{"id":147741,"date":"2026-03-13T16:45:28","date_gmt":"2026-03-13T15:45:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741"},"modified":"2026-03-13T16:02:07","modified_gmt":"2026-03-13T15:02:07","slug":"hinweise-des-tages-ii-717","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741#h01\">Unter Beschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741#h02\">Noch eine Klatsche f&uuml;r Merz: Trump lockert Russland-Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741#h03\">Die Krise des liberalen Europas und der neue Internationalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741#h04\">Spanien hat in Erneuerbare Energien investiert und profitiert jetzt von g&uuml;nstigen Strompreisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741#h05\">Die Verfolgungsma&szlig;nahmen gegen Julian Assange sind heute die Norm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741#h06\">Preisniveau und Preissteigerungsrate<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741#h07\">Ein B&ouml;rsianer im Kanzleramt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741#h08\">Arbeiten ohne Sicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741#h09\">Rekordzahl wohnungsloser Kinder und Jugendlicher in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741#h10\">Internet-Altersgrenze: Diese Verbote machen nicht kl&uuml;ger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741#h11\">ChatGPT an der Universit&auml;t: Warum Professoren KI-Tools am liebsten &bdquo;von der Klippe sto&szlig;en&ldquo; w&uuml;rden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741#h12\">USA: Brasilianische Organisationen auf der Terrorliste?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741#h13\">Vergabegesetz in Niedersachsen: Steuergeld nur bei Tarifl&ouml;hnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741#h14\">Anwaltschaft lehnt Hubigs Geschenk f&uuml;r die Strafverfolger ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147741#h15\">Danke, Hagel!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Unter Beschuss<\/strong><br>\nVersuche der Vereinigten Staaten, die Sperrung der Stra&szlig;e von Hormuz mit milit&auml;rischen Eskorten von Tankschiffen zu brechen, verz&ouml;gern sich und werden fr&uuml;hestens Ende M&auml;rz beginnen. Dies teilt US-Energieminister Chris Wright mit. Zur Begr&uuml;ndung erkl&auml;rt Wright: &bdquo;Wir sind ganz einfach noch nicht vorbereitet.&ldquo; Demnach haben die Vereinigten Staaten Iran &uuml;berfallen, ohne sich eine Antwort auf dessen schon lange angek&uuml;ndigte Hauptabwehrma&szlig;nahme zurechtzulegen. Die Energiekrise spitzt sich weiter zu; der &Ouml;lpreis &uuml;berstieg am Donnerstag erneut die Schwelle von 100 US-Dollar pro Barrel. F&uuml;r Deutschland und die EU kommt hinzu, dass nicht nur Qatar kriegsbedingt als Lieferant von Fl&uuml;ssiggas ausf&auml;llt, sondern wom&ouml;glich auch Russland, das immer noch rund ein Siebtel aller EU-LNG-Importe stellt; Moskau zieht es in Betracht, die Lieferungen etwa nach Indien oder Bangladesch umzuleiten. Zugleich geraten zunehmend auch Stellungen europ&auml;ischer Truppen in Nah- und Mittelost unter Beschuss. Die Kritik am Iran-Krieg nimmt in der EU zu; die Staaten Europas k&ouml;nnten sich mit den L&auml;ndern der Arabischen Halbinsel zusammentun, hei&szlig;t es &ndash; und dort an die Stelle der USA treten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10338\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Unabh&auml;ngig davon, wie der Krieg im Iran ausgeht, hat Russland bereits einen sicheren Sieg errungen<\/strong><br>\n&Ouml;l wird teurer, Gaspreise schie&szlig;en hoch, Frachtraten explodieren: Die Energiem&auml;rkte geraten weltweit unter Druck. Manche Beobachter ziehen bereits Parallelen zur &Ouml;lkrise von 1973. Steht die Welt vor einem neuen Energie-Schock &ndash; und welche geopolitischen Gewinner k&ouml;nnten daraus hervorgehen? (&hellip;)<br>\nErstens: Die &Ouml;lpreise, die sich verdreifacht hatten, kehrten auch nach Ende der Krise nicht mehr auf ihr urspr&uuml;ngliches Niveau zur&uuml;ck. Dies wurde auch durch andere Energiekrisen best&auml;tigt &ndash; nach einem Preisanstieg blieben die Preise garantiert auf einem neuen Plateau. (&hellip;)<br>\nZweitens: Die Krise von 1973 gab einen starken Impuls f&uuml;r die Entwicklung der Kernenergie, die nicht von Tankern und Pipelines abh&auml;ngig ist. Eben darum stammt ein Gro&szlig;teil der heute weltweit in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke aus den 1970er und 1980er Jahren. So wurden beispielsweise in Frankreich in den 1980er Jahren 43 Reaktoren in Betrieb genommen, wobei das erste Betonfundament f&uuml;r diese Reaktoren unmittelbar nach 1973 gelegt wurde. In den USA wurden im gleichen Zeitraum 31 Kraftwerksbl&ouml;cke in Betrieb genommen, und die Regierung unter US-Pr&auml;sident Nixon initiierte das Projekt &ldquo;Project Independence&rdquo; mit umfangreichen Investitionen in die Kernenergie als Instrument der Energieunabh&auml;ngigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/273019-unabhaengig-davon-wie-krieg-im\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Noch eine Klatsche f&uuml;r Merz: Trump lockert Russland-Sanktionen<\/strong><br>\nKanzler Merz hat davor gewarnt, nun passiert es dennoch: Die USA lockern angesichts des stark gestiegenen &Ouml;lpreises die Sanktionen gegen Russland.<br>\nUm das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, d&uuml;rfen L&auml;nder zeitweise russisches &Ouml;l kaufen, das sich bereits auf Schiffen befindet, so Finanzminister Bessent. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.<br>\nMoskau begr&uuml;&szlig;te die Lockerung, Berlin meckerte. &bdquo;Jetzt Sanktionen zu lockern, aus welchen Gr&uuml;nden auch immer, das halten wir f&uuml;r falsch&ldquo;, sagte Merz. Bei einer G-7-Schalte seien sechs von sieben Staaten dagegen gewesen.<br>\nMerz&rsquo; Aussage ist in mehrerer Hinsicht verr&auml;terisch. Zum einen wird klar, da&szlig; US-Pr&auml;sident Trump die EUrop&auml;er erneut &uuml;bergangen hat. Wie schon beim Zollstreit ist dies eine weitere Klatsche f&uuml;r Merz und die EU-Granden.<br>\nZum anderen wendet sich Merz gegen eine Lockerung &ldquo;aus welchen Gr&uuml;nden auch immer&ldquo;. Das zeigt, da&szlig; er immer noch nicht bereit ist, die Russland-Sanktionen zu lockern und eine Friedensl&ouml;sung zu erleichtern.<br>\nZum dritten hat Merz wohl den Ernst der Lage nicht verstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/noch-eine-klatsche-fuer-merz-trump-lockert-russland-sanktionen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Deutschland isoliert sich im Energiestreit<\/strong><br>\nStrategischer Fehler Europas, ideologischer Starrsinn Deutschlands.<br>\nDeutschland isoliert sich im europ&auml;ischen Energiestreit<br>\nDie politische F&uuml;hrung Europas erkennt erstmals, dass jahrzehntelange Entscheidungen falsch waren, doch Deutschland verharrt unbeirrt in einem ruin&ouml;sen Kurs. Die Industrien sp&uuml;ren die Folgen schon jetzt, w&auml;hrend andere Staaten ihre Energieversorgung sichern. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend diese politische Debatte erneut gef&uuml;hrt wird, ver&auml;ndert sich die wirtschaftliche Realit&auml;t in Deutschland immer schneller. Hohe Energiepreise setzen insbesondere energieintensive Industrien unter Druck. Chemieunternehmen, Stahlwerke und Glashersteller geraten in Schwierigkeiten, wenn die Kosten dauerhaft &uuml;ber dem internationalen Niveau liegen. Die Folgen dieser Entwicklung sind bereits sichtbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/apolut.net\/deutschland-isoliert-sich-im-energiestreit-von-janine-beicht\/\">apolut<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Selenskyj: Werden Russen kein &Ouml;l nach Europa verkaufen lassen<\/strong><br>\nWegen des Imports russischen &Ouml;ls nach Ungarn ist das Verh&auml;ltnis zwischen Kiew und Budapest gespannt. Selenskyj betont, diese Importe nicht mehr tolerieren zu wollen.<br>\nTrotz des ungarischen Beharrens auf &Ouml;limporte aus Russland setzt der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj auf ein Ende dieser Praxis in Europa. Selenskyj zeigte sich sicher, man werde einen Ausweg finden, &bdquo;sodass es kein russisches &Ouml;l in Europa gibt&ldquo;, wie er auf der Plattform Telegram schrieb. Die Ukraine werde die Russen kein &Ouml;l dorthin verkaufen lassen. Ungarn bezieht den Gro&szlig;teil seines &Ouml;ls &uuml;ber die &bdquo;Druschba&ldquo;-Pipeline &uuml;ber die Ukraine. Das Verh&auml;ltnis zwischen Kiew und Budapest ist deswegen gespannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.ukraine-krieg-selenskyj-werden-russen-kein-oel-nach-europa-verkaufen-lassen.1916c3a8-3b4b-4fc9-87a6-aa1d2136296a.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Der Beitrag ist vom 7.11.2025. Wieso wird bei dem Streit zwischen Ungarn und der Ukraine in den MSM nie darauf eingegangen, dass es diese Aussage von Selenskyj gibt? Wieso haben die Journalisten (und auch Politiker der EU) ein so schlechtes Ged&auml;chtnis, dass sie das vergessen haben? Wenn es sich jetzt auch wie eine Verschw&ouml;rungstheorie anh&ouml;rt, eher eine Spekulation meinerseits, aber k&ouml;nnte es nicht doch sein, dass Selenskyj die Druschba bewusst zerst&ouml;rt hat bzw. nicht reparieren will? Auch seine Verweigerung, dass die Ungarn die Sch&auml;den besichtigen k&ouml;nnen, beweist mir nicht unbedingt, dass Selenskyj hier ehrlich ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Krise des liberalen Europas und der neue Internationalismus<\/strong><br>\nPetr Drulak, ein ehemaliger tschechischer Botschafter in Frankreich und ein auf internationale Beziehungen spezialisierter Wissenschaftler erinnert an die Formen der internationalen Zusammenarbeit in der Vergangenheit und versucht, die k&uuml;nftig denkbaren Beziehungsformen der L&auml;nder ins Licht zu r&uuml;cken. Dabei denkt er speziell an Europa &hellip; (cm)<br>\nEuropa erlebt einen Macht- und Normverlust. Es beteiligt sich nicht an der L&ouml;sung grundlegender geopolitischer Fragen, auch nicht an solchen, die es unmittelbar betreffen. &Uuml;ber den Krieg im Iran entscheiden Washington und Tel Aviv, &uuml;ber den Krieg in der Ukraine Moskau und Washington; Europa ist h&ouml;chstens der Schatzmeister. Dabei wirken sich beide Kriege viel schwerwiegender auf Europa aus als auf die USA. In den letzten Jahrzehnten war Europa auf der internationalen B&uuml;hne vor allem durch seinen Kampf gegen den Klimawandel sichtbar. Ein Kampf, den andere entweder mit Erstaunen oder mit schadenfroher Genugtuung beobachten, da er Europas eigenen Wohlstand untergr&auml;bt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-krise-des-liberalen-europas-und-der-neue-internationalismus\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>&raquo;Es gibt ein starkes Gef&uuml;hl, dass die Globalisierung zu weit gegangen ist&laquo;<\/strong><br>\nDie Vereinigten Staaten vermitteln deutlicher denn je zuvor die Botschaft, dass Gro&szlig;m&auml;chte jederzeit Gewalt anwenden d&uuml;rfen, wenn sie dies f&uuml;r ihre Interessen als notwendig erachten. Das bedeutet, dass auch die US-Regierung das Recht Russlands akzeptiert, in der Ukraine Gewalt anzuwenden, wenn es dies f&uuml;r angebracht h&auml;lt. Man kann die &raquo;russische Aggression&laquo; nicht als Verbrechen bezeichnen, wenn man selbst dasselbe &raquo;kriminelle&laquo; Verhalten an den Tag legt.  All dies k&ouml;nnte wiederum dazu beitragen, den Weg f&uuml;r eine Beilegung des Ukrainekrieges zu ebnen, die f&uuml;r Russland akzeptabel w&auml;re. Um ehrlich zu sein, bin ich &uuml;berrascht, dass dies noch nicht geschehen ist &ndash; dass Russland einer solchen Beilegung, wie sie Trump im Sinn hat, noch nicht zugestimmt hat, obwohl dies ganz offensichtlich in seinem Interesse liegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/es-gibt-ein-starkes-gefuehl-dass-die-globalisierung-zu-weit-gegangen-ist\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Spanien hat in Erneuerbare Energien investiert und profitiert jetzt von g&uuml;nstigen Strompreisen<\/strong><br>\nSpanien hat in den letzten sechs Jahren stark in Wind- und Solarenergie investiert und geh&ouml;rt heute zu den L&auml;ndern mit den g&uuml;nstigsten Strompreisen in Europa. W&auml;hrend der Irankrieg die Weltwirtschaft in eine Energiekrise st&uuml;rzte und Gaspreise schnell steigen lie&szlig; profitiert Spanien von seinen fr&uuml;hen Investitionen in erneuerbare Energien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/spanien-strompreis-erneuerbare-oelpreis\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Verfolgungsma&szlig;nahmen gegen Julian Assange sind heute die Norm<\/strong><br>\nVom 19. Bis 22.M&auml;rz versammeln sich im HAU Hebbel am Ufer (HAU 1) in Kreuzberg Menschen aus aller Welt aus Presse, Politik, Justiz, Aktivisten und Whistleblower, um &uuml;ber das Verm&auml;chtnis von Wikileaks in heutigen Zeiten zu sprechen. Die Anw&auml;ltinnen Stella Assange und Renata &Aacute;vila, die Whistleblower John Kiriakou und Thomas Drake, die Investigativjournalistin Stefania Maurizi, um nur ein paar Namen zu nennen, beehren das Symposium &bdquo;Exposing crimes is not a crime&ldquo; &ndash; Verbrechen enth&uuml;llen ist kein Verbrechen. Der Begr&uuml;nder der Enth&uuml;llungsplattform Wikileaks, Julian Assange, ist frei, genau seit dem 25.6. 2024. Der Druck aber auf die berichterstattende Branche ist heute massiver denn je.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/die-verfolgungsmassnahmen-gegen-julian-assange-sind-heute-die-norm\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Preisniveau und Preissteigerungsrate<\/strong><br>\nIch werde immer wieder gefragt, warum ich so komische Unterscheidungen mache, wie etwa Inflation und Preissteigerungsrate. Auch sagen viele Leute, dass insbesondere die Preise f&uuml;r Lebensmittel immer noch hoch sind, weswegen sich die Inflationsrate gar nicht vermindert haben k&ouml;nne.<br>\nAn einem aktuellen Beispiel kann man leicht zeigen, wo die Unterschiede liegen und wo die Konfusion herkommt. Die heute vom Statistischen Bundesamt ver&ouml;ffentlichten neuen Zahlen f&uuml;r die landwirtschaftlichen Erzeugerpreise zeigen einen eindeutigen Verlauf (Abbildung). Was hier abgebildet ist, nennt man einen Index, also eine Zahlenreihe, die eine feste Basis hat, in diesem Fall ist 2020 gleich einhundert gesetzt. Ein Index bildet ein Niveau ab, das man jederzeit mit der Basis oder vorhergehenden Werten vergleichen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/03\/13\/preisniveau-und-preissteigerungsrate\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein B&ouml;rsianer im Kanzleramt<\/strong><br>\nFriedrich Merz will die Finanzm&auml;rkte deregulieren und am liebsten jeden Deutschen zum Aktion&auml;r machen &mdash; kein Wunder bei seiner beruflichen Vergangenheit.<br>\nDass Friedrich Merz kein Anwalt der kleinen Leute ist, d&uuml;rfte nach &uuml;ber einem Jahr Regierungszeit niemanden mehr gro&szlig;artig &uuml;berraschen. Gibt er doch, wo es nur geht, zum Besten, dass die fetten Jahre vorbei sind und Otto Normalverbraucher mehr arbeiten und sich weniger in der sozialen H&auml;ngematte ausruhen soll. Doch es gibt Akteure, die sich gut durch den aktuellen Bundeskanzler vertreten f&uuml;hlen d&uuml;rften. Insbesondere in seinem fr&uuml;heren Arbeitsumfeld ist Merz ein gern gesehener Gast. Regulierungen der Finanzm&auml;rkte will er r&uuml;ckg&auml;ngig machen und am liebsten das gesamte Sparverm&ouml;gen der Deutschen an die B&ouml;rse bringen. Die Dreht&uuml;r zwischen Politik und Finanzsektor ist mittlerweile derartig in Benutzung, dass eine Vermischung von Interessen mehr als deutlich erscheint.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/ein-borsianer-im-kanzleramt\">Manova<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.lokalkompass.de\/haltern\/c-politik\/der-kanzler-der-boersianer-ein-finanz-lobbyist-an-der-regierungsspitze_a2153188\">Lokalkompass<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Arbeiten ohne Sicherheit<\/strong><br>\nPlattform&ouml;konomien verschieben soziale Sicherheiten und schaffen ein System von Arbeit auf Abruf.<br>\nArbeit war in der Bundesrepublik &uuml;ber Jahrzehnte klar strukturiert. Unbefristete Vollzeitbesch&auml;ftigung, tarifliche Absicherung, Sozialversicherungspflicht, K&uuml;ndigungsschutz &ndash; dieses Modell galt als Normalarbeitsverh&auml;ltnis. Es bildete die Grundlage des Sozialstaats. Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung waren auf kontinuierliche Erwerbsbiografien ausgerichtet. Wer arbeitete, war eingebunden in ein System kollektiver Absicherung. Dieses Modell ist nicht verschwunden. Doch es ist nicht mehr allein pr&auml;gend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/arbeiten-ohne-sicherheit\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Rekordzahl wohnungsloser Kinder und Jugendlicher in Deutschland<\/strong><br>\nIn Deutschland ist die Zahl minderj&auml;hriger Wohnungsloser im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Laut Bauministerium galten zum Stichtag 31. Januar 2025 mehr als 137.000 Menschen unter 18 Jahren als wohnungslos &ndash; ein erneuter Anstieg nach bereits h&ouml;heren Werten in den Vorjahren. Auch bei jungen Wohnungslosen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren wurden neue H&ouml;chstst&auml;nde registriert. Die Linke spricht angesichts der Entwicklung von einem &bdquo;beispiellosen sozialpolitischen Versagen&ldquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/hasepost.de\/rekordzahl-wohnungsloser-kinder-und-jugendlicher-in-deutschland-690934\/\">Hasepost<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2026-03\/wohnungslos-obdachlosigkeit-minderjaehrige\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Internet-Altersgrenze: Diese Verbote machen nicht kl&uuml;ger<\/strong><br>\nJetzt soll also die Jugend gerettet werden, indem man ihr soziale Medien verbietet. Angeblich. Eigentlich ist das, als m&uuml;sste jeder im Supermarkt seine Adresse hinterlegen, wenn er ein Bier kaufen will. Aber kann das, was erreicht werden soll, so &uuml;berhaupt erreicht werden?<br>\nZensurmeister Daniel G&uuml;nther, der schleswig-holsteinische Ministerpr&auml;sident und gelegentliche Privatmann, hat wieder einmal nachgelegt und die Debatte um ein Social-Media-Verbot f&uuml;r Jugendliche forciert. So wie ja auch Bundeskanzler Friedrich Merz, dem einst die Offenlegung seiner Nebeneink&uuml;nfte als Abgeordneter schon zu weit ging, mit derselben Berufung auf Jugendschutz Klarnamenpflicht im Netz fordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/272963-internet-altersgrenze-verbote-machen-nicht\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Noch vor wenigen Jahren ist ein Smartphone Voraussetzung f&uuml;r das &ldquo;Home-Schooling&rdquo; gewesen. Mehr und mehr Schulen werden gegenw&auml;rtig quasi zu Apple-Schulen, da IPads verpflichtend vorgeschrieben werden. Und nun kommen ausgerechnet die Politiker, die auch solche merk-w&uuml;rdigen Coronama&szlig;nahmen mit-beschlossen haben, auf die Idee, eine Altersgrenze f&uuml;r die Nutzung von sozialen Medien &ndash; angeblich zum Schutz der jungen Mitb&uuml;rger &ndash; einf&uuml;hren zu wollen. Bitte lesen Sie zu diesem Themenkomplex u.a. auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=144717\">Daniel G&uuml;nther und die Pressefreiheit<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h07\">L&auml;nder pochen auf versprochenes Geld f&uuml;r Schulen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145357#h16\">&ldquo;Mit der Hand schreiben kann man auch bei einem Stromausfall&rdquo;<\/a> mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>ChatGPT an der Universit&auml;t: Warum Professoren KI-Tools am liebsten &bdquo;von der Klippe sto&szlig;en&ldquo; w&uuml;rden<\/strong><br>\nImmer mehr Professor:innen warnen davor, dass Studierende sich nur noch auf KI f&uuml;r ihr Studium verlassen, statt selbst zu lernen. Welche Folgen das haben k&ouml;nnte und warum K&uuml;nstliche Intelligenz nicht mehr so leicht zu vertreiben ist.<br>\nKI im Bildungswesen ist ein zweischneidiges Schwert. Zum einen k&ouml;nnen Chatbots Studierenden und Sch&uuml;ler:innen als Lernhilfe zur Seite stehen, um ihr Wissen zu &uuml;berpr&uuml;fen und zu vertiefen. Zum anderen &uuml;berspringen viele diesen Schritt einfach und lassen gleich die KI Hausarbeiten und Aufs&auml;tze f&uuml;r sie in wenigen Sekunden verfassen. The Guardian hat zu dieser Problematik mehrere Professor:innen in den USA befragt. Ihre Meinung zu KI-Tools wie ChatGPT f&auml;llt ziemlich eindeutig aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/chatgpt-universitaet-profesoren-ki-tools-von-der-klippe-stossen-1733417\/\">t3n<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>USA: Brasilianische Organisationen auf der Terrorliste?<\/strong><br>\nPentagon will offenbar PCC und CV als terroristische Organisationen einstufen. Tats&auml;chlich sind die beiden Kartelle eine Gefahr. F&uuml;r das Verh&auml;ltnis zwischen den L&auml;ndern h&auml;tte das weitreichende Folgen.<br>\nEine Ank&uuml;ndigung aus dem Pentagon macht die brasilianische Regierung nerv&ouml;s. Wie das brasilianische Nachrichtenportal ICL nach eigenem Bekunden exklusiv berichtet, will die US-Regierung offenbar schon in den n&auml;chsten Tagen die beiden gr&ouml;&szlig;ten Organisationen der organisierten Kriminalit&auml;t in Brasilien, das Primeiro Comando Capital (PCC) aus S&atilde;o Paulo und das Comando Vermelho (CV) aus Rio de Janeiro, k&uuml;nftig als Terrororganisationen einstufen. Das k&ouml;nnte f&uuml;r die Regierung in Bras&iacute;lia und das Verh&auml;ltnis zwischen den beiden Staaten weitreichende Folgen haben und zu gravierenden Spannungen f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/usa-brasilianische-organisationen-auf-der-terrorliste\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Vergabegesetz in Niedersachsen: Steuergeld nur bei Tarifl&ouml;hnen<\/strong><br>\nNoch ist die letzte H&uuml;rde nicht genommen, aber die Ziellinie r&uuml;ckt immer n&auml;her. In der letzten Woche hat Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne im Namen der rot-gr&uuml;nen Landesregierung den Reformentwurf f&uuml;r das Tariftreue- und Vergabegesetz<br>\nin den Nieders&auml;chsischen Landtag eingebracht. Das &ouml;ffentlich Auftragswesen soll neu aufgestellt und vor allem sozialgerechter ausgerichtet werden. Nun liegt das Gesetzesvorhaben in den daf&uuml;r zust&auml;ndigen Aussch&uuml;ssen. Wird der Zeitplan eingehalten, k&ouml;nnte die geplante Novelle noch vor der Sommerpause das Parlament passieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen-bremen-sachsenanhalt.dgb.de\/aktuelles\/news\/vergabegesetz-in-niedersachsen-steuergeld-nur-bei-tarifloehnen\/\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Anwaltschaft lehnt Hubigs Geschenk f&uuml;r die Strafverfolger ab<\/strong><br>\nStrafverfolgungsbeh&ouml;rden sollen die M&ouml;glichkeit bekommen, Lichtbilder aus einem Strafverfahren mit im Internet &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Fotos abzugleichen. Das sieht ein Entwurf des BMJV vor. Anwaltsverb&auml;nde sind entsetzt.<br>\nAls Journalisten Ende 2023  mithilfe der Internetfotodatenbank &ldquo;PimEyes&rdquo; der mutma&szlig;lichen RAF-Terroristin Daniela Klette auf die Schliche kamen und damit letztlich zu ihrer Verhaftung beitrugen, war die Fassungslosigkeit bei Sicherheitspolitikern wie dem Parlamentarischen Staatssekret&auml;r im Innenministerium Christoph de Vries (CDU) gro&szlig;: &ldquo;Das, was Journalisten mit privaten Produkten machen d&uuml;rfen, das muss unseren Sicherheitsbeh&ouml;rden m&ouml;glich sein, wenn sie dem Schutzauftrag des Staates nachkommen k&ouml;nnen sollen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/bmjv-digitale-ermittlungsmassnahmen-bildabgleich-internet-datenanalyse-kritik-rav-dav\">LTO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Danke, Hagel!<\/strong><br>\nK&ouml;nnte die Union tats&auml;chlich Wahlen gewinnen, wenn sie einen schwarzlackierten Besenstiel als Spitzenkandidaten aufstellt? Mit Manuel Hagel n&auml;herte sich die CDU diesem Gedankenexperiment so stark wie nie zuvor, meint unser Kolumnist Cornelius W. M. Oettle, Deutschlands wichtigster Wahlbeobachter.<br>\nEin v&ouml;llig falscher Satz stand kurz vor der Landtagswahl im &ldquo;Spiegel&rdquo;. Da hie&szlig; es: &ldquo;Mit 37 Jahren will Manuel Hagel die Union in Baden-W&uuml;rttemberg zur&uuml;ck an die Macht bringen. Sein Problem: Viele Menschen haben keinen Schimmer, wer er ist.&rdquo; Das genaue Gegenteil war der Fall: Dass lange Zeit niemand wusste, wer Manuel Hagel ist, war Manuel Hagels gr&ouml;&szlig;ter Trumpf.<br>\nDie Zahlen belegen es: Mitte letzten Jahres stand die CDU in Umfragen bei 34 Prozent. Die Gr&uuml;nen weit abgeschlagen bei 18 Prozent. Dann begann bedauerlicherweise der Wahlkampf. Jede Wahl hat ihre Imponderabilien, aber dass das blo&szlig;e Bekanntwerden der eigenen F&uuml;hrungsfigur zu einem derartigen Problem zu avancieren vermag, bestaunte man selten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/kolumne\/780\/danke-manuel-hagel-10773.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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