{"id":147587,"date":"2026-03-12T14:00:47","date_gmt":"2026-03-12T13:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147587"},"modified":"2026-03-12T14:55:55","modified_gmt":"2026-03-12T13:55:55","slug":"offener-brief-an-bundeskanzler-gerhard-schroeder-veroeffentlicht-am-23-8-2004-im-tagesspiegel-berlin-lass-die-geschichte-anders-enden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147587","title":{"rendered":"Offener Brief an Bundeskanzler Gerhard Schr\u00f6der, ver\u00f6ffentlicht am 23.8.2004 im \u201eTagesspiegel\u201c Berlin: \u201eLass die Geschichte anders enden\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Die &bdquo;Serie alter interessanter Dokumente&ldquo; war nunmehr f&uuml;r l&auml;ngere Zeit unterbrochen. Das war dem Umstand geschuldet, dass es unentwegt neue interessante Themen gibt. Vor kurzem bin ich von einem Freund auf einen Offenen Brief aufmerksam gemacht worden, den ich 2004, also vor knapp 22 Jahren an den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der geschrieben habe. Es ging um die von Schr&ouml;der als Allheilmittel propagierten Reformen. Der Text sagt &uuml;brigens auch einiges dar&uuml;ber, warum die SPD bei Wahlen heute so schlecht abschneidet wie in Baden-W&uuml;rttemberg. Es folgt der Text:<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Offener Brief an Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der, ver&ouml;ffentlicht am 23.8.2004 im <em>Tagesspiegel<\/em> Berlin: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91\">&bdquo;Lass die Geschichte anders enden&ldquo;<\/a><\/strong><\/p><p><strong>Der Kanzler h&auml;lt an seinem Kurs fest. Hier schreibt ihm Albrecht M&uuml;ller, Ex-Berater von Willy Brandt und Helmut Schmidt, dass er das f&uuml;r falsch h&auml;lt.<\/strong><\/p><p>Reformen waren in der sozialdemokratischen Geschichte immer Ver&auml;nderungen zu Gunsten der gro&szlig;en Mehrheit der Menschen, vor allem der Arbeitnehmer. Der Begriff war mit Hoffnung verbunden. Heute l&ouml;st er &Auml;ngste aus. Sein guter Klang wird missbraucht. Zehntausende demonstrieren auch heute wieder gegen diese Art von Reformen. Das macht mich zutiefst betroffen. Denn f&uuml;r unsere gemeinsame Partei und f&uuml;r den damaligen Bundeskanzler Willy Brandt habe ich einmal den Satz formuliert: &bdquo;Wer morgen sicher leben will, muss heute f&uuml;r Reformen k&auml;mpfen.&ldquo; Aus &Uuml;berzeugung habe ich mein Leben lang daf&uuml;r gearbeitet, dass reformiert wird, wo es notwendig ist. Heute muss ich mich mit einem Offenen Brief an Dich und mit einem Buch[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] an die &Ouml;ffentlichkeit wenden, um vor der Nutzlosigkeit und den negativen Folgen dessen zu warnen, was man heute Reformen nennt.<\/p><p>Die meisten Reformen wenden sich heute gegen die Mehrheit und vor allem gegen die Schw&auml;cheren in unserer Gesellschaft. Sie besch&auml;digen ein zentrales Versprechen unseres Grundgesetzes und zugleich eine gro&szlig;e kulturelle Errungenschaft: die Sozialstaatlichkeit unseres Landes. Aber was noch wichtiger ist: Die Reformen l&ouml;sen unser dringendstes Problem, den Menschen Arbeit und den Unternehmen Auftr&auml;ge zu verschaffen, nicht. Im Gegenteil, sie versch&auml;rfen die Probleme noch. Das f&auml;ngt schon damit an, dass die Reformer unser Land und seine Zukunft in schwarzen Farben malen m&uuml;ssen, um die von ihnen gew&uuml;nschten Strukturreformen als zwingend erscheinen zu lassen. So reden sie seit Jahren das Land in den Keller. Das ist das allerletzte, was unsere Volkswirtschaft jetzt gebrauchen kann.<\/p><p>Das ewige Reden &uuml;ber den Reformstau und die st&auml;ndigen Ver&auml;nderungen mit ihrem Rattenschwanz von B&uuml;rokratie, Unruhe und Frust sind t&ouml;dlich f&uuml;r die so wichtige Verbesserung der Wirtschaftsstimmung. Allein schon deshalb rate ich dringend, in der jetzigen heiklen wirtschaftlichen Lage die Reformpolitik hintanzustellen. Lasst sie auslaufen und konzentriert euch auf den Kern unseres Problems: die Belebung von Wirtschaft und Konjunktur. Seit Jahren wird die Zeit und Kraft der politisch Verantwortlichen von den Reformen absorbiert. Absurd. Ihr br&auml;uchtet alle Kraft, um zum Beispiel in Br&uuml;ssel daf&uuml;r zu k&auml;mpfen, dass Europa endlich begreift: Die besonders schlechte Entwicklung in den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern hat nichts mit einem behaupteten Reformstau und viel mit der permanenten prozyklischen Bremserei von Zentralbank und Finanzpolitik zu tun. Warum soll Europa nicht so schlau sein wie die USA, die in wirtschaftlich kritischen Zeiten immer auf Expansion umgeschaltet und den Konsum und damit auch die Investitionen angeheizt haben?<\/p><p>Seit &uuml;ber zehn Jahren, seit 1993, wird unsere Volkswirtschaft unter ihren Kapazit&auml;ten gefahren, nachdem der letzte Boom mit Wachstumsraten von 3,7, 3,9, 5,7 und 5,1 Prozent zu Kohls Zeiten 1992 mutwillig abgebrochen wurde. Die Bundesbank erh&ouml;hte damals den Diskontsatz schrittweise von 2,9 auf 8,75 Prozent. Ein Wahnsinn mit Folgen. Seit dem d&uuml;mpeln wir mit niedrigen &ndash; und negativen &ndash; Wachstumsraten dahin.<\/p><p>Die Unterauslastung unserer Volkswirtschaft ist unser Kernproblem. Jedes Jahr gehen uns so etwa 150 Milliarden Euro verloren, die die Menschen f&uuml;r ihren Lebensunterhalt und auch der Staat f&uuml;r die Finanzierung seiner Aufgaben, der deutschen Einheit und der sozialen Sicherungssysteme dringend gebraucht h&auml;tten und brauchen w&uuml;rden.<\/p><p>Als ich im April h&ouml;rte, Du wolltest den W&uuml;rzburger Volkswirtschaftsprofessor Peter Bofinger zum Bundesbankpr&auml;sidenten machen, da dachte ich: Bravo, der Bundeskanzler hat&rsquo;s verstanden! Jetzt setzt er mit dem auf Ankurbelung der Wirtschaft dr&auml;ngenden Wissenschaftler ein Gegengewicht gegen die Vorherrschaft der neoliberalen Mafia. Bofinger h&auml;tte hier im Land und als deutscher Vertreter in der Europ&auml;ischen Zentralbank wichtige neue Akzente zur Belebung der europ&auml;ischen Volkswirtschaften setzen k&ouml;nnen. Warum in aller Welt hast Du diese Chance nicht genutzt und Dich dem Widerspruch von Hans Eichel gebeugt?<\/p><p>Die so genannten Reformer sind Gift f&uuml;r das, was zuallererst notwendig ist: die Verbesserung der wirtschaftlichen Stimmung, die Ermutigung zu Konsum und Investition. Jeder kann es doch sehen, wenn er durch die Innenst&auml;dte geht. Wir sind heute weit hinter die Einsichten eines Ludwig Erhard, eines Karl Schiller und Franz Josef Strau&szlig; zur&uuml;ckgefallen. Die wussten noch &ndash; wie &uuml;brigens fast alle gro&szlig;en &Ouml;konomen von Smith &uuml;ber Keynes bis Schumpeter oder Stiglitz &ndash;, dass Wirtschaftspolitik zur H&auml;lfte Psychologie ist. Sie haben der Wirtschaft und den Konsumenten Mut gemacht. Die Richtung stimmt, haben sie propagiert. Die Pferde m&uuml;ssen wieder saufen. Das ist heute genauso richtig wie damals. Ich kenne den Einwand. Heute sei alles anders, alles neu. Das ist die am weitesten verbreitete und zugleich die d&uuml;mmste L&uuml;ge, die ich kenne.<\/p><p>Es brodelt im Land. Viele sind betroffen oder f&uuml;rchten betroffen zu werden. Manche demonstrieren und protestieren gegen die Reformpolitik, andere resignieren und wenden sich von der Politik ab. Das kann uns doch nicht kalt lassen.<\/p><p>Die tonangebenden Meinungsf&uuml;hrer unter unseren Eliten sehen das ganz anders. Sie raten, den Reformkurs ohne Zugest&auml;ndnisse an die Sorgen der Arbeitnehmer und Rentner durchzuhalten. Ich kann mir gut vorstellen, was manche Deiner Berater da so an Empfehlungen aufschreiben: H&auml;rte zeigen, Durchsetzungswillen und St&auml;rke demonstrieren, Blut, Schwei&szlig; und Tr&auml;nen predigen. Das sind die zynischen Rezepte einer wohlversorgten und abgehobenen Elite.<\/p><p>Die Mehrheit der tonangebenden Kr&auml;fte in der Wirtschaft, in der Wissenschaft und in den Medien hast Du hinter Dir. M&auml;chtige Meinungsmacher wollen noch mehr Reformen. Sie nennen Dich einen Zauderer und Mann der verpassten Reformchancen. Es gebe noch immer einen Reformstau in Deutschland, behaupten sie, und fragen &bdquo;Rafft sich Schr&ouml;der zu einem neuen Anlauf auf?&ldquo;<\/p><p>Ich finde diese Einlassungen sehr interessant. Die Modernisierer merken, dass die versprochenen Erfolge ausbleiben, und versuchen kurzerhand, dem Bundeskanzler, dem angeblichen Zauderer, die Schuld zuzuschieben. Sie sind wie Drogenabh&auml;ngige. Wenn die Droge nicht wirkt, dann verlangen sie die Erh&ouml;hung der Dosis und st&auml;rkere Drogen. Wenn Du ihrem Dr&auml;ngen folgst, dann wird die SPD ihren Ruf als Partei der sozialen Gerechtigkeit endg&uuml;ltig verlieren. Die SPD h&auml;lt keine neue sinnlose Reformrunde aus. Und unsere Gesellschaft auch nicht, und unserer Wirtschaft hilft es schon gar nicht.<\/p><p>Gegen die Reformpolitik wird meist eingewandt, sie sei sozial unausgewogen, ungerecht und sie schw&auml;che den solidarischen Zusammenhalt. Diese Kritik halte ich f&uuml;r berechtigt. Aber viel gravierender ist die Unwirksamkeit der Reformen. Ich kann nicht verstehen, wie man in Berlin glauben kann, man stehe jetzt halt vor einer Durststrecke, und m&uuml;sse nur warten, bis die Reformen ihre Wirkung entfalten. Seit Kohls Zeiten wird hier zu Lande &bdquo;reformiert&ldquo;, ohne dass diese Reformen einen erkennbaren Erfolg hatten und haben. Schon die Behauptung, wir h&auml;tten einen Reformstau und das sei unser Hauptproblem, ist eine Legende.<\/p><p>Die Steuern wurden gesenkt, die Verm&ouml;gens- und Gewerbekapitalsteuer gestrichen, Kapitalbesitzern wurden die Steuer f&uuml;r Unternehmensteilverk&auml;ufe erlassen, der Einkommenssteuersatz wurde kr&auml;ftig gesenkt. Deutschland hat innerhalb der bisherigen EU mit 23,1 Prozent die zweitniedrigste Steuerquote. Hat das wie versprochen die Investitionst&auml;tigkeit oder den Konsum angeheizt?<\/p><p>Die Ladenschlusszeiten wurden reformiert, die Greencard eingef&uuml;hrt, die Ich-AG und die PSA, die Personal-ServiceAgenturen, eingef&uuml;hrt, die Bundesanstalt f&uuml;r Arbeit wurde auf den Kopf gestellt. Was hat das gebracht? Wo bleiben die zwei Millionen von Hartz versprochenen neuen Arbeitspl&auml;tze? Man h&auml;tte vorher wissen k&ouml;nnen, dass dies nicht funktioniert. Denn wie sollen aus diesen Reformen Arbeitspl&auml;tze folgen? Wie soll das konkret gehen?<\/p><p>Das gilt auch f&uuml;r das hei&szlig; diskutierte Thema Hartz IV. Wirtschaftsminister Clement verbindet damit seine Zukunft und er meint, &bdquo;die Trendumkehr auf dem Arbeitsmarkt&ldquo; h&auml;nge auch von dieser Arbeitsmarktreform ab. Diese Fehleinsch&auml;tzungen sind nicht mehr zu begreifen. Wie soll aus der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe oder aus der Absenkung der Zumutbarkeit mehr Besch&auml;ftigung folgen? Glaubt man wirklich, dass durch Billigl&ouml;hne neue zukunftssichere Arbeitspl&auml;tze entstehen k&ouml;nnen?<\/p><p>Jetzt wird diese Reform &bdquo;die gr&ouml;&szlig;te Sozialreform in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland&ldquo; genannt &ndash; wer so formuliert, sitzt im Berliner Bunker und hat die Proportionen verloren. Ob die Regierung noch merkt, dass sie ihre Kraft bei der Verwaltung des Mangels an Arbeit vergeudet statt f&uuml;r neue Arbeit zu sorgen?<\/p><p>Auch die Riester-Rente ist ein Flop. Die beschlossene Verpflichtung, f&uuml;r den Zahnersatz privat vorzusorgen, erweist sich als teures b&uuml;rokratisches Monster. Beide Reformen wurden als notwendiger &bdquo;Umbau des Sozialstaats&ldquo; verkauft. Das ist die g&auml;ngige Reforml&uuml;ge.<\/p><p>Ich verstehe wirklich nicht, warum Du Dich in diese neoliberale Reformhatz hast treiben lassen. Die in der &Ouml;ffentlichkeit von den Reformeliten und auch von Dir genannten Gr&uuml;nde sind so d&uuml;nn wie Wassersuppe. Zwei &bdquo;zentrale Herausforderungen&ldquo; werden immer wieder genannt: Globalisierung und Alterung.<\/p><p>Die Globalisierung ist ein alter Hut. Schon 1913 war Deutschland schon so verwoben mit der Weltwirtschaft wie 1970. Seitdem hat sich die Verflechtung quantitativ verst&auml;rkt aber nie eine neue Qualit&auml;t erreicht, die grundlegende Reformen und einen Systemwechsel verlangen w&uuml;rde. Am deutlichsten wird das daran sichtbar, dass unser Au&szlig;enhandel von der Globalisierung vor allem profitiert. 2003 erreichten wir einen Leistungsbilanz&uuml;berschuss von 52,9 Milliarden US-Dollar, die USA hingegen ein dramatisches Defizit von 541,8 Milliarden. Die letzten Zahlen vom Juni zeigen, es geht so weiter: unser Export wuchs im Vergleich zu 2003 um 16,1, die Importe um 10,7 Prozent.<\/p><p>Die Reformbegr&uuml;ndung &bdquo;Alterung&ldquo; ist &auml;hnlich d&uuml;nn: Die Zahlen seit 1900 zeigen, dass die dramatischsten Alterungsprozesse zwischen 1900 und 1970 stattfanden. Seitdem ist es ein eher gem&auml;&szlig;igter Prozess mit Aufs und Abs. Wie es weiter geht, wissen wir nicht ganz genau. Der Anteil der &Auml;lteren wird voraussichtlich zunehmen. Aber von wissenschaftlichen Untersuchungen wissen wir, dass schon bei einem nur m&auml;&szlig;igen Produktivit&auml;tszuwachs unserer Volkswirtschaft von 1,5 Prozent bis in alle absehbare Zukunft (bis 2050) alle Gruppen &ndash; die wachsende Zahl der Alten, die Jungen und die arbeitende Generation &ndash; besser und zumindest gleich gestellt werden. Das ist einleuchtend, wenn man bedenkt, dass das reale Bruttoinlandsprodukt &ndash; also die G&uuml;ter und Dienstleistungen, die wir in einem Jahr erwirtschaften &ndash; in 2050 dann mindestens doppelt so gro&szlig; sein wird wie heute. Angesichts dieser Zahlen einen Generationenkonflikt auszurufen und zu behaupten, die Alten lebten auf Kosten der Jungen, wie das von vielen Seiten geschieht, ist unverantwortlich. Dass die Bundesregierung &Ouml;l ins Feuer dieses dummen unn&ouml;tigen Konflikts gie&szlig;t, verstehe ich nicht.<\/p><p>Also, die gel&auml;ufigen Begr&uuml;ndungen f&uuml;r die Strukturreformen &ndash; Alterung und Globalisierung &ndash; sind &auml;u&szlig;erst schwach. Ihre Glaubw&uuml;rdigkeit folgt allein daraus, dass sie von allen Eliten nachgebetet werden.<\/p><p>Bundeskanzler Schr&ouml;der werde als Reformer in die Geschichte eingehen, meint der SPD-Vorsitzende Franz M&uuml;ntefering. Ich f&uuml;rchte, er t&auml;uscht sich. Wenn die Reformpolitik so weitergeht, dann wirst Du als jener Bundeskanzler in die Geschichte eingehen, der sich in unwirksamen Reformen verstrickt hat, statt die Wirtschaft zu beleben, der dabei das Vertrauen in den solidarischen Charakter unseres Gemeinwesens endg&uuml;ltig zerst&ouml;rte und zugleich seinen m&ouml;glichen Nachfolgern die Schleusen daf&uuml;r &ouml;ffnete, die Sozialstaatlichkeit vollends auszuh&ouml;hlen und so unsere Verfassung ungeniert zu brechen.<\/p><p>Mit der herzlichen Bitte, die Geschichte anders enden zu lassen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Im ersten Absatz weise ich auf ein von mir 2004 ver&ouml;ffentlichtes Buch hin. Gemeint ist &bdquo;Die Reforml&uuml;ge. 40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland ruinieren&ldquo;. Auf diese Denkfehler werde ich bei n&auml;chster Gelegenheit in der Serie alter Dokumente zur&uuml;ckkommen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Die &bdquo;Serie alter interessanter Dokumente&ldquo; war nunmehr f&uuml;r l&auml;ngere Zeit unterbrochen. Das war dem Umstand geschuldet, dass es unentwegt neue interessante Themen gibt. Vor kurzem bin ich von einem Freund auf einen Offenen Brief aufmerksam gemacht worden, den ich 2004, also vor knapp 22 Jahren an den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der geschrieben habe. 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