{"id":147859,"date":"2026-03-17T12:59:54","date_gmt":"2026-03-17T11:59:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147859"},"modified":"2026-03-18T09:43:22","modified_gmt":"2026-03-18T08:43:22","slug":"sind-wirklich-deutsche-schiffe-im-persischen-golf-gefangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147859","title":{"rendered":"Sind wirklich \u201edeutsche Schiffe\u201c im Persischen Golf gefangen?"},"content":{"rendered":"<p>Es kommt ja selten vor, dass die deutsche Regierung in au&szlig;en- und sicherheitspolitischen Fragen mal etwas Vern&uuml;nftiges sagt &ndash; aber die klare Absage an Donald Trump, die Stra&szlig;e von Hormus durch deutsche Marineeinheiten abzusichern, war ein solcher Fall. Wie zu bef&uuml;rchten, gab es jedoch sogleich Kritik an dieser Entscheidung. Vorgetragen <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/wadephul-sichere-schiffahrt-bei-hormus-nur-durch-verhandlungen,reeder-106.html\">hat sie der &bdquo;Verband Deutscher Reeder&ldquo;<\/a>, der beklagt, dass <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/verband-deutscher-reeder-44-deutsche-schiffe-von-blockade-der-strasse-von-hormus-betroffen-100.html\">&bdquo;44 deutsche Schiffe&ldquo;<\/a> von der Blockade der Stra&szlig;e von Hormus betroffen und nun im Persischen Golf gefangen seien. Von welchen &bdquo;deutschen&ldquo; Schiffen ist da eigentlich die Rede? Eine Spurensuche von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2259\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-147859-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260317_Sind_wirklich_deutsche_Schiffe_im_Persischen_Golf_gefangen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260317_Sind_wirklich_deutsche_Schiffe_im_Persischen_Golf_gefangen_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260317_Sind_wirklich_deutsche_Schiffe_im_Persischen_Golf_gefangen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260317_Sind_wirklich_deutsche_Schiffe_im_Persischen_Golf_gefangen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=147859-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260317_Sind_wirklich_deutsche_Schiffe_im_Persischen_Golf_gefangen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260317_Sind_wirklich_deutsche_Schiffe_im_Persischen_Golf_gefangen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><em>Dieser Artikel liegt auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/flyer\/260317_deutsche_Schiffe_im%20Persischen%20Golf_gefangen_JB.pdf\">als gestaltetes PDF vor<\/a>. Wenn Sie ihn ausdrucken oder weitergeben wollen, nutzen Sie bitte diese M&ouml;glichkeit. Weitere Artikel in dieser Form <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=54\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p>Konkrete Angaben, welche Schiffe von der Blockade betroffen sind, sind Mangelware. Recherchiert man ein wenig auf den einschl&auml;gigen Schifffahrtsportalen, findet man kein einziges deutsches Schiff in dieser Region. Doch dazu sp&auml;ter mehr. Dank <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/schiff-von-hapag-lloyd-im-persischen-golf-getroffen,hapag-lloyd-130.html\">einer Pressemeldung<\/a> wird man jedoch f&uuml;ndig. In dieser Meldung ist von dem Containerschiff Source Blessing die Rede, das auch nur deshalb namentlich erw&auml;hnt wurde, weil es offenbar durch die Kriegshandlungen besch&auml;digt wurde. Deutsch ist die Source Blessing freilich nicht. Der <em>NDR<\/em> spricht von &bdquo;einem Schiff der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd&ldquo;, das an die d&auml;nische Reederei Maersk verchartert sei. Ok, gehen wir der Sache doch mal auf den Grund.<\/p><p>Die Source Blessing wurde 2003 in Kaohsiung\/Taiwan von der China Shipbuilding Corp. gebaut und unter dem Namen Lykes Flyer von der amerikanischen Reederei Lykes Lines unter zun&auml;chst britischer Flagge in Betrieb genommen. Lykes Lines geh&ouml;rte damals der kanadischen Reederei CP Ships, die ihrerseits 2005 von der damaligen deutschen TUI &uuml;bernommen und in deren Tochter Hapag Lloyd integriert wurde. &Uuml;ber die Jahre wechselte das Schiff mehrfach den Namen und die Flagge. Seit 2021 f&auml;hrt es unter liberianischer Flagge, seit 2024 hei&szlig;t es Source Blessing. Ist die Source Blessing also ein liberianisches Schiff? Seerechtlich, ja. Aber die Flagge sagt nichts &uuml;ber die Besitzverh&auml;ltnisse aus.<\/p><p>Wem geh&ouml;rt eigentlich das Schiff? Laut <a href=\"https:\/\/www.vesseltracker.com\/en\/Ships\/Source-Blessing-9243198.html\">Schiffsdatenbank geh&ouml;rt das Schiff<\/a> einem Unternehmen namens Well Wonder 1 LTD im chinesischen Fujian &ndash; einer Briefkastenfirma, der nur dieses eine Schiff geh&ouml;rt und die offenbar von der Mascot Ocean Ltd., ebenfalls aus Fujian, betrieben wird. Ist die Source Blessing also ein chinesisches Schiff? Von den Besitzverh&auml;ltnissen, ja. Well Wonder hat das Schiff jedoch an das deutsche Unternehmen Hapag Lloyd verchartert, die es wiederum an die d&auml;nische Reederei Maersk <a href=\"https:\/\/www.vesseltracker.com\/en\/Ships\/Source-Blessing-9243198.html\">unterverchartert haben<\/a>, und f&uuml;r diese Reederei ist es im Golf im Linieneinsatz. Nun will das Schiff den Golf verlassen und gibt im <a href=\"https:\/\/www.vesselfinder.com\/de\/vessels\/details\/9243198\">elektronischen Identifiktationssystem<\/a> vor, ein chinesisches Schiff zu sein &ndash; das ist offenbar in den letzten Tagen bei Schiffen von chinesischen Eignern <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/world\/middle-east\/article\/3346021\/ships-brandish-china-links-evade-irans-attacks-strait-hormuz\">g&auml;ngige Praxis<\/a>, um die Gefahr eines Angriffs durch den Iran zu reduzieren.<\/p><p>Rekapitulieren wir also: Wir haben hier ein Schiff, das einer chinesischen Firma geh&ouml;rt, unter liberianischer Flagge f&auml;hrt, von einem deutschen Unternehmen gechartert und an ein d&auml;nisches Unternehmen weiterverchartert wurde. Wie kommen die deutschen Reeder hier auf die Idee, dass es sich um ein &bdquo;deutsches&ldquo; Schiff handelt?<\/p><p>Die &bdquo;deutsche Handelsflotte&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.bsh.de\/DE\/THEMEN\/Schifffahrt\/Deutsche_Handelsflotte\/_Anlagen\/Downloads\/Statistik-Deutsche-Handelsflotte.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=19\">umfasst zurzeit 1.836 Schiffe<\/a>, von denen jedoch nur 416 auch wirklich unter deutscher Flagge fahren. 1.420 Schiffe deutscher Reeder fahren unter fremder Flagge. Besonders beliebt sind die Flaggen Antiguas und Liberias, die 424 bzw. 309 Schiffe deutscher Reeder schm&uuml;cken. In Antigua oder Liberia muss &uuml;brigens kein deutscher Reeder vorstellig werden, um seine Schiffe auszuflaggen. Das <a href=\"https:\/\/www.abregistry.ag\/\">Schifffahrtsregister Antiguas<\/a> ist im nieders&auml;chsischen Oldenburg beheimatet, das <a href=\"https:\/\/www.liscr.com\/\">liberianische Schifffahrtsregister<\/a> residiert in Reston, im US-Staat Virginia. In Zeiten des Internets und global agierender Anwaltskanzleien geh&ouml;rt das Ausflaggen zum tagt&auml;glichen Gesch&auml;ft gro&szlig;er Reedereien.<\/p><p>Der Hauptgrund f&uuml;r die Ausflaggung ist die im Seehandel oft komplizierte Ermittlung und Zuordnung der wirtschaftlichen Gewinne. Schiffe sind qua Gesetz Territorium des Staates, unter deren Flagge sie fahren, und m&uuml;ssten zumindest theoretisch auch in diesem Staat Steuern auf die erzielten Gewinne abf&uuml;hren. In der Praxis verhinderten jedoch die deutschen Finanz&auml;mter lange diese &bdquo;Scheingesch&auml;fte&ldquo;. Der Startschuss f&uuml;r das gro&szlig;e Ausflaggen deutscher Handelsschiffe fiel im Jahre 1999. Damals gab die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung den Lobbyforderungen der Reeder nach, indem sie die Tonnagesteuer einf&uuml;hrte. Bei der Tonnagesteuer entf&auml;llt die Besteuerung auf die tats&auml;chlichen Gewinne aus dem Reedereigesch&auml;ft und wird durch eine &ndash; l&auml;cherlich geringe &ndash; <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2007\/erste5116.pdf\">Pauschalsteuer ersetzt<\/a>, die sich auf die Tonnage der Schiffe bezieht. De facto stellt dies eine massive Steuersubvention f&uuml;r die Reeder und vor allem f&uuml;r die verm&ouml;genden Investoren dar, die sich &uuml;ber geschlossene Fonds an Schiffen beteiligen, und deren Gewinne dank der rot-gr&uuml;nen Steuerreform nahezu steuerfrei sind.<\/p><p>Neben der weitestgehenden Steuerbefreiung ist das Unterlaufen deutscher oder europ&auml;ischer Sicherheits- und Arbeitsstandards ein Hauptmotiv f&uuml;r die Ausflaggung. Das f&auml;ngt bei der Rentenversicherung und der Krankenversicherung an, geht beim Urlaubsanspruch und den Sozialleistungen weiter und endet bei berufsgenossenschaftlichen und arbeitsrechtlichen Regelungen. F&uuml;r einen Seemann auf einem deutschen Schiff unter liberianischer Flagge gelten die Gesetze und Vorschriften Liberias.<\/p><p>V&ouml;lkerrechtlich ist die in Deutschland so popul&auml;re Ausflaggung jedoch ein einziger Graubereich. Auch wenn die Ausflaggung deutscher Schiffe g&auml;ngige Praxis ist, so hei&szlig;t dies nicht, dass sie damit auch legal ist. Das Seerechts&uuml;bereinkommen der Vereinten Nationen sieht vor, dass jedes Schiff in dem Staat registriert sein muss, von dessen Hoheitsgebiet aus es betrieben wird. Um die offensichtliche Verletzung des Seev&ouml;lkerrechts zu umgehen, nutzen die Reeder mit tatkr&auml;ftiger Unterst&uuml;tzung des Bundesverkehrsministeriums eine &bdquo;Gesetzesl&uuml;cke&ldquo;, die aus Zeiten stammt, in denen es den deutschen Reedern tats&auml;chlich nicht gut ging. <a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/flaggrg\/BJNR000790951.html\">Paragraph 7 des Flaggenrechtsgesetzes<\/a> gestattet eine auf maximal zwei Jahre befristete Ausflaggung, wenn das Schiff an einen ausl&auml;ndischen Betreiber verliehen wird. <\/p><p>Diese &bdquo;Bareboat-Charter&ldquo; war jedoch als Ausnahmeregelung f&uuml;r wirtschaftlich angeschlagene Reedereien gedacht. Aus der Ausnahme wurde jedoch die Regel &ndash; obgleich es den deutschen Reedereien wirtschaftlich pr&auml;chtig geht, wurde in den letzten Jahren kein einziger diesbez&uuml;glicher Antrag abgelehnt. Interessanterweise interpretieren die deutschen Finanz&auml;mter die &bdquo;Bareboat-Charter&ldquo; bei der Einkommensteuererkl&auml;rung deutscher Seeleute g&auml;nzlich anders. Die sind n&auml;mlich nicht in Antigua oder Liberia, sondern in Deutschland steuerpflichtig, da die Finanzbeh&ouml;rden hier die &bdquo;Bareboat-Charter&ldquo; als &bdquo;offensichtliches Scheingesch&auml;ft&ldquo; einordnen. Man kennt es ja: quod licet Iovi, non licet bovi.<\/p><p>Und wer sind die Profiteure dieser Steuerumgehung? Kommen wir auf Hapag Lloyd zur&uuml;ck. Neben Saudi-Arabien und Katar ist die Firma K&uuml;hne + Nagel der Hauptanteilseigner an der Reederei. K&uuml;hne + Nagel ist &uuml;brigens eines der gr&ouml;&szlig;ten Familienunternehmen der Welt und geh&ouml;rt Klaus-Michael K&uuml;hne, dem Hamburger M&auml;zen, der einschl&auml;gigen Listen zufolge mit einem Verm&ouml;gen von fast 40 Milliarden Euro der zweitreichste Deutsche ist. &bdquo;Erstaunlicherweise&ldquo; hat K&uuml;hne + Nagel seinen Hauptsitz jedoch nicht in Hamburg, sondern in der Schweiz. Mit Steueroptimierung kennen die Herren Reeder sich nun einmal ganz hervorragend aus.<\/p><p>Fassen wir die gesamte Recherche also zusammen: Wir haben (siehe oben) ein Schiff, das man je nach Perspektive als chinesisches oder liberianisches Schiff bezeichnen kann, bei dem jedoch der zweitreichste Mann Deutschlands an irgendeiner Stelle der komplexen Betreiberstruktur steueroptimiert als Charterer auftaucht. Und darum ist das Schiff nun ein deutsches Schiff? Das ist schon sehr abenteuerlich. Und die Source Blessing ist kein Einzelfall. Fast alle vermeintlich deutschen Schiffe im Golf weisen derartige Strukturen auf &ndash; Besitzer sind irgendwelche Briefkastenfirmen in Steueroasen oder China, sie fahren unter der Flagge irgendwelcher Bananenrepubliken, die keine Steuern erheben und keine Arbeitsschutzregelungen f&uuml;r die Seeleute vorschreiben. An irgendeiner Stelle der komplexen Betreiberstruktur tauchen dann aber deutsche Reedereien auf.<\/p><p>Wer sich durch Ausflaggung der Steuerpflicht entzieht und noch nicht einmal die arbeitsrechtlichen Vorschriften Deutschlands einh&auml;lt, sollte aber bittesch&ouml;n auch ganz leise sein, wenn es darum geht, dass Deutschland &bdquo;seinen Besitz&ldquo; in welcher Form auch immer milit&auml;risch absichern soll. Es ist schon schlimm genug, dass junge Soldaten &uuml;berhaupt in solche riskanten Situationen geschickt werden sollen &ndash; wenn dies vor allem f&uuml;r die grenzenlose Gier einiger weniger Superreicher geschehen soll, ist das nur noch unanst&auml;ndig und asozial. Die Reeder sollten sich sch&auml;men.<\/p><p>Wer derweil komplett in Vergessenheit geriet, sind die Seeleute, die auf diesen Schiffen ihren Dienst tun &ndash; meist Filipinos, Chinesen und Ukrainer; arme Schweine, die ausbeutet werden, um den Reichtum einiger weniger zu mehren. <a href=\"https:\/\/www.ankerherz.de\/blogs\/news\/mehr-als-4000-seeleute-sind-im-persischen-golf-gefangen\">4.000 dieser Seeleute<\/a> sitzen offenbar zurzeit im Golf fest. W&auml;hrend deutsche Kreuzfahrttouristen &ndash; auch dank des heiligen Zorns von <em>BILD<\/em> und Co. &ndash; bereits wenige Tage nach Kriegsbeginn auf Steuerzahlerkosten aus der Region ausgeflogen wurden, k&uuml;mmert sich niemand um die zur&uuml;ckgebliebenen Seeleute. Und auch bei der gesamten Debatte um die &Ouml;ffnung der Stra&szlig;e von Hormus und die Sicherung der Handelsrouten spielen diese &bdquo;Wegwerfmenschen&ldquo; an keiner Stelle eine Rolle; sie werden nicht einmal erw&auml;hnt, nat&uuml;rlich auch nicht von den Reedern.<\/p><p><small>Titelbild: Aleksandr Medvedkov\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/f1ae0f106cbc48c683bf06f3b8124564\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es kommt ja selten vor, dass die deutsche Regierung in au&szlig;en- und sicherheitspolitischen Fragen mal etwas Vern&uuml;nftiges sagt &ndash; aber die klare Absage an Donald Trump, die Stra&szlig;e von Hormus durch deutsche Marineeinheiten abzusichern, war ein solcher Fall. Wie zu bef&uuml;rchten, gab es jedoch sogleich Kritik an dieser Entscheidung. 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