur legitim sein sollte, dass sie diese Vorteile auch an den Kunden weitergeben und so die Erh&ouml;hung der EEG-Umlage bei der Endabrechnung nicht voll zur Geltung kommt. Aber mit moralischen Appellen ist nach aller Erfahrung bei den Strommonopolisten nichts auszurichte.<\/p><p>Die Energiewende ist ein wichtiges und sinnvolles Projekt mit einer ganz erheblichen sozialen Schieflage. So sehr der Ausbau regenerativer Energien gesellschaftlich erw&uuml;nscht ist, so sehr sollte auch darauf geachtet werden, dass dieses Mammutprojekt auch gerecht finanziert wird. Und es ist nun einmal nicht gerecht, wenn der Hartz-IV-Bezieher gr&uuml;nget&uuml;nchte Steuersparmodelle von Besserverdienenden &uuml;ber seine Stromrechnung quersubventioniert. Schon heute k&ouml;nnen rund <a href=\"http:\/\/www.verivox.de\/nachrichten\/600000-haushalte-koennen-stromrechnung-nicht-bezahlen-86237.aspx\">600.000 Haushalte<\/a> ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen. Energiearmut ist heutzutage kein Randph&auml;nomen mehr, sondern ein Alltagsproblem. Der urspr&uuml;ngliche Gedanke, durch eine Verteuerung zu einem bewussteren Umgang mit der Energie anzuspornen, hat f&uuml;r die Millionen Haushalte am unteren Ende der Einkommensskala einen zynischen Beigeschmack. <\/p><p>Wer ja zur Energiewende sagt, muss daher auch ja zu einer gerechten Finanzierung der Energiewende sagen. Wer Investoren regenerative Energieerzeugung schmackhaft machen will, hat daf&uuml;r auch andere Mittel zur Verf&uuml;gung. Mit der Erh&ouml;hung der EEG-Umlage steigt der Steuer- und Abgabenanteil f&uuml;r eine Kilowattstunde Strom auf rund 50% des Endkundenpreises. Was spr&auml;che beispielsweise gegen eine Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Mehrwertsteuersatzes von 7% anstatt 19% auf die Stromkosten? In Zeiten von Schuldenbremse und Fiskalpakt m&uuml;ssten die Defizite freilich durch Steuererh&ouml;hungen auf der anderen Seite gedeckt werden. Dies w&auml;re zweifelsohne sozialvertr&auml;glich m&ouml;glich &ndash; wer sagt denn, dass die Unternehmen und vor allem die Besserverdienenden f&uuml;r das Projekt Energiewende nicht verst&auml;rkt zur Kasse gebeten werden d&uuml;rfen, schlie&szlig;lich sind sie es ja auch, die von den Steuersparmodellen profitieren.<\/p><p>Die von der FDP vorgeschlagene Senkung der Stromsteuer ist zwar auf den ersten Blick ebenfalls sinnvoll, hier steckt jedoch der Teufel im Detail. Die Stromsteuer ist ein typisches Gesetz aus der rot-gr&uuml;nen &Auml;ra, bei der fast die gesamten Einnahmen in die Rentenversicherung flie&szlig;en sollten. Obgleich die Stromsteuer zum gr&ouml;&szlig;ten Teil von Privathaushalten getragen wird, wurde sie seinerzeit als &bdquo;Ausgleich&ldquo; f&uuml;r die Senkung des Arbeitgeberanteils bei der Rentenversicherung eingef&uuml;hrt. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnte man die Stromsteuer auch ersatzlos streichen, nur dass man dann freilich auch den Arbeitgeberanteil bei der Rentenversicherung wieder um 0,4 Prozentpunkte erh&ouml;hen m&uuml;sste &ndash; dies will die FDP aber nat&uuml;rlich nicht. <\/p><p>Sowohl eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes f&uuml;r Strom als auch eine Streichung der Stromsteuer w&uuml;rden jeweils in der H&ouml;he grob dem neuen EEG-Umlagesatz entsprechen und den Strom f&uuml;r Haushalte um rund 6 Cent pro kWh verbilligen. F&uuml;r den Durchschnittshaushalt w&uuml;rde dies eine Ersparnis von jeweils 234 Euro pro Jahr bedeuten &ndash; w&uuml;rde man sowohl die Mehrwertsteuer senken als auch die Stromsteuer streichen, k&auml;me man auf eine Ersparnis von rund 468 Euro pro Jahr f&uuml;r den Durchschnittshaushalt. Eine Ersparnis in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung sollte auch die n&ouml;tige Akzeptanz f&uuml;r die folgenden weiteren Erh&ouml;hungen der EEG-Umlage schaffen. <\/p><p><strong>INSM in den Startl&ouml;chern<\/strong><\/p><p>Sollte man die Haushalte nicht an anderer Stelle entlasten, droht die EEG-Umlage zu einem Politikum zu werden, mit dem vor allem CDU und FDP auf W&auml;hlerfang gehen werden, passt ihnen und ihrer Klientel die Energiewende doch ohnehin nicht so recht ins Konzept. Die Lobbyorganisation &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo; hat das Thema bereits als neue <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/kampagne\/energiewende\/eeg-stoppen-energiewende-machen.html\">Kampagne<\/a> aufgegriffen und pr&auml;sentiert &bdquo;L&ouml;sungen&ldquo;, die <a href=\"http:\/\/carta.info\/49895\/wie-die-initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-die-energiewende-attackiert\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+carta-standard-rss+%28Carta%29\">ganz im Sinne der Industrie<\/a>, aber sicher nicht im Interesse der Allgemeinheit sind. Solche Kampagnen nutzen geschickt die nicht nur gef&uuml;hlte, sondern tats&auml;chlich vorhandene soziale Schieflage bei der Energiewende aus. Wer aus guten Gr&uuml;nden am Wechsel zu regenerativen Energien bei der Stromerzeugung festhalten will, muss diesen Wechsel sozial ausgeglichen gestalten. Ansonsten gewinnen schon bald die Gegner der Energiewende die Lufthoheit &uuml;ber den Stammtischen. Und das w&auml;re nun wirklich die denkbar schlechteste Entwicklung.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/b974365e80a242268a847c9afd169f78\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] 20 Mrd. Euro aufgeteilt auf die rund 40 Mio. Privathaushalte<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun hat das Thema &bdquo;Energiearmut&ldquo; offenbar auch die CDU erreicht. Bundesumweltminister Altmaier hat sich des Themas angenommen und will den Energieversorgern ins Gewissen reden &ndash; sie sollten doch bittesch&ouml;n darauf verzichten, im n&auml;chsten Jahr die Erh&ouml;hung der EEG-Umlage voll auf den Verbraucher abzuw&auml;lzen. Das ist wenig &uuml;berzeugend und kaum mehr als Augenwischerei. 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